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mal hue, mal hot, aber beide Male sieglos

VI Frankfurt vs. Volley Youngstars Friedrichshafen, 23.02.20, 2. BLSM
Veit Dobbertin, Ben Bierwisch und Justus Lembach können nur noch hinterhergucken
Foto: Dr. Jürgen Gallas

Es sieht aus, als würden die jungen Zweitligaspieler aus dem Volleyball-Internat Frankfurt die Saison sieglos beenden. Gute Ansätze gibt es immer wieder. Was fehlt ist die Konstanz. Ab und an spielen die Frankfurter starke Sätze, dann machen sie Fehler um Fehler. Ein stetiges Manko ist die mangelnde Durchschlagskraft im Angriff.

Alles das wurde bei der 1:3 (24:26, 19:25, 26:24, 17:25) gegen den Tabellensiebten GSVE Delitzsch deutlich. „Gegen den superstarken Gegner haben wir eine ordentliche Leistung gezeigt. Sehr stark waren der Block und die Annahme, in der besonders Libero Veit Dobbertin überragte, der vom gegnerischen Trainer als MVP bezeichnet wurde. Gewohnt stark war Ben Bierwisch. Im Angriff gefiel mir Pascal Eichler, der auf der Diagonalposition längere Spielanteile bekam. Um zu punkten, hätten wir weniger Fehler machen müssen, vor allem in den Aufschlägen“, fasste Trainer Dominic von Känel zusammen.

Einen Tag später fand der Trainer weniger Lobenswertes. „Im Prinzip gar nichts“, gestand er nach der bitteren 0:3 (15:25, 24:26, 21:25)-Pleite gegen die Volley Youngstars  Friedrichshafen. „Wir haben praktisch ohne Annahme gespielt“, bemängelte von Känel, dass jede nur knapp ein Drittel der gegnerischen Angaben  richtig zum Steller gebracht wurden. Dies entsprach auch der Quote bei Libero Dobbertin. Bei Kjell Molzen waren es gar 16 Prozent der gelungenen Annahmen. 

Dieses Manko erschwerte auch das Zuspiel. Die Mittelblocker Melf Urban und Peer Lindemann wurden kaum eingesetzt, außen stand der gegnerische Block sicher. Und kamen die Frankfurter mal durch, fehlte den Schmetterbällen die Rasanz, um erfolgreich zu sein. Dies galt selbst für den besten Scorer, den solide spielenden Ben Bierwisch, der mit einer Erfolgsquote von 39 Prozent auf 15 Punkte kam. Völlig von der Rolle ist seit einigen Spielen Topscorer Simon Torwie (vier Punkte bei 15 Versuchen, was einer Quote von 27 Prozent entspricht). Die Angriffe der Diagonalspieler  bereiteten dem Trainer Kopfzerbrechen. Über die Position zwei (rechts am Netz) führten 24 Angriffe nur zu vier Zählern. Die Aufschläge waren katastrophal. Obwohl selten druckvoll, wurde jede fünfte Angabe verschlagen. Nach nur 79 Minuten war der Spuk vorbei. „Gut waren nur die Leistung im zweiten Satz, der aber durch zwei individuelle Fehler verloren wurde, sowie der Kurzauftritt von Philipp Hornung“, fand Dominic von Känel wenig Positives.

Die größte Chance, doch noch einen Sieg zu landen, bekommen die Frankfurter beim letzten Heimauftritt der Saison. Am Sonntag um 15 Uhr gastiert in der Carl-von-Weinberg-Schule der Tabellenvorletzte FT Freiburg. Danach folgen nur noch drei schwere Auswärtsspiele gegen Teams aus der oberen Tabellenhälfte.

veröffentlicht am Mittwoch, 26. Februar 2020 um 14:56; erstellt von Löffler, VC Juniors Frankfurt am Main e.V.
letzte Änderung: 24.02.20 17:15
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