Zu viel „Mit dem Kopf durch die Wand“

AlpenVolleys Haching II vs. TGM Mainz-Gonsenheim, 15.12.18, 2. BLSM
Haching unterliegt Mainz-Gonsenheim
Foto: Edmund Zuber

Mit 0:3 (22:25, 23:25, 22:25) ging das letzte Hinrundenspiel für die AlpenVolleys Haching II gegen die TGM Mainz-Gonsenheim verloren.

Die drei gespielten Sätze verliefen recht eng, kein Team konnte davonziehen. Ein Anzeichen, dafür dass sich zwei Topteams der Liga gegenüberstanden. Der Mainzer Trainer Markus Pfahlert verzichtete weitgehend auf seinen Top-Zuspieler Torben Tidick-Wagner, der zuletzt verletzungsbedingt fehlte; ihn ersetzte Yannik Schmitt, der nervös begann, aber immer besser ins Spiel fand. Mainz musste in Unterhaching keine Glanzleistung zeigen, um zu gewinnen. Die Hausherren konnten ihr zuletzt gezeigtes mitreißendes Spiel nicht aufziehen. Gerade im ersten Satz, in dem Coach Pfletschinger Zahar früh durch Milovancevic ersetzte, offenbarten die Bayern eine schlimme Aufschlagquote. Aber auch in den weiteren Sätzen, die ausgeglichen verliefen, schlichen sich bei Haching zu viele technische Unzulänglichkeiten ein, während Mainz oft zielstrebiger agierte.

Zuspieler Eric Paduretu bedankte sich nach der Partie bei Fans und Helfern und sagte: „Wir hatten eine Saison mit Höhen und Tiefen. Zuletzt leider eher Tiefen. Aber wir geben ab Januar alles, um es wieder besser zu machen.“

Jürgen Pfletschinger sah ein verkrampftes Team: „Wir waren nicht locker. Die Jungs wollten unbedingt die Niederlage in Gotha vergessen machen, aber sie wollten dann zu oft mit dem Kopf durch die Wand. Da fehlt es dann an Souveränität und Lockerheit. Das hatte uns Mainz heute voraus. Sie waren clever, homogener.“ Somit kann Hachings Coach der nun folgenden Winterpause durchaus etwas abgewinnen: „Jeder hat jetzt Blessuren, die wir nun auskurieren können. Die Pause tut uns gut, wir können mal den Kopf freikriegen.“ Sein Fazit zur Hinrunde lautet: „Bis zum Spiel gegen Freiburg war ich sehr zufrieden, mit den letzten beiden Niederlagen nicht. Die Hinrunde war insgesamt okay, aber wir müssen schon aufpassen, dass wir nicht wieder hinten reinrutschen“, bilanzierte er nach drei Niederlagen in den letzten vier Partien.

Sein Team trainiert jetzt noch eine Woche, bevor über Weihnachten und zwischen den Jahren frei ist. Dann startet die Vorbereitung auf das Lokalderby am 12. 01. 2019 um 19 Uhr in der Bayernwerk Sportarena gegen Tabellenführer Grafing.

veröffentlicht am Samstag, 15. Dezember 2018 um 21:56; erstellt von Jochen Wessels, TSV Unterhaching 1910 e.V.
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