Ergebnisarchiv | 2. Bundesliga Süd Männer

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Vorletztes Heimspiel in fremder Halle

TGM Mainz-Gonsenheim vs. TV/DJK Hammelburg, 25.02.17, 2. BLSM
Neues Terrain: Anders als im Vorjahr spielt die TGM (blau) gegen Hammelburg nicht in der Weserhalle
Foto: Jan Papenfuß

Dass das Spiel stattfindet, ist die wichtigste Nachricht vor dem Zweitliga-Duell zwischen der TGM Mainz-Gonsenheim und dem TV/DJK Hammelburg am Samstag (19 Uhr). Denn wie schon vor einem Jahr treibt in der Sporthalle an der Weserstraße ein rätselhafter Keim sein Unwesen. Das Sportamt der Stadt hat die Halle für mindestens drei Wochen gesperrt. Mit der Bretzenheimer IGS-Sporthalle (Hans-Böckler-Straße 2) fand die TGM kurzfristig einen Ersatz-Spielort. Dennoch wird die Partie gegen Hammelburg eine besondere: Erstmals überhaupt bestreitet der Verein ein Zweitliga-Spiel in einer „fremden“ Halle.

Hoher logistischer Aufwand

Trainerin Aline Reinhardt ist froh, dass das vorletzte Heimspiel der Saison nicht verlegt werden muss, weiß aber auch: „Logistisch und organisatorisch ist das für uns ein hoher Aufwand. Die Liga und der Gegner mussten informiert werden, Banden, Stühle und Tische rüber transportiert werden.“ Dazu werden die Lichtverhältnisse und die Temperaturen werden in der IGS-Halle für die Gonsenheimer ungewohnt sein. „Aber das dürfen alles keine Ausreden sein“, betont Reinhardt. „Hammelburg streckt im Abstiegskampf und braucht die Punkte. Wir wollen unserer Favoritenrolle gerecht werden.“

Tabellen-Dritter gegen Abstiegskandidat – das klingt eindeutiger als es ist. Während die TGM 35 Punkte auf dem Konto hat, sind es bei Hammelburg nur neun weniger. „Das ist verrückt, zeigt aber auch, dass sie dort unten nicht hingehören“, findet die Trainerin. Der Trend spricht für den Mitaufsteiger des Vorjahres: Vier der fünf Rückrundenspiele gewannen die Bayern.

Kader fast komplett

Die TGM will den schwachen Eindruck aus dem letzten Heimspiel gegen Fellbach korrigieren. „Wir wollen den Zuschauern etwas bieten, zumal danach nur noch ein Heimspiel kommt“, kündigt Reinhardt an. „Wir müssen die letzten drei Sätze vom Dresden-Spiel mitnehmen, uns aber am besten bis auf die Leistung vor Fellbach steigern.“ Bis auf den Langzeitverletzten Sebastian Sent sind alle fit. Und eine besondere Motivation hat Aline Reinhardt noch: „Wenn wir gewinnen, und dann Fastnacht feiern gehen, das wäre doch fantastisch.“

Siehe auch: http://www.allgemeine-zeitung.de/sport/lokalsport/volleyball/index.htm

veröffentlicht am Donnerstag, 23. Februar 2017 um 23:37; erstellt von Stephan Thalmann, Turngemeinde 1861 e.V. Mainz-Gonsenheim