Newsarchiv - VBL

Eine Demonstration der Stärke

Rote Raben Vilsbiburg II vs. VC Wiesbaden II, 29.02.20, 2. BLSF
Martina Konecna sorgte für die meisten Rabenpunkte.
Foto: Gerhard Lichtmannecker

Rote Raben II lassen dem VC Wiesbaden II keine Chance

Vilsbiburg. Mit einer famosen Leistung haben die Roten Raben II am Samstagnachmittag den VC Wiesbaden II aus der Ballsporthalle geschossen. Nach etwas mehr als einer Stunde Spielzeit war der 3:0-Erfolg (25:20, 25:13, 25:11) perfekt.

Mit Ausnahme von Viviane Hones wieder einmal in Bestbesetzung angetreten, zeigten die Vilsbiburgerinnen eine ihrer besten Saisonleistungen und ließen den überforderten Gästen keine Chance. Basierend auf einer stabilen Annahme und aufmerksamen Feldverteidigung um Libera Amelie Busch schlossen die Mädchen von Teemu Sarna ihre Angriffsaktionen wuchtig und entschlossen ab. Als größtes Plus erwiesen sich allerdings die Aufschläge, mit denen die Hessinnen überhaupt nicht zurechtkamen - dabei gelangen nicht weniger als 21 Asse.

Nach einem Wiesbadener Aufschlagfehler und mit Elisabeth Kerscher am Service stand es schnell 4.0. Nur einmal schafften die Gäste den Ausgleich zum 6:6, ansonsten dominierten die Niederbayerinnen das Geschehen. Auch wenn noch nicht alles so rund lief wie in den Folgesätzen, bauten sie den Vorsprung mit Elisabeth Kerscher, Isabel Kovacic und Kirsten Overton von 10:9 auf 15:9 aus. Als die Mannschaft um Silbermedaillengewinnerin Pauline Schultz noch einmal auf 18:16 herankam, nahm Teemu Sarna mit Erfolg seine einzige Auszeit, sodass ein Angriff ins Aus und zwei Punkte von Kirsten Overton die Vorentscheidung zum 21:16 brachten. Ein gemeinschaftlicher Block von Kirsten Overton und Isabel Kovacic besorgte das 25:20.

Im zweiten Abschnitt lag zunächst der Tabellensiebte leicht in Front (3:5, 6:8). Spätestens nachdem Ina Prechtl, die beim Stande von 16:13 im ersten Satz für Mariah Walsh die Regie übernommen hatte, bezeichnenderweise mit einem Ass das 9:9 erzielte, waren die Raben nicht mehr aufzuhalten. Elisaberth Kerscher machte unter anderem nach dem 12:10 vier direkte Aufschlagpunkte und schon hieß es 17:10. Den Gästen gelangen anschließend nur noch drei Zähler, sodass sich die Vilsstädterinnen den zweiten Satz souverän mit 25:13 holten. Noch überlegener agierten Julia Brandhuber und ihre Kolleginnen im dritten und letzten Durchgang. Nach einer 3:0-Führung schritt beim Stande von 6:4 Martina Konecna an die Aufschlaglinie und war von dort bis zum 17:4 nicht zu verdrängen. Allein sieben Asse sorgten für diesen großen Vorsprung. Völlig zurecht wurde die erfahrene Außenangreiferin als MVP ausgezeichnet, denn sie überzeugte nicht nur mit ihrem effektiven Service, sondern sammelte auch die meisten Punkte (15). Isabel Kovacic (13), Kirsten Overton (10) und Elisabeth Kerscher (9) standen ihr jedoch kaum nach. Die amerikanische Mittelblockerin war es auch, die den Endstand zum 25:11 herstellte.

Nach dem eindrucksvollen und mit einer beinahe fehlerfreien sowie geschlossenen Mannschaftsleistung herausgespielten achten Heimsieg haben die Roten Raben weiterhin den dritten Tabellenplatz inne und auf den Verfolger Neuwied - 3:2 gegen den TV Dingolfing - einen Punkt gutgemacht. Jetzt stehen allerdings mit Dingolfing, Stuttgart und Sonthofen drei schwierige Auswärtspartien an. Gästetrainer Raimund Jeuck nahm die Niederlage nicht so tragisch, vor allem weil sich Wiesbaden in dieser Saison einen gesicherten Mittelfeldplatz erkämpft hat. Er meinte, Martina Konecna habe seine Mädchen "zerlegt" und seine junge Mannschaft gehe nach langen Anreisen noch nicht routiniert genug ins Spiel. Bester Laune war Rabencoach Teemu Sarna: "Wir hatten zwar ein paar Probleme, ins Spiel zu finden, aber ab dem zweiten Satz hat alles wunderbar geklappt. Wir haben in allen Elementen überzeugt, am meisten selbstverständlich mit dem Service und unsere Chancen auf allen Positionen konsequent genutzt. Ich bin sehr zufrieden."

veröffentlicht am Sonntag, 1. März 2020 um 10:40; erstellt von Roland Regahl, Rote Raben Vilsbiburg
letzte Änderung: 01.03.20 10:39
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