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Letzte Reise ist nicht vom Erfolg gekrönt

VC Bitterfeld-Wolfen vs. TuB Bocholt, 06.04.19, 2. BLNM

Nein, da war nichts zu holen. TuB Bocholt hat am Samstag sein Auswärtsspiel beim VC Bitterfeld-Wolfen unterm Strich klar mit 1:3 (23:25, 25:23, 18:25, 19:25) Sätzen verloren. Damit wurde der große Aufwand nicht belohnt. Immerhin mussten die Bocholter in Summe 1000 Kilometer fahren. Es war aber auch für den Volleyball-Zweitligisten das letzte Auswärtsspiel der Saison. Das Finale dieser Spielzeit steigt am kommenden Samstagabend, wenn ab 19.30Uhr der SV Warnemünde zu Gast bei den „TuB-Schraubern“ in der Bocholter Euregio-Sporthalle, Unter den Eichen, sein wird.

Die Bocholter hatten die Fahrt mit einem extrem kleinen Kader in Angriff genommen. Der niederländische Coach Henk Goor hatte lediglich nur acht Spieler zur Verfügung. Großartige Variationsmöglichkeiten hatte er somit nicht. Sein Pendant, Steffen Knetsch vom VC Bitterfeld-Wolfen, hatte immerhin zwölf Spieler aufgeboten und somit eine voll besetzte Ersatzbank.

Die ersten beiden Abschnitte verliefen noch sehr knapp. Der Gastgeber ging durch das umkämpfte 25:23 mit 1:0 Sätzen in Front. Im Südosten des Landes Sachsen-Anhalt drehten die Bocholter dann aber den Spieß um. Sie setzten sich nun ihrerseits mit 25:23 Zählern durch und hatten somit den 1:1-Ausgleich erzielt. Dann aber kamen die TuB-Akteure nicht mehr so richtig ins Spiel. Sie hatten hernach keine Siegchance mehr. Die nächsten beiden Abschnitte gingen nämlich mit 25:18 beziehungsweise 25:19 recht deutlich an den Gastgeber. Der VC Bitterfeld-Wolfen hatte somit den 3:1-Heimsieg unter Dach und Fach gebracht.

In der Tabelle der Zweiten Volleyball-Bundesliga der Herren findet sich TuB Bocholt mit nach wie vor 32 Punkten auf dem siebten Tabellenrang wieder. Der Moerser SC hat sich beim SV Warnemünde parallel mit 3:1 Sätzen behauptet. Somit hat der Moerser SC nun vier Punkte Vorsprung vor der Goor-Sechs. Damit kann TuB das gesteckte Ziel nicht mehr erreichen: Die Bocholter wollten hinter dem Erstligisten SWD powervolleys Düren und vor dem Moerser SC die zweitstärkste Kraft in Nordrhein-Westfalen sein. Das Hauptziel der Bocholter, der vorzeitige Klassenerhalt, war aber schon längst eingefahren worden.

„Ich bin mit diesem Spiel mehr zufrieden als mit dem gegen Essen“, sagte Goor. „Vor allem im zweiten Satz haben wir das ganz gut gemacht. Da war auch Thomas Eickelberg in der Annahme gut.“ Er wurde nach Spielende vom gegnerischen Trainer auch zum wertvollsten TuB-Spieler gewählt.

„Im dritten und vierten Satz war unser Zuspiel zu sehr unter Druck“, so Goor, der unter anderem auf Lars Geukes und Lukas Essing verzichten musste. „Deshalb mussten wir viel improvisieren. Und mit nur acht Leuten wird es dann schwer. Zudem hatte der VC Bitterfeld-Wolfen sein letztes Heimspiel. Zwei Spieler wurden verabschiedet, weshalb das Team unbedingt gewinnen wollte“, sagte Goor, der anfügte: „Wir können jetzt nicht mehr um die Plätze drei und vier spielen. Wir spielen um die Plätze sieben und acht. Das ist enttäuschend.“

veröffentlicht am Montag, 8. April 2019 um 09:13; erstellt von TuB Bocholt 1907 e.V.
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Spiele

Samstag, 28. September 2019

18:00
Lindow-Gransee SV Lindow-Gransee
Bocholt TuB Bocholt
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19:00
Bitterf.-Wolfen VC Bitterfeld-Wolfen
Baden TV Baden
-:-
19:00
Mitteldeutschland CV Mitteldeutschland
VCO Berlin VCO Berlin
-:-
19:30
Moers Moerser SC
Warnemünde SV Warnemünde
-:-
19:30
Mondorf TuS Mondorf
Kiel Kieler TV
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Sonntag, 29. September 2019

13:00
VCO Berlin VCO Berlin
Bocholt TuB Bocholt
-:-
16:00
Schüttorf FC Schüttorf 09
Braunschweig USC Braunschweig
-:-
16:00
Mitteldeutschland CV Mitteldeutschland
Essen VV Humann Essen
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