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Mannschaften | 2. Bundesliga Nord Frauen

SV Bad Laer möchte Klassenerhalt feiern

SV Bad Laer vs. SCU Emlichheim, 06.04.19, 2. BLNF
Laura Seete - mit starker Leistung in Berlin - möchte im Bezirksderby gegen Emlichheim punkten!
Foto: Stefan Bertelsmann

Nach dem Spiel am Samstagabend um 20.00 Uhr gegen den SCU Emlichheim möchte der SV Bad Laer den Klassenerhalt feiern. Dafür gibt es mehrere Optionen. Aus eigener Kraft gelingt es, wenn Bad Laer mindestens einen Punkt gegen Emlichheim holt. Das Volleyball-Team Hamburg, BBSC Berlin und SF Aligse können Bad Laer dann nicht mehr einholen. Haben mehrere Teams die gleiche Anzahl von Punkten entscheidet zunächst die Anzahl der Siege und dann das Satzverhältnis über die Platzierung. Fährt Emlichheim im Weser-Ems Derby mit drei Punkten nach Hause, kann der Klassenerhalt mit den Sponsoren und Fans gefeiert werden, wenn Hamburg zuhause gegen Meister Borken und BBSC Berlin in Dingden nicht die volle Punktzahl von drei Punkten holen.

Nachwuchsarbeit des SCU Emlichheim vorbildlich

Am vergangenen Wochenende sind die Mädels des SCU Emlichheim Nordwestdeutscher Meister der U20 geworden. In der „Stammsieben“ von Pascall Reiß und Michael Lehmann standen mit Libera sieben Zweitligaspielerinnen. Konzepte und die Förderung von Leistungssport im Nachwuchsbereich werden derzeit in Deutschland und beim DVV intensiv diskutiert, Emlichheim ist das beste Beispiel dafür, dass die Förderung im Verein genauso effektiv ist, wie die Arbeit in den zahlreichen Bundesstützpunkten und im Kaderwesen. Und dies kostet auch viel weniger Geld. In den Vereinen wie der SCU Emlichheim werden die Jugendlichen getragen von zahlreichen Unterstützern, Freunden und Begleitern. Bei 400 Zuschauern kommt auch mehr Begeisterung auf als vor 50 Besuchern. In dieser Saison überzeugten u.a. Pia Timmer und Lona Volkers auf der Außen-Annahme Position.

Wichtiger Dreier in der Bundeshauptstadt

Die Entscheidung von Trainer Zoran Nikolic vor dem Spiel beim BBSC Berlin war goldrichtig. Der SV Bad Laer reiste bereits am Vortag zum Spiel in die Hauptstadt und drehte nach anfänglichen Schwierigkeiten im ersten Satz das Spiel. Mannschaftskapitän Franziska Bentrup stand erstmalig alle vier Sätze auf dem Feld und kam im Laufe der Begegnung immer besser ins Spiel. Franziska strahlte Ruhe und Routine aus. Zudem machte Mittelblockerin Laura Seete ihr bestes Spiel der Saison beim 3:1 Sieg gegen BBSC Berlin.

Berg- und Talfahrt in der Saison

„Wir wollen mit unserem Publikum nach dem Spiel den Klassenerhalt feiern“ drückt Mannschaftskapitän Franziska Bentrup ihren persönlichen Wunsch aus. Nach einer beeindruckenden Hinserie mit 21 Punkten, gab es Anfang des Jahres einige Hiobsbotschaften. Die Stammspielerinnen Franziska Bentrup und Sara Szmuk fielen mit Verletzungen aus. Immer nah an der Mannschaft kam Sara Szmuk in Berlin zum Kurz-Comeback. Alina Hellmich konnte nur noch in der Annahme und Abwehr als Libera fungieren. Die 17-jährige Lara Nierwettberg musste als Mittelblockerin ins „kalte Wasser“ und schwamm sich im Laufe der Rückrunde „frei“.

Negativserie gestoppt

Neun Spiele in Folge (davon 7 in der Rückrunde) verloren die Bad Laerer, ehe im letzten Saisonviertel die Mannschaft sich steigerte und den Pflichtsieg in Schwerin, einen Punkt gegen Borken feierte und mit drei Zählern in Berlin die Grundlage zur dritten Spielzeit in der 2. Bundesliga legte. In der kommenden Saison kommt es zum „neuen Derby“ mit dem BSV Ostbevern, der gestern seine feste Absicht und Willen zum Aufstieg in die 2. Bundesliga veröffentlichte.    

 

veröffentlicht am Donnerstag, 4. April 2019 um 15:47; erstellt von Stefan Bertelsmann, SV Bad Laer e.V.
letzte Änderung: 04.04.19 15:51