Mannschaften - VBL

Mannschaften | 2. Bundesliga Nord Frauen

Mit Spielfreude zum 3:1 Sieg gegen Berlin

SV Bad Laer vs. BBSC Berlin, 09.11.19, 2. BLNF
Trainer Thomas Wilkens schenkte der 18-jährigen Franziska Stricker sein Vertrauen und wurde belohnt,
Foto: Stefan Bertelsmann

Trainer Thomas Wilkens schenkte der 18 jährigen Franziska Stricker sein Vertrauen und schickte sie in die Anfangssechs gegen Berlin. Franziska steigert sich von Minute zu Minute. Nach 96 Minuten macht Franziska Stricker viel Druck mit ihrem Aufschlag und Berlin kommt nach der Annahme nicht mehr zum Spielaufbau. Das Vertrauen hatte Franzi mit einer beherzten Aktion zurückgezahlt. Riesenfreude über das 25:23 und den 3:1 Sieg, gute Stimmung auf den Zuschauerrängen, aber auch die Gewissheit, dass das Spiel lange auf Messerschneide stand.

Aufschlagserie von Laura Seete im ersten Satz

Das Spiel beginnt sehr ausgeglichen. Der BBSC Berlin geht mit 5:4 in Führung, danach geht Laura Seete an die Aufschlaglinie und macht 9 Punkte zum 15:5 und die Vorentscheidung im ersten Durchgang ist gefallen. Mit 25:19 gehen die Bad Laerer zum ersten Seitenwechsel. Im zweiten Durchgang zeigen die Berliner ihre Qualitäten und es wird deutlich, warum die Mannschaft von Robert Hinz die Favoriten Borken und Köln geschlagen haben. Mit gutem Zuspiel von Katharina Kummer (MVP Silber) greifen die Außenangreiferinnen Alina Gottliebe-Fröhlich und Annalena Grätz sowie insbesondere Josephine Suhr über Diagonal sehr stark an und bei der zweiten technischen Auszeit führen die Berliner mit 16:10 und später folgt der Satzausgleich beim 25:18. Flora Schwöppe kommt als 16-jährige aus der II. Mannschaft zum ersten Spieleinsatz.

Starke Mitte und viel Power von Franziska Bentrup und Johanna Müller

Die Bad Laerer steigern sich im dritten Satz und im „Flow“ können die Angreiferinnen das starke Zuspiel von Michelle Bollien zu vielen direkten Punkten ummünzen. Franziska Bentrup über die ungewohnte Diagonalposition und Johanna Müller (MVP Gold) über Außen demonstrieren ihre Schlaghärte. Nach der Bad Laerer 10:7 Führung machen die Hauptstädter keinen Punkt mehr bei eigenem Aufschlag. Die Lufthoheit in der Mitte haben Katrin Schröder, Alina Hellmich und Laura Seete beim 25:14 im dritten Satz.

Wechselnde Führungen im vierten Durchgang

Bad Laer führt im vierten Satz mit 10:8, liegt nach der nächsten Rotation mit 10:15 hinten. Die Bad Laerer kämpften sich erfolgreich zurück und in den nächsten acht Rotationen machen die Berliner keinen Punkt mehr bei eigenem Aufschlag. Ein starkes Sideout, eingeleitet bereits ab Satz 3 mit einer guten taktischen Leistung durch das Team und Trainer Thomas Wilkens. Sara Szmuk mit guter Annahme und Daniela Richter glänzte als Abwehr-Libera. „Die Zuschauer waren begeistert wie das Team ab 10:15 im vierten Durchgang zurückkam, Lob an alle Spielerinnen und die Bank, die mit viel Motivation den Sieg ermöglicht hat“, freut sich Thomas Wilkens über den dritten Saisonsieg. Am Sonntag, den 17. November geht es zum Bezirksderby nach Emlichheim.  

veröffentlicht am Sonntag, 10. November 2019 um 01:23; erstellt von Stefan Bertelsmann, SV Bad Laer e.V.
letzte Änderung: 10.11.19 01:23