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Mannschaften | 2. Bundesliga Nord Frauen

BBSC: Nach Lokalderby folgt Spitzenspiel

BBSC Berlin vs. Stralsunder Wildcats, 19.01.20, 2. BLNF
Solche Jubelmomente wollen die Zuschauer am Sonntag sehen
Foto: Frank Ziegenrücker

Nach der weihnachtlichen Spielpause für die zweite Liga folgt für den BBSC Berlin ein Höhepunkt dem nächsten: Waren die BBSC-Damen am vergangenen Wochenende noch beim Lokalrivalen Rotation Prenzlauer Berg erfolgreich, empfängt das Team am kommenden Sonntag, den 19. Januar 2020 um 15:00 Uhr in der Köpenicker Hämmerlinghalle den unangefochtenen Tabellenführer der Liga, die Stralsunder Wildcats.

Die Damen vom Strelasund spielen eine herausragende Saison und könnten diese mit dem Meistertitel krönen. Viele Wildcats erhielten eine erstklassige Ausbildung in den Bundesstützpunkten. Lene Scheuschner kennen die Berliner Fans noch aus Zeiten ihres Engagements in Aachen, Madleen Piest aus Erfurter Erstligazeiten. Eine der wichtigsten Spielerinnen des Teams ist Anne Krohn, die nach erfolgreichen Jahren in Hamburg 2016 nach Vorpommern zurückkehrte. In den vergangenen 13 Jahren wurde ihr immer wieder das Attribut der am meisten vollkommenen Zweitligaspielerin zuerkannt. Über die auch im Beachvolleyball sehr erfolgreiche Athletin (in den vergangenen zwei Sommern jeweils 5. Platz bei der Deutschen Meisterschaft im Beachvolleyball!)laufen immer wieder die druckvollen Angriffe der Mannschaft von der Ostseeküste. Auf der Regieposition agiert Svenja Enning, die in der letzten Saison noch für Münster die Zuspielfäden spann und ihre Erstligaerfahrung einbringt. Ein Wiedersehen gibt es für Berliner Team und Zuschauer mit den in den Vorjahren für den BBSC aktiven Lisa Senger und Tara Jenßen. Bei diesem Aufgebot wundert es nicht, dass das Team von Trainer Thiel nur 8 Sätze in allen bisherigen Saisonspielen abgegeben hat und die letzten 7 Spiele schlicht mit 3:0 gewann. An der Ostsee spekuliert die Presse mittlerweile über einen Erstligaaufstieg, wenngleich der Vorsitzende des 1.VC Stralsund dies eher als Langfristaufgabe nach Beschaffung der erforderlichen Strukturen und der Finanzierung verstanden wissen will. Jedenfalls komme für diese Saison der Aufstiegstraum noch zu früh.

Berlins Trainer Robert Hinz sieht sein Team am Sonntag zum ersten Mal seit langem nicht in der Favoritenrolle:  „Das Hinspiel haben wir an der Ostsee eindeutig verloren, im Pokal dann zu Hause nur denkbar knapp im Tie-Break. Für uns wird es auch mal angenehm sein, ohne Druck aufspielen zu können, denn André Thiels Mädels sind nach ihrem 21:0-Sätze-Lauf glänzend aufgelegt und der klare Favorit. Chancenlos sind wir allerdings nicht: Schaffen wir es an unser Leistungsmaximum zu gehen, so ist die Überraschung möglich.“ Sicher wird auch eine Rolle spielen, dass die Gastgeberinnen im Laufe der Saison Selbstbewusstsein und Spielsicherheit gewonnen haben. Das Team hat sich den zweiten Tabellenplatz mit vielen gelungenen Aktionen auf dem Spielfeld wahrhaft verdient. Die Mannschaft bewies, dass sie mit Motivation und Konzentration in der Lage ist, auch hochkarätigen Gegnern einen heißen Kampf zu bieten.

Der BBSC Berlin freut sich auf lautstarke Unterstützung der Fans. Mit dem sprichwörtlichen Mannschaftsgeist will das Team am Sonntag dem Publikum eine hochklassige und spannende Partie präsentieren. Nicht nur am Rande werden sich die Cheerleader von Best Sabel als Partner des BBSC in den Satzpausen des Spiels mit ihren Darbietungen präsentieren.

veröffentlicht am Mittwoch, 15. Januar 2020 um 01:59; erstellt von BBSC e.V.
letzte Änderung: 15.01.20 01:59