Mannschaften - VBL

Mannschaften | 2. Bundesliga Nord Frauen

Derby Stimmung in Berlin

RPB Berlin vs. BBSC Berlin, 12.01.20, 2. BLNF
RPB Berlin in der Anton-Saefkow Halle
Foto: Birk Garkisch

Am gestrigen Sonntag, den 12.01.2020, kam es in Berlin zum Heimderby gegen den Berlin-Konkurrenten vom BBSC. Um 16:00 Uhr eröffnete das Schiedsrichtergespann Zimmermann/Kraft die Partie in der Anton-Saefkow-Halle.

Mehr als 150 Zuschauer aus beiden Vereinen sorgten früh für eine derbygerechte Stimmung. Doch das erste Momentum des Spiels lag bei den Gästen aus Köpenick. Zur Mitte des Satzes konnten sich diese von den krankheitsbedingt geschwächten Gastgeberinnen absetzen. Sowohl Diagonalangreiferin Nele Iwohn als auch Außenangreiferin Josefin Bluhm fehlten im Kader des RPB Berlins. Im ersten Satz gelang es dem Team vom BBSC effektiver ihre Angriffe gegen die Abwehr der Prenzlauer Berger durchzubringen. Erst zur Crunchtime des Satzes hin konnten die Gastgeberinnen den Abstand verkürzen, musste sich dennoch 22:25 geschlagen geben.

Im zweiten Satz wendete sich das Blatt. Den Mädchen vom RPB Berlin gelang der Aufbau des eigenen Spiels konstanter und der Mut und Risikowille im Angriff erstarkte. Von Beginn an führten die Gastgeberinnen im zweiten Satz. Der BBSC kämpfte sich immer wieder heran, doch der RPB konnte mit Spielgeschick eine Abgabe des Satzes verhindern. Nach 26 gespielten Minuten gewann der RPB den zweiten Durchlauf mit 25:23 Punkten.

Den Schwung wollte man mit in den nächsten Satz nehmen. Dieser verlief bis zur Mitte des Satzes auf Augenhöhe. Keines die beiden Teams konnte sich nennenswert absetzen. Erst in den letzten 10 Punkten des dritten Durchgangs gelang es dem Team aus dem Herzen von Berlin sich von den Gästen loszureißen, sodass der RPB auch den dritten Satz mit 25:23 für sich entscheiden konnten.

Der Sieg schien zum Greifen nah – auch die dringend benötigten drei Punkte. Doch der BBSC wollte sich nicht kampflos ergeben. Die Gastgeberinnen ließen die Zügel des Spiels wieder aus ihren Händen entgleiten und ermöglichten ein Zurückkommen der Gäste in die Partie. Früh führten diese und gaben diese Führung bis zum Ende des vierten Satzes nicht mehr ab.

Somit musste das Spiel erneut im Tie-Break entschieden werden. Für den RPB Berlin war es das 8. Spiel der Saison, welches über die volle Länge ging. Leider konnten diese nicht zu ihren Stärken aus dem zweiten und dritten Satz zurückfinden. Somit ging auch der Tie-Break mit 15:12 Punkten an die Gäste.

Für der RPB Berlin geht es kommenden Sonntag gegen das Team aus Emlichheim weiter. Emlichheim, aktuell auf dem 8 Platz, hat zwei Punkte mehr als der RPB. Somit ist das Spiel für beide Mannschaften enorm wichtig, um sich wieder in die Mitte der Tabelle bewegen zu können.

 

Endergebnis: 2:3 (22:25, 25:23, 25:23, 18:25, 12:15)

MVP-Wahl BBSC: Juliane Stapel

MVP-Wahl RPB Berlin: Lisa-Sophie Kotzan

veröffentlicht am Montag, 13. Januar 2020 um 12:52; erstellt von SG Rotation Prenzlauer Berg e.V.
letzte Änderung: 13.01.20 12:52