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Vom Rekordmeister zu den Helios GRIZZLYS

HELIOS GRIZZLYS Giesen
Letzte Saison spielte Anton "Toni" Menner noch gegen die GRIZZLYS
Foto: Stefan Saltzmann

+++Der erste Transferknaller: Menner kommt vom Rekordmeister+++

Der 25-jährige, österreichische Nationalspieler, Anton Menner hat einen 1-Jahresvertrag bei den Helios GRIZZLYS Giesen unterschrieben. Der Außen-Annahme Spieler lief in der vergangenen Spielzeit noch für den VfB Friedrichshafen auf. Mit dem gebürtigen Grazer haben die GRIZZLYS bereits den ersten Transfer-Coup für die kommende Saison zu vermelden.

Menner begann seine Volleyballkarriere beim UVC Graz. Und gab bereits 2014 sein Debüt in der österreichischen Nationalmannschaft. Mit Graz gewann er 2015 den österreichischen Pokal. Anschließend spielte er erstklassig für URW Waldviertel und SK Posojilnica Aich/Dob (AUT). In der Saison 2017/18 wechselte er dann zum slowakischen Verein SPU Bystrina Nitra und dann in die 1. Tschechische Liga zu VK Ostrava. In der vergangenen Spielzeit wurde „Toni“ Menner vom deutschen Rekordmeister, dem VfB Friedrichshafen, verpflichtet und spielte mit diesem in der Saison 19/20 in der Champions League. Mit der österreichischen Nationalmannschaft nahm er 2019 an der Volleyball-Europameisterschaft teil.

GRIZZLYS-Cheftrainer Itamar Stein hat mit Anton Menner einen Wunschkandidaten für die Außen-Annahme-Position gefunden: „Anton ist ein Spieler, der ein sehr gutes Annahme- und Abwehrspiel hat und im Aufschlag und Angriff mit viel Druck agiert. Ich verfolge seine Karriere, seit er in der tschechischen Liga gespielt hat und war immer wieder beeindruckt von seiner Energie auf dem Spielfeld und seiner klugen Spielweise. Er wird Qualität und Erfahrung in unser Team einbringen.“

Menner selbst hat sich bewusst für die Helios GRIZZLYS, als sein neues Team entschieden: „Ich komme zu den GRIZZLYS, weil mir das Gesamtkonzept gefällt und die Atmosphäre in der Halle großartig ist. Außerdem möchte ich in der kommenden Saison das Ziel der Playoffs mit den GRIZZLYS erreichen.“ Auch Stein sieht den Neuzugang als positives Signal für die Helios GRIZZLYS: „Ich bin sehr froh, dass er sich für uns entschieden hat. Dies zeigt auch die großen Schritte, die die Mannschaft und der Verein in den letzten Jahren gemacht haben.“

 +++GRIZZLYS-Manager Kucera spricht über die aktuelle Situation des Erstligisten+++

Neben Anton „Toni“ Menner war bei #Roartime LIVE diesmal auch GRIZZLYS-Geschäftsführer Sascha Kucera zu Gast und plauderte frei heraus.

„Toni ist genauso ein GRIZZLYS, wie wir ihn brauchen,“ so urteilte Kucera über den ersten Transfercoup des Jahres. Derzeit sind Planungen schwierig, allerdings sind bereits viele Sponsorengespräch positiv verlaufen. Gerade Partner aus „krisensicheren“ Branchen haben bereits Zusagen gemacht. Und so schaut Sascha Kucera positiv in die Zukunft der GRIZZLYS.

In Bezug auf die Vertragsgespräche mit Spielern der vergangenen Saison kam der Manger auf die drei Nordamerikaner zu sprechen. Der Verein hatte in den vergangenen Wochen den US-Amerikanern Michael Wexter und David Wieczorek, sowie dem Kanadier John Moate Angebote gemacht, auch in der kommenden Spielzeit für die GRIZZLYS aktiv zu sein. Nach derzeitigem Stand sieht es jedoch danach aus, dass alle drei Spieler nicht nach Niedersachsen zurückkehren werden. Mittelblocker John Moate wollte zunächst bei den Giesenern bleiben, doch der abrupte Saisonabbruch und die Corona-Krise haben beim jungen Kandier nun jedoch dazu geführt, dass er seine Volleyballkarriere voraussichtlich beenden wird. Kontakt zu Moate besteht weiterhin. Auch der sprunggewaltige Diagonalspieler Michael Wexter wird seine sportliche Laufbahn beenden und will in den Vereinigten Staaten beruflich durchstarten. Manager Sascha Kucera und Cheftrainer Itamar Stein hatten bereits kurz nach der Saison Kontakt mit David Wieczorek und seinem Berater, am Ende scheint es nun so, dass man finanziell nicht zusammenfinden wird. Die Gespräche wurden erst einmal eingestellt, sind aber noch ergebnisoffen.

Damit kommt es im Kader zu einem größeren Umbruch als erwartet. Derzeit sondiert GRIZZLYS-Coach Stein den Spielermarkt und Manger Kucera versprich: „Es werden weitere Überraschungen folgen.“ Am Ende soll der Kader der Helios GRIZZLYS eine Mischung aus Erfahrung und Jugend werden. Auch einige deutsche Spieler werden vermutlich dazu kommen.

Feinplanungen sind derzeit mittel- und langfristig kaum möglich. Jedoch mach Kucera deutlich: „Geisterspiele sind keine Option!“ Diese Situation hatten die GRIZZLYS beim letzten Spiel der vergangenen Spielzeit bereits einmal beim Spiel gegen die HYPO TIROL AlpenVolleys Haching erlebt. Sascha Kucera machte in seinem Gespräch mit Mike Münkel deutlich, dass man von Woche zu Woche planen und entscheiden müsse: „In den nächsten Wochen wird noch so viel passieren! Der Markt gibt aktuell die ein oder andere Überraschung her. Ich pokere da jetzt schon!“ Mit einem starken Kader wollen die Giesener Volleyballer in der 1. Volleyball Bundesliga nach oben aufschließen.

Eine positive Randnotiz war, dass Co-Trainer und Scout Stefan Urbanek am heutigen Sonntag seine  Trainer-A-Lizenz bestanden hatte, dies verkündete Manager Kucera stolz: „Wir haben nun zwei A-Trainer im Team!“ 

+++Vorschau+++

#Roartime LIVE – Episode 3

Sonntag 03.05.2020 - 16:00 Uhr LIVE auf Instagram @heliosgrizzlys

Moderator: Mike Münkel

Gast: GRIZZLYS-Neuzugänge Nr. 2 + 3

Zusätzliche Informationen und aktuelle Berichte zu den GRIZZLYS gibt es wie immer auf unserer Webseite (www.helios-grizzlys.de) oder bei Facebook (www.facebook.com/heliosgrizzlys). Instagram @giesengrizzlys

 

veröffentlicht am Sonntag, 26. April 2020 um 17:43; erstellt von Vanessa Persson, TSV von 1911 Giesen e.V.

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