Abstiegs-Krimi geht in die Verlängerung

Bergische Volleys vs. TV Rottenburg, 25.02.18, 1. BLM
Volleys punkten mit Teamgeist
Foto: M.Linder

Der Tabellenletzte hält dem Druck stand und bezwingt Abstiegskonkurrent TV Rottenburg mit einem klaren 3:0 Erfolg. Die Chance aufs große Finale ist da.

Das Team von Trainer Johan Isacsson musste gewinnen, um nicht jetzt schon aus der 1. Volleyball-Bundesliga sportlich abzusteigen. Und die Bergischen Volleys entäuschten nicht und konnten deutlich mit 3:0 (25:18, 25:21, 25:23) gegen den TV Rottenburg, der jetzt nur noch zwei Punkte Vorsprung hat, gewinnen. Ob Manager, Trainer oder Spieler der Volleys, seit Wochen hatten sie alle auf den Februar und speziell auf das Endspiel gegen Rottenburg hingewiesen. Dieses müsse man gewinnen, dann habe man noch eine Chance auf den Klassenerhalt. Und genau das ist am Sonntag eingetreten. Der erste Sieg im 18. Saisonspiel wurde eingefahren. Zu spät oder der Auftakt für das Happy-end?

„Damit haben wir das Finale gegen Herrsching erzwungen“, sagte Volleys-Manager Helmut Weissenbach entspannt nach der Partie in der Wuppertaler Bayer-Halle. Nun kommt es aller Voraussicht nach am letzten Spieltag am 18. März in der Wittkulle zum Endspiel gegen den TSV Herrsching. Gewinnen die Volleys, könnten sie Rottenburg noch überholen, verlieren sie, bedeutet dies den sportlichen Abstieg. Dass es aber überhaupt dazu kommt, war einer konstanten und fokussieren Leistung der Volleys zu verdanken. „Die Spieler haben Charakter bewiesen, die taktischen Vorgaben Idi und Grozer aus dem Spiel zu nehmen befolgt und absolut konzentriert gespielt“, lobte Weissenbach das Team von Trainer Johan Isacsson. „Wir haben uns nicht aus der Ruhe bringen lassen und unseren Gegner zu Fehlern gezwungen. Die Mitte von Rottenburg blieb im Vergleich zum Hinspiel stumpf und Idi mit einem Punkt farblos “, so Oliver Gies, der trotz Grippe als Libero auflief. „So ein deutlicher Sieg ist absolut geil.“

Und dabei punktete die Mannschaft vor 500 Zuschauern, darunter mehr als 30 lautstarke Gäste-Fans, vor allem gegen Ende mit Präzision und Nervenstärke. Diese hatte  in den Begegnungen zuvor oft gefehlt, dieses Mal blieben die Spieler in der Crunch-time cool. Im dritten Satz lagen sie mit 20:22 zurück und drehten nach der Auszeit von Trainer Isacsson den Spielstand, führten mit 24:23 und nutzten gleich den ersten Matchball zum umjubelten ersten Sieg. Dass der Sieg möglich sei, daran gab es schnell keine Zweifel mehr: Die Angaben kamen gut, zudem stand die Annahme um Gies, Rumpunen und Lipscombe meist sicher. Sam Boehm überzeugte nach überstandener Grippe, Gerrard Lipscombe und Ossi Rumpunen waren kompromisslos im Angriff. Rutger Zoodsma und Mart van Werkhoven nutzten gegnerische Fehler gnadenlos aus und versenkten die Bälle auf dem Hallenboden. 25:18 hieß es im ersten Satz, 25:21 im zweiten.

Ex-Volleys Spieler Grozer sorgt für Glanzpunkte

Einen Punkt auf der Habenseite, war nun fraglich, was in Anbetracht des möglichen ersten Sieges in den Köpfen passieren würde. Bis zum 13:10 zeigten sich die Volleys kämpferisch. Plötzlich aber hatte das Team von Angstenberger nichts mehr zu verlieren und spielte befreit auf. Der Ex-Volleys SpielerTim Grozer brachte den TVR mit 14:13 in Front. Doch anders als sonst holte sich das Team um Zuspieler Johannes Tille, der sich erstmals über MVP-Gold freuen durfte, auch diesen Satz und somit die ersten Punkte.

Nun bleiben den Volleys noch zwei Chancen den TV Rottenburg im Abstiegskampf zu überflügeln.

veröffentlicht am Montag, 26. Februar 2018 um 23:38; erstellt von SolingenVolleys e.V.
letzte Änderung: 27.02.18 22:40

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