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LüneHünen geben Hoffnung noch nicht auf

SVG Lüneburg vs. VfB Friedrichshafen, 13.04.19, 1. BLMPO
Boladz setzt sich mal wieder gegen den SVG Block durch!
Foto: SVG Lüneburg Michael Behns

Jetzt wird es ganz schwer: Die SVG Lüneburg verlor auch ihr zweites Halbfinale in den Playoffs um die deutsche Volleyball-Meisterschaft. Gegen den Favoriten VfB Friedrichshafen gab es nach einem 0:3 am Bodensee nun ein1:3 (23:25, 25:22, 17:25, 16:25) in der Hamburger CU Arena, doch 1200 Fans gingen nicht wirklich enttäuscht nach Hause. Sie hoffen vielmehr, in der Best-of-5-Serie noch einmal wiederkommen zu können - was allerdings voraussetzt, dass die LüneHünen am kommenden Mittwoch im dritten Duell, wieder in Süddeutschland, einen Coup landen und so zumindest ein viertes Match erzwingen.

„Die Jungs haben das Beste, haben alles gegeben“, wollte SVG-Trainer Stefan Hübner seinen 102 Minuten aufopferungsvoll kämpfenden Schützlingen keinen Vorwurf machen. „Heute haben wir schon länger auf Augenhöhe mitgespielt als beim ersten Mal – am Mittwoch versuchen wir dann, es noch länger hinzukriegen“, blickte der Coach schnell wieder nach vorne. Im ersten Halbfinale hatte sich sein Team in 78 Minuten 0:3 geschlagen geben müssen.

Beim Wiedersehen sah es in der Tat lange verheißungsvoll aus. Im ersten Satz führte die SVG 23:22 und musste sich noch 23:25 geschlagen geben, wobei David Sossenheimer ein Ass zum 23:24 schlug und einen Service-Winner, den Ray Szeto nur unzureichend annehmen konnte, folgen ließ. Das Versäumte holten die Gastgeber dann aber in Durchgang zwei nach – um im dritten Satz nach der 10-Minuten-Pause total einzubrechen: Schon bei der ersten technischen Auszeit (1:8) war da die Entscheidung quasi gefallen.

Nach dieser Lehrstunde keimte noch einmal Hoffnung auf, in Abschnitt führte die SVG schnell 7:3, ab dem 9:6 riss aber der Faden. Die Häfler glichen zum 9:9 aus und gaben nach dem 11:10 ihre Führung nicht mehr her. Insbesondere Diagonalangreifer Bartlomiej Boladz war nun nicht mehr zu halten, machte Punkt um Punkt (insgesamt 27). Wie er für sein Team, war das Pendant Ryan Sclater auf der Gegenseite am erfolgreichsten (15 Punkte). MVP wurde aber Ray Szeto und beim VfB Philipp Collin.

Ein ausführlicher Bericht findet sich auf der SVG-Homepage: www.svg-lueneburg.de

veröffentlicht am Sonntag, 14. April 2019 um 01:01; erstellt von SVG Lüneburg e.V.

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