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Internationales Upgrade für die Uniteds

United Volleys Frankfurt
Freuen sich über die Rückkehr in den CEV Cup: Cheftrainer Stelio DeRocco und Tobias Krick.
Foto: CEV

Gleich in zweifacher Hinsicht wirft in diesen Tagen die Saison 2019/20 für die United Volleys ihren Schatten voraus. Für das Frankfurter Spitzenteam ist es bereits die fünfte Spielzeit in der Volleyball Bundesliga, zum vierten Mal sind die Uniteds im Europacup dabei. Für beide Wettbewerbe wurden jetzt die Terminpläne bekanntgegeben. Die größte Überraschung gibt es dabei auf dem internationalen Parkett: Das Rhein-Main-Team startet nämlich nicht, wie ursprünglich erwartet, im Challenge Cup, sondern bekam von der Confederation Europeenne de Volleyball (CEV) einen freien Platz im höherklassigen CEV Cup zugesprochen. Dort hatten die Frankfurter bei ihrer Premiere 2016/17 auf Anhieb das Halbfinale erreicht. In der vergangenen Saison waren sie erstmals für die Champions League qualifiziert und schafften es dort bis in die Gruppenphase der besten 24 Mannschaften.

In einem Topf mit Modena und Sankt Petersburg

„Nach dieser großartigen Erfahrung freut es mich für unsere Fans umso mehr, dass wir in den CEV Cup aufgerückt sind. Dort besteht immerhin die Chance gegen europäische Ausnahme-Teams wie Zenit Sankt Petersburg aus Russland, Modena Volley aus Italien oder Galatasaray Istanbul aus der Türkei anzutreten“, jubelt Cheftrainer Stelio DeRocco in seiner kanadischen Heimat. Die beiden griechischen Top-Clubs Olympiacos Piräus und PAOK Thessaloniki haben die Meldung für den CEV Cup sogar der Champions League vorgezogen. Im 1/16-Finale treffen die United Volleys am 11. Dezember in der Fraport Arena zunächst auf einen Qualifikanten aus der Königsklasse. In Frage kommen VaLePa Sastamala (Finnland), Vojvodina NS Seme Novi Sad (Serbien), C.S. Municipal Arcada Galati (Rumänien) und Shaktior Soligorsk. Gegen die Weißrussen waren die Uniteds bereits im Oktober 2018 siegreich.   

Wunschgegner der Hessen wäre allerdings ein echter „Exot“ gewesen. „IBB Polonia London hat im Kampf um den englischen Meistertitel zuletzt die brasilianische Legende Giba eingesetzt und mit dem Polen Krzysztof Ignaczak auch davor schon einen Weltmeister im Kader gehabt. Eine solche Begegnung wäre nicht nur wegen des Austragungsorts London ein ganz besonderes Schmankerl für unsere Anhänger gewesen, die uns auch bei den internationalen Matches immer zahlreicher unterstützt haben“, erklärt Pressesprecher Jan Wüntscher. Auch ohne dieses Highlight geht das neuformierte United-Team aber einmal mehr mit großen Ambitionen im Europapokal an den Start. Das gilt auch für die Volleyball Bundesliga, die für die Uniteds am 16. Oktober auswärts beim Aufsteiger HEITEC Volleys Eltmann beginnt. Erstes Heimspiel ist am 23. Oktober gegen die Volleyball Bisons Bühl.

Krick „richtig sauer“ über zahlreiche Wochentags-Ansetzungen

Die Mittwochs-Partie gegen die Badener, Ex-Verein von Japan-Neuzugang Masahiro Yanagida, ist nur die erste von insgesamt fünf, die unter der Woche stattfinden – davon gleich vier noch in der Hinrunde vor Weihnachten. „Das ist schon brutal, wenn man bedenkt, dass da noch die Europacup- und mögliche Pokalspiele dazukommen“, ärgert sich United-Geschäftsführer Jörg Krick. „Unsere Fans können nicht ständig an einem Arbeitstag den Weg raus zur Fraport Arena auf sich nehmen, das wird uns richtig Zuschauer und Einnahmen kosten. Eigentlich sollten solche Ansetzungen reduziert werden – Und bei anderen Mannschaften, die nur einmal unter der Woche ran müssen, hat das anscheinend auch geklappt“, ist der United-Macher „richtig sauer, vor allem da die Liga massiv an uns appelliert hat, international zu melden, während sich andere diesen Zusatzaufwand gespart haben, so dass wir jetzt doppelt benachteiligt werden.“

„In Zukunft“, so Krick, „werden wir uns das genau überlegen und den deutschen Volleyball nur dann in Europa vertreten, wenn bei der Spielplanabstimmung die erforderliche Solidarität der übrigen Vereine gesichert ist.“ Im DVV-Pokal-Achtelfinale haben die United Volleys erneut einen Qualifikanten zugelost bekommen und reisen am 2. oder 3. November zum Regionalpokalsieger West oder Nordwest. Die Dauerkarte für sämtliche Heimspiele kann bereits zum vergünstigten Preis online bestellt werden. Tickets für die Einzelspiele werden demnächst folgen. „Mit der Beachvolleyball-Weltmeisterschaft ab diesem Wochenende in Hamburg und der Europameisterschaft im September stehen in den nächsten Wochen noch tolle Volleyball-Ereignisse an. Daran wollen wir in Frankfurt ab Oktober direkt wieder anknüpfen und unserem Publikum wieder große emotionale Sport-Momente bieten“, verspricht Jörg Krick. 

 

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veröffentlicht am Donnerstag, 27. Juni 2019 um 18:13; erstellt von TG 1862 e.V. Rüsselsheim
letzte Änderung: 27.06.19 18:13

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