DSC schmettert sich ins CEV-CUP 1/4 Finale

Dresdner SC
Katharina Schwabe im Block gegen Sable Moffett
Foto: Dirk Michen

Die DSC Volleyball Damen haben auf europäischen Parkett die nächste Hürde genommen. Der Bundesliga-Spitzenreiter gewann vor heimischer Kulisse das Rückspiel im Achtelfinale des CEV-Cups gegen den Schweizer Erstligisten TC Volley Düdingen  mit 3:1 (23:25, 25:20, 25:18, 25:22) und steht im Viertelfinale. Auch das Hinspiel hatten die Elbestädterinnen bereits in drei Sätzen für sich entschieden. In der Runde der letzten Acht kommt es damit jetzt zum innerdeutschen Duell zwischen Dresden und Stuttgart. Das schwäbische Team hatte sich im Achtelfinale gegen die belgische Vertretung von Asterix Beveren durchgesetzt.

Piia Korhonen war einmal mehr erfolgreichste Scorerin beim DSC. Die Finnin brachte es auf 15 Punkte, Ivana Mrdak steuerte 11 Zähler zum Erfolg bei.

DSC-Trainer Alexander Waibl erklärte nach der Partie: „Es war sicher keine Glanzleistung, sondern ein Arbeitssieg. Es fehlte diesmal die Frische, Lockerheit und Explosivität. Wir haben uns eher durchgekämpft. Doch nach dem harten Training in dieser Woche war das auch nicht anders zu erwarten. Zudem hat Düdingen auch diesmal besser gespielt.“

Der DSC-Coach ließ auch diesmal wieder rotieren, veränderte seine Startformation auf mehreren Positionen. So begannen Mareen Apitz im Zuspiel, Piia Korhonen auf Diagonal, Marrit Jasper und Katharina Schwabe im Außenangriff, Ivana Mrdak und Sasa Planinsec in der Mitte und Michelle Petter auf der Liberoposition.

Nach gutem Start führte der DSC zur ersten technischen Auszeit mit 8:4. Doch dann schlichen sich immer mehr leichte Fehler ins Spiel der Gastgeberinnen. Vor allem im Aufschlag-Annahme-Bereich funktionierte beim DSC nicht so viel und auch die Blockabwhr stand längst nicht so gut wie im Hinspiel. Zudem zeigte sich, dass die Gastgeberinnen gut vorbereitet waren und deutlich aggressiver agierten als daheim. So gerieten die Waibl-Schützlinge bis zur zweiten technischen Auszeit mit 12:16 in Rückstand. Beim 11:15 hatte Alexander Waibl schon den ersten Wechsel vorgenommen und Eva Hodanova für Marrit Jasper zur Stabilisierung der Annahme eingewechselt. Dennoch lief der DSC weiter dem Rückstand hinterher, konnte sich dann jedoch mit einem 4:0-Lauf von 17:22 auf 21:22 herankämpfen. In der Schlussphase wehrten Ivana Mrdak und Mareen Apitz mit einem Ass zwar zwei gegnerische Satzbälle ab, doch den dritten verwandelte Danielle Harbin, die am Ende mit 20 Zählern beste Punktesammlerin ihres Teams war, für die Schweizerinnen.

Auch im zweiten Durchgang gerieten die Dresdner Schmetterlinge gleich mit 1:5 ins Hintertreffen, kämpften sich heran und gingen nach einem Angriff von Ivana Mrdak beim 7:6 erstmals in Führung. Aber Düdingen hielt dagegen. Beim 9:9 wechselte der DSC-Coach im Zuspiel, brachte Madison Bugg, die bis zum Spielende auf dem Feld blieb. Das Geschehen war weiter ausgeglichen. Mit einer Aufschlagserie von Piia Korhonen konnten sich die Dresdnerinnen endlich ein wenig Luft verschaffen und von 15:15 auf 20:15 davonziehen. Diesen Vorteil ließen sie sich nicht mehr nehmen und als Harbin beim ersten Satzball den Angriff ins Aus beförderte, war der Satzausgleich geschafft.

Im dritten Abschnitt startete der DSC mit Barbara Wezorke für Sasa Planinsec auf der Mitte. Durch einige leichte Fehler gerieten die Waibl-Schützlinge mit 7:11 in Rückstand. Der Coach reagierte, nahm eine Auszeit, die ihre Wirkung nicht verfehlte. Nun starteten seine Damen erneut eine Aufholjagd und konnten mit 16:15 in die zweite technische Auszeit gehen. Mit druckvollen Aufgaben und einer nun deutlich besseren Block- und Feldabwehr verschaffte sich der DSC einen klaren Vorsprung (21:16). Als Piia Korhonen dann gleich den ersten Satzball nutzte, war der Einzug ins Viertelfinale geschafft.

Im vierten Durchgang wechselte der Trainer seine Reihen fast komplett durch. So kamen unter anderen auch Camilla Weitzel, Rica Maase und Dominika Strumilo aufs Feld. Nach einer klaren 21:12-Führung kamen die Gäste aus der Schweiz noch einmal auf 21:23 heran, aber nach 110 Minuten verwandelte Marrit Jasper den zweiten Matchball zum Sieg.

veröffentlicht am Mittwoch, 7. Februar 2018 um 22:42; erstellt von Dresdner SC 1898 e.V.
letzte Änderung: 07.02.18 22:42

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