Diesmal gab es ein 3:0 für den SC Potsdam

NawaRo Straubing vs. SC Potsdam, 24.02.21, 1. BLF
Generalprobe in Straubing bestanden
Foto: SC Potsdam

Im Auswärtsspiel bei NawaRo Straubing konnte der SC Potsdam nach 1:24 Stunden mit 3:0 (27:25, 25:18, 25:22) die Turmair-Volleyballarena verlassen und belegt nach diesem Erfolg aktuell den 4. Tabellenplatz (35 Pkt.).

Damit hat das Team von Cheftrainer Guillermo Hernandez sich nachhaltig für die in der Hinrunde erlittene 0:3 Niederlage revanchieret. Im Vorfeld dieser Begegnung war man sich einig, es wird eine enge Angelegenheit. Darauf hatte man sich eingestellt, was letztlich dann auch eingetroffen ist.

Es ging auch gleich ganz eng im ersten Satz zu und der SC Potsdam brauchte seine Zeit, um zum eigenen Spiel zu finden. Es war ein Match, wo Beide auf Augenhöhe agierten. Straubing stand gut und konnte zwischenzeitlich mit einer Führung von vier Punkten (17:21) enteilen und lag bis zum 22:24 immer knapp vorn und hatte eigentlich den Satz in der Hand. Doch mit viel Cleverness kippte das Geschehen und Potsdam brachte diesen 27:25 zu Ende. „Am Anfang sind wir nicht richtig in das Spiel gekommen, da hat es Straubing mit ihrer Mannschaft richtig gut gemacht“, so Sportdirektor Toni Rieger.

„Ich war sehr froh, dass unser Team vor allem im ersten Satz den Rückstand aufholen konnte, das war für die Moral, Motivation und weiteren Verlauf sehr wichtig“, äußerte Teammanager Eugen Benzel.

Der Cheftrainer begann in diesem für die Tabelle so wichtigen Vergleich mit Lindsey Ruddins, Brittany Abercrombie, Symone Speech, Kelsey Veltman, Jennifer Nogueras und Laura Emonts sowie Aleksandra Jegdic (L). Er brachte im weiteren Verlauf kurzzeitig die lange verletzte, Antonia Stautz, zum Einsatz.

Deutlicher gestaltete sich für den SC Potsdam der zweite Satz, da war das Team bestens auf NawaRo eingestellt. Den hatte man relativ deutlich in den Händen (8:3, 16:9) und war das bestimmende Team in der Volleyballarena und das überraschte schon, vergleicht man das mit dem engen Auftakt. „Der zweite Satz war sehr souverän, da hatte die Mannschaft den Rhythmus gefunden und ein Superspiel gemacht, da vor allem die Blockabwehr“, wertete der Teammanager diesen Abschnitt.

Mit einer 2:0 Führung ging es weiter. Es entwickelte sich ein Match, was dem ersten Satz sehr ähnelte. Der SC Potsdam musste sich einer starken Gegenwehr stellen, denn die Gastgeberinnen versuchten alles, um den Vergleich offen zu halten. Das wurde besonders deutlich, als man schon 14:8 bzw. 20:15 vorn lag und plötzlich stand es 22:22! Wieder gelang es der Mannschaft, die entscheidende Phase eines Satzes bzw. Spiels für sich zu entscheiden und kann jetzt mit einem 3:0 zum DVV-Pokalfinale reisen.

Die erfolgreichen Punktesammlerinnen waren Lindsey Ruddins (14 Pkt.), Brittany Abercrombie (12 Pkt.), Laura Emonts (11 Pkt.) sowie Kelsey Veltman (8 Pkt.) und die MVP Goldmedaille erhielt Jennifer Nogueras. Silber ging an Claudia Provaroni. „Es war wichtig, dass wir nur drei Sätze gespielt haben und dabei ein tolles Spiel abgeliefert haben“, so Eugen Benzel.

Das Team wird noch in Straubing übernachten und am Donnerstag nach Heidelberg reisen und sich dort für Mannheim vorbereiten.

„Am Ende ist es ein souveräner Sieg. Es war für alle im heutigen Vergleich schwer, weil durch die Spielerinnen der Fokus durchaus schon in Richtung Sonntag ging..Aber der Trainer und das Team haben das gut hinbekommen, wir haben drei Punkte erkämpft. Jetzt vollste Konzentration auf das Pokalfinale“, so der Sportdirektor.

veröffentlicht am Donnerstag, 25. Februar 2021 um 07:27; erstellt von SC Potsdam/Pohl, SC Potsdam e.V.
letzte Änderung: 25.02.21 08:34

Spiele

Samstag, 13. März 2021

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Vilsbiburg Rote Raben Vilsbiburg
3:1
19:00
Suhl VfB Suhl LOTTO Thüringen
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Wiesbaden VC Wiesbaden
0:3
19:00
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Erfurt Schwarz-Weiß Erfurt
3:0
19:00
Straubing NawaRo Straubing
2:3
Aachen Ladies in Black Aachen
2:3
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