Mannschaften - VBL

NawaRo selbstbewusst trotz Personalsorgen

NawaRo Straubing vs. USC Münster, 07.12.19, 1. BLF
Mit starken Aufschlägen und variablem Zuspiel will NawaRo gegen Münster punkten.
Foto: fotostyle Schindler

Am Samstag steht das letzte Heimspiel des Jahres 2019 für NawaRo Straubing in der 1. Volleyball Bundesliga an. Zum Abschluss gastiert mit dem USC Münster ein echtes Traditionsteam in der turmair Volleyballarena (19.30 Uhr).

Zwar liegen die besten Zeiten der „Unabhängigen“ aus Münster bereits etwas zurück und derzeit zählt der USC nicht zu den Titelanwärtern. Jedoch die Playoffs finden traditionell mit dem USC Münster statt. Dementsprechend ist das Team von Trainer Teun Buijs favorisiert bei seinem Gastspiel in Niederbayern. Der Niederländer hat in dieser Saison ein kampfstarkes Team um sich versammelt, dass seinen taktischen Vorgaben perfekt folgt. So konnte der USC seine Spiele in Erfurt und gegen Suhl gewinnen, sowie gegen Vilsbiburg einen Punkt holen.

Die Punkteausbeute der Münsteranerinnen lässt bereits erkennen, dass NawaRo gegen den USC heuer eine Chance hat zu punkten. „Wenn wir gut aufschlagen und in der Annahme stabil sind, dann geht gegen Münster was“, ist sich Straubings Coach Benedikt Frank sicher. „Vor allem mit unseren Fans im Rücken werden wir sicher wieder das extra an Energie abrufen können, welches wir brauchen, wenn wir Punkte holen wollen“, erklärt Frank.

Welcher Kader ihm am Samstag zur Verfügung steht, ist derzeit noch offen. „Nach den Verletzungen hat uns aktuell die Erkältungswelle erwischt“, so Frank. Aktuell laufen Lena Große Scharmann und Celin Stöhr mit einem dicken Schal durch die Gäubodenstadt. „Hier werden wir wohl kurzfristig mit unserem Teamarzt entscheiden, ob sie spielen können oder nicht“, so Frank. Wieder mit im Team ist seit dem vergangenen Wochenende Youngster Oda Lovo Steinsvag. „Oda ist auf dem Weg der Besserung. Sie konnte in Schwerin bereits ein paar Ballwechsel spielen. Im Training nähert sie sich von Einheit zu Einheit ihrer Form vor der Verletzung an“, ist Frank zufrieden mit der Entwicklung bei seiner Mittelblockerin. Weiterhin im Aufbautraining befindet sich Libera Sophie Dreblow, die auch am Samstag wieder von Lisa Izquierdo vertreten wird.

Die Ausgangsage hat sich für Straubings Coach trotz der guten Hinrunde bislang nicht geändert. „Über Playoffs reden wir nicht. Unser einziges Ziel ist der Klassenerhalt. Wir sind Abstiegskandidat Nummer eins. Daran hat sich noch nichts geändert“, so der Coach. Mit einem Sieg gegen Münster könnte sich das ändern, denn dann hätte NawaRo bereits 13 bzw. 14 Punkte auf dem Konto. Das sind nur zwei bzw. drei weniger als NawaRo in der vergangenen Saison geholt hatte. Zieht man die Fünf Punkte gegen das Stützpunktteam VCO Berlin ab, so hat NawaRo bereits jetzt so viele Punkte wie in der gesamten Vorsaison geholt. „Wir haben alle wichtigen Spiele in der Hinrunde gewonnen und zudem auch im Derby eine Überraschung geschafft“, freut sich Frank. „Diese tolle Hinrunde wollen wir jetzt gegen Münster noch verbessern“, verspricht er den Fans einen packenden Jahresabschluss zu Hause.

Gutscheine von Glühwein Kaiser

Auf die Fans warten passend zur Jahreszeit tolle Preise bei der Tombola. Unter allen Zuschauern werden im Anschluss an die Partie Gutscheine von Glühwein Kaiser verlost. Spielbeginn ist am Samstagabend um 19.30 Uhr in der turmair Volleyballarena. Die Abendkasse öffnet um 18.30 Uhr. Tickets gibt es auch an den Vorverkaufsstellen von okticket.de und im Internet auf www.nawaro-straubing.de.

veröffentlicht am Freitag, 6. Dezember 2019 um 15:42; erstellt von gk, FTSV Straubing