Mannschaften - VBL

Stuttgart empfängt die Roten Raben

Allianz MTV Stuttgart vs. Rote Raben Vilsbiburg, 07.03.20, 1. BLF
Stuttgart versucht die Energie aus der Champions League mit in die Partie gegen die Raben zu nehmen
Foto: M.Bosold

Am Samstag biegt die Volleyball Bundesliga auf die Zielgerade ein. Im vorletzten Spiel der Hauptrunde, dem letzten Heimspiel in der SCHARRena, trifft Allianz MTV Stuttgart auf die Roten Raben aus Vilsbiburg. Gegenseitig können sich die Teams in der Liga nicht mehr gefährden, aber beide benötigen die Punkte und Sätze um ihre eigenen Ziele zu verfolgen.

Es wird alles andere als ein leichte Aufgabe für Stuttgart, denn das Team vom Schweizer Coach Timo Lippuner hat nach starken Leistungen aktuell den vierten Tabellenplatz inne und will diesen im Hinblick auf die Playoffs mit Sicherheit auch verteidigen. Diese Position würde in den anstehenden Playoffs in der ersten Runde das Heimrecht bedeuten. Zuletzt musste man allerdings im Dienstagsspiel eine deutliche 0:3 Niederlage gegen den drittplatzierten SC Potsdam hinnehmen. Das setzt die Raben um Topscorerin Nikki Leialoha Taylor etwas unter Zugzwang. Neben dem schärfsten Konkurrenten um den Tabellenrang, dem Dresdner SC,  sind auch der USC Münster und die Ladies in Black noch in einer guten Position um Vilsbiburg auf der Zielgerade noch abzufangen.

Die Stuttgarterinnen belegen aktuell den zweiten Tabellenplatz. Für das Team vom Neckar kann es aber theoretisch noch nach oben oder nach unten gehen. Damit ist die Marschroute für das Match klar. Im Kampf um die Playoff-Platzierungen müssen drei Punkte gegen die Niederbayern her, um vor dem letzen Spieltag zumindest in Schlagdistanz zum Tabellenführer SSC Palmberg Schwerin zu bleiben.  Kim Oszvald-Renkema sagt dazu: „Für uns ist das ein wichtiges Spiel. Auch im Hinblick auf die schwere Partie in Schwerin am letzten Spieltag dürfen wir keine Punkte mehr verlieren. Wir werden versuchen die Energie, die wir im Viertelfinale der Champions League ausgestrahlt haben mit in die Partie gegen Vilsbiburg zu nehmen“.

Dabei werden Mannschaft und Fans auch gespannt nach Brandenburg schauen. Schützenhilfe durch den SC Potsdam, der zur gleichen Zeit gegen Schwerin antritt, ist sicherlich nicht unerwünscht. Aber genau das Team vom Stuttgarter Ex-Coach Guillermo Hernandez hat selber noch die Chance, mit einer Siegesserie den Stuttgarterinnen den zweiten Tabellenplatz streitig zu machen. Zwar ist der Vorsprung auf den dritten Platz mit fünf Punkten komfortabel, aber die Aufeinandertreffen der Spitzenteams an den letzten beiden Spieltagen bringen noch einmal Brisanz in das Saisonfinale.

 

veröffentlicht am Freitag, 6. März 2020 um 13:15; erstellt von M.Bosold, MTV Stuttgart 1843 e.V.
letzte Änderung: 06.03.20 13:15