Mannschaften - VBL

NawaRo stellt erste sportliche Weiche

NawaRo Straubing
Benedikt Frank steht weiter in Straubing an der Seitenlinie.
Foto: fotostyle Schindler

In Zeiten der Krise setzen Volleyball Bundesligist NawaRo Straubing und Trainer Benedikt Frank auf Bewährtes. Beide Seiten verlängerten den zum Saisonende auslaufenden Vertrag um eine weitere Spielzeit.

„Wir heben in Straubing gemeinsam in den vergangenen drei Jahren etwas Großes aufgebaut“, erklärt Trainer Benedikt Frank. „Wir wollten uns mit jungen Talenten in der 1. Volleyball Bundesliga etablieren. Das ist uns gelungen. Deshalb ist die Arbeite die wir hier geleistet haben aller Ehren wert und dieses Projekt möchte ich gerne weiterführen.“ Auch Managerin Ingrid Senft freut die Verlängerung mit dem charismatischen Trainer. „Es ist toll, was wir gemeinsam mit Bene in den vergangenen Jahren hier aufbauen konnten. Daher freue ich mich sehr, dass wir auch in der kommenden Saison gemeinsam am Erfolg des Volleyball-Standorts Straubing basteln können“, so Senft.

Für Frank war die Entscheidung für NawaRo, trotz anderer Angebote der absolut richtige Schritt. „Es war letztlich nur eine Frage der Zeit bis zur Verlängerung, da ich hier in Straubing alles habe, was man benötigt um junge Talente mit Entwicklungspotenzial entscheiden weiter zu entwickeln. Das ist auch das erklärte Ziel für die neue Saison, wobei für Frank und Senft ein anderes Ziel noch viel wichtiger ist: „Hauptaufgabe für alle Vereine ist es, dass wir es schaffen in der kommenden Saison wieder eine Volleyball Bundesliga-Saison spielen zu können. Das wird für viele Vereine nicht leicht, da viele Sponsoren selbst von der Corona-Krise betroffen sind und um ihr Unternehmen kämpfen. wollen den Fans auch in der neuen Saison wieder ein echtes Spektakel liefern, wie in der Vorsaison.“

Wann die neue Saison beginnt ist derzeit völlig unklar. Genauso auch ein möglicher Trainingsbeginn. „Die Hallen sind gesperrt und wir können kein spezifisches Balltraining anbieten“, so Frank. Auch die Kaderplanung findet derzeit vor allem via Telefon und Videotelefonie statt. „Probetrainings sind derzeit nicht möglich, so dass wir uns auf die Talentlage der Vorsaison verlassen und auf unsere Netzwerke zählen müssen.“ Doch den Kopf in den Sand steckt bei NawaRo keiner. Vielmehr geht es darum die Krise so gut wie möglich zu überstehen, damit die Fans nach der Krise wieder einen Grund haben sich zu freuen.

veröffentlicht am Donnerstag, 9. April 2020 um 20:24; erstellt von gk, FTSV Straubing