Mannschaften - VBL

DSC will gegen Straubing nachlegen

Dresdner SC vs. NawaRo Straubing, 14.12.19, 1. BLF
DSC will gegen Straubing nachlegen
Foto: Dresdner SC, Lutz Henschel

Kaum ist der Jubel über den Einzug ins DVV-Pokalfinale von Mannheim verhallt, da warten auf die DSC Volleyball Damen bereits die nächsten beiden Herausforderungen. Zuerst steht an diesem Sonnabend (17.30 Uhr) das letzte Heimspiel des Jahres auf dem Programm. Dazu empfangen die Schützlinge von Trainer Alexander Waibl NawaRo Straubing in der Margon Arena. Nur drei Tage später geht es für die Mannschaft in die Ukraine, wo am Mittwoch das Rückspiel in der ersten Runde des europäischen Challenge Cups bei LLC „SC Prometey“ Kamienskie steigt. Natürlich wird die erfolgreiche „Mission Mannheim“ dabei bei den Spielerinnen für einen Extraschub Motivation und Selbstvertrauen gesorgt haben.


„Natürlich hat das Spiel am Mittwoch für uns Priorität, aber wir wollen auf jeden Fall beide Spiele gewinnen, um auch in der Bundesliga weiter nach oben zu kommen“, betont Cheftrainer Alexander Waibl vor der Partie gegen Straubing. Und das wird für seine Schützlinge auch kein vorweihnachtlicher Spaziergang. Immerhin rangieren die Niederbayern punktgleich hinter dem DSC auf Platz sieben, haben allerdings schon ein Spiel mehr absolviert. Beide Teams verbuchen bislang vier Siege auf ihrem Konto, die Dresdnerinnen wollen mit dem fünften ihre Aufholjagd in der Liga fortsetzen. Wenn die Spielerinnen um Co-Kapitän und Libera Lenka Dürr an die zuletzt gezeigten Leistungen anknüpfen, sollte das auch gelingen.


Allerdings müssen sie mit einiger Gegenwehr rechnen. Das Team aus Straubing hat bislang in der Liga eine sehr gute Saison gespielt, feierte unter anderem klare Siege gegen Suhl und Wiesbaden, rang auch die Roten Raben Vilsbiburg nieder. Einen wichtigen Anteil haben daran mit Zuspielerin Magdalena Gryka und der als Libera agierenden Lisa Izquierdo zwei ehemalige DSC-Spielerinnen. Dazu verfügen sie mit Julia Schaefer über eine sehr erfahrene Angreiferin, die schon mit Stuttgart Meisterin wurde. „Das ist ein unbequemer Gegner. Die Mannschaft, die sehr emotional und kampfstark auftritt, ist sehr gut in diese Spielzeit gestartet und deshalb keinesfalls zu unterschätzen“, warnt Alexander Waibl.


Viel Zeit zum Training blieb den DSC-Spielerinnen nicht, dennoch werden sie gut vorbereitet in die Partie gehen. Dabei könnte es durchaus sein, dass die eine oder andere Spielerin, die zuletzt weniger Einsatzzeiten hatte, diesmal von Beginn an auf dem Feld steht.

veröffentlicht am Freitag, 13. Dezember 2019 um 15:32; erstellt von Dresdner SC, Dresdner SC 1898 e.V.
letzte Änderung: 13.12.19 15:31