Mannschaften - VBL

DSC feiert souveränen 3:0-Sieg in Münster

USC Münster vs. Dresdner SC, 27.11.19, 1. BLF
DSC feiert klaren und souveränen 3:0-Sieg in Münster
Foto: DSC, Cornelia Kurth

Das war ein ganz souveräner Auftritt! Die DSC Volleyball Damen haben den Schwung aus dem Einzug ins Pokalhalbfinale mit nach Münster genommen und beim USC auswärts einen niemals gefährdeten 3:0 (25:18, 25:17, 25:22)-Sieg eingefahren. Nach nur 75 Minuten nutzte Lucija Mlinar den zweiten Matchball vor 1463 Zuschauern zum Erfolg. Das Team von Trainer Alexander Waibl feierte damit den vierten Saisonsieg in der Liga und hat nun nach acht Spielen zwölf Punkte auf dem Konto.

 

Bei der „Sports&Travel“-MVP-Ehrung bekam Diagonalangreiferin Milica Kubura die Goldmedaille für die wertvollste Spielerin. Silber ging an Mittelblockerin Demi Johanna Marijke Korevaar. Kubura war mit starken 20 Punkten auch Top-Scorerin der Partie, gefolgt von Kadie Rolfzen mit 16 Punkten und Lucija Mlinar mit zehn.
 

„Ich denke, dass wir weniger Fehler gemacht haben und aus guter, aber auch aus schwieriger Annahme gute Lösungen hatten. Münster hat aus guter Annahme hochprozentig gescored, aber ansonsten waren wir in der Block- und Feldabwehr präsent. Wir haben heute nicht nachgelassen und ich freue mich, es war ein gutes Spiel“, sagte Waibl nach der Partie am Mikrofon von Sport1. Der Sender zeigte die Partie live im Free-TV.

 

Zudem betonte der Coach, dass sein Team momentan gut und druckvoll aufschlägt und dass die Abstimmung mit Zuspielerin Brie King, die erst seit fünf Wochen in Dresden weilt, immer besser wird Auch in Münster mussten die Dresdnerinnen auf Zuspielerin Mareen von Römer verzichten. Zudem blieb Angreiferin Emma Cyris aufgrund eines Infekts zu Hause.

 

„Never change a winning team“ lautete das Motto am Berg Fidel und die Spielerinnen, die nach dem 3:0-Erfolg im Pokal über Aachen erneut das Vertrauen des Coaches bekamen, zahlten es gleich mit ordentlich Leistung zurück. Aus einer sehr stabilen Annahme heraus, mit viel Angriffshärte und Aufschlagdruck dominierte der DSC den Gegner von Beginn an. Mit 8:4 und 11:5 setzte sich die Mannschaft ab. Zwei tolle Aufschlagserien von Mrdak und King ließen den DSC sogar auf 18:6 enteilen. Wenn man das Haar in der Suppe suchen wollte, dann war es vielleicht die nicht ganz perfekte Abstimmung von King mit den Mittelblockerinnen, doch ansonsten zeigt die Formkurve des Pokal-Halbfinalisten weiter nach oben. Zwar kämpfte sich Münster noch einmal in die Partie, Vanjak wehrte den ersten Satzball ab, doch den zweiten verwandelte Kubura zur 1:0-Führung.

 

Der Gastgeber zeigte sich zu Beginn des zweiten Durchganges aggressiver und konzentrierter. So konnte sich das Buijs-Team eine 5:2-Führung erarbeiten. Doch beim DSC dauerte es nicht lange, bis die Betriebstemperatur wieder erreicht war. Aus dem Rückstand machten die Mädels eine 9:6-Führung. Wie schon im ersten Satz drückte vor allem Kadie Rolfzen der Partie ihren Stempel auf, doch auch das Zusammenspiel von King und Weitzel lief nun wesentlich besser. Das Team präsentierte sich enorm kompakt, holte viele Bälle in der Abwehr, vor allem Dürr kratzte noch einiges vom Boden. Nach drei Fehlern in Serie nahm Waibl beim 14:12 seine erste Auszeit in der Begegnung. Die fruchtete, seine Mannschaft konnte sich wieder fokussieren, punktete zuverlässig aus guter Annahme und Weitzel nutzte den zweiten Satzball zum 2:0.

 

Der dritte und finale Durchgang war umkämpfter. Münster entwickelte mit den Aufschlägen mehr Druck, der DSC konnte aus zunächst nicht mehr ganz perfekter Annahme nicht immer punkten. Aus einer 17:14-Führung wurde ein 20:21-Rückstand, Alex Waibl nahm eine Auszeit. Erst besorgte Kubura den Ausgleich, dann schlug Weitzel dreimal nacheinander stark auf und ebnete damit den Weg zum 24:21 und dem ersten Matchball. Den wehrte Vanjak ab, doch Mlinar machte mit einem tollen Angriff den Deckel drauf: 3:0!

veröffentlicht am Mittwoch, 27. November 2019 um 20:30; erstellt von DSC Volleyball, Dresdner SC 1898 e.V.
letzte Änderung: 27.11.19 20:30