Mannschaften - VBL

DSC will bei den Raben nachlegen

Rote Raben Vilsbiburg vs. Dresdner SC, 13.11.19, 1. BLF
DSC will bei den Raben nachlegen
Foto: Dresdner SC, Dirk Michen

Die bisherige Bilanz sieht in 29 Partien die Dresdnerinnen mit 23 Siegen klar vorn. Doch wenn sich an diesem Mittwoch um 19 Uhr beide Teams im Vilstal zum 30. Mal gegenüberstehen, dann ist die Statistik nur Schall und Rauch. 


Auch die Frage nach einem Favoriten stellt sich für DSC-Trainer Alexander Waibl nicht. „Wir schauen auf uns, wie wir uns volleyballerisch und auch als Team weiterentwickeln“, betont der Coach, der nach dem 3:1-Sieg gegen Erfurt viele positive Dinge sah: „Wie wir nach einem Rückstand das Ding noch gedreht haben, war sehr wichtig für uns. Es zeigt, die Moral stimmt. Zudem sehe ich Fortschritte bei jeder einzelnen Spielerin. Natürlich wollen wir jetzt in Vilsbiburg nachlegen.“ 


Durch den Ausfall von Stammzuspielerin Mareen von Römer, die wegen einer Lungenentzündung weiterhin fehlt, muss der DSC seit Wochen eine spezielle Situation meistern, zumal die zweite Regisseurin Brie King auch erst spät zur Mannschaft stieß. „Das ist nun einmal eine wichtige Führungsposition und deshalb hinken wir in manchen Dingen vier Wochen hinterher“, erläutert Waibl. Dennoch klappt die Abstimmung immer besser. „Wir wissen genau, wie wir spielen wollen. Das müssen wir jetzt umsetzen und festigen. Es fehlen derzeit noch die Automatismen“, fügt er hinzu. 


Die Dresdnerinnen wissen, dass sie sich bei den Roten Raben auf einen heißen Tanz einstellen müssen. „Vilsbiburg hat jedes Jahr eine gute Mannschaft und auch in dieser Saison ist sie stark besetzt“, weiß Alexander Waibl, der beim Gegner ein „sehr ausgeglichenes Annahme- und Angriffsspiel“ ausgemacht hat. Deshalb kommt es für den DSC darauf an, möglichst druckvoll aufzuschlagen und selbst aus stabiler Annahme das Spiel aufzuziehen. 


Für einige Akteure hat die Partie noch eine ganz besondere Bedeutung. Mit Libera Myrthe Schoot, die sechs Jahre das DSC-Trikot trug, und Zuspielerin Lena Möllers stehen den Dresdnerinnen auf der anderen Seite des Netzes zwei ehemalige Mannschaftsgefährtinnen gegenüber. Aber auch auf Seiten der Elbestädterinnen wird es für einige eine Rückkehr an ihre ehemalige Wirkungsstätte. Libera Lenka Dürr und auch Lena Stigrot sind zwei Athletinnen, die viele Jahre im Dienst der Roten Raben standen. Aber auch für Scout und Co-Trainer Konstantin Bitter wird es ein Wiedersehen mit vielen guten Bekannten. Erst im Sommer war der 30-Jährige an die Elbe gewechselt.

veröffentlicht am Dienstag, 12. November 2019 um 15:39; erstellt von Dresdner SC, Dresdner SC 1898 e.V.
letzte Änderung: 12.11.19 15:39