Mannschaften - VBL

Laura de Zwart ist nach Verletzung zurück

Dresdner SC
DSC-Mittelblockerin Laura de Zwart kann es kaum erwarten, für den DSC aufzulaufen
Foto: Dresdner SC, Lutz Hentschel

Es passierte an einem Mittwochabend Ende September, als es beim Mannschaftstraining passierte. Die Diagnose für die sympathische Niederländerin: Riss am Innenmeniskus im linken Knie. Es folgte die OP und der Weg zurück.

In den vergangenen Wochen hat sich die 1,98m große Mittelblockerin zurückgekämpft und täglich hart für ihr Comeback gearbeitet. Obwohl die Niederländerin die ersten Bundesliga-Partien verpasste, war sie stets nah am Team dran, um ihre Teamkolleginnen zu unterstützen.

Wir haben die Gelegenheit genutzt, mit Laura über ihre Verletzung, den Reha-Alltag und die letzten Wochen zu sprechen.

Laura, wie geht es Deinem Knie?
Das Knie fühlt sich gut an und mir geht es gut. Ich bin auf einem guten Weg, dass ich fast alles machen kann und es sich auch normal anfühlt.

Du hast in den letzten Wochen fast ausschließlich mit unserem Athletiktrainer Łukasz trainiert. Nun kannst Du auch wieder mit der Mannschaft arbeiten. Wie läuft es im Training?
Ich bin sehr glücklich, wieder mit dem Team trainieren zu können. Ich werde immer schneller in den Bewegungen und die Abläufe werden immer leichter. Natürlich merkt man, dass ich einige Wochen Volleyball-Training verloren habe. Deshalb werde ich noch ein bisschen Zeit brauchen.

Wie müssen wir uns die Zeit während der Reha vorstellen?
Ich hatte großes Glück, dass ich eine super Betreuung und Unterstützung bekommen habe. Mannschaftsarzt Tino, die Physios und Luki (Łukasz) haben mir sehr geholfen. Alles war aufeinander abgestimmt. Das weiß ich sehr zu schätzen. Deshalb verlief die Reha sehr gut und vor allem zügig. Ich hatte Glück, dass ich nur kleine Rückschritte hinnehmen musste.   

Wie sah Dein Alltag denn aus?
Ich hatte jeden Tag Physio. Kurz nach der OP konnte ich natürlich noch nicht so viel machen. Deshalb habe ich in dieser Phase die meiste Zeit auf dem Ergometer-Fahrrad verbracht. Aber nach kurzer Zeit habe ich begonnen, mit Luki zu arbeiten. Dabei stand vor allem viel Krafttraining für den Oberkörper und die Arme auf dem Programm. Nach einiger Zeit konnte ich dann langsam mit dem Training für mein Knie und die Beine beginnen.

Wer oder was hat Dir geholfen, die Verletzungszeit zu bewältigen?
Meine Mama ist für die OP und die Tage danach nach Dresden gekommen. Sie hat mich sehr unterstützt und die Situation dadurch leichter gemacht. Sie hat mir nicht nur im Alltag geholfen, sondern auch Gesellschaft geleistet.

Fünf Wochen sind seit der Verletzung vergangen. Gibt es etwas, das Du nicht mehr hören kannst?
Ja, auf jeden Fall. „Sei vorsichtig und sei langsam“. Ich kann nur schwer geduldig sein, wenn ich das Gefühl habe, dass ich schon mehr tun oder aber etwas weiter sein könnte. Das war definitiv auch eine Herausforderung. Deshalb bin ich umso glücklicher, wieder zurück zu sein. Es macht großen Spaß mit den Mädels und den Trainern zu arbeiten.

veröffentlicht am Freitag, 1. November 2019 um 17:41; erstellt von Dresdner SC, Dresdner SC 1898 e.V.
letzte Änderung: 01.11.19 17:41