Mannschaften - VBL

DSC-Damen feiern ersten Saisonsieg

VfB Suhl LOTTO Thüringen vs. Dresdner SC, 26.10.19, 1. BLF
Die Freude über den 3:1-Sieg in Suhl war bei den DSC Volleyball Damen riesen grpß
Foto: Steve Landsiedel (Suhl)

Nach drei Niederlagen gegen Top-Teams der Bundesliga in Folge hat das Team von Trainer Alexander Waibl vor 950 Zuschauern beim VfB Suhl Lotto Thüringen mit 3:1 (25:21, 23:25, 28:26, 25:17) gewonnen und damit den ersten Saisonsieg gefeiert.

„Volleyballerisch konnten wir nicht ganz an die Leistung vom Mittwoch anknüpfen, aber wir haben mit sehr viel Herz, Emotionen und Kampf das Spiel zu unseren Gunsten gedreht und entschieden. Das fühlt sich gut an und erleichtert uns jetzt auch ein wenig die Arbeit“, erklärte Alexander Waibl.

Bei der MVP-Ehrung erhielt Zuspiel-Talent Sarah Straube die Goldmedaille, Silber für die wertvollste Spielern von Suhl ging an Katerina Valkova. Erfolgreichste DSC-Punktesammlerin war Diagonalangreiferin Milica Kubura mit 14 Punkten, Camilla Weitzel brachte es auf 11 Zähler.

Der DSC startete mit der gleichen Formation wie beim letzten Spiel. Beide Teams versuchten von Beginn an, sehr druckvoll aufzuschlagen. Bis zur ersten technischen Auszeit konnte sich der Gastgeber einen winzigen Vorteil (8:6) erarbeiten. Suhl blieb allerdings auf Schlagdistanz. Doch nach der zweiten technischen Auszeit, bei der die Waibl-Schützlinge ebenfalls mit zwei Punkten führten, setzte sich der DSC durch druckvolle Aufschläge von Camilla Weitzel und mehr Durchschlagskraft im Angriff auf 20:15 ab. In der Schlussphase kamen die Gastgeberinnen noch einmal auf 21:22 heran, doch mit einem Aufschlagpunkt sorgte Ivana Mrdak für den Satzgewinn.

Zu Beginn des zweiten Durchgangs leisteten sich die Dresdnerinnen einige Fehler zu viel und gerieten schnell mit 2:5 ins Hintertreffen. So musste Alexander Waibl früh schon eine Auszeit nehmen. Doch seine Mannschaft lief weiter vergeblich dem Rückstand hinterher. So führte Suhl zur zweiten technischen Auszeit mit 16:12. Anschließend kämpfte sich der DSC vor allem durch gute Aufgaben von Ivana Mrdak auf 16:16 heran. Bis zum 21:21 blieb das Geschehen noch ausgeglichen, dann holten sich die Thüringerinnen durch drei Punkte in Folge beim 24:21 den ersten Satzball. Zweimal konnten die DSC-Damen die Chancen der Gastgeberinnen vereiteln, doch Simona Ciganikova setzte mit einem Schnellangriff den Schlusspunkt. Es zeigte sich, dass die Dresdnerinnen diesmal einige Probleme in der Abstimmung von Zuspiel und Angriff hatten und auch der Block stand nicht so sicher wie zuletzt gegen Aachen.

Der dritte Abschnitt war nichts für schwache Nerven. Erneut erwischte der VfB den besseren Start, setzte sich auf 6:3 ab. Kaum hatten sich die DSC-Damen auf einen Punkt herangekämpft, zogen die Suhlerinnen erneut auf 10:7 davon. Alexander Waibl reagierte und wechselte Lena Stigrot für Nikola Radosova ein. Das Geschehen wogte weiter hin und her. Nach der 16:15-Führung verlor der DSC erneut den Faden und den Gastgeberinnen gelangen vier Punkte in Folge (19:16). Beim 17:21-Rückstand brachte Waibl auf der Zuspielposition für Brie King die 17-jährige Regisseurin Sarah Straube ins Spiel. Das erwies sich als goldrichtig und brachte die Wende. Denn nun starteten die Dresdnerinnen eine tolle Aufholjagd. Sie schafften den 22:22-Ausgleich und erkämpften sich beim 24:23 den ersten Satzball. Den wehrten die VfB-Damen ab und schlugen anschließend selbst zum Satzgewinn auf, aber der DSC vereitelte die Chance und die gerade eingewechselte Lucija Mlinar machte beim dritten Satzball mit einem Ass den „Sack zu“.

Nun war der Bann gebrochen. Im vierten Akt hielt Suhl noch bis zum 8:8 mit, dann zogen die DSC-Damen unaufhaltsam davon, diktierten deutlich das Spielgeschehen und verwandelten nach 112 Minuten den ersten Matchball zum Sieg.

 

veröffentlicht am Samstag, 26. Oktober 2019 um 22:34; erstellt von Dresdner SC, Dresdner SC 1898 e.V.
letzte Änderung: 26.10.19 22:34