Düren bejubelt den Sieg in Mitteldeutschland. (Foto: powervolleys Düren)
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In der Volleyball Bundesliga sind die SWD powervolleys
Düren in die Erfolgsspur zurückgekehrt. Nach Niederlagen
in Pokal und Liga zuletzt setzte sich Düren jetzt
auswärts beim CV Mitteldeutschland durch. 3:1 (33:35, 25:22,
25:17, 25:20) lautete das Ergebnis, das Mannschaft und die
zahlreichen mitgereisten Fans feiern konnten. "Das Spiel war
wichtig. Wir konnten uns nach den zwei schwierigen Spielen davor
etwas frei spielen", sagte Trainer Michael Mücke. Und zwar ab
Satz zwei. In Durchgang eins spielte Düren auch schon solide,
versäumte es aber vor allem am Satzende, die Chancen zum
Gegenangriff zu verwerten. Weil die Mitteldeutschen dieses Problem
auch hatten, dauerte der erste Abschnitt lang. So lange, bis dass
Düren sich einen Wackler erlaubte und zunächst mit 0:1 in
Rückstand geriet. "Da hat man gemerkt, dass wir die zwei
Spiele zuvor noch im Kopf hatten", sagte Mücke.
Danach änderte sich das Spiel. Die SWD powervolleys
reduzierten ihren Fehler noch einmal und nutzten jetzt auch die
sogenannten Punktbälle regelmäßig. Dazu kam ein
bestens auf das Spiel der Gastgeber eingestellter Block. Bei 12:12
in Satz zwei war der CVM ein letztes Mal für den Rest des
Spiels auf Augenhöhe. Dann punktete Düren entweder mit
dem Block, die Gastgeber produzierten Fehler oder aber Sebastian
Gevert war zur Stelle, der sich auch in schwierigen Situationen
durchsetzen konnte. Gevert hatte von Anfang an das Vertrauen
erhalten und zahlte es mit variablem Aufschlag, vielen
Angriffspunkten und dem einen oder anderen Block zurück. Der
verletzte Kapitän Jaromir Zachrich freute vor allem über
die starke Ausbeute im Block. Zwar konnte er auf dem Feld nicht
mithelfen, dafür hatte er an der Blocktaktik mitgearbeitet. 17
Mal punktete Düren mit dem Block - eine hohe Hausnummer. "Wir
haben gut taktisch aufgeschlagen und viel mit dem Block
abgearbeitet", sagte Zachrich. Und: "Es war für uns wichtig,
dieses Spiel konsequent und konstant zu Ende zu bringen."
Ebenfalls positiv: Die taktische Cleverness war zurück im
Dürener Spiel. Wenn das Team den Punkt nicht sofort machen
konnte, spielte es intelligent weiter, statt mit der Brechstange
ans Werk zu gehen; auch ein Grund für 17 Blockpunkte. "Das
Spiel war genau richtig für uns. Es ermöglicht uns, nach
den zwei mental schweren Wochen wieder entspannt in die
Trainingswoche zu gehen", sagte der Trainer, der noch ein Sonderlob
für die Fans parat hatte. "Sie hätten nach den zwei
Enttäuschungen zuletzt auch auf diese weite Auswärtsfahrt
verzichten können. Aber sie haben den Weg trotz des starken
Sturms gemacht. Das hat den Jungs Rückhalt und Lockerheit
gegeben, das war super!"
published on Saturday, January 10, 2015 at 11:00 PM; created by TV Düren 1847 e.V.
Last modification: 1/12/15, 4:02 PM