Die Pirates waren gegen den VCO überlegen (Foto: Danny Pockrandt - miografico)
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Im vorletzten Heimspiel der Hauptrunde gewinnen die Piraten aus
Mitteldeutschland gegen den VC Olympia Berlin souverän mit 3:0
(25:18, 25:19, 25:21).
Etwas verschlafen starteten die Chemie Volleys in den ersten
Satz und gerieten anfänglich in einen kleinen Rückstand
(3:5). Doch die einschlagenden Argumente von Ruben Schott (#7) und
die Blockwand von Skocic (#2) und Co. verschafften schnell den
Ausgleich (5:5) und die anschließende Führung. Von da an
waren die Piraten hellwach und gaben den Jungspunden um Chefcoach
Johan Verstappen keine Gelegenheit, den Satz für sich
entscheiden zu können. Auch wenn eine Auszeit des VCO (18:13)
wieder Konzentration in das Berliner Spiel brachte, war am Block
den CVM kein Vorbeikommen und der erste Satz ging mit 25:18 an die
Gastgeber.
Mit geballter Cleverness starteten die Pirates in den zweiten
Durchgang und verbuchten zudem bis zur ersten technischen Auszeit
kaum Eigenfehler (8:5). Bereits nach kurzer Zeit konnte man sich
einen 5-Punkte-Vorsprung erarbeiten und über zwei Drittel des
Satzes halten. Der Berliner Chefcoach wechselte beim Stand von
19:14 Maximilian Auste (#12) für Jonas Kaminski (#9) auf der
Diagonalen ein. Deutlich runder lief es nun bei den
Hauptstädtern und die Eigenfehler bei den Hausherren nahmen
zu. Bis auf zwei Punkte konnte der Vorsprung geschmälert
werden (21:19), bevor die Piraten das Tempo wieder anzogen und den
ersten Satzball direkt zum Satzgewinn verwandelten (25:19).
Die drei Punkte schienen in greifbarer Nähe, nur noch ein
letzter Satz war nötig. Doch die Gastgeber taten sich im
dritten Durchgang denkbar schwer. Durch missglückte Angriffe
und unkonzentrierte Annahmen liefen die Piraten bereits nach kurzer
Zeit einem Rückstand hinterher (4:8). Beim Stand von 6:10
orderte CVM-Headcoach Ulf Quell eine Auszeit beim Schiedsgericht,
um seine Schützlinge aus ihrer Lethargie wieder wach zu
rütteln. Das zeigte seine Wirkung. Ein Ass von Schott (#7)
brachte die Piraten wieder auf zwei Punkte an den Gegner heran
(10:12), ein "Dankeball" des VCO wurde von Phillip Trenkler (#12)
konsequent verwandelt (11:12). Ein Kopf-an-Kopf-Rennen vollzog sich
nun auf dem Court. Ein Fehler im gegnerischen Angriff brachte den
Chemie Volleys letztlich einen Vorsprung (19:16, 24:20), den sie
sich bis zum Ende nicht mehr nehmen ließen. Satzball Nummer
eins konnten die Gäste noch vereiteln, beim zweiten machte
Zuspieler Florian Völker (#17) kurzen Prozess und schloss den
Satz mit 25:21 zu Gunsten der Piraten ab.
Am 14. Februar müssen die Jungs um Ulf Quell erneut ihr
Können unter Beweis stellen. Beim letzten Heimduell stellen
sie sich den Gästen aus Bestensee, den NETZHOPPERS. Mit sieben
Punkten Unterschied können ihnen die Piraten den Tabellenplatz
nicht mehr streitig machen. Doch die Gastgeber wollen sich eine
günstige Ausgangsposition für die am 04.03.2015
startenden Pre-Playoffs sichern.
Fest steht: Die Stimmung in der Festung Spergau wird spannend
und lautstark wie nie, denn die NETZHOPPERS haben sich mit einem
riesigen Fanblock angemeldet.
published on Friday, February 13, 2015 at 11:36 PM; created by Sandy Penno, Chemie Volley Mitteldeutschland e.V.
Last modification: 2/14/15, 12:24 PM