Herrschinger Block machte es den Piraten zeitweise schwer
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4 Sätze und 108 Minuten dauerte es, bis sich der Gastgeber
TSV Herrsching unter dem Jubel der rund 800 Zuschauer 3 Punkte auf
die Fahne schreiben durfte. In dem Duell auf Augenhöhe konnten
sich die Jungs des GCDW mit 25:23, 18:25, 25:21 und 25:23 für
ihre Niederlage im Hinspiel revanchieren.
Dass die Bayern und die Mitteldeutschen ebenbürtige Gegner
waren, zeigte sich bereits im ersten Satz. Keine der beiden
Mannschaften schaffte es, sich eine wirkliche Führung zu
erarbeiten. Immer wieder wechselte der Vorteil von Team zu Team.
Beim Stand von 21:21 nutzen die Gastgeber eine unkonzentrierte
Phase der Pirates, um den ersten Satzball für sich geltend zu
machen (24:22) und am Ende den Satz mit 25:23 für sich zu
entscheiden.
In Durchgang 2 erwischten die Mitteldeutschen den deutlich
besseren Start (0:3, 5:8). Die Jungs des "Geilsten Clubs der Welt"
schienen mit diversen Annahme- und Aufschlagfehlern zeitweise
völlig von der Rolle und gaben den Chemie Volleys die Chance
zum Führungsausbau (13:20). Diesen Vorsprung konnten die
Bayern bis zum Satzende nicht ausgleichen. (18:25)
So fehlerbehaftet wie Herrsching ein paar Minuten zuvor begannen
nun auch die Piraten Satz 3 und liefen kurzer Hand einem
5-Punkt-Rückstand hinterher (5:2, 8:3). Vor allem der
bayerische Block ließ kaum einen Ball passieren. Auch wenn
sich die Chemie Volleys durch gute Zuspiel-Angriffsaktionen wieder
herankämpften (11:9), stolperten sie doch immer wieder
über die Eigenfehlerquote. Daran änderte auch das
Einwechseln von Harms (#3) für Schott (#7) und Boldog (#15)
für Völker (#17) nichts. Mit 25:21 brachten sich die
Herrschinger in eine 2:1 Komfortzone.
Ausgeglichen ging es anschließend weiter im Match (3:3) bis
sich erneut der Herrschinger Block gegen die Piraten-Angriffe
auflehnte und den Gastgebern die Führung bescherte (8:4).
Hinzu kamen die schnellen Angriffe über die bayerische Mitte,
die die Block- und Abwehrleistung bei den Mitteldeutschen aufs
Ääußerste forderten (16:12). So verschafften sich
die Gastgeber den ersten Matchball, der zwar abgewehrt werden
konnte. Aber der folgende Aufschlagfehler der Pirates brachte ihnen
den Sieg und die umkämpften 3 Punkte. (25:23)
Damit festigt der TSV Herrsching mit 20 Punkten seinen 8.
Tabellenplatz. Die Chemie Volleys hingegen rutschen erneut eine
Position nach unten auf Platz 10.
MVPs: Dennis Hefter (silber, CVM), Florian Malescha (gold,
GCDW)
published on Sunday, February 8, 2015 at 1:24 AM; created by Sandy Penno, Chemie Volley Mitteldeutschland e.V.