Copyright: Danny Pockrandt - miografico
Photo:
So langsam, aber sicher geht es in den Endspurt für die
Piraten. Nur noch 4 Spiele stehen für sie in der Hauptrunde
auf dem Programm und eines ist klar: aus allen Spielen sollen die
Punkte nach Mitteldeutschland wandern.
Am morgigen Samstag geht es zunächst an den Ammersee, um
sich dem "Geilsten Club der Welt" zu stellen. Bereits im Hinspiel
konnten die Chemie Volleys den Sieg mit 3:0 gegen den
Erstliga-Aufsteiger für sich geltend machen. Gleiches erwartet
Chef-Trainer Ulf Quell auch morgen, warnt aber davor, den TSV
Herrsching zu unterschätzen: "Die Jungs vom Ammersee sind im
Volleyball Oberhaus angekommen. Sie haben gezeigt, dass sie
durchaus in der Lage sind, sich gegen gestandene Mannschaften zu
behaupten. Für uns wird das mit Sicherheit kein Spaziergang.
Wir müssen auf der Hut sein und unsere ganze Konzentration in
dieses mehr als wichtige Spiel legen."
Entscheidend wird sein, ob bei den Chemie Volleys der Kader
vollständig antreten kann: Im letzten Spiel gegen
Friedrichshafen konnte Mittelblocker Artur Augustyn wegen eines
Muskelfaserrisses in der Wade nicht antreten. Mittelblocker
Amoroso, der erst kurz zuvor seine Sprunggelenksverletzung
auskuriert und einen 8-wöchigen Trainingsrückstand hat,
nahm dessen Position ein. Auch Zuspieler Jannis Hopt, der bereits
seit Anbeginn der Saison auf Grund einer schwerwiegenden
Knieverletzung dem Spielbetrieb nicht zur Verfügung steht,
wird wohl auch gegen Herrsching auf einen Einsatz verzichten
müssen.
Derzeit stehen die Gastgeber einen Tabellenplatz vor den
Mitteldeutschen auf Platz 8. Um ihnen diese Position streitig zu
machen, brauchen die Pirates aktuell mindestens 6 Punkte.
Optimistisch gedacht, sollte das in den kommenden vier Spielen
machbar sein. Und die ersten 3 Zähler sollen schon morgen auf
dem Piraten-Konto verbucht werden.
published on Friday, February 6, 2015 at 2:33 PM; created by Sandy Penno, Chemie Volley Mitteldeutschland e.V.