• 10 Bundesliga-Teams melden für europäische Wettbewerbe

    10 Bundesliga-Teams melden für europäische Wettbewerbe

    Der Volleyball Bundesliga (VBL) stehen in der Saison 2024/25 erneut zehn Startplätze in den europäischen Wettbewerben zur Verfügung. Bei den Männern stellen sich drei und bei den Frauen zwei Teams den sportlichen Herausforderungen in der CEV Champions League Volley 2025. Es ist bereits das dritte Mal in Folge, dass die Bundesliga-Mannschaften alle ihnen zustehenden Startplätze nutzen – vorbehaltlich der formalen Zulassung durch die CEV.

    Der Rekordmeister BERLIN RECYCLING Volleys und das Überraschungsteam der vergangenen Saison, die Helios GRIZZLYS Giesen, sind in der nächsten Spielzeit unmittelbar für die Gruppenphase der CEV Champions League Volley 2025 qualifiziert. Da die russischen Teams weiterhin von den CEV-Wettbewerben ausgeschlossen sind, steht der 1. Bundesliga erneut ein zusätzlicher dritter Startplatz für die Gruppenphase zur Verfügung. Dieser wird erneut durch die SVG Lüneburg besetzt, die in der vergangenen Saison ihr Debüt in der CEV Champions League Volley gefeiert hat. Darüber hinaus wird Vizemeister VfB Friedrichshafen im CEV Volleyball Cup der Männer antreten und Vizepokalsieger WWK Volleys Herrsching die deutschen Farben im CEV Challenge Cup repräsentieren.


    Die Helios GRIZZLYS Giesen sind in der Saison 2024/25 unmittelbar für die Gruppenphase der CEV Champions League Volley qualifiziert. (Foto: Elisabeth Kloth)

    Bei den Frauen werden Triple-Gewinner Allianz MTV Stuttgart und Vizemeister SSC Palmberg Schwerin in der Gruppenphase der CEV Champions League Volley für Deutschland antreten. Der Dresdner SC wird sein sportliches Können im CEV Volleyball Cup unter Beweis stellen. Die Teams vom VC Wiesbaden und dem SC Potsdam vertreten die Bundesliga im CEV Challenge Cup.

    Am 16.07.2024 findet die Auslosung der Ansetzungen der CEV Champions League Volley (inklusive der Gruppenphase - 4. Runde) sowie des CEV Volleyball Cups und des CEV Volleyball Challenge Cups in Luxemburg statt. Es wird einen Live-Stream auf den offiziellen YouTube- und Facebookseiten der CEV geben.

    Die Gruppenphase der Champions League der Männer startet am 12.11.2024, während die der Frauen bereits am 05.11.2024 beginnt. Die ersten Spiele des CEV Volleyball Cups und CEV Challenge Cups bei den Frauen und den Männern finden am 08.10.2024 statt.

    „Dank der hervorragenden Leistungen unserer Clubs und ihrer internationalen Erfolge werden in der kommenden Saison erneut zehn Teams der Volleyball Bundesliga an den europäischen Wettbewerben teilnehmen. Nachdem in der abgelaufenen Spielzeit für Berlin und Stuttgart erst im Viertelfinale der CEV Champions League Volley Schluss war und Lüneburg sogar ins Finale des CEV Volleyball Cups gekommen ist, freuen wir uns erneut auf die internationalen Auftritte unserer Vereine“, so Julia Retzlaff, Geschäftsführerin der VBL.

    22.06.2024 12:11
  • Spielmodus der 1. Bundesligen für die Saison 2024/25 definiert

    Spielmodus der 1. Bundesligen für die Saison 2024/25 definiert

    Die Volleyball Bundesliga (VBL) hat den Spielmodus für die 1. Bundesligen in der kommenden Saison 2024/25 festgelegt. Die Mannschaften der 1. Bundesliga Männer spielen eine Hauptrunde mit Hin- und Rückspiel. In der 1. Bundesliga Frauen wird es infolge der kleineren Staffelstärke nach der Hauptrunde mit Hin- und Rückspiel eine zusätzliche dritte Runde geben. Anschließend kämpfen die jeweils acht besten Mannschaften in den Playoffs um den Meistertitel.

    1. Bundesliga Männer

    Die 1. Bundesliga der Männer startet am 20. September in die neue Saison. Die reguläre Staffelstärke beträgt 12 Mannschaften. Zusätzlich startet der VC Olympia Berlin mittels Sonderspielrecht. Das Team kann nicht absteigen und kann sich nicht für die Playoffs qualifizieren, die Spiele gehen jedoch vollständig in die Wertung ein.

    Gegenüber der abgelaufenen Saison wird es keine Änderung des Spielmodus geben, das heißt in der Hauptrunde spielt jedes Team in einem Hin- und Rückspiel gegeneinander. Im Anschluss daran starten die acht besten Teams ab 22.03.2025 in die Playoffs. Dabei werden die Viertel- und die Halbfinalspiele im best-of-three-Modus ausgetragen. Die Playoff-Halbfinals können in Abhängigkeit der Teilnahme deutscher Vereine an den Endrunden der europäischen CEV-Wettbewerbe auf den Modus best-of-five erweitert werden. Eine Entscheidung hierüber wird Ende Februar 2025 getroffen. Spätestens am 18.05.2025 ist die Deutsche Meisterschaft entschieden. Der Sieger im Finale wird in maximal fünf Spielen (best-of-five) ermittelt.

    Der vollständige Modus der 1. Bundesliga Männer im Überblick

    Hauptrunde

    • Hin- und Rückspiel, Jeder gegen Jeden
    • Zeitraum: 20.09.2024 bis 15.03.2025

    Playoffs

    • Zeitraum: 22.03.2025 bis 18.05.2025
    • Viertelfinale: best-of-three-Modus
    • Halbfinale: best-of-three (five)-Modus   
    • Finale: best-of-five-Modus

    1. Bundesliga Frauen

    Nachdem Schwarz-Weiß Erfurt als Meister der 2. Bundesliga Frauen Pro in die höchste Spielklasse aufsteigt, spielen in der kommenden Saison neun Mannschaften in der 1. Bundesliga Frauen. Die Hauptrunde mit drei Runden startet am 28.09.2024 und endet am 15.03.2025. Die Verteilung der Heim- und Auswärtsspiele der dritten Runde wurde auf Grundlage der Abschlusstabelle der Saison 2023/24 festgelegt, sodass jedes Team vier Heim- und vier Auswärtsspiele hat.

    Die Playoffs werden im Viertel- und Halbfinale jeweils im best-of-three-Modus sowie im Finale im best-of-five-Modus ausgetragen. Voraussichtlicher Start der Playoffs ist am 22.03.2025. Das letzte Spiel der Finalserie ist für den 04.05.2025 angesetzt.


    In der 1. Bundesliga Frauen wird es in der kommenden Saison 2024/25 nach der Hauptrunde mit Hin- und Rückspiel eine zusätzliche dritte Runde geben. (Foto: Frank Voß)

    Der vollständige Modus der 1. Bundesliga Frauen im Überblick

    Hauptrunde

    • Hin- und Rückspiel, Jeder gegen Jeden
    • 3. Runde, nur Hinspiel
    • Zeitraum: 28.09.2024 bis 15.03.2025

    Playoffs

    • Zeitraum: 22.03.2025 bis 04.05.2025  
    • Viertelfinale: best-of-three-Modus
    • Halbfinale: best-of-three-Modus   
    • Finale: best-of-five-Modus

    In den 1. Bundesligen wird es in der kommenden Saison keine Absteiger geben. Staffelstärke und Spielmodus stehen unter dem Vorbehalt, dass alle Vereine auch die zweite Lizenzierungsrunde erfolgreich abschließen.

     

    21.06.2024 11:00
  • 1. Bundesliga: Erste Runde des wirtschaftlichen Lizenzierungsverfahren beendet – grünes Licht für alle Teams

    1. Bundesliga: Erste Runde des wirtschaftlichen Lizenzierungsverfahren beendet – grünes Licht für alle Teams

    Die Volleyball Bundesliga (VBL) hat die erste Runde des wirtschaftlichen Lizenzierungsverfahren für die 1. Bundesligen zur Saison 2024/25 abgeschlossen. Allen Lizenznehmern wurde grünes Licht für die nächste Lizenzierungsrunde gegeben. Der Lizenzierungsausschuss hat zehn Clubs die Lizenz ohne Auflagen erteilt.

    Jörg Papenheim, Vorsitzender des Lizenzierungsausschusses, blickt zufrieden auf die erste Lizenzierungsrunde: „Die meisten Clubs werden die Saison 2023/24 mit einem positiven Ergebnis abschließen und das trotz wirtschaftlich herausfordernder Zeiten.“ Auch die vorgelegten Planungen für die Saison 2024/25 seien stabil. Die meisten Clubs haben die zum 15.05. zu erbringenden Nachweisquoten deutlich übertroffen und eine Haushaltsplanung vorgelegt, die dem Vorsichtsprinzip folgt. Zum 01.09. müssen alle Vereine weitere, aktualisierte Lizenzierungsunterlagen einreichen.

    „Die Clubs der 1. Bundesliga Frauen setzen den Weg der wirtschaftlichen Konsolidierung erfolgreich fort“, erklärt Papenheim. Im Oberhaus der Frauen haben drei Vereine die Lizenz ohne Auflagen und Bedingungen erhalten. Sechs Vereine erhalten Auflagen, die im weiteren Lizenzierungsverfahren und Saisonverlauf zu erfüllen sind.

    Eine Lizenz unter Auflagen hat auch der SC Potsdam erhalten. Die Lizenz wird zukünftig direkt von der Spielbetriebsgesellschaft SC Potsdam Sport & Marketing GmbH wahrgenommen; der SC Potsdam bleibt der Stammverein. „Wir konnten uns ein umfassendes Bild von der wirtschaftlichen Lage und den Planungen für die kommende Saison machen. Die jüngsten Maßnahmen der Restrukturierung und Stabilisierung waren wirksam“, so Papenheim und betont zugleich, dass der Standort weiterhin eng durch die Volleyball Bundesliga im Lizenzierungsverfahren begleitet wird.

    Sieben Vereine der 1. Bundesliga Männer haben die Lizenz ohne zusätzliche Auflagen erhalten. Fünf Vereine haben Auflagen erhalten. Dabei werden die vier Aufsteiger aus der Saison 2023/24, ASV Dachau, BADEN VOLLEYS SSC Karlsruhe, FT 1844 Freiburg sowie VC Bitterfeld-Wolfen, auch in der kommenden Spielzeit eng begleitet. Dass voraussichtlich alle Clubs aus dem semiprofessionellen Cluster die Saison wirtschaftlich positiv abschließen werden, freut Papenheim sehr: „Das Aufstiegsprogramm hat gezeigt, dass Vereine unter den neuen, erleichterten Voraussetzungen in die 1. Bundesliga aufsteigen können, ohne sich wirtschaftlich zu übernehmen. Diese positive Signalwirkung wird hoffentlich auch weitere Clubs motivieren, den Aufstieg ins Oberhaus der Männer wie auch der Frauen in Angriff zu nehmen.“

    In der ersten Lizenzierungsrunde waren die Überprüfung der Auflagen der vergangenen Saison 2023/24 noch nicht Gegenstand einer abschließenden Bewertung. „Ob und in welchem Umfang Verstöße der abgelaufenen Spielzeitsanktioniert werden, wird erst nach Vorlage der Jahresabschlüsse für die Saison 2023/24 in der Lizenzierungsrunde im September entschieden“, so Papenheim abschließend.

    Alle Informationen zum Spielmodus, den Auf- und Abstiegsregelungen sowie die Spielpläne der neuen Saison 2024/25 gibt die VBL in den kommenden Tagen bekannt.

    20.06.2024 16:11
  • Alles auf Anfang: Achtelfinale des DVV-Pokals ausgelost

    Alles auf Anfang: Achtelfinale des DVV-Pokals ausgelost

    Traditionell richten sich die Augen Volleyball-Deutschlands im Sommer erstmals wieder auf Mannheim. Am Donnerstagabend wurden im Dyn-Studio in Düsseldorf die Achtelfinals des DVV-Pokals der Männer und Frauen ausgelost. Der Kampf um das Finale hat begonnen. Als Losfee stand Alexander Walkenhorst mit seiner Expertise sowie sicherem Händchen zur Verfügung – und bescherte den Fans zum Auftakt die Neuauflage des DVV-Pokalfinals 2024. Der Titelverteidiger BERLIN RECYCLING Volleys empfängt die WWK Volleys Herrsching.

    Vier hochkarätige Bundesliga-Duelle

    Es ist eines von insgesamt vier Bundesliga-Duellen. So trifft der ASV Dachau auf die Helios GRIZZLYS Giesen. Der TSV Haching München begrüßt den VC Bitterfeld-Wolfen. Die BADEN VOLLEYS SSC Karlsruhe, denen Walkenhorst „coole Heimspielevents“ bescheinigt, haben die Energiequelle Netzhoppers KW zu Gast. „Die werden einen starken Kader haben und keine Jugendmannschaft mehr sein“, glaubt Walkenhorst. „Ich bin gespannt, wie weit sie kommen.“

    Bei der von Bengt Kunkel moderierten Auslosung hatte sich Walkenhorst den imaginären Schweiß gleich nach der ersten Kugel von der Stirn gewischt, als er VfB Friedrichshafen einem Regionalpokalsieger zugelost hatte. Das Duell der Giganten bleibt in diesem Jahr im Achtelfinale aus.


    Moderator Bengt Kunkel und Alexander Walkenhorst bei der Auslosung der Achtelfinals im DVV-Pokal.
    (Foto: Jona Kemper)

    SSC Palmberg Schwerin muss nach Suhl

    Nur eine Bundesliga-Begegnung steht bei den Damen an. Der SSC Palmberg Schwerin muss beim VfB Suhl LOTTO Thüringen antreten. „Jetzt kriege ich gleich Ärger“, prophezeite Walkenhorst, der im Anschluss an die Auslosung mit SSC-Annahmespezialistin Linda Bock sprach. „Danke, Alex“, sagte 24-jährige auch direkt, fügte aber an: „Den Pokal zu gewinnen ist halt nicht leicht. Du musst einfach alle schlagen können.“ Als Ziel gab Bock den Titelgewinn aus: „In Mannheim wollen wir auf jeden Fall dabei sein.“

    Mitfavorit Allianz MTV Stuttgart hat einen kurzen Weg und reist zum Regionalpokalsieger Süd. Auch die anderen Erstligisten treten bei einem Regionalpokalsieger an, der stets das Heimrecht im Achtelfinale genießt.

    Teilnehmer werden am 27. Oktober ausgespielt

    Sowohl bei den Männern als auch bei den Frauen findet die Qualifikationsrunde der Regionalpokalsieger für das Achtelfinale am 27. Oktober statt. Die Viertelfinals werden Ende November ausgetragen. Die letzten verbliebenen Teams der Frauen und Männer spielen Mitte Dezember ihre Finalisten aus. Das Ziel für alle ist das Finale des DVV-Pokals in der SAP Arena in Mannheim.

    DVV-Pokal, Achtelfinale der Frauen:

    • AF1: Regionalpokalsieger Südwest vs. Dresdner SC
    • AF2: Regionalpokalsieger Süd vs. Allianz MTV Stuttgart
    • AF3: Regionalpokalsieger Ost vs. Ladies in Black Aachen
    • AF4: Regionalpokalsieger Südost vs. USC Münster
    • AF5: Regionalpokalsieger West vs. Schwarz-Weiß Erfurt
    • AF6: Regionalpokalsieger Nordost vs. SC Potsdam
    • AF7: Gewinner aus Regionalpokalsieger Nordwest gegen Regionalpokalsieger Nord vs. VC Wiesbaden
    • AF8: VfB Suhl LOTTO Thüringen vs. SSC Palmberg Schwerin

    DVV-Pokal, Achtelfinale der Männer:

    • AF1: Gewinner aus Regionalpokalsieger Nordwest gegen Regionalpokalsieger Nord vs. VfB Friedrichshafen
    • AF2: Gewinner aus Regionalpokalsieger West gegen Regionalpokalsieger Nordost vs. FT 1844 Freiburg
    • AF3: Gewinner aus Regionalpokalsieger Südwest gegen Regionalpokalsieger Süd vs. SVG Lüneburg
    • AF4: Gewinner aus Regionalpokalsieger Ost gegen Regionalpokalsieger Südost vs. SWD powervolleys Düren
    • AF5: BERLIN RECYCLING Volleys vs. WWK Volleys Herrsching
    • AF6: ASV Dachau vs. Helios GRIZZLYS Giesen
    • AF7: BADEN VOLLEYS SSC Karlsruhe vs. Energiequelle Netzhoppers KW
    • AF8: TSV Haching München vs. VC Bitterfeld-Wolfen

    13.06.2024 22:44
  • Bundesligaversammlung 2024: VBL setzt Impulse in zentralen Handlungsfeldern

    Bundesligaversammlung 2024: VBL setzt Impulse in zentralen Handlungsfeldern

    Am 24. und 25. Mai trafen sich die Vereinsvertreter:innen der 89 Mannschaften der Volleyball Bundesliga (VBL) zur Bundesligaversammlung. Intensive Beratungen zur Liga- und Wettbewerbsstruktur sowie der frühzeitige Ausbau der Medienpartnerschaft mit Dyn standen im Fokus des jährlichen Mitgliedertreffens.

    Wichtigstes Ziel bleibt es, die Lücke zwischen der 1. Bundesliga und der 2. Bundesliga nachhaltig zu verringern, um auf diese Weise die Voraussetzungen für einen geregelten Auf- und Abstieg zu schaffen.

    Mit den Anreizsystemen, der erfolgten Absenkung der Anforderungen der 1. Bundesligen, der Einrichtung eines semiprofessionellen Clusters und der Gründung der 2. Bundesliga Frauen Pro hat die VBL in den vergangenen Monaten eine Vielzahl von Maßnahmen auf den Weg gebracht. Einige dieser Lösungen kommen kurzfristig zum Tragen, andere sind auf eine nachhaltige Entwicklung angelegt.

    Der VBL-Aufsichtsratsvorsitzende Siegmar Müller stellte hierzu in seiner Eröffnungsrede klar: „Die 1. Bundesligen sind die Grundlage für professionellen Volleyball in Deutschland sowie für die Zukunft und Existenz unseres Ligaverbands. Selbstverständlich kann und muss nicht jeder der 67 Zweitligaclubs aufsteigen.“ Er ergänzte mahnend: „Aber wenn es um die Ausgestaltung von Rahmenbedingungen und Entwicklungsprozessen geht, wünsche ich mir, dass sich jeder von euch nicht allein von seinen lokalen und spezifischen Begebenheiten leiten lässt, sondern eine ganzheitliche Perspektive einnimmt.“


    Siegmar Müller, der Aufsichtsratsvorsitzende der VBL, betonte in seiner Eröffnungsrede, dass die 1. Bundesligen die Grundlage für professionellen Volleyball in Deutschland sind. (Foto: Volleyball Bundesliga)

    Auch VBL-Geschäftsführer Daniel Sattler betonte in seinen Worten an die Clubs, dass „alles Handeln darauf auszurichten sei, die Existenzgrundlage der Volleyball Bundesliga, das heißt die 1. Bundesligen, dauerhaft abzusichern und zu entwickeln. Die 1. Bundesligen bilden den Kern der VBL als professioneller Ligaverband.“ Neben den Entwicklungsmaßnahmen in den 2. Bundesligen geht es auch darum, die 1. Bundesligen weiter zu stabilisieren. Dies umfasse Financial Fair Play-Maßnahmen sowie eine Schärfung des Lizenzierungsverfahrens ebenso wie gezielte Unterstützung von Aufsteigern. „Aufsteiger benötigen ausreichend Zeit, sich nach ihrem erfolgten Aufstieg in die 1. Ligen nachhaltig zu entwickeln. Dabei geht es immer wieder um den Dreiklang aus der Entwicklung der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit, von Infrastruktur und Management sowie der sportlichen Wettbewerbsfähigkeit“, so Sattler. Die Liga unterstützt die Aufsteiger beispielsweise durch die kostenfreie Überlassung des mobilen Spielbodens. 


    Daniel Sattler, Geschäftsführer der VBL, hält seine Eröffnungsrede bei der Bundesligaversammlung.
    (Foto: Volleyball Bundesliga)

    „Home of Volleyball“ bei Dyn

    Nachdem die VBL und Dyn die gemeinsame Medienpartnerschaft frühzeitig ausgebaut haben, bedankte sich Christian Seifert, Gründer und geschäftsführender Gesellschafter der Streamingplattform Dyn, bei der Volleyball Bundesliga für das Vertrauen. In einem inspirierenden Impulsvortrag skizzierte er die Vision von Dyn als mediale Heimat für alle Volleyball-Fans in den kommenden vier Spieljahren. Der neue Medienrechte-Vertrag der VBL mit Dyn umfasst die Spielzeiten 2024/25 bis 2027/28 für die 1. Bundesliga Männer, die 1. Bundesliga Frauen sowie die 2. Bundesligen Frauen und den DVV-Pokalwettbewerb. Ab der Saison 2025/26 kommen die 2. Bundesligen Männer hinzu.


    Christian Seifert bei seiner Ansprache an die Bundesligisten im Rahmen der Bundesligaversammlung 2024. 
    (Foto: Volleyball Bundesliga)

    „Die Liga bestimmt die Wertigkeit des Wettbewerbs. Die erfolgreichen Ligen haben immer eine starke Ligaorganisation im Rücken. Wir verstehen uns als Partner, die sich einander dabei unterstützen, die jeweiligen Ziele zu erreichen. Denn eines ist klar, wir streben beide nach Erfolg“, so Seifert.

    Er betonte, dass Dyn noch mehr Formate neben den Livespielen schaffen und die Sichtbarkeit der Volleyball Bundesliga vergrößern wolle, um so neue Zielgruppen zu erreichen. Damit stiege die Sichtbarkeit für Sponsoren und es ließen sich zusätzliche Aufmerksamkeit und Erlöspotenziale erschließen.

    Seifert warb bei den Clubs darum, nachhaltig in die Weiterentwicklung der Bereiche Produktion, Vermarktung, Inhalte, Infrastruktur und Nachwuchsförderung zu investieren. Mit der Initiative "Move Your Sport" haben die Volleyball-Fans zudem die Möglichkeit, bei Abschluss ihres Abonnements anzugeben, welche der Dyn-Sportarten sie besonders unterstützen möchten. Dabei fließen zehn Prozent des Netto-Abopreises ohne zusätzliche Kosten für den Fan direkt an die Volleyball Bundesliga. Diese finanziellen Mittel werden in individuelle Konzepte zur Nachwuchsförderung bei den Vereinen vor Ort eingesetzt.

    Sattler erklärt dazu: „Wir haben erstmals einen Medienpartner, der liga- und geschlechterübergreifend über mehrere Jahre nachhaltig in die Volleyball Bundesliga investiert. Das ist eine einmalige Chance für Volleyball in Deutschland, die wir nutzen müssen und eine großartige Neuigkeit für alle Fans. Sie finden nun alle Spiele und alle Ligen auf einer Plattform und müssen nicht mehr unterschiedliche Abos abschließen.“ 

    28.05.2024 12:44

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