• VSG verliert Spiel gegen KW und Karlitzek!
    NETZHOPPERS KW-Bestensee vs. VSG Coburg/Grub, 04.03.15, 1. BLMPO
    Es begann gut für die Grünen im ersten Auswärtsspiel der Pre-Playoffs in der Berliner Vorstadt bei den Netzhoppers Königswusterhausen-Bestensee. Trainer Milan Maric kam mit einer taktischen Veränderung um die Ecke, die von Beginn an Früchte zu tragen schien. Libero Thiago José Welter rückte von seiner angestammten Position in den Außenangriff und der 18-jährige Leonard Tille nahm die Liberoposition ein. Diese Umstellung machte das Spiel der VSG Coburg/Grub variabler und Welter konnte mit überlegtem Angriffsspiel Punkt um Punkt erzielen.
    (Foto: Zwei k.fotografen)

    Am Ende war Welter sogar der beste Angreifer seines Teams. Alles schien so als ob die Schmiede aus Coburg diesmal gute Karten hätten einen Sieg gegen den Favoriten aus Königswusterhausen schaffen zu können. Doch es kam wie schon oft in der Saison ganz anders als geplant. Das VSG-Team, dem Stein, Nürnberger und Kucera fehlten hatte in dieser Saison mit einigen Krankheiten und Verletzungen zu kämpfen, die eine zu Beginn aussichtsreiche Saison verhagelten und auch diesmal war den grünen Volleyballerschmieden das Glück nicht hold.

    Bei einer Angriffsaktion beim Stand von 16:16 im ersten Satz knickte Moritz Karlitzek bei der Landung um und musste vom Spielfeld. Nachdem Trainer Maric kein weiterer gelernter Diagonalangreifer (Position gegenüber des Zuspielers) mehr zu Verfügung stand, musste Mittelblocker Poluga auf einer für ihn ungewohnten Position einspringen. Bis die Coburger sich wieder sortiert hatten war der erste Durchgang an die Hausherren aus KW gegangen. Im zweiten Durchgang versuchte die VSG mit aufopferungsvollem Kampfgeist, die Nachteile der eigenen Aufstellung zu kompensieren und gestaltete auch diesen Satz lange offen, ehe ein paar kleine Nachlässigkeiten die 2:0-Führung für Königswusterhausen bedeuteten. Im dritten Satz stellte Maric abermals um und nun agierte Libero Welter als Diagonalangreifer, Poluga rückte auf den angestammten Mittelblock und Meuter agierte im Außenangriff. Das Team machte aus der Not eine Tugend und agierte äußerst konzentriert und zielstrebig, der Gegner aus Brandenburg schien überrascht, dass die VSG-Akteure weiterhin alles versuchten, das Spiel noch zu drehen.

    Schließlich gelang dem Team um Trainer Maric der verdiente Satzgewinn und der Rückstand konnte auf 1:2-Sätze verkürzt werden. Im vierten Satz spielte KW-Bestensee dann überlegter und nutzte vor allem seine überlegene Körpergröße auf den Außenpositionen gegen den VSG-Block eiskalt aus. Die VSG Coburg/Grub steckte zwar zu keiner Zeit auf, dennoch setze sich am Ende nach 1:45-Stunden Spielzeit das eingespielte Team der Hausherren durch und schaffte mit einem 3:1-Sieg den 1:0-Vorsprung im direkten Duell.

    Teammanager Michael Dehler: "Es ist schon frustrierend, dass wir in dieser Saison anscheinend das Pech gepachtet haben. Der Ausfall von Itamar Stein hat unserem Team im Dezember bereits sehr zugesetzt und nun verletzt sich auch noch Moritz im ersten Satz in den wichtigen K.O.-Duellen gegen Königswusterhausen. Leider hilft alles Jammern nichts und wir müssen nach vorne schauen. Die Mannschaft will den Zuschauern am Sonntag im Heimspiel auf jeden Fall nochmal eine Show bieten und das Beste aus der Situation herausholen!"

    Trainer Milan Maric: "Ich kann meinem Team keinen Vorwurf machen, denn alle Spieler haben eine gute Leistung gezeigt und der Teamgeist stimmt. Der Ausfall von Moritz hat uns natürlich schon zurückgeworfen. Sehr überzeugt hat mich Leonard, der auf der Liberoposition eine ordentliche Leistung gezeigt. Das ist nach nur eine Woche Training mit dem Team und seiner noch jungen 18 Jahre eine ganz besondere Leistung und freut mich sehr für ihn!"

    06.03.2015 07:08
  • VT Aurubis Hamburg will Zusatzschicht einlegen
    Rote Raben Vilsbiburg vs. VT Aurubis Hamburg, 07.03.15, 1. BLFPO
    VT Aurubis Hamburg reist am Freitag nach Vilsbiburg. Die Anreise soll der Start zu einem langen Arbeitseinsatz werden. Das Team von Trainer Dirk Sauermann will sich am Samstag so reinknien, dass es am Sonntag auch noch eine Schicht einlegen darf. Ob dabei dann sogar noch das Erreichen des Viertelfinales herausspringt wird sich zeigen. Den Grundstein wollen die Hamburgerinnen am Samstag jedenfalls legen.
    Ein auch am kommenden Wochenende entscheidendes Duell: Block Hamburg vs. Angriff Luaces (11); (Foto: VT Aurubis Hamburg, Christel Opitz-Lüders)

    VT Aurubis Hamburg reist am Freitag nach Vilsbiburg. Die Anreise soll der Start zu einem langen Arbeitseinsatz werden. Das Team von Trainer Dirk Sauermann will sich am Samstag so reinknien, dass es am Sonntag auch noch eine Schicht einlegen darf. Ob dabei dann sogar noch das Erreichen des Viertelfinales herausspringt wird sich zeigen. Den Grundstein wollen die Hamburgerinnen am Samstag jedenfalls legen.

    Mit dem Erreichen des eigenen Saisonzieles war auf Hamburger Seite vor dem Start in die Pre-Playoffs mit einem unbeschwerten Agieren des Teams gegen Vilsbiburg gerechnet worden. Leider führten zahlreiche Faktoren dazu, dass die Roten Raben das Auftaktmatch am 25.02. in der CU Arena in Hamburg deutlich gewinnen konnten.

    Am Samstag in Bayern soll der Weg ins Viertelfinale für den Favoriten aber kein Spaziergang werden. Die Spielerinnen von VT Aurubis Hamburg konnten am letzten Wochenende die spielfreie Zeit nutzen, um die Köpfe frei zu bekommen und noch einmal Kraft zu tanken.

    Mit Jennifer Lundquist konnte nun auch die letzte verletzte Spielerin wieder das Training aufnehmen und auch sie brennt darauf, in dieser Saison noch ein paar Einsätze zu bekommen. Dafür ist aber auch noch einmal eine Leistungssteigerung im Duell mit dem Tabellenachten erforderlich. Ein wenig hoffen dürfen Alexis Olgard & Co., dass der Gegner unter der Woche beim Einsatz im Challenge Cup wertvolle "Körner" verbrennen muss.

    Den Rest muss das Hamburger Team aber am Wochenende selber leisten, um sich ein Entscheidungsspiel am Sonntag um den Einzug ins Viertelfinale zu verdienen. Eine taktische Marschroute wird sicherlich lauten "11er-raus", d.h. nur wenn es gelingt, Vilsbiburgs Nummer elf Liana Mesa Luaces häufiger zu blocken und zu weniger Punkten kommen zu lassen, kann sich auch ein möglicher Erfolg einstellen. Anknüpfen wollen die Hamburgerinnen vor allem an den ersten Satz aus dem Spiel Nummer eins. Hier lagen sie absolut auf Augenhöhe mit dem späteren Siegerteam, hatten am Ende aber wegen Nuancen das Nachsehen.

     

    05.03.2015 14:57
  • NETZHOPPERS machen großen Schritt in Richtung Playoff-Viertelfinale
    NETZHOPPERS KW-Bestensee vs. VSG Coburg/Grub, 04.03.15, 1. BLMPO
    Die NETZHOPPERS KW-Bestensee sind mit einem Erfolg in die Pre-Playoff Serie gegen die VSG Coburg/Grub gestartet. Mit 3:1 (25:22 25:21 21:25 25:20) waren sie am Mittwochabend vor heimischer Kulisse in der Landkost-Arena erfolgreich und sind nur noch einen Sieg vom Playoff-Viertelfinale entfernt.
    Die NETZHOPPERS um Daniel Heinecke sind auf dem Sprung ins Playoff-Viertelfinale. (Foto: Netzhoppers KW-Bestensee)

    Die NETZHOPPERS KW-Bestensee sind mit einem Erfolg in die Pre-Playoff Serie gegen die VSG Coburg/Grub gestartet. Mit 3:1 (25:22 25:21 21:25 25:20) waren sie am Mittwochabend vor heimischer Kulisse in der Landkost-Arena erfolgreich und sind nur noch einen Sieg vom Playoff-Viertelfinale entfernt.

    Eher erleichtert als zufrieden

    Manuel Rieke stellte sich nach dem umkämpften Erfolg erschöpft den Fragen auf der obligatorischen Pressekonferenz. Wieder einmal war der Kapitän und Ex-Nationalspieler vom gegnerischen Trainer zum wertvollsten Spieler gekürt worden. Doch der 32-Jährige wirkte eher erleichtert als zufrieden, dass er sein Team zuvor in 101 umkämpften Minuten in eine hervorragende Ausgangsposition in der maximal drei Spiele umfassenden Serie der Pre-Playoffs geführt hatte.

    "Das Spiel an sich war zwar spannend, hatte aber nicht immer gutes Niveau", gab der Kapitän hinterher zu, "vielleicht liegt das an dem Druck, den wir uns gemacht haben, da verkrampft man schnell." Nicht oft holte sein Team an diesem Abend die Punkte mit der spielerischen Leichtigkeit, die es an guten Tagen auszeichnet. Und dass der ohnehin schon ersatzgeschwächte Gegner aus Coburg Junioren-Nationalspieler Moritz Karlitzek bereits im ersten Satz verletzungsbedingt auswechseln musste, brachte den NETZHOPPERS zwar schnell Punkte, aber keine Sicherheit [...]

    => weiterlesen auf netzhoppers.org

    05.03.2015 14:55
  • Packender Playoff-Auftakt in Münster
    USC Münster vs. VolleyStars Thüringen, 04.03.15, 1. BLFPO
    Die VolleyStars Thüringen verlieren nach spannendem Verlauf beim USC Münster das erste Spiel der Pre-Playoffs mit 1:3 (22:25, 27:29, 25:18, 21:25) zeigten aber, dass in der "best of Three"-Serie noch einiges möglich ist. Zunächst überraschte Taktik-Fuchs Axel Büring mit einer Aufstellungsvariante, die so in der Liga noch nicht zu sehen war, mit drei Mittelblockern im Dreieck. Diese machte natürlich unsere akribische taktische Vorbereitung zum Teil nutzlos, Respekt hierfür, auch dem Team des USC, welches diese Umstellung in kürzester Zeit gut umsetzen konnte. So hieß es dann für Coaches und Mannschaft "learning by doing", welches mit fortschreitendem Spiel dann Erfolge zeigte und auch den VolleyStars durchaus Siegchancen eröffnete, aber wie schon im letzten Heimspiel gegen den USC (23:25;23:25;23:25)fehlte es in den Endphasen wiederum an Entschlossenheit und Präzision. Dennoch zeigte das enge Spiel, dass ein Weiterkommen durchaus im Bereich des Möglichen liegt.
    Trotz aller Mühen gab es eine 1:3 Niederlage in Münster, in Suhl wollen die VolleyStars aber in der Serie ausgleichen - (Foto:C. Wolfram/VolleyStars)

    Die VolleyStars Thüringen verlieren nach spannendem Verlauf beim USC Münster das erste Spiel der Pre-Playoffs mit 1:3 (22:25, 27:29, 25:18, 21:25) zeigten aber, dass in der "best of Three"-Serie noch einiges möglich ist. Zunächst überraschte Taktik-Fuchs Axel Büring mit einer Aufstellungsvariante, die so in der Liga noch nicht zu sehen war, mit drei Mittelblockern im Dreieck. Diese machte natürlich unsere akribische taktische Vorbereitung zum Teil nutzlos, Respekt hierfür, auch dem Team des USC, welches diese Umstellung in kürzester Zeit gut umsetzen konnte. So hieß es dann für Coaches und Mannschaft "learning by doing", welches mit fortschreitendem Spiel dann Erfolge zeigte und auch den VolleyStars durchaus Siegchancen eröffnete, aber wie schon im letzten Heimspiel gegen den USC (23:25;23:25;23:25) fehlte es in den Endphasen wiederum an Entschlossenheit und Präzision. Dennoch zeigte das enge Spiel, dass ein Weiterkommen durchaus im Bereich des Möglichen liegt.

    Die Gastgeberinnen starteten furios ins Spiel, bis Mitte des ersten Satzes hatte man bereits fünf Asse gegen die wacklige Annahme erzielt, zudem hatten die Mittelblocker mit dem ungewohnten Angriffssystem des USC ihre Schwierigkeiten. Doch die Gäste kämpften sich mit starken Abwehraktionen zurück ins Spiel und hatten beim 21:22 den Anschluss hergestellt. Zwei Fehler von der unglücklich agierenden Nikola Nemcova brachten dem USC den Satzgewinn.

    Deutlich besser lief es im zweiten Satz. Obwohl es gegen die aufschlagstärkste Mannschaft der Liga wiederum Annahmeprobleme gab, konnte man sich nun im Angriff besser durchsetzen. Kein Team konnte sich absetzen, lange Ballwechsel mit teilweise atemberaubenden Abwehraktionen auf beiden Seiten manifestierten den Playoff-Charakter. Zwei Satzbälle blieben ungenutzt und die Gastgeberinnen erreichten mit einem Block gegen Christina Speer den glücklichen Satzgewinn. Doch so einfach gaben sich die Gäste nicht geschlagen, kämpften weiter um jeden Ball und erzielten auch mit dem eigenen Aufschlag nun Wirkung. Zudem senkte man die Eigenfehlerquote, führte 13:7 und gab diese Führung bis zum Satzende nich mehr ab.

    Der vierte Satz begann wenig verheißungsvoll, der USC führte schnell mit 8:2, doch das Kämpferherz der Suhlerinnen brachte den 15:15-Ausgleich, auch eine erneute 18:15-Führung konnte man nochmal egalisieren, dann machte Ashley Benson die entscheidenden Punkte zum Spielgewinn für die Gastgeberinnen.

    Doch dank des Playoff-Modus, ist für die VolleyStars noch alles drin. Zunächst soll am kommenden Samstag, mit einer hoffentlich vollen Wolfsgrube, der Ausgleich hergestellt werden.

    05.03.2015 11:59
  • GCDW scheitert an Abwehrbollwerk - 1:3 gegen Mitteldeutschland
    TSV Herrsching
    Pre-Playoff Teil eins geht an Mitteldeutschland. Am Mittwoch unterliegt der GCDW in der Nikolaushalle den Piraten mit 1:3 (21:25, 17:25, 30:28, 18:25). Vor rund 850 Zuschauern beißen sich die Herrschinger an der Abwehr der Gäste die Zähne aus.
    Kam gegen die Piraten ins Straucheln: Der GCDW (hier Flo Malescha) unterliegt in Spiel eins mit 1:3 (Foto: GCDW)

    Der GeilsteClubderWelt tut sich zu Beginn schwer, 5:10 heißt es schnell, Coach Max Hauser nimmt eine Auszeit. Zwar bringen einige Aufschläge von Luke Smith wieder Hoffnung (8:11), doch vieles bleibt Stückwerk. CV Mitteldeutschland spielt variabler und hat auch das Glück, dass die Aufschläge des GCDW nicht funktionieren. Die Piraten wirken wacher, spielfreudiger. So legt Zuspieler Florian Völker den Ball elegant zum 18:23 im Feld des GCDW ab. Kurze Zeit später heißt es 21:25.

    In Satz zwei sollte es besser werden. GCDW-Coach Max Hauser stellt um, bringt in der Mitte Michael Wehl für Thomas Ranner. Und der Tausch macht sich gleich bemerkbar. Wehl bringt Schwung, blockt sicher und greift gut an. Allerdings dauert diese Phase nicht lang genug, der GCDW gerät wieder ins Hintertreffen. Aus dem 6:8 bei der technischen Auszeit wird ein 7:13. In dieser Phase hadert der GCDW auch mit Schiedsrichterentscheidungen, die alle für Mitteldeutschland ausfallen. Die Herrschinger lassen sich aus dem Konzept bringen, der Rhythmus ist futsch. Auch der Wechsel von Luke Smith auf Florian Malescha, der trotz Knieproblemen aufläuft, bringt in diesem Satz nichts mehr. Mit 17:25 geht auch dieser Durchgang an die Gäste.
    Nach der Pause kämpft sich der GeilsteClubderWelt zurück ins Match. Libero Sebastian Prüsener sprüht vor Einsatzfreude, hechtet nach jedem Ball - und zieht seine Mannschaftskameraden mit. Die Aufschläge kommen nun besser und im Angriff sind etliche sehenswerte Aktionen dabei, die das Publikum wachrütteln. Julius Höfer serviert ein Ass zum 20:18, doch vorbei ist der Satz noch lange nicht. Die Piraten wehren sich, können ausgleichen, es entwickelt sich die spannendeste Phase des gesamten Spiels. Letztlich ist der GCDW obenauf, gewinnt den Durchgang mit 30:28 und darf wieder hoffen.

    Der vierte Satz beginnt ausgeglichen, Florian Malescha gelingt ein spektakulärer Schmetterschlag zum 9:10 die Linie entlang. Doch die Gäste sind einen Tick besser an diesem Abend. Allen voran Mittelblocker Michael Amoroso (später MVP) wird von Zuspieler Florian Völker immer wieder in Szene gesetzt. So sehr sich der GCDW auch müht, fast alle langen Ballwechsel gehen an Mitteldeutschland. Nach 107 Minuten Spielzeit heißt es 18:25 - und damit 1:3 nach Sätzen. 

    Das erste Spiel nach Dennis Hefters Unfalltod - vor dem Match trugen alle Spieler schwarze Aufwärm-T-Shirts mit der Rückennummer 14, außerdem verzichteten die Gastgeber auf das Showelement zu Beginn, stattessen gab es eine Schweigeminute, die Piraten spielten ganz in schwarz, die GCDW-Spieler trugen Trauerflor - bestritt Chemie Volley voll konzentriert und gewann letztlich verdient. GCDW-Coach Max Hauser wusste nach der Begegnung, woran es lag: "Wir haben zu viele Aufschlagfehler gemacht, ganz klar. Aber Mitteldeutschland hat sehr gut in der Abwehr gestanden, toll gekämpft. Selbst durch gute Aufschläge konnten wir sie nicht in Bedrängnis bringen."
    Am Samstag (19.30 Uhr, Jahrhunderthalle Spergau; VBL-Live-Stream) steht das zweite Match der Serie best-of-Three auf dem Programm. Coach Hauser wünscht sich "ein bisschen mehr Glück für uns und, dass die Piraten ein wenig mehr Fehler machen als heute. Denn es wäre schade, wenn es für uns das letzte Heimspiel der Saison gewesen wäre." Bei einem GCDW-Sieg würde das entscheidende dritte Spiel am kommenden Mittwoch (11. März, 20 Uhr, Nikolaushalle) wieder in Herrsching stattfinden. 

    05.03.2015 11:57
  • USC feiert 3:1-Sieg zum Start der Pre-Playoffs
    USC Münster vs. VolleyStars Thüringen, 04.03.15, 1. BLFPO
    Der erste Schritt ins Viertelfinale ist gemacht. Der USC Münster besiegte zum Auftakt der Pre-Playoffs am Berg Fidel die VolleyStars Thüringen mit 3:1 und kann schon am Samstag das Weiterkommen perfekt machen.
    Grund zum jubeln: Der USC gewann am Mittwochabend mit 3:1 gegen Thüringen. (Foto: Stefan Gertheinrich)

    Die Volleyballerinnen des USC Münster haben ein Bein in der Tür zum Viertelfinale der Deutschen Meisterschaft. Im ersten Spiel der Pre-Playoffs (best of Three) besiegte der Bundesligist gestern Abend die VolleyStars Thüringen nach einem nervenaufreibenden Vergleich 3:1 (25:22, 29:27, 18:25, 25:21). Das Rückspiel wird am Samstag in Suhl ausgetragen. Mit einem weiteren Erfolg wäre Münster durch. "Ich bin saufroh, dass wir diese erste Partie gewonnen haben. Das war nicht einfach nach zuvor sieben Niederlagen in Folge. Jetzt haben wir in jedem Fall noch ein Heimspiel. Entweder nächsten Mittwoch wieder gegen Suhl oder dann im Viertelfinale gegen Stuttgart."

    Druck als Kettenhemd

    Diese K.o.-Runden stellen die Sportler vor große psychische Herausforderungen. Auch am Berg Fidel erwies sich der Druck gestern als schweres Kettenhemd. Es war mitunter ein zerfahrenes Spiel. Dabei kam der USC prächtig aus den Startlöchern. Bei der ersten technischen Auszeit der Partie lag er 8:5 vorn, dann zerlegte Leonie Schwertmann mit feinem Aufschlagspiel die Suhler Annahme. 13:6 - das sah gut aus, doch es blieb nicht so. Ein 5:0-Lauf brachte die Gäste ins Spiel, es wurde ein zähes Ringen um jeden Punkt bei beachtlicher Fehlerquote auf beiden Seiten. Ashley Benson beendete den Abschnitt mit dem Punkt zum 25:22.

    Die Führung brachte den Unabhängigen, bei denen Sarah Petrausch weitgehend draußen blieb, nicht die gewünschte Sicherheit. Im Gegenteil: Im zweiten Durchgang dominierten zunächst die VolleyStars das Treiben auf dem Feld. Zwei, drei Punkte waren sie lange voraus, ehe Schwertmann zur Aufschlaglinie schritt und den Ausgleich (13:13) erzwang. Julia Schaefer, zunächst eher unauffällig, legte direkt nach zur ersten USC-Führung in diesem Satz. Später (23:20) fehlten nur noch lumpige zwei Punkte zum 2:0, weil Suhls Fehlerquote wieder höher wurde und Münster manches Geschenk gern annahm. Trotzdem hatte der Abschnitt ein packendes Finale. Die eingewechselte Lia-Tabea Mertens wehrte mit einem Aufschlag-Ass den ersten Satzball des USC ab, danach ging es hin und her. Zwei Satzbälle für die Gäste, noch zwei für Münster um die jetzt starke Schaefer, den insgesamt dritten für den USC vollendete Benson mit einem Block.

    Struktur fehlt

    Der Hauptrunden-Siebte war nun nahe am wichtigen ersten Erfolg in den Pre-Playoffs, doch er machte gleich wieder einen Schritt zurück. Im dritten Set fehlte dem Spiel der Gastgeber die Struktur, was ging den jungen Frauen da durch die Köpfe? Da wirkte vieles bleiern. Die logische Konsequenz: 18:25.

    Wenn nichts geht, hilft mitunter der Zufall. Oder der Gegner. Vielleicht hatte sich Suhl zulange über das 1:2 gefreut, jedenfalls verlor die Mannschaft nach dem Anschluss die Spannung. Und Münster baute sie neu auf. Im vierten Satz lag der USC rasch 8:2 vorn, doch die Dinge blieben zerbrechlich, beim 7:9 waren die VolleyStars wieder dran und beim 15:15 sogar gleichauf. Münsters Nervenkostüm warf erneut Falten, Trainer Büring legte sich nach Fehlentscheidung mit dem Schiedsrichter an. Es blieb hektisch, aber es hatte - und das zählt - ein Happy-End für den USC.

    05.03.2015 11:17
shoepassion

Erhoffte Märzrevolution im Adlerhorst

KMTV Eagles Kiel vs. FC Schüttorf 09, 07.03.15, 2. BLNM

Der März hat es in sich - am Samstag kommt der Tabellenachte der 2. Bundesliga Nord, der FC Schüttorf 09 (20 Punkte) um 20:00 Uhr in die Hein-Dahlinger-Halle und ist der Auftaktgegner von insgesamt 3 Heimspielen im März - am 14.03. geht es gegen den SV Lindow-Gransee und am 28.03. kommt der VV Humann Essen in den Adlerhorst. Die KMTV Eagles (Tabellenelfter, 14 Punkte) wollen die kommenden Spiele nutzen, um eine durchaus unter schwierigen Vorzeichen stehende Saison gut zu Ende zu bringen. Dabei haben sie den möglichen Sprung in das Tabellenmittelfeld fest im Blick und stehen in den Startlöchern.

06.03.2015 20:28

Wohin geht die Reise der Gladbecker Giants?

Stralsunder Wildcats vs. TV Gladbeck, 07.03.15, 2. BLNF

Für die TV Gladbeck Giants steht ein Doppelspieltag im hohen Norden an: Die Reise führt die Mannschaft von Trainer Uwe Wallenhorst nach Stralsund und Schwerin.

06.03.2015 19:41

Männer mit beeindruckender Handlungshöhe

VYS Friedrichshafen vs. SV Fellbach, 08.03.15, 2. BLSM

Das Fellbacher Zweitliga-Team erwartet am Samstag mit Jonas Hanenberg die Gäste des SV Schwaig um den jungen Zuspieler Mirko Schneider, einen guten Bekannten. Am Sonntag geht es zu den Bundesstützpunkt-Talenten nach Friedrichshafen.

06.03.2015 19:35

Männer mit beeindruckender Handlungshöhe

SV Fellbach vs. SV Schwaig, 07.03.15, 2. BLSM

Das Fellbacher Zweitliga-Team erwartet am Samstag mit Jonas Hanenberg die Gäste des SV Schwaig um den jungen Zuspieler Mirko Schneider, einen guten Bekannten. Am Sonntag geht es zu den Bundesstützpunkt-Talenten nach Friedrichshafen.

06.03.2015 19:34

Skurios Volleys zu Gast in der Grafschaft Bentheim

SCU Emlichheim vs. Skurios Volleys Borken, 08.03.15, 2. BLNF

An diesem Wochenende reisen die Skurios Volleys zum Auswärtsspiel beim SCU Emlichheim in die Grafschaft Bentheim. Spielbeginn in der Vechtetalhalle ist am Sonntag um 16:00 Uhr

06.03.2015 18:52

Weitere Artikel finden Sie im Archiv.

Archiv

MIKASA