• Sechs Zweitligisten sondieren Erstligaaufstieg
    VBL-News
    Das Interesse, in der 1. Volleyball Bundesliga zu spielen, steigt. Sechs Vereine beteiligen sich aktuell an der Vorlizenzierung für die Erstliga-Saison 2015/16. Die Ambitionen der Bundesligisten sind dabei ganz unterschiedlich. Während NawaRo Straubing bereits auf allen Ebenen zielgerichtet auf den Erstligaaufstieg hinarbeitet, sehen andere Clubs ihre Meldung als Beginn eines mehrjährigen Entwicklungsprozesses.

    Das Interesse, in der 1. Volleyball Bundesliga zu spielen, steigt. Sechs Vereine beteiligen sich aktuell an der Vorlizenzierung für die Erstliga-Saison 2015/16. Die Ambitionen der Bundesligisten sind dabei ganz unterschiedlich. Während NawaRo Straubing bereits auf allen Ebenen zielgerichtet auf den Erstligaaufstieg hinarbeitet, sehen andere Clubs ihre Meldung als Beginn eines mehrjährigen Entwicklungsprozesses.

    Neben NawaRo Straubing zählen der SV Lohhof (beide 2. Bundesliga Süd Frauen) der TV Gladbeck und VfL Oythe (beide Nord Frauen) sowie VC Bitterfeld-Wolfen (Nord Männer) und die TG Rüsselsheim (Süd Männer) zu den Vereinen, die am Vorlizenzierungsverfahren teilnehmen und ihr Aufstiegsinteresse bekunden. VBL-Geschäftsführer Klaus-Peter Jung sieht die Entwicklung positiv: "Im letzten Jahr haben sich vier Vereine an der erstmals geschaffenen Vorlizenzierung beteiligt. Jetzt haben sechs Vereine gemeldet. Der Masterplan greift und die Vereine nehmen das Beratungsangebot der VBL an."

    Heiko Koch will mit NawaRo Straubing in die 1. Bundesliga (Foto: VBL)

    Straubings Manager Heiko Koch arbeitet mit seinem Team bereits seit einem Jahr daran, den Traum von einem Erstligaaufstieg Wirklichkeit werden zu lassen. "Wenn wir Meister werden, steigen wir auf", gibt Koch zu Protokoll. Sportlich läuft für den Vorjahresmeister auch in der aktuellen Saison alles rund. Mit neun Siegen aus neun Spielen führen die Niederbayern die Tabelle der Südstaffel der Frauen an und haben unter den 45.000 Einwohnern der Stadt bereits ein Volleyballfieber entfacht. Jeweils 1.000 Zuschauer schauten sich zuletzt das Derby gegen den SV Lohhof und das Spiel gegen Stuttgart an.

    Der SV Lohhof sieht seine Rückkehr ins Oberhaus als längerfristigen Prozess. Das Management um Richarda Zorn setzt auf die Unterstützung von Sponsoren, die den Weg gemeinsam mit dem Verein gehen wollen. Zuletzt spielten die Bayern in der Saison 2009/10 im Oberhaus. In den achtziger Jahren prägte der Verein den deutschen Damenvolleyball, wurde von 1982 bis 1984 dreimal in Folge Deutscher Meister und wiederholte den Hattrick von 1986 bis 1987. Das Vorlizenzierungsverfahren nutzt der Verein für eine ausführliche Statuserfassung, aus der heraus ein Entwicklungsplan erarbeitet werden soll.

    In die gleiche Richtung zielen auch die Sondierungen des VfL Oythe und TV Gladbeck. "Ich möchte einen ernsthaften Diskussionsprozess an unserem Standort in Gang setzen", sagt Matthias Schumacher, Manager vom Nord-Tabellenführer VfL Oythe. Der Club spielte zuletzt  - ausgegliedert im 1. VC Vechta - in der Saison 1995/96 in der 1. Bundesliga. Für Gladbecks Geschäftsführer Andreas Packeisen geht es ebenfalls zunächst darum, die Rahmenbedingungen für einen Aufstieg in die 1. Bundesliga zu sondieren und den eigenen Verein weiter zu professionalisieren. Eine konkrete Aufstiegsoption zur Saison 2015/16 schließt er aus.

    Beim Zweitligisten VC Bitterfeld-Wolfen setzen die Verantwortlichen um Präsident Michael Eisel seit dem Aufstieg im Jahr 2012 auf eine kontinuierliche Professionalisierung des Umfelds. Wichtigster Meilenstein war die Einstellung von Christoph Richter als hauptamtlicher Manager. Aber auch sportlich geht es steil bergauf. Im Pokal-Achtelfinale drängte der Zweitliga-Tabellenführer den Erstligavertreter aus Rottenburg an den Rand einer Niederlage. Ein besonderer Coup gelang den Bitterfeldern vor dem Saisonstart mit einem Testspiel gegen den Deutschen Meister BR Volleys. Mit der Teilnahme an der Vorlizenzierung lotet der Verein nun den Rahmen für den nächsten Entwicklungsschritt aus.

    Mit der TG 1862 Rüsselsheim sondiert ein weiterer Ex-Erstligist die Rückkehr ins Oberhaus. Zuletzt traten die Hessen in der Spielzeit 2007/08 in der 1. Bundesliga an, damals kurzzeitig unter dem Teamnamen rhein-main volley. Laut Manager Jan Wüntscher will der Club, der im kommenden Jahr zunächst vor einer Sanierung seiner Spielhalle steht, mittelfristig seine Perspektiven verbessern. "Wir gehören im Männerbereich seit rund 25 Jahren ohne Unterbrechung der 1. oder 2. Liga an. Diese Tradition sehen wir auch als Verpflichtung, den von der Volleyball Bundesliga gestarteten Entwicklungsprozess aktiv zu begleiten und eigene Erfahrungen einzubringen. Daher haben wir uns zur Teilnahme am Vorlizenzierungsverfahren entschlossen."

    Die Vorlizenzierung hat die Volleyball Bundesliga im Zuge des Masterplans als verbindliche Voraussetzung für die spätere Lizenzierung in der 1. Bundesliga eingeführt. Es handelt sich dabei um einen mehrstufigen Entwicklungsprozess. Im nächsten Schritt wird das VBL-Center alle Standorte besuchen und im Rahmen eines eintägigen Workshops die Handlungsfelder in jedem Verein identifizieren, eine Statuserfassung durchführen und notwendige Entwicklungen beratend begleiten. Die Teilnahme an dem Verfahren verpflichtet nicht zum späteren Aufstieg. Verbindlicher Meldestichtag für die 1. Bundesliga ist der 1. April 2015. Vor der Saison 2014/15 hat die VBL die Vereine SVG Lüneburg, TSV Herrsching und Netzhoppers KW-Bestensee erfolgreich in diesem Verfahren begleitet und auf den Erstligaaufstieg vorbereitet.

    Die Teilnahme an der Vorlizenzierung ist auch für Drittligisten, die in die 2. Bundesliga aufsteigen möchten, obligatorisch. Die Registrierungsfrist hierfür läuft am 1. Februar 2015 ab, die Lizenzierungsunterlagen müssen bis zum 2. Mai 2015 eingereicht werden.

    26.11.2014 14:49
  • VSG-Volleyballer mit Heimspielen im Dreierpack
    VSG Coburg/Grub vs. SWD powervolleys DÜREN, 26.11.14, 1. BLM
    Nach der 1:3-Niederlage bei der SVG Lüneburg hatten die Hammerschmiede von Milan Maric am Wochenende eine Verschnaufpause, doch bereits am kommenden Mittwoch beginnt ein zweiwöchiger Härtetest mit drei Heimspielen am Stück.
    Foto: Zwei k.fotografen

    Nach der 1:3-Niederlage bei der SVG Lüneburg hatten die Hammerschmiede  von Milan Maric  am Wochenende eine Verschnaufpause, doch bereits am kommenden Mittwoch beginnt ein zweiwöchiger Härtetest mit drei Heimspielen am Stück. Die ganze Bandbreite der 1. Bundesliga gastiert in kürzester Zeit in der HUK Coburg arena

    Und das dürfte wieder eine Achterbahn der Gefühle werden, denn zweimal ist man eindeutig Außenseiter, einmal Favorit. Mit den Powervolleys SWD Düren kommt am Mittwoch der Tabellenvierte, der erst vor wenigen Wochen den Coburgern auf der Lauterer Höhe das diesjährige Pokal-Aus bescherte. Lediglich im dritten Satz zeigte man ein Spiel auf Augenhöhe, die ersten beiden Sätze waren zum Vergessen.  Im ersten und im zweiten Satz setzten sich die Dürener gleich zu Beginn ab, dominierten vor gut 500 Zuschauern jeweils mit 15:25.

    Nach der Pause wollten sich die Hammerschmiede doch nicht kampflos in ihr Schicksal ergeben. Die Fans spürten nun den Kampfgeist und der Beifallpegel erhöhte sich. So führten die Schützlinge von Milan Maric zur erste technischen Auszeit im dritten Satz mit 8:7 und hielten den Satz auch anschließend offen.

    Dann beim Stand von 22:24 hatten die Coburger eine starke Szene mit Fußabwehr und dem Punkt zum 23:24, doch mit dem ersten Matchball war alles vorbei, die VSG musste sich aus dem Pokal verabschieden. Bester Coburger war im Pokalmatch  Moritz Karlitzek, für Milan Maric war der 2,08m Mann der Dürener, Marvin Prolinheuer der MVP des Pokalfights.

    Und Prolinheuer dürfte auch am Mittwoch wieder der Leithirsch der Powervolleys in der HUK Coburg arena sein.

    Dennoch, die VSG mit ihren sechs Punkten auf dem Guthabenkonto hat sich fest vorgenommen, am Mittwoch nicht nur Spielball der Dürener zu sein, sondern kämpferisch dagegen zu halten.

    Und diesmal sollten sowohl Zuspieler Adam Kocian, leider verletzte er sich in Lüneburg am Arm, und auch Angreifer Vuc Karanovic wieder auf ihr volles Leistungsvermögen zurückgreifen können. Trotz der kürzlichen Pokalniederlage lernte man in der Vorsaison den Dürenern das Fürchten, als man auswärts bis in den Tie Break kam.

    Doch am Mittwoch geht es für die VSG nicht nur darum, gegen Düren achtbar zu bestehen, sondern auch darum, sich keine Verletzung einzuhandeln.

    Milan Maric ist voll überzeugt, gegen die Dürener stärker dagegenhalten zu können als im Pokalspiel. Und aus emotionaler Sicht hofft er darauf, den eigenen Fans in Coburg endlich das Gesicht der Mannschaft präsentieren zu können, das bisher vornehmlich lediglich auswärts zum Tragen kam - das Kämpferische.

    Bereits am Samstag reist in Coburg der VC Dresden an und da sind Punkte bei aller Vorsicht in der Prognose Pflicht. Im Vorjahr war es ja bekanntlich der 3:1-Sieg in Dresden, der für die Hammerschmiede eine erfolgreiche Rückrunde einleitete.

    Der letzte Akt im Heimspieldreierpack steht dann eine Woche später an, wenn der Deutsche Meister, die Berlin Recyclings nach Coburg kommen. Gegen die Berliner zeigten die Nürnberger und Co. im Vorjahr ihren besten Satz der gesamten Hinrunde, als sie überraschend mit 25:22 im zweiten Satz dominierten.

    Bleibt nur, Milan Maric ein glückliches Händchen zu wünschen, und der Mannschaft, hoffentlich ohne Erkrankte und Verletzte ein toi, toi, toi im Sinne von "Stand up - and fight!". Ganz ohne Punkte darf der Heimspiel-Dreierpack nicht ausgehen, schließlich will man ja bei den Fans und Sponsoren die Heimniederlage gegen Herrsching im Oktober und die Niederlage bei KW Bestensee vergessen machen. Gegen Tabellen-Vize Rottenburg gelang es über weite Strecken, die Coburger Fans mit einem technisch hohen Niveau zu überzeugen, auch wenn es "nur" einen Tie Break-Punkt gab. 

    26.11.2014 07:03
  • CHV-Männer reisen zum Aufsteiger Lüneburg
    SVG Lüneburg vs. CLOUD&HEAT VOLLEY DRESDEN, 26.11.14, 1. BLM
    Vor zwei Jahren trafen beide Teams im Achtelfinale des DVV-Pokals aufeinander. Die Dresdner reisten damals unter ihrem Trainer Sven Dörendahl als Bundesliga-Aufsteiger zum Zweitligisten nach Lüneburg. Von der damaligen Mannschaft, die als Neuling in der Meisterschaft auf Anhieb den Sprung in die Play Off´s schaffte, stehen heute nur noch Kapitän Santino Rost, Robert Went und Alan Wasilewski im Kader. In Erinnerung blieb eine 2:3-Niederlage der Gäste in einer niedrigen und engen Halle. Indessen hat sich in der schmucken niedersächsischen Kreisstadt vieles getan, denn die SVG-Volleyballer spielen seit dieser Saison ebenfalls in der Bundesliga, nur die Halle ist derzeit noch die gleiche. Unter Leitung ihres neuen Trainers, des 245-fachen Ex-Nationalspielers und aktuellen Nationalmannschafts-Co-Trainers Stefan Hübner wurde im Sommer eine schlagstarke Mannschaft zusammengestellt, die schon wegen ihrer Körpergröße beeindruckt.
    Artistisches Zuspiel von Ole Schwerin Bild: Dirk Michen

    Vor zwei Jahren trafen beide Teams im Achtelfinale des DVV-Pokals aufeinander. Die Dresdner reisten damals unter ihrem Trainer Sven Dörendahl als Bundesliga-Aufsteiger zum Zweitligisten nach Lüneburg. Von der damaligen Mannschaft, die als Neuling in der Meisterschaft auf Anhieb den Sprung in die Play Off´s schaffte,  stehen heute nur noch Kapitän Santino Rost, Robert Went und Alan Wasilewski im Kader. In Erinnerung blieb eine 2:3-Niederlage der Gäste in einer niedrigen und engen Halle. Indessen hat sich in der schmucken niedersächsischen Kreisstadt vieles getan, denn die SVG-Volleyballer spielen seit dieser Saison ebenfalls in der Bundesliga, nur die Halle ist derzeit noch die gleiche. Unter Leitung ihres neuen Trainers, des 245-fachen Ex-Nationalspielers und aktuellen Nationalmannschafts-Co-Trainers Stefan Hübner wurde im Sommer eine schlagstarke Mannschaft zusammengestellt, die schon wegen ihrer Körpergröße beeindruckt. Sechs Neuzugänge kamen in die Universitätsstadt, darunter vier Ausländer. Mit 11 Punkten aus sechs Spielen belegen die Niedersachsen derzeit den 6. Platz, wobei sie zu Hause je einen 3:1-Sieg gegen CV Mitteldeutschland und Coburg erzielten, aber gegen Netzhoppers KWH mit 2:3 verloren. Am Samstag unterlagen sie erwartungsgemäß beim Tabellenvierten Lüneburg mit 0:3.
    Auf die Gäste aus Dresden, die derzeit mit 2 Punkten aus 8 Spielen das Schlusslicht der Tabelle bilden und dringend Punkte brauchen, wartet eine schwierige Aufgabe. Sie ist aber nicht unlösbar, wenn es den CHV-Männern gelingt, ihr Potenzial über die volle Distanz abzurufen und ihre Nerven im Griff zu behalten. Allerdings müssen sie wahrscheinlich wieder auf den verletzten Diagonalangreifer Adrian Szlubowski verzichten.
    Nach derzeitigem Kenntnisstand ist keine Live-Übertragung des Spieles, z. B. im 1-Kamera-Stream, vorgesehen.

    Bereits am 10. Dezember stehen sich beide Mannschaften wieder gegenüber. Dann geht es ab 19.30 Uhr in der Dresdner Margon Arena im DVV-Pokal-Viertelfinale um den Einzug ins Pokal-Halbfinale, was für beide Teams ein neuer großer sportlicher Erfolg wäre.

    25.11.2014 11:52
  • Spitzenspiel gegen die Ungeschlagenen
    TV Rottenburg vs. BERLIN RECYCLING Volleys, 26.11.14, 1. BLM
    Die Berlin Recycling Volleys stehen vor der nächsten großen Herausforderung der Saison, denn das Team der Stunde lädt in sein „Tollhaus“ ein.
    Foto: Eckhard Herfet, Berlin

    Die BR Volleys stehen vor der nächsten großen Herausforderung der Saison, denn das Team der Stunde lädt die Berliner in sein "Tollhaus" ein: Am Mittwochabend empfängt der TV Rottenburg den Deutschen Meister in der Tübinger Paul-Horn-Arena. Die Gastgeber sind als einzige Mannschaft der Volleyball Bundesliga in dieser Spielzeit noch ungeschlagen.

    "Jeder Sieg hat seine Wirkung, bringt Selbstbewusstsein und trägt zum Wachstum der Mannschaft bei. Genau das ist momentan bei Rottenburg zu beobachten, das Team ist richtig gut drauf", erklärt BR Volleys Coach Mark Lebedew den Höhenflug des nächsten Gegners.

    Weiterlesen auf www.br-volleys.de

     

    25.11.2014 05:55
  • Rote Raben vor dem CEV Cup-Rückspiel realistisch: "Baku ist klarer Favorit"
    Rote Raben Vilsbiburg
    Sehr fern der Heimat wollen die Roten Raben am Mittwoch bei ihrem zweiten Auftritt in dieser Europapokal-Saison eine gute Figur abgeben. Ob es dann beim Rückspiel der 1. Runde im CEV Cup bei Lokomotiv Baku (18 Uhr Ortszeit, 15 Uhr deutscher Zeit) auch zu einem positiven Ergebnis reicht, wird sich zeigen.
    Im Hinspiel in Vilsbiburg fand Lokomotiv Baku den Weg zum Erfolg. Wie wird es im Rückspiel am Mittwoch aussehen? (Foto: Michael Stolzenberg)

    Sehr fern der Heimat wollen die Roten Raben am Mittwoch bei ihrem zweiten Auftritt in dieser Europapokal-Saison eine gute Figur abgeben. Ob es dann beim Rückspiel der 1. Runde im CEV Cup bei Lokomotiv Baku (18 Uhr Ortszeit, 15 Uhr deutscher Zeit) auch zu einem positiven Ergebnis reicht, wird sich zeigen.

    Fakt ist: Die Gastgeberinnen, ohnehin als einer der Favoriten in den Wettbewerb gestartet, haben ihre Klasse beim Hinspiel vor zwei Wochen in der Vilsbiburger Ballsporthalle eindrucksvoll nachgewiesen. Die Roten Raben blieben trotz einer durchaus überzeugenden Leistung beim 0:3 ohne Satzgewinn, was die Schwere der Aufgabe beim Rückspiel zusätzlich unterstreicht.

    Dementsprechend gibt sich Raben-Geschäftsführer André Wehnert vor dem ersten Aufschlag in der aserbaidschanischen Hauptstadt realistisch: "Baku ist deutlicher Favorit. Für uns wird es in erster Linie darauf ankommen, mit einer guten Leistung weiter an Sicherheit und Konstanz zu gewinnen und noch mehr Vertrauen in die eigene Stärke zu finden."

    Dies wäre in jedem Fall hilfreich, denn nach dem Auftritt in Baku haben die Roten Raben am Samstag mit dem Bundesliga-Auswärtsspiel beim Schweriner SC gleich die nächste anspruchsvolle Aufgabe vor der Brust. Und weitere vier Tage später - am Mittwoch, 3. Dezember, 19 Uhr - steigt in der Ballsporthalle der mit größter Spannung erwartete Schlager im DVV-Pokal-Viertelfinale gegen den Deutschen Meister Dresdner SC.

    Erst einmal präsentieren sich die Roten Raben aber in Aserbaidschan auf der großen internationalen Bühne. Trainer Jan de Brandt flog am Montag mit dem gesamten Kader via Istanbul nach Baku, wobei Mittelblockerin Edina Dobi an einer Handverletzung laboriert, die sie zuletzt am Samstag beim 3:2-Erfolg in der Bundesliga gegen Hamburg zum Zuschauen zwang.

    Die Modalitäten für das Rückspiel sind wie folgt: Die Roten Raben müssen auf jeden Fall das (reguläre) Match mit 3:0 oder 3:1 gewinnen, um einen Golden Set zu erzwingen, der dann im Tiebreak-Format die ultimative Entscheidung herbeiführen müsste. Sollten die Vilsbiburgerinnen im CEV Cup ausscheiden, ginge der Tanz auf drei Hochzeiten trotzdem weiter - dann würden sie ihre Reise durch Europa eine Etage tiefer fortsetzen, im Challenge Cup. 

    25.11.2014 01:17
  • NETZHOPPERS: Erst ohne Chance, dann unfassbare Aufholjagd
    NETZHOPPERS KW-Bestensee
    Mit einem Sieg und einer Niederlage sind die NETZHOPPERS KW-Bestensee aus dem Derby-Wochenende der Volleyball Bundesliga gekommen. Am Sonnabend hatte der Aufsteiger beim Deutschen Meister keine Chance und musste beim 0:3 (14:25, 18:25, 13:25) vor 4.163 Zuschauern in der Max-Schmeling-Halle anerkennen, dass die BR Volleys in Bestform eine Nummer zu groß sind. Nur einen Tag später kämpften sich die NETZHOPPERS beim VC Olympia Berlin aus einer fast ausweglosen Situation zurück in die Partie und gewannen mit 3:2 (17:25, 26:28, 25:21, 25:21, 15:16) - „Wie wir das nach dem 4:14 im dritten Satz noch gedreht haben, kann ich auch nicht erklären“, meinte Kapitän Manuel Rieke.
    Erstmal durchschnaufen: Ein kurioses Wochenende liegt hinter den NETZHOPPERS um Kapitän Manuel Rieke (Foto: Gerold Rebsch)

    Mit einem Sieg und einer Niederlage sind die NETZHOPPERS KW-Bestensee aus dem Derby-Wochenende der Volleyball Bundesliga gekommen. Am Sonnabend hatte der Aufsteiger beim Deutschen Meister keine Chance und musste beim 0:3 (14:25, 18:25, 13:25) vor 4.163 Zuschauern in der Max-Schmeling-Halle anerkennen, dass die BR Volleys in Bestform eine Nummer zu groß sind. Nur einen Tag später kämpften sich die NETZHOPPERS beim VC Olympia Berlin aus einer fast ausweglosen Situation zurück in die Partie und gewannen mit 3:2 (17:25, 26:28, 25:21, 25:21, 15:16) - "Wie wir das nach dem 4:14 im dritten Satz noch gedreht haben, kann ich auch nicht erklären", meinte Kapitän Manuel Rieke.

    => weiterlesen auf netzhoppers.org

    24.11.2014 11:41
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TG 1862 Rüsselsheim nimmt an Vorlizenzierung der Volleyball Bundesliga teil

TG 1862 Rüsselsheim

Die TG 1862 Rüsselsheim beteiligt sich mit ihrem Zweitligateam in dieser Saison erstmals am neuen Vorlizenzierungsverfahren der Volleyball Bundesliga (VBL). Die Vorlizenzierung wurde von der Liga 2013 im Zuge des Masterplans als verbindliche Voraussetzung für eine spätere Lizenzierung in der 1. Bundesliga eingeführt. Die Teilnahme an dem Verfahren bedeutet allerdings keine Verpflichtung zum Aufstieg. „Unser Ziel ist es nicht, schon kurzfristig in die 1. Liga zu gehen“, erklärt dementsprechend auch der TG-Bundesligakoordinator Klaus Jürgen Weber.

27.11.2014 22:21

Duell der Überraschungsteams

Allianz MTV Stuttgart vs. SC Potsdam, 29.11.14, 1. BLF

Nach ihren mehr als überzeugenden Auftritten in den letzten Wochen gelten die Mädels von Allianz MTV Stuttgart inzwischen als eine der beiden Überraschungsmannschaften der Volleyball Bundesliga. Noch bemerkenswerter ist eigentlich nur der SC Potsdam, der sich inzwischen sogar unter den Top 4 der Liga „festgespielt“ hat. Am Samstagabend ab 19.30 Uhr schickt sich das auswärtsstarke Team nun an, auch die SCHARRena in Stuttgart einzunehmen. Die Mannschaft um Führungsspielerin Jessica Rivero und Außenangreiferin Michala Kvapilova dürfte sich auch für die Mädels von Guillermo Hernandez als „harte Nuss“ erweisen, die es aber mit den begeisterungsfähigen Stuttgarter Fans im Rücken zu knacken gilt!

27.11.2014 21:59

Der DSC bleibt ungeschlagen! Zehnter Sieg im zehnten Spiel mit 3:2-Erfolg in Salo

Dresdner SC

Die Erfolgsserie der DSC-Volleyballerinnen geht weiter. Das Team von Trainer Alexander Waibl feierte am Donnerstagabend in Pool C der 2015 CEV DenizBank Volleyball Champions League den zweiten Sieg im zweiten Spiel. Beim finnischen Meister LP Salo gewann die Mannschaft nach großem Kampf mit 3:2.

27.11.2014 20:59

Auftakt zu Heimspielwochen

VV Grimma vs. SV Lohhof, 29.11.14, 2. BLSF

Mit dem SV Lohhof als Gast eröffnet der VV Grimma seine Heimspielwochen. Bis zum 13.12. stehen für die Muldestädterinnen drei Heimspiele an, unterbrochen lediglich vom Derby in Engelsdorf. In der Muldentalhalle wird wie gewohnt ab 18.00 Uhr aufgeschlagen.

27.11.2014 20:51

DVV-Pokal-Viertelfinale: Friedrichshafen empfängt Berlin

Pokal | VBL-News

Viola Knospe, Corina Wagner und Frank Bleydorn (Foto: Frank Heinrich)Alle Partien des Achtelfinals im DVV-Pokal sind vorbei. Als letzte Mannschaft erreichte der TV Rottenburg die nächste Runde. Am Donnerstagabend kam das Team von Trainer Hans Peter Müller-Angstenberger in Bitterfeld-Wolfen zu einem hauchdünnen 3:2-Erfolg.

14.11.2014 01:38

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15:00 VCO Berlin - Aachen -:-
MIKASA