• Stuttgart startet ins "Abenteuer Halbfinale“
    Allianz MTV Stuttgart vs. Schweriner SC, 01.04.15, 1. BLFPO
    Erstes Kräftemessen mit dem Schweriner SC in der SCHARRena - kurz nach dem unglücklichen Aus des Teams von Felix Koslowski im Challenge-Cup in Bursa.
    Achtung Allianz MTV Stuttgart – vor der geballten Power von Schwerins Diagonalangreiferin Lonneke Sloetjes! (Foto: www.tombloch.de)

    Am kommenden Mittwoch (1. April, 19 Uhr) erwartet die Überraschungsmannschaft der Saison, Allianz MTV Stuttgart, Anja Brandt & Co. vom Schweriner SC zum ersten Halbfinal-Playoff-Spiel (Best-of-Three-Serie) in der SCHARRena. Die Damen des SSC standen nach glorreichen Ausscheidungsspielen gegen das Topteam aus Novara (ITA) kurz vor dem Einzug ins Endspiel um den Challenge-Cup 2015, dem dritthöchsten Europapokal-Wettbewerb für Volleyball-Vereinsmannschaften. Erst im letzten Moment wurden sie am Sonntag von Bursa (TUR) im Halbfinal-Rückspiel aus dem Wettbewerb gekegelt. Damit verpasste das Team von Trainer Felix Koslowski den größten Erfolg in der jüngeren Schweriner Vereinsgeschichte, auf den man bis dahin so zielstrebig zusteuerte.
    Parallel dazu tritt der SSC, wie erwähnt, auf nationaler Ebene aber auch in die Endphase um die Deutsche Meisterschaft ein.  Zwar dürften die Ostdeutschen aufgrund der aktuellen internationalen Erfolge und ihrer Spielstärke mit breiter Brust an den Neckar reisen, getrübt wird der Optimismus allerdings von der Statistik - und die spricht klar gegen Schwerin: Jeweils mit 3:1 (in Pokal und in der Liga) wurde der Deutsche Meister von 2011, 2012 und 2013 von Allianz MTV in dieser Saison unter dem tosenden Jubel des euphorischen schwäbischen Publikums aus der Halle gejagt.

    Kein Wunder, denn Stuttgart spielt die beste Saison seiner Vereinsgeschichte. Mit dem erneuten Gewinn des DVV-Pokals und dem Erreichen des Halbfinales um die Deutsche Meisterschaft haben die Mädels von Guillermo Hernandez schon viel mehr erreicht, als man zu Saisonbeginn von ihnen erwarten durfte. Doch dem Team um Kapitänin Kim Renkema ist dies längst nicht genug: Beseelt von einem unbändigen Siegeswillen strebt man mit aller Macht einem weiteren Titel entgegen. Und auf dem Weg zur Meisterschale soll der Schweriner SC, wenn es nach dem erfolgreichen Trainergespann Guillermo Hernandez/Giannis Athanasopoulos geht, nur eine weitere, nämlich die zweitletzte Station sein. Dass die Schwerinerinnen durch die Doppelbelastung Europapokal und Bundesliga für die Playoff-Serie um Ostern herum sicher deutlich schwerere Beine haben werden, spielt Allianz MTV dabei nur in die Karten.

    Auch wenn das Stuttgarter Team im Playoff-Viertelfinale gegen den USC Münster nicht immer zu glänzen wusste, so ist die Kampfkraft von Renata Sandor, Katherine Harms & Co. in dieser Saison doch fast schon legendär. Und auch das "Wachsen" an einem starken Gegner noch während des Matches! Wenn das Team um Zuspielerin Mareike Hindriksen also auf eine konstante Annahme zählen kann und dazu in der Lage sein wird, sein facettenreiches Angriffsspiel aufzuziehen, wird es für Schwerin wieder äußerst schwer werden, einen Auswärtssieg einzufahren - da helfen dann auch alle europäischen Meriten nichts! Doch Achtung, Stuttgart: Auf eine Spielerin des Starensembles von Felix Koslowski gilt es besonderes Augenmerk zu legen: Die niederländische Diagonalangreiferin Lonneke Sloetjes ist seit Wochen in bestechender Form und derzeit die absolute Punktegarantin für den SSC ...

    29.03.2015 20:06
  • SWD powervolleys: Vertrag mit Michael Mücke wird nicht verlängert
    BERLIN RECYCLING Volleys vs. SWD powervolleys DÜREN, 02.04.15, 1. BLMPO
    Zur kommenden Saison gibt es einen Trainerwechsel beim Volleyball-Bundesligisten SWD powervolleys Düren.
    Verlässt Düren nach der Saison: Trainer Michel Mücke (Foto: SWD powervolleys Düren)

    Zur kommenden Saison gibt es einen Trainerwechsel beim Volleyball-Bundesligisten SWD powervolleys Düren. Nach drei Jahren haben sich die Verantwortlichen entschieden, den Vertrag mit Michael Mücke nicht zu verlängern. Ein Nachfolger steht noch nicht fest.

    "Das ist keine Entscheidung gegen unseren aktuellen Trainer", sagte Geschäftsführer Rüdiger Hein. "Michael Mücke leistet hier gute Arbeit. Dass wir die Saison jetzt mindestens als Dritter abschließen werden, ist mit Sicherheit auch sein Verdienst. Aber wir haben uns entschieden, in Zukunft einen anderen Weg zu gehen, mit einem neuen Konzept", sagte Hein. Nähere Informationen hierzu wollen die Verantwortlichen bekanntgeben, sobald feststeht, wer der neue Trainer in Düren wird.

    Michael Mücke hat die Mannschaft im Sommer 2012 in einer sportlich schwierigen Zeit übernommen. 2012 war die Mannschaft Siebter, mit nur sieben Siegen aus 20 Spielen. Seitdem hat Düren sich beständig weiterentwickelt. Zuerst wurde Düren unter Mücke Sechster, dann Fünfter und jetzt sind die SWD powervolleys Düren sicher Dritter, die Zahl der Siege hat sich im Vergleich zu 2012 verdoppelt, das Ergebnis ist das Beste seit 2010. "Wir danken Michael Mücke sehr für seine Arbeit. Er hat großen Anteil daran, dass sich Volleyball in Düren so weiterentwickelt hat", sagte Hein.

    29.03.2015 13:42
  • Finaltraum könnte sich für den SSC erfüllen
    Schweriner SC
    Nach dem letzten Training am Freitagvormittag hieß es für die Volleyballerinnen des Schweriner SC, die Koffer zu packen. Dabei mussten die Spielerinnen etwas mehr einpacken als üblich. Denn zuerst geht es per Flugzeug, Fähre und Bus in die türkische Millionenstadt Bursa zum Rückspiel im Halbfinale des Challenge Cups am Sonntag, 14.00 Uhr unserer Zeit. Dann folgt bereits am 1. April das Playoff-Halbfinalspiel in Stuttgart. Die Mannschaft wird gleich von Istanbul nach Stuttgart fliegen.
    Gemeinsam ins Finale: am Sonntag geht es in Bursa (TUR) für den Schweriner SC um den Einzug ins Finale des Challenge Cups (Foto: SSC/Heiden)

    In Bursa laufen die Vorbereitungen auf das hochkarätige Spiel zweier hochklassiger Mannschaften auf vollen Touren. Für Felix Koslowski und sein Team wird es ein Höllenritt, wie er selbst vor Abfahrt bekannte. Allerdings hat er das wärmende Polster des 3:1-Sieges im Hinspiel vom  Mittwoch in Schwerin im Rücken. Er rechnet mit einem harten Spiel. Wer Bursa und seine Fans schon erlebt hat, wird ihm Recht geben müssen. Bursa-Trainer Emin Imen wird alles dran setzen, die Niederlage vor heimischer Kulisse wieder wett zu machen. Schwerin braucht einen weiteren Sieg oder zwei Gewinnsätze, um ins Finale einzuziehen, weil die Drei-Punkte-Wertung zur Anwendung kommt. Endet das Spiel 3:2 für Bursa, erhält der Gewinner zwei Punkte, der Verlierer einen. Bei einem 3:0 oder 3:1 würde der Sieger drei Punkte bekommen. Sollte Bursa diese Punkte holen, müsste der Golden Set über den Finaleinzug entscheiden. Das Schwerin durchaus besser spielen kann als in manchen bedenklichen Phasen des Hinspiels, hat der SSC in den beiden starken und international viel beachteten Spielen gegen den italienischen Favoriten Gorgonzola Novara bewiesen. Dieses Niveau auch im Spiel in Bursa abzurufen, wird Aufgabe des Trainerstabes sein. Die Spielerinnen des SSC wissen gut mit besonderen Belastungen umzugehen und sind auch in der Lage, sich aus Rückständen wieder nach vorne zu arbeiten. Voraussichtlich wird uns  laola1. tv das Spiel miterleben lassen.

    27.03.2015 14:03
  • VC Wiesbaden gewinnt das entscheidene Viertelfinale gegen den SC Potsdam und zieht somit ins Halbfinale ein
    VC Wiesbaden vs. SC Potsdam, 25.03.15, 1. BLFPO
    Die hohe Anspannung war beiden Teams anzumerken. Dem Sieger winkte die Bronzemedaille. Erfüllt sich der Potsdamer SC erstmals den Traum vom Einzug in die Runde der letzten Vier um die Deutsche Meisterschaft oder spielt der VC Wiesbaden zum dritten Mal in Folge um den Einzug in die Endspiele? In einem sehr guten Spiel setzte sich der gastgebende VC Wiesbaden mit 3:1 (25:19, 25:19, 23:25, 25:18) durch.
    VCW-Zuspielerin Kaisa Alanko gewinnt mit ihrem Team die Viertelfinal-Entscheidungspartie und zieht ins Halbfinale ein (Foto: Detlef Gottwald) gegen den SC Potsdam

    Die hohe Anspannung war beiden Teams anzumerken. Dem Sieger winkte die Bronzemedaille. Erfüllt sich der Potsdamer SC erstmals den Traum vom Einzug in die Runde der letzten Vier um die Deutsche Meisterschaft oder spielt der VC Wiesbaden zum dritten Mal in Folge um den Einzug in die Endspiele? In einem sehr guten Spiel setzte sich der gastgebende VC Wiesbaden mit 3:1 (25:19, 25:19, 23:25, 25:18) durch. Es war über weite Strecken eine Begegnung auf Augenhöhe, in der sich das Vollmer-Team mit dem stärkeren Siegeswillen und einem begeisterungsfähigen Publikum im Rücken zum Ende der Sätze eins, zwei und vier entscheidend absetzen konnte.

    Damit hat die Mannschaft um die an diesem Abend überragende Topscorerin Karine Muijlwijk, die auch den Matchball verwandelte, das gesetzte Saisonziel erreicht. Für Sportdirektorin Nicole Fetting ist "die Pflicht erfüllt, jetzt folgt die Kür", und sie ist sicher, dass die Mannschaft "alles versuchen wird, die Ergebnisse der beiden letzten Jahre zu toppen." In der Saison 2012/13 gab es gegen den späteren Meister Schweriner SC zwei klare Niederlagen im Halbfinale, in der Saison 2013/14 unterlag der VC Wiesbaden im Tiebreak des Entscheidungsspiels denkbar knapp den Roten Raben Vilsbiburg. Jetzt wartet mit dem Dresdner SC der amtierende Deutsche Meister und "Lieblingsgegner" von Coach Andi Vollmer.

    Regina Mapeli Burchardt & Co hatte die Niederlage in Potsdam schnell weggesteckt, den Blick nach vorne gerichtet. Gestern Abend stand ein anderes Wiesbadener Team auf dem Feld, eine Mannschaft, die alles geben wollte, um das gesteckte Ziel Halbfinale zu realisieren. Mit einer konzentrierten Einstellung, guten Aufschlägen, einer sicheren Blockabwehr und variablem Angriffsspiel waren die Wiesbadenerinnen um den entscheidenden Tick besser und rissen das begeistert mitgehende Publikum immer wieder zu Beifallsstürmen hin. Nach 103 Minuten Spielzeit konnte die Mannschaft feiern, 1.623 Zuschauer den Einzug ins Halbfinale bejubeln.

    Andi Vollmer startete mit Kaisa Alanko (Zuspiel), Regina Mapeli Burchardt und Pauliina Vilponen (Außenangriff), Jennifer Pettke und Rebecca Schäperklaus (Mittelblock), Karine Muijlwijk (Diagonal) und Izabela Sliwa (Libera). An dieser Formation änderte Vollmer im Laufe der Begegnung wenig, lediglich Annalena Mach und Iveta Halbichova wurden im dritten Satz zum Aufschlag eingewechselt.
    Der VCW erwischte im ersten Satz den besseren Start und ging mit 5:2 in Führung, bei der ersten technischen Auszeit lagen die Potsdamerinnen mit 8:7 in Front. Bis zum 19:18 war es ein Spiel auf Augenhöhe, dann konnte sich der VC Wiesbaden mit seiner kämpferischen Einstellung und seinem Siegeswillen absetzen und Durchgang eins mit 25:19 für sich entscheiden. Der erste Druck war abgefallen. Den zweiten Satz dominierten die Gastgeberinnen von Beginn an. Nach dem zwischenzeitlichen 10:04, 16:11 und 20:11 kam Potsdam noch auf 21:16 heran. Mit 25:19 ging auch dieser Durchgang an den VCW.
    Nach der Pause setzte sich das Spiel auf Augenhöhe fort. Bis zum 13:13 wechselte die Führung ständig, dann halfen drei schwache Annahmen den Gästen zu einer 16:13-Führung bei der zweiten technischen Auszeit. Wiesbaden kämpfte sich nochmals heran, der Satz ging aber mit 25:23 an die Potsdamerinnen. Diesen Satzverlust konnte das Vollmer-Team an diesem Abend wegstecken und fand schnell zu seiner kämpferischen Einstellung zurück.
    Mit 25:18 ging der vierte Durchgang an den VC Wiesbaden. Das Halbfinale war geschafft. Die Mannschaft ließ sich lange von seinem begeisterten Publikum feiern. Oberbürgermeister Sven Gerich, der mit mehreren Magistratskollegen anwesend war, gratulierte der Mannschaft und forderte das Publikum auf, am Ostersamstag in die Halle zu kommen. Er selbst wird als ausgewiesener VCW-Freund dabei sein.
    Topscorerinnen beim VC Wiesbaden waren Diagonalspielerin Karine Muijlwijk (21 Punkte), Mittelblockerinnen Rebecca Schäperklaus (17 Punkte) und Außenangreiferin Paulina Vilponen (17 Punkte), die auch zur MVP gekürt wurde. Auf Potsdamer Seite erhielt diese Auszeichnung die kolumbianische Diagonalspielerin Ivonee Daniela Montano.
    Dem VC Wiesbaden bleibt jetzt eine Woche Zeit der Vorbereitung auf das Playoff-Halbfinale gegen das favorisierte Team aus Dresden. Am 01. April (19.30 Uhr) findet das Hinspiel in der Margon-Arena statt, am 04. April (Ostersamstag) erwartet der VC Wiesbaden den amtierenden Deutschen Meister um 14.30 Uhr zum Rückspiel in der Sporthalle am Platz der Deutschen Einheit.

    26.03.2015 20:13
  • SVG tut Bühl richtig weh
    SVG Lüneburg vs. TV Ingersoll Bühl, 25.03.15, 1. BLMPO
    Der Wahnsinn geht weiter: Die Bundesliga-Volleyballer der SVG Lüneburg stehen im Playoff-Halbfinale. Der beste Aufsteiger aller Zeiten sorgte gestern Abend für den nächsten Meilenstein in seiner Vereinsgeschichte, bezwang den TV Bühl mit 3:0 (25:23, 25:22, 25:21) und damit in der Best-of-Three-Serie im Gesamtergebnis 2:1.
    Der stimmungsvolle Abschluss: Eine 360-Grad-Laola mit den Fans (Foto: SVG Lüneburg)

    Der Wahnsinn geht weiter: Die BundesligaVolleyballer der SVG Lüneburg stehen im Playoff-Halbfinale. Der beste Aufsteiger aller Zeiten sorgte gestern Abend für den nächsten Meilenstein in seiner Vereinsgeschichte, bezwang den TV Bühl mit 3:0 (25:23, 25:22, 25:21) und damit in der Best-of-Three-Serie im Gesamtergebnis 2:1.

    Mindestens drei Vergleiche mit dem renommierten VfB Friedrichshafen sind nun im Halbfinale, das im Best-of-Five-Modus gespielt wird, der Lohn ab dem 2. April. Mittlerweile wird es schwer, Superlative zu finden, auch Trainer Stefan Hübner schüttelte kurz nach dem Match nur ungläubig den Kopf: "Echt unglaublich, das haben die Jungs einfach super gemacht. Der Schlüssel war, dass wir für Bühl keine langen Punkteserien zugelassen haben, so sind sie nie auf Touren gekommen." Es war in der Tat famos, wie die SVG über weite Strecken das Match dominierte. Obwohl Stamm-Zuspieler Carlos Mora Sabate sich wieder fit meldete, ließ Hübner dessen Vertreter Eugenio Dolfo in der Anfangsformation und der Italiener dankte ihm das Vertrauen.

    Im ersten Satz führten die Gäste mit dem sprunggewaltigen Mittelblocker Magloire Mayaula (7 Punkte) zwar lange, doch nachdem die SVG beim 17:16 erstmals vorne war, gab sie die Chance nicht mehr her. Immer besser kam das Spiel der Hausherren in der erneut ausverkauften, brodelnden Gellersenhalle auf Touren. Die Aufschläge kamen, die eigene Annahme war überaus stabil, die Blockarbeit große Klasse. Hier überragte Michel Schlien (9 Punkte), an dem kaum ein Vorbeikommen war, sein Nebenmann Scott Kevorken (8) versenkte seine Schnellangriffe traumwandlerisch sicher. Ein großes Plus der "Hübner-Crew" war die Ausgeglichenheit im Team. Bester Scorer war Falko Steinke (11), MVP wurde Tijmen Laane (10), die ganz wichtigen Punkte (am Ende 10) machte wieder einmal Rene Bahlburg.

    In Durchgng zwei fand die SVG schneller als in den Eingangssatz. Ab dem 9:8 waren die Gastgeber kaum noch zu halten. Frust kam auf, als sie im Wechsel Assen und Lobs hinterherschauen mussten, auch Auszeiten nichts brachen - auf 19:11 zog die SVG davon. Dass es am Ende nochmal spannend wurde, lag am Behauptungswillen der Badener vor dem drohenden Playoff-Aus, an Diagonalangreifer Lubos Kostolani (13 Punkte) und dem bis dahin in Angriff und Abwehr sehr starken Richard Mauler (8). Dennoch war nach 28 Minuten auch dieser Satz auf dem SVG-Konto. Und die Mannen um Kapitän Kevorken verloren in der Zehn-Minuten-Pause nicht ihren Rhythmus, kamen eher noch stärker zurück. Von Beginn an führte die SVG, bis zum 11:11 hielt Bühl das Geschehen offen, dann leiteten der wieder enorm reaktionsschnelle Libero Erik Mattson & Co die Party in der Halle langsam ein. Auf jeden Hoffnungsschimmer Bühls gab es eine Antwort, den Schlusspunkt unter eine famose Vorstellung setzte schließlich nach nur 81 Minuten Bahlburg mit dem krachenden ersten Matchball. Der Rest war Feierlaune der begesiterten Fans noch lange nach dem Ende.

    Auf "LZplay" bildet die Partie den Auftakt für das neue Videoformat "FriedeARENA", eine regelmäßige Berichterstattung von den besten Spielen des regionalen Mannschaftssports. Den Clip zum Viertelfinale sehen Sie ab heute Nachmittag au

    26.03.2015 16:45
  • Auf die Tränen folgt der Stolz
    Allianz MTV Stuttgart vs. USC Münster, 25.03.15, 1. BLFPO
    Der Traum von einer Überraschung und dem damit verbundenen Einzug ins Halbfinale ist geplatzt. Auf die Enttäuschung nach der 0:3-Niederlage in Stuttgart, folgte schnell Stolz.
    Auszeit: In den kommenden Tagen kann der USC Bilanz ziehen. Trotz des Saisonendes in Stuttgart kann die Spielzeit 2014/15 als positiv verbucht werden (Foto: Jürgen Peperhowe)

    Aus und vorbei. Der Traum von einer Überraschung und dem damit verbundenen Einzug ins Halbfinale ist geplatzt, für den USC Münster ist nach dem 0:3 im dritten Playoff-Viertelfinale die Saison vorbei. Na klar, dass da auch einige Tränchen flossen und die Enttäuschung überwog.

    Doch nachdem die gut 40 mitgereisten Fans sowie das Stuttgarter Publikum der Mannschaft von Trainer Axel Büring für ihren leidenschaftlichen, wenn auch erfolglosen Kampf Respekt gezollt hatten, rappelte sich das Team von Kapitänin Ines Bathen wieder auf, die Köpfe richteten sich langsam wieder in die Höhe. "Wir können stolz sein, dass wir Stuttgart Paroli geboten haben. Auch wenn es so kurz nach der Partie noch schwer fällt. Aber wir haben gezeigt, dass wir auf hohem Niveau mithalten können und uns im Vergleich zum Vorjahr gesteigert haben", sagte Sarah Petrausch, die zur besten USC-Spielerin avancierte.

    In die gleiche Kerbe wie die Angreiferin, schlug auch Tess von Piekartz, die ein wenig benötigte, um das Aus zu verdauen. "Stuttgart war die bessere Mannschaft. Aber wir waren dran und es war mehr möglich für uns", so die niederländische Zuspielerin, die dabei an die beiden Satzbälle im ersten Durchgang dachte. "Wenn wir einen davon nutzen, läuft es garantiert anders. Dann fängt Stuttgart an zu denken. So müssen wir die Niederlage akzeptieren und können durchaus zufrieden mit der Serie sein. Aber ich wäre so gerne ins Halbfinale eingezogen und hätte so gerne eine Medaille gewonnen", sagte von Piekartz, die ihr strahlendes Lächeln schon bald wiedergefunden hatte.

    Chancen trauerte auch Bathen nach. Besonders die Tatsache, dass der USC in allen drei Abschnitten Rückständen hinterherlaufen musste, stufte die 24-Jährige als ein Grund für die Niederlage ein. "Das ist natürlich kraftraubend und macht es nicht einfacher. Dazu haben wir nicht so gut aufgeschlagen und haben nicht die Qualität wie am Sonntag auf das Feld gebracht. Das ist sehr schade", meinte Bathen, der Ashley Benson beipflichtete. "Wir haben immer an uns geglaubt und alles gegeben. Aber es ist schwer, wenn man immer in Rückstand ist. Es war möglich, hier zu siegen. Aber es hat ein Tick gefehlt", so Benson.

    26.03.2015 10:38
shoepassion

Zuschauerrekord und drei Punkte beim letzten Saison-Heimspiel

SV Schwaig vs. L.E. Volleys, 28.03.15, 2. BLSM

Es war das letzte Heimspiel in der 2.Bundesliga-Saison 2014/15 für die Volleyballer des SV Schwaig. Am 28.März kam der Gegner – die L.E. Volleys aus Leipzig – mit zahlreichen Fans nach Schwaig. Sie und die Schwaiger Fans – zusammen 390 Zuschauer – sahen in der „Gelben Halle“ nach 110 Minuten Spielzeit einen 3:1 (25:19, 26:24, 12:25, 26:24) – Erfolg der Hausherren.

30.03.2015 15:49

FT 1844 Freiburg: Bilderbuchcomebackgensitz

TSV GA Stuttgart vs. FT 1844 Freiburg, 28.03.15, 2. BLSM

1844 Freiburg gewinnt weiter. Auch der TSV Georgi Allianz Stuttgart konnte die Breisgauer Siegesserie nicht stoppen. Der Affenbande gelang gegen den Derbykonkurrent der nunmehr sechste Sieg in Folge. Der schiebt sie auf den vierten Platz. In zwei Wochen gegen Rüsselsheim ist nun sogar noch Platz drei drin. MVPs wurden Jonathan Schönhagen (Stuttgart) und Marcus Gensitz. Letzterer feierte nach fünf Monaten ein Bilderbuchcomeback.

30.03.2015 15:22

„Es muss Spaß machen“ - TVR-Coach Müller-Angstenberger bleibt

TV Rottenburg

Nach der Saison ist vor der Saison – getreu diesem Motto sind beim TV Rottenburg die Vorbereitungen für die neue Spielzeit bereits voll im Gange. Die Verantwortlichen des schwäbischen Traditionsvereins sind glücklich, dass Kulttrainer Hans Peter Müller-Angstenberger frühzeitig seinen Vertrag bei den Domstädtern verlängert hat. Der Familienvater geht damit in seine 14. Saison als Cheftrainer beim TVR und bekennt sich klar zu seinem Job: „Es muss Spaß machen – und das macht es mehr denn je.“

30.03.2015 14:34

VfL Oythe erlebt Titelgewinn am Liveticker

VfL Oythe vs. DSHS SnowTrex Köln, 28.03.15, 2. BLNF

Die Volleyballerinnen von Danuta Brinkmann sicherten sich am Samstagabend die Meisterschaft. Das Brinkmann-Team war nach dem 3:1 gegen Köln schon mal Vizemeister, zwei Stunden kam die frohe Botschaft aus Leverkusen – und die Party in der Antonianumhalle nahm richtig Fahrt auf.

30.03.2015 14:33

Die Vaihinger Abschlussparty wird getrübt

TSV GA Stuttgart vs. FT 1844 Freiburg, 28.03.15, 2. BLSM

Im letzten Heimspiel der Saison unterliegt der Zweitligist TSV Georgii Allianz dem Tabellennachbarn FT Freiburg mit 2:3. Für Aufregung sorgen in einer hitzigen Atmosphäre die Entscheidungen der Schiedsrichter.

30.03.2015 13:10

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