• CPSV Volleys verlieren Saisonauftakt
    Rote Raben Vilsbiburg II vs. CPSV Volleys Chemnitz, 21.09.14, 2. BLSF
    Die CPSV Volleys haben ihr Auftaktspiel der Saison 2014/2015 bei den Roten Raben Vilsbiburg II nach 93 Minuten mit 1:3 verloren (25:18, 20:25, 19:25, 16:25). Lediglich im ersten Durchgang konnten die Gäste den Raben Paroli bieten.
    Die CPSV Volleys der Saison 2014/2015 (Foto: Peter Zschage)

    Die CPSV Volleys haben ihr Auftaktspiel der Saison 2014/2015 bei den Roten Raben Vilsbiburg II nach 93 Minuten mit 1:3 verloren (25:18, 20:25, 19:25, 16:25). Lediglich im ersten Durchgang konnten die Gäste den Raben Paroli bieten.

    Ohne Zuspielerin Josephine Brandt und Mittelblockerin Anne Herklotz reisten die Chemnitzer Volleys am Sonntagmorgen mit nur acht Spielerinnen ins Bayrische, um dort ihr erstes Spiel der neuen Saison zu bestreiten. Trotz der personell nicht optimalen Ausgangslage konnten die Gäste aus Sachsen den ersten Satz deutlich für sich entscheiden. Doch schon im zweiten Spielabschnitt gaben die Chemnitzerinnen das Heft aus der Hand und liefen früh einem Rückstand hinterher. Zwar konnte dieser im weiteren Verlauf egalisiert und in einen Zwei-Punkte-Vorsprung umgewandelt werden, doch für einen weiteren Satzerfolg reichte es nicht.

    Am Spielverlauf sollte sich in den folgenden Sätzen nicht viel ändern. Die Raben blieben Herr im Haus und brachten ihr Spiel erfolgreich durch. Nur selten konnten die Volleys mit druckvollen Angriffen punkten. Zu stark waren der gegnerische Block und die Abwehr. Das Chemnitzer Spiel wurde zudem immer berechenbarer. So ließen die Sächsinnen nicht nur Punkte liegen, sondern auch nach und nach die Köpfe immer tiefer hängen.

    "Das war sicher kein Einstand nach Maß, aber es war nicht alles schlecht. Anna-Maria Nitsche hatte ihre Premiere im Zuspiel und hat das toll gemacht. Ich bin zuversichtlich, dass wir uns noch weiter steigern werden. Es wird diese Saison einfach etwas länger dauern", resümierte Kapitänin Pia-Sabrina Walkenhorst.

    "Uns hat es heute an Alternativen gefehlt. Wenn wir voll besetzt anreisen, dann können wir das Spiel auch spannender gestalten", war Trainer Rudolf Kucera zwar enttäuscht ob der Niederlage, aber dennoch optimistisch im Hinblick auf die kommenden Aufgaben.

    Eine dieser Aufgaben ist das kommende Heimspiel der Volleys. Am 27. September empfangen sie in der Chemnitzer Forstarena die TG Bad Soden. Dann tritt das Team aller Voraussicht nach mit voller Kapelle an.

    Für Chemnitz: Espig, Franke, Glaser, Jüttner, Machold, Nitsche, Sohr, Walkenhorst

    Die nächsten Spiele der CPSV Volleys Chemnitz

    27.09.2014, 19.00 Uhr: CPSV Volleys Chemnitz - TG Bad Soden
    04.10.2014, 19.00 Uhr: CPSV Volleys Chemnitz - VV Grimma
    05.10.2014, 14.00 Uhr: VC Olympia Dresden - CPSV Volleys Chemnitz
    18.10.2014, 19.30 Uhr: SWE Volley-Team - CPSV Volleys Chemnitz
    01.11.2014, 19.00 Uhr: CPSV Volleys Chemnitz - VC Offenburg

    21.09.2014 19:39
  • NawaRo feiert mit 800 Fans Auftakt nach Maß
    NawaRo Straubing vs. SWE Volley-Team, 20.09.14, 2. BLSF
    Ein Hexenkessel ist gemein hin ein Ort, der sehr heiß und laut ist. Geht man nach dieser Definition, so kann man getrost behaupten, dass die Straubinger Volleyball Arena am Samstag ein Hexenkessel war. Knapp 800 Fans machten mächtig Dampf und trieben das Team von NawaRo Straubing zu einem ungefährdeten 3:0 Auftakterfolg gegen den Vorjahresdritten SWE Volley Team Erfurt.
    Alyssa Dibbern feierte einen tollen Einstand bei NawaRo Straubing (Foto: Schindler).

    Ein Hexenkessel ist gemein hin ein Ort, der sehr heiß und laut ist. Geht man nach dieser Definition, so kann man getrost behaupten, dass die Straubinger Volleyball Arena am Samstag ein Hexenkessel war. Knapp 800 Fans machten mächtig Dampf und trieben das Team von NawaRo Straubing zu einem ungefährdeten 3:0-Auftakterfolg gegen den Vorjahresdritten SWE Volley Team Erfurt.

    Den Gästen aus Thüringen war angesichts der erneut großartigen Kulisse in der Straubinger Arena offenbar bereits schon vor der Partie das Herz in die Hose gerutscht. NawaRo seinerseits agierte sehr konzentriert und mit viel Druck im Aufschlag (6:1). Diese Führung bauten Straubings Damen bis auf zehn Punkte aus (22:12). Am Satzende schalteten sie dann einen Gang zurück, ohne den Satzgewinn zu gefährden. Mit 25:18 ging der erste Durchgang an NawaRo.

    Im zweiten Satz hatten sich Erfurts Damen gefangen. Sie hielten bis zur Satzmitte mit NawaRo mit. Doch dann zogen Straubings Damen das Tempo wieder an und sicherten sich unter dem Jubel der heimischen Fans auch den zweiten Satz klar mit 25:17.

    In der Pause von zehn Minuten versuchte Erfurts Coach Heiko Herzberg sein Team noch einmal aufzubauen. Sein Pendant Andreas Urmann mahnte sein Team, weiter konzentriert zu spielen. Das beherzigten seine Damen. Sie setzten sich gleich zu Beginn des Satzes entscheidend ab und hielten den Vorsprung bis zum Ende, sodass Straubings Coach Urmann fast allen seinen Spielerinnen Einsatzzeiten gewähren konnte.

    Dementsprechend fiel auch das Statement des Coaches aus. "Es war ein optimaler Saisonstart für uns", so Urmann nach dem Spiel. "Wir haben von der ersten Minute an Dominanz gezeigt und mit druckvollen Aufschlägen die Annahme von Erfurt gestört." So konnte NawaRo Straubings Zuspielerin Lucia Kaiser ihre Angreiferinnen nach Belieben einsetzen. "Es war auch ein guter Einstand von Alyssa Dibbern. Auf dieser Leistung lässt sich aufbauen. Es tut gut, wenn man die Ergebnisse aus der Vorbereitung bestätigen kann."

    Wertvollste Spielerin der Partie wurde Straubings Libera Michaela Bertalanitsch. Auf Seiten des SWE Volley Teams Erfurt wurde Antonia Stautz ausgezeichnet.

     

    21.09.2014 19:16
  • Gratulation! Deutschland ist WM-Dritter!
    VBL-News
    Was für ein Happy End für die Deutsche Nationalmannschaft der Volleyballer! Mit einem klaren 3:0 (25-21, 26-24, 25-23) im Spiel um Platz 3 haben sich die DVV-Männer ihren Traum von einer Medaille erfüllt - ein historischer Erfolg! Für Deutschland ist es die erste WM-Medaille seit 44 Jahren. 

    Was für ein Happy End für die Deutsche Nationalmannschaft der Volleyballer! Mit einem klaren 3:0 (25-21, 26-24, 25-23) im Spiel um Platz 3 haben sich die DVV-Männer ihren Traum von einer Medaille erfüllt. Das ist ein historischer Erfolg - für Deutschland ist es die erste WM-Medaille seit 44 Jahren. Damals hatte sich die Nationalmannschaft der DDR in Bulgarien den Titel erkämpft. Diesmal hat sich das deutsche Team die Bronzemedaille im polnischen Kattowitz gegen Frankreich gesichert.

    Freude bei den deutschen Volleyballern (Foto: FIVB)

    Riesige Freude bei der Volleyball-Nationalmannschaft der Männer (Foto: FIVB)

    "Die Mannschaft hat ein großartiges Turnier gespielt", freut sich Michael Evers, der Präsident der Volleyball Bundesliga über den Erfolg. "Wie stark sich die Mannen von Trainer Vital Heynen nur einen Tag nach der dramatischen Halbfinal-Niederlage präsentiert haben, das war einfach unglaublich. Ich möchte der gesamten Mannschaft, dem Trainer, dem gesamten Betreuerstab und Helfern sowie DVV-Präsident Thomas Krohne meine Glückwünsche aussprechen."

    Klaus-Peter Jung, Geschäftsführer der Volleyball Bundesliga, schließt sich den Wünschen an und ergänzt: "Das war eine echte Werbung für unseren Sport! Der dritte Platz bei der Weltmeisterschaft in Polen zeigt, welches Potenzial wir in Deutschland haben."

    Jung mahnt aber auch zu Realismus. "Die Volleyball Bundesliga, die im Oktober beginnt, kann von diesem fantastischen Erfolg profitieren. Da dem deutschen Publikum allerdings Livebilder im TV vorenthalten wurden, wird die großartige Vorstellung der DVV-Männer nicht für einen riesigen Boom sorgen können. Deshalb kann ich nur an die Sender appellieren, den Forderungen der Fans nachzukommen und die TV-Präsenz für den Volleyballsport deutlich zu steigern."

    Jung glaubt aber an eine Signalwirkung: "Die Bronzemedaille wird sich positiv auf den Nachwuchsbereich auswirken. Obwohl der Volleyballsport ohnehin im Jugend- und Juniorenbereich sehr beliebt ist, werden die guten Leistungen bei der WM dazu beitragen, dass der Volleyball für junge Menschen noch attraktiver wird."

    21.09.2014 19:15
  • Rottenburg gewinnt Turnier in Coburg
    TV Rottenburg
    Während sich die Deutsche Nationalmannschaft bei der WM in Polen die Bronzemedaille sicherte, hat der TV Rottenburg das Vorbereitungsturnier beim Erstligakonkurrenten VSG Coburg/Grub gewonnen.
    Philipp Jankowski freut sich über den ersten Turniersieg mit seinem neuen Club (Bild: Ulmer)

    Während sich die Deutsche Nationalmannschaft bei der WM in Polen die Bronzemedaille sicherte, hat der TV Rottenburg das Vorbereitungsturnier beim Erstligakonkurrenten VSG Coburg/Grub gewonnen. Nach dem Gruppensieg am Samstag sicherten sich die Schwaben im Finale am Sonntag gegen den Gastgeber mit 3:1 den Titel. "Wir hatten uns vorgenommen, als Team besser zu spielen", sagte TVR-Zuspieler Philipp Jankowski hinterher, "das hat ganz gut geklappt und wir freuen uns über den Turniererfolg."

    Vor acht Tagen wurde der TV Rottenburg beim Vorbereitungsturnier des ASV Dachau Zweiter. Beim Testwochenende mit sechs Erstligisten (TVR, Coburg, Mitteldeutschland, Netzhoppers KW, TSV Herrsching und Waldviertel aus Österreich) schaffte Rottenburg in Coburg erneut den Sprung ins Finale und behielt dieses Mal die Oberhand. Gegen den Gastgeber gewann die Truppe von Hans Peter Müller-Angstenberger mit 3:1. Nach Satzrückstand übernahm der TVR das Kommando und zeigte vor allem im dritten Durchgang keine Nerven, als man aus einem 18:22-Rückstand noch einen 25:23-Satzgewinn machte.

    Am ersten Turniertag siegten die Schwaben in ihrer Gruppe gegen Herrsching (3:2) und Mitteldeutschland (3:1) und machten den Finaleinzug perfekt. Nachdem Rottenburg vor einer Woche noch zweimal gegen den bayerischen Aufsteiger verloren hatte, klappte jetzt die Revanche. In der zweiten Gruppe holte sich Coburg vor Waldviertel und den Netzhoppers den Gruppensieg. Am Ende wurde Waldviertel (3:0 gegen Mitteldeutschland) Dritter, der TSV Herrsching sicherte sich Rang fünf (3:2 gegen KW).

    Für Jankowski, der wie fünf weitere Spieler neu beim TVR ist, sind die Spiele derzeit vor allem wichtig, um die Abstimmung im Team zu verbessern. "Wir merken, dass wir von Woche zu Woche besser zusammenwachsen, trotzdem gibt es noch viel zu tun." Die wichtigste Erkenntnis sei gewesen, dass alle zwölf Spieler ihren Anteil zum Erfolg beigetragen hätten. Die Spielanteile waren wieder gleichmäßig verteilt. Ein Lob hatte die neue Nummer 3 des TVR für den Gastgeber parat: "Die Orga war klasse, es hat alles gepasst." Die VSG wird übrigens am 3. Oktober beim Dreierturnier in der Tübinger Paul Horn-Arena dem TVR einen Gegenbesuch abstatten.

    Die nächsten Testspiele für den TVR stehen am kommenden Wochenende in Rottenburg  (Freitag, 26.09.2014 um 19:30 Uhr in Rottenburg-Ergenzingen und Sonntag, 28.09.2014 um 16 Uhr in der Volksbank-Arena in Rottenburg) gegen den schweizerischen Erstligisten Volley Amriswil an.

    21.09.2014 18:58
  • Nikol Sajdova: "Richtig cool finde ich Dirndl!“
    Rote Raben Vilsbiburg
    Bilovec, so scheint es, ist eine sehr gute Wiege für künftige Spitzensportlerinnen. In der 7.500-Einwohner-Stadt im Osten Tschechiens haben zwei junge Damen das Licht der Welt erblickt, die heute in unterschiedlichen Sportarten zu den Besten ihres Landes bzw. sogar der Welt zählen. Die Rede ist von Petra Kvitova, der aktuellen Nummer drei der Tennis-Weltrangliste, und von Nikol Sajdova, ihres Zeichens Volleyball-Nationalspielerin und seit diesem Sommer neu im Team der Roten Raben.
    Raben-Neuzugang Nikol Sajdova fühlt sich schon pudelwohl in Vilsbiburg (Foto: Michael Stolzenberg)

    Bilovec, so scheint es, ist eine sehr gute Wiege für künftige Spitzensportlerinnen. In der 7.500-Einwohner-Stadt im Osten Tschechiens haben zwei junge Damen das Licht der Welt erblickt, die heute in unterschiedlichen Sportarten zu den Besten ihres Landes bzw. der Welt zählen. Die Rede ist von Petra Kvitova, der aktuellen Nummer drei der Tennis-Weltrangliste und zweimaligen Wimbledon-Siegerin, und von Nikol Sajdova, ihres Zeichens Volleyball-Nationalspielerin und seit diesem Sommer neu im Team der Roten Raben.

    Wobei es feine Unterschiede gibt: Wie Nikol Sajdova, inzwischen 26, erzählt, sei Petra Kvitova, heute 24, damals wohl nur zur Geburt ins Krankenhaus von Bilovec gekommen - sie selbst, die Neu-Vilsbiburgerin,  blieb dagegen schon ein paar Jahre länger, bis sie auf die Hochschule in der nahegelegenen 300.000-Einwohner-Stadt Ostrava ging.

    Da war die Volleyball-Karriere der 1,85 Meter großen Mittelblockerin schon vorgezeichnet. Nach Einsätzen in der Jugendnationalmannschaft wechselte sie mit 19 nach Prostejov, wurde dort im ersten Jahr tschechischer Pokalsieger und im zweiten Jahr Meister. Nach jeweils einer weiteren Saison in Olmütz und Liberec wagte sie 2011 den Schritt ins Ausland - wenngleich der so gewagt und so groß eigentlich nicht war: Nikols Ziel lag in der Bundesliga, hieß SC Potsdam - und war von den in Frage kommenden Adressen "definitiv der Club, der am nächsten an meiner Heimat lag", wie sie sich schmunzelnd erinnert.

    In Brandenburg blieb Nikol Sajdova drei Jahre - drei gute Jahre, in denen sie Teil eines Teams war, das sich kontinuierlich weiterentwickelte und in der letzten Saison mit der direkten Playoff-Qualifikation den größten Erfolg der Vereinsgeschichte schaffte. Für Nikol selbst hatte diese Geschichte eine unschöne Pointe: Sie verletzte sich gleich in der Anfangsphase des ersten Satzes im ersten Playoff-Viertelfinale (in Vilsbiburg!), fiel für das Rückspiel in Potsdam aus - und weil ihre damalige Mannschaft an diesem Abend von den Roten Raben aus dem Wettbewerb geworfen wurde, blieb es bei den paar Minuten aus dem Hinspiel, in denen Nikol Sajdova die ersehnte Playoff-Luft schnuppern durfte.

    Da hat sie also Nachholbedarf - und ist natürlich hochmotiviert, diesen mit den Roten Raben zu stillen. Schon nach kurzer Zeit fühlt sie sich wohl in Niederbayern und hat gleich mal ihre Tante besucht, die als Architektin in Passau lebt. Überhaupt kommt sie mit den bayerischen Sitten und Gebräuchen auf Anhieb sehr gut klar. Für die 26-Jährige, die einst von Bilovec auszog, die internationale Volleyball-Szene zu erobern, müssen es jedenfalls nicht immer Jeans und Sportklamotten sein. "Richtig cool", sagt Nikol Sajdova, "finde ich Dirndl!"

    21.09.2014 15:50
  • SF Aligse verlieren nach 161 Minuten ihr Zweitligadebut
    SF Aligse vs. TuB Bocholt, 20.09.14, 2. BLNM
    Stephen King am Drehbuch und Quentin Tarantino in der Regie: Anders konnten sich die 500 Zuschauer den fünften Satz mit 33:35 nicht erklären...
    Bei den Spielen der SF Aligse herrscht riesige Stimmung (Archivbild, SF Aligse)

    Stephen King am Drehbuch und Quentin Tarantino in der Regie: Anders konnten sich die 500 Zuschauer den fünften Satz mit 33:35 beim Zweitligadebüt der SF Aligse nicht erklären.

    Für Niedersachsen stand viel auf dem Spiel. Das Debut in der 2. Bundesliga stand vor der Tür und mit ihr der TuB Bocholt, der zu Recht in der Favoritenrolle anreiste. Während sich die TuB-Schrauber ein ehrgeiziges Saisonziel gesetzt hatten, stand für die Sportfreunde nur eines fest: In den Spielrhythmus kommen und sich nach der langen Pause an das Niveau gewöhnen und als Team auftreten.

    Davon war bei den Sportfreunden zu Beginn nichts zu sehen. Nervös und mit einer gehörigen Portion Respekt vor den Gästen lösten sich Unsicherheiten und Unstimmigkeiten ab. Annahmeungenauigkeiten sorgten im Nachgang für starke Blocks auf Seiten Bocholts und mangelnde Durchschlagskraft im Angriff auf der Seite der Gastgeber. Schnell wurde der Durchgang (18:25) abgegeben und anschließend in den Köpfen der Schalter "Reset" gedrückt.

    Satz zwei sah in der Tat anders aus. Trainer Harald Thiele wechselte munter durch - oder wie man auch sagen könnte: Der steile Aufstieg des Neuzugangs Raphael Supernak. Sprunggewaltig spielte er sich in einen Rausch und war über die Außenposition bis Spielende kaum zu stoppen. Satz zwei (29:27) ging knapp, aber verdient über eine kämpferische Leistung an die SF Aligse. Der erste Satzgewinn in Liga 2!

    Nach der Pause ging es weiter. Beide Mannschaften schenkten sich nichts. Aligse über Teamgeist, Kampf und die beeindruckende Kulisse von 500 lautstarken Fans. Bocholt mit einer enorm stabilen Annahme, die dem Block der Gastgeber durch die Zuspieloptionen immer wieder Schwierigkeiten machte.

    Satz drei (21:25) ging an Bocholt, Satz 4 (25:23) ging nach insgesamt 120 Minuten an Aligse. Normalerweise kennt man es, dass 120 Minuten nach Spielanpfiff die Duschen schon wieder sauber sind. Doch in Aligse wurde der fünfte Satz dort erst angepfiffen.

    Mehr Werbung für den Sport kann man nicht machen. 500 Zuschauer schrien sich die Stimme aus dem Hals, zwei Trommeln gingen zu Bruch, kaum Breaks auf beiden Seiten, die Aligser Jugend tanzte auf den Bänken.

    Beim Stande von 18:17 für Aligse passierte es: Raphael Supernak schlug den gegnerischen Block oben an, der Ball segelte ins Aus, die Aligser Fans rissen die Arme hoch und die Halle bebte vor Freude. Leider sah der Schiedsrichter dies anders und gab den Ball aus und den Punkt an die Gäste. Eine weitere strittige Entscheidung sorgte später für Tumulte auf den Zuschauerrängen und die erste gelbe Karte auf Aligser Seite. Und beim Stande von 32:32 tat Waldemar Zaleski auf Bocholts Seite das, woran auch Aligse dachte, sich aber nicht traute: Er wechselte!

    Michael Maximilian Lake kam für Lars Geukes und alle warteten gespannt darauf, was passieren würde: hopp oder top! Vier Punkte, insgesamt 19 Matchbälle später und nach rekordverdächtigen 161 Minuten war klar: hopp für die SFA, top für die Tub-Schrauber (33:35).

    In einem unglaublich engen Spiel schenkten sich beide Mannschaften nichts. Die Gäste bewiesen ihre Ansprüche an die Liga, standen stabil in der Annahme und gewannen am Ende unter anderem aufgrund einer konstanten Leistung.

    Für Aligse war klar: "Wir sind angekommen." In 161 Minuten kann man in der Regel zwei Spiele absolvieren. Das war es, was die Mannschaft brauchte. Ein Punkt in der Tabelle als Einstand und eine Mannschaftsmoral, die ihresgleichen sucht.

    Verdiente MVP´s des Spiels: Steffen Ahlborn (SF Aligse) und ein phantastischer Libero Lennart Bevers (TuB Bocholt).

    Das Fazit am Ende des Spieltages: Zwei verdiente Sieger und für die SF Aligse: Ein Team ein Ziel! Believe...

    www.sf-aligse.de

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    21.09.2014 12:39
shoepassion

TSG Solingen Volleys starten nach Pokalerfolg gegen den FC Schüttorf in die Saison

TSG Solingen Volleys

Einem 3:0 Erfolg im WVV Pokalviertelfinale gegen USC Münster soll nun ein erfolgreiches Saisonheimdebut gegen den FC Schüttorf am Sonntag um 16.00 Uhr in der Wittkulle folgen.

21.09.2014 23:46

DSHS SnowTrex Köln unterliegt ohne Stammkräfte

DSHS SnowTrex Köln vs. TV Gladbeck, 20.09.14, 2. BLNF

Die neue Mannschaftskonstellation der Zweitliga-Volleyballerinnen vom Team DSHS SnowTrex Köln war für einen Gegner dieses Kalibers noch ein bisschen zu unerfahren. Gegen den Vorjahres-Vizemeister Gladbeck Giants setzte es im ersten Saisonspiel eine 1:3-Niederlage (25:18, 6:25, 10:25, 27:29).

21.09.2014 23:43

Gelungener Saisonauftakt im Lokalderby

TSV Giesen/48 Hildesheim vs. USC Braunschweig, 20.09.14, 2. BLNM

Ganz so viele Zuschauer wie die Nationalmannschaft derzeit bei der WM in Polen hatten die Zweitliga-Volleyballer des TSV Giesen/ 48 Hildesheim bei ihrem Saisonauftakt gegen den USC Braunschweig zwar nicht, dennoch war die Schachtarena beim 3:0-Erfolg der Giesener mit 360 Fans gut gefüllt.

21.09.2014 22:02

Stuttgart verliert erstes Heimspiel 3:0

Allianz MTV Stuttgart II vs. VV Grimma, 20.09.14, 2. BLSF

Eigentlich sollte es eine Wiedergutmachung für die Niederlage der letzten Saison sein. Geworden ist es eine noch deutlichere Niederlage. Mit 0:3 (15:25 / 22:25 / 23:25) endet nach nur 81 Minuten der erste Heimauftritt von Allianz MTV Stuttgart gegen VV Grimma.

21.09.2014 21:44

NawaRo feiert mit 800 Fans Auftakt nach Maß

NawaRo Straubing vs. SWE Volley-Team, 20.09.14, 2. BLSF

Ein Hexenkessel ist gemein hin ein Ort, der sehr heiß und laut ist. Geht man nach dieser Definition, so kann man getrost behaupten, dass die Straubinger Volleyball Arena am Samstag ein Hexenkessel war. Knapp 800 Fans machten mächtig Dampf und trieben das Team von NawaRo Straubing zu einem ungefährdeten 3:0 Auftakterfolg gegen den Vorjahresdritten SWE Volley Team Erfurt.

21.09.2014 19:16

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