• SWD powervolleys: Als Außenseiter in das Halbfinale
    BERLIN RECYCLING Volleys vs. SWD powervolleys DÜREN, 02.04.15, 1. BLMPO
    In der Volleyball Bundesliga sind die SWD powervolleys Düren an ihrem Ziel angekommen: Die Mannschaft von Trainer Michael Mücke steht im Halbfinale um die deutsche Meisterschaft.
    Jaromir Zachrich und Jan-Philipp Marks im Block gegen Berlin (Foto: SWD powervolleys Düren)

    In der Volleyball Bundesliga sind die SWD powervolleys Düren an ihrem Ziel angekommen: Die Mannschaft von Trainer Michael Mücke steht im Halbfinale um die Deutsche Meisterschaft. In der Serie im Modus "Best-of-Five" (drei Siege sind notwendig) trifft Düren als Tabellendritter auf den Zweiten. Und der ist kein geringerer als der Deutsche Meister, Berlin Recycling Volleys. Los geht die Serie am Donnerstag, um 19.30 Uhr, mit dem Auswärtsspiel in Berlin. In der Tabelle trennt beide Teams nur ein Platz. "Aber da brauchen wir nicht groß zu reden: Berlin ist ganz klar der Favorit", sagt Michael Mücke. Genau wie Düren ist Berlin Dritter, allerdings auf anderem Niveau. Am Wochenende waren die Volleys Ausrichter und Teilnehmer der Champions League-Endrunde. Bei einem rauschenden Volleyball-Fest wurden die Berliner beim Kräftemessen der besten Teams Europas Dritter. "Das war unglaublich hohes Niveau", sagt Mücke. "Wenn die Berliner das wieder abrufen können, dann hat jeder Gegner einen schweren Stand", weiß der Dürener Trainer. Bange machen gilt trotzdem nicht im Lager der Dürener. Auch nicht angesichts der zwei, glatten 0:3-Niederlagen, die die SWD powervolleys in der Liga gegen Berlin kassiert haben. Die Volleyballer von der Rur gehen ohne Druck und angriffslustig in das Duell. Düren setzt auf sein starkes Mannschaftsgefüge, das in dieser Saison etliche Rückschläge wegstecken konnte und souverän auf einem starken dritten Platz in die Endrunde eingezogen war.

    Für das erste Spiel in Berlin hat Mücke alle Mann an Bord. Auch Mittelblocker Oskar Klingner ist nach seinem Bänderriss wieder im Training, die meisten Verletzungen sind weitgehend auskuriert. "Wir freuen uns, dass wir endlich wieder in einem Halbfinale dabei sind", sagt Mücke. Das olympische Motto - Dabeisein ist alles - zählt für Düren nicht. Die SWD powervolleys wollen gewinnen. Sollte das nicht möglich sein, dann will die Mannschaft dem Favoriten den Weg ins Finale so schwer wie möglich machen. Das Rückspiel in Düren beginnt Ostersonntag um 18 Uhr.

    31.03.2015 22:45
  • Das Finale im Visier: Der DSC muss die Hürde Wiesbaden überspringen
    Dresdner SC vs. VC Wiesbaden, 01.04.15, 1. BLFPO
    „Dieser Weg wird kein leichter sein, dieser Weg wird steinig und schwer“, besingt Xavier Naidoo in seinem Lied „Dieser Weg“. Besser könnte man nicht beschreiben, welche Hürde vor Titelverteidiger Dresdner SC steht, um sich den Finaltraum zum fünften Mal in Serie zu erfüllen. Denn mit dem VC Wiesbaden wartet im Halbfinale der Playoffs der Volleyball Bundesliga ein sehr starker und ambitionierter Gegner, der sich in seiner Außenseiterrolle pudelwohl fühlt und eine Überraschung schaffen will.
    Die DSC-Damen wollen auch gegen Wiesbaden wieder jubeln (Foto: Dresdener SC)

    Das erste Match zwischen beiden Teams steigt am Mittwoch, um 19.30 Uhr, in der Margon Arena. Während der deutsche Meister ohne Umwege ins Halbfinale einzog, waren beim VC drei Spiele nötig, um schließlich den SC Potsdam in die Knie zu zwingen. "Wir haben die Zeit genutzt und gut trainiert. Alle sind fit", erklärt DSC-Coach Alexander Waibl.

    Das Volleyballfieber in Dresden ist ungebrochen, denn die Halle wird ausverkauft sein, es gibt nur noch wenige Tickets zu ergattern. Auch das Medieninteresse ist hoch und der Mitteldeutsche Rundfunk (MDR) wird die Begegnung ab 19.30 Uhr im Livestream im Internet mit Kommentator Marc Huster übertragen.

    Die Fans in der Halle und die Zuschauer im Netz dürfen sich auf einen sportlichen Leckerbissen freuen. Denn Wiesbaden ist gut und ausgeglichen besetzt, hat mit Jennifer Pettke eine aktuelle deutsche Nationalspielerin in seinen Reihen. Im Zuspiel überzeugen die Finnin Kaisa Alanko und die Tschechin Iveta Halbichova. Mit der Niederländerin Karine Muijlwijk steht eine der spektakulärsten Diagonalangreiferinnen der Liga im Kader und Regina Burchardt sowie Pauliina Vilponen sorgen im Außenangriff für ordentlich Power. Auch der Mittelblock (Pettke, Julia Osterloh, Rebecca Schäperklaus) weiß, wie man dem Gegner den Zahn ziehen kann.

    "Wiesbaden spielt aus einer sicheren Annahme variabel und steht in der Block-und Feldabwehr sehr gut. Aber auch wir haben unsere Stärken und wollen das Finale erreichen. Dafür müssen wir eine richtig gute Leistung aufs Feld bringen", weiß Alexander Waibl. Vor allem sollten seine Mannschaft und die Fans darauf gefasst sein, dass man gegen das Team aus Hessen nicht zu leichten Punkten kommt. In langen Ballwechseln wird Ausdauer und vor allem Geduld gefragt sein.

    Wie schon im Viertelfinale sind in der Serie "Best-of-Three" zwei Siege nötig, um ins Finale einzuziehen. Das Rückspiel steigt am Ostersonnabend, um 14.30 Uhr, in Wiesbaden. Eine Entscheidungspartie würde am Sonntag, dem 12. April, um 14 Uhr, in der Margon Arena angepfiffen werden.

    Am Mittwoch besteht für die Fans wieder die Möglichkeit, sich einen Becher ihrer Lieblingsspielerin zu sichern. 15 Motive sind am Spieltag zu erwerben. Für zwei Euro gibt es die beliebten Exemplare. Also einfach den Trinkbecher nicht wieder zurückbringen, oder sich einen auch ohne Getränkeverzehr am Fanstand oder im VIP-Raum einen sichern.

    Im anderen Halbfinale empfängt Pokalsieger Allianz MTV Stuttgart am Mittwoch, um 19 Uhr, den Schweriner SC in der heimischen SCHARRena. 

    31.03.2015 15:12
  • VfB will sich nicht ärgern lassen
    VfB Friedrichshafen vs. SVG Lüneburg, 01.04.15, 1. BLMPO
    Am Mittwoch (1. April, 20 Uhr) beginnen für den VfB Friedrichshafen die Playoff-Halbfinals mit dem Auftaktspiel gegen die SVG Lüneburg in der ZF Arena. Der Tabellenvierte setzte sich in seinem Viertelfinale gegen den TV Ingersoll Bühl durch und trifft nun auf die Häfler, die mit einem ersten Sieg den Weg in die Finals ebnen wollen. „Der April ist der Monat der Wahrheit“, weiß VfB-Trainer Stelian Moculescu. „Jetzt kommt es drauf an!“
    Drei Mal setzten sich die Häfler bereits erfolgreich gegen die SVG Lüneburg durch (Foto: Kram)

    "Der Wahnsinn geht weiter", ist auf der Website der SVG Lüneburg zu lesen. Ganz fassen können es die Verantwortlichen und Spieler des Nordklubs immer noch nicht. Nach dem Pokalfinale im März stehen sie nun in den Halbfinals um die Deutsche Meisterschaft. Und das in ihrem ersten Jahr im Oberhaus der Liga. 2014 stieg die Mannschaft um Trainer und Ex-Nationalspieler Stefan Hübner als Vizemeister der 2. Liga Nord auf. Das ausgegebene Saisonziel von diesem Jahr hat die SVG schon lange erfüllt, jetzt geht es darum, sich noch einmal bestmöglich zu präsentieren und den VfB ordentlich zu ärgern. 

    Für die Häfler sind die Halbfinals seit Jahren Routine. Sie sind der Schritt in das Finale - und damit der Weg zum Ziel. Doch auch ein Halbfinale will erst gespielt und der Gegner darf in diesen Begegnungen nicht unterschätzt werden. "Auf dem Papier sind wir, wie so oft der Favorit", weiß VfB-Trainer Stelian Moculescu. Die Favoritenrolle übernimmt der Erfolgstrainer gerne, doch: "So einfach, wie es auf dem Papier erscheint, ist es nicht. Lüneburg hat keinerlei Druck, sie werden befreit aufspielen und dann sind die vermeintlich schwächeren Gegner am gefährlichsten für uns." 

     

    Weiterlesen auf: www.vfb-volleyball.de

    31.03.2015 12:50
  • Ein Schweriner Traum lebt weiter
    Schweriner SC
    Der Traum vom Erreichen des Europapokal-Finales ist ausgeträumt. Der Traum vom Meisterschaftsfinale lebt bei den Volleyballerinnen des Schweriner SC weiter. Um sich den zu erfüllen, reisten die Mädels um Felix Koslowski gleich vom Bosporus in Istanbul an den Neckar nach Stuttgart.
    Nach der Niederlage im Europapokalhalbfinale geht es für den Schweriner SC am Mittwoch gegen den Pokalsieger von Allianz MTV Stuttgart (Foto: SSC/Heiden)

    In der Stuttgarter SCHARRena wartet am Mittwoch mit Spielbeginn um 19:00 Uhr ein Publikum auf den deutschen Rekordmeister, das von seinem Allianz MTV-Verein in dieser Saison reichlich verwöhnt wurde. Zuerst holten sich die Spielerinnen um Chefcoach Guillermo Hernandez den DVV-Pokal. Dazu mussten Wiesbaden, Schwerin, Münster und im Finale, Aachen ausgeschaltet werden. Die Erfolge trieben die Euphorie auf die Spitze. Dann gelang der Mannschaft auch noch der Sprung ins Halbfinale der Meisterschaftsrunde. Besser konnte es für Stuttgart in dieser Saison nicht laufen. Dieses Halbfinale zu bestreiten, wird in Stuttgart als "Abenteuer" bezeichnet. Doch was soll so risikoreich sein an einer Expedition ins Unbekannte, wenn man schon zweimal in der Saison den Rekordmeister bezwingen konnte? Stuttgart hat wahrgenommen, dass sich der Schweriner SC auch durch die Spiele im Europapokal technisch, taktisch und spielerisch enorm zu steigern wusste. Das Ausscheiden aus dem Europapokal bedeutet keineswegs den Verlust an Stärke. Die Tagesform entschied in diesem Falle für die türkische Mannschaft aus Bursa. Vielmehr bedeutet das für die wenigen Stunden bis zum Anpfiff in Stuttgart, die Nerven zu bündeln, den Kopf frei zu bekommen von der Niederlage und den Körper zu lösen von den Strapazen der Reise. Greifen wir wieder an. Das ist die beste Antwort des Schweriner SC auf die Siegambitionen Stuttgarts.

    31.03.2015 08:06
  • VC Wiesbaden trifft im Halbfinale auf Titelverteidiger
    Dresdner SC vs. VC Wiesbaden, 01.04.15, 1. BLFPO
    Aus dem Halbfinale soll ein Finale werden. So das Ziel des VC Wiesbaden. Auf dem Weg dorthin liegt aber der dickste Brocken, den die Volleyball Bundesliga in dieser Saison zu bieten hat. Der Dresdner SC. „Ambitionierter und optimistischer Außenseiter - so lässt sich unsere Rolle gegen Dresden wohl treffend beschreiben“, sagt VCW-Trainer Andi Vollmer vor dem ersten Playoff-Spiel in der Runde der letzten vier Mannschaften am kommenden Mittwoch, 19.30 Uhr, in der Margon Arena in Sachsens Hauptstadt.
    VCW-Trainer Andi Vollmer tritt mit seinem Team im 1. Halbfinalspiel beim amtierenden Deutschen Meister an (Foto: Detlef Gottwald)

    Aus dem Halbfinale soll ein Finale werden - so das Ziel des VC Wiesbaden. Auf dem Weg dorthin liegt aber der dickste Brocken, den die Volleyball-Bundesliga in dieser Saison zu bieten hat. Der Dresdner SC. "Ambitionierter und optimistischer Außenseiter - so lässt sich unsere Rolle gegen Dresden wohl treffend beschreiben", sagt VCW-Trainer Andi Vollmer vor dem ersten Playoff-Spiel in der Runde der letzten vier Mannschaften am kommenden Mittwoch, 19.30 Uhr, in der Margon Arena in Sachsens Hauptstadt.

    Das Rückspiel steigt drei Tage später, am Ostersamstag, um 14.30 Uhr, in der Sporthalle am Platz der Deutschen Einheit. Ein eventuell nötiges, drittes Spiel würde am 12. April in Dresden stattfinden. Zwei Siege benötigt der VC Wiesbaden, um in die Finalspiele einzuziehen - zumindest ein Sieg muss also in Dresden gelingen.

    23 Bundesliga-Spiele (inklusive zweier Playoff-Viertelfinals) hat der Favorit mit den Leistungsträgerinnen Cursty Jackson, Molly Kreklow und Michelle Bartsch bislang in dieser Saison gespielt. Nur am letzten Spieltag der Hauptrunde verlor das Team von Trainer Alex Waibl. 2:3 am 21. Februar gegen den Schweriner SC. Der einzige Fleck auf einer ansonsten weißen Weste. 22 Siege in 23 Spielen - das ist eine Hausnummer. Aber: Der VCW ist traditionell ein unbequemer Gegner für den amtierenden Deutschen Meister. Und deshalb konkretisiert Vollmer: "Optimismus und Ambition deshalb, weil es uns in den letzten Jahren immer wieder gelungen ist, gegen Dresden hervorragende und auch erfolgreiche Spiele abzuliefern." Herausragend dabei die beiden Siege in der Saison 2013/14, der Spielzeit, an deren Ende die Dresdnerinnen nach drei Vizemeisterschaften in den Jahren 2011, 2012 und 2013 endlich den ersehnten Meistertitel feiern konnten. Den dritten DM-Triumph nach 1999 und 2007. Nur fünf Niederlagen in 20 Spielen kassierte der DSC damals in der Hauptrunde. Mit dem VCW als größtem Schreckgespenst: Denn Regina Mapeli Burchardt und Co. siegten sowohl im Hin- als auch im Rückspiel. Am 30. November 2013 gelang ein Sensationelles 3:0 am 2. Ring, am 22. Februar 2014 dann ein Tiebreak-Coup in Dresden.

    Auch in der Saison davor gewann der VCW zumindest das Heimspiel. Und 2011/12 gelang der Sieg gegen Dresden im Pokal-Viertelfinale. In dieser Saison verlor der VCW zwar zweimal mit 1:3, gestaltete aber nicht zuletzt in der Margon Arena alle Sätze ausgeglichen. Mit Blick auf diese Ergebnisse und Hoffnung machenden Auftritte stellt Vollmer fest: "In dieser Saison steht der Sieg also noch aus. Die engen Resultate zeigen, dass sich die Teams auf Augenhöhe befinden und es uns eine Freude ist, diesen Sieg nun in den Playoffs zu erzielen."

    Das ist natürlich auch der Wunsch der Mannschaft. "Wir möchten ihnen den Weg in das Finale nicht leicht machen", sagt Jennifer Pettke: "Dresden hat ein sehr starkes Team, doch wir haben das Glück, ohne großen Druck in die nächsten Spiele zu gehen. Wenn wir dann noch eine gute Leistung bringen und mit Leidenschaft spielen, ist vielleicht die eine oder andere Überraschung drin." Denn: "Dresden ist nicht unfehlbar, und wir sind topmotiviert", sagt Mittelblockerin Rebecca Schäperklaus, auch wenn sie einräumt, dass "Dresden natürlich eine andere Hausnummer als Potsdam ist und somit definitiv eine schwerere Aufgabe auf uns warten wird. Nichtsdestotrotz setzen wir alles daran, uns gut vorzubereiten, um zu bestehen."

    Es ist allen Beteiligten des VCW anzumerken, dass sie an ihre Chance glauben. An die Chance aus der Rolle des Außenseiters. Weil der Druck beim Favoriten liegt.
    "Wir wollen das Nervenkostüm des DSC so richtig abtasten", verspricht Vollmer. Und erkennt bei seinen Spielerinnen die nötige Lockerheit: "Wir haben nun die Möglichkeit, noch freudvoller, total mutig und frech zu spielen, denn der Druck des Scheiterns liegt beim DSC. Wir haben mit dem erneuten Semifinale das Primärziel erreicht, können also nur gewinnen." Wie auch immer: Für Spannung und Nervenkitzel ist gesorgt. Und Regina Mapeli Burchardt freut sich auf die "Verlängerung" der Saison: "Unser Weg über Platz vier nach der Hauptrunde und den Einzug ins Halbfinale verlief für uns gut. Dieser Weg geht weiter. Und das nächste Ziel lautet: Finale! Wir werden als Team zusammen spielen, kämpfen und punkten!"

    Eintrittskarten für das 2. Playoff-Halbfinale am Ostersamstag gibt es im Internet unter
    www.vc-wiesbaden.de, in der VCW-Geschäftsstelle, an allen Vorverkaufsstellen und an der Abendkasse.
    Das 1. Halbfinale wird im 1-Kamera-Stream und unkommentiert auf VBL.TV zu sehen sein.

    31.03.2015 06:14
  • „Es muss Spaß machen“ - TVR-Coach Müller-Angstenberger bleibt
    TV Rottenburg
    Nach der Saison ist vor der Saison – getreu diesem Motto sind beim TV Rottenburg die Vorbereitungen für die neue Spielzeit bereits voll im Gange. Die Verantwortlichen des schwäbischen Traditionsvereins sind glücklich, dass Kulttrainer Hans Peter Müller-Angstenberger frühzeitig seinen Vertrag bei den Domstädtern verlängert hat. Der Familienvater geht damit in seine 14. Saison als Cheftrainer beim TVR und bekennt sich klar zu seinem Job: „Es muss Spaß machen – und das macht es mehr denn je.“
    Emotion pur - das Hans Peter Müller-Angstenberger (Foto: Ulmer)

    Nach der Saison ist vor der Saison - getreu diesem Motto sind beim TV Rottenburg die Vorbereitungen für die neue Spielzeit bereits voll im Gange. Die Verantwortlichen des schwäbischen Traditionsvereins sind glücklich, dass Kulttrainer Hans Peter Müller-Angstenberger frühzeitig seinen Vertrag bei den Domstädtern verlängert hat. Der Familienvater geht damit in seine 14. Saison als Cheftrainer beim TVR und bekennt sich klar zu seinem Job: "Es muss Spaß machen - und das macht es mehr denn je."

    Der Mann kann einfach nicht ohne Volleyball und seinen TVR leben. Kaum hat seine Mannschaft die Saison beendet, ist Rottenburgs Kulttrainer schon wieder in den Vorbereitungen auf die neue Saison. Täglich wuselt er auf der Geschäftsstelle umher, spricht mit Spielern und kümmert sich um eine Vielzahl von Angelegenheiten, auch abseits seines Trainerjobs. Diese Woche bereitet er angehende Abiturienten in Reutlingen-Rommelsbach auf das Sportabi vor, vergangene Woche war er Gast bei der AOK-Kochshow mit Starkoch Simon Tress.

    Der Koch des Biohotels "Rose" in Hayingen-Ehestetten und der Trainer lernten sich bereits vor einem Jahr bei einer Kochshow kennen und sind mittlerweile gute Freunde geworden. Im Sommer war die Bundesligamannschaft zum Teambuilding bei Simon Tress. "Wir wollen von den Besten aus anderen Bereichen lernen", berichtet Müller-Angstenberger über die Verbindung zum Spitzenkoch, "das Teambuilding war Ausgangpunkt vieler rhetorischer Bilder, die wir über das Jahr in unsere Arbeit eingebaut haben." Ein zentraler Punkt, den Tress der Mannschaft mitgegeben hat: "Es muss Spaß machen." Und das hat es dem Trainer und seinem Team in den vergangenen Wochen definitiv.

    "Wir können nur gut sein, wenn das, was wir machen, Spaß macht", erklärt der Lehrer, "das ist der Grund, warum ich weitermache: es macht mehr Spaß denn je." Dies soll auch als Lob an alle Vereinsmitglieder, Sponsoren und Fans verstanden werden: "Es fällt einem schwer, dass es beim TVR keinen Spaß macht." Und da wäre ja auch noch der Kern seiner Arbeit: seine Mannschaft. "Wir haben ein junges Team, das so glühend und begeisterungsfähig an das Thema heran geht, die Freude daran geht auch in der täglichen Arbeit nicht verloren." Der Coach wünscht sich daher, dass er mit diesen Spielern auch in die neue Saison starten darf. Die Gespräche mit allen Teammitgliedern laufen, die Tendenz stimmt.

    Bei seiner Arbeit hat der 42-jährige stets den Blick auf das Ganze: "Ich sehe das als das moderne Bild einer Führungskraft und ziehe daraus meine Motivation." Die Tätigkeit beim TVR sei mehr als die Trainingsarbeit in der Halle, "äußerst dynamisch und sehr interessant." Seit 2002 ist Müller-Angstenberger als Cheftrainer in der Neckarstadt aktiv, führte das Team im ersten Jahr zum Aufstieg von der Regionalliga in die 2. Bundesliga. Drei Jahre später gelang der historische Aufstieg in die Beletage des Deutschen Volleyballs, seit 2008 spielt der TVR ununterbrochen in der 1. Bundesliga und hat sich in Volleyballdeutschland einen Namen gemacht.

    Für die anstehende Runde hat Müller-Angstenberger schon ein Ziel parat: "Es ist mein Anspruch, Historisches zu schaffen und den Verein auf eine neue Stufe zu heben." Der Grundstein wurde in der vergangenen Saison gelegt: Es gelang der beste Saisonstart der Vereinsgeschichte, die direkte Qualifikation für die Playoffs war der Lohn. Auch das Umfeld spürt den Aufschwung im Rottenburger Lager, der Zuschauerschnitt konnte wieder auf 2.000 gesteigert werden. "Unser Traum ist bei allen Beteiligten spürbar, daran wollen wir anknüpfen." Die Menschen und Unternehmen der Region fordert Müller-Angstenberger auf, Teil des Traumes zu werden: "Schnappen Sie sich eine Dauerkarte oder werden Sie Sponsor, beim TVR macht es einfach Spaß."

    Die Rottenburger Verantwortlichen freuen sich, dass mit dem Cheftrainer die erste Personalie für die neue Saison gesichert ist. TVR-Manager Daniel Mey sagt: "Hans liebt die Arbeit mit jungen Spielern und gibt ihnen das benötigte Vertrauen. Er lebt das Rottenburger Modell und ist dazu einer der besten Trainer der Liga. Man muss erst mal einen Trainer finden, der die Spieler auf und neben dem Feld so engagiert begleitet."

    Für den Beiratsvorsitzenden der TVR Volleyball GmbH, Hermann Sambeth, ist Müller-Angstenberger eine "Institution in Rottenburg", er habe aus einem Regionalligisten einen gestandenen Erstligisten geformt und tolle, sportliche Erfolge gefeiert. "Hans besticht durch seine begeisternde, ehrliche und authentische Art und ist nicht immer so bierernst. Er ist einfach ein gscheiter Wurmlinger Bua." Viel Lob für den Trainer, der das Vertrauen in der neuen Saison zurückgeben wird.

    30.03.2015 14:34
shoepassion

Fellbach doch ins deutsche Oberhaus

SV Fellbach vs. TSV Grafing, 28.03.15, 2. BLSM

Der SVF steigt in die 1. Bundesliga auf

01.04.2015 11:02

Lediglich Schatzmeister zufrieden gestellt

VV Grimma vs. SV Lok Engelsdorf, 29.03.15, 2. BLSF

Ein äußerst bittere Niederlage musste der VV Grimma im Ortsderby gegen Lok Engelsdorf hinnehmen. Vor der Saisonrekordkulisse von 550 Zuschauern wurde der Gastgeber vom Tabellenvorletzten und Abstiegskandidaten förmlich überrollt. Mit 1:3 (18:25; 18:25; 25:23 und 17:25) fiel die Niederlage auch in dieser Höhe sehr deutlich aus. Lediglich der Schatzmeister des VV Grimma konnte sich ein kleines Lächeln hinsichtlich der Tageseinnahmen abringen.

31.03.2015 17:32

Giesen verliert mit 1:3 gegen Aligse vor grossartigen Kulisse

TSV Giesen/48 Hildesheim vs. SF Aligse, 28.03.15, 2. BLNM

Der letzte Spieltag der Giesener Volleyballer hatte es noch einmal in sich. Im Nachbarschaftsderby gegen die Sportfreunde aus Aligse wurde die Schachtarena noch einmal zum Hexenkessel. Über 600 Zuschauer verliehen dem Duell einen würdigen Rahmen. Die Gastgeber mussten sich allerdings zum Abschluss der Saison mit 1:3 geschlagen geben.

31.03.2015 16:42

Das Finale im Visier: Der DSC muss die Hürde Wiesbaden überspringen

Dresdner SC vs. VC Wiesbaden, 01.04.15, 1. BLFPO

„Dieser Weg wird kein leichter sein, dieser Weg wird steinig und schwer“, besingt Xavier Naidoo in seinem Lied „Dieser Weg“. Besser könnte man nicht beschreiben, welche Hürde vor Titelverteidiger Dresdner SC steht, um sich den Finaltraum zum fünften Mal in Serie zu erfüllen. Denn mit dem VC Wiesbaden wartet im Halbfinale der Playoffs der Volleyball Bundesliga ein sehr starker und ambitionierter Gegner, der sich in seiner Außenseiterrolle pudelwohl fühlt und eine Überraschung schaffen will.

31.03.2015 15:12

VfB will sich nicht ärgern lassen

VfB Friedrichshafen vs. SVG Lüneburg, 01.04.15, 1. BLMPO

Am Mittwoch (1. April, 20 Uhr) beginnen für den VfB Friedrichshafen die Playoff-Halbfinals mit dem Auftaktspiel gegen die SVG Lüneburg in der ZF Arena. Der Tabellenvierte setzte sich in seinem Viertelfinale gegen den TV Ingersoll Bühl durch und trifft nun auf die Häfler, die mit einem ersten Sieg den Weg in die Finals ebnen wollen. „Der April ist der Monat der Wahrheit“, weiß VfB-Trainer Stelian Moculescu. „Jetzt kommt es drauf an!“

31.03.2015 12:50

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