• 3:0-Sieg gegen USC Münster bringt Stuttgart ins Halbfinale
    Allianz MTV Stuttgart vs. USC Münster, 25.03.15, 1. BLFPO
    "Wir für euch - ihr für uns" – mit diesem Leitspruch hatten die Stuttgarter alle ihre Fans mobilisiert, um am Mittwochabend im alles entscheidenden Spiel gegen des USC Münster volle Rückendeckung zu haben. 1100 Fans und Anhänger folgten dem Aufruf und beflügelten ihr Team Punkt für Punkt zum 3:0(29:27; 25:21; 25:19)-Heimsieg gegen Münster, der sich mit einem starken Auftritt und dem 3:1-Sieg am Sonntag die Chancen aufs Halbfinale bis zum heutigen Rückspiel bewahrt hatte.
    Siegestaumel in Stuttgart über den Einzug ins Halbfinale (Foto: www.tombloch.de)

    "Wir für euch - ihr für uns" - mit diesem Leitspruch hatten die Stuttgarter alle ihre Fans mobilisiert, um am Mittwochabend im alles entscheidenden Spiel gegen des USC Münster volle Rückendeckung zu haben. 1100 Fans und Anhänger folgten dem Aufruf und beflügelten ihr Team Punkt für Punkt zum 3:0 (29:27; 25:21; 25:19) -Heimsieg gegen Münster, der sich mit einem starken Auftritt und dem 3:1-Sieg am Sonntag  die Chancen aufs Halbfinale bis zum heutigen Rückspiel bewahrt hatte. Das Team von Trainer Guillermo Hernandez agierte jedoch heute in allen Elementen sicherer und konstanter als beim Auswärtsspiel, so dass Münster trotz guter Leistung und lautstarkem Kampfgeist keine Mittel gegen den Deutschen Pokalsieger fand. Mit dem Einzug ins Halbfinale hat Allianz MTV Stuttgart bereits jetzt die Vereinsbestleistung seit dem Aufstieg erreicht und empfängt in der ersten Halbfinalbegegnung (Modus Best-of-Three) am kommenden Mittwoch (01.04.15 um 19 Uhr) Rekordmeister Schwerin in der SCHARRena. Hernandez Devise für die jetzt anstehenden Spiele: "Alles was nun kommt ist ein Geschenk für uns, für das wir natürlich weiter arbeiten werden, aber wir werden das auch genießen und Spaß haben und dann sehen wir, was passiert."

    Die Anspannung bei Mannschaft, Betreuern, Fans, Sponsoren und Unterstützern war am Mittwoch vor dem Anpfiff deutlich spürbar, aber aussprechen wollte dann doch niemand laut, dass es am heutigen Abend auch das letzte Saisonspiel sein könnte. Doch vorher gab es erstmal mindestens drei Sätze zu spielen, bei denen sollten es dann auch blieben an diesem Abend. Aber zurück zum Anfang, an dem Kim, Katherine, Nikki, Mareike, Renata, Micheli und Tamari in der Startsechs begannen. Diese Startsechs fand gleich gut ins Spiel, setzte sich direkt zum 8:4 ab. Doch Münster war nicht angereist, um tatenlos zuzusehen, sondern folgte Punkt auf Punkt und glich zwischenzeitlich zum 10:10 aus. Stuttgart ließ sich jedoch nicht aus der Ruhe und dem eigenen Rhythmus bringen und war beim 16:14 und 21:18 Münster immer einige Punkte voraus. Doch dann zeigten Ines Bathen, Ashley Benson und Co. wieder einmal Zähne und glichen ausgerechnet am Satzende zum 22:22 und 23:23 aus. Dann versenkte Renkema einen Angriff die Linie entlang direkt vor den Füßen von Bathen, die nicht mehr schnell genug reagieren konnte. 24:23 - und Stuttgart hatte den ersten Satzball, nutze diesen jedoch nicht, sondern ließ Münster sogar zum 24:26 den Vortritt. Doch auch bei den Gästen flatterten die Nerven, kein Team machte den Sack zu. Erst ein Aufschlagfehler der Münsteraner Zuspielerin ins Aus bescherte Stuttgart den 29. Satzpunkt zum 1:0.

    Zwar machte sich ein erster Anflug von Erleichterung auf den Rängen breit, zu sicher konnte man sich angesichts der Gegenwehr des USC jedoch nicht sein, soviel war allen Zuschauern nach deren Vorstellung am Sonntag klar. In den zweiten Satz startete dann aber wieder Stuttgart souveräner und setzte sich direkt mit sieben Punkten Vorsprung zum 8:1 ab. Renkema und Team agierten in der Annahme deutlich konstanter als zuletzt am Sonntag und so konnte Zuspielerin Mareike Hindriksen ihre Angreiferinnen beinahe beliebig bedienen. Doch zum Ausruhen war es eindeutig noch zu früh, denn Münster machte seinerseits Punkt für Punkt gut und kam bis auf einen Punkt ran. Doch auch dank starker Blockaktionen - alleine drei von Lindow, Harms, Renkema innerhalb eines Spielzugs - blieb Stuttgart selbstbewusst und sicherte sich zur zweiten technischen Auszeit vier Punkte Vorsprung. Diesen brachte das Team schließlich auch ins Ziel zur 2:0-Satzführung.

    Der dritte Satz ist schnell zusammengefasst: Wieder kann Stuttgart vorlegen, während sich Münster nicht abschütteln lässt und zur Satzmitte 12:12 ausgleicht. Dann sammelt sich Stuttgart und schüttelt sich kurz, um zum finalen Endspurt anzusetzen. Nach 81 Spielminuten fallen mit dem Angriffspunkt von Heather Meyers zum 25:18 schließlich Anspannung und Zurückhaltung von Mannschaft und Fans. Die SCHARRena wird zur Jubelarena, in der alle sicher nicht zum letzten Mal gemeinsam gefeiert haben.

    Wir danken allen unseren Sponsoren, Fans und Zuschauern für die treue und bedingungslose Unterstützung. Am nächsten Mittwoch geht der gemeinsame Traum weiter - wir sehen uns in der SCHARRena! Der Vorverkauf für Begegnung startet schnellstmöglich.

    25.03.2015 23:49
  • Schwer verdienter 3:1-Sieger über Bursa
    Schweriner SC
    „Wir hoffen nicht, wir glauben an einen Sieg unserer Mannschaft“, sagte ein SSC-Fan vor Beginn der Partie gegen Bursa BBSK aus der Türkei im ersten Spiel des Challenge Cup-Halbfinales. Der Mittwochabend sollte in der Schweriner Arena zeigen, wie stark der Glaube sein kann.
    Lonneke Slöetjes hat auch im Spiel des Schweriner SC gegen Bursa BBSK (TUR) im Halbfinale des Challenge Cups wieder viele Punkte zum 3:1-Erfolg beigesteuert (Foto: SSC/Heiden)

    Der SSC hielt im Foyer der Schweriner Arena eine kleine Überraschung bereit. Er hatte einen geputzten Pokal präsentiert, den die Volleyballerinnen von Traktor Schwerin  im Europapokalwettbewerb der Landesmeister 1978 gewonnen hatten. Unter den Zuschauern des Spiels gegen Bursa waren auch die Pokalgewinnerinnen Helga Gutte (damals Offen) und Anke Maukel (damals Westendorf).

    Verstecken musste sich die Mannschaft um Felix Koslowski keinesfalls. Denn der SSC hatte im Viertelfinale den als stärker eingeschätzten Gegner Gorgonzola Novara aus Italien aus dem Rennen geworfen. Doch ein anderes Spiel war jetzt angesagt gegen hoch motivierte Gäste des Bursa BBSK aus der türkischen 1.Liga (fünfter Tabellenplatz). Schwerin ging mit Lousi Ziegler, Lonneke Sloetjes, Diana Nenova, Anja Brand, Laura Weihenmaier und Janine Völker an den Start. Die Gäste servierten den ersten Ball, Schwerin machte den ersten Punkt. Bursa holte sich schnell die Führung, vor allem dank der harten Aufschläge von Isabel Pena. Der SSC lag 2:5 hinten, glich aber nach der ersten technischen Auszeit zum 8:8 aus. Anja Brandt brachte Schwerin wieder in Führung und Lousi Ziegler baute sie aus zum 12:10. Als Lonneke Sloetjes am Block der Gäste scheiterte, stand es 13:13. Bursa führte zur zweiten technischen Auszeit 16:14. Mit Übersicht verkürzte Lousi Ziegler zum 18:19. Der Schweriner Block parierte einen Angriff und der Ausgleich war geschafft. Der Einer-Block von Anja Brandt sicherte die Führung. Dann holte Lonneke zweimal zum Angriff aus und stellte einmal den Block, so dass Schwerin den Satz mit 25:19 gewann. 23 Minuten waren gespielt Dem SSC unterliefen diesmal keine Aufschlagfehler.

    Im zweiten Satz drehten die Gäste aus Bursa auf, nachdem sie mitbekommen hatten, wo bei Schwerin der Schuh drückt. Vor allem wackelte die Annahme beim SSC, so dass die 8:7-Führung schnell verloren ging. Beim Stande von 8:9 verletzte sich Bursa-Spielerin Brens Rivera (Außenangriff). Ihre Mitspielerinnen verdauten den Schock und gingen weiter zum Angriff über. Schwerin geriet durch eigene Fehler immer mehr in Bedrängnis. Die Abstimmung untereinander klappte auch nicht mehr so ganz. Lonneke bemühte sich fleißig, Rückstände aufzuholen, aber nach dem 15:18 verlor Schwerin den Faden. Eine Auszeit war überfällig. Sie führte zu nichts. Der SSC musste den zweiten Satz nach 26 Minuten mit 16:25 an Bursa abgeben.

    Das knappste Resultat dieses Spiel wurde im dritten Satz erzielt. Beide Mannschaften lieferten sich einen packenden Kampf um jeden Ball. Dabei hatte Bursa bereits mit 5:10 vorn gelegen. Lonneke und  Lousi gaben der Mannschaft Sicherheit und Rückhalt. Außerdem stand der Schweriner Block gut und verhinderte nach dem 16:16-Ausgleich ein Davoneilen der Gäste. Man blieb auf Tuchfühlung bis zum 24:24 durch Lousi. Anja Brandt servierte den ersten Satzball zum 25:24. Der SSC siegte 26:24. Der Spielstand: 2:1 für Schwerin.

    Der vierte Satz folgte. Schwerin schaltete voll auf Angriff und Risiko. Das brachte frischen Geist und Spannung ins Spiel. 4:0 stand es gleich zu Beginn. Der SSC verteidigte die Führung bis zum 7:7. Mehrere Asse servierte Jennifer Geerties. Der SSC ging mit 16:11 in die zweite Pause. Unterstützt und umjubelt von den 2015 Zuschauern war es Lousi vorbehalten, zum 25:19 und damit zum 3:1 Spielgewinn einzuschlagen. Damit schaffte sich der SSC eine gute Ausgangslage für das Rückspiel  in diesem Halbfinale des Challenge Cups in Bursa am 29. März.

    25.03.2015 22:41
  • USC träumt vom großen Coup
    Allianz MTV Stuttgart vs. USC Münster, 25.03.15, 1. BLFPO
    Jetzt kommt es drauf an: Der USC Münster trifft im dritten und entscheidenden Viertelfinale auswärts auf Allianz MTV Stuttgart. Erneut geht also ins Schwabenland, diesmal reist das Team von Trainer Axel Büring aber voller Selbstvertrauen nach dem jüngsten 3:1 an.
    Die Freude über den Ausgleich im Playoff-Viertelfinale war bei Wiebke Silge (l.) und ihren Teamkolleginnen groß. Nun will der USC ins Halbfinale einziehen (Foto: Jürgen Peperhowe)

    Die Last, unbedingt gewinnen zu müssen und so das drohende Saisonaus abzuwenden, hat der USC Münster bereits einmal erfolgreich geschultert. Am vergangenen Sonntag bestand der Volleyball-Bundesligist im zweiten Playoff-Viertelfinale den psychischen Stresstest bei der 3:1-Gala und setzte damit auch den Gegner Allianz MTV Stuttgart massiv unter Druck. Denn am Mittwoch (19 Uhr) im ultimativen Duell um einen Platz im Halbfinale gilt auch für die Schwaben das Motto "Siegen oder fliegen".

    Der Ausgleich in der Best-of-Three-Serie ist für den USC schon ein kleiner Erfolg. Alle vier Partien hatte die Mannschaft von Trainer Axel Büring in der laufenden Saison gegen den Pokalsieger und Hauptrunden-Zweiten zuvor verloren, nun aber ist nach dem einer Leistungssteigerung geschuldeten Sieg neues Selbstvertrauen da. An der Ausgangslage jedoch ändert der famose Auftritt vom Sonntag nichts, Büring sieht seine Schützlinge weiter in der - durchaus angenehmen - Außenseiterrolle. "Stuttgart bleibt der Favorit", erklärt der Coach, der eine Statistik als Bestätigung bemüht. "In der Hauptrunde haben die ersten vier Teams von 64 Spielen, die sie gegen die Mannschaften ab Platz fünf bestritten haben, 61 gewonnen. Das ist ein Indiz dafür, dass die vier zu Recht dort oben stehen. Das kann man nicht wegreden. Aber wir glauben daran, dass es für uns auch in Stuttgart klappen kann."

    "Besonderes erreicht"

    Zumal der USC nicht nur am Sonntag bewiesen hat, dass er an einem guten Tag in die Phalanx der Top-Teams einbrechen kann. Denn auch für eine, der drei Niederlagen des Spitzenquartetts, war Münster durch den 3:2-Erfolg gegen den Schweriner SC verantwortlich. "Stuttgart ist uns taktisch sicher ein Stück voraus. Aber wir haben mit dem Sieg am Sonntag etwas besonderes erreicht, und sind darauf auch stolz. Und ich will nicht ausschließen, dass es uns noch einmal gelingt. Denn ab und zu gewinnt halt auch mal der Außenseiter", so der 47-jährige Coach.

    Auch seine Zuspielerin Tess von Piekartz geht optimistisch in das dritte Treffen binnen elf Tagen. "Wir haben immer geglaubt, dass wir gegen Stuttgart gewinnen können. Das hat sich auch nicht geändert", meint die 22 Jahre alte Niederländerin, die bei der letzten Halbfinalteilnahme des USC im April 2012 bereits mitwirkte. Damals buchte Münster gegen VT Aurubis Hamburg sein Ticket für die Vorschlussrunde, nun soll die Büring-Truppe für die Schwaben das Stoppschild sein.

    Abschließendes Training

    Am Dienstag nach einer Einheit am heimischen Berg Fidel machte sich der USC-Tross auf den Weg in die baden-württembergische Landeshauptstadt, wo das Team am Morgen vor der Partie in der Scharrena ein abschließendes Training absolviert. Der komplette Kader ist dabei und fit, einzig Julia Schaefer ist weiter leicht angeschlagen. "Wie zuletzt sehen wir kurzfristig, wie Julia uns helfen kann", so Büring.

    25.03.2015 13:42
  • Jetzt erst recht: Stuttgart will ins Halbfinale
    Allianz MTV Stuttgart vs. USC Münster, 25.03.15, 1. BLFPO
    Nach der bisher erfolgreichsten Bundesliga-Saison von Allianz MTV Stuttgart, die bereits vor drei Wochen mit dem Pokalsieg in Halle/Westfalen gekrönt wurde, soll am Mittwoch (25.03. - 19 Uhr) beim Playoff-Viertelfinale gegen den USC Münster noch nicht Schluss sein. Zwar leisteten sich die Stuttgarter Damen am Sonntag beim Auswärtsspiel in Münster eine Schlappe und machten nach dem 3:1-Sieg des Gastgebers enttäuschte Gesichter, doch das hat für das nun entscheidende dritte Spiel um den Einzug ins Halbfinale bei den Stuttgarter Spielerinnen und ihren Fans nur den Kampfgeist geweckt! "Wir für euch - ihr für uns" ist der Leitspruch der Stuttgarter Supporters, die das Team bei jedem Heimspiel mit ihren Trommeln unterstützen und bereits alle Anhänger für morgen mobilisieren. "Wir brauchen jetzt unsere Fans", so auch Manager Bernhard Lobmüller nach der Niederlage und hofft auf volle Ränge.
    Konzentriert ins Halbfinale gegen Münster (Foto: www.tombloch.de)

    Nach der bisher erfolgreichsten Bundesliga-Saison von Allianz MTV Stuttgart, die bereits vor drei Wochen mit dem Pokalsieg in Halle/Westfalen gekrönt wurde, soll am Mittwoch (25.03. - 19 Uhr) beim Playoff-Viertelfinale gegen den USC Münster noch nicht Schluss sein. Zwar leisteten sich die Stuttgarter Damen am Sonntag beim Auswärtsspiel in Münster eine Schlappe und machten nach dem 3:1-Sieg des Gastgebers enttäuschte Gesichter, doch das hat für das nun entscheidende dritte Spiel um den Einzug ins Halbfinale bei den Stuttgarter Spielerinnen und ihren Fans nur den Kampfgeist geweckt! "Wir für euch - ihr für uns" ist der Leitspruch der Stuttgarter Supporters, die das Team bei jedem Heimspiel mit ihren Trommeln unterstützen und bereits alle Anhänger für morgen mobilisieren. "Wir brauchen jetzt unsere Fans", so auch Manager Bernhard Lobmüller nach der Niederlage und hofft auf volle Ränge. Während sich die Fans und Organisatoren auf die morgige Begegnung einschwören, wollen Kim Renkema, Mareike Hindriksen & Co. auf dem Feld alles geben. "Wir sind heiß auf mehr", verspricht das Team von Trainer Guillermo Hernandez. Der wiederum weiß, dass seine Mannschaft am Sonntag nicht seine Best-Leistung abgerufen hat, sondern sowohl in Annahme als auch im Angriff schwächelte. "Das müssen wir bis Mittwoch aus den Köpfen kriegen und abhaken", so seine Devise für die Begegnung mit Münster.

    Das Team des USC Münster seinerseits wird es Stuttgart auch zu Hause nicht leicht machen. Am Sonntag feierte man sich bereits als "Pokalsiegerbesieger" und so werden Ines Bathen, Ashley Benson & Co. reichlich Selbstvertrauen getankt haben, um vielleicht doch noch die Sensation und den Einzug ins Halbfinale zu schaffen. Das Duell in der SCHARRena wird daher auch im Kopf entschieden werden - eine Aufgabe, bei der sich allerdings beide Team bereits mehrfach in dieser Saison bewiesen haben. Münster ergab sich trotz vier Niederlagen gegen Allianz MTV in der laufenden Saison nicht seinem Schicksal, sondern bäumte sich noch mal auf - und belohnte sich und seine Fans mit dem 3:1-Sieg und der Chance aufs Weiterkommen. Stuttgart startete schwach in die Saison, steigerte sich dann von Spiel zu Spiel und wuchs zu einer geschlossenen Einheit zusammen. Und auch im Pokalfinale lief zunächst gar nichts nach Plan, so dass man sich nach 2:0-Säzen für die Ladies in Black Aachen schon ernsthafte Sorgen machen musste. Doch dann schüttelte Stuttgart sich und riss das Ruder rum - Ergebnis war der Pokalsieg 2015 in einem tosenden Gerry-Weber-Stadion.

    Am Mittwoch ist also ein spannendes und aufreibendes Spiel der beiden Halbfinalanwärter zu erwarten, dessen Gewinner dann in der nächsten Woche auf den Schweriner SC treffen wird. Die Nachfrage nach den Tickets ist erfreulicherweise bereits hoch, gemeinsam mit Fans, Sponsoren und Unterstützern will sich Stuttgart gegen das Saison-Aus wehren! Tickets gibt es im Online-Shop oder auf der Homepage http://www.allianz-mtv-stuttgart.de oder an der Abendkasse.

    Allianz MTV Stuttgart - wir sind Volleyball!

    24.03.2015 18:03
  • Mattsons Vertragsverlängerung als Motivationsschub?
    SVG Lüneburg vs. TV Ingersoll Bühl, 25.03.15, 1. BLMPO
    "Wir koennen Bühl schlagen!' Die Ausgangslage ist klar. Der Gewinner des Mittwochspiels zwischen der SVG Lüneburg und dem TV Ingersoll Bühl steht im Halbfinale um die Deutsche Meisterschaft.
    Erik Mattson spielt auch in der kommenden Saison in Lüneburg (Foto: SVG Lüneburg)

    "Wir koennen Bühl schlagen!'

    Die Ausgangslage ist klar. Der Gewinner des Mittwochspiels zwischen der SVG Lüneburg und dem TV Ingersoll Bühl steht im Halbfinale um die Deutsche Meisterschaft. Für den Verlierer ist die Saison hingegen beendet. Diese Situation dürfte wohl auch einer der Gründe dafuer sein, dass die Ticketnachfrage bei der SVG so hoch wie noch nie gewesen ist.  Von einem Heimvorteil zu sprechen, ist für die SVG Lüneburg dabei obligatorisch. Doch in vier Begegnungen mit dem TV Ingersoll Bühl in dieser Saison hatte faktisch keine Mannschaft einen Heimvorteil. Die SVG verlor beide Spiele zu Hause gegen Bühl und die Bühler wiederum verloren beide Spiele zu Hause gegen die SVG. "Das ist Statistik. Am Mittwoch treffen beide Mannschaften erstmals mit dem Wissen aufeinander, dass bei einer Niederlage die Saison sofort beendet ist. Das wird ein Spiel voller Kampf und Leidenschaft", freut sich Geschäftsführer Andreas Bahlburg.  Das die Karten in diesem entscheidenden Spiel neu gemischt werden, daran glaubt auch der Niederlaender und SVG Topscorer Tijmen Laane: "Wir haben die ganze Saison fuer diese Spiele gearbeitet und wir koennen jetzt mit einem Einzug in das Halbfinale unter die besten vier Teams Deutschlands kommen. Das macht mich und die ganze Region immens Stolz."  Doch in den vergangenen zwei Jahren stand Bühl jeweils im Halbfinale und dürfte ein schwer zu besiegender Gegner sein. "Bühl ist eine Mannschaft auf Augenhöhe mit der wir uns vier packende Duelle geliefert haben. Die wichtigste Erkenntnis dabei ist, wir können Sie schlagen!' sagt Laane.

    Damit haben die Lüneburger in ihrem ersten Jahr in der 1. Bundesliga am kommenden Mittwoch um 20 Uhr die Möglichkeit in der heimischen Gellersenhalle in das Halbfinale um die Deutsche Meisterschaft einzuziehen. Im dritten Spiel und somit Entscheidungsspiel gegen den TV Ingersoll Bühl zählt dann wieder nur ein Sieg. Es steht also ein weiteres Highlight in der Gellersenhölle an, bei dem die SVG Lüneburg erneut Geschichte schreiben kann.

    Libero Erik Mattson verlaengert Vertrag vorzeitig

    Erik Mattson ist der Mann für die schwierigen Bälle bei der SVG Lüneburg. Als Libero- und Annahmespezialist ist er dafür zuständig, das die Zuspieler und Angreifer Ihr eigentliche Werk verrichten, nämlich Punkte erzielen können. Und der 24-jährige Kanadier hat sich für die Lüneburger dabei in dieser Saison als echter Glücksgriff erwiesen und belegte nach der Hauptrunde Platz fünf der Annahmestatistik. Damit ist er maßgeblich an den jüngsten Erfolgen der SVG Lüneburg beteiligt. Umso erfreuter darf die SVG nun verkünden, dass mit Mattson ein weiterer Leistungsträger auch im kommenden Jahr das Trikot der SVG Lüneburg tragen wird. "Für mich sind zwei Dinge entscheidend, dass ich mich wohl fühle und glücklich mit meinen Mitspielern bin. Beides ist hier in Lüneburg der Fall und die Vertragsverlängerung die logische Konsequenz", freut sich Mattson auf ein weiteres Jahr in Lüneburg. Mit Scott Kevorken, Carlos Mora Sabaté Erik Mattson und Jannik Pörner haben somit bereits vier wichtige Spieler Verträge für die kommende Saison. "Das ist eine tolle Bestätigung unserer bisherigen Arbeit und passt zu unserem Ansatz, dass wir im Mannschaftskern auf Konstanz setzen möchten", sagt SVG Geschäftsführer Andreas Bahlburg. Und lässt verlautbaren: "Wir befinden uns mit weiteren Spielern in positiven Gesprächen. Aber eine gewisse Fluktuation gehört im Leistungssport dazu und ein bisschen Dynamik tut dabei auch immer gut."

    Halbfinale brächte Neuauflage des Pokalfinals

    Die weiteren Halbfinalteilnehmer stehen bereits fest: Friderichshafen konnte sich mit zwei Siegen mühelos gegen den CV Mitteldeutschland durchsetzen, genauso wie die Berlin Recycling Volleys gegen die Netzhoppers Königswusterhausen. Am Ende auch deutlich, trotz sehr spannender Spiele, zogen die SWD powervolleys Düren gegen den TV Rottenburg in das Halbfinale. Sollte sich die SVG Lüneburg für das Halbfinale qualifizieren würde es zu einer Neuauflage mit dem Pokalfinalgegner VFB Friedrichshafen kommen. Das Halbfinale wird im Modus Best-of-Five ausgetragen. Das Spiel wird auf sportdeutschland.tv und bei NDR1 live uebertragen.

    24.03.2015 17:35
  • In Wiesbaden den Traum vom Halbfinale erfüllen
    VC Wiesbaden vs. SC Potsdam, 25.03.15, 1. BLFPO
    Mit einer starken Leistung erzwang der SC Potsdam am vergangenen Samstag im Heimspiel durch einen deutlichen 3:0-Sieg gegen den VC Wiesbaden ein drittes Viertelfinalspiel. Nun tritt das Team um Trainer Alberto Salomoni am Mittwoch um 19 Uhr noch einmal in der Sporthalle am Platz der Deutschen Einheit in Wiesbaden an.
    Der SC Potsdam will in Wiesbaden erstmalig den Einzug ins Halbfinale schaffen. (Foto: Nicol Marschall)

    Mit einer starken Leistung erzwang der SC Potsdam am vergangenen Samstag im Heimspiel durch einen deutlichen 3:0-Sieg gegen den VC Wiesbaden ein drittes Viertelfinalspiel. Nun tritt das Team um Trainer Alberto Salomoni am Mittwoch um 19 Uhr noch einmal in der Sporthalle am Platz der Deutschen Einheit in Wiesbaden an. "Noch einmal werden wir uns dort nicht so vorführen lassen", sagte Kathy Radzuweit schon nach dem Heimspiel am Samstag. Mit 3:0 gingen die Potsdamerinnen in dieser Saison schon zweimal in Wiesbaden unter. "Das wird nicht noch einmal passieren", ist sich die Kapitänin sicher.

    Es ist das alles entscheidende Spiel am Mittwoch. Der Gewinner zieht ins Halbfinale ein, für den Verlierer ist die Saison beendet. Für den SC Potsdam wäre der Einzug ins Halbfinale der größte Erfolg in der Vereinsgeschichte. Noch nie ist es den Potsdamerinnen gelungen in die Runde der letzten Vier einzuziehen. Für das Team von Andreas Vollmer hingegen wäre es bereits die dritte Halbfinal-Teilnahme in Folge.

    "Wir werden in Wiesbaden alles geben", sagt SC-Potsdam-Trainer Alberto Salomoni, der das Spiel mit seinem Team wieder bestens vorbereitet hat. "Meine Mannschaft ist eine Wundertüte", gibt er allerdings auch zu Bedenken. So lassen sich auch die ersten beiden Spiele erklären. Im ersten Spiel in Wiesbaden ging vieles schief auf Potsdamer Seite und sie verloren deutlich mit 0:3. Im zweiten Spiel hingegen klappte alles und die Salomoni-Truppe revanchierte sich mit einem deutlichen 3:0-Sieg. Somit stehen die Chancen auf einen Sieg am Mittwochabend wohl 50 zu 50. Den großen Vorteil, welchen die Wiesbadenerinnen haben, ist das Publikum, welches die Hessinnen sicherlich wieder lautstark anfeuern wird.

    Der Halbfinalgegner des Gewinners steht ebenso noch nicht fest. Im Falle, dass Münster das dritte Playoff-Spiel gegen Stuttgart gewinnt, spielt der SC Potsdam oder Wiesbaden gegen den Schweriner SC. Sollte Stuttgart das Spiel gegen Münster gewinnen, heißt der Gegner Dresdner SC.

    Für alle Potsdamer Fans bietet der SC Potsdam am Mittwoch, den 25. März 2015 ab 18.30 Uhr ein Public Viewing im Café Wandel an der MBS-Arena an. Die Partie in Wiesbaden wird um 19 Uhr angepfiffen.

    Das Café Wandel hält für alle Besucher ein SC-Potsdam-Spezialangebot bereit: das Burgermenü (Burger +Pommes Frites) gibt es für nur 6,00 €. Einen halben Liter Bier gibt es für 3,50€. Reservierungen können telefonisch unter: 0331-24345394 vorgenommen werden.

    Wer es nicht ins Café Wandel schafft, kann sich das Spiel auch im Internet unter Sportdeutschland.TV anschauen.

     

    24.03.2015 14:29
shoepassion

VC Wiesbaden gewinnt das entscheidene Viertelfinale gegen den SC Potsdam und zieht somit ins Halbfinale ein

VC Wiesbaden vs. SC Potsdam, 25.03.15, 1. BLFPO

Die hohe Anspannung war beiden Teams anzumerken. Dem Sieger winkte die Bronzemedaille. Erfüllt sich der Potsdamer SC erstmals den Traum vom Einzug in die Runde der letzten Vier um die Deutsche Meisterschaft oder spielt der VC Wiesbaden zum dritten Mal in Folge um den Einzug in die Endspiele? In einem sehr guten Spiel setzte sich der gastgebende VC Wiesbaden mit 3:1 (25:19, 25:19, 23:25, 25:18) durch.

26.03.2015 20:13

Kieler TV zu Gast in Borken

Skurios Volleys Borken vs. Kieler TV, 28.03.15, 2. BLNF

Mit dem Kieler TV verbinden die Verantwortlichen beider Teams mehr als nur die Zugehörigkeit in der gleichen Liga. Es haben sich mittlerweile freundschaftliche Beziehungen entwickelt.

26.03.2015 17:37

Oshino Volleys setzen auf Gänsehaut-Atmosphäre

Oshino Volleys Eltmann vs. ASV Dachau, 28.03.15, 2. BLSM

Im letzten Heimspiel der Saison wollen die Zweitliga-Volleyballer des VC Eschenbacher Eltmann vor eigenem Publikum wichtige Punkte für den Nichtabstieg einfahren. Richter zeigt sich optimistisch.

26.03.2015 16:51

SVG tut Bühl richtig weh

SVG Lüneburg vs. TV Ingersoll Bühl, 25.03.15, 1. BLMPO

Der Wahnsinn geht weiter: Die Bundesliga-Volleyballer der SVG Lüneburg stehen im Playoff-Halbfinale. Der beste Aufsteiger aller Zeiten sorgte gestern Abend für den nächsten Meilenstein in seiner Vereinsgeschichte, bezwang den TV Bühl mit 3:0 (25:23, 25:22, 25:21) und damit in der Best-of-3-Serie im Gesamtergebnis 2:1.

26.03.2015 16:45

Gladbecker Giants wollen mit Fans feiern

TV Gladbeck vs. USC Münster II, 28.03.15, 2. BLNF

Die TV Gladbeck Giants tragen am Samstag, 28. März, gegen den USC Münster II ihr letztes Saison-Heimspiel in der 2. Volleyball Bundesliga Nord aus. Anpfiff ist um 18:30 Uhr.

26.03.2015 16:00

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Archiv

ArtikelDatum
SV Lohhof: EHRFURCHT VOR ERFURT 26.03.201526.03.2015 14:34
Heimspiel Saison Halali gegen den souveränen Tabellenführer 26.03.201526.03.2015 13:59
Finales Heimspiel gegen Rudow Berlin 26.03.201526.03.2015 11:17
Noch 300 Resttickets für Champions League Final Four 26.03.201526.03.2015 11:00
Auf die Tränen folgt der Stolz 26.03.201526.03.2015 10:38
Kein Pokalsiegerbesieger 26.03.201526.03.2015 10:36
40 Jahre Volleyball Bundesliga: Im Glanz der Schale 26.03.201526.03.2015 10:31
Aus der Traum. Potsdam verliert erneut in Wiesbaden. 26.03.201526.03.2015 10:19
Schwaiger Volleyballer − unter neuen Vorzeichen gegen Leipzig 26.03.201526.03.2015 08:34
DSHS SnowTrex Köln will Oythe zum dritten Mal knacken 26.03.201526.03.2015 08:19
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Ein Wochenende im Steigerwald 25.03.201525.03.2015 15:23
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Verletzungsmisere beendet Titeltraum 24.03.201524.03.2015 18:19
MIKASA