• TV Ingersoll Bühl: Favorit holt sich den Sieg
    TV Ingersoll Bühl vs. TSV Herrsching, 22.11.14, 1. BLM
    Mit einem 3:0-Erfolg (25:14, 25:16, 25:21) gegen den TVR Herrsching meldete sich der TV Ingersoll Bühl am gestrigen Abend zurück in der Heimat. Nach den letzten Auswärtsspielen in Mitteldeutschland und Estland wurden nun endlich wieder in der Heimat aufgeschlagen.
    Klasse Leistung: MVP Angel Trinidad de Haro (Foto: Andreas Arndt / TV Ingersoll Bühl)

    In einer gut gefüllten Halle schickte Ruben Wolochin im ersten Satz Angel Trinidad de Haro, Richard Mauler, Robert Schramm Nehemiah "Nemo" Mote, Mark Plotyczer,  Lubos Kostolani und Libero David Molnar aufs Feld.

    Während sich der TVR Herrsching schwach im Angriff zeigte, konnten die Bühler das Spiel kontrollieren. Bei der ersten technischen Auszeit führte der TV Ingersoll Bühl mit 8:3. Trinidad de Haro spielte konsequent über die Mitte und Schramm machte die Punkte. Schnell stand es 12:6 für die Bühler. Der TSV Herrsching konnte den Bühlern nicht folgen. Auch der Wechsel zweier Spieler bei Herrsching bringt nicht die von Trainer Max Hauser gewünschte Wirkung. Beim Spielstand von 23:14 brachte ein Ass von Trinidad de Haro den Bühlern den ersten Satzball zum 25:14.

    In unveränderter Aufstellung ging es für die Bisons in den zweiten Satz. Dem Team aus Oberbayern gelang ein besserer Start in den Satz und bis zum Spielstand von 6:7 konnten sie die in Führung behalten. Doch Bühl gab nicht auf und konnte mit 8:7 in die erste technische Auszeit geben. Danach glich das Match einem Dominospiel, ein Punkt auf der Seite der Herrschinger, ein Punkt auf der Seite der Bühler. Bis zum Stand von 14:11, danach zog der TV Ingersoll Bühl den Herrschingern davon und konnte den Satz mit 25:16 für sich entscheiden.

    Auch zu Beginn des dritten Satzes fanden die Herrschinger besser ins Spiel und bei der ersten technischen Auszeit lag das Team von Ruben Wolchin mit 4:8 deutlich zurück. Der Wechsel von Paul Buchegger für Ruben Kostolani brachte mehr Stabilität in das Spiel der Bühler und die Aufholjagd konnte beginnen, bis zum Ausgleich von 12:12. Mit einem Blockpunkt von Schramm zum 16:15 konnte der TV Ingersoll den Satz drehen. Zwar zeigte das Team vom Ammersee in diesem Satz seine beste Leistung, doch am Ende mussten sie auch den letzten Satz abgeben und die favorisierten Bühler gewannen diesen mit 25:21.

    23.11.2014 13:13
  • VC Wiesbaden gewinnt dIe erste Partie des Wochenendes mit 3:0
    VC Wiesbaden vs. Köpenicker SC Berlin, 22.11.14, 1. BLF
    Der VC Wiesbaden bleibt zu Hause weiterhin ungeschlagen. Die Mannschaft von Trainer Andi Vollmer gewann das erste Spiel des Wochenendes gegen den Köpenicker SC mit 3:0 (25:18, 25: 13, 25:16). 1.293 Zuschauer erlebten in der Sporthalle am Platz der Deutschen Einheit eine souveräne Leistung des hessichen Bundesligisten.
    Keine 20 Stunden nach dem VCW-Jubel wartet bereits VCO Berlin in der Sporthalle am Platz der Deutschen Einheit. (Foto: Detlef Gottwald)

    Der VC Wiesbaden bleibt zu Hause weiterhin ungeschlagen. Die Mannschaft von Trainer Andi Vollmer gewann das erste Spiel des Wochenendes gegen den Köpenicker SC mit 3:0 (25:18, 25: 13, 25:16). 1.293 Zuschauer erlebten in der Sporthalle am Platz der Deutschen Einheit eine souveräne Leistung des hessichen Bundesligisten.
    Um 20.23 jubelte das VCW-Teams mit seinen zahlreichen Fans, denn der 3. Heimsieg war ein Grund zum Feiern. In allen Elementen war das Team des VC Wiesbaden den Gästen aus Köpenick überlegen und konnte dem Spiel den heimischen Stempel "aufdrücken". In 111 Spielminuten agierten die VCW-Spielerinnen sehr konzentriert, zwangen den Gegner zu Fehlern und spielten unbeschwert die erste Partie des Wochenendes.

    VCW-Trainer Andi Vollmer schickte Kaisa Alanko im Zuspiel, Karine Miujlwijk auf der Diagonalposition und Libera Izabela Śliwa aufs Spielfeld, die beiden Außenangreiferinnen Pauliina Vilponen und Regina Mapeli Burchardt sowie die Mittelblockerinnen Rebecca Schäperklaus und Jennifer Pettke.

    Diese Formation fand auch direkt gut ins Spiel, unterstützt vom heimischen und lautstarken Publikum. Im Verlaufe der Partie wechselte VCW-Coach Andi Vollmer noch Außenangreiferin Tanja Großer ins Spiel ein, ansonsten spielte die Startformation das Samstag-Spiel durch. Als MVP des Spiels wurden Lauren Barfield vom Köpenicker SC und VCW-Spielführerin Regina Mapeli Burchardt in der Wiesbadener Sporthalle am Platz der Deutschen Einheit ausgezeichnet. In der 10-Minuten-Pause konnte das Publikum VCW-Hallensprecher Till Pörner und seinem musikalischem Partner Nicolas Jaberg bei toller Livemusik erleben.

    Bereits heute um 16 Uhr stehen die Spielerinnen des VC Wiesbaden wieder auf dem Spielfeld. VC Olympia Berlin ist zu Gast in der Sporthalle am Platz der Deutschen Einheit. Die DVV-Nachwuchsspielerinnen spielten gestern in Stuttgart, unterlagen mit 1:3 (23:25, 7:25, 25:21, 19:25) und reisen heute direkt aus Stuttgart nach Wiesbaden zum Spiel an.

    23.11.2014 10:06
  • SC Potsdam setzte Schwerin beim 2:3 ordentlich unter Druck
    SC Potsdam vs. Schweriner SC, 22.11.14, 1. BLF
    Was für ein Spiel. Der SC Potsdam verliert in einer spannenden Partie knapp mit 2:3 (26:24; 16:25; 18:25; 25:23; 11:15) gegen den Rekordmeister, Schweriner SC. Die 12774 Zuschauer sahen eine Partie, in der sich beide Mannschaften nichts schenken wollten. Der SC Potsdam begann furios und ging sofort mit 4:0 in Führung. Die Startsechs mit Lisa Gründing, Bernarda Cutuk, Giulia Carraro, Jessica Rivero, Nikola Radosova, Michala Kvapilová und Libera Lisa Rühl war so präsent, dass Schwerins Trainer Koslowski schon nach wenigen Minuten gezwungen war eine Auszeit zu nehmen.
    Michala Kvapilová und Saskia Hippe wurden nach dem Spiel als wertvollste Spielerinnen geehrt

    Was für ein Spiel. Der SC Potsdam verliert in einer spannenden Partie knapp mit 2:3 (26:24; 16:25; 18:25; 25:23; 11:15) gegen den Rekordmeister, Schweriner SC.

    Die 1274 Zuschauer sahen eine Partie, in der sich beide Mannschaften nichts schenken wollten. Der SC Potsdam begann furios und ging sofort mit 4:0 in Führung. Die Startsechs mit Lisa Gründing, Bernarda Cutuk, Giulia Carraro, Jessica Rivero, Nikola Radosova, Michala Kvapilová und Libera Lisa Rühl war so präsent, dass Schwerins Trainer Koslowski schon nach wenigen Minuten gezwungen war eine Auszeit zu nehmen. Doch bis zum 8:4 war es weiterhin eine klare Angelegenheit für die Gastgeberinnen. Erst dann kam Schwerin besser ins Spiel und arbeitete sich auf 17:16 heran. SC-Potsdam-Trainer Alberto Salomoni nahm eine Auszeit. Diese zeigte Wirkung. Ein knallharter Angriffsschlag von Potsdams Diagonalangreiferin Michala Kvapilová sorgte für das 18:16. Beim Stand von 21:18 wechselte Alberto Salomoni dann die 16-jährige Sophie Dreblow für Jessica Rivero ein. Die eigentliche Libera sollte für mehr Stabilität in der Annahme sorgen. Dies gelang auch recht gut und der erste Satzpunkt war beim 24:19 zum Greifen nah. Doch Schwerin schaffte es fünf Satzbälle abzuwehren. Beim 24:24 behielten die SC-Mädels allerdings die Nerven und holten den Punkt mit 26:24 auf ihr Konto.

    Im zweiten Satz waren die Schwerinnerinnen wesentlich sicherer und angriffsstärker als im ersten Satz. Beim 6:8 lag der SC zum ersten Mal im Spiel zurück und zeigte besonders in der Annahme Unsicherheiten. Doch Salomoni blieben kaum Alternativen zum Wechseln, da er auf seine Annahme-Spezialistin Seomara Sainz sowie auf seine Hauptangreiferin Ivonee Montano (beide mit ihren Nationalmannschaften unterwegs) auch am Samstag verzichten musste. Schwerin holte den zweiten Satz sicher mit 16:25 auf sein Konto.

    Der SC Potsdam ließ sich jedoch vom Satzverlust nicht beeindrucken und spielte weiter munter auf. Besonders in der ersten Phase des dritten Satzes konnten sie den Favoriten aus Schwerin gehörig unter Druck setzen. Mit 12:6 enteilten sie der Mannschaft von Felix Koslowski, die überaus gefordert wurde in der MBS-Arena in Potsdam und doch immer wieder zurückkam. Schwerin kam auf 13:13 heran und zog mit 17:20 davon. Wie auch schon im ersten und zweiten Satz wechselte Salomoni wieder Sophie Dreblow für die Annahme ein. Für die 16-Jährige war es der erste Einsatz in der diesjährigen Bundesliga-Saison. Doch auch sie konnte am 18:25 nichts ändern. Der SC Potsdam lag mit 1:2 nach Sätzen zurück und musste nun den vierten für sich entscheiden, um wenigstens einen Punkt zu behalten.

    Und genauso traten sie im vierten Satz dann auf. 5:3 führte der SC, beim 13:10 konnte Kapitänin Kathy Radzuweit ihr "Comeback" nach ihrer dreiwöchigen Verletzungspause wegen eines Fingerbruchs geben. "Kathy ist wichtig für die Mannschaft", sagte Salomoni nach der Partie. "Nicht weil es Lisa Gründing im Block schlecht macht. Aber Kathy ist in den entscheidenden Momenten da." Der vierte Satz war ein wahres Spiel auf Augenhöhe. Über die Spielstände von 20:18, 22:21 und 24:22 erlebten die Zuschauer einen wahren Krimi um die Punkte. Und ein letzter ewig andauernder Ballwechsel brachte die Halle beim 25. Punkt für Potsdam endgültig zum Kochen. Der Jubel war riesig.

    Es ging in den Tiebreak. Der psychologische Vorteil lag zwar bei den Potsdamern, die den vierten Satz gewinnen konnten, doch Schwerin konnte noch etwas mehr aus sich herauskitzeln, als die Gastgeberinnen. Beim 4:7 zogen Lousiane Souza Ziegler und Co. davon. Beim 6:10 nahm Alberto Salomoni eine letzte Auszeit. Er motivierte sein Team noch einmal und es zeigte Wirkung. Jessica Rivero, Nikola Radosova und Michala Kvapilová punkteten noch einmal und brachten den SC auf 11:14 heran. Am Ende war das Glück nicht auf Potsdams Seite. Ein letzter Angriff von Rivero wurde wegen Übertretens der 3m-Linie für Schwerin gewertet.

    Michala Kvapilová wurde nach dem Spiel als wertvollste SC-Potsdam-Spielerin geehrt. Die 24-Jährige konnte 25x punkten und war damit die Topscorerin des Spiels. Bemerkenswert ist allerdings, dass auch Nikola Radosova (17 Punkte) und Jessica Rivero (15 Punkte) über die 15-Punkte-Marke kamen. Von Schwerin wurde Saskia Hippe als wertvollste Spielerin ausgezeichnet. Sie kam auf 16 Punkte - ebenso wie Kapitänin Lousiana Souza Ziegler.   

     

    23.11.2014 09:11
  • CHV-Männer können keinen Boden gutmachen
    NETZHOPPERS KW-Bestensee vs. CLOUD&HEAT VOLLEY DRESDEN, 15.11.14, 1. BLM
    Die Männer des CLOUD&HEAT VOLLEY DRESDEN unterlagen am 22.11.14 dem Gast TV Rottenburg mit 0:3 (23:25; 17:25; 23:25). Der Tabellenletzte konnte damit keinen Boden zu den vor ihm platzierten Teams wettmachen.
    Foto: Dirk Michen

    Die Ausgangssituation für dieses Spiel war eindeutig: Der Gast aus Rottenburg gewann bisher alle sechs ausgetragenen Spiele und hat dabei mit vier Siegen im Tiebreak seine Nerven- und Kampfstärke bewiesen. Der Tabellendritte trat so mit breiter Brust beim Schlusslicht CHV Dresden an. Das junge Team des Gastgebers hat dagegen in sieben Spielen nur einen einzigen 3:2-Sieg auf seinem Konto und liegt mit 2 Punkten auf dem letzten Tabellenplatz. Die Dresdner mussten zudem auf ihren etatmäßigen Diagonalangreifer Adrian Szlubowski verzichten, der sich am vergangenen Wochenende im Spiel gegen Netzhoppers KWH verletzt hatte. So wäre alles andere als ein Gästesieg eine Überraschung gewesen.

    Trainer Zoran Nikolic setzte Nicolas Marks auf die Diagonalposition. Tino Walter spielte gemeinsam mit Aleksandar Veselinovic auf Außen. Im Zuspiel begann Santino Rost, und im Mittelblock stand das bewährte Duo Alan Wasilewski und Miro Vrban auf dem Feld. Als Libero erhielt Martin Kroß den Vorzug vor Robert Went.
    Während des Spieles kamen Florian Hecht und Ole Schwerin in die Partie.

    Der CHV-Coach hatte seine Mannschaft gut auf den Gegner eingestellt. Sie begann druckvoll und lag im ersten Satz ständig bis 21:19 in Front. Doch dann schien bei den Dresdnern zunehmend die Nerven mitzuspielen. Zwei Unachtsamkeiten der Gastgeber führten zum 21:21-Ausgleich, und anschließend brachte Dirk Mehlberg mit einem Ass die Gäste mit 22:21 in Führung. Durch einen Dresdner Annahmefehler zog der Tabellendritte auf 23:21 davon. Nikolas Marks verkürzte wohl noch einmal auf 23:24, aber dann sorgte eine fragwürdige Entscheidung des ansonsten sicher agierenden 1. Schiedsrichters Stefan Gierke für den 25:23-Satzgewinn der Gäste.

    Im zweiten Satz konnten die Elbestädter das Spiel nur am Anfang bis 7:7 ausgeglichen gestalten. Danach war es eine klare Angelegenheit der Gäste. Mit gezielten Aufschlägen nutzten sie schonungslos die Annahmeschwäche der Gastgeber aus und lagen bereits zur zweiten technischen Auszeit mit 16:10 in Front. Das Spiel der Dresdner zerfiel zusehends, so dass dieser Satz klar mit 25:17 an die Rottenburger ging.

    Der dritte Abschnitt glich dem ersten. Die Gastgeber, bei denen nun Ole Schwerin Regie führte und bei 10:9 Florian Hecht für Miro Vrban in die Partie kam, lagen bis 17:15 stets in Front. Dann kippte der Satz. Mit vier Punkten in Folge gingen die Gäste mit 19:17 in Führung und ließen sich diese nicht mehr nehmen. Rottenburgs Bester, der nur 1,89 m große "Floh" Dirk Mehlberg sorgte mit einem gekonnten Leger für den 25:23-Satzerfolg.
    Damit stand die 0:3-Niederlage der Gastgeber fest. Was schon in den letzten Spielen auffiel, fehlt dem jungen Dresdner Team augenscheinlich ein erfahrener älterer Spieler, der in solchen engen Spielabschnitten die nötige Ruhe ausstrahlt und die jungen Spieler führt.

    Erfolgreichste CHV-Punktesammler waren Aleksandar Veselinovic mit 11 Punkten sowie Nicolas Marks und Tino Walter mit je 10 Punkten.

    Dirk Mehlberg (Rottenburg) und Ole Schwerin (Dresden) wurden als volleyballdirekt.de-MVP ausgezeichnet. Die Auszeichnung nahm Herr Loos vom langjährigen Sponsor, der Kanzlei Künzel Schmidt & Partner  www.kuenzel-schmidt.de, vor.

    Die Elbestädter  müssen bereits am Mittwoch, den 26. November beim starken Aufsteiger  SVG Lüneburg, der aktuell auf einen sehr guten 6. Platz liegt, antreten und stehen dort wahrscheinlich wieder ohne ihren etatmäßigen Diagonalangreifer Adrian Szlubowski vor keiner leichten Aufgabe. Wir hoffen natürlich, dass die "goldenen Hände" der Physiotherapeutin Tina Rößler vom TSZ Therapie- und Sportzentrum Dresden www.tsz-dresden.com dafür sorgen, dass der polnische Angreifer möglichst schnell wieder sein Team verstärken kann.

    Stimmen zum Spiel:
    TVR-Trainer Müller-Angstenberger: "Es war für uns das erwartet schwere Spiel. Beide Mannschaften agierten in den Sätzen 1 und 3 auf Augenhöhe. Mit 6 Siegen im Rücken lässt es sich natürlich leichter spielen als mit 6 Niederlagen. Zudem verleihen 4 Tiebreak-Siege zusätzliche Sicherheit. Ausschlaggebend für unsere erfolgreiche Serie ist, dass uns die Integration von sechs neuen Spielern sehr gut gelungen ist. Dadurch sind wir für den Gegner schwerer ausrechenbar."

    CHV-Trainer Nikolic: "Ich gratuliere Rottenburg zum Sieg. Ich bin mit unserem Spiel nicht zufrieden. Unser Problem ist, dass wir derzeit keine 6 stabilen Spieler haben. Wir werden wahrscheinlich auch in den nächsten Spielen auf unseren etatmäßigen Diagonalangreifer verletzungsbedingt verzichten müssen. Wir trainieren 8 bis 10-mal wöchentlich intensiv. Da werden sich auch die Erfolge noch einstellen. Wir müssen jetzt die kurze Zeit bis zum nächsten Spiel in Lüneburg nutzen, um unsere Fehler auszumerzen."

    CHV-Zuspieler Ole Schwerin: "Ich bin natürlich enttäuscht über die Niederlage. Dass wir jeweils in der Schlussphase der Sätze 1 und 3 das Spiel aus der Hand gegeben haben, ärgert mich am meisten. Wir sind jetzt an einem Tiefpunkt, aber es wird auch wieder bergauf gehen."

     

    23.11.2014 07:38
  • Aufregendes 3:2 gegen Hamburg: Rote Raben holen dritten Heimsieg
    Rote Raben Vilsbiburg vs. VT Aurubis Hamburg, 22.11.14, 1. BLF
    Den dritten Bundesliga-„Dreier“ in Folge haben die Roten Raben verpasst – aber das dritte Liga-Heimspiel in dieser Saison gewonnen. Sie setzten sich gegen VT Aurubis Hamburg in einem intensiven, hart umkämpften Match mit 3:2 durch und verbuchten damit zwei weitere Zähler auf ihrem Konto. Vor 1.169 Zuschauern in der Ballsporthalle verwertete Silvana Olivera den Matchball zum 15:13 im Tiebreak, die argentinische Spielführerin war mit 21 Zählern die erfolgreichste Punktesammlerin im Vilsbiburger Trikot und wurde folgerichtig zum MVP gewählt.
    Vorbildlicher Kapitän: Silvana Olivera machte für die Roten Raben gegen Hamburg 21 Punkte, darunter den Matchball, und wurde zu Recht MVP des Abends. (Foto: Michael Stolzenberg)

    Den dritten Bundesliga-"Dreier" in Folge haben die Roten Raben verpasst - aber das dritte Liga-Heimspiel in dieser Saison gewonnen. Sie setzten sich gegen VT Aurubis Hamburg in einem intensiven, hart umkämpften Match mit 3:2 durch und verbuchten damit zwei weitere Zähler auf ihrem Konto. Vor 1.169 Zuschauern in der Ballsporthalle verwertete Silvana Olivera den Matchball zum 15:13 im Tiebreak, die argentinische Spielführerin war mit 21 Zählern die erfolgreichste Punktesammlerin im Vilsbiburger Trikot und wurde folgerichtig zum MVP gewählt.

     

    Raben-Trainer Jan de Brandt musste auf Edina Dobi verzichten, die sich im Training an der Hand verletzt hatte. Für sie rückte Celin Stöhr an ihrem 21. Geburtstag in den Mittelblock. Zudem ließ der Coach Rebecka Lazic anstelle von Silvana Olivera beginnen, ab dem 2. Satz stand dann wieder der Kapitän auf dem Feld.

     

    Die Roten Raben kamen nicht gut ins Spiel, lagen im 1. Satz schnell 4:8 hinten. Bei 17:17 bzw. 18:18 schienen sie in die Partie hineingefunden zu haben, ließen den Gegner aus der Hansestadt dann aber erneut davonziehen - zum 21:25 und damit 0:1. Der 2. Durchgang verlief wechselvoll: Vilsbiburg lag 6:8 hinten, 12:10 vorne und wieder 17:20 zurück - ehe Quirine Oosterveld, inzwischen für Lena Stigrot auf dem Feld, an die Aufschlaglinie ging und 8 (!) Punkte am Stück machte. Darunter war ein echter Legenden-Ballwechsel zum 23:20, der die Zuschauer buchstäblich von den Sitzen riss. Mit einem 25:20 glichen die Gastgeberinnen also zum 1:1 aus.

     

    Der Durchbruch war das nicht für die Roten Raben, die im 3. Satz mit 4:8 erneut schlecht starteten. Bei 14:14 und 16:16 waren sie auf Augenhöhe, um dann aber -Parallele zum Eröffnungssatz - wieder abreißen zu lassen. Hamburg holte diesen Abschnitt mit 25:22 und hatte bei einer 2:1-Satzführung schon mal einen Punkt sicher.

     

    Mehr wurde es aber nicht für den Außenseiter. Im 4. Satz waren die Roten Raben eindeutig das dominierende Team, über 8:3 und 16:13 marschierten sie zum 25:20 - der Satzausgleich zum 2:2 erzwang den Tiebreak.

     

    Der verlief so eng wie das gesamte Match. Keine Mannschaft hatte zu irgendeinem Zeitpunkt mehr als 2 Punkte Vorsprung, in der Endphase ging es regelmäßig hin und her: 10:10, 11:11, 12:12 hieß es, auch 13:13. In der heißen Phase avancierte nun Quirine Oosterveld zur Schlüsselfigur der Roten Raben. Der niederländische Neuzugang machte in der Offensive (10 Punkte!) sein bisher bestes Spiel für Vilsbiburg, und mehr noch als die Statistik beeindruckte die Art und Weise, in der die Außenangreiferin ihr riesiges Kämpferherz in beide Hände nahm und einige ganz wichtige Punkte förmlich erzwang.

     

    Auf ähnliche Weise gelang es dann Silvana Olivera, einem für die Raben schwierigen Match letztlich das Etikett "Arbeitssieg" umzuhängen: Beim Matchball wollte die Argentinierin das Ding unbedingt zu Ende bringen, der letzte Punkt des Abends war nicht das Ergebnis eines akrobatischen Spielzugs, sondern einer schieren Willensleistung der vorbildlichen Spielführerin, die danach erst mal ein paar Sekunden unter dem Netz liegen blieb - ausgepowert und glücklich.

     

    23.11.2014 00:34
  • DVV-Pokal: Viertelfinale der Frauen wird am Mittwoch in Berlin gezogen
    Pokal | VBL-News
    In dieser Woche steht bei den Damen das Achtelfinale im DVV-Pokal auf dem Programm. Die Auftaktpartie bestreiten am Dienstag NawaRo Straubing, Tabellenführer der 2. Volleyball Bundesliga Süd, und der amtierende Deutsche Meister Dresdner SC (aktuell Tabellenzweiter der 1. Volleyball Bundesliga). Noch am Mittwochabend werden dann die Viertelfinalbegegnungen gezogen. Die Auslosung ist öffentlich und findet nach dem Spiel zwischen dem Köpenicker SC und dem Schweriner SC (Spielbeginn: 18.00 Uhr) in der Sporthalle Hämmerlingstraße (Hämmerlingstraße 80-88, 12555 Berlin) statt. Die Ziehung des Viertelfinals wird auch bei VBL.TV zu sehen sein.

    In dieser Woche steht bei den Damen das Achtelfinale im DVV-Pokal auf dem Programm. Die Auftaktpartie bestreiten am Dienstag NawaRo Straubing, Tabellenführer der 2. Volleyball Bundesliga Süd, und der amtierende Deutsche Meister Dresdner SC (aktuell Tabellenzweiter der 1. Volleyball Bundesliga). Noch am Mittwochabend werden dann die Viertelfinalbegegnungen gezogen. Die Auslosung ist öffentlich und findet nach dem Spiel zwischen dem Köpenicker SC und dem Schweriner SC (Spielbeginn: 18.00 Uhr) in der Sporthalle Hämmerlingstraße (Hämmerlingstraße 80-88, 12555 Berlin) statt. Die Ziehung des Viertelfinals wird auch bei VBL.TV zu sehen sein.

    Das Objekt der Begierde: der DVV Pokal (Foto: Conny Kurth)

    Die Spiele am Dienstag und Mittwoch im Überblick:

    Dienstag, 04.11.14, 19:30 Uhr: NawaRo Straubing - Dresdner SC

    Mittwoch, 05.11.14, 19:00 Uhr: Stralsunder Wildcats - VT Aurubis Hamburg

    Mittwoch, 05.11.14, 20:00 Uhr: DSHS SnowTrex Köln - Rote Raben Vilsbiburg

    Mittwoch, 05.11.14, 20:00 Uhr: SWE Volley-Team - SC Potsdam

    Mittwoch, 05.11.14, 17:00 Uhr: Allianz MTV Stuttgart II - Ladies in Black Aachen

    Mittwoch, 05.11.14, 18:00 Uhr: Köpenicker SC - Schweriner SC

    Mittwoch, 05.11.14, 19:30 Uhr: Allianz MTV Stuttgart - VC Wiesbaden

    Mittwoch, 05.11.14, 19:30 Uhr: VolleyStars Thüringen - USC Münster

    04.11.2014 12:03
shoepassion

Satzgewinn „versüßt“ die Niederlage gegen den Meister

Ladies in Black Aachen vs. Dresdner SC, 22.11.14, 1. BLF

Immerhin ein Satzgewinn und eine echte Leistungssteigerung – mehr war für die Ladies in Black dann aber doch nicht drin. Vor rund 1000 Zuschauern im Hexenkessel an der Neuköllner Straße mussten sich die Aachenerinnen dem Deutschen Meister mit 1:3 (25:22, 19:25, 20:25, 12:25) geschlagen geben.

23.11.2014 14:31

Die Reise soll sich wieder lohnen

SV Schwaig vs. VYS Friedrichshafen, 23.11.14, 2. BLSM

Gut 300 Kilometer und etwas mehr als drei Stunden Fahrtzeit liegen vor den Volley YoungStars Friedrichshafen, bevor sie am Sonntag, 23. November, 16 Uhr in Schwaig antreten. Eine Fahrt, die sie gerne antreten. Schließlich haben sie gute Erinnerungen an ihre Auftritte in der Sporthalle am Mittelbügweg.

23.11.2014 13:21

Aufsteiger Aligse zwingt den Tabellenführer zur ersten Heimniederlage

VC Bitterfeld-Wolfen vs. SF Aligse, 22.11.14, 2. BLNM

Ja, ist denn schon Weihnachten? Ohne diese Frage ironisch zu meinen, konnte man den Sportfreunden bei Gastgeber Bitterfeld kein größeres Geschenk machen. Ein herzlicher Empfang, eine sympathische Mannschaft und ein unter seinen Möglichkeiten gebliebener Gegner. Dies sind Faktoren, die einen Auswärtsspieltag zu einem Happening machen.

23.11.2014 13:06

DVV-Pokal-Viertelfinale: Friedrichshafen empfängt Berlin

Pokal | VBL-News

Viola Knospe, Corina Wagner und Frank Bleydorn (Foto: Frank Heinrich)Alle Partien des Achtelfinals im DVV-Pokal sind vorbei. Als letzte Mannschaft erreichte der TV Rottenburg die nächste Runde. Am Donnerstagabend kam das Team von Trainer Hans Peter Müller-Angstenberger in Bitterfeld-Wolfen zu einem hauchdünnen 3:2-Erfolg.

14.11.2014 01:38

Viertelfinale des DVV-Pokals wird in Bitterfeld ausgelost

Pokal | VBL-News

Der DVV-Pokal der Männer (Foto: Conny Kurth)In dieser Woche findet bei den Männern das DVV-Pokal-Achtelfinale statt. Die Auftaktpartien bestreiten am heutigen Dienstag die TSG Solingen Volleys (gegen den 12-fachen Pokalsieger und Titelverteidiger VfB Friedrichshafen) und der TSV Herrsching (gegen den amtierenden Deutschen Meister BR Volleys). Am Mittwochabend stehen fünf weitere Pokalpaarungen auf dem Programm, ehe der VC Bitterfeld-Wolfen am Donnerstag gegen den TV Rottenburg (derzeit auf dem zweiten Platz der 1. Volleyball Bundesliga) das Achtelfinale ausklingen lässt.

11.11.2014 16:06

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Datum
DSHS SnowTrex Köln erkämpft 3:2-Sieg in Kiel 23.11.201423.11.2014 11:59
VC Wiesbaden gewinnt dIe erste Partie des Wochenendes mit 3:0 23.11.201423.11.2014 10:06
SC Potsdam setzte Schwerin beim 2:3 ordentlich unter Druck 23.11.201423.11.2014 09:11
CHV-Männer können keinen Boden gutmachen 23.11.201423.11.2014 07:38
Zweimal drei Punkte sind das Ziel für das Wochenende 23.11.201423.11.2014 07:37
Aufregendes 3:2 gegen Hamburg: Rote Raben holen dritten Heimsieg 23.11.201423.11.2014 00:34
VT Aurubis Hamburg erkämpft und erspielt sich Punkt im Rabennest 22.11.201422.11.2014 22:50
DSC bleibt ungeschlagen an der Spitze! 3:1-Erfolg in Aachen 22.11.201422.11.2014 22:38
SWD powervolleys: Deutliche Steigerung, deutlicher Sieg 22.11.201422.11.2014 21:39
Einseitiges Nachbarschaftsduell 22.11.201422.11.2014 21:37
TVR: Das war der siebte Streich – Rottenburg gewinnt auch gegen Dresden 22.11.201422.11.2014 19:11
proWIN Volleys TV Holz: Zuletzt zwei Siege in Folge, jetzt zwei Heimspiele in zwei Tagen! 22.11.201422.11.2014 10:36
Doppel-Spieltag in Offenburg 22.11.201422.11.2014 09:35
Bocholter Fünfsatzkönige stehen vor Doppelspieltag 22.11.201422.11.2014 01:00
„La Decima“ am Netz 21.11.201421.11.2014 22:49
MIKASA