• TV Ingersoll Bühl: Krimi vor Weihnachten
    TV Ingersoll Bühl vs. SWD powervolleys DÜREN, 20.12.14, 1. BLM
    Am Samstag, 20.12.14 fand das letzte reguläre Bundesligaspiel des TV Ingersoll Bühl vor Weihnachten statt. Gegen den Tabellennachbarn SWD powervolleys Düren wollten die Bühler den dritten Platz der Tabelle verteidigen. Doch gegen eins starkes Team aus Düren musste sich der TV Ingersoll Bühl mit einem 1:3 (19:25, 25:22, 30:32, 19:25) geschlagen geben.
    Zusammenhalt, in guten wie in schlechten Zeiten! (Foto: Andreas Arndt / TV Bühl)

    Angel Trinidad de Haro, Richard Mauler, Magloire "Maya" Mayaula, Robert Schramm, Mark Plotyczer, Lubos Kostolani und Libero David Molnar bildeten die Startformation in einem von Beginn an emotionsgeladenen Spiel. Vor ca. 1.500 Zuschauern und lautstarken Fans aus Düren begann das Match auf Augenhöhe. Keine der beiden Mannschaften konnte sich entscheidend absetzen. Bis zum Stand von 11:11 war das Spiel ausgeglichen, danach gelang es den powervolleys den Vorsprung auszubauen. Zu viele Fehler auf der Seite der Bühler sowie eine schwache Annahme führten zum ersten Satzerfolg von 19:25 für das Team von Michael Mücke.

    Im zweiten Satz konnte der TV Ingersoll Bühl den Druck erhöhen und die Mannschaft führte zeitweise mit 5 Punkten, doch Düren ließ nicht locker. Trotz des Wechsels von Paul Buchegger für Angel Trinidad de Haro gelang dem Team aus Düren eine Aufholjagd bis zum Spielstand von 20:19. Doch die Mannschaft des TV Ingersoll Bühl kämpfte verbissen bis zum Satzerfolg von 25:22 und somit zum Satzausgleich. 

    Der dritte Satz entwickelte sich dann zu einem wahren Punktekrimi. Zu Beginn des Satzes gelang keiner Mannschaft ein eindeutiger Vorsprung. Erst ab Satzmitte konnten die Bühler etwas davon zeihen, doch Düren blieb dran und glich zum 19:19 aus. Vor den jubelnden Fans wechselten sich beide Teams mit der Führung und mit den Satzbällen ab. Am Ende fehlte dem TV Ingersoll Bühl ein Quäntchen Glück und die Mannschaft musste mit einem 30:32 auch den dritten Satz an Düren abgeben.

    Im spielentscheidenden vierten Satz lag der TV Ingersoll Bühl schnell zurück. Düren blieb weiter auf Erfolgspur und konnte die Führung auf 10:15 ausbauen. Die Abwehr der SWD powervolleys zeigte sich bombensicher und Bühl leistete sich zu viele Fehler. Zwar gelang den Bühlern nochmals eine kleine Aufholjagd, aber am Ende schien der  Mannschaft von Ruben Wolochin die Ideen auszugehen. Trotz einiger guter Aktionen kamen sie nicht über ein 19:25 hinaus.

    Das Team aus Düren revanchierte sich mit dem Sieg in Bühl für das Hinspiel. Dies konnte der TV Ingersoll Bühl noch mit einem klaren 3:0 gewinnen.

    In Bühl heißt es nun volle Konzentration auf das nächste Spiel. Am 28.12. wird der TV Ingersoll Bühl im Halbfinale des DVV Pokals auf den VfB Friedrichshafen treffen. Tickets für die Partie gibt es an den Vorverkaufsstellen.

    21.12.2014 12:27
  • Allianz MTV gewinnt "unnötigen" 3:2-Krimi in Wiesbaden
    VC Wiesbaden vs. Allianz MTV Stuttgart, 20.12.14, 1. BLF
    Wenn man sich in dieser Saison als Wegbegleiter der Stuttgarter Volleyball-Bundesligadamen nicht verwundert die Augen reibt, dann wird das wohl auch in Zukunft nie mehr der Fall sein. Allein was dieses Team im bisherigen Saisonverlauf schon geleistet hat, ist aller Ehren wert. Doch dass es nun auch noch anfängt, ernsthaft um die Tabellenspitze mitzuspielen, ist bemerkenswert. Schon die Tatsache, dass am zehnten Bundesliga-Spieltag das Match Wiesbaden gegen Stuttgart das Spitzenduell sein würde, hatte vor der Saison sicherlich niemand so auf dem Zettel. Dass Stuttgart dann auch noch als Sieger vom Platz gehen würde und dabei sogar einen Satz und einen Punkt "verschenkt" hat – das sorgte in der neuen Sporthalle am Platz der Deutschen Einheit nicht nur bei VCW-Maskottchen Vincent für Kopfschütteln. Bis Mittwoch hatte Wiesbaden zuhause noch nie verloren. Und dann innerhalb von drei Tagen gleich zweimal, gegen Dresden und gegen Stuttgart.
    Haben weiterhin einen "Lauf": die Mädels von Allianz MTV Stuttgart (Foto: Tom Bloch)

    Wenn man sich in dieser Saison als Wegbegleiter der Stuttgarter Volleyball-Bundesligadamen nicht verwundert die Augen reibt, dann wird das wohl auch in Zukunft nie mehr der Fall sein. Allein was dieses Team im bisherigen Saisonverlauf schon geleistet hat, ist aller Ehren wert. Doch dass es nun auch noch anfängt, ernsthaft um die Tabellenspitze mitzuspielen, ist bemerkenswert. Schon die Tatsache, dass am zehnten Bundesliga-Spieltag das Match Wiesbaden gegen Stuttgart das Spitzenduell sein würde, hatte vor der Saison sicherlich niemand so auf dem Zettel. Dass Stuttgart dann auch noch als Sieger vom Platz gehen würde und dabei sogar einen Satz und einen Punkt "verschenkt" hat - das sorgte in der neuen Sporthalle am Platz der Deutschen Einheit nicht nur bei VCW-Maskottchen Vincent für Kopfschütteln. Bis Mittwoch hatte Wiesbaden Zuhause noch nie verloren. Und dann innerhalb von drei Tagen gleich zweimal, gegen Dresden und gegen Stuttgart.

    Im ersten Satz, in den Wiesbaden unkonzentriert startete, konnte Stuttgart einen Drei-Punkte-Vorsprung nur bis zur Satzmitte halten. Zwar spielte Mareike Hindriksen sehr gut zu und glänzte auch wieder mit ihrer Aufschlagstärke, doch entpuppte sich vor allem die Blocksicherung als großes Stuttgarter Manko in Durchgang eins. Wiesbaden nutzte diese Schwäche mit zahlreichen Lobs, fing sich allmählich, wurde immer stärker und zog trotz eigener Annahmeschwäche auf 19:14 davon. Dann aber wechselte Stuttgarts Trainer Guillermo Hernandez mit Athina Papafotiou und Heather Meyers quasi den Satzgewinn ein. Die neue Zuspielerin brachte den gewünschten Impuls (auch beim Aufschlag) und Stuttgart machte sieben Punkte in Folge. Beim Stand von 21:22 hatte Wiesbaden dann nochmals die Chance zurückzuschlagen, doch ein klasse Lob von Kim Renkema und gleich danach ein Hammerpunkt durch Diagonalangreiferin Katherine Harms besiegelten das 21:25. Insgesamt setzte Stuttgart die Wiesbadener Abwehr während des gesamten Matches durch risikoreiche Aufschläge stark unter Druck - kein Wunder, denn wenn die Abwehr bei Wiesbaden nicht funktioniert, tut sich das Team von Andreas Vollmer bekanntermaßen ziemlich schwer.

    Im zweiten Satz präsentierte sich Wiesbaden (nach erneutem Fehlstart) deutlich konstanter und zog dank ihrer Top-Angreiferinnen Jennifer Pettke, Regina Mapeli-Burchardt und Pauliina Vilponen Stück für Stück auf 16:11 davon. Stuttgart-Coach Guillermo Hernandez hatte weiter auf das belebende Element des ersten Satzes, Athina Papafotiou, gesetzt. Nun wechselte er zurück auf die erfahrenere Zuspielerin Mareike Hindriksen und brachte zugleich Katherine Harms zurück aufs Feld. Beide bedankten sich direkt mit Breakpunkten - und kurze Zeit später stand es nach Aufschlagfehler VCW 19:20 für Stuttgart. Auf spielerisch absolut hochklassigem Niveau wechselte die Führung nun zwischen den beiden Spitzenteams hin und her. Nach einem Punkt für Stuttgart zum 23:24 hatte Allianz MTV insgesamt dreimal die Chance zum Satzgewinn. Doch alle Satzbälle wurden durch Wiesbaden abgewehrt. Wiesbaden wiederum nutzte gleich den ersten eigenen Satzball gnadenlos aus, durch einen in der Halle schwer umjubelten Schmetterschlag von Vilponen über rechts. Der Satzgewinn ging in Ordnung, in der Tendenz war Wiesbaden jetzt im zweiten Durchgang das bessere, reifere Team.

    Im dritten Satz spielte dann nur noch eine Mannschaft: Allianz MTV Stuttgart. Mit überaus starker Blockarbeit, vor allem durch Renata Sandor und Katherine Harms, variablem und mitreißendem Angriffsspiel und einer sehr stabilen und genauen Annahme brachten Kim Renkema & Co. die Hessinnen schier zu Verzweiflung. Mehrfach verlor Wiesbaden vier oder mehr Punkte am Stück. Vor allem die Annahmeschwäche des VCW um Pauliina Vilponen, die dennoch als insgesamt zweitbeste Scorerin für wichtige Punkte bei den Gastgeberinnen sorgte, wurde von Stuttgart gnadenlos ausgenutzt. Beim Stand von 11:21 durften dann auf Stuttgarter Seite noch einmal Heather Meyers und Athina Papafotiou ran. Letztere setzte dann mehrfach Renata Sandor hervorragend in Szene, die von diesem Zeitpunkt an allein drei Punkte (und insgesamt 21 im Match) zum Satzgewinn (13:25) beitrug.

    Ab dem vierten Satz ließ dann das Niveau der Partie, das zuvor ausgesprochen hoch war, merklich nach. Sie blieb aber spannend, weil Wiesbaden ins Spiel zurückgefunden hatte und beide Teams nun bedingungslos um jeden Punkt kämpften. Beim Stand von 13:13 kippte das Spiel dann durch einen wuchtigen Hinterfeldangriff von Katherine Harms leicht in Richtung Stuttgart. Nach einem kurz gestellten Schnellangriff durch die Mitte von Micheli Tomazela stand es schließlich 16:20 für Stuttgart und das Match schien bei aufkommender Stuttgarter Dominanz gelaufen. Was nun passierte, gibt es in dieser Form praktisch nur im Volleyball und macht diesen Sport so überaus reizvoll (auch wenn Stuttgart in diesem Fall der Leittragende war): VCW-Trainer Andreas Vollmer wechselte erstmals Mittelblockerin Julia Osterloh ein, diese brachte mit zwei Angriffspunkten die Hoffnung nach Wiesbaden zurück. Die Halle tobte, Stuttgart unterlief gleich darauf ein Annahmefehler - und das Schicksal nahm seinen Lauf. Allianz MTV machte total verunsichert keinen einzigen Punkt mehr, verlor neun Zähler in Folge und handelte sich so völlig unnötig den Tiebreak ein (25:20). Und als ob ein Regisseur das Drehbuch für diesen Satz geschrieben hätte, konnte es natürlich nur eine Spielerin sein, die den abschließenden Block-Punkt zu diesem Satzgewinn machte: Julia Osterloh.

    Wiesbaden hatte nun eigentlich das Momentum auf seiner Seite. Doch trotz großem Kampf konnte das Team im fünften Satz kein einziges Mal in Führung gehen. Stuttgart spielte ruhig und abgeklärt, die Führungsspielerinnen Kim Renkema, Micheli Tomazela und Renata Sandor waren stets Herren der Lage. Bei Wiesbaden kämpfte vor allem Kapitänin Regina Mapeli-Burchardt beherzt gegen die drohende Niederlage an, sodass es trotz Stuttgarter Souveränität nie mehr als zwei Punkte Differenz zwischen den beiden Teams gab. Erst als Kim Renkema über links einen glücklichen Punkt ganz hinten ins VCW-Feld setzte, schien beim Stand von 9:12 wieder alles für Stuttgart gelaufen. Vollmer, wenige Minuten zuvor mit der gelben Karte wegen Meckerns bestraft, nahm eine Auszeit und richtete sein Team wieder auf - und Wiesbaden schaffte vor tobender Kulisse tatsächlich den 12:12-Ausgleich und schließlich das 13:13. Spannung pur! Doch ein krachender Schmetterball von Kim Renkema, eine Fehlaufgabe von Julia Osterloh und ein Monsterblock von Renata Sandor (allein gegen Vilponen) machten dem Spuk ganz plötzlich ein Ende! Stuttgart gewinnt in Wiesbaden 3:2, macht insgesamt 11 Punkte mehr als der Tabellendritte und freut sich zu Recht über zwei Punkte auf dem Konto. Es hätten aber auch drei sein können, ja sogar sein müssen. Regina Mapeli-Burchardt gewinnt vollkommen klar die silberne MVP-Medaille. Gold für Stuttgart ging wieder einmal an Renata Sandor.

    21.12.2014 12:10
  • GCDW begeistert erneut - Punktgewinn gegen Rottenburg
    TSV Herrsching
    Das Volleyball-Jahr 2014 beendet der GCDW mit einer grandiosen Vorstellung und einem Punktgewinn. Am Samstag verliert das Team von Max Hauser in der Nikolaushalle zwar mit 2:3 (25:22, 18:25, 25:22, 22:25, 10:15) gegen den TV Rottenburg, begeistert aber erneut seine Fans.
    Der GCDW (dunkle Trikots) kämpfte um jeden Ball und überzeugte auch spielerisch.

    Die 1000 Zuschauern in der ausverkauften Nikolaushalle waren elektrisiert von dem, was beide Mannschaften 128 Minuten lang auf das Parkett zauberten. Und das galt sowohl für die GCDW-Fans als auch für die mitgereisten Anhänger des TVR.

    Herrschings Coach Max Hauser brachte es nach dem Match gegen den Tabellenfünften auf den Punkt: "Es hat heute riesigen Spaß gemacht - den Spielern und den Zuschauern. Die Mannschaft hat alles gegeben. Es war das Spiel, das wir uns als Jahresabschluss erhofft haben." Ob er denn traurig sei, dass es "nur" ein Punkt wurde an diesem Abend, verneinte Hauser vehement: "Die Punkteausbeute ist mir gar nicht so wichtig. Ich schaue eher auf die Entwicklung der Mannschaft. Und die ist absolut positiv." Tatsächlich hat sich seit Saisonbeginn einiges getan beim GCDW. Zunächst wurde an Aufschlag und Annahme gefeilt, seit einiger Zeit verfeinert Coach Hauser die Abstimmung im Angriff immer weiter.
    Das Ergebnis dieser Tüftelarbeit war am Samstag zu sehen. Der GCDW spielte unter der Regie von Tobias Neumann variabel und kam über alle Positionen zum Erfolg. Zu Beginn dauerte es zwar ein wenig, bis die GCDW-Maschinerie anlief. 0:4 hieß es schnell, der TVR servierte stark. Danach kam der GCDW immer besser zum Zug. Beim Stand von 6:8 verletzte sich Rottenburgs Zuspieler Philipp Jankowski bei einer Blockaktion am rechten Sprunggelenk und musste vom Feld. Für ihn übernahm Fedrico Cipollone und machte seine Sache sehr gut. Es war kein Bruch im Spiel der Gäste zu erkennen, allerdings meinte Trainer Hans-Peter Müller-Angstenberger nach der Begegnung: "Unseren Matchplan hat der Ausfall schon durcheinander gebracht und die Möglichkeiten eingeschränkt. Schließlich wollen wir ständig wechseln, um konstant gut zu spielen."
    Langsam kam der GCDW immer näher, starke Aufschläge von Luke Smith und ein guter Block brachten den Ausgleich zum 14:14. Danach ging es hin und her, der GCDW musste allerdings stets nachlegen - bis Michael Wehl durch die Mitte zum 22:21 punkten konnte. Danach hatte Herrsching leichte Vorteile und sicherte sich Satz eins mit 25:22. 
    Weiter hin und her ging es in Durchgang zwei bis zum 10:10. Dann aber kam Rottenburgs Außenangreifer Tom Strohbach zum Service und zielte sehr genau. Seine Serie brachte den GCDW aus dem Tritt, schnell stand es 12:19, weil entweder die Annahme nicht kam oder Rottenburgs Block leichtes Spiel hatte. Der GCDW zog folgerichtig mit 18:25 den Kürzeren. "Wir wussten, dass es eng werden würde hier. Denn der GCDW gibt nie auf und was hier in der Halle abgeht, ist richtig geil", erklärte TVR-Trainer Müller-Angstenberger. "Der Druck auf die Mannschaft war groß, aber sie hat es gut gelöst und dagegen gehalten." 

    Nach der Halbzeitpause hatte es der GeilsteClubderWelt nach ausgeglichenem Beginn wieder mit einem Rückstand zu tun, machte es diesmal aber besser. Aus einem 17:20 wird 21:20, weil ein langer Ballwechsel an den GCDW geht und Roy Friedrich eine kleine Aufschlagserie hinlegt. Den Sack macht schleißlich Luke Smith mit einem Service-Winner zu: 25:22 und 2:1-Satzführung - ein Punkt war sicher.

    Dass der Tabellenfünfte noch zwei Punkte holt, lag an diesem Abend hauptsächlich an den Aufschlägen von Tom Strohbach, die ihm völlig zu Recht den MVP-Titel einbrachten. In Satz vier kam der GCDW nach tollem Spiel und 16:14-Führung dadurch wieder ins Hintertreffen. Das 16:21 bedeutete die Vorentscheidung, Trainer Hauser fieberte an der Seitenlinie mit. Einen Ausball reklamierte er zu lautstark und wurde mit einer roten Karte bedacht: Punktverlust. Es war somit alles drin in diesem Satz, der aber trotz großem Kampf mit 22:25 verloren ging. Der Tie-Break musste also entscheiden. Auch hier das gleiche Bild: Der GCDW lag mit 9:8 in Front, Strohbach kam zum Aufschlag - kurze Zeit später stand es 9:13. Am Ende hieß es 10:15, nachdem Roy Friedrichs Aufschlag im Netz landete. 
    GCDW-Trainer Max Hauser lobte: "Strohbachs Aufschläge waren heute sehr schwer anzunehmen. Sie sind zu entschärfen - aber dazu müssen wir noch mehr trainieren." Herrschings Übungsleiter richtet daher den Blick schon wieder voraus: "Mein Anspruch ist es immer, die Rückrunde besser zu spielen als die Hinrunde." Ein Anfang ist gemacht, denn zu Saisonbeginn gab es gegen Rottenburg noch ein 1:3, nun immerhin schon einen Punkt. So darf es 2015 gerne weitergehen.

    21.12.2014 10:28
  • Revanche gegen Lüneburg missglückt
    CV Mitteldeutschland vs. SVG Lüneburg, 20.12.14, 1. BLM
    Die Piraten verlieren nach einem nervenaufreibenden Match das erste Rückrundenspiel der Saison mit 3:2. Mit 20:25, 33:31, 24:26, 25:16 und 13:15 geben die Mitteldeutschen den Sieg und damit 2 Punkte an die SVG Lüneburg ab.
    Piraten vs. Lüneburg

    Die Piraten verlieren nach einem nervenaufreibenden Match das erste Rückrundenspiel der Saison mit 3:2. Mit 20:25, 33:31, 24:26, 25:16 und 13:15 geben die Mitteldeutschen den Sieg und damit 2 Punkte an die SVG Lüneburg ab.

    Es scheint das Credo der Piraten-Saison. Nach einem verhaltenen ersten Satz, in dem sich das Team um Ulf Quell wieder einmal mit eigenen Fehlern das Leben schwer machte, starteten sie im zweiten Durchgang weitaus besser in die Partie. Hinzu kam die gestiegene Fehlerquote der Gäste, die letztlich den Satzausgleich ausmachte.

    Auch wenn Lüneburg mit dem Gewinn des dritten Satzes erneut in Führung ging, ließen sich die Mitteldeutschen davon nicht aus der Ruhe bringen und steigerten ihre Leistung noch einmal, um den vierten Satz mit einem deutlichen Vorsprung von 9 Punkten für sich zu entscheiden.

    Der alles entscheidenden Tie Break trennte zum Abschluss noch einmal die Spreu vom Weizen. Gleich zu Beginn gerieten die Gastgeber mit 2 Punkten in den Rückstand, welchen sie bis zum Schluss nicht mehr aufholen konnten.

    Damit bleibt der CV Mitteldeutschland auf Platz 9 der Tabelle und Lüneburg fällt einen Platz nach unten auf die 7.

    Der Hunger der Piraten auf 3 Punkte ist dennoch ungestillt. Diese sollen im vorverlegten Spiel gegen Coburg am kommenden Dienstag um 19:00 Uhr endlich auf ihrem Punktekonto gutgeschrieben werden.  

    21.12.2014 00:31
  • KSC-Mannschaft beschenkt die Fans zum Weihnachtsfest
    Köpenicker SC Berlin vs. VolleyStars Thüringen, 20.12.14, 1. BLF
    Mit einem hart erkämpften 3:1-Erfolg beschenkten die Volleyballerinnen des KSC Berlin sich und die Fans und können jetzt in ein paar wenige Tage Weihnachtsurlaub gehen. Lohn des Sieges war der Vorstoß auf den achten Tabellenrang. Bereits am 30. Dezember geht es für die Köpenickerinnen zum Abschluss der ersten Halbserie auswärts beim VT Aurubis Hamburg weiter.
    MVP-Ehrung: Erica Wilson und Claudia Steger (Foto: Burkhard Kroll)

    Mit einem hart erkämpften 3:1-Erfolg (25:20, 22:25, 25:18, 25:22) beschenkten die Volleyballerinnen des KSC Berlin sich und die Fans und können jetzt in ein paar wenige Tage Weihnachtsurlaub gehen. Lohn des Sieges war der Vorstoß auf den achten Tabellenrang. Bereits am 30. Dezember geht es für die Köpenickerinnen zum Abschluss der ersten Halbserie auswärts beim VT Aurubis Hamburg weiter.

    Von Anfang an bestimmten die Schmetterlinge des KSC Berlin das Spiel gegen die VolleyStars Thüringen aus Suhl. Dabei hatte das Heimteam in Aufschlag und Annahme Vorteile. Fast durchgängig in den gespielten vier Sätzen führten die Berlinerinnen - Suhl kam nur Mitte und Ende des zweiten Satzes zur Führung. Taktisch gut auf die Gegnerinnen eingestellt, ließen sie insbesondere die in den bisherigen Spielen zeitweise großartig aufspielende Anika Brinkmann nicht zur Entfaltung kommen. Damit war eine der Hauptangriffswaffen der Gäste entschärft. Brinkmann, aber auch Steger, enttäuschten auf Suhler Seite nicht, vermochten jedoch das Spiel nicht zu drehen. Beide Mannschaften kämpften verbissen um die Punkte, immer wieder gab es spektakuläre Aktionen. Beiden Trainern dürfte freilich die individuelle Fehlerquote noch nicht gefallen haben, da war auf jeden Fall bei beiden Teams noch Luft nach oben.

    Im Berliner Spiel, das heute wieder von Annmarie Knauf auf der Zuspielposition gestaltet wurde, überzeugten vor allem die Mittelblocker. Mit passgenauen Zuspielen gut in Position gebracht erreichte Erica Wilson eine Angriffsquote von sagenhaften 100 %, machte insgesamt 19 Punkte und wurde völlig zurecht zum MVP durch Suhls Trainer Sebastian Leipold gewählt. Auch Lauren Barfield fiel nicht wesentlich ab, erreichte 17 Treffer mit einer Angriffsquote von sehr guten 71 %. Auf Suhler Seite holte sich Claudia Steger den MVP-Titel.

    Nach kurzer Erholungspause während der Feiertage wird der KSC bereits am 30. Dezember 2014 um die nächsten Punkte kämpfen. Im Spiel beim VT Aurubis Hamburg geht es für beide Teams um das angestrebte Ziel, die Playoff Teilnahme anzupeilen. Ein erneuter Punktgewinn für die Berlinerinnen könnte die Mannschaft ein gutes Stück auf diesem Weg voranbringen.

    21.12.2014 00:26
  • Aachen spielt gut aber zieht den Kürzeren
    Ladies in Black Aachen vs. Schweriner SC, 20.12.14, 1. BLF
    Da war mehr drin: Nach einem guten Start gegen den zehnfachen Meister Schweriner SC haben die Ladies in Black Aachen am Samstagabend am Ende eine 1:3-Niederlage (25:19, 21:25, 19:25, 19:25) kassiert.
    Aachen und Schwerin lieferten sich ein spannendes Duell (Foto: Ladies in Black Aachen)

    Da war mehr drin: Nach einem guten Start gegen den zehnfachen Meister Schweriner SC haben die Ladies in Black Aachen am Samstagabend am Ende eine 1:3-Niederlage (25:19, 21:25, 19:25, 19:25) kassiert. Kampf und Einsatz stimmten erneut bei Marek Rojkos Team, den ersten Heimsieg der Saison konnten Aachens Coach und sein Team den knapp 1.000 Zuschauern im Aachener Hexenkessel dann aber doch nicht unter den Weihnachtsbaum zaubern.

    Der erste Durchgang deutete bereits an, dass die Ladies an diesem Abend keinesfalls gewillt waren, dem Favoriten das Feld im Hexenkessel zu überlassen. Die Gäste, angereist mit den drei Ex-Aachenerinnen Jana-Franziska Poll, Laura Weihenmaier und Yvon Belien, bissen sich immer wieder die Zähne an Aachens Blockmauer aus. Knappe Rückstände der Ladies zu den technischen Auszeiten waren spätestens mit der Führung zum 22:21 Makulatur: Karolina Bednarova und Co. ließen danach keinen Punkt des SSC mehr zu und brachten den Satz mit 25:21 nach Hause.

    Mit der verdienten 1:0-Führung im Rücken hielten die Gastgeberinnen auch im zweiten Durchgang das Tempo gegen den SSC hoch und setzten dazu eigene Aktionen im Angriff. Immer wieder bewies die Block-Abteilung um Tatiana Crkonova auch hier das richtige Händchen. Nach dem 15:16 aus Aachener Sicht kippte der Satz aber zu Gunsten des jungen Schweriner Teams, auch weil sich die Ladies in Black erste Flüchtigkeitsfehler leisteten. Das Schiedsrichtergespann leistete zusätzlich mit einigen diskussionswürdigen Entscheidungen seinen Beitrag zu einer zerfahrenen Schlussphase, ehe die Gäste mit 25:21 die Entscheidung sicherten.

    Nach der Pause, in der sich der Zirkus Flic Flac als Tagessponsor präsentierte, nahmen beide Teams gleich wieder Tempo auf. Kein Abtasten, enge Ballwechsel und ein ausgeglichener Spielverlauf, so verlief der dritte Durchgang, in dem die Ladies bis zum 12:10 sogar selbst die Nase vorn hatten. Was folgte, war beinahe eine Kopie des Durchgangs zuvor: beim 15:16 war Aachen nochmals dran, ehe die Gäste ihre Karten in Sachen individuelle Klasse ausspielten und die Regie übernahmen. Jana-Franziska Polls Aufschlag bereitete am Ende den Weg für das Schweriner 25:19.

    Über fehlende Spannung musste sich auch im vierten Abschnitt kein vorweihnachtlicher Gast beschweren. Noch einmal begegneten sich die Teams auf Augenhöhe, doch auch diesmal hatte der SSC in der entscheidenden Phase die Nase vorn. Nach dem 7:8 zur technischen Auszeit verloren die Ladies in Black in der Folge den Anschluss und die Sicherheit, was in einen 13:21-Rückstand gipfelte. Aachens Coach Marek Rojko gab sich nach dem erneuten 19:25 jedoch alles andere als enttäuscht: "Ich sehe die guten Seiten: Wir haben uns erneut gut gegen einen starken Gegner behauptet, und bald sind wir auch reif für einen Heimsieg." Vielleicht schon am 27. Dezember, wenn es im Aachener Hexenkessel gegen die Roten Raten Vilsbiburg um den Einzug ins Pokalfinale geht.

    Stimmen zum Spiel:

    Marek Rojko (Trainer Ladies in Black):
    Wir haben uns erneut gut gegen einen starken Gegner behauptet, ich sehe weiterhin große Fortschritte und hoffe, das geht auch unseren tollen Fans so. Bald sind wir auch reif für einen Heimsieg. Leider kam der Bruch heute zur Mitte des zweiten Satzes, bis dahin war ich sehr zufrieden. Manchmal kommt eben einiges zusammen: Schwerin spielt seine unbestreitbare Klasse aus und das Schiedsrichtergespann leistet Überraschendes. Jetzt feiern wir erst mal Weihnachten und dann schauen wir aufs Pokalhalbfinale.

    Ivona Svobodnikova (MVP Ladies in Black):
    Eine schöne Auszeichnung, aber noch lieber hätte ich heute Punkte mitgenommen. Wir haben ganz gut ausgesehen, dann aber die Linie verloren. Wir haben Schwerin sicher geärgert, und mit etwas Glück wäre mehr drin gewesen.

    Felix Koslowski (Trainer Schweriner SC):
    Hut ab vor der Leistung der Aachenerinnen zu Beginn. Sie haben uns ordentlich unter Druck gesetzt. Ich bin natürlich froh, dass wir zeitig die Kurve gekriegt haben. Für das Pokalspiel wünsche ich den Ladies alles Gute, sie hätten die Reise nach Halle auch einmal verdient.

    Laura Weihenmaier (MVP Schweriner SC):
    Für mich war es heute wie ein Heimspiel, ich habe mich in Aachen sehr wohlgefühlt. Wir haben nervös begonnen und die Ladies in Black haben ihre Stärken gezeigt. Nachdem wir dann endlich mehr Kontrolle über das Spiel hatten, konnten wir auch unser Ding durchziehen.

    20.12.2014 23:51
shoepassion

VC Wiesbaden verliert Spitzenspiel im Tiebreak

VC Wiesbaden vs. Allianz MTV Stuttgart, 20.12.14, 1. BLF

13:13 stand es im Tiebreak, dann führten ein Aufschlagfehler auf Wiesbadener Seite und ein erfolgreicher Stuttgarter Block zum knappen, aber letztlich nicht unverdienten Sieg der schwäbischen Mannschaft im Nachbarschaftsduell mit den Hessinnen, die phasenweise kämpferisch überzeugen, aber nicht an die gezeigte Leistung vom Mittwoch gegen den Dresdner SC anknüpfen konnten. 1550 Zuschauer in der sehr gut besetzten Sporthalle an Platz der Deutschen Einheit sahen eine sehr wechselhafte Begegnung, eine Begegnung, die nicht für schwache Nerven geeignet war.

21.12.2014 12:39

Allianz MTV gewinnt "unnötigen" 3:2-Krimi in Wiesbaden

VC Wiesbaden vs. Allianz MTV Stuttgart, 20.12.14, 1. BLF

Wenn man sich in dieser Saison als Wegbegleiter der Stuttgarter Volleyball-Bundesligadamen nicht verwundert die Augen reibt, dann wird das wohl auch in Zukunft nie mehr der Fall sein. Allein was dieses Team im bisherigen Saisonverlauf schon geleistet hat, ist aller Ehren wert. Doch dass es nun auch noch anfängt, ernsthaft um die Tabellenspitze mitzuspielen, ist bemerkenswert. Schon die Tatsache, dass am zehnten Bundesliga-Spieltag das Match Wiesbaden gegen Stuttgart das Spitzenduell sein würde, hatte vor der Saison sicherlich niemand so auf dem Zettel. Dass Stuttgart dann auch noch als Sieger vom Platz gehen würde und dabei sogar einen Satz und einen Punkt "verschenkt" hat – das sorgte in der neuen Sporthalle am Platz der Deutschen Einheit nicht nur bei VCW-Maskottchen Vincent für Kopfschütteln. Bis Mittwoch hatte Wiesbaden zuhause noch nie verloren. Und dann innerhalb von drei Tagen gleich zweimal, gegen Dresden und gegen Stuttgart.

21.12.2014 12:10

GCDW begeistert erneut - Punktgewinn gegen Rottenburg

TSV Herrsching

Das Volleyball-Jahr 2014 beendet der GCDW mit einer grandiosen Vorstellung und einem Punktgewinn. Am Samstag verliert das Team von Max Hauser in der Nikolaushalle zwar mit 2:3 (25:22, 18:25, 25:22, 22:25, 10:15) gegen den TV Rottenburg, begeistert aber erneut seine Fans.

21.12.2014 10:28

Revanche gegen Lüneburg missglückt

CV Mitteldeutschland vs. SVG Lüneburg, 20.12.14, 1. BLM

Die Piraten verlieren nach einem nervenaufreibenden Match das erste Rückrundenspiel der Saison mit 3:2. Mit 20:25, 33:31, 24:26, 25:16 und 13:15 geben die Mitteldeutschen den Sieg und damit 2 Punkte an die SVG Lüneburg ab.

21.12.2014 00:31

KSC-Mannschaft beschenkt die Fans zum Weihnachtsfest

Köpenicker SC Berlin vs. VolleyStars Thüringen, 20.12.14, 1. BLF

Mit einem hart erkämpften 3:1-Erfolg beschenkten die Volleyballerinnen des KSC Berlin sich und die Fans und können jetzt in ein paar wenige Tage Weihnachtsurlaub gehen. Lohn des Sieges war der Vorstoß auf den achten Tabellenrang. Bereits am 30. Dezember geht es für die Köpenickerinnen zum Abschluss der ersten Halbserie auswärts beim VT Aurubis Hamburg weiter.

21.12.2014 00:26

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