• Deutlicher Sieg zum Auftakt: VCW gewinnt 3:0 gegen Vilsbiburg in voller Halle am Platz der Deutschen Einheit
    VC Wiesbaden vs. Rote Raben Vilsbiburg, 18.10.14, 1. BLF
    Der Engländer hat für solche Gelegenheiten ein Wort mit drei Buchstaben erfunden: Wow. Gerne auch mit einem Ausrufezeichen versehen. Wow! So lässt sich der Saisonauftakt des VC Wiesbaden perfekt beschreiben. 3:0 (25:21, 29:27, 25:16) siegte der Volleyball Bundesligist am Naspa-Spieltag gegen Vizemeister und Pokalsieger Rote Raben Vilsbiburg vor vielen und prominenten Augen. Der langjährige VCW-Hauptsponsor A.B.S. Global Factoring AG ließ sich dies natürlich nicht entgehen. Der hessische Innen- und Sportminister Peter Beuth war mehr als beeindruckt, genauso wie der Wiesbadener Oberbürgermeister Sven Gerich und sein Vorgänger Dr. Helmut Müller.
    Das VCW-Team durfte sich über den Sieg freuen (Foto: Detlef Gottwald)

    Der Engländer hat für solche Gelegenheiten ein Wort mit drei Buchstaben erfunden: Wow. Gerne auch mit einem Ausrufezeichen versehen. Wow! So lässt sich der Saisonauftakt des VC Wiesbaden perfekt beschreiben. 3:0 (25:21, 29:27, 25:16) siegte der Volleyball-Bundesligist am Naspa-Spieltag gegen Vizemeister und Pokalsieger Rote Raben Vilsbiburg vor vielen und prominenten Augen. Der langjährige VCW-Hauptsponsor A.B.S. Global Factoring AG ließ sich dies natürlich nicht entgehen. Der hessische Innen- und Sportminister Peter Beuth war mehr als beeindruckt, genauso wie der Wiesbadener Oberbürgermeister Sven Gerich und sein Vorgänger Dr. Helmut Müller. Ein verdienter Sieg nach einer beachtlichen Auftakt-Leistung. 2.014 Zuschauer waren begeistert und sorgten für eine phantastische Stimmung in der neuen Sporthalle. In den Reihen am Platz der Deutschen Einheit saßen auch DVV-Präsident Thomas Krohne und VBL-Präsident Michael Evers.

    "Wir haben noch nicht alles richtig gemacht, aber das war ein sehr guter Auftritt von uns", bilanzierte Andi Vollmer nach dem ersten Spiel seiner vierten Saison als VCW-Trainer. "Das hat heute richtig Spaß gemacht", sagte Spielführerin Regina Mapeli Burchardt, der man wie ihren Teamkolleginnen in jeder Szene diesen Spaß auch ansehen konnte. Karine Muijlwijk, die mit 20 Punkten die Topscorerin des VCW war, empfindet die neue Halle schon als "kleines Zuhause" und freut sich über die lautstarke Unterstützung: "Es ist sehr, sehr schön, wenn die Halle so gefüllt ist."

    Nachdem VCW-Sportdirektorin Nicole Fetting in ihrer Funktion als Sprecherin der Volleyball Bundesliga (VBL) am 18. Oktober um 14.39 Uhr die neue Saison für eröffnet erklärt hatte, begann für den VCW mit dem ersten Aufschlag um 14.59 Uhr die neue Bundesliga-Ära in der neuen Halle. Zunächst lagen die Raben immer wieder bis zum 10:11 in Führung. Dann aber übernahm der VCW das Kommando. "Wir haben eigene Punkte gemacht, nicht von Fehlern des Gegners profitiert", erklärte Julia Osterloh, "weil vieles geklappt hat, sind wir mutiger geworden." Das war auch auf der LED-Anzeigetafel zu sehen. Über 13:12 setzte sich der VCW auf 20:15 ab und tütete den ersten Durchgang ein.

    Dramatisch dann der zweite Durchgang. Die Gäste führten 20:16. Dann kam der Auftritt von Elena Steinemann. Der Neuzugang von VC Kanti Schaffhausen wurde zum Aufschlag eingewechselt. Und frech servierte die 19-Jährige einen aggressiven Aufschlag nach dem anderen, darunter ein Ass, führte ihr Team in ihren allerersten Bundesliga-Minuten so zum 21:20. Anschließend hatten die Raben aber vier Satzbälle. Der VCW wehrte alle ab, nutzte seinerseits den ersten Satzball zum 29:27. Maßgeblich daran beteiligt: Karine Muijlwijk, die in dieser Phase konstant punktete, den letzten Ball ins lange Eck setzte. Die Halle tobte, Gänsehaut-Feeling am Platz der Deutschen Einheit. Ein weiterer Pluspunkt in diesem Satz: Als es nicht lief, wechselte Vollmer. "Die Wechselspielerinnen haben das gemacht, was von ihnen erwartet wird", sagte Regina Mapeli Burchardt: "Druck." Tanja Großer stabilisierte die Annahme und punktete im Angriff, wurde später als Most Valuable Player (MVP) geehrt. "Wir haben unsere Ressourcen von der Bank genutzt", freute sich Vollmer.

    Freuen darf sich der VC Wiesbaden auch über seinen prominentesten Neuzugang: Nationalspielerin Jennifer Pettke zeigte auf Anhieb, wie wichtig sie für das Team in dieser Saison werden kann. "Solch eine Spielerin haben wir gebraucht", lobte Vollmer, "eine Spielerin, die für Dominanz am Netz sorgen kann." Dass der VCW diese Dominanz in beeindruckenden elf Blockabwehraktionen zeigte (Vilsbiburg kam lediglich auf drei), war sicher nicht allein der Verdienst der WM-Teilnehmerin - aber sie hatte großen Anteil daran. "Es hat super viel Spaß gemacht", sagte die 25-Jährige mit der Rückennummer 15 und stellte einen großen Erfolgsfaktor heraus: "Wir haben als Team gespielt und zusammen um jeden Ball gekämpft." Erst fünf Tage zuvor war sie nach der WM ins VCW-Training eingestiegen. "Ich bin super aufgenommen worden, es harmoniert seit dem ersten Tag gut." So ganz "nebenbei" hat Jennifer Pettke für den allerersten Pflichtspiel-Punkt des VCW in der neuen Halle gesorgt - ein Angriffsschlag zum 1:1 im ersten Satz. "Oh, wirklich? So was nimmt man auf dem Feld gar nicht wahr." Sie freute sich trotzdem über die besondere Aktion, die für alle Zeiten in den Vereins-Chroniken stehen wird.

    Was ist nun vom VC Wiesbaden nach den ersten Eindrücken zu erwarten? Die Raben, soviel ist klar, waren nach den Abgängen von Leistungsträgerinnen wie Jennifer Geerties und Michelle Bartsch nicht mehr der übermächtige Gegner wie noch im Playoff-Halbfinale der vergangenen Saison. Trotzdem: Der VCW hat sich diesen Sieg erarbeitet und erspielt. Mit einer überraschend großen mannschaftlichen Geschlossenheit. "Das macht Andi immer wieder sehr gut, dass wir als Team zusammenkommen", lobte Julia Osterloh den Trainer. "Da war viel Vertrauen", beschreibt Regina Mapeli Burchardt, "wir wussten, die andere steht neben dir und hilft dir, wenn es sein muss." Die Mannschaft ist "stärker als in der vergangenen Saison", findet Karine Muijlwijk, "wir haben mehr Potenzial zum Wachsen."

    Andi Vollmer stellte auch die Leistung des Teams neben dem Feld heraus. "Die Leute haben hier richtig geackert, um diese Rahmenbedingungen zu schaffen." So wurde der Boden, der extra fürs Fernsehen und die offizielle VBL-Saisoneröffnung verlegt werden musste, erst am Tag zuvor in aller Frühe geliefert. "Alle haben bei uns nicht viel geschlafen zuletzt", sagte der Coach und nannte stellvertretend für die vielen fleißigen Hände die Sportdirektorin Nicole Fetting und Chef-Logistiker Peter Schröder. "Umso glücklicher sind wir als Mannschaft", so Vollmer, "dass wir sportlich dieses Resultat liefern konnten."

    Ein Resultat und Erlebnis, das Werbung für den VC Wiesbaden und für die neue Halle war. Zunächst steht nun am 26. Oktober die Aufgabe beim USC Münster an. Die Gelegenheit fürs nächste Heimspiel-Wow gibt es am 8. November. Dann gastieren die Ladies in Black aus Aachen am Platz der Deutschen Einheit.

    19.10.2014 13:47
  • Ganz Stuttgart fiebert dem Pokalknüller entgegen
    Allianz MTV Stuttgart
    Endphase in der Saison-Vorbereitung – und die Fieberkurve wenige Tage vor dem Start in die Bundesliga-Spielzeit 2014/2015 zeigt nicht nur bei den Spielerinnen vom Allianz MTV Stuttgart ununterbrochen nach oben. Auch Fans, Sponsoren, Betreuer und sonstige Unterstützer können das erste Match des Teams um Tabellenpunkte kaum noch erwarten.
    Stuttgart trifft im DVV-Pokal wieder einmal auf den VC Wiesbaden (Foto: Tom Bloch)

    Endphase in der Saison-Vorbereitung - und die Fieberkurve wenige Tage vor dem Start in die Bundesliga-Spielzeit 2014/2015 zeigt nicht nur bei den Spielerinnen vom Allianz MTV Stuttgart ununterbrochen nach oben. Auch Fans, Sponsoren, Betreuer und sonstige Unterstützer können das erste Match des Teams um Tabellenpunkte kaum noch erwarten.

    Zwei glatte 4:0-Siege bei Freundschaftsspielen auf der abschließenden Südtirol-Tour (gegen Bozen) sowie ein 4:1 gegen Imoco Volley Conegliano runden eine ziemlich beeindruckende Vorbereitung des Teams von Guillermo Hernandez ab, das sich nach seiner Rückkehr nun voll auf den ersten von drei Auswärtsgegnern in der Liga, den Dresdner SC, konzentrieren wird. Die Mannschaft hat gezeigt, was sie kann - jetzt wird es ernst …

    Doch in Stuttgart fiebert man natürlich vor allem dem ersten Heimspiel in der SCHARRena entgegen. In toller Atmosphäre und mit den sagenhaften Fans im Rücken wollen Kim Renkema, Mareike Hindriksen und Co. dann gleich im Achtelfinale den VC Wiesbaden aus dem DVV-Pokal werfen! Der Vorverkauf für diesen echten Pokalkracher am 5. November 2014, den es ja in genau dieser Konstellation schon vor zwei Jahren im Pokal-Halbfinale gegeben hat, läuft bereits auf Hochtouren.

    19.10.2014 13:34
  • SVG Lüneburg schreibt Geschichte
    SVG Lüneburg vs. CV Mitteldeutschland, 18.10.14, 1. BLM
    Mit 3:1 (25:18, 23:25, 28:26, 25:15) schlägt die SVG Lüneburg in ihrem ersten Bundesligaspiel überraschend deutlich den CV Mitteldeutschland. Damit verbucht die SVG Lüneburg in ihrem ersten Volleyball Bundesliga-Spiel überhaupt gleich drei Punkte. Trotz der teilweisen deutlichen Satzergebnisse war das Spiel zwischen dem Aufsteiger und den Gästen aus Sachsen-Anhalt ein spannendes Spiel.
    Die SVG hatte gegen Mitteldeutschland Grund zum Jubeln (Bild: Michael Behns)

    Mit 3:1 (25:18, 23:25, 28:26, 25:15) schlägt die SVG Lüneburg in ihrem ersten Bundesligaspiel überraschend das Team CV Mitteldeutschland. Damit verbucht die SVG Lüneburg in ihrem ersten Volleyball Bundesliga-Spiel überhaupt drei Punkte. Trotz der teilweisen deutlichen Satzergebnisse war das Spiel zwischen dem Aufsteiger aus Niedersachsen und dem Playoff-Teilnehmer der vergangenen Saison aus Sachsen-Anhalt ein spannendes Spiel, bei dem beide Seiten sich stets Führungen erspielen konnten, die häufig wechselten.

    Im ersten Satz profitierte die SVG Lüneburg von einer sehr hohen Fehlerquote bei den Aufschlägen der Gäste. Doch auch die SVG startete in einer ausverkauften Gellersenhalle vor 800 Zuschauern zunächst sehr nervös, steigerte sich aber im Verlauf des ersten Satzes und entschied den Durchgang mit einer Aufschlagserie des stark aufspielenden Niederländers Tijmen Laane. Der Neuzugang war auch insgesamt erfolgreichster Punktsammler mit insgesamt 21 Punkten.

    Dieses änderte sich im zweiten Satz, als die Gäste vom CV Mitteldeutschland ihre Aufschläge immer besser über das Netz brachten. "Solch einen hohen Aufschlagdruck sind wir aus dem Training nicht gewohnt gewesen, deshalb haben wir ein wenig Eingewöhnungszeit benötigt", erklärte SVG Kapitän Scott Kevorken die Punktverluste aus der Annahme im ersten Satz. Und so trotzte die SVG den starken Aufschlägen des CV Mitteldeutschland und musste sich lediglich mit zwei Punkten geschlagen geben.

    Knackpunkt des gesamten Spiels war dann der dritte Satz in dem SVG-Mittelblocker Michel Schlien mit drei direkten Punkten durch Flatteraufschläge den Grundstein für einen gelungenen Abend lieferte. Dass es dennoch am Ende dramatisch wurde lag wieder einmal an den Aufschlägen der Gäste, die eine vier Punkte-Führung der SVG mit drei knallharten Sprungaufschlägen beantworteten. Und dann ließ die SVG zunächst zwei Punktchancen liegen, ehe der Satzgewinn zum 2:1 bejubelt werden konnte.

    Im vierten Satz führte die SVG dann stets und der CV Mitteldeutschland fand kein Mittel mehr, zurück ins Spiel zu kommen und gab den SVG-Fans somit Zeit, sich ausgiebig auf den ersten Sieg in der 1. Bundesliga zu freuen. Und auch für SVG-Trainer Stefan Hübner war dieser Sieg ein besonderer: "Während des Spiels bin ich sehr fokussiert, doch direkt nach dem Spiel war das heute schon ein sehr emotionaler Moment."

    Am kommenden Samstag gastiert die SVG Lüneburg beim Mitaufsteiger TSV Herrsching. Einen Grund für eine geänderte Erwartungshaltung sieht SVG-Trainer Stefan Hübner bei seiner Mannschaft aber nicht. "Am Montagmorgen geht es bei uns ganz normal mit Krafttraining weiter und dann bereiten wir uns auf dieses Spiel vor, wie auf jedes andere."

    Volleyball-Direkt.de-MVP wurde auf Seiten der Lüneburger der 29-jährige Falko Steinke.

    Aufstellung SVG | Zuspiel: Carlos Mora Sabate | Diagonalangreifer: Falko Steinke | Mittelblocker: Michel Schlien, Scott Kevorken | Außen-/Annahmespieler: Rene Bahlburg, Tijmen Laane | Libero: Erik Mattson

    Das nächste Heimspiel bestreitet die SVG Lüneburg am 29.10.2014 um 20.00 Uhr gegen die Netzhoppers Königs-Wusterhausen. Wir empfehlen aufgrund der begrenzten Hallenkapazität den rechtzeitigen Kauf von Tickets.

    19.10.2014 13:02
  • SWD powervolleys: Rückschlag zum Saisonstart
    SWD powervolleys DÜREN vs. TV Ingersoll Bühl, 18.10.14, 1. BLM
    Nach dem Spiel saß der Schock tief. Denn der Saisonstart war ganz und gar nicht so gelaufen, wie es sich die SWD powervolleys Düren erhofft hatten. Mit 0:3 hat Düren vor 1.900 Zuschauern in der ARENA Kreis Düren gegen den TV Ingersoll Bühl verloren.
    Düren kassierte im ersten Saisonspiel eine Niederlage (Foto: SWD powervolleys Düren)

    Nach dem Spiel saß der Schock tief. Denn der Saisonstart war ganz und gar nicht so gelaufen, wie es sich die SWD powervolleys Düren erhofft hatten. Mit 0:3 hat Düren das Auftaktspiel der Volleyball Bundesliga vor 1.900 Zuschauern in der ARENA Kreis Düren gegen den TV Ingersoll Bühl verloren. Die Mannschaft konnte ihr Potenzial nur phasenweise zeigen, spielte unter dem Strich nicht so konstant wie der Gegner. 16:25, 26:28, 22:25 lauteten die Satzergebnisse. "Ich habe da jetzt erst mal keine Erklärung", sagte Kapitän Jaromir Zachrich. "Wir haben in der Woche nämlich großartig trainiert." Davon konnte die Mannschaft aber nur in den Sätzen zwei und drei teilweise etwas zeigen. Leider meistens dann, wenn sie schon im Rückstand war und diesem hinterherlaufen musste. "Bühl war konstanter als wir und hat weniger Fehler gemacht", stellte Trainer Michael Mücke nach der Partie fest.

    Die Geschichte von Satz eins ist schnell erzählt. Beim Stand von 11:14 nahm Mücke Hauptangreifer Sebastian Gevert nach vier Angriffsfehlern vom Feld, für ihn kam der Ex-Bühler Marvin Prolingheuer. Der konnte aber zunächst nicht eingreifen, weil Dürens Annahme für einen Moment neben sich stand und fünf Aufschläge in Folge kassierte. Beim Stand von 12:21 war deutlich abzusehen, dass die SWD powervolleys ein ganz schweres Stück Arbeit vor sich hatten.

    Eines, vor dem Düren aber keinesfalls zurückschreckte. Zur ersten technischen Auszeit in Durchgang zwei lag Düren 8:4 vorne, weil die Block- und Feldabwehr gegen Bühls beeindruckenden Schnellangreifer Magloire funktionierte und Prolingheuer die Bälle im Gegenangriff verwertete. Trotzdem lieb Bühl unbeeindruckt und arbeitete sich langsam und mit viel Geduld zurück. Als die wichtige 20-Punkte-Marke erreicht war, zahlte sich die Geduld der Gäste aus. Zweimal verteidigten sie immer wieder, zweimal machten sie mit dem ersten Gegenangriff die Punkte und führten 21:20. Düren schlug zurück, in Form eines krachenden Blocks von Georg Klein gegen Magloire. Ansonsten gehörte die Block-Hoheit den Bühlern. Das zeigte sich in den wohl vorentscheidenden Momenten der Partie. Bühls australischer Nationalspieler Mote war am Ende zweimal zur Stelle und blockte sein Team zum 28:26.

    Das zeigte Wirkung bei Düren, auch über die zehnminütige Satzpause hinaus. Schnell lag Düren 1:5 hinten. Bis zum 16:16 kämpften sich die Gastgeber wieder heran. Wie schon im zweiten Satz war das Momentum da, die Stimmung in der ARENA Kreis Düren passte. Doch Düren konnte nicht profitieren, sondern machte zwei Fehler in Folge. Bühl führte 19:16. Die SDW powerolleys wehrten sich, kamen erneut auf 21:22 heran. Dann folgten zwei weitere Fehler und die Partie war verloren.

    "Wir haben uns immer wieder rangekämpft. Allerdings ist es uns nicht gelungen, uns die Belohnung dafür abzuholen", fasste Jaromir Zachrich zusammen. Die Niederlage sei zwar ein Rückschlag, aber kein Beinbruch. "Wenn ich unsere Leistung im Training sehe, dann weiß ich, dass wir auf einem guten Weg sind", sagte der Kapitän.

    Positiv aus Dürener Sicht war, dass alle Wechsel gut funktionierten. Im Verlauf der Partie kam Marvin Prolingheuer für Sebastian Gevert in die Partie und spielte stark. Oskar Klingner ersetzte Jaromir Zachrich, Jan-Philipp Marks folgte auf Steven Hunt. Alle halfen sie dem Dürener Spiel weiter. Zum Sieg reichte es dennoch nicht, weil Düren nicht konstant und geduldig genug spielte. "Wir haben uns heute selbst geschlagen", sagte Marvin Prolingheuer.

    Am kommenden Sonntag tritt Düren auswärts beim VfB Friedrichshafen an. Angesichts der Schwere der Aufgabe ist klar, dass eine deutliche Leistungssteigerung vor allem in Sachen Fehlervermeidung und Konstanz her muss, um am Bodensee zu bestehen. "Wir haben im Training gut gearbeitet und wir werden das auch weiterhin tun", sagte Trainer Michael Mücke.

    19.10.2014 12:54
  • TV Ingersoll Bühl – Erstes Spiel, erster Sieg
    SWD powervolleys DÜREN vs. TV Ingersoll Bühl, 18.10.14, 1. BLM
    Mit einem deutlichen 3:0 (25:16, 28:26, 25:22) gegen die SWD powervolleys Düren startete der TV Ingersoll am Samstag in die neue Saison der 1. Volleyball Bundesliga.
    Lubos Kostolani: Erfolgreich gegen Düren (Foto: TV Ingersoll Bühl)

    Mit einem deutlichen 3:0 (25:16, 28:26, 25:22) gegen die SWD powervolleys Düren startete der TV Ingersoll am Samstag in die neue Saison der 1. Volleyball Bundesliga.

    Vor gut gefüllten Rängen in Düren war das Match zwischen dem TV Ingersoll Bühl und den SWD powervolleys hart umkämpft. Bühl startetet mit Angel Trinidad de Haro (Z), Kapitän Mark Plotyczer (AA), Nehemiah "Nemo" Mote (MB), Lubos Kostolani (D), Richard Mauler (AA) und Mayaula Magloire (MB) in den ersten Satz.

    Bei der ersten technischen Auszeit stand es 8:6 für Düren. Ein starker Block der SWD powervolleys setzte sich gegen Mayaula durch. Bis zur zweiten technischen Auszeit konnten die Bühler den Satz zu ihren Gunsten drehen. Nemo zeigte sich zweimal stark im Block und die Abwehr der Bisons arbeitete hart. So konnte das Team von Trainer Ruben Wolochin mit 16:12 davonziehen. Block und Abwehr funktionierten souverän und Kostolani brachte Bühl mit einem Ass weiter nach vorne. Beim 19:12 für die Bühler nahm Michael Mücke, Coach der Dürener, eine weitere Auszeit. Diese brachte die Bühler jedoch nicht aus dem Konzept. Zwei weitere Asse durch Kostolani und eine dynamische Spielweise mit starken und vielseitigen Angriffen sowie hohem Druck in den Angaben führten zum deutlichen Satzsieg des TV Ingersoll Bühl mit 25:16 Punkten.

    Die 30 mitgereisten Mitglieder des Fan Clubs Baden Rockets kamen bereits in diesem Satz voll auf Ihre Kosten.

    Zu Beginn des zweiten Satzes zeigten sich die Bühler etwas unkonzentriert und Düren ging mit vier Punkten Vorsprung in die erste technische Auszeit. Nach zwei weiteren Punkten auf dem Konto der SWD powervolleys nahm Wolochin seine erste Auszeit. Bereits jetzt war deutlich zu erkennen, dass dieser Satz weitaus weniger deutlich zu Gunsten seines Teams ausfallen würde als der erste.

    Nach der Auszeit kämpften sich die Bühler langsam aber sicher zurück ins Spiel. Ein Block von Nemo und ein starker Angriff sowie ein Ass von Richard Mauler brachten die Bisons weiter an Düren heran. Beide Teams zeigten starken Willen und jeder Punkt wurde hart umkämpft. Mit einem starken Block von Kostolani gelang den Bühlern der Ausgleich, 20:20. Beim 22:22 nahm Wolochin seine zweite Auszeit. Mayaula sorgte bei seinem Team für Motivation und brachte den Kampfgeist zurück. So konnten die Bisons auch den zweiten Satz mit 28:26 Punkten für sich entscheiden.

    Im dritten Satz führte der TV Ingersoll Bühl schnell mit 8:6. Nach der ersten technischen Auszeit verkürzten die powerwolleys den Abstand, Bühl führte den Satz aber weiter mit 11:9 an. Düren blieb dran und erreichte mit 16:16 den Ausgleich. Doch das Team von Wolochin konnte mit zwei Punkten davonziehen. Durch eine gute Abwehr und einen starken Kostolani auf der Diagonalen stand es schnell 24:22 für Bühl. Der erste Matchball führte durch einen Block von Nemo zum Endstand von 25:22 für das Team aus Baden.

    Mayaula, der nach dem Spiel die MVP Auszeichnung erhielt, war begeistert. "Es ist toll, dass wir nach der intensiven Vorbereitungsphase nun endlich zeigen können, dass wir ein starkes Teams sind."

    Auch Trainer Wolochin war zufrieden, wenngleich er vor zu großem Optimismus warnt: "Das erste Spiel war unheimlich wichtig für uns. Dass wir auswärts gegen Düren so deutlich gewinnen konnten wird dem Team gut tun. Aber die kommenden Spiele werden hart und wir müssen nun beweisen, dass dieser Sieg keine Ausnahme war."

    19.10.2014 12:22
  • Volleyball Bundesliga live auf SPORTDEUTSCHLAND.TV
    VBL-News
    Die deutschen Volleyballfans dürfen sich in der Saison 2014/15 auf ein riesiges Angebot an Live-Spielen freuen. Gemeinsam mit SPORTDEUTSCHLAND.TV wird die Volleyball Bundesliga 30 bis 40 Top-Spiele aus der 1. Liga der Frauen und Männer präsentieren. Darüber hinaus sehen die Planungen sieben Konferenzen von Volleyball Bundesliga-Spieltagen (auf www.vbl.tv und www.sportdeutschland.tv/vbl) vor.

    Die deutschen Volleyballfans dürfen sich in der Saison 2014/15 auf ein riesiges Angebot an Live-Spielen freuen. Gemeinsam mit SPORTDEUTSCHLAND.TV wird die Volleyball Bundesliga 30 bis 40 Top-Spiele aus der 1. Liga der Frauen und Männer präsentieren. Darüber hinaus sehen die Planungen sieben Konferenzen von Volleyball Bundesliga-Spieltagen (auf www.vbl.tv und www.sportdeutschland.tv/vbl) vor.

    Max Günthör ist in der Saison 2014/15 auf VBL.TV und SPORTDEUTSCHLAND.TV zu sehen (Foto: Günter Kram)

    Max Günthör ist in der Saison 2014/15 im Team vom VfB Friedrichshafen und damit auf SPORTDEUTSCHLAND.TV/VBL zu sehen (Foto: Günter Kram)

    "Wir freuen uns, dass wir Fans, Vereinen und Sponsoren neben der regulären Berichterstattung auch in dieser Spielzeit ein umfangreiches Live-Angebot bieten können. Mit unserem Kanal VBL.TV unter dem Dach von SPORTDEUTSCHLAND.TV erreichen wir ein riesiges Publikum, das sich die Spiele in Echtzeit oder auf Abruf - und zwar ohne Kosten - anschauen kann", so Marc Wittmann, Leiter Marketing und Unternehmensentwicklung der Volleyball Bundesliga. "Darüber hinaus komplettieren Highlight-Videos und eigene Beiträge der Bundesliga-Teams das Angebot. So wird ständig Bewegung auf der Plattform generiert, sodass für jeden Volleyballfan etwas dabei ist."

    Neu ist, dass SPORTDEUTSCHLAND.TV mit an Bord ist. Die Entscheidung des Online-Senders, der vom DOSB (Deutscher Olympischer Sportbund) ins Leben gerufen wurde, ist nur logisch. "Wir wollen die Sportfans mit einem spannenden, vielfältigen Programm begeistern", freut sich Oliver Beyer, Geschäftsführer der DOSB New Media GmbH, auf die Zusammenarbeit. "Volleyball ist ohne Zweifel eine sehr attraktive Sportart. Das hat uns bereits das überragende Interesse an den Spielen der Volleyball-WM der Männer gezeigt, die wir ebenfalls im Programm hatten. Jetzt sind die deutschen WM-Helden wie Max Günthör (VfB Friedrichshafen) und Sebastian Kühner (BR Volleys) wieder bei uns zu sehen."

    Produziert werden die Spiele weiterhin von GIP Media Productions. Das Unternehmen aus Erkrath hatte schon die letzten beiden Spielzeiten der Liga aktiv begleitet.

    Die erste Live-Produktion der neuen Saison wird es am 16. Oktober um 19.30 Uhr geben. Dann empfängt die VSG Coburg/Grub zur Saisoneröffnung der Männer den VfB Friedrichshafen (12 x Deutscher Meister, 12 x DVV-Pokalsieger, Champions League-Gewinner 2007). Am 18. Oktober (ab 14.30 Uhr) folgt dann das erste Top-Spiel der 1. Volleyball Bundesliga der Frauen. Zur Saisoneröffnung bei den Damen empfängt der VC Wiesbaden - im Vorjahr Dritter - den Vizemeister und DVV-Pokalsieger Rote Raben Vilsbiburg.

    14.10.2014 15:52
shoepassion

Kolumbianische Verstärkung für die VolleyStars – Ssuschke-Voigt wegen privatem Glück nicht mehr einsatzbereit

VolleyStars Thüringen

Corina Ssuschke-Voigt wird in dieser Saison nicht mehr für die VolleyStars Thüringen auflaufen. Das gaben Geschäftsführer Sebastian Leipold und die 248-fache Nationalspielerin bekannt. Ssuschke-Voigt war zwar erst im Sommer zum Südthüringer Volleyball-Bundesligisten gewechselt, dennoch ist die Liaison zwischen ihr und den VolleyStars noch vor Saisonbeginn beendet.

20.10.2014 14:20

SCU behält weiße Weste

SCU Emlichheim

Emlichheimerinnen schlagen Kieler TV zu Hause mit 3:1

20.10.2014 12:45

Bayer-Volleyballerinnen bleiben zu Hause ungeschlagen

TSV Bayer 04 Leverkusen vs. Skurios Volleys Borken, 19.10.14, 2. BLNF

Das Team um das Trainergespann Zhong Yu Zhou und Sebastian Meusel gewinnt mit 3:1 gegen die Skurios Volley aus Borken.

20.10.2014 10:53

Ein Delitzscher Spatenstich genügt

GSVE Delitzsch

2. Volleyball-Bundesliga: GSVE gewinnt in Dachau

20.10.2014 10:45

DSHS SnowTrex Köln holt drei Punkte im hohen Norden

VCO Schwerin vs. DSHS SnowTrex Köln, 19.10.14, 2. BLNF

Das Volleyballteam DSHS SnowTrex Köln kehrt mit einer 0:3-Niederlage (21:25, 22:25, 22:25) in Stralsund und einem 3:1-Sieg (27:25, 23:25, 25:19, 25:17) beim VCO Schwerin von der längsten Auswärtsfahrt der Saison zurück. Dabei sah Kölns Trainer Jimmy Czimek zwei sehr unterschiedliche Auftritte seiner Mannschaft.

20.10.2014 10:14

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Spiele

Samstag, 18. Oktober 2014

14:30 Wiesbaden - Vilsbiburg 3:0

Mittwoch, 22. Oktober 2014

18:00 Köpenick - Schwerin -:-
19:30 Dresden - Stuttgart -:-
19:30 Aachen - Potsdam -:-
19:30 Thüringen - Hamburg -:-
MIKASA