• Kein Aprilscherz: Stuttgart besiegt Schwerin erneut
    Allianz MTV Stuttgart vs. Schweriner SC, 01.04.15, 1. BLFPO
    Allianz MTV Stuttgart verschafft sich mit einem 3:2-Sieg im Playoff-Halbfinale gegen den Schweriner SC eine Top-Ausgangsposition für das zweite Match der "Best-of-Three"-Serie.
    Es ist geschafft! Allianz MTV Stuttgart feiert im ersten Playoff-Halbfinale gegen den Schweriner SC zuhause einen knappen 3:2-Erfolg. (Foto: www.tombloch.de)

    In einem atemberaubenden Fünf-Satz-Krimi zweier absoluter Spitzenmannschaften der Volleyball Bundesliga hatte am gestrigen Abend in der heimischen SCHARRena am Ende Allianz MTV Stuttgart die besseren Nerven. Vor tobendem Publikum schlug das Team von Head Coach Guillermo Hernandez den Schweriner SC im ersten Playoff-Halbfinale um die Deutsche Meisterschaft nach zwei Stunden Spielzeit mit 3:2 (13:25, 25:20, 25:27, 25:14, 15:13). Noch voller Adrenalin, aber strahlend bis über beide Ohren, resümierte Kapitänin Kim Renkema wenige Minuten nach Spielende: "Wir träumen unseren Traum weiter! Uns ist noch gar nicht richtig klar, was mit dieser Mannschaft möglich ist …"

    Dass in einem Playoff-Halbfinale kein Team etwas zu verschenken hat, zeigte der erste Satz. Zumindest bis zum Stand von 7:7. Beide Mannschaften präsentierten sich gut gewappnet in Annahme, schnell im Zuspiel und druckvoll im Angriff. Doch dann nahm "die Spielerin des letzten Monats", Lonneke Sloetjes, wie zu befürchten war, das Heft in die Hand und schoss Allianz MTV fast im Alleingang ab. Unterstützung erhielt sie dabei von einer ebenfalls gut aufgelegten Lousi Souza Ziegler. Eine Sechs-Punkte-Serie zum 7:13 und später noch mal vier Punkte hintereinander zum 10:20 brachten Stuttgart ab vom Kurs - und die Halle gespenstisch zum Schweigen. Das hatten sich nicht nur die Ehrengäste Oberbürgermeister Fritz Kuhn, VfB-Coach Huub Stevens und Rekordnationalspielerin Renate Riek-Bauer anders vorgestellt. Schwerin spielte durchgängig nahe an der Perfektion, nutzte alle Stuttgarter Schwächen aus und Sloetjes machte allein in der Breakpunktphase vier Punkte. So ging der Satz nach nur 20 Minuten ernüchternd mit 13:25 an die Gäste aus Mecklenburg-Vorpommern.

    Doch selbst Schwerin kann dieses Niveau in dieser Saison nicht dauerhaft halten. Und wer Allianz MTV zu diesem Zeitpunkt schon abgeschrieben hatte, sah sich ziemlich schnell eines Besseren belehrt. Nicht zum ersten Mal in dieser Saison wuchs die Mannschaft um Mareike Hindriksen an ihren Aufgaben! Mit starken Aufschlägen, einer stabileren Annahme und somit schnellerem und präziserem Angriffsspiel konnte Stuttgart das Match nun ausgeglichen gestalten. Bis zum 12:11 konnte sich kein Team mit mehr als zwei Punkten absetzen. Doch man merkte den Stuttgarterinnen deutlich an, jetzt was "reißen" zu wollen. Wieder einmal war es am gestrigen Abend Renata Sandor, deren Angriffswelle die Mitspielerinnen regelrecht mitriss. Mit zwei schnellen Attacken über links führten ihre Punkte zum 15:11, Stuttgart hatte sich etwas abgesetzt. Plötzlich schlichen sich ob des drohenden Satzverlusts auch bei Schwerin erste Fehler ein - und schon war Allianz MTV auf 18:12 enteilt. SSC-Trainer Felix Koslowski versuchte sein Team mit dem Austausch der Zuspielerin wachzurütteln (Imoudu für Nenova), Hernandez reagierte mit dem gleichen Tausch (Papafotiou für Hindriksen). Doch Schwerin konnte den Rückstand nicht mehr ganz wegmachen (und beide Trainer wechselten auch wieder zurück). Nach einem Ass von Anja Brandt war Schwerin zwar mit 24:20 wieder einigermaßen dran, doch Renata Sandor erstickte die aufkommende Hoffnung der SSC-Betreuer durch einen aggressiven Schmetterschlag links am Block vorbei im Keim.

    Extrem ausgeglichen und auf höchstem (Spannungs)-Niveau verlief dann der oftmals vorentscheidende dritte Satz. Mit einer weltklasse Annahme-Rettungstat und dem direkt danach auch krachend verwandelten Angriffsschlag mitten durch den Schweriner Block brachte die spätere MVP Renata Sandor Stuttgart erstmals deutlicher mit 8:5 in Front. Doch nach der technischen Auszeit kam Schwerin mit Mini-Breaks wieder näher ran, dabei, ein umstrittener Punkt durch einen diagonal geschlagenen Angriff, den die ganze Halle eher im Aus gesehen hatte. Ein gellendes Pfeifkonzert für das Schiedsrichter-Team war die Folge. Beim Stande von 14:12 dann ein kleine, unerwartete Fehlerserie auf Stuttgarter Seite (ein Aufschlagfehler, ein Annahmefehler und ein guter Schweriner Block) - und schon stand es 14:16. Danach gab sich bis zum 24:24 kein Team mehr irgendeine Blöße, das Match hatte von der Klasse her seinen Höhepunkt erreicht. Und wurde jetzt von den Protagonisten der Bundesliga-Hauptrunde dominiert: Sloetjes, Souza Ziegler und Belien bei Schwerin und Sandor, Harms und Renkema auf Stuttgarter Seite. Wer würde den ersten Fehler machen? Spannung pur! Die Blocks waren auf beiden Seiten kaum noch zu überwinden, erfolgreiche Angriffe im ersten Versuch hatten somit Seltenheitswert. Renata Sandor wiederholte ihr Kunststück mit einer erneuten Rettungstat und dem direkt selbst versenkten Angriffsball zum 25:25. Doch danach flog Lousi Souza-Ziegler auf der linken Seite zweimal unbeschreiblich hoch über den Stuttgarter Block und beendete den Satz mit zwei krachenden Longline-Bällen hintereinander zum 25:27.

    Tatsächlich die Vorentscheidung also? Nein. Stuttgart machte im vierten Satz schnell deutlich, dass man in eigener Halle, in der bisher nur Dresden gewinnen konnte, keinesfalls kapitulieren wollte. Mit einer Vier- und einer Drei-Punkte-Serie gleich zu Satzbeginn, zu denen Renata Sandor vier Punkte, davon ein Ass, beitrug, war Stuttgart schnell auf 14:6 , kurze Zeit später auf 21:9 enteilt und Schwerin somit quasi chancenlos. Das unglaubliche Stuttgarter Publikum feierte die Demonstration der Stärke mit ersten Sprechchören, Felix Koslowski schonte angesichts des Spielstands seine erste Top-Six und brachte die Ergänzungsspielerinnen, wobei allein schon das Wort Ergänzungsspielerin bei der Qualität des Schweriner Kaders eigentlich eine Frechheit ist. Hippe, Imoudu, Geerties und Poll konnten mit einer Vierer-Serie auch noch etwas Boden gut machen. Aber eigentlich waren alle gedanklich schon im Tiebreak. Ein weit ins Aus geschlagener Angriffsball von Jennifer Geerties beendete Satz vier mit einem klaren 25:14.

    Im Tiebreak wirkte Schwerins Top-Six dann zunächst tatsächlich etwas ausgeruhter, konnte sich aber punktetechnisch keinen entscheidenden Vorteil erkämpfen. Mal ein Breakpunkt hier durch Kathrine Harms, mal ein Breakpunkt dort durch einen Geerties-Block gegen Micheli Pissinato. Erst nach dem Seitenwechsel konnte sich Stuttgart etwas absetzen durch einen Aufschlagfehler von Saskia Hippe, einem erfolgreichen Hinterfeldangriff von Renata Sandor sowie einem Ass von Micheli Pissinato. 11:8, das sollte doch reichen? Doch nach einem Abspiel-Missverständnis zwischen Mareike Hindriksen und Renata Sandor kam Schwerin, sichtlich um seine Chance kämpfend, wieder auf 12:10 heran. Nach einem umkämpften Ballwechsel mit einer Abwehrschlacht auf beiden Seiten sorgte ein verschlagener Ball von Souza Ziegler für das 14:11. Drei Matchbälle. Das sollte doch jetzt aber reichen, oder? Nein, vorerst nicht. Lonneke Sloetjes mit einem Angriffsball im zweiten Versuch und Jennifer Geerties mit einem eigentlich unmöglich zu verwandelnden Ball aus dem Halbfeld brachten Schwerin auf 14:13 heran. Ausgerechnet der tapferen Lonneke Sloetjes war es dann vorbehalten, das Spiel durch einen abschließenden Aufschlagfehler zu Gunsten von Stuttgart zu beenden - und die ganze SCHARRena in ein Tollhaus zu verwandeln.

    "Wir haben jetzt den Vorteil des gewonnenen ersten Spiels und den Vorteil eines Heimspiels, falls Match drei doch nötig werden sollte", freut sich Micheli Pissinato nach dem ersten Halbfinale gegen Schwerin. "Und dies vor diesem atemberaubenden Publikum! Das sollte doch reichen, oder?" Das hoffen auch die Fans am Neckar, die einem Endspiel um die Deutsche Meisterschaft genauso entgegenfiebern wie das Team selbst. Doch Schwerin wurde schon mehrfach totgesagt, auch am gestrigen Abend. Und stand immer wieder auf! Eine noch stärkere Leistung wird deshalb vonnöten sein, um am Samstag auch in Schwerin zu bestehen. Aber wer würde dem sympathischen Team aus Baden-Württemberg nach dieser Saison nicht auch dies zutrauen (und vielleicht sogar gönnen)?

    Allianz MTV Stuttgart - wir sind Volleyball!

    02.04.2015 00:26
  • DSC-Damen sind auf Finalkurs
    Dresdner SC vs. VC Wiesbaden, 01.04.15, 1. BLFPO
    Der Meister hat vorgelegt: Die Volleyballerinnen des Dresdner SC haben das erste Spiel des Playoff-Halbfinales vor 3000 Zuschauern in der Margon Arena gegen den VC Wiesbaden souverän mit 3:0 (25:21, 25:20, 25:21) gewonnen.
    DSC gewinnt gegen VC Wiesbaden 3:0 (Foto: Dresdner SC)

    Damit führen die Schützlinge von Trainer Alexander Waibl in der Serie "Best-of-Three" mit 1:0 und benötigen noch einen Sieg zum Einzug ins Finale. Am Ostersamstag findet die zweite Partie in Wiesbaden statt. Nach einigen Anfangsschwierigkeiten im Angriff diktierten die DSC-Damen das Spiel ab dem zweiten Durchgang mit druckvollen Aufgaben, sicherer Annahme, variablen Angriffen und guter Blockabwehr. Nach 78 Minuten verwandelten die Dresdnerinnen den dritten Matchball dank eines gegnerischen Aufschlagfehlers. Erfolgreichste Punktesammlerin war Michelle Bartsch mit 18 Zählern. Als "MVP" wurde Zuspielerin Molly Kreklow und auf Seiten von Wiesbaden Angreiferin Regina Mapeli-Burchardt ausgezeichnet.

    02.04.2015 00:23
  • VfB Friedrichshafen legt im Halbfinale souverän vor
    VfB Friedrichshafen vs. SVG Lüneburg, 01.04.15, 1. BLMPO
    Am Mittwochabend gewann der VfB Friedrichshafen sein Auftaktspiel im Playoff-Halbfinale gegen die SVG Lüneburg mit 3:0 (25:19, 25:18, 25:12). Vor 2.000 Zuschauern zeigten die Häfler eine souveräne Leistung, bei der Lüneburg nur im zweiten Satz über Phasen mithalten konnte. Als wertvollste Spieler wurden bei Friedrichshafen Außen-Annahmespieler Maarten van Garderen, der das Publikum allein mit sieben Assen begeisterte, und bei Lüneburg Diagonalangreifer Falko Steinke ausgezeichnet
    Erfolgreich zum Sieg geblockt - Gontariu und Gauna greifen am Netz beherzt zu (Foto: Kram)

    Stelian Moculescu vertraute auf Maarten van Garderen und Baptiste Geiler über Außen-Annahme, Max Günthör und Maxi Gauna im Mittelblock, Diagonalangreifer Adrian Gontariu sowie Zuspieler Simon Tischer und Libero Jenia Grebennikov. Einige Ballwechsel brauchten die Häfler, die vor über zwei Wochen ihr letztes Spiel hatten, dann waren auch sie in ihrer Routine drin (3:2, 8:5). Im Block agierten Günthör und Geiler souverän, Zuspieler Tischer verteilte die Bälle schnell und spielte damit seine Angreifer frei (11:6, 16:9). Moculescu brachte Finger und gab Gontariu eine kurze Pause. Auch diese Trumpfkarte stach und Friedrichshafen brachte den ersten Satz ohne große Mühe nach Hause (25:19).

    Schnell setzten sich die Häfler mit effektiven Aufschlägen von ihrem Gegner ab und Lüneburg nahm früh die erste Auszeit (3:1). Friedrichshafen ließ sich davon allerdings nicht beeindrucken und punktete unbeirrt weiter (8:4, 10:5). Dann jedoch schlichen sich einige Aufschlagfehler ins Häfler Spiel, während Lüneburg zwei Asse in Folge schlug (11:10). Moculescu nahm die Auszeit, rief seine Mannen zur Ordnung. Ganz zufrieden war der Häfler Coach in der Folge nicht, allerdings war es nun der VfB, der wieder am Drücker war (16:11, 18:14). Ein ums andere Mal war es der Häfler Block, der punktete (19:15) und erneut Lüneburg zur Auszeit zwang. Doch auch die kurze Pause half nicht, Friedrichshafen spielte den Satz souverän zum 2:0-Satzgewinn runter (21:16, 25:18). 

     

    Weiterlesen auf: www.vfb-volleyball.de

    01.04.2015 22:41
  • TVR: Rottenburger Bundesligavolleyballer machen Schüler fit fürs Abi
    TV Rottenburg
    „Abi – geil!“ – Mit diesem Schlachtruf starteten 60 Schülerinnen und Schüler der Region am Dienstag in die fünfte Auflage des vom Reutlinger General-Anzeiger (GEA) und TV Rottenburg organisierten Abitrainings. Einen ganzen Vormittag wurden angehende Abiturientinnen und Abiturienten von TVR-Coach Hans Peter Müller-Angstenberger und seinem Team für das Sport-Abi fit gemacht. „Wenn es das Abitraining nicht gäbe, müsste man es erfinden“, strahlte Iris Goldack vom GEA, die dieses Jahr die höchste Nachfrage nach diesem besonderen Event verzeichnete.
    Libero "Hannes" Elsäßer bringt den Abiturienten die Abwehr bei (Foto: TV Rottnburg)

    "Abi - geil!" - Mit diesem Schlachtruf starteten 60 Schülerinnen und Schüler der Region am Dienstag in die fünfte Auflage des vom Reutlinger General-Anzeiger (GEA) und TV Rottenburg organisierten Abitrainings. Einen ganzen Vormittag wurden angehende Abiturientinnen und Abiturienten von TVR-Coach Hans Peter Müller-Angstenberger und seinem Team für das Sport-Abi fit gemacht. "Wenn es das Abitraining nicht gäbe, müsste man es erfinden", strahlte Iris Goldack vom GEA, die dieses Jahr die höchste Nachfrage nach diesem besonderen Event verzeichnete.

    Bereits im fünften Jahr veranstaltete der TV Rottenburg mit dem Reutlinger General-Anzeiger in den Osterferien eine exklusive Trainingseinheit für angehende Abiturientinnen und Abiturienten. Die Schülerinnen und Schüler hatten dabei die Möglichkeit, sich die entscheidenden Tipps von den Profis höchstpersönlich abzuholen: Unter Anleitung von Chefcoach Hans Peter Müller-Angstenberger (der jüngst seinen Vertrag beim TVR um ein weiteres Jahr verlängerte) und sieben Spielern wurde drei Stunden im BZN in Reutlingen-Rommelsbach gebaggert, gepritscht und angegriffen.

    Dabei wurden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer sehr individuell betreut. Nach einer kurzen Aufwärmrunde wurde positionsspezifisch durchrotiert: Hannes Elsäßer war der Fachmann für die Abwehr, Philipp Jankowski war der Experte für das Zuspiel, "Fred" Nagel zeigte, wie man richtig blockt, Felix Isaak erklärte den Aufschlag, Tom Strohbach gab die wichtigsten Tipps bei der Annahme weiter und die Diagonalangreifer Oliver Staab und Sven Metzger zeigten, worauf es am Ende ankommt: wie man punktet. Zum Schluss waren die Schülerinnen und Schüler geschafft, aber glücklich: "Das hat sich richtig gelohnt", war der Tenor bei den zum Teil weit angereisten Jugendlichen.

    Das Einzugsgebiet dieser einzigartigen Veranstaltung wird nämlich von Jahr zu Jahr größer. "So viele Anmeldungen hatten wir noch nie", freute sich Iris Goldack vom GEA, die die Aktion mit den Bundesligavolleyballern von Beginn an betreut. "Von Tuttlingen bis Maulbronn und von Haigerloch bis Hechingen waren Teilnehmer aus 22 Gymnasien mit dabei." Für den GEA sei das Ziel der Aktion, mit dem Sponsoring der Bundesligavolleyballer etwas Besonderes anbieten zu können. "Wir sind mehr als "nur" Zeitung", sagte Goldack, die die gewachsene und etablierte Kooperation mit dem TVR mit den Worten "hoher Spaßfaktor" beschreibt.   

    Unterstützt wurde die Aktion von den weiteren TVR-Partnern Ultra Sports und AOK - Die Gesundheitskasse. Die Firma Ultra Sports versorgte alle Teilnehmer mit Trinkflaschen und Powerriegeln, die Krankenkasse rundete das Training mit einem Kurzvortrag über das Thema "Ernährung und Entspannung in Stresssituationen" ab. Eine Fortführung der Aktion in den Osterferien 2016 ist schon fest eingeplant.

     

    01.04.2015 14:26
  • SWD powervolleys: Als Außenseiter in das Halbfinale
    BERLIN RECYCLING Volleys vs. SWD powervolleys DÜREN, 02.04.15, 1. BLMPO
    In der Volleyball Bundesliga sind die SWD powervolleys Düren an ihrem Ziel angekommen: Die Mannschaft von Trainer Michael Mücke steht im Halbfinale um die deutsche Meisterschaft.
    Jaromir Zachrich und Jan-Philipp Marks im Block gegen Berlin (Foto: SWD powervolleys Düren)

    In der Volleyball Bundesliga sind die SWD powervolleys Düren an ihrem Ziel angekommen: Die Mannschaft von Trainer Michael Mücke steht im Halbfinale um die Deutsche Meisterschaft. In der Serie im Modus "Best-of-Five" (drei Siege sind notwendig) trifft Düren als Tabellendritter auf den Zweiten. Und der ist kein geringerer als der Deutsche Meister, Berlin Recycling Volleys. Los geht die Serie am Donnerstag, um 19.30 Uhr, mit dem Auswärtsspiel in Berlin. In der Tabelle trennt beide Teams nur ein Platz. "Aber da brauchen wir nicht groß zu reden: Berlin ist ganz klar der Favorit", sagt Michael Mücke. Genau wie Düren ist Berlin Dritter, allerdings auf anderem Niveau. Am Wochenende waren die Volleys Ausrichter und Teilnehmer der Champions League-Endrunde. Bei einem rauschenden Volleyball-Fest wurden die Berliner beim Kräftemessen der besten Teams Europas Dritter. "Das war unglaublich hohes Niveau", sagt Mücke. "Wenn die Berliner das wieder abrufen können, dann hat jeder Gegner einen schweren Stand", weiß der Dürener Trainer. Bange machen gilt trotzdem nicht im Lager der Dürener. Auch nicht angesichts der zwei, glatten 0:3-Niederlagen, die die SWD powervolleys in der Liga gegen Berlin kassiert haben. Die Volleyballer von der Rur gehen ohne Druck und angriffslustig in das Duell. Düren setzt auf sein starkes Mannschaftsgefüge, das in dieser Saison etliche Rückschläge wegstecken konnte und souverän auf einem starken dritten Platz in die Endrunde eingezogen war.

    Für das erste Spiel in Berlin hat Mücke alle Mann an Bord. Auch Mittelblocker Oskar Klingner ist nach seinem Bänderriss wieder im Training, die meisten Verletzungen sind weitgehend auskuriert. "Wir freuen uns, dass wir endlich wieder in einem Halbfinale dabei sind", sagt Mücke. Das olympische Motto - Dabeisein ist alles - zählt für Düren nicht. Die SWD powervolleys wollen gewinnen. Sollte das nicht möglich sein, dann will die Mannschaft dem Favoriten den Weg ins Finale so schwer wie möglich machen. Das Rückspiel in Düren beginnt Ostersonntag um 18 Uhr.

    31.03.2015 22:45
  • Das Finale im Visier: Der DSC muss die Hürde Wiesbaden überspringen
    Dresdner SC vs. VC Wiesbaden, 01.04.15, 1. BLFPO
    „Dieser Weg wird kein leichter sein, dieser Weg wird steinig und schwer“, besingt Xavier Naidoo in seinem Lied „Dieser Weg“. Besser könnte man nicht beschreiben, welche Hürde vor Titelverteidiger Dresdner SC steht, um sich den Finaltraum zum fünften Mal in Serie zu erfüllen. Denn mit dem VC Wiesbaden wartet im Halbfinale der Playoffs der Volleyball Bundesliga ein sehr starker und ambitionierter Gegner, der sich in seiner Außenseiterrolle pudelwohl fühlt und eine Überraschung schaffen will.
    Die DSC-Damen wollen auch gegen Wiesbaden wieder jubeln (Foto: Dresdener SC)

    Das erste Match zwischen beiden Teams steigt am Mittwoch, um 19.30 Uhr, in der Margon Arena. Während der deutsche Meister ohne Umwege ins Halbfinale einzog, waren beim VC drei Spiele nötig, um schließlich den SC Potsdam in die Knie zu zwingen. "Wir haben die Zeit genutzt und gut trainiert. Alle sind fit", erklärt DSC-Coach Alexander Waibl.

    Das Volleyballfieber in Dresden ist ungebrochen, denn die Halle wird ausverkauft sein, es gibt nur noch wenige Tickets zu ergattern. Auch das Medieninteresse ist hoch und der Mitteldeutsche Rundfunk (MDR) wird die Begegnung ab 19.30 Uhr im Livestream im Internet mit Kommentator Marc Huster übertragen.

    Die Fans in der Halle und die Zuschauer im Netz dürfen sich auf einen sportlichen Leckerbissen freuen. Denn Wiesbaden ist gut und ausgeglichen besetzt, hat mit Jennifer Pettke eine aktuelle deutsche Nationalspielerin in seinen Reihen. Im Zuspiel überzeugen die Finnin Kaisa Alanko und die Tschechin Iveta Halbichova. Mit der Niederländerin Karine Muijlwijk steht eine der spektakulärsten Diagonalangreiferinnen der Liga im Kader und Regina Burchardt sowie Pauliina Vilponen sorgen im Außenangriff für ordentlich Power. Auch der Mittelblock (Pettke, Julia Osterloh, Rebecca Schäperklaus) weiß, wie man dem Gegner den Zahn ziehen kann.

    "Wiesbaden spielt aus einer sicheren Annahme variabel und steht in der Block-und Feldabwehr sehr gut. Aber auch wir haben unsere Stärken und wollen das Finale erreichen. Dafür müssen wir eine richtig gute Leistung aufs Feld bringen", weiß Alexander Waibl. Vor allem sollten seine Mannschaft und die Fans darauf gefasst sein, dass man gegen das Team aus Hessen nicht zu leichten Punkten kommt. In langen Ballwechseln wird Ausdauer und vor allem Geduld gefragt sein.

    Wie schon im Viertelfinale sind in der Serie "Best-of-Three" zwei Siege nötig, um ins Finale einzuziehen. Das Rückspiel steigt am Ostersonnabend, um 14.30 Uhr, in Wiesbaden. Eine Entscheidungspartie würde am Sonntag, dem 12. April, um 14 Uhr, in der Margon Arena angepfiffen werden.

    Am Mittwoch besteht für die Fans wieder die Möglichkeit, sich einen Becher ihrer Lieblingsspielerin zu sichern. 15 Motive sind am Spieltag zu erwerben. Für zwei Euro gibt es die beliebten Exemplare. Also einfach den Trinkbecher nicht wieder zurückbringen, oder sich einen auch ohne Getränkeverzehr am Fanstand oder im VIP-Raum einen sichern.

    Im anderen Halbfinale empfängt Pokalsieger Allianz MTV Stuttgart am Mittwoch, um 19 Uhr, den Schweriner SC in der heimischen SCHARRena. 

    31.03.2015 15:12
shoepassion

1:3-Niederlage gegen Eltmann

Oshino Volleys Eltmann vs. ASV Dachau, 28.03.15, 2. BLSM

Am vergangenen Samstag verlor das Bundesligatema des ASV Dachau gegen die Oshino Volleys aus Eltmann mit 1:3.

02.04.2015 10:26

DSC-Damen sind auf Finalkurs

Dresdner SC vs. VC Wiesbaden, 01.04.15, 1. BLFPO

Der Meister hat vorgelegt: Die Volleyballerinnen des Dresdner SC haben das erste Spiel des Playoff-Halbfinales vor 3000 Zuschauern in der Margon Arena gegen den VC Wiesbaden souverän mit 3:0 (25:21, 25:20, 25:21) gewonnen.

02.04.2015 00:23

VfB Friedrichshafen legt im Halbfinale souverän vor

VfB Friedrichshafen vs. SVG Lüneburg, 01.04.15, 1. BLMPO

Am Mittwochabend gewann der VfB Friedrichshafen sein Auftaktspiel im Playoff-Halbfinale gegen die SVG Lüneburg mit 3:0 (25:19, 25:18, 25:12). Vor 2.000 Zuschauern zeigten die Häfler eine souveräne Leistung, bei der Lüneburg nur im zweiten Satz über Phasen mithalten konnte. Als wertvollste Spieler wurden bei Friedrichshafen Außen-Annahmespieler Maarten van Garderen, der das Publikum allein mit sieben Assen begeisterte, und bei Lüneburg Diagonalangreifer Falko Steinke ausgezeichnet

01.04.2015 22:41

Fellbach doch ins deutsche Oberhaus

SV Fellbach vs. TSV Grafing, 28.03.15, 2. BLSM

Der SVF steigt in die 1. Bundesliga auf

01.04.2015 15:46

TVR: Rottenburger Bundesligavolleyballer machen Schüler fit fürs Abi

TV Rottenburg

„Abi – geil!“ – Mit diesem Schlachtruf starteten 60 Schülerinnen und Schüler der Region am Dienstag in die fünfte Auflage des vom Reutlinger General-Anzeiger (GEA) und TV Rottenburg organisierten Abitrainings. Einen ganzen Vormittag wurden angehende Abiturientinnen und Abiturienten von TVR-Coach Hans Peter Müller-Angstenberger und seinem Team für das Sport-Abi fit gemacht. „Wenn es das Abitraining nicht gäbe, müsste man es erfinden“, strahlte Iris Goldack vom GEA, die dieses Jahr die höchste Nachfrage nach diesem besonderen Event verzeichnete.

01.04.2015 14:26

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