• Geilster Club im Norden trifft auf geilsten Club der Welt
    TSV Herrsching vs. SVG Lüneburg, 25.10.14, 1. BLM
    Am kommenden Samstag um 19 Uhr gastiert die SVG Lüneburg in der 1. Volleyball Bundesliga beim Mitaufsteiger TSV Herrsching. Die Bayern, deren Spielhalle fußläufig vom malerischen Ammersee zu erreichen ist, bezeichnen sich seit einien Jahren als "GCDW - Geilster Club der Welt".
    Rückkehrer René Bahlburg erwartet ein knappes Spiel

    Am kommenden Samstag um 19 Uhr gastiert die SVG Lüneburg in der 1. Volleyball Bundesliga beim Mitaufsteiger TSV Herrsching. Die Bayern, deren Spielhalle fußläufig vom malerischen Ammersee zu erreichen ist, bezeichnen sich seit einigen Jahren als "GCDW - Geilster Club der Welt". Diese provokante Aussage ist dabei ein wenig selbstironisch, aber in einigen Bereichen der Außendarstellung durchaus ernst gemeint. Denn mit dem eigenen Fan Sender "GCDW TV" und markigen Sprüchen in der Außendarstellung passen die Herrschinger so gar nicht in das zum Teil biedere Image, welches einige Sportvereine in Deutschland innehaben.

    Gutes sportliches Niveau beim Mitaufsteiger

    Sportlich gesehen erwartet die Lüneburger dabei keine minder schwere Aufgabe, als am vergangenen Wochenende gegen den CV Mitteldeutschland. Mit Sebastian Prüsener verfügen die Herrschinger über einen Libero mit Champions League Erfahrung und konnten mit dem Australier Luke Smith kurz vor Saisonbeginn sogar noch die Verpflichtung eines australischen Nationalspielers vermelden. Gecoacht werden die Herrschinger vom einzigen Spielertrainer der Liga, Max Hauser.

    So geht auch Stefan Hübner von einem schwierigen Spiel aus: "Es ist das erste Heimspiel der Herrschinger und wir werden in einer ausverkauften Halle spielen, in der eine ähnlich euphorische Stimmung herrschen wird, wie bei unserem Heimauftritt in der vergangenen Woche. Zudem haben die Herrschinger eine komplette Mannschaft und bei der 1:3 Niederlage in Rottenburg eine gute Leistung gezeigt. Es wird wieder der Aufschlag wichtig sein und das wir unseren Level spielen, den wir auch Training spielen."

    "Es muss ja nicht gleich die ganze Welt sein"

    Ähnlich äußert sich auch René Bahlburg über die Herrschinger: "Ich kenne einige Spieler von den Herrsching und wir müssen alles geben, um etwas mit nach Hause zu nehmen. Aber ob wir nun gegen Friedrichshafen oder den selbsternannten "Geilsten Club der Welt" spielen, das ist für uns nicht wichtig. Dann sind wir halt der geilste Club im Norden - es muss ja nicht gleich die ganze Welt sein", stichelt der SVG Rückkehrer René Bahlburg ein wenig gegen das selbst geschaffene Image der Herrschinger. "Am Ende zählt aber viel mehr, dass wir alle heiß auf das Spiel sind und das ist definitiv der Fall. Ich freue mich riesig auf unser erstes Auswärtsspiel", fährt Bahlburg fort.

    Sportlich kann SVG Trainer Stefan Hübner dabei auf den kompletten Mannschaftskader zurückgreifen. Der SVG Tross macht sich bereits am Freitag auf die rund acht stündige Busreise nach Herrsching. "Wir haben aber gute Bedingungen zum Reisen und am Samstag genug Zeit, um uns körperlich zu erholen", sieht Stefan Hübner in den Reisestrapazen keinen Nachteil.

    23.10.2014 15:09
  • Stuttgart kann Dresden nicht „knacken“
    Allianz MTV Stuttgart
    Allianz MTV Stuttgart hat zum Bundesliga-Saisonauftakt in der Margon Arena beim Deutschen Meister Dresdner SC die Überraschung deutlich verpasst. Mit 1:3 verlor das Team von Trainer Guillermo Hernandez am Mittwoch Abend gegen konstant spielende Elbstädterinnen, die aber keineswegs meisterlich zu glänzen wussten. Dass Kim Renkema & Co. Dresden nicht mehr in Verlegenheit bringen konnten (was durchaus möglich gewesen wäre), lag vor allem an der schwachen Annahme. Diese war dann auch häufig der Grund dafür, dass man den DSC nicht mit noch präziserem Angriffsspiel unter Druck setzen konnte. Dass Stuttgart dazu in der Lage ist und die Neuzugänge wie etwa Renata Sandor oder Nikki Lindow durchaus ihre Qualitäten besitzen, bekam Dresden leider nur phasenweise zu spüren – dann jedoch ging die Fehlerkurve auch beim Deutschen Meister steil nach oben.
    Stuttgart verliert Auftaktspiel in Dresden mit 1:3 (Foto: Tom Bloch)

    Allianz MTV Stuttgart hat zum Bundesliga-Saisonauftakt in der Margon Arena beim Deutschen Meister Dresdner SC die Überraschung deutlich verpasst. Mit 1:3 verlor das Team von Trainer Guillermo Hernandez am Mittwochabend gegen konstant spielende Elbstädterinnen, die aber keineswegs meisterlich zu glänzen wussten. Dass Kim Renkema & Co. Dresden nicht mehr in Verlegenheit bringen konnten, lag vor allem an der schwachen Annahme. Diese war dann auch häufig der Grund dafür, dass man den DSC nicht mit noch präziserem Angriffsspiel unter Druck setzen konnte. Dass Stuttgart dazu in der Lage ist und die Neuzugänge wie etwa Renata Sandor oder Nikki Lindow durchaus ihre Qualitäten besitzen, bekam Dresden leider nur phasenweise zu spüren - dann jedoch ging die Fehlerkurve auch beim Deutschen Meister steil nach oben.

    Einen wirklichen Klassenunterschied war nur im ersten Satz festzustellen. Hier trat die Annahmeschwäche der Stuttgarterinnen nach nervösem Spielbeginn am stärksten zutage, und so konnte auch das phasenweise gute Blockspiel die Punktverluste durch Ungenauigkeiten nicht kompensieren. Dresden spielte fast fehlerlos, wurde aber auch nie wirklich unter Druck gesetzt, weil Stuttgart viel zu sehr mit sich und seiner Annahme beschäftigt war. So ging der Satz nach einem heftigen "Einbruch" der Stuttgarterinnen beim Stande von 12:10 schlussendlich sogar mit 25:13 klar an Dresden.

    Im zweiten Satz änderte sich zunächst wenig. Allianz MTV hielt im ersten Drittel des Satzes gut mit, kompensierte Annahme- und Aufschlagfehler mit schnellen, aggressiven und vor allem genauen Angriffspunkten. Doch zur Mitte des Satzes bröckelte die Konstanz in  der Annahme wieder und Dresden war schnell mit 18:11 weg. Mit dem Wechsel im Zuspiel auf Athina Papafotiou setze Guillermo Hernandez noch einmal einen Impuls und Stuttgart kam wieder bis auf 23:20 heran. In dieser Phase zeigte sich erstmals die Verwundbarkeit von Dresden - aber auch, wie stark das Team vom Neckar in Wirklichkeit sein kann. Nur der Erfahrung und Abgebrühtheit einer Führungsspielerin wie Michelle Bartsch hatte es Dresden dann zu verdanken, dass man den Trend noch stoppen und schließlich 25:21 gewinnen konnte.

    Nichts Neues auch Anfang des dritten Satzes: Beide Teams waren bis zum 12:13 gleichauf, doch die Punkte wurden insgesamt immer umkämpfter. Erneut litt Stuttgart dann ab Mitte des Satzes verstärkt unter Annahmeproblemen und Dresden konnte vier Punkte am Stück machen; beim Stand von 18:13 schien das Match dann entschieden. Doch nach der Hereinnahme von Alessandra Jovy-Heuser, drei Monsterblocks am Stück und aufkommender Nervosität bei Dresden sah sich Allianz MTV plötzlich mit 18:20 vorne! Doch auch wenn es beim Stande von 23:23 noch einmal knapp wurde: Stuttgart gab den Satz nicht mehr her, eine scharfe Angabe von Mareike Hindriksen sorgte schließlich auf Dresdner Seite für derart großes Chaos, dass der ankommende Ball vom Stuttgarter Block nur noch gedropt werden musste, um das 23:25 einzufahren.

    Den vierten Satz und somit das Match gewann Dresden relativ souverän mit 25:19. Die Konstanz im Team von Alexander Waibl war zurück, und Stuttgart nutzte die wenigen Chancen, die sich boten, nicht konsequent genug. Hinzu kam eine deutlich höhere Aufschlagfehler-Quote als beim Gegner. Bis zum 9:9 ging das Ganze gut, dann setzte sich der amtierende Deutsche Meister mit seiner Konstanz ab, der Vorsprung schmolz nie wieder unter mindestens vier Punkte. Da half auch die engagierte Diskussion mit dem Schiedsrichter um einen umstrittenen Aus-Ball beim Stande von 23:19 nichts mehr. Den nachfolgenden Matchball verwandelte Dresdens Außenangriff humorlos. Die punktstärkste Spielerin bei Dresden, Katharina Schwabe, sowie Nikki Lindow auf Stuttgarter Seite wurden als wertvollste Spielerinnen des Matchs geehrt.

    Für Stuttgart ist die Niederlage kein Beinbruch. Mit einem Sieg gegen den erneuten Meisterschaftsfavoriten Dresden war nicht unbedingt zu rechnen. Entscheidender werden die kommenden Aufgaben in Köpenick, Suhl und zuhause gegen Hamburg sein. Erst danach wird man wirklich beurteilen können, wo das Team in der Bundesliga steht. In der kurzen Zeit bis zum 

    23.10.2014 07:58
  • Vielversprechender Saisonstart des KSC Berlin
    Köpenicker SC Berlin vs. Schweriner SC, 22.10.14, 1. BLF
    KSC Berlin verliert 0:3 gegen die vereinigte Nationalmannschaft namens Schweriner SC - so könnte die etwas überspitzt ausgedrückte Schlagzeile für das heutige Spielergebnis lauten. Beim Saisonauftakt heute Abend in der Köpenicker Hämmerlinghalle standen jedenfalls die Berliner Schmetterlinge durchgängig einer Schweriner Mannschaft gegenüber, die fast ausschließlich mit Nationalspielerinnen unterschiedlicher Nationen bestückt ist. Die Niederlage, die mit 21:25, 23:25 sowie 19:25 gegen einen solchen Gegner noch sehr eng ausfiel, ist für die Berlinerinnen kein Beinbruch, sondern ein vielversprechender Saisonstart, der durchaus Lust auf mehr macht.
    Die MVPs Diana Nenova sowie Kindra Carlson - Foto Burkhard Kroll

    KSC Berlin verliert 0:3 gegen die vereinigte Nationalmannschaft namens Schweriner SC - so könnte die etwas überspitzt ausgedrückte Schlagzeile für das heutige Spielergebnis lauten. Beim Saisonauftakt heute Abend in der Köpenicker Hämmerlinghalle standen jedenfalls die Berliner Schmetterlinge durchgängig einer Schweriner Mannschaft gegenüber, die fast ausschließlich mit Nationalspielerinnen unterschiedlicher Nationen bestückt ist. Die Niederlage, die mit 21:25, 23:25 sowie 19:25 gegen einen solchen Gegner noch sehr eng ausfiel, ist für die Berlinerinnen kein Beinbruch, sondern ein vielversprechender Saisonstart, der durchaus Lust auf mehr macht.

    Die Berlinerinnen setzten von Beginn an die Gäste aus der mecklenburgischen Landeshauptstadt unter Druck. Köpenick führte von Beginn an, fast alles klappte beim Gastgeber. Beim Zwischenstand von 15:9 hatte so manch einer in der Halle Gänsehaut ob des konsequenten und mitreißenden Auftretens der Schmetterlinge. Taktisch hervorragend eingestellt hatten die Berlinerinnen Schwerins langjährige Star-Angreiferin Lousiane Ziegler nahezu aus dem Spiel genommen: Der Brasilianerin gelang dank toller Block- und Abwehrarbeit des KSC lediglich ein Punkt aus 16 Angriffsversuchen. Schwerins Trainer Koslowski reagierte, brachte Jana Franziska Poll und etwas später Denise Imodou, die den Schweriner Dampfer wieder auf Kurs brachten. Im Zusammenspiel mit leichten Fehlern auf Berliner Seite holten sich die Gäste noch den ersten Satz. Dies sollte sich ähnlich im zweiten Satz wiederholen - die Berlinerinnen lieferten sich lange Zeit ein sehr enges Rennen mit dem SSC. Der KSC führte noch 21:20, musste zum Satzende wieder den Gästen den Vortritt lassen. Erst im dritten Satz spielten die Schwerinerinnen ihre Routine aus und setzten sich schnell mit sechs Punkten Vorsprung ab, die sie letztendlich auch ins Ziel brachten.

    Der Jubel bei Schwerin war ob des Erfolges berechtigt, obwohl Trainer Koslowski durchaus Gelegenheit hatte, Unvollkommenheiten im Gästespiel zu kritisieren, aber letztendlich setzte sich der haushohe Favorit standesgemäß durch. Die Berliner Underdogs haben dagegen trotz der Niederlage keine Veranlassung, den Kopf hängen zu lassen. Zwei Sätze lang hat man den Schwerinerinnen einen heißen Kampf geboten, stand kurz vor zwei Satzgewinnen. Mehr war gegen diesen Gegner kaum drin. Auf Berliner Seite überzeugte nicht nur die sowohl mit Schmetterschlägen als auch überlegten Lobs auftrumpfende Kindra Carlson (19 Punkte!), auch die anderen Spielerinnen standen ihrem Mann ohne Ausfälle.

    Am kommenden Samstag geht es bereits mit dem zweiten Heimspiel der Saison gegen den MTV Allianz Stuttgart mit einem spielstarken und runderneuerten Aufgebot der Gäste in Köpenick weiter. Die Berlinerinnen sollten mit einer ähnlichen Leistung keine Veranlassung haben, an ihrer Chance auf einen ersten Heimsieg zu zweifeln. 

    23.10.2014 01:11
  • Krimizeit in Aachen! Ladies in Black unterliegen Potsdam knapp 2:3
    Ladies in Black Aachen vs. SC Potsdam, 22.10.14, 1. BLF
    Dieses Spiel hatte keinen Verlierer verdient. Unglaublich. Unfassbar. Grandios. Doch am Ende gab es sie eben doch, Gewinnerinnen und Verliererinnen. Und das Strahlen stand ins Gesicht der Spielerinnen des SC Potsdam geschrieben, die in einem denkbar spannenden Spiel im Tie-Break die Oberhand behielt. In Satz vier wie auch im entscheidenden fünften Satz hatten sie zurückgeschlagen. Die Ladies in Black dagegen mussten trotz großem Kampf als Verliererinnen vom Feld gehen. 2:3 endete die erste Begegnung der Saison. „Es hätte am Ende auch für uns ausgehen können“, sagte Aachens neue Außenangreiferin Srna Markovic. Wie recht sie doch hatte! Doch der Reihe nach...
    Der Block steht. Pucarevic und Crkonova wehren Sainz' Angriff ab.(Quelle: Ladies in Black)

    Dieses Spiel hatte keinen Verlierer verdient. Unglaublich. Unfassbar. Grandios. Doch am Ende gab es sie eben doch, Gewinnerinnen und Verliererinnen. Und das Strahlen stand ins Gesicht der Spielerinnen des SC Potsdam geschrieben, die in einem denkbar spannenden Spiel im Tie-Break die Oberhand behielt. In Satz vier wie auch im entscheidenden Tie-Break hatten sie zurückgeschlagen. Die Ladies in Black dagegen mussten trotz großem Kampf als Verliererinnen vom Feld gehen. 2:3 endete die erste Begegnung der Saison. "Es hätte am Ende auch für uns ausgehen können", sagte Aachens neue Außenangreiferin Srna Markovic. Wie recht sie doch hatte! Doch der Reihe nach.

    Vorfreude und Begeisterung waren so unglaublich groß gewesen an diesem Mittwochabend in Aachen. Denn: Endlich! Endlich ging es wieder rund im Hexenkessel an der Neuköllner Straße. Endlich läuft sie wieder, die Volleyball-Bundesliga. Endlich sind sie wieder auf dem Feld, die Ladies in Black. Und was war das dann direkt für ein Krimi gegen den SC Potsdam, den die Mannschaft von Marek Rojko im letzten Jahre noch zwei Mal mit 3:1 besiegen konnte.

    Diesmal mussten also fünf Sätze her und Potsdams Trainer Alberto Salomoni jubelte. "Wir sind super glücklich. Vor diesen fantastischen und fairen Fans zu gewinnen, ist etwas Besonderes", sagte er. Und dazu kam es so:

    Es war ein mühevoller Start, dieser erste Satz gegen den SC Potsdam um seine 1,96 Meter große Mittelblockerin Kathy Radzuweit. Nicht nur der erste Punkt ging an die Potsdamerinnen, als Karolina Bednarovas Abwehr an der Hallendecke landete. Es dauerte bis zum 33. Punkt, bis die Ladies in Black erstmals in Führung gehen konnten. Das neuformierte Team hatte lange mit Abstimmungsschwierigkeiten zu kämpfen, auch wenn die vier Neuzugänge in der Anfangsformation mehr als einmal zeigten, dass sie eine Verstärkung sein werden. Ivona Svobodnikova verantwortete den ersten Aachener Punkt der neuen Saison.

    Doch nicht nur die 1,91 Meter große Tschechin war von Anfang an mittendrin statt nur dabei. Insbesondere die kroatische Diagonalangreiferin Maja Burazer machte immer wieder - unter anderem beim 5:6, 6:8, 11:13 und 17:16 deutlich, welche Angriffspower sie ins Aachener Spiel bringen kann. Erst spät im ersten Satz konnten sich die Gastgeberinnen entscheidend absetzen - auch weil Jessica Riveros Unsicherheiten in der Annahme konsequent ausgenutzt wurden, und die 18 Jahre junge Österreicherin Srna Markovic mit ein paar mutigen Aktionen für wichtige Punkte sorgte. Und so stand am Ende eines spannenden ersten Satzes ein 25:21 für die Ladies in Black an der Anzeigetafel. Entsprechend prächtig war die Stimmung unter den 935 Zuschauern!

    Doch die Potsdamerinnen ließen sich davon nicht beeinträchtigen. Ruckzuck zogen sie im zweiten Satz auf 7:2 davon insbesondere die listige Zuspielerin Giulia Carraro inszenierte viele Angriffsvarianten. Die Ladies in Black hielten mit Kampf und Leidenschaft dagegen, kamen auf 7:10, später auf 11:13, 16:18 und dann auch auf 23:24 heran. Doch den entscheidenden Punkt machten die Gäste. 23:25 hieß es damit.

    Und nach der Pause? Da kamen die Ladies in Black richtig in Fahrt. Bis zum 9:9 hielten die Potsdamerinnen noch mit, dann starteten die Aachenerinnen einen eindrucksvollen Zwischenspurt - auch oder gerade weil Burazer und Svobodnikova die Gästeabwehr immer wieder vor unlösbare Aufgaben stellte und Aachens neue Zuspielerin Marija Pucarevic ein paar Ausrufezeichen setzte. 15:9 hieß es folgerichtig und die Aachenerinnen ließen sich diesen Vorsprung nicht mehr nehmen. Bis zum 25:17 konnte auch eine weitere Neue, Mittelblockerin Simona Kosova, ihren ersten Punkt im schwarzen Trikot feiern.

    Und dann? Phasenweise berauschend verlief der vierte Durchgang. Zunächst. Denn gerade als es so aussah, als wäre der Widerstand der Potsdamerinnen gebrochen ,die Ladies in Black hatten 8:3, 14:8 und 15:10 geführt, agierten die Spielerinnen von Alberto Salomini wieder ähnlich effizient wie in Satz 2. Und so wurde Satz 4 noch einmal richtig spannend. 17:17 hieß es. Dann gingen die Gäste in Front. Die Aachener ließen zu viele aussichtsreiche Situationen ungenutzt. Auszeit. Und sie wirkte. 18:18 durch Kosova. 19:18 durch Markovic. 20:18 dank des Einsatzes der nimmermüden Libera Dominika Valachova. Umso beeindruckender, wie dann Potsdam erneut konterte und wieder in Führung ging. Nicht nur das: Der Satz ging mit 25:21 noch an die Gäste. Der Tie-Break musste entscheiden.

    Da waren es wie schon im vierten Satz die Aachenerinnen, die vorlegten, 3:0 und 4:1 und 5:2 vorne lagen. Und es waren ebenso wie im vierten Satz die Potsdamerinnen, die gnadenlos zurückschlugen und aus dem 2:5 ein 6:5 machten. Was ein Krimi! 10:10! 11:11! 13:13! 14:14! 15:15! 16:16! 17:17! 18:18! 19:19! 20:20! Und die Stimmung? Die Anfeuerungsrufe und Gesänge waren ohrenbetäubend in der sonst schon so lauten Halle. Doch es sollte nicht sein. Potsdam hatte am Ende die besseren Nerven. "Das wichtigste ist, dass wir aus diesem Spiel lernen", meinte Aachens Trainer Marek Rojko entsprechend nach der Partie, als Simona Kosova und die Potsdamerin Nikola Radosova als MVP ausgezeichnet wurden.

    Das nächste Heimspiel wird am 1. November gegen den USC Münster ausgetragen.

     

    Stimmen

    Marek Rojko, Trainer Ladies in Black:
    "Es ist natürlich schöner, so einen Kampf zu gewinnen. Aber wir haben am Ende eben ein paar gute Chancen ausgelassen. Das wichtigste ist, dass wir aus diesem Spiel lernen."

    Alberto Salomoni, Trainer SC Potsdam:
    "Wir sind super glücklich. Hier haben heute zwei starke Mannschaften gegeneinander gespielt. Der Knackpunkt war der vierte Satz, als wir den Satz nach ein paar Wechseln gedreht haben."

    23.10.2014 00:53
  • Die 16 steht
    VCO Berlin vs. BERLIN RECYCLING Volleys, 22.10.14, 1. BLM
    Am Mittwochabend gelang den BERLIN RECYCLING Volleys im Hauptstadt-Derby gegen den VC Olympia Berlin ein stets ungefährdeter 3:0 (25:16, 25:16, 25:16) Erfolg. Vor 210 Zuschauern im Sportforum Hohenschönhausen erledigte die Mannschaft um Kapitän Scott Touzinsky ihre Pflichtaufgabe mit Bravour.
    Foto: Eckhard Herfet, Berlin

    Am Mittwochabend gelang den BERLIN RECYCLING Volleys im Hauptstadt-Derby gegen den VC Olympia Berlin ein stets ungefährdeter 3:0 (25:16, 25:16, 25:16) Erfolg. Vor 210 Zuschauern im Sportforum Hohenschönhausen erledigte das Team um Kapitän Scott Touzinsky seine Pflichtaufgabe mit Bravour.

    Gegen die Nachwuchstalente des Bundesstützpunkts Berlin bot BR Volleys Trainer Mark Lebedew mit Zuspieler Sebastian Kühner, Diagonalangreifer Christian Dünnes, den Außenangreifern Francesco De Marchi und Aleksandar Spirovsk sowie den Mittelblockern Tomas Kmet und Felix Fischer das Personal auf, welches beim Saisonauftakt in Dresden nur sporadisch zum Einsatz kam. Die beiden Liberos Martin Krystof und Erik Shoji wechselten sich im Spielverlauf in Annahme und Abwehr ab.

    Weiterlesen auf www.br-volleys.de

    22.10.2014 21:57
  • Volleyball Bundesliga und volleyballdirekt.de intensivieren Zusammenarbeit
    VBL-News
    Der Sportartikel-Spezialist volleyballdirekt.de tritt in der Saison 2014/15 erstmals als Presenter der wertvollsten Spielerinnen und Spieler der 1. Volleyball Bundesliga auf. Hierbei werden im Anschluss an die jeweiligen Partien die Most Valuable Player (MVP) des Heim- und Gästeteams geehrt. Dazu wird den Volleyballerinnen und Volleyballern neben einem volleyballdirekt.de MVP-Basecap eine VBL-Medaille überreicht.

    Der Sportartikel-Spezialist volleyballdirekt.de tritt in der Saison 2014/15 erstmals als Presenter der wertvollsten Spielerinnen und Spieler der 1. Volleyball Bundesliga auf. Hierbei werden im Anschluss an die jeweiligen Partien die Most Valuable Player (MVP) des Heim- und Gästeteams geehrt. Dazu wird den Volleyballerinnen und Volleyballern neben einem volleyballdirekt.de MVP-Basecap eine VBL-Medaille überreicht.

    MVP-Ehrung am letzten Samstag in Wiesbaden (Quelle: Detlef Gottwald)

    "Aus unserer Sicht ist die Volleyball Bundesliga attraktiver als jemals zuvor. Deshalb freuen wir uns, mit der MVP-Ehrung ein fester Bestandteil der Liga zu sein", so Markus Dieckmann, Geschäftsführer von Deutschlands größtem Volleyball-Shop. "Unser Slogan lautet: 'Mehr Volleyball hat keiner!' Mit unserem Engagement sorgen wir dafür, dass diese Botschaft in den Arenen der Volleyball Bundesliga präsent ist."

    Klaus-Peter Jung, Geschäftsführer der Volleyball Bundesliga, ist ebenfalls froh, dass die Zusammenarbeit mit dem Unternehmen aus Moers Früchte trägt: "Das zeigt, dass wir auf einem guten Weg sind. Nachdem wir im Juni gemeinsam mit den Vereinen den Masterplan verabschiedet und danach unser Erscheinungsbild verändert haben, ist das Interesse an der Volleyball Bundesliga deutlich gestiegen."

    Im volleyballdirekt.de-Shop gibt es zudem eine eigene VBL-Kategorie. Dort gibt es Produkte vieler namhafter Sportartikelhersteller.

    22.10.2014 17:20
shoepassion

Erstes Heimspiel soll die Arena zum Beben bringen

Schweriner SC

Lange haben die Volleyball-Fans des Schweriner SC auf diesen Tag gewartet. Nun ist er da, der erste Heimspieltag der neuen Saison in der Arena. Und die Sitzplätze sind ausverkauft!

23.10.2014 17:53

Erste Auswärtshürde der Saison in Bühl

TV Ingersoll Bühl vs. CLOUD&HEAT VOLLEY DRESDEN, 25.10.14, 1. BLM

Das Team CLOUD&HEAT VOLLEY DRESDEN bestreitet am Samstag, den 25.10.14, 20 Uhr sein zweites Punktspiel der Saison bei TV Ingersoll Bühl.

23.10.2014 16:31

VCO Berlin männlich: Trotz Niederlage erfolgreicher Auftakt gegen die BR Volleys

VCO Berlin vs. BERLIN RECYCLING Volleys, 22.10.14, 1. BLM

Am 22.10.2014 um 19.00 Uhr im Sportforum Berlin war es soweit: Die im Schnitt 18-jährigen Nach-wuchsvolleyballer des Bundesstützpunktteams VCO Berlin stellten sich dem Deutschen Meister Berlin Recycling Volleys bei ihrem ersten Heimspiel entgegen, mussten sich jedoch erwartungsgemäß mit 0:3 (16:25, 16:25, 16:25) geschlagen geben. Dennoch zeigten die Spieler ihr Potential für die anstehenden Spiele in der 1. Volleyball Bundesliga.

23.10.2014 16:13

Kieler TV empfängt Rudow

Kieler TV vs. TSV Rudow Berlin, 25.10.14, 2. BLNF

Am kommenden Samstag begrüßen die KTV-Mädels den TSV Rudow Berlin ab 19 Uhr in der heimischen Hein-Dahlinger-Halle. Die Berlinerinnen konnten mit einem 3:1 Sieg am vergangenen Wochenende einen Fehlstart vermeiden, musste sie doch in der ersten drei Partien jeweils Niederlagen einstecken.

23.10.2014 15:45

Volleyball Bundesliga und volleyballdirekt.de intensivieren Zusammenarbeit

VBL-News

Der Sportartikel-Spezialist volleyballdirekt.de tritt in der Saison 2014/15 erstmals als Presenter der wertvollsten Spielerinnen und Spieler der 1. Volleyball Bundesliga auf. Hierbei werden im Anschluss an die jeweiligen Partien die Most Valuable Player (MVP) des Heim- und Gästeteams geehrt. Dazu wird den Volleyballerinnen und Volleyballern neben einem volleyballdirekt.de MVP-Basecap eine VBL-Medaille überreicht.

22.10.2014 17:20

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Datum
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Qualifikationsrunde fürs Achtelfinale 23.10.201423.10.2014 12:21
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Kalte Pizza nach Krimi in Aachen 23.10.201423.10.2014 10:47
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MIKASA