• Saisonvorschau 2. Liga Süd der Frauen
    2. BL Süd Frauen I Vereinsnews
    Die 2. Volleyball Bundesliga Süd startet in die neue Spielzeit. Heiko Koch, Sprecher der Liga, glaubt an eine spannende Saison: "Natürlich muss man Straubing als Top-Favoriten sehen, aber ein Selbstläufer wird das sicher nicht. Der SV Lohhof wird dieses Jahr sicher noch stärker spielen, Grimma ist immer vorn dabei und auch das Allgäu Team Sonthofen wird wieder angreifen. Wirklich gespannt bin ich auf Bad Soden, die sind so etwas wie die Wundertüte der Liga."

    Die 2. Volleyball Bundesliga Süd startet in die neue Spielzeit. Heiko Koch, Sprecher der Liga, glaubt an eine spannende Saison: "Natürlich muss man Straubing als Top-Favoriten sehen, aber ein Selbstläufer wird das sicher nicht. Der SV Lohhof wird dieses Jahr sicher noch stärker spielen, Grimma ist immer vorn dabei und auch das Allgäu Team Sonthofen wird wieder angreifen. Wirklich gespannt bin ich auf Bad Soden, die sind so etwas wie die Wundertüte der Liga." Neben der sportlichen Ausgeglichenheit sieht Koch eine erfreuliche Tendenz in der Liga: "Ich merke, wie sich die Liga in den letzten Jahren entwickelt hat, alle Clubs versuchen, den Sport in Deutschland zu fördern. Es ist schön, diesen Prozess in Richtung Masterplan der VBL zu beobachten." Die Saison sollte durch seine diversen Derbys spannend werden und für Emotionen sorgen. Heiko Koch fasst zusammen: "Ich wünsche allen Vereinen und Fans eine tolle neue Saison, verletzungsfreie Spiele, spannende Ballwechsel und volle Hallen."

    Heiko Koch, Sprecher der 2. Volleyball Bundesliga Süd

    Heiko Koch, Sprecher der 2. Bundesliga Süd

    Alle Teams im Überblick:

    Allgäu Team Sonthofen

    Im Allgäu läuft alles nach Plan. Der Vizemeister des vergangenen Jahres hat die Sommerpause genutzt, um die Abläufe außerhalb des Spielfeldes zu optimieren. "Die Stimmung im Team ist hervorragend und alle freuen sich nun, dass es endlich losgeht", sagt Teammanager Achim Flick. Er betont jedoch auch: "Wie sooft hatten wir auch in diesem Jahr einige Abgänge zu verzeichnen. An der Seitenlinie steht jetzt Martin Peiske als Trainer." Doch nicht nur auf der Bank gab es Veränderungen, mit Veronika Vlasková und Mona Elwassimy haben gleich zwei Leistungsträgerinnen das Team verlassen. "Glücklicherweise konnten wir mit Lina Hummel und Hana Kovarová zwei erfahrene Spielerinnen, die bereits bei uns gespielt hatten, verpflichten." In Sonthofen setzt man auf eine Mischung aus Erfahrung und Talenten, um die treuen Fans zu begeistern. Flick formuliert das Saisonziel so: "Ich denke, da der Kader umstrukturiert werden musste, werden wir in dieser Saison eher ein wenig nach unten schauen müssen als nach oben. Die Hauptsache ist aber, dass wir einfach eine tolle Saison spielen, Spaß haben und als Team zusammenwachsen."

    Allianz MTV Stuttgart II

    Im Kader vom Allianz MTV Stuttgart II gibt es einige bemerkenswerte Veränderungen. Zuspielerin Victoria Bura erhielt ein Angebot vom VC Olympia Berlin und nahm diese Chance wahr. Ersetzt wird sie durch ihre große Schwester Alexandra, die letztes Jahr noch auf der Diagonalposition spielte. Außerdem konnten einige wortwörtlich große Talente, wie die 1,88 Meter große Nadia Jäckle, in den Kader integriert werden. In Stuttgart will man auch in dieser Saison jungen Spielerinnen die Chance geben, sich zu entwickeln und nachhaltig für die erste Bundesliga zu empfehlen. Deshalb lautet das Ziel wie schon im Jahr zuvor Klassenerhalt.

    CPSV Volley Chemnitz

    "Wir haben hier einfach einen tollen Verein. Dank unserer vielen ehrenamtlichen Helfer können wir sehr professionell arbeiten", beschreibt PR-Chef Sascha Georgi das Erfolgskonzept des Clubs. Der Polizeisportverein Chemnitz war letztes Jahr Sechster in der Liga, doch statt den Aufstieg anzupeilen gibt man den Klassenerhalt als Devise aus. Und dafür gibt es Gründe: "Wir wurden personell im Sommer arg gebeutelt. Nach dem letzten Spieltag hieß es, wir würden in der aktuellen Konstellation zusammenbleiben - und dennoch mussten wir dann kurzfristig sieben Spielerinnen abgeben. Eine davon ist leider auch Mandy Sohr, die letztes Jahr unsere wichtigste Angreiferin war." Die Hauptangriffslast soll nun ihre jüngere Schwester Monique tragen. Doch sie ist nicht das einzige Pfund, mit dem Chemnitz im Kampf um den Klassenerhalt wuchern kann. Das Wichtigste bleibt laut Georgi der "unglaubliche Teamgeist und Zusammenhalt im Verein."

    NawaRo Straubing

    Bei NawaRo Straubing geht der Blick eindeutig nach oben. Die Sommerpause wurde genutzt, um die Strukturen weiter zu professionalisieren. So wurde zum Beispiel eine langfristige Kooperation mit dem Herren-Serienmeister BR Volleys bekannt gegeben. Der Kader, der Straubing im letzten Jahr zum souveränen Meister machte, wurde zusammengehalten und punktuell verstärkt. Aus den USA kamen mit Courtney Windham und  Alyssa Dibbern zwei Spielerinnen, die laut PR-Mann Georg Kettenbohrer "großes Potenzial" haben. In Niederbayern gibt man sich zu Recht selbstbewusst: "Wir haben hier tolle Fans, die die Mannschaft mitziehen. Jedes Spiel ist ein Event! Natürlich wollen wir versuchen, den Titel in der kommenden Saison zu verteidigen. Und wenn wir Meister werden sollten, werden wir nicht auf den Aufstieg verzichten", fasst Georg Kettenbohrer die Situation der Straubinger zusammen. Die Fans dürfen sich also auf eine tolle Saison freuen.

    Rote Raben Vilsbiburg II

    Der Unterbau der Roten Raben geht auch in diesem Jahr wieder in der 2. Bundesliga Süd ans Netz. Große Veränderungen gibt es in Vilsbiburg derweil nicht zu vermelden. Durch die kontinuierliche Jugendarbeit will man weiterhin Spielerinnen an das Niveau der Erstligamannschaft heranführen. Nach den Testspielen zeigt sich Raben-Trainer Ronny Johansson zuversichtlich: "Wir können auf alle Fälle im Mittelfeld der 2. Liga mitspielen." Als Ziel gibt man in Niederbayern jedoch den Klassenerhalt aus. Und wenn der durch einen Sieg im Lokalderby gegen Straubing gesichert würde, dürfte das in Vilsbiburg sicher niemand stören.

    SV Lohhof

    Auch der SV Lohhof ist im Freistaat Bayern ansässig. Ebenso wie die lokale Konkurrenz ist auch das Team aus Oberbayern ein elementarer Bestandteil der Liga. In der Sommerpause hat man in Lohhof viel getan, um den Verein weiterzuentwickeln. Man hat den erfahrenen Trainer Jürgen Pfletschinger verpflichtet und das Ehrenamt erweitert. Außerdem hat Richarda Zorn das Team-Management übernommen. "Wir werden im Laufe der Hinrunde unsere neue Halle beziehen und haben mit der ehemaligen Nationalspielerin Gudrun Burschik die gute Seele des Vereins", so Zorn. Doch nicht nur die Infrastruktur wurde verbessert, mit Inga Vollbrecht und Inga Möller konnte man auch zwei Spielerinnen akquirieren, die bereits in der 1. Liga ans Netz gegangen sind. Richarda Zorn ist sich sicher: "Der Teamgeist ist dieses Jahr deutlich besser als letztes Jahr. Wenn man im Ligabetrieb spielt, will man auch Meister werden. Natürlich wird das dieses Jahr schwer, da Straubing und Sonthofen brutal stark sind. Dennoch wollen wir in dieser Saison unter den ersten Drei landen. Langfristig wollen wir wieder in die 1. Bundesliga."

    SWE Volley-Team

    Der Tabellendritte der letzten Saison nahm im Sommer einen Umbruch vor: Gleich fünf Spielerinnen verließen die Erfurterinnen nach der letzten Saison. Zwar wurden bis dato nur zwei Neuverpflichtungen getätigt, doch der PR-Beauftragte Stephan Siegl ist sicher, dass man "einen qualitativ absolut hochwertigen Kader" hat, "auch wenn wir nur mit acht Spielerinnen in die neue Saison gehen. Glücklicherweise haben wir eine sehr intensive Jugendarbeit. Sollte sich der aktuelle Kader als zu dünn erweisen, können von dort noch Spielerinnen hochrutschen, auch wenn sie vielleicht noch etwas jung sind." Neben der guten Jugendarbeit kann sich der Verein aus Thüringen traditionell auch auf seine tollen Fans verlassen, die das Team in schwierigen Momenten motivieren. "Nachdem wir letztes Jahr Dritter wurden, könnte es mit dem kleinen Kader vielleicht schwer werden, diesen Erfolg zu wiederholen. Aber Vierter oder Fünfter wollen wir auf alle Fälle werden."

    VV Grimma

    Der VV Grimma ist etwas Besonderes. Das weiß auch Manager Frank Geißler: "Wir sind ein kleiner Ein-Sparten-Verein, hier gibt es nur Damen-Volleyball. Deshalb haben wir auch nicht so viele Mitglieder, wie die anderen Vereine der Liga." Umso beeindruckender ist, was der VV Grimma leistet. In den letzten drei Jahren wurde das Team zweimal Meister. Seit 2007/08 war man durchgehend in den Top-5 der Liga zu finden. In diesem Sommer musste man zwei erfahrene Spielerinnen ziehen lassen. Doch mit den Neuzugängen Ellen Riester, Susi Besa und Kristin Schröder ist man zuversichtlich, starken Ersatz gefunden zu haben. Selbst wenn die Mannschaft sportlich ausnahmsweise mal keine Höchstleistung abrufen sollte, kann Grimma noch immer mit einer unglaublichen Heimstärke in der Muldentalhalle aufwarten. Offiziell will Grimma, wie jedes Jahr, kein sportliches Ziel ausgegeben. Trotzdem gilt: Mit dem VV Grimma ist zu rechnen.

    prowin Volleys TV Holz

    Die prowin Volleys TV Holz gehen in ihre erste Saison in der 2. Bundesliga. Dabei setzen sie alles daran, dass es nicht die letzte ist. "Wir wollen nachhaltig, professionell und öffentlichkeitswirksam arbeiten", fasst Teammanager Phillip Grau die Vision zusammen. Basis dieser soll die Jugendarbeit sein. Hier will sich der TV Holz mittelfristig als Talentpool für regionale Nachwuchsspieler etablieren. Insgesamt wurden im Saarland viele wichtige Schritte für die sukzessive Professionalisierung des Vereins eingeleitet. Das Aufstiegsteam konnte fast komplett gehalten werden. Dazu wurde es durch drei Nachwuchsspielerinnen aus der Region verstärkt. Die Volleys sind sich aber trotz alle Fortschritte ihrer Situation bewusst: "Als Aufsteiger und Newcomer ist unser Saisonziel klar definiert: Klassenerhalt!"

    TG Bad Soden

    Runderneuert geht die TG Bad Soden in die neue Saison der 2. Volleyball Bundesliga. Auf die langjährige Trainerin Elena Kiesling folgt mit Klaus Hermann und Carlo Wiese ein Trainerduo. Das Gespann ist heiß auf die neue Spielzeit: "Es wird Zeit, dass es wieder um Punkte geht", sagt Hermann. Insgesamt zeigt man sich in Bad Soden mit der Vorbereitung zufrieden. Schade sei nur, dass die beiden wichtigen Neuzugänge Sarah Thiele und Steffi Lehmann eine etwas kurze Eingewöhnungszeit hatten. Gerade von Lehmann erhofft man sich viel, da die Außenangreiferin mit Bundesligaerfahrung beim VC Wiesbaden über die Station VC Kant Schaffhausen nach Bad Soden kam. "Wir wollen uns schnell an das Niveau anpassen. Alles ist offen. Die Liga ist sehr ausgeglichen", fasst Hermann zusammen. Insgesamt ist ein Platz im gesicherten Mittelfeld und die Weiterentwicklung des Teams das Saisonziel.

    VCO Dresden

    Der VCO ist ein Bundesstützpunkt. Das Team ist mit einem Sonderspielrecht ausgestattet und startet quasi außer Konkurrenz. Somit kann die Mannschaft weder auf- noch absteigen. Der Sinn liegt darin, junge Spielerinnen an das Niveau des Leistungssports heranzuführen. Dies ist im letzten Jahr zum Beispiel bei Steffi Kuhn besonders gut gelungen. Die 18-Jährige gehört damit zu den Stützen des Teams. In der Liga ist der VCO dafür bekannt, immer 100 Prozent Einsatz zu bringen. Deshalb formuliert die PR-Verantwortliche Claudia Linek die Saisondevise auch so: "Es wäre ein Erfolg, wenn wir die Spielzeit auf einem einstelligen Tabellenplatz beenden könnten. Das Wichtigste ist aber, dass wir um jeden Punkt fighten."

    LOK Engelsdorf

    In Engelsdorf hat sich in den letzten Jahren viel getan. Nach nur zwei Jahren in Liga drei und zuvor über zehn Jahren Regionalligazugehörigkeit gelang in der Saison 2013/14 der Aufstieg in die zweithöchste Spielklasse. Dennoch blickt man auf eine schwere, aber sicherlich spannende Saison, mit vielen Highlights voraus. Die Spiele gegen den VV Grimma, die CPSV Volleys Chemnitz und den VCO Dresden bedeuten über die Saison gesehen gleich sechs Sachsenderbys. Mit Nora Ebert und Sandra Peter konnte man zwei Spielerinnen aus Grimma verpflichten, die bereits Erfahrung in der 2. Bundesliga haben. "Sie sind sowohl spielerisch als auch menschlich eine echte Verstärkung. Von unseren insgesamt vier zweitligaerfahrenen Spielerinnen erwarte ich, dass sie für Stabilität und Übersicht sorgen", so Trainer Ronny Lederer. Im Kader gibt es aber auch einige Nachwuchstalente, wie die 18-jährige Emily Langguth. Das Saisonziel ist, den Klassenerhalt so schnell wie möglich perfekt zu machen.

    VC Offenburg

    "Wir sind zwar immer noch sehr familiär geprägt, doch nach und nach werden wir immer professioneller", beschreibt Trainerin Tanja Scheuer ihren Verein. Während die Sommerpause genutzt wurde, um die Geschäftsstelle zu renovieren, bekam auch der Kader einen neuen Anstrich. Sechs Abgängen stehen fünf Zugänge gegenüber. Zwar musste der VC Offenburg mit Merle Weidt eines seiner größten Talente ziehen lassen, doch der Chance für die erst 15-Jährige, sich im Bundesstützpunkt Berlin weiterzuentwickeln, wollte man nicht im Wege stehen. Außerdem ist man sicher, mit den Neuzugängen richtig zu liegen. Über den amerikanischen Zugang Jeane Horton sagt die Trainerin: "Sie ist so sprunggewaltig, das gefällt mir richtig gut." Der Mannschaftsverantwortliche Fritz Scheuer ist deshalb zuversichtlich: "Wir wollen die Klasse halten, attraktiven Volleyball spielen und noch mehr Zuschauer für unseren Sport begeistern."

    Den Spielplan für die 2. Volleyball Bundesliga Süd der Frauen finden Sie hier:

    http://www.volleyball-bundesliga.de/cms/home/2blsf/2blsf_scoresstats/2blsf_spielplan.xhtml

    19.09.2014 22:32
  • Saisonvorschau 2. Liga Nord der Frauen
    2. BL Nord Frauen I Vereinsnews
    An diesem Wochenende startet die 2. Bundesliga Nord der Frauen in die neue Saison. Dabei ist große Spannung geboten. "Ich denke, dass der TSV Bayer 04 Leverkusen wieder um die Meisterschaft spielen wird. Der TV Gladbeck war letzte Saison überraschend gut, daher muss man die Gladbecker auch zu den Favoriten zählen", glaubt Ulrich Nordmann, Sprecher der 2. Bundesliga Nord. Doch eine Vorhersage sei generell schwer, denn die Teams entwickeln sich enorm.

    An diesem Wochenende startet die 2. Bundesliga Nord der Frauen in die neue Saison. Dabei ist durchaus Spannung geboten. "Ich denke, dass der TSV Bayer 04 Leverkusen wieder um die Meisterschaft spielen wird. Der TV Gladbeck war letzte Saison überraschend gut, daher muss man die Gladbecker auch zu den Favoriten zählen", glaubt Ulrich Nordmann, Sprecher der 2. Bundesliga Nord. Doch eine Vorhersage sei generell schwer, denn die Teams entwickeln sich enorm. Nordmann: "Das sieht man auch daran, dass im Verhältnis zu früher nicht mehr die zweiten Mannschaften der Erstligisten die Liga beherrschen."

    Ulrich Nordmann, Sprecher der 2. Bundesliga Nord

    Ulrich Nordmann, Sprecher der 2. Bundesliga Nord

    Die Teams im Überblick:

    DSHS SnowTrex Köln                                                          

    In Köln geht man gut organisiert die neue Saison. Denn Chef-Coach Jimmy Czimek kann mit Katrin Kemper, Sebastian Schröder und Marc d'Andrea auf die Unterstützung von drei Co-Trainern setzen. Auch im Kader gibt es einige neue Namen. So rückten Franziska Kalde und Melanie Preußer aus der zweiten Mannschaft auf. Aus der 1. Liga wurden Pia Weiand und Julia Van den Berghen verpflichtet. In der vergangenen Saison belegte das Kölner Team Platz fünf. "In diesem Jahr sind wir gut aufgestellt. Wir wollen auf alle Fälle besser abschneiden als in der Vorsaison", formuliert Trainer Jimmy Czimek die DSHS SnowTrex Köln-Zielstellung. Grundlage dafür soll vor allem der gute Teamgeist sein. "Der steht bei uns über allem. Und alle schöpfen ihre Motivation daraus."

    Kieler TV

    Die KTV-Mädels starten mit verändertem Gesicht in die neue Spielzeit. Mit Stefan Schubot hat man sich einen neuen Trainer an Bord geholt. Der in Kiel als Coach gut bekannte 53-Jährige löste Felix Renhof. Mit Geeske Banck und Lynn Mohn sind zudem zwei Leistungsträgerinnen beim Kieler TV gegangen und haben im Außenangriff eine Lücke gerissen. "Wir müssen sehen, ob wir das eins zu eins kompensieren können", sagt Schubot. Neue Spielerinnen wie Lisa Schwarz und Moana Behrens sollen im Angriff in die Bresche springen. Zuspielerin Karolin Buchert ist ebenfalls neu im Kader. "Wir wollen um die Plätze acht und neun spielen", gibt Schubot die Devise für die Saison 2014/15 aus. Schließlich soll das Kapitel 2. Volleyball Bundesliga nicht zu Ende gehen. In Kiel will man sich langfristig in der Liga etablieren.

    SCU Emlichheim

    In Emlichheim zieht Norbert Bußmann als Manger wieder die Fäden. Nachdem gleich sechs Spielerinnen gegangen sind, ist der Kader nicht mehr so groß, wie in der Saison zuvor. Doch mit der Verpflichtung der Amerikanerin Juliana Crum gelang Bußmann ein äußerst interessanter Transfer für die neue Saison. Zudem setzt das Team aus dem westlichen Niedersachsen auf junge Spielerinnen. Für den Viertplatzierten aus der Vorsaison geht es darum, sich in der neuen Spielzeit im Mittelfeld zu behaupten. Bußmann fordert: "Wir wollen mit dem Abstieg trotz des kleineren Kaders nichts zu tun haben." Er setzt auf den Zusammenhalt im Team. "Wir haben in der 1. und 2. Liga über viele Jahre hinweg Erfahrungen vorzuweisen. Das sorgt dafür, dass sich die Spielerinnen bei uns wohlfühlen und gute Leistungen zeigen."

    SG Marmagen-Nettersheim

    Als Aufsteiger könnte die SG Marmagen-Nettersheim in der neuen Saison für Furore sorgen.  "Der ganze Verein, die Mannschaft und die Sponsoren haben den Aufstieg in die 2. Bundesliga zum Anlass genommen, nochmals mehr zusammen zu rücken. Jeder packt mit an", berichtet der Mannschaftsverantwortliche Sebastian Pelzer. Deshalb hat man neben der langjährigen Trainerin Dr. Judith Pelzer zwei weitere ambitionierte Co-Trainer, Axel Scheidtweiler und Sebastian Wagener, geholt. Auch die Neuzugänge können sich sehen lassen. Allen voran ist da Angelina Hübner zu nennen. Die 34-Jährige ist ohne Zweifel ein Superstar des Volleyballsports. Sie war neunmal "Volleyballerin des Jahres" und bestritt knapp 300 Länderspiele. Sie soll das Team des Aufsteigers punktuell verstärken und ihre Erfahrungen mit einbringen. Darüber hinaus sind Zoe Liedtke, Meike Schürholz, Anna Karthaus, Sandy Dutschke und Sabrina Pompe Ross neu bei Marmagen-Nettersheim.

    Skurios Volleys Borken

    In der Mergelsberg Sporthalle in Borken hat man kräftig aufgerüstet. Das Spielfeld ist inzwischen farblich abgesetzt. Und für die Sponsoren interessant: Es gibt eine riesige Matrix, die aus neun Monitoren besteht. Doch nicht nur darauf ist man in Borken stolz. Denn neben den guten Spielerinnen aus der eigenen Jugend verstärken Stefanie Lammers und Natalie Wolter den Kader in der Saison 2014/15. "Es wird viel gelacht und wir haben einen unheimlichen Teamgeist bei uns", sagt Ulrich Seyer. Dafür sorgt aus Sicht des Borkener Teammanagers auch der neue Coach Udo Jeschke. "Das Team ist sehr eingespielt. Doch der Trainer hat mehr Zug in die Mannschaft gebracht." Seyer glaubt, dass sich die Skurios Volleys Borken - im letzten Jahr auf Platz zehn - in der neuen Spielzeit steigern.

    Stralsunder Wildcats

    In Stralsund hat man sich im Vorfeld der Saison sehr stark auf die Zusammenstellung des neuen Kaders fokussiert. Nachdem es nach der letzten Spielzeit zahlreiche Abgänge zu verkraften gab, geht das Team aus Mecklenburg-Vorpommern durchaus ambitioniert an den Start. "Wir haben eine sehr junge Mannschaft, der es in der Vorbereitung zum Teil noch an der Feinabstimmung fehlte. Aber alle sind sehr motiviert. Deshalb bin ich mir sicher, dass wir von Spiel zu Spiel besser werden", so die PR-Verantwortliche Franziska Schewe. Das ist natürlich vor allem der Arbeit von Trainer André Thiel zu verdanken. "Er ist wirklich mit Herzblut dabei. Schon allein deswegen macht es Spaß, mit dem Team in der 2. Volleyball Bundesliga dabei zu sein."

    TSV Bayer 04 Leverkusen

    Ein Team mit großem Namen ist ohne Frage der TSV Bayer 04 Leverkusen. Die letzte Saison beendete der Kader von Trainer Zhong Yu Zhou auf Rang drei. "Wir haben in diesem Jahr ein sehr junges Team. Unser Ziel ist es, oben mitzuspielen", weiß der PR-Verantwortliche Jürgen Rothe. "Bei uns rücken tolle Volleyballerinnen aus dem Nachwuchs nach. Wichtige Eckpunkte sind aber natürlich Isabel Schneider und Katharina Molitor. Darüber hinaus freue ich mich, dass Sarah Wolnizki nach Leverkusen zurückgekehrt ist." So darf man also optimistisch sein. Denn menschlich und stimmungstechnisch passt in Leverkusen alles sehr gut zusammen. Nach der intensiven Vorbereitung will das Team jetzt zeigen, dass sich die Arbeit im Vorfeld der Saison gelohnt hat.

    TSV Rudow Berlin

    Der TSV Rudow Berlin startet mit einem recht kleinen Kader in die neue Spielzeit. Doch für Teammanager Frank Kirchner ist das kein Grund, Trübsal zu blasen. "Natürlich haben uns einige Spielerinnen verlassen. Doch dafür ist der Zusammenhalt in der Mannschaft riesengroß. Das liegt auch an unserem neuen Trainer René Marschner. Er bringt genau die richtige Persönlichkeit mit, um mit dem Team gut auszukommen", weiß Kirchner. Er fährt fort: "Der Trainer hat für frischen Wind gesorgt. Und wenn man dann noch um die Routine von uns weiß, ist ein guter Mittelfeldplatz durchaus realistisch." Und auch Kapitänin Mercedes Zach ist optimistisch: "Zielstrebig wollen wir wieder an unsere Hinrunde von letzter Saison anknüpfen und uns im oberen Tabellendrittel einordnen", formuliert sie die Motivation des Teams.

    TV Gladbeck

    Als Zweiter der Vorsaison werden dem TV Gladbeck gute Chancen eingeräumt, ganz oben mitzuspielen. Dazu hat auch die sehr professionelle Vorbereitung auf die neue Spielzeit beigetragen. Teammanagerin Jutta Hoppe lobt dabei die Arbeit des Trainers: "Uwe Wallenhorst hat ganze Arbeit geleistet. Er hat auch Aspekte wie Teambuilding mit ins Training einbezogen. Darüber hinaus haben wir Vorbereitungsspiele auf hohem Niveau bestritten. Zum ersten Mal gelang es uns, den Giants-Cup zu gewinnen." Aus der Stammformation hat das Team nur Dora Grozer verloren. "Wir haben den Kader aber mit jungen Spielerinnen ergänzt, die sich zuletzt sehr gut geschlagen haben." Der TV Gladbeck dürfte daher eingespielt sein. Deshalb haben die Spielerinnen das Ziel, es ganz nach oben zu schaffen.

    USC Münster II

    Der USC Münster II ist eine Bundesstützpunktmannschaft. Im Vorjahr hat das Team die Saison auf Platz acht beendet. Teammanager Lutz Hackmann sagt: "Für den neuen Trainer Christian Wolf steht im Vordergrund, die Spielerinnen weiterzuentwickeln. Er weiß, dass er eine schwere Aufgabe vor sich hat. Aber er ist ein Volleyballbesessener!" Der Coach betreut ein Team, das mit einem Durchschnittsalter von 16,4 Jahren immens jung ist. Er kündigt an: "Mit unserem engen und jungen Kader wird es einen harten Kampf um den Klassenerhalt geben." Allerdings kann der USC Münster II zunächst auf die Dienste von Sina Fuchs vertrauen, die bereits in der 1. Bundesliga spielte, bevor sie vor der letzten Serie einen Kreuzbandriss erlitt. Nun wird die 21-Jährige in der 2. Bundesliga Nord mehr als nur Spielpraxis sammeln.

    VCO Schwerin

    Auch in Schwerin gibt es einen Bundesstützpunkt mit Sonderspielrecht. Und auch in der Landeshauptstadt Mecklenburg-Vorpommers hat es vor der neuen Saison einen riesigen Umbruch gegeben. "Die wichtigste Personalie ist der neue Trainer Bart-Jan van der Mark. Er hat klare Ziele und einen guten Draht zum Team. Darüber hinaus glänzt er mit seinem großen Volleyball-Wissen", berichtet der Mannschaftsverantwortliche Henry Bräutigam. "Insgesamt sind neun Spielerinnen gegangen. Aber der Kader hat natürlich auch viele neue Gesichter." Für Bräutigam ist klar, dass man gewisse "Schlüsselspiele" gewinnen muss, damit man mit dem Tabellenende nichts zu tun hat.

    VfL Oythe

    Der VfL Oythe ist ein Club mit großer Tradition. Gerne erinnert man sich an frühere Zeiten, als man in der 1. Liga spielte und sogar einmal Vizemeister wurde. Ende der 90-er Jahre gab es einen Neuanfang. Und seither hat sich das Team aus der niedersächsischen Stadt Vechta wieder in die 2. Bundesliga vorgekämpft. "Wir mussten damals bei null anfangen", erinnert sich Teammanager Matthias Schumacher. "Doch inzwischen sind wir gut aufgestellt. Wenn unsere Stammsechs durchhält und wir keine großen Verletzungsprobleme bekommen, wollen wir deshalb auch oben mitspielen." Besonders setzt man dabei auf den großen Kampfgeist des Teams. Der liegt nach Schumachers Ansicht auch in der Geselligkeit der Menschen aus der Region begründet. "Das hilft, damit sich neue Spielerinnen wie Joanna Domagala, Louisa Janning und Natalie Aksamit heimisch fühlen und erfolgreich sind."

    Den Spielplan für die 2. Volleyball Bundesliga Nord der Frauen finden Sie hier:

    http://www.volleyball-bundesliga.de/cms/home/2blnf/2blnf_scoresstats/2blnf_spielplan.xhtml

    19.09.2014 22:26
  • NETZHOPPERS beim Vorbereitungsturnier in Coburg
    NETZHOPPERS KW-Bestensee
    Die Volleyballer der NETZHOPPERS KW-Bestensee haben am Wochenende den ersten Härtetest in der Vorbereitung: Der Bundesliga-Aufsteiger geht beim prominent besetzten Franken-Bräu-Cup in Coburg insgesamt dreimal ans Netz.
    Die Netzhoppers sind wieder am Ball (Foto: Gerold Rebsch/beachpics.de)

    Die Volleyballer der NETZHOPPERS KW-Bestensee haben am Wochenende den ersten Härtetest in der Vorbereitung: Der Bundesliga-Aufsteiger geht beim prominent besetzten Franken Bräu-Cup in Coburg insgesamt dreimal ans Netz.

    In der Arena des letztjährigen Bundesliga-Achten treffen die NETZHOPPERS um 13.00 Uhr zuerst auf den Gastgeber VSG Coburg/Grub, der neben den NETZHOPPERS auch die weiteren Ligakonkurrenten CV Mitteldeutschland, TV Rottenburg und Mitaufsteiger TSV Herrsching zum Turnier geladen hat. Eine sicherlich spannende Konstellation für Trainer Mirko Culic. Schließlich bekommt er durch die Vorbereitungsspiele auf Bundesliganiveau nicht nur wertvolle Rückschlüsse für die weitere Vorbereitung, sondern weiß nach dem Turnier sicherlich auch, wo seine Mannschaft im Vergleich zur Konkurrenz steht.

    Gleich im Anschluss an die erste Partie geht es für den Aufsteiger weiter gegen den österreichischen Erstligisten SG Union Raiffeisen Waldviertel, der in der Vorsaison ins Meisterschafts-Halbfinale in Österreich einzog. Je nach Spielausgang steht am Sonntag dann noch eine Platzierungspartie an.

    Die NETZHOPPERS müssen für die drei Partien weiterhin auf Diagonalangreifer Paul Sprung verzichten, der noch an einer Fußverletzung laboriert. Ihn erwartet Trainer Culic erst Ende des Monats zurück auf dem Trainingsfeld, bis dahin absolviert Sprung ein spezielles Aufbauprogramm im Sport- & Gesundheitszentrum in Königs Wusterhausen bei Athletiktrainer Rainer Latzke.

    Bis zum Saisonauftakt am 26. Oktober gegen Rottenburg in der heimischen Landkost-Arena stehen noch weitere Testspiele an: Am nächsten Wochenende geht es für die NETZHOPPERS nach Dresden zum zweiten Vorbereitungsturnier.

    19.09.2014 13:44
  • 3. Internationale Potsdamer Volleyball Masters
    SC Potsdam
    Die nächsten drei Tage stehen ganz im Zeichen des Volleyballs. Zum dritten Mal wird in der MBS-Arena das „Internationale Potsdamer Volleyball Masters“ stattfinden. Am Freitag, Samstag und Sonntag werden fünf verschiedene Volleyballteams gegeneinander antreten und um die meisten Punkte kämpfen. Mit dabei ist neben den Bundesliga-Konkurrenten aus Hamburg, Berlin und Suhl auch Brno aus Tschechien.
    3. Internationale Potsdamer Volleyball Masters (Foto: SC Potsdam)

    Die nächsten drei Tage stehen ganz im Zeichen des Volleyballs. Zum dritten Mal wird in der MBS-Arena das "Internationale Potsdamer Volleyball Masters" stattfinden. Am Freitag, Samstag und Sonntag werden fünf verschiedene Volleyballteams gegeneinander antreten und um die meisten Punkte kämpfen. Mit dabei ist neben den Bundesliga-Konkurrenten aus Hamburg, Berlin und Suhl auch Brno aus Tschechien.

    Am heutigen Freitag feiert der SC Potsdam seine Saisoneröffnung und trifft um 19.00 Uhr auf den KSC Berlin. Generell sind die Konkurrenten schwer einzuschätzen, da es viele personelle Neuerungen gab. "Wir sind alle sehr neugierig, was sich in den anderen Mannschaften verändert hat und wo wir als Team stehen", erklärte Doreen Engel, "und wir freuen uns riesig, wieder vor heimischem Publikum zu spielen. Das letzte öffentliche Volleyballspiel in der MBS-Arena ist leider schon viel zu lange her."

    Die Potsdamer Volleyballerinnen sind sehr gespannt auf dieses Turnier und erhoffen sich ein gutes Ergebnis. "Das Turnier wird ein wichtiger Indikator für unser Team sein", meinte Cheftrainer Alberto Salomoni. "Denn es ist der erste Testlauf für die neu formierte Mannschaft." Dazu haben sich die Havelstädterinnen erstklassige Konkurrenz eingeladen. Gleich zur Eröffnung gibt es das Derby gegen den Köpenicker SC. Darauf freut sich Libera Sophie Dreblow schon ganz besonders: "Natürlich will man immer gewinnen, egal, ob es ein Testspiel oder ein Bundesligaspiel ist. Gerade für das Derby sind wir immer hoch motiviert. Ich hoffe, ich bekomme ein paar Einsätze."

    Turnierzeiten und Modus

    Eröffnet wird das Turnier am Freitag um 19 Uhr. Dabei erfolgt zunächst die Vorstellung der neuen Mannschaft des SC Potsdam mit einer Lasershow. Danach beginnt das erste Spiel gegen den Bundesliga-Rivalen Köpenicker SC.

    Am Sonnabend (12.30 Uhr) trifft Potsdam auf VT Aurubis Hamburg.

    Sonntag folgen die Partien gegen den tschechischen Erstligisten VK Brno (11.30 Uhr) und abschließend gegen die Volleystars Thüringen (16.00 Uhr).

    Modus: Jeder spielt bei dem Fünferturnier gegen jeden. Es werden zwei Gewinnsätze ausgespielt. Beim Stand von 1:1 gibt es einen Tiebreak.

    Alle volleyballbegeisterten Fans sind herzlich eingeladen, in die MBS-Arena zu kommen und den SC Potsdam anzufeuern!

    19.09.2014 11:33
  • Schiedsrichter bei artiva Sports zur Modenschau
    VBL-News
    Volleyball-Schiedsrichter sind es gewohnt, dass man auf sie schaut. Doch einen Einsatz wie diesen, hatten sie noch nie. Denn zu Wochenbeginn hat artiva Sports wortwörtlich zur Modenschau eingeladen. Die Sportswear-Marke wollte es sich nicht nehmen lassen, den neuen Look direkt an den Unparteiischen zur Schau zu stellen.

    Volleyball-Schiedsrichter sind es gewohnt, dass man auf sie schaut. Doch einen Einsatz wie diesen, hatten sie noch nie. Denn zu Wochenbeginn hat artiva Sports wortwörtlich zur Modenschau eingeladen. Die Sportswear-Marke, die ab der neuen Saison als offizieller Ausrüstungspartner für die Schiedsrichter der Volleyball Bundesliga auftritt, wollte es sich nicht nehmen lassen, den neuen Look direkt an den Unparteiischen zur Schau zu stellen.

    Im Rahmen eines Get-togethers gab der Ausrüster deshalb Gelegenheit zur Anprobe der neuen Bekleidung. Und viele Schiedsrichter folgten dem Aufruf in die Berliner Rheinstraße, um sich dort direkt von der Qualität und Passgenauigkeit ihrer Kleidung zu überzeugen. Besonders gut kam das Design der neuen Schiedsrichterkleidung an. Doch die Unparteiischen sind natürlich auch dafür bekannt, genauer hinzuschauen. Das führte bei manchem dazu, dass selbstkritisch und mit dem nötigen Humor das ein oder andere Gramm zu viel um die Hüften festgestellt wurde. Doch spätestens mit Saisonbeginn sollen die "Urlaubssünden" vergessen sein. Dann werden die Schiedsrichter in Top-Form und neuem Outfit auflaufen.

    "Ich finde es großartig, dass so viele Schiedsrichter an der Veranstaltung teilgenommen haben. Und ehrlich gesagt, sollte ja auch der Spaß im Vordergrund stehen", so Malena Kittmann von der Volleyball Bundesliga. "Ich möchte mich aber nicht nur bei den Unparteiischen bedanken, dass sie zu diesem schönen Abend beigetragen haben. Mein Dank gilt auch artiva Sports, die uns zu dieser Anprobe in ihre Räumlichkeiten eingeladen haben. Ich denke, es hat allen großen Spaß gemacht."

    17.09.2014 20:07
  • Saisonvorschau 2. Volleyball Bundesliga Süd der Männer
    2. BL Süd Männer I Vereinsnews
    Die 2. Bundesliga Süd der Herren wird dieses Jahr sehr spannend! "Es gibt eine interessante Mischung aus Teams, die über die letzten Jahre gewachsen sind und aus Traditionsvereinen", beschreibt Lisa Krieger, Koordinatorin der 2. Bundesliga, die Situation. "Ich denke, der Masterplan verdeutlicht, wie wichtig die 2. Bundesliga für den Volleyballsport ist. Die Liga ist inzwischen für Fans und Vereine noch attraktiver."

    Am Wochenende startet die 2. Bundesliga Süd der Herren in die nächste Saison. Und die wird dieses Jahr sehr spannend! "Es gibt eine interessante Mischung aus Teams, die über die letzten Jahre gewachsen sind und aus Traditionsvereinen", beschreibt Lisa Krieger, Koordinatorin der 2. Bundesliga, die Situation. "Ich denke, der Masterplan verdeutlicht, wie wichtig die 2. Bundesliga für den Volleyballsport ist. Die Liga ist inzwischen für Fans und Vereine noch attraktiver." Tatsächlich hat die zweithöchste Spielklasse in den letzten Jahren eine sehr positive Entwicklung genommen. Eines der nächsten Etappenziele ist, die Zuschauerzahlen und das sportliche Niveau stetig zu steigern. "Das erkennt man auch an der Vielzahl von international erfahrenen Spielern, die inzwischen bei uns ans Netz gehen", so Krieger. Ob es einen klaren Favoriten in der neuen Saison gibt, kann nicht vorausgesagt werden. "Leipzig wollte trotz der Meisterschaft in der Liga bleiben und auch die TG Rüsselsheim hat eine beeindruckende Rückrunde gespielt. Außerdem haben wir spannende Projekte wie die Oshino Volleys Eltmann und die FT Freiburg 1844. Wer da am Ende das Rennen macht, weiß niemand. Dafür ist die Leistungsdichte einfach zu groß." Fans, Spieler, Funktionäre und Sponsoren dürfen sich also auf eine spannende Saison freuen.

    Lisa Krieger, VBL-Projektmanagerin Vereinsentwicklung und Veranstaltungen (Foto: Robert Felgentreu)

    Lisa Krieger, VBL-Projektmanagerin Vereinsentwicklung sowie Koordinatorin der 2. Liga (Foto: Robert Felgentreu)

    Die Teams im Überblick:

    ASV Dachau

    "Die Liga rocken", das antwortet Malte Neubert auf die Frage, was sich der ASV Dachau für die anstehende Saison in der 2. Bundesliga Süd vorgenommen hat. "Wir wollen gut starten und langfristig ganz vorn angreifen", so der PR-Verantwortliche. Dazu hat man in Dachau mächtig aufgerüstet. Neben den Neuzugängen Markus Pielmeier aus Rottenburg  und dem Serben Nemanja Nikolic konnte sich mit Florian Mayrhofer ein Spieler aus der eigenen Jugend in der ersten Mannschaft etablieren.  Darüber hinaus wird der erst 15-jährige Jonas Sagstetter vom VCO Kempfenhausen mit einem Doppelspielrecht ausgestattet. Diese Kombination aus erfahrenen Spielern und aufstrebenden Talenten soll in Dachau vor allem eines tun: Rocken!

    GSVE Delitzsch

    Erst im Jahr 1995 gegründet - trotzdem ist der GSVE Delitzsch nun seit mehr als elf Jahren nicht aus der Bundesliga wegzudenken. Diese beeindruckende Statistik belegt die größte Stärke der Sachsen: Konstanz. Die Neuzugänge Benedikt Bauer und Stefan Timm sollen dazu beitragen, das Team kontinuierlich zu verjüngen und etwas Last von den altgedienten Schultern zu nehmen. "Wir haben hier einfach einen sehr familiäres Flair, ein rundum Wohlfühlpaket", beschreibt der Mannschaftsverantwortliche Reinhardt Gasch das Team. Als Saisonziel des GSVE gilt eine Position in der oberen Tabellenhälfte. Dazu steht die verstärkte Förderung des eigenen Nachwuchses im Mittelpunkt.

    L.E. Volleys

    Auch der amtierende Meister geht dieses Jahr wieder in der 2. Bundesliga Süd ans Netz. Obwohl der Aufstieg in die 1. Liga finanziell aus Sicht der Sachsen nicht zu realisieren war, ist man in Leipzig nicht weniger heiß auf die neue Saison. "Nachdem wir unser sehnlichstes Ziel erreicht haben und daraufhin einige Personalumstrukturierungen im Kader hatten, dürfte es dieses Jahr schwer mit dem Titel werden. Auf der anderen Seite sind wir immer sehr ehrgeizig. Schlechter als Platz vier waren wir seit Ligazugehörigkeit ja auch noch nie", so Cheftrainer Stefan Busse. Nach dem schwerwiegenden Abgang von Zuspieler Ole Schwerin ergibt sich nun dem erst 18-jährigen Niclas Ivenz die Möglichkeit, wichtige Erfahrungen in der  2. Bundesliga zu sammeln. Als Saisonziel lobt Busse einen "Platz unter den Top-5" aus. Doch eines muss allen klar sein: Der Weg zum Titel führt über Leipzig!

    FT 1844 Freiburg

    Dschungelfieber im Breisgau! Wenn die Affenbande der FT 1844 Freiburg im Burdadschungel ihre Heimspiele austrägt, dann kocht die Halle. "Wir haben es im letzten Jahr geschafft, unseren Zuschauerschnitt auf 400 zu erhöhen. In der neuen Saison wollen wir die 600 knacken", so Jakob Schönhagen (PR-Verantwortlicher). Dabei hilft das Konzept "Dschungelfieber". "Unsere Zuschauer kommen durch eine Palmenallee zur Tribüne und von den Klatschpappen brüllen Affenköpfe." Doch nicht nur das Ambiente ist reizvoll. Nachdem die FT in der letzten Saison Fünfter wurde, konnte die Mannschaft punktuell verstärkt werden. So gehen in der neuen Spielzeit beispielsweise der Champions-League erfahrene Bulgare Nikolay Antonov und der Jugendnationalspieler Peter Schnabel in Freiburg ans Netz. Das Ziel für die neue Saison ist in Freiburg klar definiert: "Oberes Drittel, wenn wir uns etwas stabilisieren, sollte das absolut machbar sein."

    SV Fellbach

    Eine Mannschaft, die es ebenfalls in die Top-5 der Liga schaffen will, ist der SV Fellbach. Die Schwaben haben eine lange Historie im deutschen Volleyball. Um dieser gerecht zu werden, hat man vor der neuen Saison kräftig umgebaut. "Insgesamt versuchen wir professioneller zu arbeiten, das sieht man zum Beispiel an unserer verbesserten Pressearbeit", sagt Teammanager Stephan Strohbücker mit Stolz. Doch nicht nur im administrativen Bereich wurde umstrukturiert. Auch aus sportlicher Sicht hat sich etwas getan. Neben dem erfahrenen Erstligaspieler Valters Lagzdins aus Bühl konnten auch dieses Jahr wieder zwei  Spieler aus dem eigenen Nachwuchs an den Kader der 2. Liga herangeführt werden. Die traditionell gute Jugendarbeit soll dazu beitragen, namhafte Abgänge wie zum Beispiel Jonas Hanenberg zu kompensieren. Gelingt es in Fellbach, die große Begeisterung aufs Feld zu übertragen, ist für Diego Ronconis Mannen eine Top-5 Platzierung realistisch.

    SV Schwaig

    "Graswurzelvolleyball würde ich das nennen. Wir sind einfach sehr bodenständig und arbeiten konsequent und nachhaltig." Treffender als der PR-Verantwortliche Thomas Lappe kann man den SV Schwaig wohl kaum beschrieben. Durch das 2013 gegründete "FörderNetzWerk SV Schwaig Volleyball Bundesliga" hat der Verein die notwendige finanzielle Planungssicherheit für die nächsten Schritte: Man will sich langfristig in der Liga etablieren und die eigene Jugendarbeit verstärken. Trotz der insgesamt sechs Abgänge sehen sich die Mittelfranken gut für die neue Saison gerüstet. "Jonas Ickerott  und Mirko Schneider sind sicherlich Spieler, die uns sportlich weiterbringen", sagt Lappe. Dennoch bleibt man in Schwaig fest verwurzelt: "Platz sechs, alles darüber hinaus wäre ein toller Bonus."

    TG Rüsselsheim

    Zwölf Spiele! So lang marschiert die TG Rüsselsheim bereits  ungeschlagen durch die Liga. "Natürlich macht eine solche Serie auch Lust, nach oben zu schauen", so Manager Jan Wüntscher. Um langfristig tatsächlich einen Blick an die Spitze riskieren zu können, wird in Rüsselsheim sehr zukunftsorientiert gearbeitet. Zur neuen Saison wurde die Zusammenarbeit zwischen der Volleyballabteilung und dem Gesamtverein intensiviert, um von den guten Strukturen zu profitieren. Genau wie im Umfeld gab es auch im Kader "Umbaumaßnahmen". So beklagt Wüntscher zum einen die hohe Fluktuation, zum anderen ist er überzeugt davon, dass jeder der vier Neuzugänge ein Volltreffer ist. Wenn der junge Kader gut zusammenwächst, will Rüsselsheim auch in seinem 26. Bundesligajahr in Serie vorn angreifen. 26 Jahre dabei und zuletzt zwölfmal ungeschlagen - zwei beeindruckende Serien, die eines verdeutlichen: Wer aufsteigen will, muss Rüsselsheim schlagen.

    TSV GA Stuttgart

    Nachdem die Schwaben im letzten Jahr den Klassenerhalt erst im letzten Moment sichern konnten, hat man nun alles getan, um einen guten Start zu erwischen. So gibt es in dieser Saison erstmals einen Teammanager in Stuttgart. Doch auch der Kader wurde verstärkt, mit Malte Stiel und Nico Zager konnten laut dem Mannschaftsverantwortlichen Frank Rüdinger "zwei Spieler verpflichtet  werden, die für einen ordentlichen Qualitätszuwachs sorgen werden." Dank des breiteren Kaders sei aus seiner Sicht auch deutlich mehr Zug im Trainingsalltag zu beobachten. In Stuttgart ist man stolz darauf, mit Kontinuität und familiärerem Flair weiterhin Bestandteil der  2. Volleyball Bundesliga zu sein. So viel Nervenkitzel wie im vergangenen Jahr soll es in der Landeshauptstadt Baden-Württembergs nicht noch einmal geben. Ziel ist deshalb ein gesicherter Mittelfeldplatz.

    TV 05 Waldgirmes

    "Wir kommen, um zu bleiben". Nach drei Jahren der Abstinenz ist der TV 05 Waldgirmes zurück in der 2. Volleyball Bundesliga. Mit kontinuierlicher Jugendförderung, guter Trainingsarbeit und gezielter Transferpolitik wollen sich die Mittelhessen nun in der Liga etablieren. "Wir sind heiß auf die 2. Bundesliga", freut sich Außenangreifer Philipp Schumann. "Und dieses Mal kommen wir, um zu bleiben", ergänzt Manager Friedhelm Rücker. Das Team um das Trainergespann Thomas Autzen und Daniel Bock baut auf einen sehr jungen Mannschaftskern. Deshalb lautet das erklärte Ziel auch erst einmal Klassenerhalt. Doch darüber hinaus stehen noch weitere wichtige Punkte an. Das Team soll sich entwickeln und die jungen Spieler integrieren.

    Volley YoungStars Friedrichshafen

    Die Volley YoungStars Friedrichshafen blicken auf eine turbulente Sommerpause zurück. Nachdem der ältere Jahrgang - wie jedes Jahr - den Verein verlassen hat, fanden gleich drei von sechs Abgängen ein sportliches Zuhause in der 1. Volleyball Bundesliga. Dies ist für den Bundesstützpunkt natürlich ein enormer Erfolg. Doch nicht nur bei den Abgängen gibt es etwas zu vermelden. So konnte das erfolgreiche  Beach-Duo Sven Winter/Niklas Stooß für das Internat des Rekordmeisters gewonnen werden. Die beiden Freiburger kommen als amtierende Bundespokalsieger im U17 Bereich - und Sven Winter gar als U18-Europameister - an den Bodensee, um sich auch in der Halle zu entwickeln. Wie jedes Jahr haben die YoungStars, die mit einem Sonderspielrecht antreten, das Ziel, zusammenzuwachsen. Darüber hinaus will man mit dem Tabellenende nichts zu tun haben.

    Oshino Volleys Eltmann

    Die frisch umbenannten ersten Herren des VC 2010 Eltmann sind bereit für die neue Saison. Ganz im Luftfahrt-Stil präsentieren sich Homepage und Facebook-Seite der Oshino Volleys Eltmann. Und das hat seinen Grund: Unter dem Motto "Ready for Take off" wollen die Unterfranken in dieser Saison für Furore sorgen. "Wir befinden uns auf völligem Neuland. Wenn es toll läuft, werden wir möglichst schnell einen gesicherten Platz belegen", sagt der PR-Verantwortliche Frank Heumann. Er ergänzt jedoch umgehend: "Dennoch traue ich der Mannschaft eine Menge zu und in unserem Heimspiel-Hangar muss man sich jeden Punkt hart erkämpfen." Das Team um Spielertrainer  Heriberto "Hubschrauberto" Quero konnte mit Johannes Engel, Lutz Gerling und Max Kessel gezielt verstärkt werden. Darüber hinaus verbreitet der gesamte Verein eine regelrechte Aufbruchsstimmung. Wir wünschen einen guten Flug!

    TSV Grafing

    In Grafing geht alles seinen Weg - konstant, unaufgeregt, solide. Der bereits vorhandene Kader wurde punktuell verstärkt. Und auch auf vermeidlich schwerwiegende Verluste, wie dem von Diagonalangreifer  David Schirmer, wurde angemessen reagiert. Michael Zierhut wird  dessen Rolle in der kommenden Spielzeit übernehmen. Die Ruhe ist  jedoch nur die halbe Wahrheit. Sobald die Mannschaft auf dem Feld steht, zählt nur eine Sache: Leidenschaft. Genau das wollen die Oberbayern auch in diesem Jahr wieder beweisen. "Wir haben einfach viel Spaß am Volleyball und geben immer 150 Prozent", so Teammanager Johannes Oswald. Bei der Zielvorgabe gibt man sich dann wieder ganz bodenständig: "Möglichst früh die Klasse sichern und dann schauen, was nach oben geht." So ist man wohl in Grafing - zumindest bis zum Anpfiff.

    Den Spielplan der 2. Volleyball Bundesliga Süd der Männer finden Sie unter:

    http://www.volleyball-bundesliga.de/cms/home/2blsm/2blsm_scoresstats/2blsm_spielplan.xhtml

    17.09.2014 17:23
shoepassion

Noch Luft nach oben

TV 05 Waldgirmes vs. SV Fellbach, 20.09.14, 2. BLSM

TV Waldgirmes – SV Fellbach 0:3 (18:25, 26:28, 13:25) Mit einer 0:3 Schlappe beginnt der Aufsteiger TV Waldgirmes die neue Saison. Insgesamt konnte das Team aus der Lahnaue zu keiner Zeit sein volles Pontential ausschöpfen. Das Fellbacher Spiel stand ganz im Fokus von Valter Lagzdins, der seine Ausnahmestellung beeindruckend unter Beweis stellte. Auch das tolle und unermüdlich anfeuernde Publikum konnte die Niederlage nicht abwenden.

21.09.2014 00:54

Polen gegen Deutschland live bei Sportdeutschland.tv!

VBL-News

Sportdeutschland.tv überträgt heute Abend ab 20.25 Uhr das WM-Halbfinale zwischen Polen und Deutschland live. Nur noch ein Sieg bei der Volleyball-Weltmeisterschaft, dann wäre die erste WM-Medaille seit 44 Jahren für die DVV-Männer perfekt.

20.09.2014 19:24

Saisonauftakt im Süden

Rote Raben Vilsbiburg II vs. VCO Dresden, 20.09.14, 2. BLSF

Am 20. September machen sich die VCO Mädels mal wieder auf den Weg nach Vilsbiburg. Nach einer langen und erfolgreichen Vorbereitung gehen die Dresdnerinnen positiv und mit viel Willensstärke an das Doppelspiel-Wochenende ran.

20.09.2014 17:43

SV Lohhof: Bundesliga-Start in Lohhof mit Doppelheimspiel

SV Lohhof

Es soll ein guter Start werden – am liebsten mit zwei Siegen. Am Samstag, den 20.09. wird um 19 Uhr der Aufsteiger aus dem Saarland erwartet. Kurze Regenerationszeit bis zum nächsten Heimspiel am Sonntag, den 21.09. um 16 Uhr gegen die Talentschmiede aus Dresden. Beide Spiele werden im COG ausgetragen, da die neue Sporthalle nicht rechtzeitig fertig geworden ist.

20.09.2014 12:02

Los geht's - proWIN Volleys TV Holz starten in die 2. Bundesliga

proWIN Volleys TV Holz

Die Zeit des Wartens und der Vorbereitung ist vorbei. Pünktlich um 10:00 Uhr rollte der Mannschaftsbus der proWIN Volleys Richtung Unterschleißheim zum ersten Auswärtsspiel. Kein geringerer als der viermalige Deutsche Meister SV Lohhof empfängt zum Saisonauftakt das Team aus Holz.

20.09.2014 11:59

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