• Viel gearbeitet – jetzt soll der Erfolg das belohnen
    VT Aurubis Hamburg vs. USC Münster, 29.11.14, 1. BLF
    Keine Frage: Das 2:3 vom letzten Sonntag gegen die VolleyStars Thüringen hatten sich Team und Trainer nicht schon am Montag schon aus den Kleidern geschüttelt. Doch dann entfachte das Team schon wieder positive Energie und richtete den Blick voll und ganz auf die kommende Aufgabe. Am Samstagabend wollen die USC-Volleyballerinnen beim VT Aurubis Hamburg den Sieg mitnehmen.
    Viel trainiert und viel gesprochen: Axel Büring und sein Ensemble. (Foto: Stefan Gertheinrich)

    Keine Frage: Das 2:3 vom letzten Sonntag gegen die VolleyStars Thüringen hatten sich Team und Trainer nicht schon am Montag schon aus den Kleidern geschüttelt. Doch dann entfachte das Team schon wieder positive Energie und richtete den Blick voll und ganz auf die kommende Aufgabe. Am Samstagabend wollen die USC-Volleyballerinnen beim VT Aurubis Hamburg den Sieg mitnehmen.

    Mit viel Trainingsarbeit verbrachte der USC in Vorbereitung auf Hamburg und die danach bevorstehende Englische Woche. Und Chefcoach Axel Büring nahm auch einige Veränderungen in der Trainingsstruktur vor. "Änderungen und Anpassung in diesem Bereich gibt es immer. Aber natürlich ändert man auch, wenn es gerade einmal nicht so perfekt läuft. Ein Allheilmittel ist das auch nicht immer. Aber es kann durchaus eine Hilfe sein", erklärt Büring.

    Eine "schwierige Aufgabe" sieht der Amelsbürener vor seinem Ensemble liegen. Die Hanseaten, letztes Jahr noch ohne Sieg Letzter der Abschlusstabelle und nur dadurch noch in der Beletage, weil kein Zweitligist in die Topliga aufsteigen wollte, "haben alles richtig gemacht.", findet Büring: "Hamburg hat die Strukturen und das Team komplett geändert - und auf dem nordamerikanischen Markt zugegriffen", so der 47-Jährige hinsichtlich der drei US-Amerikanerinnen und zwei Kanadierinnen in VTA-Reihen.

    Das letzten Ergebnisse der Nordlichter haben Büring beeindruckt. Nur 13:15 im Tiebreak unterlagen die Hanseaten dem Pokalsieger Vilsbiburg und hatten dabei eine echte Siegchance. Die Woche zuvor holte das Team von Trainer Dirk Sauermann einen Zähler gegen den SC Potsdam. "Hamburg spielt von der Anlage ganz ähnlich wie wir", hat Büring beobachtet. "Taktisch sehr variabel, mit unterschiedlichen Aufstellungen und Kombinationen. Da gibt es zudem eine klare Aufschlagstrategie in hoher Qualität und zwei sehr gute Schnellangreifer."

    Es wird also ein hartes Stück Arbeit für die Unabhängigen werden. "Aber wir sind ja auch nicht ganz blind", formuliert Büring das, was - allerdings noch nicht in der wünschenswerten Konstanz - bei seinem Team immer wieder in dieser Saison aufblitze, und in Suhl oder Aachen über lange Strecken zu sehen war. "Am letzten Sonntag haben wir unsere Leistung nicht abgerufen. Wir wissen das. Punkt. Und deshalb haben wir in dieser Woche akribisch gearbeitet!"

    28.11.2014 15:07
  • Im Traditions-Duell: VCW will in der Wolfsgrube gegen VolleyStars Thüringen siegen
    VolleyStars Thüringen vs. VC Wiesbaden, 29.11.14, 1. BLF
    Da steckt jede Menge Tradition drin. Was haben sich diese beiden Mannschaften schon für packende Duelle geliefert. Neuauflage am Samstag, 19 Uhr: Der VC Wiesbaden tritt gegen die VolleyStars Thüringen an. Den Verein, der bis 2013 unter dem Ursprungsnamen VfB 91 Suhl die Punkte sammelte – und schon Ende des vergangenen Jahrtausends in der Zweiten Liga auf den VCW traf.
    Foto: Detlef Gottwald

    Da steckt jede Menge Tradition drin. Was haben sich diese beiden Mannschaften schon für packende Duelle geliefert. Neuauflage am Samstag, 19 Uhr: Der VC Wiesbaden tritt gegen die VolleyStars Thüringen an. Den Verein, der bis 2013 unter dem Ursprungsnamen VfB 91 Suhl die Punkte sammelte - und schon Ende des vergangenen Jahrtausends in der Zweiten Liga auf den VCW traf.

    "In Suhl ist es immer schwer zu spielen", weiß Mittelblockerin Julia Osterloh, die bereits 2003 erstmals das Wiesbadener Trikot trug. In der Sporthalle "Wolfsgrube" herrscht beste Volleyball-Stimmung, die Fans unterstützen ihr Team euphorisch. Keine leichte Aufgabe also für den VCW. Der Blick in die Statistik beweist das. In den vergangenen drei Spielzeiten hat der VCW seine Heimspiele gegen das Thüringen-Team immer gewonnen - aber die drei Auswärtsspiele auch ausnahmslos verloren. Zuletzt siegte der VCW in Suhl am 16. März 2011 - mit 3:0. Ausgerechnet in der Saison 10/11 also, in der der VfB später als Vierter ins Playoff-Halbfinale einzog.

    Keine Frage: Die Teams von damals sind nicht mehr miteinander zu vergleichen. Der VCW hat eine positive Entwicklung genommen, war zuletzt immer vor den Thüringerinnen, die mit dem Pokalsieg 2008 ihren bisher größten Erfolg feierte, platziert. Daraus nimmt Trainer Andreas Vollmer auch jede Menge Selbstvertrauen - und sagt: "Wenn man direkt in die Playoffs will, dann muss man in Suhl Punkte holen und genau so offensiv gehen wir diese Sache auch an."

    So spricht der Coach einer Mannschaft, die fünf ihrer bislang sechs Saisonspiele gewonnen hat. "Unsere Form aus dem Dresden-Spiel haben wir auch eindrücklich gegen Köpenick bewiesen", so Vollmer, "und deshalb fahren wir mit einem guten Gefühl nach Thüringen, auch wenn diese letztes Wochenende gegen den USC Münster gewinnen konnten." Mit dem Tiebreak-Erfolg in Münster feierten die VolleyStars von Trainer Sebastian Leipold ihren zweiten Saisonsieg. In eigener Halle gab es bislang ein 3:1 gegen Aurubis Hamburg und zwei 0:3-Schlappen gegen Vilsbiburg und Stuttgart. "Das Team hat", so Julia Osterloh, "im Laufe der bisherigen Saison immer besser zu seinem  Spiel gefunden und deswegen ist der Gegner schwer einzuschätzen. Wir werden aber versuchen,  an das erfolgreiche vergangene Wochenende anzuknüpfen."

    Erfolgreichste Punktesammlerinnen beim dritten Auswärts-Gegner des VCW waren zuletzt die Außenangreiferinnen Anika Brinkmann (kam aus Hamburg) und Claudia Steger. Gelenkt wird das Spiel der Thüringerinnen von der Tschechin Martina Jelinková, die bis Sommer mit der Ex-VCW-Mittelblockerin Micheli Tomazela für den nordfranzösischen Erstligisten Hainaut Volley gespielt hat. Neben ihr und anderen neu im Team der VolleyStars: Ex-Nationalspielerin Corina Ssuschke-Voigt, die wegen Schwangerschaft aber pausiert.

    In der Saison 1999/2000 begann die lange Tradition der Duelle VCW gegen VfB. Damals war Wiesbaden gerade aus der Regionalliga in die Zweite Liga zurückgekehrt. Der Trainer hieß Luis Ferradas, auf dem Feld standen unter anderen Sabine Müller, Julia Albrecht und Nadine Nickel. Damals gab es zu Hause ein 3:0 und in der Wolfsgrube - am 8. Januar 2000 - ein unglückliches 2:3. Einer der wichtigsten Meilensteine gelang dem VCW ebenfalls gegen den langjährigen Weggefährten: Am 22. Oktober 2004, also vor etwas mehr als zehn Jahren, feierte Wiesbaden ein 3:0 über Suhl. Es war der allererste Heimsieg nach dem Bundesliga-Aufstieg. Damals mit von der Partie: Julia Osterloh. Nun will sie Ähnliches mit ihren heutigen Teamkolleginnen erreichen - und wie 2010 und 2011 in der Wolfsgrube gewinnen. "Leicht war es nie in Suhl, aber wenn man seine Konzentration und seinen Willen hoch hält, dann ist ein Erfolg drin", sagt Trainer Vollmer: "Bei uns werden wieder alle gesund sein und wir gehen mit ganzer Kraft in dieses Spiel."

    28.11.2014 10:03
  • Spitzenspiel mit europäischem Rückenwind
    Schweriner SC
    Das Spitzenspiel zwischen dem Schweriner SC und den Roten Raben aus Vilsbiburg am Sonnabend in der Schweriner Arena (19.00 Uhr) verspricht erneut, ein Leckerbissen des deutschen Frauenvolleyballs zu werden.
    Jana-Franziska Poll (Schweriner SC) hier im Europapokal gegen den VC Oudegem (BEL); Foto: SSC/Heiden

    as Spitzenspiel zwischen dem Schweriner SC und den Roten Raben aus Vilsbiburg am Sonnabend in der Schweriner Arena (19.00 Uhr) verspricht erneut, ein Leckerbissen des deutschen Frauenvolleyballs zu werden. Alle Antennen des Schweriner Vereins, seiner Mannschaft und seiner Fans sind auf dieses Ereignis gerichtet. Beide Teams haben sich am Mittwoch  in europäischen Wettbewerben für dieses Bundesligaspiel heiß gelaufen: der SSC im Challenge Cup, die Raben im CEV Cup. Allerdings mussten die Gäste aus Vilsbiburg die größeren Reisestrapazen auf sich nehmen. Sie flogen nach der 1:3-Niederlage gegen Lokomotiv am Donnerstag aus Baku zurück, aber nicht nach Hause sondern nach Hamburg, um von dort nach Schwerin zu fahren. Hier nutzten sie die letzten Trainingsmöglichkeiten.

    Obwohl Vilsbiburg aus dem CEV Cup ausgeschieden ist, spielen sie europäisch weiter im Challenge Cup, in welchem der SSC mit seinem zweiten Sieg über den VC Oudegem das Achtelfinale erreicht hat. In der Bundesliga will Schwerin dem amtierenden Meister Dresdner SC auf den Fersen bleiben und die weiße Weste anbehalten. Den Schwung aus ungeschlagenen Spielen dieser Saison gilt es aufrecht zu erhalten. Vilsbiburg ist nach sechs Spielen mit 10 Punkten auf dem sechsten Tabellenplatz eingekommen, da die Mannschaft auswärts zwei Spiele verloren geben musste und zwei Spiele  mit 3:2 für sich entschied (Aachen und Hamburg). Gegen Hamburg wollte das Team von Trainer Jan de Brandt unbedingt den Dreier. Das vereitelten die Hamburgerinnen in einem hart umkämpften Spiel.

    Hart umkämpft werden auch die Punkte sein, die am  Sonnabend in Schwerin zu vergeben sind. Und hart wird es in der nächsten Woche weitergehen für beide Teams. Im DVV-Pokal treffen am Mittwoch die Pokalverteidiger aus Vilsbiburg auf den Meister Dresden und der Schweriner SC muss zum Mitrivalen Allianz Stuttgart.

    Wolfgang Schmidt für den Schweriner  SC

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    28.11.2014 08:51
  • Sechs Zweitligisten sondieren Erstligaaufstieg
    VBL-News
    Das Interesse, in der 1. Volleyball Bundesliga zu spielen, steigt. Sechs Vereine beteiligen sich aktuell an der Vorlizenzierung für die Erstliga-Saison 2015/16. Die Ambitionen der Bundesligisten sind dabei ganz unterschiedlich. Während NawaRo Straubing bereits auf allen Ebenen zielgerichtet auf den Erstligaaufstieg hinarbeitet, sehen andere Clubs ihre Meldung als Beginn eines mehrjährigen Entwicklungsprozesses.

    Das Interesse, in der 1. Volleyball Bundesliga zu spielen, steigt. Sechs Vereine beteiligen sich aktuell an der Vorlizenzierung für die Erstliga-Saison 2015/16. Die Ambitionen der Bundesligisten sind dabei ganz unterschiedlich. Während NawaRo Straubing bereits auf allen Ebenen zielgerichtet auf den Erstligaaufstieg hinarbeitet, sehen andere Clubs ihre Meldung als Beginn eines mehrjährigen Entwicklungsprozesses.

    Neben NawaRo Straubing zählen der SV Lohhof (beide 2. Bundesliga Süd Frauen) der TV Gladbeck und VfL Oythe (beide Nord Frauen) sowie VC Bitterfeld-Wolfen (Nord Männer) und die TG Rüsselsheim (Süd Männer) zu den Vereinen, die am Vorlizenzierungsverfahren teilnehmen und ihr Aufstiegsinteresse bekunden. VBL-Geschäftsführer Klaus-Peter Jung sieht die Entwicklung positiv: "Im letzten Jahr haben sich vier Vereine an der erstmals geschaffenen Vorlizenzierung beteiligt. Jetzt haben sechs Vereine gemeldet. Der Masterplan greift und die Vereine nehmen das Beratungsangebot der VBL an."

    Heiko Koch will mit NawaRo Straubing in die 1. Bundesliga (Foto: VBL)

    Straubings Manager Heiko Koch arbeitet mit seinem Team bereits seit einem Jahr daran, den Traum von einem Erstligaaufstieg Wirklichkeit werden zu lassen. "Wenn wir Meister werden, steigen wir auf", gibt Koch zu Protokoll. Sportlich läuft für den Vorjahresmeister auch in der aktuellen Saison alles rund. Mit neun Siegen aus neun Spielen führen die Niederbayern die Tabelle der Südstaffel der Frauen an und haben unter den 45.000 Einwohnern der Stadt bereits ein Volleyballfieber entfacht. Jeweils 1.000 Zuschauer schauten sich zuletzt das Derby gegen den SV Lohhof und das Spiel gegen Stuttgart an.

    Der SV Lohhof sieht seine Rückkehr ins Oberhaus als längerfristigen Prozess. Das Management um Richarda Zorn setzt auf die Unterstützung von Sponsoren, die den Weg gemeinsam mit dem Verein gehen wollen. Zuletzt spielten die Bayern in der Saison 2009/10 im Oberhaus. In den achtziger Jahren prägte der Verein den deutschen Damenvolleyball, wurde von 1982 bis 1984 dreimal in Folge Deutscher Meister und wiederholte den Hattrick von 1986 bis 1987. Das Vorlizenzierungsverfahren nutzt der Verein für eine ausführliche Statuserfassung, aus der heraus ein Entwicklungsplan erarbeitet werden soll.

    In die gleiche Richtung zielen auch die Sondierungen des VfL Oythe und TV Gladbeck. "Ich möchte einen ernsthaften Diskussionsprozess an unserem Standort in Gang setzen", sagt Matthias Schumacher, Manager vom Nord-Tabellenführer VfL Oythe. Der Club spielte zuletzt  - ausgegliedert im 1. VC Vechta - in der Saison 1995/96 in der 1. Bundesliga. Für Gladbecks Geschäftsführer Andreas Packeisen geht es ebenfalls zunächst darum, die Rahmenbedingungen für einen Aufstieg in die 1. Bundesliga zu sondieren und den eigenen Verein weiter zu professionalisieren. Eine konkrete Aufstiegsoption zur Saison 2015/16 schließt er aus.

    Beim Zweitligisten VC Bitterfeld-Wolfen setzen die Verantwortlichen um Präsident Michael Eisel seit dem Aufstieg im Jahr 2012 auf eine kontinuierliche Professionalisierung des Umfelds. Wichtigster Meilenstein war die Einstellung von Christoph Richter als hauptamtlicher Manager. Aber auch sportlich geht es steil bergauf. Im Pokal-Achtelfinale drängte der Zweitliga-Tabellenführer den Erstligavertreter aus Rottenburg an den Rand einer Niederlage. Ein besonderer Coup gelang den Bitterfeldern vor dem Saisonstart mit einem Testspiel gegen den Deutschen Meister BR Volleys. Mit der Teilnahme an der Vorlizenzierung lotet der Verein nun den Rahmen für den nächsten Entwicklungsschritt aus.

    Mit der TG 1862 Rüsselsheim sondiert ein weiterer Ex-Erstligist die Rückkehr ins Oberhaus. Zuletzt traten die Hessen in der Spielzeit 2007/08 in der 1. Bundesliga an, damals kurzzeitig unter dem Teamnamen rhein-main volley. Laut Manager Jan Wüntscher will der Club, der im kommenden Jahr zunächst vor einer Sanierung seiner Spielhalle steht, mittelfristig seine Perspektiven verbessern. "Wir gehören im Männerbereich seit rund 25 Jahren ohne Unterbrechung der 1. oder 2. Liga an. Diese Tradition sehen wir auch als Verpflichtung, den von der Volleyball Bundesliga gestarteten Entwicklungsprozess aktiv zu begleiten und eigene Erfahrungen einzubringen. Daher haben wir uns zur Teilnahme am Vorlizenzierungsverfahren entschlossen."

    Die Vorlizenzierung hat die Volleyball Bundesliga im Zuge des Masterplans als verbindliche Voraussetzung für die spätere Lizenzierung in der 1. Bundesliga eingeführt. Es handelt sich dabei um einen mehrstufigen Entwicklungsprozess. Im nächsten Schritt wird das VBL-Center alle Standorte besuchen und im Rahmen eines eintägigen Workshops die Handlungsfelder in jedem Verein identifizieren, eine Statuserfassung durchführen und notwendige Entwicklungen beratend begleiten. Die Teilnahme an dem Verfahren verpflichtet nicht zum späteren Aufstieg. Verbindlicher Meldestichtag für die 1. Bundesliga ist der 1. April 2015. Vor der Saison 2014/15 hat die VBL die Vereine SVG Lüneburg, TSV Herrsching und Netzhoppers KW-Bestensee erfolgreich in diesem Verfahren begleitet und auf den Erstligaaufstieg vorbereitet.

    Die Teilnahme an der Vorlizenzierung ist auch für Drittligisten, die in die 2. Bundesliga aufsteigen möchten, obligatorisch. Die Registrierungsfrist hierfür läuft am 1. Februar 2015 ab, die Lizenzierungsunterlagen müssen bis zum 2. Mai 2015 eingereicht werden.

    26.11.2014 14:49
  • VSG-Volleyballer mit Heimspielen im Dreierpack
    VSG Coburg/Grub vs. SWD powervolleys DÜREN, 26.11.14, 1. BLM
    Nach der 1:3-Niederlage bei der SVG Lüneburg hatten die Hammerschmiede von Milan Maric am Wochenende eine Verschnaufpause, doch bereits am kommenden Mittwoch beginnt ein zweiwöchiger Härtetest mit drei Heimspielen am Stück.
    Foto: Zwei k.fotografen

    Nach der 1:3-Niederlage bei der SVG Lüneburg hatten die Hammerschmiede  von Milan Maric  am Wochenende eine Verschnaufpause, doch bereits am kommenden Mittwoch beginnt ein zweiwöchiger Härtetest mit drei Heimspielen am Stück. Die ganze Bandbreite der 1. Bundesliga gastiert in kürzester Zeit in der HUK Coburg arena

    Und das dürfte wieder eine Achterbahn der Gefühle werden, denn zweimal ist man eindeutig Außenseiter, einmal Favorit. Mit den Powervolleys SWD Düren kommt am Mittwoch der Tabellenvierte, der erst vor wenigen Wochen den Coburgern auf der Lauterer Höhe das diesjährige Pokal-Aus bescherte. Lediglich im dritten Satz zeigte man ein Spiel auf Augenhöhe, die ersten beiden Sätze waren zum Vergessen.  Im ersten und im zweiten Satz setzten sich die Dürener gleich zu Beginn ab, dominierten vor gut 500 Zuschauern jeweils mit 15:25.

    Nach der Pause wollten sich die Hammerschmiede doch nicht kampflos in ihr Schicksal ergeben. Die Fans spürten nun den Kampfgeist und der Beifallpegel erhöhte sich. So führten die Schützlinge von Milan Maric zur erste technischen Auszeit im dritten Satz mit 8:7 und hielten den Satz auch anschließend offen.

    Dann beim Stand von 22:24 hatten die Coburger eine starke Szene mit Fußabwehr und dem Punkt zum 23:24, doch mit dem ersten Matchball war alles vorbei, die VSG musste sich aus dem Pokal verabschieden. Bester Coburger war im Pokalmatch  Moritz Karlitzek, für Milan Maric war der 2,08m Mann der Dürener, Marvin Prolinheuer der MVP des Pokalfights.

    Und Prolinheuer dürfte auch am Mittwoch wieder der Leithirsch der Powervolleys in der HUK Coburg arena sein.

    Dennoch, die VSG mit ihren sechs Punkten auf dem Guthabenkonto hat sich fest vorgenommen, am Mittwoch nicht nur Spielball der Dürener zu sein, sondern kämpferisch dagegen zu halten.

    Und diesmal sollten sowohl Zuspieler Adam Kocian, leider verletzte er sich in Lüneburg am Arm, und auch Angreifer Vuc Karanovic wieder auf ihr volles Leistungsvermögen zurückgreifen können. Trotz der kürzlichen Pokalniederlage lernte man in der Vorsaison den Dürenern das Fürchten, als man auswärts bis in den Tie Break kam.

    Doch am Mittwoch geht es für die VSG nicht nur darum, gegen Düren achtbar zu bestehen, sondern auch darum, sich keine Verletzung einzuhandeln.

    Milan Maric ist voll überzeugt, gegen die Dürener stärker dagegenhalten zu können als im Pokalspiel. Und aus emotionaler Sicht hofft er darauf, den eigenen Fans in Coburg endlich das Gesicht der Mannschaft präsentieren zu können, das bisher vornehmlich lediglich auswärts zum Tragen kam - das Kämpferische.

    Bereits am Samstag reist in Coburg der VC Dresden an und da sind Punkte bei aller Vorsicht in der Prognose Pflicht. Im Vorjahr war es ja bekanntlich der 3:1-Sieg in Dresden, der für die Hammerschmiede eine erfolgreiche Rückrunde einleitete.

    Der letzte Akt im Heimspieldreierpack steht dann eine Woche später an, wenn der Deutsche Meister, die Berlin Recyclings nach Coburg kommen. Gegen die Berliner zeigten die Nürnberger und Co. im Vorjahr ihren besten Satz der gesamten Hinrunde, als sie überraschend mit 25:22 im zweiten Satz dominierten.

    Bleibt nur, Milan Maric ein glückliches Händchen zu wünschen, und der Mannschaft, hoffentlich ohne Erkrankte und Verletzte ein toi, toi, toi im Sinne von "Stand up - and fight!". Ganz ohne Punkte darf der Heimspiel-Dreierpack nicht ausgehen, schließlich will man ja bei den Fans und Sponsoren die Heimniederlage gegen Herrsching im Oktober und die Niederlage bei KW Bestensee vergessen machen. Gegen Tabellen-Vize Rottenburg gelang es über weite Strecken, die Coburger Fans mit einem technisch hohen Niveau zu überzeugen, auch wenn es "nur" einen Tie Break-Punkt gab. 

    26.11.2014 07:03
  • CHV-Männer reisen zum Aufsteiger Lüneburg
    SVG Lüneburg vs. CLOUD&HEAT VOLLEY DRESDEN, 26.11.14, 1. BLM
    Vor zwei Jahren trafen beide Teams im Achtelfinale des DVV-Pokals aufeinander. Die Dresdner reisten damals unter ihrem Trainer Sven Dörendahl als Bundesliga-Aufsteiger zum Zweitligisten nach Lüneburg. Von der damaligen Mannschaft, die als Neuling in der Meisterschaft auf Anhieb den Sprung in die Play Off´s schaffte, stehen heute nur noch Kapitän Santino Rost, Robert Went und Alan Wasilewski im Kader. In Erinnerung blieb eine 2:3-Niederlage der Gäste in einer niedrigen und engen Halle. Indessen hat sich in der schmucken niedersächsischen Kreisstadt vieles getan, denn die SVG-Volleyballer spielen seit dieser Saison ebenfalls in der Bundesliga, nur die Halle ist derzeit noch die gleiche. Unter Leitung ihres neuen Trainers, des 245-fachen Ex-Nationalspielers und aktuellen Nationalmannschafts-Co-Trainers Stefan Hübner wurde im Sommer eine schlagstarke Mannschaft zusammengestellt, die schon wegen ihrer Körpergröße beeindruckt.
    Artistisches Zuspiel von Ole Schwerin Bild: Dirk Michen

    Vor zwei Jahren trafen beide Teams im Achtelfinale des DVV-Pokals aufeinander. Die Dresdner reisten damals unter ihrem Trainer Sven Dörendahl als Bundesliga-Aufsteiger zum Zweitligisten nach Lüneburg. Von der damaligen Mannschaft, die als Neuling in der Meisterschaft auf Anhieb den Sprung in die Play Off´s schaffte,  stehen heute nur noch Kapitän Santino Rost, Robert Went und Alan Wasilewski im Kader. In Erinnerung blieb eine 2:3-Niederlage der Gäste in einer niedrigen und engen Halle. Indessen hat sich in der schmucken niedersächsischen Kreisstadt vieles getan, denn die SVG-Volleyballer spielen seit dieser Saison ebenfalls in der Bundesliga, nur die Halle ist derzeit noch die gleiche. Unter Leitung ihres neuen Trainers, des 245-fachen Ex-Nationalspielers und aktuellen Nationalmannschafts-Co-Trainers Stefan Hübner wurde im Sommer eine schlagstarke Mannschaft zusammengestellt, die schon wegen ihrer Körpergröße beeindruckt. Sechs Neuzugänge kamen in die Universitätsstadt, darunter vier Ausländer. Mit 11 Punkten aus sechs Spielen belegen die Niedersachsen derzeit den 6. Platz, wobei sie zu Hause je einen 3:1-Sieg gegen CV Mitteldeutschland und Coburg erzielten, aber gegen Netzhoppers KWH mit 2:3 verloren. Am Samstag unterlagen sie erwartungsgemäß beim Tabellenvierten Lüneburg mit 0:3.
    Auf die Gäste aus Dresden, die derzeit mit 2 Punkten aus 8 Spielen das Schlusslicht der Tabelle bilden und dringend Punkte brauchen, wartet eine schwierige Aufgabe. Sie ist aber nicht unlösbar, wenn es den CHV-Männern gelingt, ihr Potenzial über die volle Distanz abzurufen und ihre Nerven im Griff zu behalten. Allerdings müssen sie wahrscheinlich wieder auf den verletzten Diagonalangreifer Adrian Szlubowski verzichten.
    Nach derzeitigem Kenntnisstand ist keine Live-Übertragung des Spieles, z. B. im 1-Kamera-Stream, vorgesehen.

    Bereits am 10. Dezember stehen sich beide Mannschaften wieder gegenüber. Dann geht es ab 19.30 Uhr in der Dresdner Margon Arena im DVV-Pokal-Viertelfinale um den Einzug ins Pokal-Halbfinale, was für beide Teams ein neuer großer sportlicher Erfolg wäre.

    25.11.2014 11:52
shoepassion

Doppelheimspieltag für die TV Gladbeck Giants

TV Gladbeck vs. TSV Rudow Berlin, 29.11.14, 2. BLNF

In der 2. Volleyball Bundesliga Nord wartet auf die TV Gladbeck Giants ein Doppelspieltag: Am Samstag, 29. November, empfangen die Gladbeckerinnen den TSV Rudow Berlin, einen Tag später gibt der VCO Schwerin seine Visitenkarte in der Artur-Schirrmacher-Halle ab.

28.11.2014 19:31

VSG Coburg/Grub will gegen Dresden zweiten Heimsieg in Folge!

VSG Coburg/Grub vs. CLOUD&HEAT VOLLEY DRESDEN, 29.11.14, 1. BLM

Das Tabellenschlusslicht aus Dresden kommt mit nur einem Sieg und 2 Punkten aus aus den bisherigen neun Saisonspielen in die Schmiede zu Coburg. Die VSG Coburg/Grub (3 Siege, 8 Punkte) hat also die ungeliebte Favoritenrolle doch diesmal sind die Verantwortlichen zuversichtlich ihr gerecht zu werden.

28.11.2014 19:18

Folgen weitere Punkte?

VC Offenburg vs. proWIN Volleys TV Holz, 29.11.14, 2. BLSF

Mit dem ersten Saisonsieg im Rücken wollen unsere Volleyballerinnen am Samstag die nächsten Punkte einfahren. Aufsteiger TV Holz ist zu Gast in der Nord West Halle.

28.11.2014 19:03

USC vor schwerer Aufgabe

USC Braunschweig vs. TSG Solingen Volleys, 29.11.14, 2. BLNM

Der USC Braunschweig steht am Samstag vor einer schweren Aufgabe. Um 19.30 in der Tunica Halle ist der Tabellezweite, die TSG SolingenVolleys zu Gast.

28.11.2014 18:28

DVV-Pokal-Viertelfinale: Friedrichshafen empfängt Berlin

Pokal | VBL-News

Viola Knospe, Corina Wagner und Frank Bleydorn (Foto: Frank Heinrich)Alle Partien des Achtelfinals im DVV-Pokal sind vorbei. Als letzte Mannschaft erreichte der TV Rottenburg die nächste Runde. Am Donnerstagabend kam das Team von Trainer Hans Peter Müller-Angstenberger in Bitterfeld-Wolfen zu einem hauchdünnen 3:2-Erfolg.

14.11.2014 01:38

Weitere Artikel finden Sie im Archiv.

Archiv

Artikel
Datum
Grafing will Serie starten 28.11.201428.11.2014 17:30
Liga-Aufsteiger TSV Herrsching zu Gast in Mitteldeutschland 28.11.201428.11.2014 16:20
TSV Rudow Berlin auf Punktejagd in Gladbeck 28.11.201428.11.2014 16:19
Stürzt Giesen den Tabellenführer VC Bitterfeld-Wolfen? 28.11.201428.11.2014 16:03
„Ich habe wieder ein gutes Bauchgefühl“ 28.11.201428.11.2014 14:35
Auswärtsspiel des VCO Dresden gegen Erfurt 28.11.201428.11.2014 14:12
Im doppelten Einsatz 28.11.201428.11.2014 14:07
Kieler TV reist zum Tabellenführer VfL Oythe 28.11.201428.11.2014 14:01
GCDW ärgert den Rekordmeister - Vorbereitung auf Schlüsselspiel läuft 28.11.201428.11.2014 13:57
Volleyballduell steht im Zeichen des Fußball-Rheinderbys 28.11.201428.11.2014 13:45
Das Duell der Überraschungsteams 28.11.201428.11.2014 13:24
Das Märchen von den Schwaben 28.11.201428.11.2014 12:56
Schwere Aufgabe für die Roten Raben beim Seriensieger – aber Trainer Jan de Brandt sieht eine Chance in Schwerin 28.11.201428.11.2014 12:44
Skurios Volleys empfangen die Zweitvertretung des USC 28.11.201428.11.2014 11:55
Volleyball-Internat Frankfurt: Gegen den starken Aufsteiger 28.11.201428.11.2014 11:42

Spiele

Samstag, 29. November 2014

18:00 Köpenick - Aachen -:-
18:00 Hamburg - Münster -:-
19:00 Schwerin - Vilsbiburg -:-
19:00 Thüringen - Wiesbaden -:-
19:30 Stuttgart - Potsdam -:-

Sonntag, 30. November 2014

15:00 VCO Berlin - Aachen -:-
MIKASA