• BR Volleys gewinnen am Bodensee
    VfB Friedrichshafen vs. BERLIN RECYCLING Volleys, 26.04.15, 1. BLMPO
    In der Playoff-Finalserie um die Deutsche Meisterschaft 2015 gewannen die BR Volleys am Sonntag beim VfB Friedrichshafen vor 3.274 Zuschauern mit 3:0 (26:24, 25:21, 25:15) und übernahmen damit in der „best of five“-Serie erstmals die Führung.
    Foto: Günter Kram, Friedrichshafen

    In der Playoff-Finalserie um die Deutsche Meisterschaft 2015 gewannen die BR Volleys am Sonntag beim VfB Friedrichshafen vor 3.274 Zuschauern mit 3:0 (26:24, 25:21, 25:15) und übernahmen damit in der "best of five"-Serie erstmals die Führung. Aufgrund des Auswärtssiegs hat der Hauptstadtclub nun am Donnerstag (30. Apr um 19.30 Uhr) die Chance, vor heimischer Kulisse in der Max-Schmeling-Halle seinen Meistertitel zu verteidigen.

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    26.04.2015 23:45
  • Friedrichshafen unterliegt Berlin eindeutig mit 0:3
    VfB Friedrichshafen vs. BERLIN RECYCLING Volleys, 26.04.15, 1. BLMPO
    Das war mehr als eindeutig: Der VfB unterliegt im dritten Finalspiel mit 0:3 (24:26, 21:25, 15:25) den Berlin Recycling Volleys. Am Sonntagmittag hatten die Mannen von Stelian Moculescu einzig im ersten Satz eine Chance gegen den Hauptstadtklub. In den folgenden beiden Durchgängen liefen sie ihren Möglichkeiten hinterher. Als wertvollste Spieler wurden bei Friedrichshafen Libero Jenia Grebennikov und bei Berlin Außen-Annahmespieler Scott Touzinsky ausgezeichnet.
    Eine gute Szene, die sich im Spiel gegen Berlin leider nicht oft wiederholte / Foto Kram

    Das war mehr als eindeutig: Der VfB unterliegt im dritten Finalspiel mit 0:3 (24:26, 21:25, 15:25) den Berlin Recycling Volleys. Am Sonntagmittag hatten die Mannen von Stelian Moculescu einzig im ersten Satz eine Chance gegen den Hauptstadtklub. In den folgenden beiden Durchgängen liefen sie ihren Möglichkeiten hinterher. Als wertvollste Spieler wurden bei Friedrichshafen Libero Jenia Grebennikov und bei Berlin Außen-Annahmespieler Scott Touzinsky ausgezeichnet. 

    Stelian Moculescu schenkte seiner Stammformation das Vertrauen. Maarten van Garderen und Baptiste Geiler über Außen-Annahme, Max Günthör und Maxi Gauna im Mittelblock, Diagonalangreifer Adrian Gontariu sowie Libero Jenia Grebennikov. Einzig im Zuspiel musste Moculescu wechseln. Hier kam Benjamin Toniutti für den verletzten Simon Tischer aufs Feld. Von Beginn an entwickelte sich eine heiß-umkämpfte Partie, bei der VfB immer wieder die Nase vorne hatte (4:3, 8:5, 12:10). Mit viel Geduld spielten die Häfler die langen Ballwechsel aus und warteten auf ihre Chancen. Immer wieder war es Gontariu, der sowohl mit Assen als auch mit seinem Angriff Akzente setzte (16:14). Bis zu drei Punkte setzten sich die Häfler in der Folge ab, doch Berlin blieb am Ball und nutzte jede noch so kleine Unstimmigkeit der Häfler (19:16, 21:18). Friedrichshafen musste den Ausgleich hinnehmen (23:23, 24:24). Carroll schlug den Ball durch den Häfler-Block und holte damit den ersten Satzball, den sie sogleich verwandelten (24:26). 

     

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    26.04.2015 16:57
  • DSC bleibt cool: Waibl-Team siegt und erkämpft sich ersten Matchball zur Titelverteidigung
    Allianz MTV Stuttgart vs. Dresdner SC, 25.04.15, 1. BLFPO
    Trotz hitziger Atmosphäre im vierten Durchgang ist der Dresdner SC am Samstagabend ganz cool geblieben und hat sich den ersten Matchball zur Titelverteidigung in der Volleyball Bundesliga erkämpft. Das Team von Trainer Alexander Waibl setzte sich im zweiten Spiel der Play-off-Finalserie bei Allianz MTV Stuttgart mit 3:1 (25:13, 25:16, 19:25, 25:23) durch. Vor 2100 Zuschauern in der ausverkauften SCHARRena brachte ein verschlagener Angriff von Renata Sandor den Sieg.
    Großer Jubel nach dem zweiten Sieg, bei dem auch Dresdens amtierender Oberbürgermeister Dirk Hilbert das Team unterstützt hat

    Nach 105 heißen Minuten wurde Jaroslava Pencova zur wertvollsten Spielerin der Partie ausgezeichnet. Auf gegnerischer Seite entschied sich Alexander Waibl für Sandor. Nun kann der DSC im bereits ausverkauften Heimspiel am Mittwoch in der Margon Arena die Serie beenden und sich die Schale erneut holen.

    "Wir haben zwei Sätze lang überragend gespielt. Dann hat die Konzentration nachgelassen. Es geht schon die ganze Saison so, dass wir klare Führungen auch wieder verspielen. Wir haben uns mit dem Sieg eine tolle Ausgangsposition für Mittwoch geschaffen und wollen nicht noch einmal nach Stuttgart fahren", meinte Alexander Waibl nach der Partie.

    Der Coach startete fast mit der gleichen Aufstellung wie im ersten Finalspiel. Jedoch stand für die Kanadierin Shanice Marcelle die US-Amerikanerin Michelle Bartsch auf dem Feld. In den ersten beiden Sätzen zeigte der Titelverteidiger eine ganz beeindruckende Vorstellung. Annahme, Aufschlag, Angriff und Block funktionierten hervorragend.

    Vor allem Außenangreiferin Lisa Izquierdo lief richtig heiß, aber auch Kristina Mikhailenko und die beiden Mittelblockerinnen Cursty Jackson und Jaroslava Pencova waren stets zur Stelle. In der Abwehr stand der DSC kompakt und ließ dem Gegner keine Luft zum atmen.

    Nach zwei Durchgängen auf tollem Niveau folgte im dritten Abschnitt ein kleiner Dämpfer. Mit Konzentrationsschwierigkeiten lag der Gast schnell mit 0:4 zurück. Jedoch ließ sich der deutsche Meister auch von einem 12:16-Rückstand nicht entnerven und war beim 17:18 wieder am Gegner dran. In der Endphase des Satzes unterliefen dem Waibl-Team aber zu viele Fehler, Stuttgart pushte sich und verkürzte auf 1:2.

    Mit einem 0:3 startete auch der vierte Satz alles andere als ideal. Mit einem 8:0-Punktlauf, dessen Grundlage die guten Aufschläge von Jara waren, holte der DSC auf. Beim 16:9 zur zweiten technischen Auszeit und einer späteren 21:17-Führung wähnte man den deutschen Meister schon fast auf der Siegerstraße. Doch diesmal war es die Mannschaft um Libera Myrthe Schoot, die auf einmal nicht mehr aus der Rotation rauskam und sechs Punkte in Serie abgeben musste.

    Als Athina Papafotiou beim 23:21 für ihr Team den Aufschlag ins Aus setzte, kochten die Emotionen hoch. Denn Gegner-Trainer Guillermo Hernandez hatte den Ball im Feld gesehen und beschwerte sich so emotional beim Schiedsgericht, dass er - bereits Gelb-verwarnt -  die Rote Karte sah. Das hatte einen Punktabzug für sein Team zur Folge und so stand es 23:23. Ein Block von Jara gegen Katherine Harms und ein verschlagener Angriff von Sandor bescherten schließlich dem DSC den zweiten Sieg in der Finalserie.

    Nun können die Dresdnerinnen am Mittwoch Großes leisten und zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte den Meistertitel verteidigen. Die Margon Arena ist für die Partie um 19.30 Uhr bereits ausverkauft.

    DSC: 1 Kreklow, 3 Mikhailenko, 6 Pencova, 10 Jackson, 13 Izquierdo, 15 Bartsch - 9 Schoot. E: 7 Dijkema, 8 Lippmann, 18 Marcelle. NE: 12 Langgemach, 14 Stock, 16 Schwabe.

    Scorer: Mikhailenko 20, Izquierdo 16, Pencova 13, Bartsch 10, Jackson 9, Kreklow 1. 

    26.04.2015 16:27
  • Stuttgart flattern die Nerven - Dresden geht in Finalserie 2:0 in Führung
    Allianz MTV Stuttgart vs. Dresdner SC, 25.04.15, 1. BLFPO
    Beide Mannschaften hatten sich am Samstagabend Einiges vorgenommen: Die Gastgeberinnen von Allianz MTV Stuttgart wollten mit den heimischen Fans im Rücken in der Finalserie gegen Dresden ausgleichen, sich für das verlorene Spiel am letzten Sonntag revanchieren und das Rennen um die Meisterschaft so offen wie möglich halten. „Es ist weiterhin alles drin für uns“, gab Kapitänin Kim Renkema in der letzten Woche noch die Richtung für ihr Team vor. Die favorisierten Dresdnerinnen ihrerseits wollten mit dem zweiten Sieg in der Best-of-5-Finalserie schon an diesem Abend den entscheidenden Schritt in Richtung Meistertitel machen, erklärte Trainer Alexander Waibl wenige Tage vor dem Spiel: „Wir haben viel zu gewinnen und das ist eine Ausgangslage, die wir nutzen wollen.“
    Stuttgarts Kapitänin Renkema und Co. verpassen Anschlusssieg im Meisterschaftsrennen (Foto: www.tombloch.de)

    Beide Mannschaften hatten sich am Samstagabend Einiges vorgenommen: Die Gastgeberinnen von Allianz MTV Stuttgart wollten mit den heimischen Fans im Rücken in der Finalserie gegen Dresden ausgleichen, sich für das verlorene Spiel am letzten Sonntag revanchieren und das Rennen um die Meisterschaft so offen wie möglich halten. "Es ist weiterhin alles drin für uns", gab Kapitänin Kim Renkema in der letzten Woche noch die Richtung für ihr Team vor. Die favorisierten Dresdnerinnen ihrerseits wollten mit dem zweiten Sieg in der Best-of-5-Finalserie schon an diesem Abend den entscheidenden Schritt in Richtung Meistertitel machen, erklärte Trainer Alexander Waibl wenige Tage vor dem Spiel: "Wir haben viel zu gewinnen und das ist eine Ausgangslage, die wir nutzen wollen." Die über 2000 Fans in der ausverkauften Halle hielten sich mit ihrer bereits berühmt-berüchtigten und ebenso lautstarken Unterstützung auch an diesem Abend nicht zurück und versuchten ihrem Team immer wieder Flügel zu verleihen. Nach dramatischen Schlussminuten konnten sich jedoch die 80 mitgereisten Fans aus Dresden mit ihrer Mannschaft über einen  3:1(13:25; 16:25; 25:19; 23:25)-Sieg freuen, während Stuttgart durch diese bittere Niederlage für das dritte Spiel am kommenden Mittwoch (29.4. um 19.30 Uhr) in Dresden nun unter Zugzwang steht.

    Schon im ersten Satz zeigte sich, wer der nervlichen Belastung besser gewachsen sein sollte. Der DSC-Zug nahm sofort Fahrt auf und überrollte die Gastgeberinnen in eigener Halle, die zunächst überhaupt nicht ins Spiel fanden. Dresden ging, zusätzlich gestärkt durch die wieder genesene Michelle Bartsch im Angriff, direkt mit 4:0 in Führung. Stuttgart wirkte unkonzentriert und überfordert, der erste eigene Punkt gelang erst zum 2:8 durch einen Angriff von Renkema (der erste Punkt zum 1:5 war ein verschlagener Aufschlag der Dresdnerinnen). Doch weiterhin gelang es Renkema & Co. nicht, den Dresdner Schnellzug auszubremsen. Nach nur 22 Minuten ging der erste Satz nach einem Angriff von Renkema ins Seitenaus dann auch deutlich mit 13:25 an die Gäste.

    In Satz zwei gelang es Allianz MTV Stuttgart zu Beginn mitzuhalten und bei 7:8 an Dresden dran zu bleiben. Das war jedoch nicht nach dem Geschmack des Dresdner Starensembles bestehend aus Lisa Izquiedro, Kristina Mikhailenko, Jaroslava Pencová und Michelle Bartsch, die von ihrer Zuspielerin Molly Kreklow meisterhaft mit Angriffsbällen versorgt wurden. Und so konnte Stuttgart, zudem aus dem Takt gebracht nachdem Kapitänin Renkema erst das Spielfeld und dann in Begleitung des Mannschaftsarztes auch die Halle verließ, nur zusehen, wie die Angriffsmacht weiter zu schlug und sich mit Satzgewinn zwei (16:15) in die deutlich bessere Ausgangslage an diesem Abend katapultierte.

    Obwohl es dann keine ausgiebige Pause vor dem dritten Satz gab, schien Stuttgart sich beim Seitenwechsel geschüttelt zu haben und bewies wieder einmal, dass das Team von Trainer Guillermo Hernandez niemals abzuschreiben ist. Weiterhin ohne Renkema, die zwar zwischenzeitlich in die Halle zurückgekehrt war, jedoch wegen gesundheitlicher Probleme auf der Ersatzbank bleiben musste, nahm Stuttgart alle Kräfte und Kampfeslust zusammen, um sich nochmals aufzubäumen. Mit einer 4:0-Führung trug diese Anstrengung auch sofort Früchte. Doch Dresden ließ sich zunächst nicht beeindrucken und glich zum 8:8 wieder aus. Dennoch begann nun die DSC-Auswahl zu wackeln, die Annahme wollte auf einmal nicht mehr gelingen, während die Stuttgarterinnen Punkt für Punkt an Sicherheit und Selbstvertrauen zurück gewannen. Über das 16:12, weitere Blockpunkte von Heather Meyers, Nicole Lindow, Katherine Harms und Micheli Tomazela Pissinato sowie ein Ass von Athina Papafotiou zum 23:19 marschierte Stuttgart dann unbeirrt zum Satzgewinn und 1:2 Ausgleich. Die ausverkaufte SCHARRena war nun wieder voll da und glaubte an die Wende, die ihr die Team in dieser Saison schon so oft geschafft hatte.

    Der vierte Satz war an Dramatik kaum zu überbieten. Stuttgart konnte die im dritten Satz aufgenommene Fahrt nicht lange durchhalten. Zwar ging das Team mit 3:0 in Führung, um dann jedoch ohne jegliche Gegenwehr 8 Punkte in Folge an Dresden abzugeben, die dieses Geschenk dankend annahmen und ohne zu zögern zum 9:16 durchmarschierten. Doch wieder kam Stuttgart, beflügelt von den eigenen Fans, und erkämpfte sich mit einem Blockpunkt vor der tobenden SCHARRena sogar den Ausgleich zum 21:21. Was für ein Krimi! Nun war wieder alles möglich! Doch dann folgten dramatische Schlussminuten: Nach dem Ausgleich zog Stuttgart an Dresden vorbei zum Spielstand von 23:21. Der Aufschlag von Stuttgarts Athina Papatotiou dann wurde vom Schiedsrichter aus gegeben, Trainer Hernandez glaubte diesen jedoch auf der Linie gesehen zu haben und konnte seine Emotionen in dieser entscheidenden Spielphase nicht zurückhalten. Zuvor bereits mit gelb verwarnt, entschied der Schiedsrichter Hernandez Protest mit rot zu ahnden. Dies bedeutet einen zusätzlichen Punktgewinn für Dresden und damit einen Spielstand von 23:23. Begleitet von dem lautstarken Unmut der Fans, fehlte dem Stuttgarter Team nun die nötige Konzentration, die Aufholjagd zu Ende zu führen. Dresden nutzte im Tumult seine Chance und sicherte sich mit dem Satzgewinn den 3:1-Sieg. "Ich bin schon enttäuscht, dass wir vor dieser tollen Kulisse hier heute Abend nicht die Wende geschafft haben, um zu gewinnen", gab Zuspielerin Mareike Hindriksen nach dem Spiel zu. "Aber es ist auch noch alles möglich und noch nicht das Ende unseres Traumes", blickte Trainer Hernandez nach dem Spiel auf die kommende Begegnung in Dresden am Mittwoch, 29. April 2015 um 19.30 Uhr. Das Team von Trainer Waibl kann in diesem Spiel das Rennen um die Meisterschaft entscheiden. Gelingt Stuttgart der Sieg, kommt es am Samstag, 2. Mai 2015 um 19.30 Uhr im vierten Duell in der Porsche-Arena zu einem weiteren Aufeinandertreffen.

    26.04.2015 15:21
  • Wer geht in Führung?
    VfB Friedrichshafen vs. BERLIN RECYCLING Volleys, 26.04.15, 1. BLMPO
    Das Playoff-Finale zwischen den BR Volleys und dem VfB Friedrichshafen verspricht auch in diesem Jahr wieder spannend zu werden: Nach zwei gespielten Duellen steht es in der „best of five“-Serie 1:1 unentschieden, im Kampf um den Thron ist noch alles möglich.
    Foto: Günter Kram, Friedrichshafen

    Das Playoff-Finale zwischen den BR Volleys und dem VfB Friedrichshafen verspricht auch in diesem Jahr wieder spannend zu werden: Nach zwei gespielten Duellen steht es in der "best of five"-Serie 1:1 unentschieden, im Kampf um den Thron ist noch alles möglich. Im dritten Spiel am Sonntagnachmittag (26. April um 14.30 Uhr) in der ZF Arena Friedrichshafen liegt der Heimvorteil wieder beim amtierenden Pokalsieger, aber die Hauptstädter reisen nach dem Sieg am Mittwoch mit Selbstbewusstsein an den Bodensee.

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    25.04.2015 01:02
  • SWD powervolleys: Anton Brams im Interview
    BERLIN RECYCLING Volleys vs. SWD powervolleys DÜREN, 09.04.15, 1. BLMPO
    Anton Brams (27) wird in der kommenden Saison der jüngste Trainer in der Geschicte des Dürener Bundesliga-Volleyballs. Der künftige Chefcoach der SWD powervolleys Düren freut sich auf eine neue Herausforderung, wie er im Interview betont.
    Dürens künftiger Trainer Anton Brams (Foto: SWD powervolleys Düren)

    Anton Brams (27) wird in der kommenden Saison der jüngste Trainer in der Geschicte des Dürener Bundesliga-Volleyballs. Der künftige Chefcoach der SWD powervolleys Düren freut sich auf eine neue Herausforderung, wie er im Interview betont.

     

    Was hat Sie an der Aufgabe in Düren gereizt?

    Die Herausforderung. Es reizt mich immer, mich selbst an meine Grenzen zu bringen und so zu wachsen. Außerdem ist die Ausgangssituation in Düren gut. Als Dritter haben wir die Möglichkeit, von der Platzierung noch aufzusteigen. Das ist aus sportpsychologischer Sicht eine bessere Ausgangsposition, als wenn man Erster ist und seine Leistung "nur" bestätigen kann.

     

    Wie bewerten Sie das Potential in Düren?

    Das Umfeld ist sehr solide, durch konstante und verlässliche Arbeit, die der Verein seit Jahren leistet, können Spieler sich hier voll auf den Volleyball konzentrieren und brauchen sich keine Sorgen zu machen. Und die aktuelle Mannschaft hat viel Potential. Ich habe die Entwicklung verfolgt, die das Team genommen hat. Das freut mich, weil ich mit Spielern wie Jan-Philipp Marks, Oskar Klingner und Georg Klein früher schon gearbeitet habe. Die Mischung aus talentierten und erfahrenen Spielern stimmt, es gibt eine Kultur innerhalb der Mannschaft, die darauf ausgelegt ist, gemeinsam besser zu werden.

     

    Das klingt so, als würden Sie es begrüßen, wenn die Mannschaft zusammen bleibt.

    Ja, ich führe schon Gespräche mit den Spielern. Der Kern soll mindestens zusammen bleiben. Sollte es notwendig sein, dass wir neue Spieler holen, dann werde ich sicherlich auch schauen, was auf der amerikanischen Pipeline möglich ist.

     

    Sie sprechen es an: Sie haben eine sehr enge Verbindung in die Staaten, gehören zum Trainerstab der US-Nationalmannschaft. Welche Erfahrungen haben Sie dort gesammelt? Was davon bringen Sie mit nach Düren?

    Wir haben im vergangenen Jahr die Weltliga gewonnen. Und ich habe miterlebt, wie absolute Topstars wie Matt Anderson, Reid Priddy oder Clay Stanley arbeiten. Sie haben schon so viel erreicht und spielen auf Weltklasse-Niveau. Dennoch vergeht kein Tag, an dem Sie nicht an sich arbeiten. Regelmäßig sitze ich mit ihnen zusammen, um Stärken, Schwächen und Entwicklungen zu evaluieren. Sie leben vor, dass sie sich trotz ihrer Klasse nicht als fertig ansehen und immer an sich arbeiten wollen. Diese Einstellung erwarte ich auch von meinem Team. Durch viele großartige Kooperationen mit Weltklasse-Universitäten war es mir außerdem möglich, mit Eyetracking, Forceplatten (Bodenplatten, die den Druck beim Absprung messen) und andern Mitteln den Sport zu analysieren. Auch durch meine Zusammenarbeit mit Redbull in Santa Monica (Redbull Hauptquartier in Nord Amerika) im High Performance Bereichkonnte ich viele neue Ansätze und Methoden lernen, welche ich alle mit nach Düren bringe.

     

    Was gehört sonst zur Sport-Kultur der Amerikaner?

    Die Denkweise von Punkt zu Punkt. Sie machen sich keine Gedanken über das große Ganze, wenn sie spielen. Der Ball davor ist egal, der Spielstand auch. Es geht immer nur um den nächsten Ball.

     

    Sie sind mit 27 Jahren der jüngste Trainer in der Geschichte des Dürener Bundesliga-Volleyballs. Flößt Ihnen diese Aufgabe Respekt ein?

    Da gibt es keine Anspannung, sondern nur Vorfreude. Volleyball macht mir Spaß, ich habe das nie als Job angesehen. Ich mache das, weil ich Volleyball liebe. Ich habe eine gute Ausbildung, könnte auch was anderes machen, aber ich will diese Aufgabe angehen und habe mich bewusst dafür entschieden. Ich freue mich auf den ersten Punkt im ersten Spiel. Und danach gilt die Konzentration dem zweiten Punkt im ersten Spiel. Außerdem: Whisky wird besser, je älter er wird. Für Trainer gilt das nicht unbedingt.

     

    Haben Sie eine Philosophie als Trainer?

    Ich erwarte von den Spielern eine professionelle Einstellung und dass sie sich immer verbessern wollen. Und genau das werde ich auch vorleben. Für mich ist der Prozess wichtiger als das Ergebnis. Wenn ein Spieler einen Ball ins Aus schlägt, aber dabei einen verbesserten Armzug gezeigt hat, dann gebe ich eine positive Rückmeldung. Wenn die Spieler sich immer verbessern wollen, dann kommt das mit den Punkten von selbst. Manchmal gewinnst du, manchmal lernst du dazu.

     

    Und wie sehen die sportlichen Ziele aus?

    Ansagen in Form von Tabellenplätzen will ich nicht machen. Ich will eine Mannschaft, die nach jedem Spiel vom Feld geht und sich sagen kann, dass sie alles gegeben hat. Düren ist schon lange ein Gegner, der für die Top-Teams Berlin und Friedrichshafen unangenehm zu spielen ist. Wir wollen mehr als unangenehm sein. Wir wollen, dass sie wissen, dass sie gegen uns verlieren können.

    24.04.2015 15:42
shoepassion

SWD powervolleys: Matthias Pompe verlängert Vertrag

BERLIN RECYCLING Volleys vs. SWD powervolleys DÜREN, 09.04.15, 1. BLMPO

Außenangreifer Matthias Pompe verlängert seinen Vertrag beim Volleyball-Bundesligisten SWD powervolleys Düren um ein weiteres Jahr, mit der Option auf ein zusätzliches Jahr im Anschluss.

27.04.2015 08:02

Friedrichshafen unterliegt Berlin eindeutig mit 0:3

VfB Friedrichshafen vs. BERLIN RECYCLING Volleys, 26.04.15, 1. BLMPO

Das war mehr als eindeutig: Der VfB unterliegt im dritten Finalspiel mit 0:3 (24:26, 21:25, 15:25) den Berlin Recycling Volleys. Am Sonntagmittag hatten die Mannen von Stelian Moculescu einzig im ersten Satz eine Chance gegen den Hauptstadtklub. In den folgenden beiden Durchgängen liefen sie ihren Möglichkeiten hinterher. Als wertvollste Spieler wurden bei Friedrichshafen Libero Jenia Grebennikov und bei Berlin Außen-Annahmespieler Scott Touzinsky ausgezeichnet.

26.04.2015 16:57

DSC bleibt cool: Waibl-Team siegt und erkämpft sich ersten Matchball zur Titelverteidigung

Allianz MTV Stuttgart vs. Dresdner SC, 25.04.15, 1. BLFPO

Trotz hitziger Atmosphäre im vierten Durchgang ist der Dresdner SC am Samstagabend ganz cool geblieben und hat sich den ersten Matchball zur Titelverteidigung in der Volleyball Bundesliga erkämpft. Das Team von Trainer Alexander Waibl setzte sich im zweiten Spiel der Play-off-Finalserie bei Allianz MTV Stuttgart mit 3:1 (25:13, 25:16, 19:25, 25:23) durch. Vor 2100 Zuschauern in der ausverkauften SCHARRena brachte ein verschlagener Angriff von Renata Sandor den Sieg.

26.04.2015 16:27

Stuttgart flattern die Nerven - Dresden geht in Finalserie 2:0 in Führung

Allianz MTV Stuttgart vs. Dresdner SC, 25.04.15, 1. BLFPO

Beide Mannschaften hatten sich am Samstagabend Einiges vorgenommen: Die Gastgeberinnen von Allianz MTV Stuttgart wollten mit den heimischen Fans im Rücken in der Finalserie gegen Dresden ausgleichen, sich für das verlorene Spiel am letzten Sonntag revanchieren und das Rennen um die Meisterschaft so offen wie möglich halten. „Es ist weiterhin alles drin für uns“, gab Kapitänin Kim Renkema in der letzten Woche noch die Richtung für ihr Team vor. Die favorisierten Dresdnerinnen ihrerseits wollten mit dem zweiten Sieg in der Best-of-5-Finalserie schon an diesem Abend den entscheidenden Schritt in Richtung Meistertitel machen, erklärte Trainer Alexander Waibl wenige Tage vor dem Spiel: „Wir haben viel zu gewinnen und das ist eine Ausgangslage, die wir nutzen wollen.“

26.04.2015 15:21

Wer geht in Führung?

VfB Friedrichshafen vs. BERLIN RECYCLING Volleys, 26.04.15, 1. BLMPO

Das Playoff-Finale zwischen den BR Volleys und dem VfB Friedrichshafen verspricht auch in diesem Jahr wieder spannend zu werden: Nach zwei gespielten Duellen steht es in der „best of five“-Serie 1:1 unentschieden, im Kampf um den Thron ist noch alles möglich.

25.04.2015 01:02

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