• Jana Franziska Poll geht für Hamburg ans Netz
    VT Aurubis Hamburg
    VT Aurubis Hamburg ist es gelungen Jana-Franziska Poll für den Außenangriff zu gewinnen. Die 27 Jahre alte Nationalspielerin wechselt vom Schweriner SC an die Elbe nach Hamburg. Die 184 cm große, in Meppen geborene Rechtshänderin soll in Hamburg von der Außenposition Druck erzeugen.
    Neu in Hamburg: Jana-Franziska Poll (Foto: DVV / Conny Kuhrt)

    VT Aurubis Hamburg ist es gelungen Jana-Franziska Poll für den  Außenangriff zu gewinnen. Die 27 Jahre alte Nationalspielerin wechselt vom Schweriner SC an die Elbe nach Hamburg. Die 184 cm große, in Meppen geborene Rechtshänderin soll in Hamburg von der Außenposition viel Druck auf die Gegner erzeugen.

    Trainer Dirk Sauermanns beschreibt Jana-Franziska Poll wie folgt: "Mit der Verpflichtung von Jana ist es uns gelungen, eine aktuelle deutsche Nationalspielerin nach Hamburg zu lotsen. Ich habe ihre volleyballerische Entwicklung lange verfolgt und bin überzeugt davon, dass wir eine sehr komplette und erfahrene Spielerin mit herausragenden Fähigkeiten im Angriff für das VT Aurubis Hamburg gewinnen konnten. Zudem bringt Jana eine sympathische und ausgeglichene Spielerpersönlichkeit mit, die für das gesamte Team eine Bereicherung sein wird."

    Jana Franziska Poll, die den VT Aurubis Hamburg bisher nur als Gegner kennt, hat mit dem Team viel vor: "Als wir mit der Nationalmannschaft 2013 im Rahmen der European-League in Hamburg dreimal als Siegerinnen in der Vorrunde vom Feld gegangen sind, habe ich die CU Arena als eine tolle Spielstätte mit super Voraussetzungen kennengelernt. Dieses Gefühl möchte ich in der kommenden Saison im Hamburger Trikot genießen und an die Erfolge mit VT Aurubis Hamburg anknüpfen. Nachdem ich im letzten Jahr in Schwerin nicht die Spielanteile bekommen habe, die ich mir erwünscht hatte, freue ich mich in der kommenden Saison in Hamburg durch meinen Einsatz spielerisch unterstützen zu können. Dass außerdem mein Freund in Hamburg arbeitet, hat mich weiterhin bewogen, den Wechsel von Schwerin nach Hamburg zu vollziehen. Gemeinsam mit dem Team, dass sich natürlich erst noch finden muss, möchte ich trotzdem den Einzug in die Playoffs schaffen."

    30.07.2015 09:01
  • Volleyballfest erzielt einen Reinerlös von 1850 Euro für die Aachener Engel
    VBL-News
    Ohne Übertreibung: Das Volleyballfest unter Freunden by Karolina Bednarova war das heißeste Spiel des Jahres! Temperaturen weit oberhalb der 40 Grad Marke - auf dem Platz und etwas weiter oben auf der vollbesetzten Tribüne - sorgten dafür, dass die Dreifachturnhalle der Gesamtschule Aachen-Brand seither als legitimer Zusatz-Hexenkessel durchgehen darf.

    Ohne Übertreibung: Das Volleyballfest unter Freunden by Karolina Bednarova war das heißeste Spiel des Jahres! Temperaturen weit oberhalb der 40 Grad Marke - auf dem Platz und etwas weiter oben auf der vollbesetzten Tribüne - sorgten dafür, dass die Dreifachturnhalle der Gesamtschule Aachen-Brand seither als legitimer Zusatz-Hexenkessel durchgehen darf. Da passte es nur allzu gut ins Bild, dass auch das vom StadtSportBund und Aachens populärster "Nummer 13" organisierte Benefizspiel richtig zündete. Etliche tolle Ballwechsel wussten den ohnehin schon hohen Spaßfaktor zusätzlich zu befeuern.

    Freuen sich gemeinsam über stolze 1850 Euro für die Aachener Engel (v.l.n.r.): Franziska Schön von den Engel-Volleyballerinnen, StadtSportBund-Geschäftsführerin Johanna Heiliger, NetAachen-Geschäftsführer Andreas Schneider, Karolina Bednarova, Engel-Vorsitzender und -Initiator Martin Lücker und Björn Jansen, Vorsitzender des StadtSportBundes (Foto: Born)

    Franziska Schön von den Engel-Volleyballerinnen, StadtSportBund-Geschäftsführerin Johanna Heiliger, NetAachen-Geschäftsführer Andreas Schneider, Karolina Bednarova, Engel-Vorsitzender und -Initiator Martin Lücker und Björn Jansen, Vorsitzender des StadtSportBundes (Foto: Born)

    Bei der jetzt abschließenden Spendenübergabe an Martin Lücker und Franziska Schön von den Aachener Engeln stand Karolina Bednarova noch immer unter dem Eindruck des vor gut drei Wochen Erlebten: "Ich kann gar nicht oft genug Danke sagen an alle, die dafür gesorgt haben, dass ich diesen ganz besonderen Tag mit all seinen Emotionen wirklich niemals vergessen werde." Unterm Strich hatten Johanna Heiliger und Philipp Nawrocki vom StadtSportBund einen Reinerlös von 1850 Euro errechnet, der nicht zuletzt auch durch das Engagement zahlreicher Freundschaftsspiel-Sponsoren wie der STAWAG, NetAachen, gepe Gebäudedienste Peterhoff, VUKO Shell, Feinskript, eventac und dem Aachener Barbarella-Café zustande gekommen war.

    Mit dem Geld, so verriet Engel-Initiator Martin Lücker bei der Entgegennahme eines überdimensional großen Schecks, werden Kampfsportmatten mit hoher Dämpfungseigenschaft angeschafft, sodass die den Aachener Engeln angegliederte ML Kampfsport Akademie (Sport statt Gewalt) zur Vermittlung von Charakterstärke, Teamgeist und Leistungsbereitschaft an junge Menschen schon bald über noch bessere Trainingsbedingungen verfügen kann.

    "Wir haben uns wirklich geehrt gefühlt", war es für Lücker ein Herzensanliegen und dringendes Bedürfnis zugleich, das Dankeschön an Absenderin Karolina Bednarova zurückzugeben: "Nicht nur für die tolle Summe, sondern in erster Linie auch dafür, dass wir überhaupt dabei sein durften." Neben einem von den Ladies-Heimspielen erprobten Aufbauteam waren es vor allem die Volleyballteams der SG Aachen/Aachener Engel, die das Gros der unkompliziert mit anpackenen Helferschar bildeten. "Mich hat sehr beeindruckend, in welchem Maße sich alle engagiert haben", so StadtSportBund-Vorsitzender Björn Jansen: "Ich glaube, dass wir dem bewusst gewählten Slogan 'Volleyballfest unter Freunden' alle Ehre erwiesen haben."

    Für Andreas Schneider, Geschäftsführer NetAachen und als Aktiver am "Glutofen-Spiel" beteiligt, war es sogar ein Tag, an dem Freundschaften intensiviert und neu geknüpft werden konnten: "Es hat überhaupt nichts ausgemacht, dass sich auf dem Spielfeld zum Teil Vollprofis und weniger geübte Volleyballer gegenüber gestanden haben." Der gemeinschaftlich entwickelte Spielfluss habe allen großen Spaß gemacht und im Endeffekt sei aus einer Mischung des Dabeisein-Gedankens und des Benefizgefühls genau die richtige Botschaft entstanden: Sport verbindet!

    Für Karolina Bednarova, die in fünf Jahren Ladies in Black und gelebten Grundprinzipien wie Leistung, Leidenschaft und Loyalität wie keine Zweite dafür Sorge getragen hat, dass das Projekt "Erstliga-Volleyball in Aachen" bundesweite Beachtung gefunden hat, war das Benefizmatch sogar noch mehr: Ein emotionaler, wohlverdienter und von jeder Menge netter Aufmerksamkeiten gespickter Schlusspunkt unter eine beeindruckende Karriere. Jetzt geht's im Management der SWD powervolleys Düren weiter. Und wer weiß, vielleicht ja im nächsten Jahr mit einer Neuauflage des Volleyballfestes unter Freunden.

    Team "Karos Finest": Julia Van den Berghen, Olaf Lindner, Erich Peterhoff, Jana Bednarova, Marc Van den Berghen, Marco Fuchs, Andreas Schneider, Karolina Bednarova; Trainergespann: Lucy Schulze (Wicks), Frank Schäfer

    Team "Graue Panther": Niklas Van den Berghen, Birgit Van den Berghen, Jaromir Zachrich, Markus Frankenne, Tim Grüttemeier, Dirk Wißmann, Sinni Ko, Karolina Bednarova; Trainerin: Ivona Svobodnikova

    Schiedsrichter: Dieter Lenzen

    Ergebnis: 18:25, 20:25, 6:15 für die Grauen Panther

    Autor: Bernd Born

    29.07.2015 11:56
  • Drei neue rote Raben: Acosta, Sims und Wezorke
    Rote Raben Vilsbiburg
    Der Kader der Roten Raben für die Saison 2015/16 steht. Zwei Wochen vor dem offiziellen Trainingsauftakt meldet der Vilsbiburger Bundesligist mit der Venezolanerin Roslandy Acosta, der US-Amerikanerin Emani Sims und Barbara Roxana Wezorke aus Rüsselsheim drei weitere Neuzugänge.
    Trainer Jonas Kronseder mit dem neuen Raben-Trio: Emani Sims, Roslandy Acosta und Barbara Wezorke (v.r.) (Foto: Rote Raben Vilsbiburg)

    Der Kader der Roten Raben für die Saison 2015/16 steht. Zwei Wochen vor dem offiziellen Trainingsauftakt am 11. August meldet der Vilsbiburger Volleyball- Bundesligist mit der Venezolanerin Roslandy Acosta, der US-Amerikanerin Emani Sims und der aus Rüsselsheim stammenden Barbara Roxana Wezorke drei weitere Neuzugänge.

    Roslandy Acosta kommt vom Schweizer Erstligisten Volley Köniz zu den Roten Raben. Die 1,90 Meter große Außenangreiferin ist erst 23 Jahre alt, dafür aber schon überaus erfahren, u.a. war sie für ihr Heimatland Venezuela bei den Olympischen Spielen 2008 und bei der WM 2010 am Start. Schon in Köniz musste Roslandy Acosta "viel Verantwortung übernehmen", weiß Raben-Chefcoach Jonas Kronseder, "das erhoffe ich mir von ihr auch in dieser Saison". Der Trainer hat klare Erwartungen an den südamerikanischen Neuzugang: "Rosi soll das gesamte Spiel stabilisieren und besonders im Angriff über außen mehr Druck ausüben."

    Die Mittelblockerin Emani Sims stammt aus Skokie/Illinois, einem Vorort von Chicago, der etwa die Einwohnerzahl von Landshut hat. Auch sie ist 23 Jahre alt und steht vor ihrem ersten Profijahr, nachdem sie bis dato u.a. vier Jahre an der University of Miami gespielt hat, wo sie als zweitbeste Blockerin in die Annalen der Uni eingegangen ist (554 Blocks in vier Spielzeiten). Coach Kronseder sagt über sie: "Emani ist eine sehr athletische Spielerin, die eine gute technische Ausbildung im College genossen hat."

    Auch Barbara Roxana Wezorke, 22, ist Mittelblockerin. Sie war bisher u.a. in ihrer hessischen Heimat beim VC Wiesbaden und in der Schweiz beim VC Kanti Schaffhausen aktiv. Für Kronseder ist sie dank ihrer "guten Präsenz am Netz" eine "perfekte Ergänzung" zu Nikol Sajdova und Emani Sims im Block. "Jung und ehrgeizig" - Barbara Roxana Wezorke, freut sich der Trainer der Roten Raben, sei "genau das, was wir gesucht haben". 

    28.07.2015 22:35
  • US-Girl Terrell ist heiß auf die Bundesliga
    NawaRo Straubing
    Im Jahr 2014 brach Malina Terrell auf, um von ihrer Universität in San Francisco die große Volleyball-Welt zu erobern. Ihre erste Station war Fortuna Odense in der dänischen Eliteliga. Nach einem erfolgreichen Jahr dort, wagt die Amerikanerin mit den langen lockigen Haaren den Sprung in die Deutsche Volleyball Bundesliga.
    Malina Terrell (Nr. 15) wechselt zu NawaRo Straubing (Foto: San Francisco Foghorn)

    Im Jahr 2014 brach Malina Terrell auf, um von ihrer Universität in San Francisco die große Volleyball-Welt zu erobern. Ihre erste Station war Fortuna Odense in der dänischen Eliteliga. Nach einem erfolgreichen Jahr dort, wagt die Amerikanerin mit den langen lockigen Haaren den Sprung in die deutsche Volleyball Bundesliga.

    Die 23-jährige Malina Terrell steht in der kommenden Saison als Außenangreiferin für NawaRo Straubing am Netz und freut sich bereits riesig auf die neue Aufgabe. "Ich habe nach einer Chance in einer Liga gesucht, die stärker ist, als die dänische Liga", so die 1,80m große Terrell. "Deutschland hat eine der besten Volleyball-Ligen und ich konnte die Chance mit Straubing in dieser Liga zu spielen nicht verstreichen lassen." Zudem habe sie nur Gutes über NawaRo gehört, was ihr den Wechsel von Odense in die Gäubodenstadt noch leichter gemacht. Unter anderem hatte die ehemalige US-Nationalspielerin Norisha Campbell ihr zum Wechsel in die Bundesliga geraten.

    Terrell freut sich zudem mit Alyssa Dibbern und Kristen Hahn zwei Landsleute bei NawaRo im Team zu haben. "Beides sind großartige Spielerinnen. Aber ich freue mich auch sehr auf alle anderen Spielerinnen im Team und freue mich schon auf die gemeinsame Saison mit ihnen." Als Ziel hat sich die wertvollste Spielerin der vergangenen Saison in Dänemark - sie erzielte 512 Punkte in 23 Spielen - in dieser Saison gesetzt sich als Spielerin weiter zu entwickeln und eine zuverlässige Annahmespielerin und Außenangreiferin zu werden. "Mein Ziel ist es eine der Topscorerinnen im Team zu werden und jeden Tag versuchen besser zu werden", so die aus Richmond in Kalifornien stammende Spielerin. Dem Erfolg ordnet Terrell alles unter. So nutzt sie jede freie Minute abseits der Halle dazu ihren Körper und Geist fit zu halten. "Das heißt beispielsweise bei der physischen Fitness, dass ich meinen Körper nicht nur trainiere, sondern auch auf die richtige Ernährung achte", erklärt Terrell. Zudem arbeite sie auch an der Verbesserung der mentalen Stärke, die sehr wichtig auf dem Volleyballfeld ist.

    In knapp zwei Wochen trifft die Amerikanerin in Straubing ein. Die Fans werden sie dann mit Ihrer Lockenpracht das erste Mal bei der Teampräsentation im Dirndl von Trachten Lisa sehen. Diese findet traditionell am ersten Volksfestsamstag, 8. August, 11.30 Uhr, im Festzelt Lechner statt.

    Die Saison in der 1. Volleyball Bundesliga beginnt für NawaRo am 21. Oktober mit dem Heimspiel gegen den USC Münster. Saisontickets für die erste Spielzeit im Volleyball-Oberhaus können bereits jetzt in der Geschäftsstelle von NawaRo bestellt werden. Das reguläre Saisonticket kostet 154 Euro, das Saisonticket PLUS gibt es für 200 Euro mit allen Heimspielen der Hauptrunde der 1. Volleyball Bundesliga, den Pre-Playoffs und Playoffs sowie möglichen Heimspielen im DVV-Pokal. Erstmals bietet der Club auch ein Sparticket für Familien an.

    28.07.2015 13:46
  • Eine Weltenbummlerin kommt nach Schwerin
    Schweriner SC
    Aus Kanada in die USA über Puerto Rico, Polen und Aserbaidschan nach Schwerin: Das sind die vielen Stationen von Tabitha Love, die mit dem Schweriner SC in der kommenden Saison um einen Titel kämpfen möchte.
    Ersatz auf der Diagonalposition: Kanadierin Tabitha Love wechselt nach Schwerin (Foto: Jorelphoto)

    Aus Kanada in die USA über Puerto Rico, Polen und Aserbaidschan nach Schwerin: Das sind die vielen Stationen von Tabitha Love, die mit dem Schweriner SC in der kommenden Saison um einen Titel kämpfen möchte. Schon drei Jahre hatte Trainer Felix Koslowski ein "Auge" auf die erst 23-jährige Kanadierin geworfen, die mit jeweils einer Spielzeit in Polen bei Budowlani Lodz und bei Azeryol Baku in Aserbaidschan schon in den europäischen Topligen spielte.

    Die Stärken von Love sieht ihr neuer Coach "ohne Zweifel im Angriff und Block, was keine Überraschung ist, da sie mit 1,96m eine sehr gute Handlungshöhe hat." Trotz ihres jungen Alters war Love in der Vorrundengruppe zwei des diesjährigen Grand Prix die zweitstärkste Punktesammlerin und das erhofft sich Koslowski auch beim Schweriner SC von der Rechtshänderin wo sie "zu einer unserer besten Punktesammlerin werden soll."

    Für den Schweriner SC ist die Verpflichtung ein wichtiger Erfolg, denn es waren weitere und deutlich finanzkräftigere Vereine an der großen Diagonalangreiferin interessiert. Love selbst freut sich auf die Zeit in Mecklenburg-Vorpommern und ist "neugierig auf das schöne Schwerin." Sie hofft, dass ihre neue Mannschaft wieder zu den Titelanwärtern auf die Deutsche Meisterschaft gehören wird.

    Die beiden nordamerikanischen Neuverpflichtungen des Schweriner SC, Ariel Turner (USA) und Tabitha Love, sind sich nicht ganz fremd: Beide spielten im vergangenen Jahr in der Gruppenphase der CEV Volleyball Champions League gegeneinander. Beide Partien gewann Love mit ihrer Mannschaft aus Baku, die auch den Einzug in die Runde der besten zwölf Teams schaffte. Nach einer 1:3-Niederlage zu Hause gegen Unendo Yamamay Busto Arsizio und einem 2:3 Erfolg in Italien endete die Europapokalsaison auf dem achten Platz.

    epe für den Schweriner SC

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    27.07.2015 21:15
  • TVR: Neue Aufgaben für Oliver Staab
    TV Rottenburg
    Diagonalangreifer Oliver Staab verlässt den TV Rottenburg. Der 27-Jährige wird im Sommer sein Studium beenden und freut sich zudem auf ein ganz besonderes Ereignis: Ende des Jahres wird er Vater. Seinen Lebensmittelpunkt verlagert er daher zurück nach Köln und widmet sich zukünftig seiner Familie und seinem Beruf.
    Diagonalangreifer Oliver Staab verlässt den TVR (Foto: Stephan Eissler)

    Diagonalangreifer Oliver Staab verlässt den TV Rottenburg. Der 27-Jährige wird im Sommer sein Studium beenden und freut sich zudem auf ein ganz besonderes Ereignis: Ende des Jahres wird er Vater. Seinen Lebensmittelpunkt verlagert er daher zurück nach Köln und widmet sich zukünftig seiner Familie und seinem Beruf. TVR-Manager Daniel Mey hätte gerne mit dem sympathischen gebürtigen Groß-Gerauer weitergearbeitet, kann die Entscheidung aber nachvollziehen: "Es ist ein sportlicher und menschlicher Verlust, aber wir wünschen ihm und seiner jungen Familie natürlich von Herzen alles Gute."

    Zehn von zwölf TVR-Spieler aus der vergangenen Saison haben ihren Vertrag beim TVR verlängert. "Das ist eine äußerst beachtliche Quote", freut sich Daniel Mey, "wir wollten mit dieser erfolgreichen und sympathischen Truppe weiterarbeiten und den Spielern ging es scheinbar ebenso." Auf Diagonalangreifer Oliver Staab wird Mey jedoch in der anstehenden Saison verzichten müssen. Der Zwei-Meter-Mann wird im Dezember zum ersten Mal Vater und hat sich mit seiner Freundin dazu entschieden, den Start ins Familien- und Berufsleben im heimischen Köln anzugehen.

    Oliver Staab kam im Sommer 2014 vom Zweitligisten TSG Solingen nach Rottenburg, um wieder in der ersten Liga anzugreifen. In Tübingen konnte der leidenschaftliche Surfer sein Studium voranbringen, beim TVR seine Liebe zum Spitzenvolleyball neu entfachen. "Ich war begeistert von der familiären Atmosphäre beim TVR, ich gehe daher natürlich auch mit einem weinenden Auge", verrät der Deutsche Hochschulmeister von 2011 und ergänzt: "Ich bin froh, ein Teil dieser erfolgreichen Mannschaft gewesen zu sein, freue mich jetzt aber auch auf meine neuen Aufgaben als Vater und im Berufsleben."

    Staab wird bis zum Herbst seine Masterarbeit fertig schreiben und in Köln in das Berufsleben starten. Neben Familie und Beruf wird Volleyball wenn dann nur noch eine untergeordnetere Rolle spielen. Ob er sich wieder einem Team anschließen wird, weiß Staab noch nicht. Vom TVR hatte er ein Angebot auf dem Tisch liegen gehabt, hat sich aber gegen die Fortführung seiner Erstligakarriere entschieden. "Oliver steht jetzt vor einem neuen Lebensabschnitt, die Familie geht vor und wir vom TVR verstehen die Entscheidung. Wir werden Oliver sicherlich bei dem einen oder anderen Spiel wiedersehen", sagt Mey, für den der Abgang Arbeit bedeutet: "Wir sind auf der Suche nach einem Ersatz auf der Diagonalposition."

    Beim Abschied richtet Staab auch einen Gruß an die TVR-Fans: "Es hat sehr viel Spaß gemacht, vor so vielen Fans zu spielen. Die Paul Horn-Arena wird zu Recht Tollhaus der Liga genannt." Seinen Teamkameraden wird Oliver in guter Erinnerung bleiben: "Es ist sehr schade, dass er weg ist. Er hat einen sehr sympathischen und offenen Charakter. Jeder im Team hat sich gut mit ihm verstanden", sagt TVR-Kapitän Philipp Jankowski stellvertretend für das Team. "Wir wünschen ihm alles Gute und freuen uns, wenn er uns besuchen kommt."

    27.07.2015 17:03
shoepassion

SC Potsdam holt zwei Routiniers

SC Potsdam

Volleyball-Bundesligist SC Potsdam hat sich weiter verstärkt. Der Viertelfinalist der vergangenen Saison gab gestern die Verpflichtung der Kroatin Marina Katic und der Italienerin Manuela Roani bekannt. „Wir hatten bisher eine sehr junge Mannschaft. Deshalb wollten wir noch zwei Routiniers verpflichten, die mit ihrer internationalen Erfahrung das mannschaftliche Gefüge stabilisieren sollen“, erklärte SC-Manager Toni Rieger.

30.07.2015 16:04

GCDW und Doranth eine zwingende Kombination

DJK Sportbund München-Ost

‪#‎GCDW‬ ohne Doranth? Das geht quasi nicht! Das haben sich auch die #GCDW Mädels gedacht und dürfen mit Jule Doranth einen weiteren Neuzugang begrüßen.

30.07.2015 15:51

Auf ein Neues: Delbrück beginnt mit der Vorbereitung

DJK Delbrück

Es geht wieder los. Nach mehreren Wochen Sommerpause startet Volleyball-Zweitligist DJK Delbrück mit der Vorbereitung auf die neue Saison. Erster Spieltag ist am 20. September, dann geht es für die Delbrücker zum VC Bitterfeld-Wolfen.

29.07.2015 12:57

Volleyballfest erzielt einen Reinerlös von 1850 Euro für die Aachener Engel

VBL-News

Freuen sich gemeinsam über stolze 1850 Euro für die Aachener Engel (v.l.n.r.): Franziska Schön von den Engel-Volleyballerinnen, StadtSportBund-Geschäftsführerin Johanna Heiliger, NetAachen-Geschäftsführer Andreas Schneider, Karolina Bednarova, Engel-Vorsitzender und -Initiator Martin Lücker und Björn Jansen, Vorsitzender des StadtSportBundes (Foto: Born) Ohne Übertreibung: Das Volleyballfest unter Freunden by Karolina Bednarova war das heißeste Spiel des Jahres! Temperaturen weit oberhalb der 40 Grad Marke - auf dem Platz und etwas weiter oben auf der vollbesetzten Tribüne - sorgten dafür, dass die Dreifachturnhalle der Gesamtschule Aachen-Brand seither als legitimer Zusatz-Hexenkessel durchgehen darf.

29.07.2015 11:56

Drei neue rote Raben: Acosta, Sims und Wezorke

Rote Raben Vilsbiburg

Der Kader der Roten Raben für die Saison 2015/16 steht. Zwei Wochen vor dem offiziellen Trainingsauftakt meldet der Vilsbiburger Bundesligist mit der Venezolanerin Roslandy Acosta, der US-Amerikanerin Emani Sims und Barbara Roxana Wezorke aus Rüsselsheim drei weitere Neuzugänge.

28.07.2015 22:35

US-Girl Terrell ist heiß auf die Bundesliga

NawaRo Straubing

Im Jahr 2014 brach Malina Terrell auf, um von ihrer Universität in San Francisco die große Volleyball-Welt zu erobern. Ihre erste Station war Fortuna Odense in der dänischen Eliteliga. Nach einem erfolgreichen Jahr dort, wagt die Amerikanerin mit den langen lockigen Haaren den Sprung in die Deutsche Volleyball Bundesliga.

28.07.2015 13:46

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Donnerstag, 15. Oktober 2015

18:30 Schwerin - Stuttgart -:-
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