• SSC-Bilanz weiter makellos: 3:0 gegen Münster
    Schweriner SC vs. USC Münster, 31.01.15, 1. BLF
    Ein Unterschied zwischen beiden Teams stach den 1660 Zuschauern am Samstagabend in der Schweriner Arena schon bei der Mannschaftsvorstellung ins Auge. Der USC Münster war nur mit acht Spielerinnen angereist. Auf Seiten des Schweriner SC stellten sich 13 Spielerinnen dem Publikum vor. Sollte dieser Unterschied den Spielverlauf bestimmen?
    Der Schweriner Doppelblock mit Lousi Souza Ziegler und Yvon Belien gegen Münsters Leonie Schwertmann; Foto: SSC/Heiden

    Es fühlte sich zumindest im ersten Satz so an. Jennifer Geerties servierte den ersten Ball für den SSC. Lousi Ziegler verwandelte zum 1:0. Beim Stande von 5:1 rief USC-Trainer Axel Büring zur Auszeit. Mehrfach landeten Angriffe des Gegners im Schweriner Block, so dass es bald 11:3 für Schwerin stand. Erneut unterbrach Axel Büring mit einer Auszeit. Doch der SSC ließ nicht locker und ging mit 16:6 in die zweite Technische Auszeit. Die Gäste versuchten nun auch Janine Völker in der Annahme zu testen, allerdings ohne Erfolg. SSC-Coach Felix Koslowski sah sich erst zu einer Auszeit veranlasst, nach dem der USC fünf Punkte am Stück machen konnte und es 16:11 stand. Das half. Wieder waren seine Mädels am Drücker. Lousi Ziegler servierte den ersten Satzball. Der Satz ging mit 25:14 an Schwerin.

    Im zweiten Satz ging es lange hin und her. Bis zum 9:8 war stets der SSC in Führung gegangen, doch immer wieder gelang den Münsteranerinnen der Ausgleich. Wie Angreiferin Sina Fuchs kannten sie keinen Respekt vor den Größen des Schweriner Frauen-Volleyballs. Weiter ging es jedoch nicht. Der SSC war wieder in bester Spiellaune und machte einen Punkt nach dem anderen. Der Schweriner  Block führte zum 20:11. Lonneke Sloetjes schlug mehrmals unhaltbar ein. Yvon Belien besorgte das 25:16. Es stand 2:0 für den SSC.

    Im dritten Satz waren die Unterschiede zwischen beiden Teams nicht mehr so sichtbar. Der USC eroberte  die ersten beiden Punkte. Die Mädels aus Münster gaben alles, um wenigstens einen Satz mit nach Hause zu nehmen. Lange sah es so aus, dass es ihnen gelingen könnte. Hinzu kam, dass Janine Völker bei der Ballannahme mit Lousi Ziegler zusammengestoßen war und verletzt ausgewechselt werden musste. Das Spiel des SSC schien etwas aus den Fugen zu geraten. Schließlich stand es 25:25. Lonneke nutzte die Chance, mit zwei Angriffspunkten zum Schluss den Satz mit 27:25 und das Spiel mit 3:0 für den SSC zu entscheiden. Die Monatsbilanz  Januar stimmt. Der SSC bleibt ungeschlagen in diesem Jahr.

    Beste Spielerinnen wurden: Lonneke Sloetjes (SSC) und Irina Kemmsies (USC)

    Wolfgang Schmidt für den Schweriner SC

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    31.01.2015 22:33
  • VT Aurubis Hamburg hatte gegen Wiesbaden nur wenige Chancen
    VT Aurubis Hamburg vs. VC Wiesbaden, 31.01.15, 1. BLF
    VT Aurubis Hamburg hatte heute mit 0:3 (15:25, 22:25, 17:25) gegen den VC Wiesbaden das Nachsehen. Vor 921 Zuschauern gelang es dem Team von Trainer Dirk Sauermann nur phasenweise gegen den Tabellenvierten das Spiel offen zu gestalten. Das von Andreas Vollmer trainierte Team konnte seinen Druck fast während der gesamten Spielzeit konstant hochhalten und somit kamen die Hamburgerinnen nur gelegentlich über dem Kampf zu ihrem Spiel.
    Jens Meier überreichte die Medaillen an Natalia Cukseeva und Karine Muijlwijk (Foto: VT Aurubis Hamburg, Christel Opitz-Lüders)

    VT Aurubis Hamburg hatte heute mit 0:3 (15:25, 22:25, 17:25) gegen den VC Wiesbaden das Nachsehen. Vor 921 Zuschauern gelang es dem Team von Trainer Dirk Sauermann nur phasenweise gegen den Tabellenvierten das Spiel offen zu gestalten. Das von Andreas Vollmer trainierte Team konnte seinen Druck fast während der gesamten Spielzeit konstant hochhalten und somit kamen die Hamburgerinnen nur gelegentlich über dem Kampf zu ihrem Spiel.

    Im ersten Satz konnten die Hamburgerinnen dem Druck des Tabellenvierten nicht so recht standhalten. Der VC Wiesbaden schlug druckvoll und variantenreich auf und sorgte so dafür, dass es dem Team von Trainer Dirk Sauermann in diesem Durchgang nicht gelang, zu einem vernünftigen Spielaufbau zu kommen. Mit einer Annahmequote von nur 27% erreichten die Hamburgerinnen nicht annähernd ihre Normalform in diesem eigentlich in dieser Saison so starken Element. In der Folge reicht es nur zu einer Angriffsquote von 15%. Damit hatten die Gäste in dem 22 Minuten dauernden Durchgang leichtes Spiel und gingen durch ein 25:15 mit 1:0 in Führung.

    Ähnlich begann der zweite Satz, in dem es Alexis Olgard erst zum 1:5 gelang den ersten Punkt für ihr Team zu holen. Mit der Art und Weise, wie sie den Ball ins gegnerische Feld "trümmerte", war es ein Weckruf für alle Spielerinnen von VT Aurubis Hamburg. Zum 12:12 konnten sie das erste Mal den Ausgleich feiern und lagen bei der zweiten Technischen Auszeit plötzlich sogar mit 16:15 in Führung. Am Ende des 27 Minuten Dauernden zweiten Satzes hatte aber wieder der Favorit aus Wiesbaden mit 25:22 das besser Ende für sich.

    Im dritten Satz übernahmen die Gäste von Beginn das Kommando, ließen sich vom zwischenzeitlichen 11:11-Ausgleich auch nicht aus dem Rhythmus bringen und brachten auch den dritten Durchgang verdient mit 25:17 durch.

    MVP-Hamburg: Natalia Cukseeva (14) - - - MVP-Wiesbaden: Karine Muijlwijk (5)

    31.01.2015 20:48
  • DSC weiter nicht zu stoppen: 17. Liga-Sieg in Köpenick
    Köpenicker SC Berlin vs. Dresdner SC, 31.01.15, 1. BLF
    Der Dresdner SC ist in der Volleyball Bundesliga weiter nicht zu stoppen. Das Team von Trainer Alexander Waibl setzte sich am Samstag klar mit 3:0 (25:25:12, 26:21, 25:17) beim Köpenicker SC Berlin durch. Damit feierte der deutsche Meister den 17. Sieg in Serie und steht weiterhin unangefochten an der Tabellenspitze.
    Der DSC behält seine Weise Weste auch gegen Köpenick (Foto: L. Hentschel)

    Der Dresdner SC ist in der Volleyball Bundesliga weiter nicht zu stoppen. Das Team von Trainer Alexander Waibl setzte sich am Samstag klar mit 3:0 (25:25:12, 26:21, 25:17) beim Köpenicker SC Berlin durch. Damit feierte der deutsche Meister den 17. Sieg in Serie und steht weiterhin unangefochten an der Tabellenspitze. Nach 70 Minuten war es ein Fehlaufschlag von Lauren Barfield, der das Spiel mit dem zweiten Matchball beendete. Die US-amerikanische Mittelblockerin erhielt die silberne MVP-Medaille. Wertvollste Spielerin der Partie wurde Michelle Bartsch.

    31.01.2015 19:28
  • GCDW im Bayernderby das bessere Team - 3:1 gegen Coburg
    TSV Herrsching
    Der GeilsteClubderWelt gewinnt am Freitag in der Nikolaushalle auch das zweite Bayernderby der Saison. Gegen die VSG Coburg/Grub siegt das Team von Max Hauser verdient mit 3:1 (25:14, 16:25, 25:19, 25:18) und behauptet dadurch den achten Tabellenplatz in der VBL.
    Entschlossen packt der GCDW (dunkle Trikots) zu und holt sich den fünften Saisonsieg.

    Vor 950 Zuschauern in der fast ausverkauften GCDW-Arena erwischt der Aufsteiger den besseren Start. 8:5 und 12:9 heißt es zu Beginn, und das, obwohl zunächst etliche Aufschlagfehler ein besseres Ergebnis verhindern. Das Hauser-Team bleibt vorne, geht mit 16:12 in zweite technische Auszeit und legt in Person von Luke Smith nach: Der von seiner Ohrenentzündung genesene Australier macht gehörig Druck beim Service, variiert dabei clever - und sorgt fast im Alleingang für die Vorentscheidung. Bis 21:12 zieht der GCDW davon, den Satzgewinn macht kurze Zeit später Michael Wehl per Block perfekt.
    Doch das 25:14 ist keine Garantie für einen schnellen Erfolg. "Es war wohl zu deutlich", meint GCDW-Manager Fritz Frömming. "Wenn man nur ein wenig nachlässt, wird das in der VBL sofort bestraft." Jedenfalls nützen die Franken die Schwächephase der Gastgeber sofort aus. Nun läuft der GCDW hinterher und kann trotz einiger sehenswerter Angriffe von Flo Malescha nicht mehr kontern. Nach 22 Minuten ist der Satz (16:25) futsch - die VSG hat ausgeglichen.

    Aus der Pause kommt der GCDW ganz dynamisch und mit viel Aufschlagdruck. 10:5 steht es schnell für Herrsching, aber die Schmiede bleiben dank Moritz Karlitzek (später MVP) und Nikola Poluga gefährlich. Den Vorsprung bringt der GCDW schließlich nach Hause: Mit 25:19 geht der dritte Abschnitt an die Jungs vom Ammersee.

    Um den Vorsprung in der Tabelle vor Coburg auszubauen, war das Ziel, einen glatten Dreier einzufahren. Satz vier musste also auch noch her. Die Coburger wollten dies aber nicht zulassen, erhöhten noch einmal das Risiko beim Aufschlag. Es dauerte daher lange und kostete viel Kraft, bis der GCDW herankam. Luke Smith mit klugen Angriffen und Daniel Malescha, letzte Saison noch für Coburg aktiv, trugen das Spiel der Gastgeber. Nach dam 5:8 dauerte es eine Ewigkeit, ehe die erste Führung des GCDW von der Anzeige leuchtete. Beim 17:16 standen die Zuschauer, der GCDW packte beherzt zu. Mit großer Entschlossenheit wurde um jeden Ball gekämpft, Daniel Malescha (später MVP) schmetterte bis es 25:18 hieß. Somit ging nach 91 Minuten auch das zweite Bayernderby mit 3:1 an Herrsching.

    Der fünfte Saiosonsieg der Herrschinger war ein ganz wichtiger Erfolg, wenn man den achten Platz und damit den Heimvorteil in den Pre-Play-offs behalten will. 16 Punkte hat der GCDW nun auf dem Konto, Coburg und Mitteldeutschland stehen bei zwölf Zählern.

    Nach der Partie lobte Coburgs Trainer Milan Maric die Gastgeber. "Herrsching hat heute besser aufgeschlagen. Daher geht der Sieg in Ordnung." GCDW-Coach Max Hauser bedankte sich beim Publikum. "Vielen Dank, dass so viele Fans gekommen sind und die tolle Stimmung in der Nikolaushalle einem Fernsehabend auf dem Sofa vorgezogen haben." Mit Blick auf das Spiel am Samstag (19 Uhr) gegen den TV Ingersoll Bühl meinte der Übungsleiter: "Morgen kommt die Kür. Ein Topteam wie Bühl zu schlagen, wäre endlich mal an der Reihe. Ich denke, wir haben gute Chancen."

    31.01.2015 15:13
  • Falko Steinke: Im Pokalfinale zu sein, ist "irgendwie nicht real".
    Pokal | VBL-News
    Falko Steinke hat während seiner Volleyball-Karriere schon für einige Teams am Netz gestanden. Dass er am 1. März (ab 12.00 Uhr live im NDR Fernsehen) zum ersten Mal in seiner Laufbahn im DVV-Pokalfinale steht, ist für ihn noch immer überraschend. Denn ausgerechnet mit dem Bundesliga-Aufsteiger SVG Lüneburg schaffte er den Einzug ins Pokalendspiel. Derzeit schindet sich der 29-jährige Diagonalangreifer in der Reha, um im GERRY WEBER STADION gegen den VfB Friedrichshafen dabei zu sein.

    Falko Steinke hat während seiner Volleyball-Karriere schon für einige Teams am Netz gestanden. Dass er am 1. März (ab 12.00 Uhr live im NDR Fernsehen) zum ersten Mal in seiner Laufbahn im DVV-Pokalfinale steht, ist für ihn noch immer überraschend. Denn ausgerechnet mit dem Bundesliga-Aufsteiger SVG Lüneburg schaffte er den Einzug ins Pokalendspiel. Derzeit schindet sich der 29-jährige Diagonalangreifer in der Reha, um im GERRY WEBER STADION gegen den VfB Friedrichshafen dabei zu sein.

    Steht zum ersten Mal im DVV-Pokalfinale: Falko Steinke von der SVG Lüneburg (Foto: Photo Wende)

    Steht zum ersten Mal im DVV-Pokalfinale: Falko Steinke von der SVG Lüneburg (Foto: Photo Wende)

    Herr Steinke, derzeit kommen Sie in der Volleyball Bundesliga nicht zum Einsatz. Was ist passiert?

    Falko Steinke: "Ich habe mir vor einigen Tagen eine Verletzung im Training zugezogen. In bin einem anderen Spieler auf den Fuß gesprungen, dabei sind rechts zwei Bänder gerissen. Doch ich hoffe, beim Pokalfinale wieder fit zu sein. Mit meiner Erfahrung kann ich sicher helfen. Derzeit bin ich täglich zur Reha in Hamburg."

    Warum ist es Ihnen so wichtig, bis zum DVV-Pokalfinale wieder fit zu werden?

    Falko Steinke: "Für mich ist es das erste Pokalfinale, bei dem ich dabei sein kann. Es ist schon irgendwie komisch. Ich habe vorher für Berlin, Eltmann, Bottrop und Rottenburg in der Bundesliga gespielt. Doch ich musste erst zur SVG Lüneburg gehen, um das Pokalfinale zu erreichen. Ich konnte das zunächst auch gar nicht so richtig glauben. Mit einer Mannschaft, die gerade erst in die 1. Liga aufgestiegen ist, ins Endspiel zu kommen - das war wie ein Traum. Ich konnte es lange Zeit auch nicht richtig glauben. Das war irgendwie nicht real."

    Um ins Finale zu kommen, mussten Sie sich gegen Mainz-Gonsenheim, Fellbach und Düren durchsetzen. Welches war das schwerste Spiel?

    Falko Steinke: "Das kann man eigentlich gar nicht so richtig sagen. Gegen Mainz und Fellbach war es nicht leicht. Wir waren in diesen Spielen als Erstligist klarer Favorit, da beide Teams unter uns spielen. Und jede Mannschaft aus einer niedrigeren Liga versucht natürlich, das Team aus der 1. Liga zu ärgern. Man braucht in solchen Spielen die nötige Konzentration. Die war vielleicht nicht zu hundert Prozent da, deshalb haben wir dann auch jeweils einen Satz abgegeben. Im Halbfinale gegen die SWD powervolleys Düren war das ganz anders. Wir hatten ein Heimspiel, unsere Halle war ausverkauft. Mit unseren Fans im Rücken fiel es uns leicht, eine gute Leistung abzurufen. Wir wussten, dass wir eine Chance haben. Wir wussten aber auch, dass wir das Spiel möglichst lange offen halten müssen, damit es nach hinten raus reicht."

    Auch im GERRY WEBER STADION werden ganz viele Fans aus Lüneburg dabei sein…

    Falko Steinke: "Früher hätte mich das überrascht. Aber jetzt ist das anders. In Lüneburg herrscht eine riesige Euphorie. Und wir alle - Fans wie Spieler - haben eigentlich nichts zu verlieren. Der Druck liegt bei Friedrichshafen. Die sind zwölffacher DVV-Pokalsieger, der erneute Pokalgewinn ist fest eingeplant. Aber vielleicht schaffen wir trotzdem eine Überraschung."

    Friedrichshafen ist in der Tat ein großer Name. Wie sehen denn die Chancen aus, tatsächlich den DVV-Pokal zu holen?

    Falko Steinke: "Friedrichshafen ist es gewohnt, in großen Hallen zu spielen. Das Team ist aktuell Tabellenführer in der Bundesliga und gehört zu den bekanntesten Teams in Europa. Alle, die beim VfB spielen, sind sehr gute Volleyballer. Und dazu haben sie mit Stelian Moculescu einen ganz erfahrenen Trainer. Deshalb rechne ich mir konkret erst einmal nichts aus. Wir sind ein junges Team und jeder ist motiviert, gegen so eine Mannschaft anzutreten. Und was dann passiert, ist letztlich auch von der Tagesform abhängig."

    Im Moment läuft es jedenfalls bei der SVG Lüneburg sehr gut. Sie haben in dieser Saison durchaus namhafte Gegner bezwungen…

    Falko Steinke: "Wir sind ein echtes Team. Alle halten zusammen. Jeder kämpft für den anderen mit. Das wirkt sich auch auf die Bank aus. Wenn jemand ins Spiel kommt, ist er ebenbürtig. Somit sind wir in der Lage, als Team unsere Leistung zu bringen. Dementsprechend macht unser Trainer Stefan Hübner einen sehr guten Job. Er stellt uns hervorragend ein."

    Sie haben in der Volleyball Bundesliga in den nächsten Wochen noch schwere Spiele vor sich. Würden Niederlagen vor dem Pokalfinale das Team zurückwerfen?

    Falko Steinke: "Jetzt kommen in der Tat noch schwere Brocken. Düren wird sich bestimmt für das Aus im Halbfinale des DVV-Pokals rächen wollen, Bühl hatte schon im Hinspiel gegen uns die Nase vorn und dann gibt es noch das Bundesligaspiel gegen Friedrichshafen, kurz vor dem Pokalfinale. Da darf man gespannt sein, wie sehr sich der VfB acht Tage vor dem Pokalendspiel in die Karten schauen lässt. Aber unser Trainer Stefan Hübner hat zu uns gesagt, ab Februar dürfen wir wieder ans Pokalfinale denken. Das heißt, wir können die gute Stimmung mit in die nächsten Wochen nehmen. Wir haben schon jetzt viel mehr erreicht als alle erwartet haben. Und egal was bis zum DVV-Pokalfinale passiert: Am 1. März werden die Karten neu gemischt."

    DVV-Pokalfinale am 1. März 2015 (bitte beachten Sie die aktuellen Anfangszeiten!)

    12.15 Uhr: SVG Lüneburg - VfB Friedrichshafen (ab 12.00 Uhr live im NDR)
    15.15 Uhr: Ladies in Black Aachen - Allianz MTV Stuttgart (ab 15.00 Uhr live bei SPORT1)

    Tickets

    Die Eintrittskarten und VIP-Tickets für die Finalspiele, die gemeinsam vom Deutschen Volleyball-Verband und der Volleyball Bundesliga ausgetragen werden, sind über die telefonische Hotline 01806-999 0000 (0,20 EUR/Verbindung aus dt. Festnetz / max. 0,60 EUR/Verbindung aus dt. Mobilfunknetz) erhältlich. Das Ticketmaster-Call-Center ist von Montag bis Freitag zwischen 08.00 und 22.00 Uhr sowie am Wochenende und an Feiertagen von 09.00 bis 20.00 Uhr erreichbar. Online sind die Eintritts- und VIP-Karten über  www.ticketmaster.de und www.gerryweber-world.de verfügbar. Darüber hinaus gibt es Tickets bei den jeweiligen Teams, die am Pokalfinale teilnehmen.

    30.01.2015 18:40
  • Ein Topspiel mit Blick auf die Playoffs
    Schweriner SC
    Am Sonnabend, 19:00 Uhr, hat der Schweriner SC die Gelegenheit, seine Heimspielbilanz in dieser Saison weiter aufzubessern. Es ist die vorletzte Möglichkeit in der Hauptrunde. Seit Jahresbeginn hat der SSC kein Spiel mehr verloren, auch die drei Heimspiele nicht. Nun wollen die Unabhängigen aus Münster versuchen, den Lauf des SSC zu stoppen.
    Sie wollen auch morgen gegen den USC Münster viele Bälle blocken: die niederländischen Nationalspielerinnen Lonneke Slöetjes und Yvon Belien vom Schweriner SC; Foto: SSC/Heiden

    Der USC Münster steht mit einem Bein schon in den Playoffs. Der gegenwärtige Tabellenplatz 5 würde ausreichen. Schwerin auf dem dritten Platz möchte gern noch eine Position vorrücken, um die gewünschte Ausgangslage für die Playoff zu bekommen. Möglich ist das mit einem Sieg über Münster und bei einer Niederlage Stuttgarts (2. Platz, 41 Punkte) gegen Vilsbiburg. Somit dürfte die Begegnung mit dem Rivalen aus Münster ebenfalls zur Kategorie der Topspiele gehören. Das Hinspiel in Münster hatte der SSC knapp mit 3:2 verloren. Münsters spielerisches Reservoir besteht aus fast nur deutschen Spielerinnen, darunter solchen hervorragenden Angreiferinnen wie Ines Bathen (drei Mal MVP). Einziger Neuzugang in dieser Saison war Außenangreiferin Julia Schäfer, ein Eigengewächs vom USC II. Nach dem Gewinn von sechs Spielen in Folge verpasste Aurubis Hamburg den Unabhängigen in der eigenen Spielstätte mit dem 3:2 am vergangenen Spieltag einen Dämpfer. In diesem Spiel erwies sich die U20-Nationalspielerin Julia Schäfer mit 32 Punkten auf Diagonal als überragende Spielerin. Selbst wenn der letzte Titelgewinn des USC fast zehn Jahre zurückliegt, ist der Verein immer noch eine bestimmende Größe im deutschen Frauenvolleyball. Deshalb verbietet sich jede Unterschätzung des Vermögens dieser Mannschaft, die mit Axel Büring (seit 1978 beim USC) einen der erfahrensten und fähigsten Trainer der Liga besitzt. Büring führte den USC mehrfach zu Meistertiteln und Pokalgewinnen sowie 1996 zum Gewinn des Europapokals.

    Wolfgang Schmidt für den Schweriner SC

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    30.01.2015 13:40
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VC Wiesbaden gewinnt überlegen in Hamburg

VT Aurubis Hamburg vs. VC Wiesbaden, 31.01.15, 1. BLF

Sehr erfolgreich endete die intensive englische Woche mit vier Spielen für die VCW-Girls. Die Mannschaft war vom Trainerteam optimal eingestellt und hat das Ziel Andi Vollmers konsequent umgesetzt, „die starke Bilanz gegen Hamburg beizubehalten und wichtige Punkte für eine gute Playoff-Platzierung einzubringen“. Das Wiesbadener Team wurde seiner Favoritenrolle voll gerecht und nach 75 Minuten Spielzeit konnten drei Punkte und ein 3:0-Erfolg (25.15, 25:22, 25:17) auf der Habenseite verbucht werden.

01.02.2015 11:21

Historische Serie der SVG gerissen

SVG Lüneburg vs. SWD powervolleys DÜREN, 31.01.15, 1. BLM

Neunmal in Folge war die SVG in Pflichtspielen ungeschlagen und sie wollte es auch in der Neuauflage des Pokalhalbfinals gegen die SWD Powervolleys Düren bleiben. Jede Serie findet jedoch einmal ein Ende und im Fall der SVG war es den Dürenern vorbehalten, diese Serie der Lüneburg im zehnten Spiel zu beenden.

01.02.2015 11:02

DSHS SnowTrex Köln zähmt die Stralsunder Wildkatzen

DSHS SnowTrex Köln vs. Stralsunder Wildcats, 31.01.15, 2. BLNF

Nach knapp zwei Stunden war es endlich geschafft: Mit 3:1 (25:21, 18:25, 25:19, 25:18) gelang den Volleyballerinnen vom Team DSHS SnowTrex Köln in ihrer mittlerweile dreijährigen Zweitligazugehörigkeit der erste Heimsieg gegen die Stralsunder Wildcats.

01.02.2015 10:16

Herrsching behält die Oberhand im bayerischen Duell

TSV Herrsching vs. VSG Coburg/Grub, 30.01.15, 1. BLM

Nach einer Apres Ski Party zur Eröffnung empfingen die Herrschinger Fans die Schmiede aus Coburg mit einem ohrenbetäubenden Lärm. Zwar konnte man den ersten Punkt für sich verbuchen, aber schon bald setzte sich der Gastgeber durch mehrere erfolgreiche Blockaktionen leicht ab. Max Meuter, der den VSG-Libero Thiago Welter ersetzen musste, konnte nicht verhindern, dass der Vorsprung anwuchs. Obwohl Herrsching in der Anfangsphase viele Aufschlagfehler unterliefen, konnte die VSG daraus aber kein Kapital schlagen und so lag man auch bei der 2. Technischen Auszeit knapp zurück. Anstelle eines Aufbäumens verunsicherten viele Annahmefehler nun das Team und so nahm das Schicksal seinen Lauf.

01.02.2015 08:34

Engagierte Piraten erbeuten keine Punkte

CV Mitteldeutschland vs. VfB Friedrichshafen, 31.01.15, 1. BLM

Mit dem VfB Friedrichshafen empfingen die Piraten heute eine der stärksten Mannschaften der Liga. Trotz beherztem Spiel und engagiertem Kampfgeist blieb die Mühe unbelohnt und die Schwaben nehmen mit 0:3 (15:25, 19:25, 20:25) die Punkte mit an den Bodensee.

01.02.2015 00:25

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