• Sechs Zweitligisten sondieren Erstligaaufstieg
    VBL-News
    Das Interesse, in der 1. Volleyball Bundesliga zu spielen, steigt. Sechs Vereine beteiligen sich aktuell an der Vorlizenzierung für die Erstliga-Saison 2015/16. Die Ambitionen der Bundesligisten sind dabei ganz unterschiedlich. Während NawaRo Straubing bereits auf allen Ebenen zielgerichtet auf den Erstligaaufstieg hinarbeitet, sehen andere Clubs ihre Meldung als Beginn eines mehrjährigen Entwicklungsprozesses.

    Das Interesse, in der 1. Volleyball Bundesliga zu spielen, steigt. Sechs Vereine beteiligen sich aktuell an der Vorlizenzierung für die Erstliga-Saison 2015/16. Die Ambitionen der Bundesligisten sind dabei ganz unterschiedlich. Während NawaRo Straubing bereits auf allen Ebenen zielgerichtet auf den Erstligaaufstieg hinarbeitet, sehen andere Clubs ihre Meldung als Beginn eines mehrjährigen Entwicklungsprozesses.

    Neben NawaRo Straubing zählen der SV Lohhof (beide 2. Bundesliga Süd Frauen) der TV Gladbeck und VfL Oythe (beide Nord Frauen) sowie VC Bitterfeld-Wolfen (Nord Männer) und die TG Rüsselsheim (Süd Männer) zu den Vereinen, die am Vorlizenzierungsverfahren teilnehmen und ihr Aufstiegsinteresse bekunden. VBL-Geschäftsführer Klaus-Peter Jung sieht die Entwicklung positiv: "Im letzten Jahr haben sich vier Vereine an der erstmals geschaffenen Vorlizenzierung beteiligt. Jetzt haben sechs Vereine gemeldet. Der Masterplan greift und die Vereine nehmen das Beratungsangebot der VBL an."

    Heiko Koch will mit NawaRo Straubing in die 1. Bundesliga (Foto: VBL)

    Straubings Manager Heiko Koch arbeitet mit seinem Team bereits seit einem Jahr daran, den Traum von einem Erstligaaufstieg Wirklichkeit werden zu lassen. "Wenn wir Meister werden, steigen wir auf", gibt Koch zu Protokoll. Sportlich läuft für den Vorjahresmeister auch in der aktuellen Saison alles rund. Mit neun Siegen aus neun Spielen führen die Niederbayern die Tabelle der Südstaffel der Frauen an und haben unter den 45.000 Einwohnern der Stadt bereits ein Volleyballfieber entfacht. Jeweils 1.000 Zuschauer schauten sich zuletzt das Derby gegen den SV Lohhof und das Spiel gegen Stuttgart an.

    Der SV Lohhof sieht seine Rückkehr ins Oberhaus als längerfristigen Prozess. Das Management um Richarda Zorn setzt auf die Unterstützung von Sponsoren, die den Weg gemeinsam mit dem Verein gehen wollen. Zuletzt spielten die Bayern in der Saison 2009/10 im Oberhaus. In den achtziger Jahren prägte der Verein den deutschen Damenvolleyball, wurde von 1982 bis 1984 dreimal in Folge Deutscher Meister und wiederholte den Hattrick von 1986 bis 1987. Das Vorlizenzierungsverfahren nutzt der Verein für eine ausführliche Statuserfassung, aus der heraus ein Entwicklungsplan erarbeitet werden soll.

    In die gleiche Richtung zielen auch die Sondierungen des VfL Oythe und TV Gladbeck. "Ich möchte einen ernsthaften Diskussionsprozess an unserem Standort in Gang setzen", sagt Matthias Schumacher, Manager vom Nord-Tabellenführer VfL Oythe. Der Club spielte zuletzt  - ausgegliedert im 1. VC Vechta - in der Saison 1995/96 in der 1. Bundesliga. Für Gladbecks Geschäftsführer Andreas Packeisen geht es ebenfalls zunächst darum, die Rahmenbedingungen für einen Aufstieg in die 1. Bundesliga zu sondieren und den eigenen Verein weiter zu professionalisieren. Eine konkrete Aufstiegsoption zur Saison 2015/16 schließt er aus.

    Beim Zweitligisten VC Bitterfeld-Wolfen setzen die Verantwortlichen um Präsident Michael Eisel seit dem Aufstieg im Jahr 2012 auf eine kontinuierliche Professionalisierung des Umfelds. Wichtigster Meilenstein war die Einstellung von Christoph Richter als hauptamtlicher Manager. Aber auch sportlich geht es steil bergauf. Im Pokal-Achtelfinale drängte der Zweitliga-Tabellenführer den Erstligavertreter aus Rottenburg an den Rand einer Niederlage. Ein besonderer Coup gelang den Bitterfeldern vor dem Saisonstart mit einem Testspiel gegen den Deutschen Meister BR Volleys. Mit der Teilnahme an der Vorlizenzierung lotet der Verein nun den Rahmen für den nächsten Entwicklungsschritt aus.

    Mit der TG 1862 Rüsselsheim sondiert ein weiterer Ex-Erstligist die Rückkehr ins Oberhaus. Zuletzt traten die Hessen in der Spielzeit 2007/08 in der 1. Bundesliga an, damals kurzzeitig unter dem Teamnamen rhein-main volley. Laut Manager Jan Wüntscher will der Club, der im kommenden Jahr zunächst vor einer Sanierung seiner Spielhalle steht, mittelfristig seine Perspektiven verbessern. "Wir gehören im Männerbereich seit rund 25 Jahren ohne Unterbrechung der 1. oder 2. Liga an. Diese Tradition sehen wir auch als Verpflichtung, den von der Volleyball Bundesliga gestarteten Entwicklungsprozess aktiv zu begleiten und eigene Erfahrungen einzubringen. Daher haben wir uns zur Teilnahme am Vorlizenzierungsverfahren entschlossen."

    Die Vorlizenzierung hat die Volleyball Bundesliga im Zuge des Masterplans als verbindliche Voraussetzung für die spätere Lizenzierung in der 1. Bundesliga eingeführt. Es handelt sich dabei um einen mehrstufigen Entwicklungsprozess. Im nächsten Schritt wird das VBL-Center alle Standorte besuchen und im Rahmen eines eintägigen Workshops die Handlungsfelder in jedem Verein identifizieren, eine Statuserfassung durchführen und notwendige Entwicklungen beratend begleiten. Die Teilnahme an dem Verfahren verpflichtet nicht zum späteren Aufstieg. Verbindlicher Meldestichtag für die 1. Bundesliga ist der 1. April 2015. Vor der Saison 2014/15 hat die VBL die Vereine SVG Lüneburg, TSV Herrsching und Netzhoppers KW-Bestensee erfolgreich in diesem Verfahren begleitet und auf den Erstligaaufstieg vorbereitet.

    Die Teilnahme an der Vorlizenzierung ist auch für Drittligisten, die in die 2. Bundesliga aufsteigen möchten, obligatorisch. Die Registrierungsfrist hierfür läuft am 1. Februar 2015 ab, die Lizenzierungsunterlagen müssen bis zum 2. Mai 2015 eingereicht werden.

    26.11.2014 14:49
  • VSG-Volleyballer mit Heimspielen im Dreierpack
    VSG Coburg/Grub vs. SWD powervolleys DÜREN, 26.11.14, 1. BLM
    Nach der 1:3-Niederlage bei der SVG Lüneburg hatten die Hammerschmiede von Milan Maric am Wochenende eine Verschnaufpause, doch bereits am kommenden Mittwoch beginnt ein zweiwöchiger Härtetest mit drei Heimspielen am Stück.
    Foto: Zwei k.fotografen

    Nach der 1:3-Niederlage bei der SVG Lüneburg hatten die Hammerschmiede  von Milan Maric  am Wochenende eine Verschnaufpause, doch bereits am kommenden Mittwoch beginnt ein zweiwöchiger Härtetest mit drei Heimspielen am Stück. Die ganze Bandbreite der 1. Bundesliga gastiert in kürzester Zeit in der HUK Coburg arena

    Und das dürfte wieder eine Achterbahn der Gefühle werden, denn zweimal ist man eindeutig Außenseiter, einmal Favorit. Mit den Powervolleys SWD Düren kommt am Mittwoch der Tabellenvierte, der erst vor wenigen Wochen den Coburgern auf der Lauterer Höhe das diesjährige Pokal-Aus bescherte. Lediglich im dritten Satz zeigte man ein Spiel auf Augenhöhe, die ersten beiden Sätze waren zum Vergessen.  Im ersten und im zweiten Satz setzten sich die Dürener gleich zu Beginn ab, dominierten vor gut 500 Zuschauern jeweils mit 15:25.

    Nach der Pause wollten sich die Hammerschmiede doch nicht kampflos in ihr Schicksal ergeben. Die Fans spürten nun den Kampfgeist und der Beifallpegel erhöhte sich. So führten die Schützlinge von Milan Maric zur erste technischen Auszeit im dritten Satz mit 8:7 und hielten den Satz auch anschließend offen.

    Dann beim Stand von 22:24 hatten die Coburger eine starke Szene mit Fußabwehr und dem Punkt zum 23:24, doch mit dem ersten Matchball war alles vorbei, die VSG musste sich aus dem Pokal verabschieden. Bester Coburger war im Pokalmatch  Moritz Karlitzek, für Milan Maric war der 2,08m Mann der Dürener, Marvin Prolinheuer der MVP des Pokalfights.

    Und Prolinheuer dürfte auch am Mittwoch wieder der Leithirsch der Powervolleys in der HUK Coburg arena sein.

    Dennoch, die VSG mit ihren sechs Punkten auf dem Guthabenkonto hat sich fest vorgenommen, am Mittwoch nicht nur Spielball der Dürener zu sein, sondern kämpferisch dagegen zu halten.

    Und diesmal sollten sowohl Zuspieler Adam Kocian, leider verletzte er sich in Lüneburg am Arm, und auch Angreifer Vuc Karanovic wieder auf ihr volles Leistungsvermögen zurückgreifen können. Trotz der kürzlichen Pokalniederlage lernte man in der Vorsaison den Dürenern das Fürchten, als man auswärts bis in den Tie Break kam.

    Doch am Mittwoch geht es für die VSG nicht nur darum, gegen Düren achtbar zu bestehen, sondern auch darum, sich keine Verletzung einzuhandeln.

    Milan Maric ist voll überzeugt, gegen die Dürener stärker dagegenhalten zu können als im Pokalspiel. Und aus emotionaler Sicht hofft er darauf, den eigenen Fans in Coburg endlich das Gesicht der Mannschaft präsentieren zu können, das bisher vornehmlich lediglich auswärts zum Tragen kam - das Kämpferische.

    Bereits am Samstag reist in Coburg der VC Dresden an und da sind Punkte bei aller Vorsicht in der Prognose Pflicht. Im Vorjahr war es ja bekanntlich der 3:1-Sieg in Dresden, der für die Hammerschmiede eine erfolgreiche Rückrunde einleitete.

    Der letzte Akt im Heimspieldreierpack steht dann eine Woche später an, wenn der Deutsche Meister, die Berlin Recyclings nach Coburg kommen. Gegen die Berliner zeigten die Nürnberger und Co. im Vorjahr ihren besten Satz der gesamten Hinrunde, als sie überraschend mit 25:22 im zweiten Satz dominierten.

    Bleibt nur, Milan Maric ein glückliches Händchen zu wünschen, und der Mannschaft, hoffentlich ohne Erkrankte und Verletzte ein toi, toi, toi im Sinne von "Stand up - and fight!". Ganz ohne Punkte darf der Heimspiel-Dreierpack nicht ausgehen, schließlich will man ja bei den Fans und Sponsoren die Heimniederlage gegen Herrsching im Oktober und die Niederlage bei KW Bestensee vergessen machen. Gegen Tabellen-Vize Rottenburg gelang es über weite Strecken, die Coburger Fans mit einem technisch hohen Niveau zu überzeugen, auch wenn es "nur" einen Tie Break-Punkt gab. 

    26.11.2014 07:03
  • CHV-Männer reisen zum Aufsteiger Lüneburg
    SVG Lüneburg vs. CLOUD&HEAT VOLLEY DRESDEN, 26.11.14, 1. BLM
    Vor zwei Jahren trafen beide Teams im Achtelfinale des DVV-Pokals aufeinander. Die Dresdner reisten damals unter ihrem Trainer Sven Dörendahl als Bundesliga-Aufsteiger zum Zweitligisten nach Lüneburg. Von der damaligen Mannschaft, die als Neuling in der Meisterschaft auf Anhieb den Sprung in die Play Off´s schaffte, stehen heute nur noch Kapitän Santino Rost, Robert Went und Alan Wasilewski im Kader. In Erinnerung blieb eine 2:3-Niederlage der Gäste in einer niedrigen und engen Halle. Indessen hat sich in der schmucken niedersächsischen Kreisstadt vieles getan, denn die SVG-Volleyballer spielen seit dieser Saison ebenfalls in der Bundesliga, nur die Halle ist derzeit noch die gleiche. Unter Leitung ihres neuen Trainers, des 245-fachen Ex-Nationalspielers und aktuellen Nationalmannschafts-Co-Trainers Stefan Hübner wurde im Sommer eine schlagstarke Mannschaft zusammengestellt, die schon wegen ihrer Körpergröße beeindruckt.
    Artistisches Zuspiel von Ole Schwerin Bild: Dirk Michen

    Vor zwei Jahren trafen beide Teams im Achtelfinale des DVV-Pokals aufeinander. Die Dresdner reisten damals unter ihrem Trainer Sven Dörendahl als Bundesliga-Aufsteiger zum Zweitligisten nach Lüneburg. Von der damaligen Mannschaft, die als Neuling in der Meisterschaft auf Anhieb den Sprung in die Play Off´s schaffte,  stehen heute nur noch Kapitän Santino Rost, Robert Went und Alan Wasilewski im Kader. In Erinnerung blieb eine 2:3-Niederlage der Gäste in einer niedrigen und engen Halle. Indessen hat sich in der schmucken niedersächsischen Kreisstadt vieles getan, denn die SVG-Volleyballer spielen seit dieser Saison ebenfalls in der Bundesliga, nur die Halle ist derzeit noch die gleiche. Unter Leitung ihres neuen Trainers, des 245-fachen Ex-Nationalspielers und aktuellen Nationalmannschafts-Co-Trainers Stefan Hübner wurde im Sommer eine schlagstarke Mannschaft zusammengestellt, die schon wegen ihrer Körpergröße beeindruckt. Sechs Neuzugänge kamen in die Universitätsstadt, darunter vier Ausländer. Mit 11 Punkten aus sechs Spielen belegen die Niedersachsen derzeit den 6. Platz, wobei sie zu Hause je einen 3:1-Sieg gegen CV Mitteldeutschland und Coburg erzielten, aber gegen Netzhoppers KWH mit 2:3 verloren. Am Samstag unterlagen sie erwartungsgemäß beim Tabellenvierten Lüneburg mit 0:3.
    Auf die Gäste aus Dresden, die derzeit mit 2 Punkten aus 8 Spielen das Schlusslicht der Tabelle bilden und dringend Punkte brauchen, wartet eine schwierige Aufgabe. Sie ist aber nicht unlösbar, wenn es den CHV-Männern gelingt, ihr Potenzial über die volle Distanz abzurufen und ihre Nerven im Griff zu behalten. Allerdings müssen sie wahrscheinlich wieder auf den verletzten Diagonalangreifer Adrian Szlubowski verzichten.
    Nach derzeitigem Kenntnisstand ist keine Live-Übertragung des Spieles, z. B. im 1-Kamera-Stream, vorgesehen.

    Bereits am 10. Dezember stehen sich beide Mannschaften wieder gegenüber. Dann geht es ab 19.30 Uhr in der Dresdner Margon Arena im DVV-Pokal-Viertelfinale um den Einzug ins Pokal-Halbfinale, was für beide Teams ein neuer großer sportlicher Erfolg wäre.

    25.11.2014 11:52
  • Spitzenspiel gegen die Ungeschlagenen
    TV Rottenburg vs. BERLIN RECYCLING Volleys, 26.11.14, 1. BLM
    Die Berlin Recycling Volleys stehen vor der nächsten großen Herausforderung der Saison, denn das Team der Stunde lädt in sein „Tollhaus“ ein.
    Foto: Eckhard Herfet, Berlin

    Die BR Volleys stehen vor der nächsten großen Herausforderung der Saison, denn das Team der Stunde lädt die Berliner in sein "Tollhaus" ein: Am Mittwochabend empfängt der TV Rottenburg den Deutschen Meister in der Tübinger Paul-Horn-Arena. Die Gastgeber sind als einzige Mannschaft der Volleyball Bundesliga in dieser Spielzeit noch ungeschlagen.

    "Jeder Sieg hat seine Wirkung, bringt Selbstbewusstsein und trägt zum Wachstum der Mannschaft bei. Genau das ist momentan bei Rottenburg zu beobachten, das Team ist richtig gut drauf", erklärt BR Volleys Coach Mark Lebedew den Höhenflug des nächsten Gegners.

    Weiterlesen auf www.br-volleys.de

     

    25.11.2014 05:55
  • Rote Raben vor dem CEV Cup-Rückspiel realistisch: "Baku ist klarer Favorit"
    Rote Raben Vilsbiburg
    Sehr fern der Heimat wollen die Roten Raben am Mittwoch bei ihrem zweiten Auftritt in dieser Europapokal-Saison eine gute Figur abgeben. Ob es dann beim Rückspiel der 1. Runde im CEV Cup bei Lokomotiv Baku (18 Uhr Ortszeit, 15 Uhr deutscher Zeit) auch zu einem positiven Ergebnis reicht, wird sich zeigen.
    Im Hinspiel in Vilsbiburg fand Lokomotiv Baku den Weg zum Erfolg. Wie wird es im Rückspiel am Mittwoch aussehen? (Foto: Michael Stolzenberg)

    Sehr fern der Heimat wollen die Roten Raben am Mittwoch bei ihrem zweiten Auftritt in dieser Europapokal-Saison eine gute Figur abgeben. Ob es dann beim Rückspiel der 1. Runde im CEV Cup bei Lokomotiv Baku (18 Uhr Ortszeit, 15 Uhr deutscher Zeit) auch zu einem positiven Ergebnis reicht, wird sich zeigen.

    Fakt ist: Die Gastgeberinnen, ohnehin als einer der Favoriten in den Wettbewerb gestartet, haben ihre Klasse beim Hinspiel vor zwei Wochen in der Vilsbiburger Ballsporthalle eindrucksvoll nachgewiesen. Die Roten Raben blieben trotz einer durchaus überzeugenden Leistung beim 0:3 ohne Satzgewinn, was die Schwere der Aufgabe beim Rückspiel zusätzlich unterstreicht.

    Dementsprechend gibt sich Raben-Geschäftsführer André Wehnert vor dem ersten Aufschlag in der aserbaidschanischen Hauptstadt realistisch: "Baku ist deutlicher Favorit. Für uns wird es in erster Linie darauf ankommen, mit einer guten Leistung weiter an Sicherheit und Konstanz zu gewinnen und noch mehr Vertrauen in die eigene Stärke zu finden."

    Dies wäre in jedem Fall hilfreich, denn nach dem Auftritt in Baku haben die Roten Raben am Samstag mit dem Bundesliga-Auswärtsspiel beim Schweriner SC gleich die nächste anspruchsvolle Aufgabe vor der Brust. Und weitere vier Tage später - am Mittwoch, 3. Dezember, 19 Uhr - steigt in der Ballsporthalle der mit größter Spannung erwartete Schlager im DVV-Pokal-Viertelfinale gegen den Deutschen Meister Dresdner SC.

    Erst einmal präsentieren sich die Roten Raben aber in Aserbaidschan auf der großen internationalen Bühne. Trainer Jan de Brandt flog am Montag mit dem gesamten Kader via Istanbul nach Baku, wobei Mittelblockerin Edina Dobi an einer Handverletzung laboriert, die sie zuletzt am Samstag beim 3:2-Erfolg in der Bundesliga gegen Hamburg zum Zuschauen zwang.

    Die Modalitäten für das Rückspiel sind wie folgt: Die Roten Raben müssen auf jeden Fall das (reguläre) Match mit 3:0 oder 3:1 gewinnen, um einen Golden Set zu erzwingen, der dann im Tiebreak-Format die ultimative Entscheidung herbeiführen müsste. Sollten die Vilsbiburgerinnen im CEV Cup ausscheiden, ginge der Tanz auf drei Hochzeiten trotzdem weiter - dann würden sie ihre Reise durch Europa eine Etage tiefer fortsetzen, im Challenge Cup. 

    25.11.2014 01:17
  • Friedrichshafen gewinnt souverän gegen Mitteldeutschland
    VfB Friedrichshafen vs. CV Mitteldeutschland, 23.11.14, 1. BLM
    Tabellenführung in der Bundesliga gesichert: Am Sonntagabend gewannen die Häfler Volleyballer gegen den CV Mitteldeutschland mit 3:0 (25:17, 25:16, 25:16). Vor 1500 Zuschauern überzeugte der VfB während der 68 Spielminuten vor allem mit seinem Aufschlag – insgesamt neun Asse durfte das Publikum feiern. Als wertvollste Spieler wurden bei Friedrichshafen Zuspieler Jan Zimmermann und bei Mitteldeutschland Ex-Häfler Yannick Harms ausgezeichnet.
    Ungefährdet gewinnen die Häfler gegen den CV Mitteldeutschland / Foto Kram

    Maximiliano Gauna und Max Günthör (Mittelblock), Roland Gergye und Baptiste Geiler (Außen-Annahme), Adrian Gontariu (Diagonalangreifer), Jan Zimmermann (Zuspiel) und Jenia Grebennikov (Libero) bekamen von Cheftrainer Stelian Moculescu das Vertrauen. Mit großer Zurückhaltung starteten die Häfler in die Partie (4:3, 6:8). Es war Günthör mit schnellen Angriffen über Mitte, der immer wieder den Impuls setzte und das Team ins Spiel brachte (8:9, 12:12). Starke Aufschläge unter anderem von Gontariu und Gergye gepaart mit  mehr Spielsicherheit brachten den VfB in Führung (16:14, 19:16), die er sich nicht mehr nehmen ließ (25:17). 

    Weiterlesen auf: www.vfb-volleyball.de

    23.11.2014 20:05
shoepassion

Starke Leistung und Satzgewinn: 1:3 der Roten Raben in Baku

Rote Raben Vilsbiburg

Mit einer sehr couragierten Vorstellung und einem Satzgewinn bei Lokomotiv Baku haben sich die Roten Raben aus dem CEV Cup verabschiedet. Nach dem 0:3 im Heimspiel vor zwei Wochen musste das Team von Trainer Jan de Brandt auch beim 1:3 (22:25, 23:25, 25:22, 17:25) am Mittwochabend in der aserbaidschanischen Hauptstadt letzten Endes das internationale Format des hochkarätig besetzten Gegners anerkennen.

26.11.2014 19:16

Gemischte Gefühle nach Doppelspieltag

TuB Bocholt vs. VI Frankfurt, 23.11.14, 2. BLNM

Bocholt/Delbrück/Frankfurt – Waldemar Zaleski hatte mit zwei Siegen geliebäugelt, es wurde allerdings nur einer. Beim Doppelspieltag am vergangenen Wochenende gelang den „Veilchen“ ein 3:0 bei der DjK Delbrück, bevor sie am Sonntagnachmittag eine 2:3-Niederlage gegen das Volleyball-Internat Frankfurt einwilligen mussten.

26.11.2014 19:03

Eine lange Reise mit großen Erwartungen

proWIN Volleys TV Holz vs. VCO Dresden, 23.11.14, 2. BLSF

Das volleyballerisch gezeichnete Wochenende begann für die Desdner Mädels schon am Freitag dem 21.11.2014, denn um das kommende Spiel in Offenburg bestreiten zu können, mussten die VCO Mädchen erst eine lange Busfahrt auf sich nehmen. An dieser Stelle sei einmal unserem überaus geduldigen und tatkräftigen Busfahrer Heiko Wappler gedankt, der uns zu jeder Zeit immer sicher ans Ziel bringt.

26.11.2014 17:53

VCO Berlin Frauen: Die Ladies in Black Aachen werden im Sportforum erwartet

VCO Berlin vs. Ladies in Black Aachen, 30.11.14, 1. BLF

Am Sonntag, den 30.11.2014, um 15:00 Uhr findet das Heimspiel für die weibliche VCO Mannschaft im Sportforum Berlin gegen die Ladies in Black Aachen statt.

26.11.2014 13:31

DVV-Pokal-Viertelfinale: Friedrichshafen empfängt Berlin

Pokal | VBL-News

Viola Knospe, Corina Wagner und Frank Bleydorn (Foto: Frank Heinrich)Alle Partien des Achtelfinals im DVV-Pokal sind vorbei. Als letzte Mannschaft erreichte der TV Rottenburg die nächste Runde. Am Donnerstagabend kam das Team von Trainer Hans Peter Müller-Angstenberger in Bitterfeld-Wolfen zu einem hauchdünnen 3:2-Erfolg.

14.11.2014 01:38

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Endlich! Der erste Saisonsieg! 24.11.201424.11.2014 17:24

Spiele

Samstag, 29. November 2014

18:00 Köpenick - Aachen -:-
18:00 Hamburg - Münster -:-
19:00 Schwerin - Vilsbiburg -:-
19:00 Thüringen - Wiesbaden -:-
19:30 Stuttgart - Potsdam -:-

Sonntag, 30. November 2014

15:00 VCO Berlin - Aachen -:-
MIKASA