• Keylla Fabrino Ramos: „Es ist schön, wieder hier zu sein“
    Rote Raben Vilsbiburg
    „Für mich“, sagt Keylla Fabrino Ramos, „ist das nicht nur eine Rückkehr. Es ist wie nach Hause kommen. Ich bin sehr gerne in Vilsbiburg.“ Die brasilianische Zuspielerin, die im Sommer neu zum Bundesliga-Team der Roten Raben gestoßen ist, war in der Saison 2007/08 schon mal in Vilsbiburg, damals in der zweiten Mannschaft.
    Zurück in Bayern und bereit zu großen sportlichen Taten: Keylla Fabrino Ramos. (Foto: Michael Stolzenberg)

    "Für mich", sagt Keylla Fabrino Ramos, "ist das nicht nur eine Rückkehr. Es ist wie nach Hause kommen. Ich bin sehr gerne in Vilsbiburg." Die brasilianische Zuspielerin, die im Sommer neu zum Bundesliga-Team der Roten Raben gestoßen ist, war in der Saison 2007/08 schon mal in Vilsbiburg, damals in der zweiten Mannschaft.

    Nun, nach einer sechsjährigen Europa-Tournee mit Stationen auf Zypern, in Portugal und Frankreich, ist die mittlerweile 28-Jährige aus Niteroi, einer 500.000-Einwohner- Stadt im Bundesstaat Rio de Janeiro, wieder im Raben-Nest gelandet. Die Argentinierin Silvana Olivera, die zur neuen Saison ebenfalls nach Vilsbiburg gewechselt ist, hatte den Kontakt hergestellt. Der Name des Trainers spielte bei der Entscheidung für ihren neuen alten Club eine maßgebliche Rolle, sagt Keylla Fabrino Ramos: "Ich hatte schon viel von Jan de Brandt gehört, viel Gutes. Ich wollte gerne mit ihm arbeiten."

    Nun ist Keylla schon ein paar Wochen zurück in Vilsbiburg - und kann ganz gut vergleichen zwischen den Roten Raben 2007/08 und denen 2014/15. Klar, bei den Unterschieden steht natürlich die neue Ballsporthalle als Nachfolgerin der altehrwürdigen Vilstalhalle vorne. Aber auch bei den handelnden Personen hat sich was getan. "It's not Klaus anymore", sagt Keylla in Erinnerung an den langjährigen Manager Klaus-Peter Jung. Andererseits sind auch noch vertraute Gesichter da, wie Vera Bondar und Toni Brandmeier vom Trainerstab - "das ist schön, ich habe mich gefreut, sie wieder zu treffen." Ganz weg aus Vilsbiburg war Keylla Fabrino Ramos sowieso nie: Sie ist befreundet mit Daniela Mapeli, der früheren Mittelblockerin der Roten Raben, und hat diese in den sechs Jahren das eine oder andere Mal besucht.

    Deutschland-Kontakte hin oder her, es versteht sich natürlich von selbst, dass der Raben-Neuzugang am historischen 8. Juli 2014 das Herz am rechten, am brasilianischen Fleck hatte. Und maximal leiden musste. Wie hat Keylla Fabrino Ramos das epische 1:7 ihrer Fußball-Nationalmannschaft bei der Heim-WM gegen Deutschland erlebt? Nun, sie sah das Halbfinale zu Hause - und konnte schlicht nicht glauben, was geschah. "Ich bin mir vorgekommen wie auf der PlayStation bei FIFA 14", erzählt sie. "Ich wollte immer auf den Neustart-Knopf drücken, aber es ging nicht."

    Bei den Roten Raben nimmt Keylla Fabrino Ramos nun ihren persönlichen neuen Anlauf. Sie will mit ihrer Zuspiel-Philosophie in der Bundesliga für Furore sorgen. Diese Philosophie heißt: den Teamkolleginnen die Bälle schnell und überraschend stellen, gerne auch mit Risiko. Trainer Jan de Brandt ist ein grundsätzlicher Freund dieser Strategie: "Keylla spielt mit Mut, sie liebt das erste Tempo." Zusammen mit Linda Helterhoff, deren Markenzeichen weniger der Risiko-Ball, sondern eher das konservative, präzise Zuspiel ist, könnten die Roten Raben in der neuen Saison ein Duo auf der Regie-Position haben, das sich gut ergänzt und den Gegnern viele Rätsel aufgibt. 

    15.09.2014 09:22
  • Souveräner Auftritt in der SCHARRena - 3:1-Sieg im Freundschaftsspiel
    Allianz MTV Stuttgart
    Freundschaftsspiel am Samstagnachmittag: In der SCHARRena traf das neuformierte Team von Allianz MTV Stuttgart auf die angereisten Gäste von Sm`Aesch Pfeffingen aus der Schweiz (Nationalliga A). Während es draußen weiter regnete und die Beachvolleyballer im benachbarten Neckarpark weiter den nassen Sand aufwühlten, testeten beide Teams ihren aktuellen Trainingsstand. Vier Sätze später gingen die Stuttgarterinnen mit einem 3:1-Sieg (25:14, 25:19, 25:10, 21:25) und einer souveränen Vorstellung zufrieden vom Feld.
    Allianz MTV Stuttgart seigt 3:1 gegen Sm'Aesch Pfeffingen (Foto: Alice Haußer)

    Freundschaftsspiel am Samstagnachmittag: In der SCHARRena traf das neuformierte Team von Allianz MTV Stuttgart auf die angereisten Gäste von Sm`Aesch Pfeffingen aus der Schweiz (Nationalliga A). Während es draußen weiter regnete und die Beachvolleyballer im benachbarten Neckarpark weiter den nassen Sand aufwühlten, testeten beide Teams ihren aktuellen Trainingsstand. Vier Sätze später gingen die Stuttgarterinnen mit einem 3:1-Sieg (25:14, 25:19, 25:10, 21:25) und einer souveränen Vorstellung zufrieden vom Feld.

    "Ich bin mit dem heutigen Spiel für unseren gegenwärtigen Trainingsstand sehr zufrieden. Mit dem Spiel von Donnerstag gegen den VC Kanti war das erst unsere zweite richtige Spielsituation mit 6:6 auf dem Feld und wir konnten an dem einen Tag Pause gestern kaum an speziellen Themen arbeiten. Wir haben einige Dinge besprochen, die Donnerstag noch nicht so liefen und die Mannschaft hat davon heute schon vieles direkt umsetzen können, das hat mir gut gefallen. Auch wenn wir mit Pfeffingen einen etwas schwächeren Gegner hatten, sind das gute Fortschritte in der Vorbereitung", resümiert Stuttgarts Trainer Guillermo Hernandez nach dem Match.

    Hernandez nutzte am Samstag die Möglichkeit, verschiedenste Varianten mit den neuen Spielerinnen auszutesten. So standen in den insgesamt vier Sätzen, bis auf die derzeit angeschlagene Jelena Wlk, alle zehn Spielerinnen aus dem Stuttgarter Kader zeitweise auf dem Feld. Rückkehrerin Kim Renkema unterstrich mit starken Aktionen ihr Comeback in der SCHARRena, doch auch die Neuzugänge Katherine Harms und Zuspielerin Mareike Hindriksen empfahlen sich für die kommende Saison. Die Stuttgarterinnen zeigten gegen die Schweizerinnen gute Aufschläge, die die Gäste immer wieder in Bedrängnis brachten und einen sauberen Spielaufbau erschwerten. Sichtlich gut gelaunt und hoch motiviert feierten die Stuttgarterinnen jeden Punkt und glänzten bereits mit präzisen Aktionen in Angriff und Block. Libero Martina Malevic fischte einige Bälle in der Abwehr und unterstrich damit die durchweg positive Mannschaftsleistung.

    "Aber für Euphorie ist es eindeutig noch zu früh", warnte Trainer Hernandez. "Am nächsten Wochenende beim Turnier in Jestetten haben wir starke Gegner und wir müssen jetzt in der nächsten Woche konzentriert und intensiv arbeiten, um darauf optimal vorbereitet zu sein. Das wird kein leichtes Turnier werden, aber wir freuen uns schon sehr auf die anderen Teams." Allianz MTV Stuttgart nimmt am 20./21. September teil am "7. Internationalen Volleyballturnier Damen" in Jestetten (Landkreis Waldshut).

    Nach dem Spiel nutzen wir die Chance für ein paar kurze Fragen an Trainer Hernandez:

    Wie zufrieden bist Du mit dem aktuellen Trainingsstand der Mannschaft?

    Ich bin sehr zufrieden und überrascht über das hohe, technische Level des Teams zum jetzigen Zeitpunkt. Wenn die Spielerinnen aus den Ferien kommen, dann brauchen sie normalerweise ein bisschen Zeit, um wieder ein bestimmtes Level zu erreichen. Aber obwohl wir einige Spielerinnen haben, die in ihren jeweiligen Nationalmannschaften im Einsatz waren, ist das Niveau insgesamt sehr hoch.

    Woran werdet Ihr die nächsten Wochen verstärkt arbeiten?

    In den letzten Wochen haben wir uns auf Ausdauer, die physische Vorbereitung und sehr stark auf individuelle Technik und Ballkontrolle konzentriert. Diese Woche haben wir bereits mit den nächsten Schritten angefangen und üben jetzt gezielt am Spielsystem und -aufbau (in Block, Abwehr und Annahme). Da haben wir sehr viel zu tun, weil das Team eben ganz neu zusammengesetzt ist.

    Wie läuft die Zusammenarbeit mit Deinem neuen Co-Trainer?

    Bis hierher läuft es wirklich perfekt in der Zusammenarbeit. Giannis arbeitet sehr professionell, er 'atmet' Volleyball geradezu ein, er versteht einfach diesen Sport und bringt wertvolle Erfahrungen auf einem hohen Niveau mit ein. Und, was für mich natürlich auch sehr wichtig ist, er kommt nicht nur mit mir und den Betreuern, sondern auch mit den Spielerinnen sehr gut klar. Aus meiner Sicht könnte ich keinen besseren Co-Trainer an meiner Seite haben.

    14.09.2014 20:30
  • "Es geht voran“ – TVR erreicht Finale beim Turnier in Dachau
    TV Rottenburg
    Beim Vorbereitungsturnier des Zweitligisten ASV Dachau konnte der TV Rottenburg am Wochenende fünf Spiele gegen Erst- und Zweitligisten unter Wettkampfbedingungen absolvieren. Am Ende schaffte Rottenburg den anvisierten Sprung ins Finale, unterlag dort erst im Tie-Break mit 13:15 gegen Erstligaaufsteiger TSV Herrsching.
    Zum Turniersieg hat es für Sven Metzger und den TVR in Dachau nicht ganz gereicht (Archivbild: Ulmer)

    Beim Vorbereitungsturnier des Zweitligisten ASV Dachau konnte der TV Rottenburg am Wochenende fünf Spiele gegen Erst- und Zweitligisten unter Wettkampfbedingungen absolvieren. Am Ende schaffte Rottenburg den anvisierten Sprung ins Finale, unterlag dort erst im Tie-Break mit 13:15 gegen Erstligaaufsteiger TSV Herrsching. "Es waren gute Wettkämpfe, wir haben viel rotiert und alle Spieler haben gleichmäßig gespielt", berichtet Diagonalangreifer Sven Metzger.

    Rottenburgs Trainer Hans Peter Müller-Angstenberger hatte vor dem zweitägigen Vorbereitungsturnier in Dachau den Finaleinzug als Ziel ausgegeben, dies hat die Mannschaft geschafft. Zum Turniersieg hat es schlussendlich nicht ganz gereicht, trotzdem war der Coach zufrieden mit dem intensiven Wochenende. "In einigen Elementen haben wir noch zu tun und der ein oder andere verlorene Satz tut uns im Hinblick auf die weitere Vorbereitungsphase auch ganz gut", so Müller-Angstenberger.

    Am ersten Turniertag gewannen die Domstädter gegen die Zweitligisten SV Schwaig (2:0) und TSV Grafing (2:1) und unterlagen 1:2 gegen den TSV Herrsching. Als Gruppenzweiter traf der TVR am Sonntagmittag im Halbfinale auf den Gastgeber und setzte sich mit 2:1 durch. Im Finale traf Rottenburg erneut auf Herrsching, die sich - wie schon im Gruppenspiel - knapp im Tie-Break durchsetzten. "Herrsching hat schon ordentlich gespielt", sagte Sven Metzger hinterher, "aber wir haben zu viele Eigenfehler gemacht und zu wenig Druck im Aufschlag erzeugt. Wir haben es selbst in der Hand gehabt."

    Am kommenden Wochenende (20./21.09.2014) sind die Schwaben in Coburg für ein weiteres zweitägiges Vorbereitungsturnier zu Gast. Neben dem Gastgeber und dem TVR sind mit den Netzhoppers, Mitteldeutschland und Herrsching weitere Erstligisten im Teilnehmerfeld.

    14.09.2014 17:38
  • FT 1844 Freiburg: Ab in den Dschungel
    FT 1844 Freiburg
    Der Klimawandel ist im Breisgau angekommen. Die Temperaturen schlagen über, die Scheiben laufen an, Zuschauer kämpfen sich durch eine Palmenallee Richtung Tribüne, von den Klatschpappen grüßen Affenköpfe, dröhnender Lärm untermalt die Bundesligaballwechsel und auf dem Feld wirft sich eine sympathische Affenbande nach jedem Ball. Im Burdadschungel gehen die Bundesligavolleyballer der FT 1844 Freiburg in ihre nächste Zweitligasaison.
    Es geht wieder los: In zahlreichen Testspielen übte die Affenbande bereits für die Saisonpremiere gegen Schwaig (Foto: Herrmann)

    Der Klimawandel ist im Breisgau angekommen. Die Temperaturen schlagen über, die Scheiben laufen an, Zuschauer kämpfen sich durch eine Palmenallee Richtung Tribüne, von den Klatschpappen grüßen Affenköpfe, dröhnender Lärm untermalt die Bundesligaballwechsel und auf dem Feld wirft sich eine sympathische Affenbande nach jedem Ball. Im Burdadschungel gehen die Bundesligavolleyballer der FT 1844 Freiburg in ihre nächste Zweitligasaison.

    Vergangene Saison initiierte Spielertrainer und Silberrücken Wolfgang Beck im Breisgau einen Umbruch. In der aktuellen Saison wird dieser fortgeführt. Insgesamt vier Neuverpflichtungen stehen zu Buche. Demgegenüber steht lediglich der Abgang von Mittelblocker Sebastian Heermann und Diagonalangreifer Frederic Barth. Der spektakulärste Transfer gelang den Breisgauern mit Nikolaj Antonov. Der 32-jährige Bulgare spielte jahrelang Champions-League und schmetterte vergangene Spielzeit in der 2. Liga in Frankreich.

    Noch erfreulicher sind die Verpflichtungen Peter Schnabel und David Strobel. Der 17-jährige Schnabel sollte schon vergangene Spielzeit im Bundesligateam schmettern, musste letztlich aufgrund von Knieproblemen ein ganzes Jahr passen. Das Knie hält mittlerweile und Schnabel ist derart gut in Form, dass er im Sommer mehrere Wochen mit der Jugendnationalmannschaft verbrachte. "Wir freuen uns, endlich einen echten 'Freiburger Jung' im Bundesligateam zu präsentieren", kommentiert Manager Florian Schneider den Aufstieg des 17-jährigen.

    Strobel wiederrum stammt ursprünglich nicht aus Freiburg. Das Volleyballspielen erlernte der 22-Jährige in Bad Saulgau im tiefen Schwaben. Dort war Strobel so erfolgreich, dass er in die Beachvolleyballnationalmannschaft berufen wurde und prompt bei der U18 den fünften Platz bei der EM holte. Letztlich wurde ihm der Aufwand zu viel. Strobel trat freiwillig aus der Nationalmannschaft zurück, hörte nach dem Abitur gar für ein ganzes Jahr mit dem Volleyball auf. In Freiburg studierte der Schwabe nun seit einer Saison und hat seine Leidenschaft für den Volleyballsport wiederentdeckt. Nach einem Jahr in der zweiten Mannschaft will Strobel im Bundesligateam nun wieder voll durchstarten.

    Der vierte Neuzugang ist Balazs Szilvassy, kurz "Silva". Silva spielte lange hochklassig in Ungarn, wechselte vor zwei Jahren als Ergänzungsspieler zum TV Bühl nach Deutschland und versucht bei den Freiburgern nach einjähriger Verletzungspause noch einmal Bundesligaluft zu schnuppern.

    Eine Art "halber Neuzugang" ist die Rückkehr von Bernhard "Berny" Steiert. Seit fast zehn Jahren schmettert er für das Breisgauer Bundesligateam. Der Zuspieler war zum Promovieren letztes Jahr in Harvard. Nun ist er zurück und präsentiert sich gewohnt leistungsstark. Wiedersehen können die Fans auch Marcus Gensitz, Sascha Hellwig, beides Urfreiburger - und seit über zehn Jahren dabei im Zirkus Volleyballbundesliga. Auch die Mittelblocker Eric Dufour-Ference und Johannes Stemmann (seit sechs Saisons) sowie Libero Jakob Schönhagen (fünf Saisons) stehen für die Kontinuität in Freiburg. In ihre zweite Saison gehen indes Dominik Salamon (Diagonal) und Oliver Morath (Libero). Die Neuzugänge und die bekannten Haudraufs Gensitz, Dufur-Feronce und Hellwig versprechen spektakulären Bundesligavolleyball inklusive traditioneller Freiburger Qualitäten - Abwehr, Kampf und Emotionen.

    Über vier Wochen schufteten die Mannen von Trainer und Silberrücken Wolfgang Beck in der Vorbereitung zweimal täglich. Morgens unter der Regie von Fitnesscoach Marius Stegmaier im neuen Functional Playground der FT Freiburg und abends unter Anleitung von Volleyballlehrer Beck. Die FT startet mit drei Heimspielen in die Saison. Für die Fans haben sich die Verantwortlichen daher etwas ganz Besonderes ausgedacht. Wer zu allen drei Heimspielen erscheint, erhält zu einer Partie freien Eintritt. Besonders den zweiten Spieltag sollten sich die Fans der Affenbande in den Kalender eintragen. Da kommen mit Sven Winter, Niklas Stooß und Oliver Hein gleich drei Freiburger Jungs mit dem Volleyballinternat Friedrichshafen in den Breisgau.

    Die 2. Bundesliga präsentiert sich zudem stark wie nie. Beim Konkurrenten Fellbach schmettert jetzt Diagonalangreifer Valters Lagzdins, der letzte Saison noch als Kapitän des Erstligisten TV Bühl aufschlug. Genauso wie Dachaus neuer Diagonalspieler Markus Pielmeier. Pielmeier kam vom TV Rottenburg aus der ersten Liga und blickt auf über fünf Jahre Erstligaerfahrung zurück. Noch spektakulärer ist die Spielweise von Heriberto Quero. Anfang der 2000er war Quero der Angreifer der 1. Bundesliga, schmetterte seinen damaligen Verein Evivo Düren gar bis in die Champions League. Vor vier Jahren wechselte der sprunggewaltige Venezuelaner dann von Bühl nach Eltmann - in die Regionalliga. Dort hat er als Spielertrainer den Durchmarsch geschafft und kann in der kommenden Saison auf ein starkes Team zurückgreifen. Mit Sebastian Richter schmettert ein weiterer Hochkaräter in Queros Reihen. Wie jedes Jahr präsentieren auch die beiden Osthochburgen Leipzig und Delitzsch starke Teams. Aber zu rechnen wird in erster Linie mit der TG Rüsselsheim sein. Bereits in der Rückrunde vergangene Saison verloren die Opelstädter kein Spiel, wurden am Ende spektakulär Zweiter. Zum gleichbleibenden Team stoßen drei starke Neuzugänge: Erstligaspieler Henning Wegter, der erfahrene Zuspieler Torben Tidick-Wagner und der Neuseeländer Beachprofi Ben O'Dea.

    Eine Prognose fällt Beck da schwer. "Es kommt wie jedes Jahr auf den Start an", vermutet der 36-Jährige. Wenn der gelinge, könne sich sein Team früh den Nichtabstieg sichern. "Wenn der unter Dach und Fach ist, sehen wir weiter", übt sich Beck im Understatement.

    Ab in den Dschungel - die Breisgauer Affenbande wartet auf Euch.

     

    FT 1844 Freiburg: Kader 2014/15

    Außen:

    Sascha Hellwig, Marcus Gensitz, Wolfgang Beck, David Strobel, Nikolaj Antonov

    Mittelblock:

    Johannes Stemmann, Jonathan Stemmann, Eric Dufur-Feronce, Peter Schnabel

    Zuspiel:

    Antonius Baehr, Bernhard Steiert,

    Diagonal:

    Dominik Salomon, Balazs Szilvassy

    Libero:

    Oliver Morath, Jakob Schönhagen

     

    14.09.2014 15:24
  • "Take off" in die 2. Bundesliga
    Oshino Volleys Eltmann
    Ganz unaufgeregt präsentiert Rolf Werner die Arbeit der letzten Jahre. Und damit meint er nicht den Neustart mit dem VC Eltmann im Jahre 2010. Er greift zurück auf 40 Jahre Tradition und verweist stolz auf alle Abteilungen, die jemals im Verein tätig waren. Mit dem Aufstieg der ersten Herrenmannschaft in die 2. Bundesliga findet er die Brücke, mit der er das soziale Engagement vieler im Vorstand lobt und wirklich keinen im Eltmanner Verein auslässt. "Eltmann ist wer gewesen. Eltmann ist wieder wer."
    Das Team rund um Spielertrainer Heriberto Quero wächst mehr und mehr zusammen (Foto: Oshino Volleys Eltmann)

    Ganz unaufgeregt präsentiert Rolf Werner die Arbeit der letzten Jahre. Und damit meint er nicht den Neustart mit dem VC Eltmann im Jahre 2010. Er greift zurück auf 40 Jahre Tradition und verweist stolz auf alle Abteilungen, die jemals im Verein tätig waren. Mit dem Aufstieg der ersten Herrenmannschaft in die 2. Bundesliga findet er die Brücke, mit der er das soziale Engagement vieler im Vorstand lobt und wirklich keinen im Eltmanner Verein auslässt. "Eltmann ist wer gewesen. Eltmann ist wieder wer."

    Oshino Volleys Eltmann

    Im Gesamtverbund des VC Eschenbacher Eltmann wird das Bundesliga-Team mit dem Sponsor Oshino Lamps, der ein international aufgestellter und langjähriger Partner der Automobilindustrie für die Entwicklung und Fertigung von Lichtleitern und Beleuchtungsmodulen am Fahrzeug ist, den neuen Namen durch die Saison 2014/15 tragen.

    OSHINO Lamps in Nürnberg, unter der Leitung von Karl Pensl, entwickelt in Deutschland und fertigt in eigenen Werken in Japan und Estland. Das Entwicklungs- und Vertriebsbüro in Nürnberg ist ein bedeutender Teil des mittelständisches Unternehmens Oshino Lamps Ltd. mit Sitz in Tokyo, Japan.

    Neben der Automobiltechnik beliefert Oshino auch die Luftfahrtindustrie sowie die Medizintechnik mit lichttechnischen Spezialprodukten, wie Beleuchtungslösungen mit High Power LEDs oder Laserlösungen mit Leistungen von bis zu 10W. Zum Lieferprogramm gehören traditionell Klein- und Halogenglühlampen, aber auch Produkte wie Sealed Beam Scheinwerfer für Flugzeuge.

    Gute Sponsorenverbindungen

    Im neu sortierten Sponsorenverbund des Vereins stechen in diesem Jahr zwei weitere Namen hervor. Natürlich ist das Karl Wagner, der sein langjähriges Engagement für die Eltmanner konsequent fortführt. Daneben findet sich aber auch das Unternehmen Ceratonia von Rainer Dümpert, das sein soziales Engagement auch dem VC Eschenbacher Eltmann widmet. Darüber hinaus haben sich viele namhafte Unternehmen auch für die sogenannte MVP-Wand gewinnen lassen...

    Das neue Motto "Take off"

    Das Motto "Take off" visualisiert die Situation, in der der VC Eschenbacher Eltmann steht. Erste und zweite Herrenmannschaft sind in die 2. Bundesliga bzw. die Regionalliga aufgestiegen. Ganz gezielt spricht man nun von der Georg-Schäfer-Halle auch als "Hangar", in die man vor allem durch die "Gates" als "Passagier" eintreten kann. Der "Tower" meldet die wichtigsten Informationen. Der Terminplaner heißt neuerdings "Flight Plan" und alles erinnert tatsächlich an einen Flughafen. Rolf Werner fügt humorvoll hinzu: "Nicht, dass unsere Jungs über den Wolken schweben, aber diese Art der Eventisierung weckt schon Begeisterung… nach innen, und wir hoffen, nach außen." Diese Entwicklung scheint in vollem Gange und noch lange nicht abgeschlossen zu sein. Begutachten kann man das auch vor allem auf Facebook, wo man damit die Anzahl der Fans mehr als verdoppeln konnte. Über Autogrammkarten und Imagebroschüren möchte man "Take off" den zukünftigen und bestehenden Fans vermitteln und näher bringen.

    Starkes Trainer-Duo

    Schon bereits vor zwei Jahren hat Rolf Werner den 64-maligen venezuelanischen Nationalspieler Heriberto Quero engagieren können. Dazu kommt der erfahrene Co-Trainer Frank Päckert, der noch im letzten Jahr die Jugendarbeit der VSG Coburg/Grub gemeinsam mit Merten Krüger geleitet hatte. Das Regionalliga-Team wird diese Saison von Kenneth Blanca trainiert, der in die großen Fußstapfen von Cornel Closca treten wird. Cornel braucht eine familiäre und schöpferische Pause vom Volleyball. Wir hoffen, dass die Pause nicht sehr lange dauern wird und wir ihn schon bald wieder als hochqualifizierten Trainer in unserem Trainerstab begrüßen dürfen.

    Zielsetzungen

    Während Heriberto Quero als Spielertrainer die Devise ausgibt, "wir wollen jedes Spiel gewinnen", formuliert Rolf Werner das ein wenig vorsichtiger: "Wir möchten, dass erst einmal grundsätzlich kein Verein unseren Hangar mit Punkten im Gepäck verlässt. Einfach wird das nicht und wir sind auf viele Zuschauer angewiesen, die unseren Gegnern laut vermitteln, wer der Herr hier im Eltmanner Hangar ist".

    Eine interessante Entwicklung

    Bereits weit im Vorfeld der Saison hat das Team von Eschenbacher Eltmann damit begonnen, die sozialen Medien einzubinden. Anfängliche 300 Fans haben sich heute zu stattlichen 795 entwickelt und dies in einem relativ kurzen Zeitrahmen von nur acht Wochen. Zum Konzept gehört die kontinuierliche Versorgung der Fans mit Fotos des Vereinsfotografen. Es lohnt sich, hier einmal nachzuschauen: http://tinyurl.com/qbs33c7.

    14.09.2014 13:19
  • Delbrück vor dem Härtetest
    DJK Delbrück
    Beim Volleyball-Zweitligisten DJK Delbrück beginnt die heiße Phase der Saisonvorbereitung. Am Donnerstag stellte sich die Mannschaft von Uli Kussin zum Fototermin. Anschließend wurde intensiv geübt. Am Sonntag steht beim Turnier der Tebu Volleys im Tecklenburger Land ein Härtetest an.
    DJK spielt gegen Schüttorf (Foto: www.sportpictures.de)

    Beim Volleyball-Zweitligisten DJK Delbrück beginnt die heiße Phase der Saisonvorbereitung. Am Donnerstag stellte sich die Mannschaft von Uli Kussin zum Fototermin. Anschließend wurde intensiv geübt. Am Sonntag steht beim Turnier der Tebu Volleys im Tecklenburger Land ein Härtetest an.

    "Wir werden innerhalb von gut sechs Stunden acht Sätze spielen", sagt Kussin vor den Vergleichen mit dem Drittligisten ASC Göttingen (12 Uhr), den Ligakonkurrenten FC Schüttorf (13.15 Uhr) und USC Braunschweig (15.45 Uhr) sowie den drittklassigen Hausherren (17.15 Uhr). Der Trainer kann bis auf die langzeitverletzten Thomas Konrad Cieslar und Christian Wuttke auf den kompletten Kader zurückgreifen. Auch die Neuzugänge Felix Meuer, Kevin Kreker und Carlos Capote sind dabei. "Wir haben mit Felix und Kevin zwei richtig talentierte Jungs bekommen. Carlos kommt mit einer Menge an Erfahrung", freut sich Kussin über ein vielversprechendes Trio. Das soll sich am Sonntag weiter einspielen.

    Das erste Pflichtspiel absolvieren die Delbrücker im Pokal beim Viertligisten Fischenich (Sonntag  21. September). Am Wochenende darauf genießt die DJK in der 2. Liga zweimal Heimrecht. In den Partien gegen Essen und Frankfurt werden auch die Zuschauer manche organisatorische Neuerungen erleben. So gibt es nach Spielschluss eine stilvolle Ehrung der besten Akteure.

    13.09.2014 08:32
shoepassion

Satz, Spiel, Spende

Schweriner SC

Sponsoren des Schweriner Sportclubs spielen beim Benefizturnier zu Gunsten der Schweriner Hospizstiftung.

15.09.2014 11:10

Souveräner Auftritt in der SCHARRena - 3:1-Sieg im Freundschaftsspiel

Allianz MTV Stuttgart

Freundschaftsspiel am Samstagnachmittag: In der SCHARRena traf das neuformierte Team von Allianz MTV Stuttgart auf die angereisten Gäste von Sm`Aesch Pfeffingen aus der Schweiz (Nationalliga A). Während es draußen weiter regnete und die Beachvolleyballer im benachbarten Neckarpark weiter den nassen Sand aufwühlten, testeten beide Teams ihren aktuellen Trainingsstand. Vier Sätze später gingen die Stuttgarterinnen mit einem 3:1-Sieg (25:14, 25:19, 25:10, 21:25) und einer souveränen Vorstellung zufrieden vom Feld.

14.09.2014 20:30

"Es geht voran“ – TVR erreicht Finale beim Turnier in Dachau

TV Rottenburg

Beim Vorbereitungsturnier des Zweitligisten ASV Dachau konnte der TV Rottenburg am Wochenende fünf Spiele gegen Erst- und Zweitligisten unter Wettkampfbedingungen absolvieren. Am Ende schaffte Rottenburg den anvisierten Sprung ins Finale, unterlag dort erst im Tie-Break mit 13:15 gegen Erstligaaufsteiger TSV Herrsching.

14.09.2014 17:38

FT 1844 Freiburg: Ab in den Dschungel

FT 1844 Freiburg

Der Klimawandel ist im Breisgau angekommen. Die Temperaturen schlagen über, die Scheiben laufen an, Zuschauer kämpfen sich durch eine Palmenallee Richtung Tribüne, von den Klatschpappen grüßen Affenköpfe, dröhnender Lärm untermalt die Bundesligaballwechsel und auf dem Feld wirft sich eine sympathische Affenbande nach jedem Ball. Im Burdadschungel gehen die Bundesligavolleyballer der FT 1844 Freiburg in ihre nächste Zweitligasaison.

14.09.2014 15:24

"Take off" in die 2. Bundesliga

Oshino Volleys Eltmann

Ganz unaufgeregt präsentiert Rolf Werner die Arbeit der letzten Jahre. Und damit meint er nicht den Neustart mit dem VC Eltmann im Jahre 2010. Er greift zurück auf 40 Jahre Tradition und verweist stolz auf alle Abteilungen, die jemals im Verein tätig waren. Mit dem Aufstieg der ersten Herrenmannschaft in die 2. Bundesliga findet er die Brücke, mit der er das soziale Engagement vieler im Vorstand lobt und wirklich keinen im Eltmanner Verein auslässt. "Eltmann ist wer gewesen. Eltmann ist wieder wer."

14.09.2014 13:19

Weitere Artikel finden Sie im Archiv.