• USC verpflichtet Andrea Lakovic für die Mitte
    USC Münster
    Neuzugang für den USC Münster. Vom TSV Powercats Düdingen kommt Andrea Lakovic zum Bundesligisten und soll dort die Lücke im Mittelblock schließen, die Wiebke Silge mit ihrem Wechsel zum SC Potsdam gerissen hatte.
    Verstärkt den USC im Mittelblock: Andrea Lakovic (Foto: TS Volley Düdingen)

    Neuzugang für den USC Münster. Vom TSV Powercats Düdingen kommt Andrea Lakovic zum Volleyball-Bundesligisten und soll dort die Lücke im Mittelblock schließen, die Wiebke Silge mit ihrem Wechsel zum SC Potsdam gerissen hatte. Lakovic ist 26 Jahre alt und Nationalspielerin Montenegros.

    Nach überraschenden Abgang von Nationalspielerin Wiebke Silge zum SC Potsdam war der USC Münster gezwungen, im Mittelblock zu reagieren. Und nach sorgfältiger Sondierung des Marktes ist der Volleyball-Bundesligist fündig geworden und verpflichtete nun Andrea Lakovic vom Schweizer Erstligisten TSV Powercats Düdingen. "Andrea ist eine sehr athletische Spielerin, sie passt sehr gut in unser neues Konzept", sagt USC-Coach Andreas Vollmer, der mit Münsters Vizepräsident Jürgen Schulz den Transfer eingefädelt hat.

    Lakovic kam als Kind in ihrer Geburtsstadt beim VC Luka Bar zum Volleyball und avancierte zur Nationalspielerin Montenegros. Die 26-Jährige bringt mit 1,85 Metern Gardemaß mit nach Münster und nimmt am Berg Fidel neben der Amerikanerin Ashley Benson und Leonie Schwertmann die dritte Position im Schnellangriff ein. 2008 wechselte sie aus ihrer Heimat in die amerikanische College-Liga zur Florida International University und wurde dort 2011 zur besten Blockerin der Liga.

    Im Schweizer Cupfinale

    Nachdem sie ihren Bachelor gemacht hatte, zog es Lakovic zurück nach Europa, wo sie mit Düdingen im CEV-Pokal spielte und das Schweizer Cupfinale erreichte. "Andrea passt vom Typ her zu unserer Mannschaft, sie wird diese Einheit sicher noch verstärken", erklärt Schulz, dem USC-Präsident Jörg Adler beipflichtet. "Ich bin besonders beeindruckt von Andreas sehr sympathischen und aufgeschlossenen Spielerpersönlichkeit", sagt Adler, der die Spielerin persönlich kennenlernte.

    Lakovic ist der zweite externe Neuzugang des USC, der zuvor schon die tschechische Internationale Michala Kvapilova vom Liga-Konkurrenten Potsdam verpflichtete. Damit bleibt noch eine Position im münsterischen Kader vakant. Eine zweite Zuspielerin, die mit Irina Kemmsies in der Zentrale walten soll, muss noch den Weg an den Berg Fidel finden.
     

    05.08.2015 10:08
  • SWD powervolleys: Die Vorbereitung hat begonnen
    SWD powervolleys DÜREN
    Der Startschuss für die neue Saison ist gefallen. Volleyball-Bundesligist SWD powervolleys Düren ist in die Vorbereitung gestartet. Zum ersten Termin am Montag konnte der neue Trainer Anton Brams sechs Spieler begrüßen.
    Los geht's: Das Team von Anton Brams startet in die Saisonvorbereitung (Foto: Verein)

    Der Startschuss für die neue Saison ist gefallen. Volleyball-Bundesligist SWD powervolleys Düren ist in die Vorbereitung gestartet. Zum ersten Termin am Montag konnte der neue Trainer Anton Brams sechs Spieler begrüßen. Von den vier Neuzugängen war beim ersten Pflichttermin der Saison 2015/16 der Kanadier Brook Sedore dabei, die beiden Zuspieler Matt West und Shibo Yu stoßen im September zum Team. Mittelblocker Rudy Verhoeff wird vermutlich erst im Oktober nach den Verpflichtungen mit der kanadischen Nationalmannschaft in Düren eintreffen.

    Das gilt auch für Abwehrchef Blair Bann. Marvin Prolingheuer und Oskar Klingner nehmen das Training zeitnah auf. Anton Brams hat die zwölf Wochen lange Vorbereitung bis zum ersten Pflichtspiel gegen den CV Mitteldeutschland am 24. Oktober in drei Abschnitte gegliedert. "Im ersten Abschnitt geht es vier Wochen lang um die Annahme der gegnerischen Aufschläge und die Angriffe gegen einen gut gestellten Block." Natürlich steht auch die athletische Vorbereitung im Mittelpunkt. Am Montag haben die Spieler individuelle Tests bei Athletiktrainer Fons Vranken absolviert. Die Ergebnisse nutzt das Trainerteam, um gezielt an den Stärken und Schwächen der Spieler zu arbeiten.

    "Ich bin froh, dass es endlich losgeht nach den vielen Wochen Arbeit hinter den Kulissen", sagte Brams vor der ersten Trainingseinheit mit Ball am Dienstag.

    04.08.2015 14:01
  • Ladies in Black präsentieren den neuen Kader
    Ladies in Black Aachen
    Traditionell Anfang August legen die Ladies in Black Aachen mit der Saisonvorbereitung los. Während es am Montag noch ein gemütliches erstes Kennenlernen zwischen den Spielerinnen und allen Vereinsverantwortlichen gab bittet das Trainerteam bereits ab Dienstag zwei Mal täglich zum Training.
    Trainingsbeginn: Die Ladies in Black aus Aachen starten die Saisonvorbereitung (Foto: Verein)

    Traditionell Anfang August legen die Bundesligavolleyballerinnen der Ladies in Black Aachen mit der Saisonvorbereitung los. Während es am Montag noch ein gemütliches erstes Kennenlernen zwischen den Spielerinnen und allen Vereinsverantwortlichen gab und die Einkleidung auf der Agenda stand bittet das Trainerteam um Cheftrainer Marek Rojko und Co-Trainer Manuel Hartmann bereits ab Dienstag zwei Mal täglich entweder ins Fitnessstudio, in die Volleyballhalle oder ins Waldstadion um die konditionellen Grundlagen für die am 20. Oktober beginnende Saison zu legen.

    Der Kader der Aachenerinnen umfasst diese Saison zwölf Spielerinnen. Fünf Ladies sind in Aachen geblieben (Dora Grozer (Außenangriff/ Deutschland), Simona Kosova (Mittelblock/ Slowakei), Ivona Svobodnikova (Mittelblock/ Tschechei), Tatiana Crkonova (Diagonal/ Slowakei), Dominika Valachova (Libera/ Slowakei)) sieben Neuzugänge gilt es nun schnell zu integrieren (Juliane Langgemach (Mittelblock/ Deutschland), Lene Scheuschner (Außenangriff/ Deutschland), Laura Weihenmaier (Außenangriff/ Deutschland), Miroslava Kuciakova (Außenangriff/ Slowakei), Britt Bongaerts (Zuspiel/ Niederlande), Silvia Baradel (Zuspiel/ Italien) sowie Zoe Lidtke (Außenangriff/ Deutschland).

    Zoe Lidtke stellt dabei einen "besonderen" Neuzugang dar, denn die Außenangreiferin kommt aus dem eigenen Nachwuchs. Damit die 16-Jährige sich langsam an die höheren Anforderungen gewöhnen konnte, spielte sie in der abgelaufenen Saison bei Zweitligist SG Marmagen-Nettersheim. "Ich finde es ganz toll, nun bei den Ladies zu sein. Das ist eine super Chance für mich und ich bin auch ein wenig stolz, dass ich dabei bin. Ich hoffe, ganz viel zu lernen und wünsche mir, dass mir die anderen Mädels auch dabei helfen", blickt Zoe Lidtke bereits freudig dem ersten Training entgegen.

    Freudiges gibt es derweil auch von der Seite der Sponsoren zu berichten. Hauptsponsor STAWAG - bereits seit 2008 im Sponsorenpool - bleibt weiterhin dabei: "Wir freuen uns zusammen mit den Ladies über eine so erfolgreiche Saison", erklärt Dr. Christian Becker, Vorstand der STAWAG. "Daher gehen wir mit vielen positiven Erwartungen in die kommenden Saison und unterstützen sie als Hauptsponsor weiter. Die Ladies in Black sind sympathische Botschafterinnen Aachens und stehen für viele Werte, die auch uns als Energieversorger wichtig sind: Engagement, Kraft, Dynamik und vor allem Fair Play und Teamgeist."

    Auch Co-Sponsor NetAachen ist voller Überzeugung weiterhin mit dabei: "Ich freue mich auf die neue Saison. Es wird spannend zu sehen sein, wie das neue Team aus erfahrenen und jungen Spielerinnen sich findet. Die einzigartigen Aachener Fans werden dafür sorgen, dass in großartiger Stimmung aus Talenten Ladies werden. Man darf sicher nicht zu viel erwarten, aber wir lassen uns natürlich gerne überraschen. NetAachen ist aus Überzeugung auch im dritten Jahr als Co-Sponsor dabei", so Geschäftsführer Andreas Schneider.

    Hinter den Ladies liegen die beiden erfolgreichsten Jahre (2014 Bronzemedaille in der Meisterschaft, 2015 Silbermedaille im Pokal) der nun in die achte Saison gehenden Erstligageschichte. Vor den Ladies liegen nun rund elf Wochen Vorbereitung. Eine erste Standortbestimmung wird es bereits am 30. August im heimischen Hexenkessel geben. Dann kommt der USC Münster zum ersten von zahlreichen Testspielen der Aachenerinnen. Eine weitere Möglichkeit, die Mannschaft in Aachen spielen zu sehen, gibt es dann bei der zweiten Auflage des "Moss-4-Nationen-Cup". Das internationale Turnier mit Topbesetzung steigt diesmal am 26. und 27. September 2015.

    Der Vorverkauf der Dauerkarten beginnt derweil am 29. August beim "Tag des PTSV". Hier haben auch die Fans erstmals die Möglichkeit, die Mannschaft in einer Vorstellungsrunde (ab 18 Uhr beim PTSV Aachen am Eulersweg) zu erleben und sich Autogramme und gemeinsame Bilder zu sichern. Auch am Tag darauf werden die Dauerkarten zum Kauf angeboten. Danach haben die Fans die Möglichkeit, diese unter anderem auf der Geschäftsstelle am Eulersweg zu erwerben. Der Start des Tageskartenverkaufs beginnt dann zu einem späteren Zeitpunkt, der noch bekannt gegeben wird.

    03.08.2015 23:04
  • Felix Orthmann komplettiert TVR-Kader
    TV Rottenburg
    Der TV Rottenburg ist für die neue Saison gewappnet: Nach dem Abgang von Diagonalangreifer Oliver Staab haben die Schwaben hochwertigen Ersatz für diese Position gefunden. Vom Volleyball-Internat Frankfurt kommt der 19-jährige Felix Orthmann an den Neckar und wird beim TVR sein Debüt in der 1. Liga feiern.
    Kader komplett: Daniel Mey (r.) heißt Diagonalangreifer Felix Orthmann (l.) willkommen (Foto: Philipp Vollmer)

    Der TV Rottenburg ist für die neue Saison gewappnet: Nach dem Abgang von Diagonalangreifer Oliver Staab haben die Schwaben hochwertigen Ersatz für diese Position gefunden. Vom Volleyball-Internat Frankfurt kommt der 19-jährige Felix Orthmann an den Neckar und wird beim TVR sein Debüt in der 1. Liga feiern. "Felix hat uns im direkten Vergleich mit einigen ausländischen Spielern überzeugt, er hat sich in den Probeeinheiten topp präsentiert", sagt TVR-Coach Hans Peter Müller-Angstenberger über seinen neuen Schützling.

    Beim TVR wird schon seit einigen Monaten auf die neue Saison (Start: 24. Oktober 2015) hingearbeitet. In den kommenden drei Wochen wird man die Spieler jedoch kaum zu Gesicht bekommen. "Die Jungs haben nochmal frei, müssen aber athletisch individuell an sich arbeiten", verrät TVR-Manager Daniel Mey. Dieser ist glücklich, dass er noch vor dem Start in das Mannschaftstraining am 23. August seinen Kader komplettieren konnte.

    Felix Orthmann hat für ein Jahr mit Option auf ein weiteres bei den Schwaben angeheuert. Das junge Talent ist im 25.000-Einwohner großen Lüdinghausen (bei Münster) geboren und aufgewachsen. In seiner Heimat und später beim USC Münster hat er das Volleyballspielen gelernt, bevor er nach der neunten Klasse ins Volleyball-Internat nach Frankfurt wechselte. Nach vier Jahren am Stützpunkt und dem Bestehen des Abiturs richtet er seinen Fokus vorerst voll auf Volleyball und den TVR. Später hat der zweifache Deutsche Vizemeister in der Jugend ein Studium geplant. 

    Die Verantwortlichen beim schwäbischen Traditionsverein haben sich nach einer Testphase mit einigen Spielern eindeutig für Orthmann ausgesprochen. "Mit der Entscheidung für Felix haben wir uns klar positioniert und gehen als wohl jüngstes Team der Liga ins Rennen", sagt TVR-Kulttrainer Hans Peter Müller-Angstenberger. Er sei "stolz darauf" fortan mit einem jungen, hungrigen deutschen Team arbeiten zu dürfen. "Es ist eine große Herausforderung, die große Spannung in sich birgt." Manager Daniel Mey sieht das ähnlich: "Wir haben eine schöne Mischung aus erfahreneren und ganz jungen Spielern, die das Tragen von Verantwortung erlernen sollen. Unsere Philosophie haben wir zu 100 Prozent umgesetzt."

    Der 20-fache Jugend- und Juniorennationalspieler hat seinen neuen Arbeitgeber bei mehreren Probeeinheiten überzeugt. "Wir haben den klaren Willen verspürt, dass Felix zum TVR kommen möchte", berichtet Müller-Angstenberger, "er hat sich gegen einige interessante Spieler durchgesetzt." Daniel Mey war vor allem von dem Angriffsspiel seiner neuen Nummer zwölf angetan: "Er hat sehr gute Lösungsmöglichkeiten parat, ihm wurde zu Recht schon von den Bundestrainern großes Potenzial attestiert."

    Im Interview spricht Felix Orthmann über seine ebenfalls talentierte Schwester und dass er in Rottenburg gleich als Volleyballer geoutet wurde…

    Hallo Felix, du bist das letzte Puzzleteil beim TVR…

    Orthmann: Ja, es ist super, dass es geklappt hat. Ich freue mich hier zu sein und beim TVR zu starten. Diese Herausforderung habe ich mir gewünscht.

    Du hast auch eine sehr talentierte Schwester. Seid ihr eine Volleyballer-Familie?

    Orthmann: Ja, das stimmt. Meine Schwester Hanna ist im Internat vom USC Münster und spielt auch für die Jugendnationalmannschaft. Meine Eltern sind eher Hobbyvolleyballer, meine Tante hat mal mit ihrem Team den Zweitligaaufstieg geschafft.

    Wie hast du den Werdegang des TVR bisher verfolgt?

    Orthmann: Eins ist klar, das Tollhaus der Liga kennt jeder. Die Hütte ist immer rappelvoll, da will jeder mal spielen. Ich selbst durfte dies zwar bisher noch nicht und war auch noch nicht live vor Ort, aber das ändert sich ja zum Glück bald.

    Du hast jetzt schon einige Tage in Rottenburg verbracht, was sind Deine Highlights bisher?

    Orthmann: (lacht) Ich wurde schon auf der Straße angesprochen, ob ich der Neue sei. So etwas ist mir bisher noch nie passiert. Das zeigt mir, dass Volleyball in Rottenburg gelebt wird und jeder die Volleyballer kennt.

    Du warst am Volleyball-Internat in Frankfurt. Wie war das Leben im Internat?

    Orthmann: …ich durfte schon viel Erfahrung in der 2. Liga sammeln, das bringt einen voran. Als damals 15-Jähriger war das schon was Besonderes im Training und bei den Spielen, das Niveau war auf einmal ein ganz anderes. Im Internat ist es dabei wie in einer kleinen Volleyballfamilie. Acht Spieler sind auf einem Gang, jeder hat ein Einzelzimmer. Drei Mal pro Woche hatten wir vor der Schule noch Training und jeden Tag abends noch eine Einheit nach der Schule. Dazu die Spiele an den Wochenenden, wir waren also beschäftigt (lacht).

    Frankfurt erscheint in der neuen Saison auch auf der Volleyballkarte. Was erwartest du von den United Volley RheinMain?

    Orthmann: Ich denke, dass sie gut aufgestellt sind. Das RheinMain-Gebiet ist sehr sportbegeistert, das kommt dem Team zugute. Sie müssen sich aber auch erst etablieren. Die Konkurrenz aus Fußball, Handball, Eishockey und Basketball ist groß.

    Wie fühlt es sich an, in einem Erstligakader zu stehen? Geht damit ein Traum in Erfüllung?

    Orthmann: Ja, das war immer mein Ziel. Ich habe dafür vier Jahre hart gearbeitet und das ist der Lohn dafür. Ich komme in ein sehr junges Team, in das ich sehr gut aufgenommen wurde, auch schon in den Probetrainings. Ich bin mir sicher, dass wir in der neuen Saison einiges reißen können.

    Das Interview führte Philipp Vollmer

    Steckbrief:

    Name:                   Felix Orthmann               
    Geburtstag:            01.06.1996
    Geburtsort:             Lüdinghausen
    Größe:                   198 cm
    Nationalität:            deutsch
    Position:                Diagonal
    Bisherige Vereine:  SCU Lüdinghausen, TSC Münster, Volleyball Internat Frankfurt (2011-2015)

    Der Kader des TV Rottenburg für die Saison 2015/16:

    Federico Cipollone (Z), Philipp Jankowski (Z), Sven Metzger (D), Willy Belizer (L), Hannes Elsäßer (L), Lars Wilmsen (MB), Tom Strohbach (AA), Friederich Nagel (MB), Moritz Karlitzek (AA), Dirk Mehlberg (AA), Felix Isaak (MB), Felix Orthmann (D)

    03.08.2015 17:32
  • Aus der Babypause zu NawaRo Straubing
    NawaRo Straubing
    Wenige Wochen nach der Geburt ihres ersten Kindes zieht es Mittelblockerin Corina Ssuschke-Voigt zurück ans Netz. Ihr Comeback im Profi-Volleyball startet die ehemalige deutsche Nationalspielerin beim Bundesligaaufsteiger NawaRo Straubing.
    Corina Ssuschke-Voigt hat bei Aufsteiger NawaRo Straubing unterschrieben (Foto: Georg Kettenbohrer)

    Wenige Wochen nach der Geburt ihres ersten Kindes zieht es Mittelblockerin Corina Ssuschke-Voigt zurück ans Netz. Ihr Comeback im Profi-Volleyball startet die ehemalige deutsche Nationalspielerin beim Bundesligaaufsteiger NawaRo Straubing.

    Die 32-jährige gebürtige Chemnitzerin bringt viel Erfahrung mit, spielte zu Beginn ihrer Karriere sieben Jahre für den Dresdner SC. Danach zog es sie ins Ausland. Sie spielte in Italien, Tschechien, Polen, Aserbaidschan und Frankreich. 2014 kehrte sie erneut zum DSC zurück und wechselte vor ihrer Babypause zu den VolleyStars Thüringen. Nach einer Saison Wettkampfpause greift die 1,89 m große Ssuschke-Voigt nun neu an beim Bundesligaufsteiger NawaRo Straubing an.

    Ein in mehrfacher Hinsicht vielversprechender Neuzugang im Mittelblock: Ssuschke-Voigt ist nicht nur bisher eine der Top-Spielerinnen auf dieser Position gewesen, sondern auch eine charismatische und offene Persönlichkeit. "Das wird uns sicher helfen, unsere Sportart in Straubing noch populärer zu machen", so NawaRo Straubings Manager Heiko Koch. "Wir freuen uns sehr, dass sich Corina uns anschließt und ich bin mir sicher, dass sie schnell zurück zur Topform findet."

    Für Ssuschke-Voigt ist NawaRo das perfekte Team, um wieder ins Profigeschäft einzusteigen: "Ich habe viele positive Sachen aus Straubing gehört. Vor allem von dem professionellen Umfeld. Dazu kommt die Verpflichtung eines super Trainers. Da fiel mir die Entscheidung leicht." Außerdem kennt sie NawaRo Straubings Co-Trainer Andreas Urmann, der genau wie Ssuschke-Voigt aus Chemnitz kommt.

    Damit ist der Kader von NawaRo Straubing für die erste Saison in Liga 1 komplett:

    Zuspiel: Karmen Kocar, Marta Swiechowska
    Außenangriff: Bruna Lepesteur Gianlorenço, Martina Nosekova, Natascha Niemczyk, Malina Terrell
    Mittelblock: Mira Heimrich, Wivian Carine Gadelh, Corina Ssuschke-Voigt

    Trainingsauftakt für das neu formierte Team ist Mitte August. Die Saison in der 1. Volleyball Bundesliga beginnt für NawaRo am 21. Oktober mit dem Heimspiel gegen den USC Münster. Saisontickets für die erste Spielzeit im Volleyball-Oberhaus können bereits jetzt in der Geschäftsstelle von NawaRo bestellt werden. Das reguläre Saisonticket kostet 154 Euro, das Saisonticket PLUS gibt es für 200 Euro (mit allen Heimspielen der Hauptrunde der 1. Volleyball Bundesliga, den Pre-Playoffs und Playoffs sowie möglichen Heimspielen im DVV-Pokal). Erstmals bietet der Club auch ein Sparticket für Familien an.

    31.07.2015 20:58
  • Neuzugang: Mittelblocker mit riesigem Potenzial
    United Volleys RheinMain
    Nach Zuspiel, Außenangriff, Diagonal- und Liberoposition bekommt auch der Mittelblock des Bundesligaaufsteigers United Volleys sein erstes Gesicht: Georg Escher wechselt vom künftigen Konkurrenten Netzhoppers KW-Bestensee an den Main.
    Ausnahmsweise in der Zuschauerrolle: Neuzugang Georg Escher zu Besuch in der Fraport Arena (Foto: United Volleys/Manfred Neumann)

    Nach Zuspiel, Außenangriff, Diagonal- und Liberoposition bekommt auch der Mittelblock des Bundesligaaufsteigers United Volleys sein erstes Gesicht: Georg Escher wechselt vom künftigen Konkurrenten Netzhoppers KW-Bestensee an den Main.

    Zwei Jahre lang spielte der ehemalige Junioren-Nationalspieler, der während seiner Zeit beim VC Olympia Berlin schon mit dem Meisterteam der BR Volleys trainierte, für die Brandenburger. Mit ihnen schaffte er 2014 ungeschlagen den Wiederaufstieg in die 1. Liga. Dort ging es für den gebürtigen Sachsen gleich erfolgreich weiter: In der zurückliegenden Saison landete er in der Rangliste der punktbesten Blocker der Liga auf Anhieb auf dem dritten Platz.

    2,04-Meter-Mann mit großen Zukunftsaussichten

    "Georg ist für mich ein Spieler, der in der Zukunft zu den ganz Großen in Deutschland gehören kann", ist United Volleys-Manager Henning Wegter restlos überzeugt von dem riesigen Potenzial des gerade einmal 20-Jährigen. Damit meint er keinesfalls bloß die beeindruckenden körperlichen Maße des 2,04-Meter-Mannes aus Stollberg im Erzgebirge: "Unter all den Spitzentalenten, die sich in unserem Team wiederfinden werden, könnte am Ende gerade er die Überraschung sein, um die uns andere Vereine noch beneiden werden." In das auf junge deutsche Spieler ausgerichtete Konzept der United Volleys passt Georg Escher in jedem Fall perfekt.

    Der Neuzugang selbst, der in der kommenden Woche zum Leistungscheck bei Athletiktrainer Fons Vranken erwartet wird, ist bereits voll Vorfreude auf seine nächste Bundesliga-Station: "Jede sportliche Weiterentwicklung ist mit neuen Herausforderungen verbunden. Die hervorragenden Rahmenbedingungen bei den United Volleys sind ideal, um den nächsten Schritt in Richtung Nationalmannschaft und internationale Aufgaben zu machen." Unter dem erfahrenen Trainer Michael Warm und in einer Mannschaft mit Top-Stars wie Christian Dünnes und dem European-Games-Goldmedaillengewinner Jan Zimmermann dürfte sich Georg Escher im Hinblick auf seine hohen Ziele jedenfalls einiges abgucken können.

    Dauerkarten-Vorverkauf und andere Neuigkeiten online

    Zwölf Wochen vor dem offiziellen Saisoneröffnungsspiel der Volleyball Bundesliga in der Fraport Arena gegen den Rekordmeister VfB Friedrichshafen steht ab sofort auch der Online-Ticketshop der United Volleys zur Verfügung. In Abstimmung mit Partner ADticket gehen zunächst die Saison-Dauerkarten in den Verkauf. "Wir wollen damit den vielen Volleyballanhängern aus unserer Region die Möglichkeit bieten, sich für alle Spiele gegen die Top-Mannschaften Deutschlands die besten Plätze zu sichern. Die positive Resonanz der vergangenen Wochen zeigt uns, wie viele bereits gemeinsam mit uns dem Saisonstart entgegenfiebern", erklärt Henning Wegter.

    Der Schwerpunkt werde zwar angesichts des neuen Teams und der neuen Spielstätte sicherlich nicht auf den Dauerkarten liegen, dennoch wolle man den Volleyballfans ein attraktives Angebot machen: Die Saisontickets werden um bis zu 40 Prozent gegenüber den summierten Einzelpreisen reduziert sein, die günstigste ermäßigte Variante gibt es schon für 60 beziehungsweise ermäßigt 45 Euro für alle zehn Heimspiele. Den einfachsten Weg zum Ticketshop eröffnet dabei die ebenfalls nagelneue Website der United Volleys. Unter www.unitedvolleys.de sind alle Informationen über die bereits vorgestellten Spieler, der Spielplan in der 1. Bundesliga sowie stets die aktuellsten News zu finden. Wer als einer der ersten erfahren will, wer Georg Escher ins Team nachfolgt, sollte also unbedingt regelmäßig dort vorbeischauen. 

    Die United Volleys bei Facebook

    31.07.2015 15:37
shoepassion

Sie hat ihren Traum gelebt – jetzt will Barbara Wezorke zeigen, wie sie sich in Brasilien entwickelt hat

Rote Raben Vilsbiburg

Sie stammt aus Hessen, hat schon zwei Jahre in Dresden und eine Saison in der Schweiz gespielt und zuletzt ein Dreivierteljahr in Brasilien gelebt: Mit Barbara Wezorke ist ein Neuzugang ins Nest der Roten Raben geflattert, der für seine 22 Jahre schon allerhand erlebt hat und als interessante, reife Persönlichkeit den Vilsbiburger Bundesliga-Kader bereichert. Im Mittelblock soll sie mithelfen, für jene Stabilität zu sorgen, die für eine erfolgreiche Raben-Saison fundamental sein wird.

05.08.2015 11:40

Die Jüngsten unter den jungen Talenten

United Volleys RheinMain

Bei der Junioren-Europameisterschaft in der Türkei verglich ihn ein Pressebericht kürzlich schon mit anderen „Big Germans“ wie Dirk Nowitzki oder Per Mertesacker – Jetzt startet der 2,11 Meter große Volleyballer Tobias Krick in der 1. Bundesliga durch.

04.08.2015 20:28

SWD powervolleys: Die Vorbereitung hat begonnen

SWD powervolleys DÜREN

Der Startschuss für die neue Saison ist gefallen. Volleyball-Bundesligist SWD powervolleys Düren ist in die Vorbereitung gestartet. Zum ersten Termin am Montag konnte der neue Trainer Anton Brams sechs Spieler begrüßen.

04.08.2015 14:01

Comeback des Jahres: Messer greift wieder an

SWE Volley-Team

„Jetzt will ich es noch einmal wissen“, so Elena Messer im Gespräch mit Coach Heiko Herzberg. In der letzten Woche machten beide am Ostseestrand von Ückeritz auf der Insel Usedom Nägel mit Köpfen.

04.08.2015 10:46

Ladies in Black präsentieren den neuen Kader

Ladies in Black Aachen

Traditionell Anfang August legen die Ladies in Black Aachen mit der Saisonvorbereitung los. Während es am Montag noch ein gemütliches erstes Kennenlernen zwischen den Spielerinnen und allen Vereinsverantwortlichen gab bittet das Trainerteam bereits ab Dienstag zwei Mal täglich zum Training.

03.08.2015 23:04

Felix Orthmann komplettiert TVR-Kader

TV Rottenburg

Der TV Rottenburg ist für die neue Saison gewappnet: Nach dem Abgang von Diagonalangreifer Oliver Staab haben die Schwaben hochwertigen Ersatz für diese Position gefunden. Vom Volleyball-Internat Frankfurt kommt der 19-jährige Felix Orthmann an den Neckar und wird beim TVR sein Debüt in der 1. Liga feiern.

03.08.2015 17:32

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Donnerstag, 15. Oktober 2015

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