• Ein Schweriner Traum lebt weiter
    Schweriner SC
    Der Traum vom Erreichen des Europapokal-Finales ist ausgeträumt. Der Traum vom Meisterschaftsfinale lebt bei den Volleyballerinnen des Schweriner SC weiter. Um sich den zu erfüllen, reisten die Mädels um Felix Koslowski gleich vom Bosporus in Istanbul an den Neckar nach Stuttgart.
    Nach der Niederlage im Europapokalhalbfinale geht es für den Schweriner SC am Mittwoch gegen den Pokalsieger von Allianz MTV Stuttgart (Foto: SSC/Heiden)

    In der Stuttgarter SCHARRena wartet am Mittwoch mit Spielbeginn um 19:00 Uhr ein Publikum auf den deutschen Rekordmeister, das von seinem Allianz MTV-Verein in dieser Saison reichlich verwöhnt wurde. Zuerst holten sich die Spielerinnen um Chefcoach Guillermo Hernandez den DVV-Pokal. Dazu mussten Wiesbaden, Schwerin, Münster und im Finale, Aachen ausgeschaltet werden. Die Erfolge trieben die Euphorie auf die Spitze. Dann gelang der Mannschaft auch noch der Sprung ins Halbfinale der Meisterschaftsrunde. Besser konnte es für Stuttgart in dieser Saison nicht laufen. Dieses Halbfinale zu bestreiten, wird in Stuttgart als "Abenteuer" bezeichnet. Doch was soll so risikoreich sein an einer Expedition ins Unbekannte, wenn man schon zweimal in der Saison den Rekordmeister bezwingen konnte? Stuttgart hat wahrgenommen, dass sich der Schweriner SC auch durch die Spiele im Europapokal technisch, taktisch und spielerisch enorm zu steigern wusste. Das Ausscheiden aus dem Europapokal bedeutet keineswegs den Verlust an Stärke. Die Tagesform entschied in diesem Falle für die türkische Mannschaft aus Bursa. Vielmehr bedeutet das für die wenigen Stunden bis zum Anpfiff in Stuttgart, die Nerven zu bündeln, den Kopf frei zu bekommen von der Niederlage und den Körper zu lösen von den Strapazen der Reise. Greifen wir wieder an. Das ist die beste Antwort des Schweriner SC auf die Siegambitionen Stuttgarts.

    31.03.2015 08:06
  • VC Wiesbaden trifft im Halbfinale auf Titelverteidiger
    Dresdner SC vs. VC Wiesbaden, 01.04.15, 1. BLFPO
    Aus dem Halbfinale soll ein Finale werden. So das Ziel des VC Wiesbaden. Auf dem Weg dorthin liegt aber der dickste Brocken, den die Volleyball Bundesliga in dieser Saison zu bieten hat. Der Dresdner SC. „Ambitionierter und optimistischer Außenseiter - so lässt sich unsere Rolle gegen Dresden wohl treffend beschreiben“, sagt VCW-Trainer Andi Vollmer vor dem ersten Playoff-Spiel in der Runde der letzten vier Mannschaften am kommenden Mittwoch, 19.30 Uhr, in der Margon Arena in Sachsens Hauptstadt.
    VCW-Trainer Andi Vollmer tritt mit seinem Team im 1. Halbfinalspiel beim amtierenden Deutschen Meister an (Foto: Detlef Gottwald)

    Aus dem Halbfinale soll ein Finale werden - so das Ziel des VC Wiesbaden. Auf dem Weg dorthin liegt aber der dickste Brocken, den die Volleyball-Bundesliga in dieser Saison zu bieten hat. Der Dresdner SC. "Ambitionierter und optimistischer Außenseiter - so lässt sich unsere Rolle gegen Dresden wohl treffend beschreiben", sagt VCW-Trainer Andi Vollmer vor dem ersten Playoff-Spiel in der Runde der letzten vier Mannschaften am kommenden Mittwoch, 19.30 Uhr, in der Margon Arena in Sachsens Hauptstadt.

    Das Rückspiel steigt drei Tage später, am Ostersamstag, um 14.30 Uhr, in der Sporthalle am Platz der Deutschen Einheit. Ein eventuell nötiges, drittes Spiel würde am 12. April in Dresden stattfinden. Zwei Siege benötigt der VC Wiesbaden, um in die Finalspiele einzuziehen - zumindest ein Sieg muss also in Dresden gelingen.

    23 Bundesliga-Spiele (inklusive zweier Playoff-Viertelfinals) hat der Favorit mit den Leistungsträgerinnen Cursty Jackson, Molly Kreklow und Michelle Bartsch bislang in dieser Saison gespielt. Nur am letzten Spieltag der Hauptrunde verlor das Team von Trainer Alex Waibl. 2:3 am 21. Februar gegen den Schweriner SC. Der einzige Fleck auf einer ansonsten weißen Weste. 22 Siege in 23 Spielen - das ist eine Hausnummer. Aber: Der VCW ist traditionell ein unbequemer Gegner für den amtierenden Deutschen Meister. Und deshalb konkretisiert Vollmer: "Optimismus und Ambition deshalb, weil es uns in den letzten Jahren immer wieder gelungen ist, gegen Dresden hervorragende und auch erfolgreiche Spiele abzuliefern." Herausragend dabei die beiden Siege in der Saison 2013/14, der Spielzeit, an deren Ende die Dresdnerinnen nach drei Vizemeisterschaften in den Jahren 2011, 2012 und 2013 endlich den ersehnten Meistertitel feiern konnten. Den dritten DM-Triumph nach 1999 und 2007. Nur fünf Niederlagen in 20 Spielen kassierte der DSC damals in der Hauptrunde. Mit dem VCW als größtem Schreckgespenst: Denn Regina Mapeli Burchardt und Co. siegten sowohl im Hin- als auch im Rückspiel. Am 30. November 2013 gelang ein Sensationelles 3:0 am 2. Ring, am 22. Februar 2014 dann ein Tiebreak-Coup in Dresden.

    Auch in der Saison davor gewann der VCW zumindest das Heimspiel. Und 2011/12 gelang der Sieg gegen Dresden im Pokal-Viertelfinale. In dieser Saison verlor der VCW zwar zweimal mit 1:3, gestaltete aber nicht zuletzt in der Margon Arena alle Sätze ausgeglichen. Mit Blick auf diese Ergebnisse und Hoffnung machenden Auftritte stellt Vollmer fest: "In dieser Saison steht der Sieg also noch aus. Die engen Resultate zeigen, dass sich die Teams auf Augenhöhe befinden und es uns eine Freude ist, diesen Sieg nun in den Playoffs zu erzielen."

    Das ist natürlich auch der Wunsch der Mannschaft. "Wir möchten ihnen den Weg in das Finale nicht leicht machen", sagt Jennifer Pettke: "Dresden hat ein sehr starkes Team, doch wir haben das Glück, ohne großen Druck in die nächsten Spiele zu gehen. Wenn wir dann noch eine gute Leistung bringen und mit Leidenschaft spielen, ist vielleicht die eine oder andere Überraschung drin." Denn: "Dresden ist nicht unfehlbar, und wir sind topmotiviert", sagt Mittelblockerin Rebecca Schäperklaus, auch wenn sie einräumt, dass "Dresden natürlich eine andere Hausnummer als Potsdam ist und somit definitiv eine schwerere Aufgabe auf uns warten wird. Nichtsdestotrotz setzen wir alles daran, uns gut vorzubereiten, um zu bestehen."

    Es ist allen Beteiligten des VCW anzumerken, dass sie an ihre Chance glauben. An die Chance aus der Rolle des Außenseiters. Weil der Druck beim Favoriten liegt.
    "Wir wollen das Nervenkostüm des DSC so richtig abtasten", verspricht Vollmer. Und erkennt bei seinen Spielerinnen die nötige Lockerheit: "Wir haben nun die Möglichkeit, noch freudvoller, total mutig und frech zu spielen, denn der Druck des Scheiterns liegt beim DSC. Wir haben mit dem erneuten Semifinale das Primärziel erreicht, können also nur gewinnen." Wie auch immer: Für Spannung und Nervenkitzel ist gesorgt. Und Regina Mapeli Burchardt freut sich auf die "Verlängerung" der Saison: "Unser Weg über Platz vier nach der Hauptrunde und den Einzug ins Halbfinale verlief für uns gut. Dieser Weg geht weiter. Und das nächste Ziel lautet: Finale! Wir werden als Team zusammen spielen, kämpfen und punkten!"

    Eintrittskarten für das 2. Playoff-Halbfinale am Ostersamstag gibt es im Internet unter
    www.vc-wiesbaden.de, in der VCW-Geschäftsstelle, an allen Vorverkaufsstellen und an der Abendkasse.
    Das 1. Halbfinale wird im 1-Kamera-Stream und unkommentiert auf VBL.TV zu sehen sein.

    31.03.2015 06:14
  • „Es muss Spaß machen“ - TVR-Coach Müller-Angstenberger bleibt
    TV Rottenburg
    Nach der Saison ist vor der Saison – getreu diesem Motto sind beim TV Rottenburg die Vorbereitungen für die neue Spielzeit bereits voll im Gange. Die Verantwortlichen des schwäbischen Traditionsvereins sind glücklich, dass Kulttrainer Hans Peter Müller-Angstenberger frühzeitig seinen Vertrag bei den Domstädtern verlängert hat. Der Familienvater geht damit in seine 14. Saison als Cheftrainer beim TVR und bekennt sich klar zu seinem Job: „Es muss Spaß machen – und das macht es mehr denn je.“
    Emotion pur - das Hans Peter Müller-Angstenberger (Foto: Ulmer)

    Nach der Saison ist vor der Saison - getreu diesem Motto sind beim TV Rottenburg die Vorbereitungen für die neue Spielzeit bereits voll im Gange. Die Verantwortlichen des schwäbischen Traditionsvereins sind glücklich, dass Kulttrainer Hans Peter Müller-Angstenberger frühzeitig seinen Vertrag bei den Domstädtern verlängert hat. Der Familienvater geht damit in seine 14. Saison als Cheftrainer beim TVR und bekennt sich klar zu seinem Job: "Es muss Spaß machen - und das macht es mehr denn je."

    Der Mann kann einfach nicht ohne Volleyball und seinen TVR leben. Kaum hat seine Mannschaft die Saison beendet, ist Rottenburgs Kulttrainer schon wieder in den Vorbereitungen auf die neue Saison. Täglich wuselt er auf der Geschäftsstelle umher, spricht mit Spielern und kümmert sich um eine Vielzahl von Angelegenheiten, auch abseits seines Trainerjobs. Diese Woche bereitet er angehende Abiturienten in Reutlingen-Rommelsbach auf das Sportabi vor, vergangene Woche war er Gast bei der AOK-Kochshow mit Starkoch Simon Tress.

    Der Koch des Biohotels "Rose" in Hayingen-Ehestetten und der Trainer lernten sich bereits vor einem Jahr bei einer Kochshow kennen und sind mittlerweile gute Freunde geworden. Im Sommer war die Bundesligamannschaft zum Teambuilding bei Simon Tress. "Wir wollen von den Besten aus anderen Bereichen lernen", berichtet Müller-Angstenberger über die Verbindung zum Spitzenkoch, "das Teambuilding war Ausgangpunkt vieler rhetorischer Bilder, die wir über das Jahr in unsere Arbeit eingebaut haben." Ein zentraler Punkt, den Tress der Mannschaft mitgegeben hat: "Es muss Spaß machen." Und das hat es dem Trainer und seinem Team in den vergangenen Wochen definitiv.

    "Wir können nur gut sein, wenn das, was wir machen, Spaß macht", erklärt der Lehrer, "das ist der Grund, warum ich weitermache: es macht mehr Spaß denn je." Dies soll auch als Lob an alle Vereinsmitglieder, Sponsoren und Fans verstanden werden: "Es fällt einem schwer, dass es beim TVR keinen Spaß macht." Und da wäre ja auch noch der Kern seiner Arbeit: seine Mannschaft. "Wir haben ein junges Team, das so glühend und begeisterungsfähig an das Thema heran geht, die Freude daran geht auch in der täglichen Arbeit nicht verloren." Der Coach wünscht sich daher, dass er mit diesen Spielern auch in die neue Saison starten darf. Die Gespräche mit allen Teammitgliedern laufen, die Tendenz stimmt.

    Bei seiner Arbeit hat der 42-jährige stets den Blick auf das Ganze: "Ich sehe das als das moderne Bild einer Führungskraft und ziehe daraus meine Motivation." Die Tätigkeit beim TVR sei mehr als die Trainingsarbeit in der Halle, "äußerst dynamisch und sehr interessant." Seit 2002 ist Müller-Angstenberger als Cheftrainer in der Neckarstadt aktiv, führte das Team im ersten Jahr zum Aufstieg von der Regionalliga in die 2. Bundesliga. Drei Jahre später gelang der historische Aufstieg in die Beletage des Deutschen Volleyballs, seit 2008 spielt der TVR ununterbrochen in der 1. Bundesliga und hat sich in Volleyballdeutschland einen Namen gemacht.

    Für die anstehende Runde hat Müller-Angstenberger schon ein Ziel parat: "Es ist mein Anspruch, Historisches zu schaffen und den Verein auf eine neue Stufe zu heben." Der Grundstein wurde in der vergangenen Saison gelegt: Es gelang der beste Saisonstart der Vereinsgeschichte, die direkte Qualifikation für die Playoffs war der Lohn. Auch das Umfeld spürt den Aufschwung im Rottenburger Lager, der Zuschauerschnitt konnte wieder auf 2.000 gesteigert werden. "Unser Traum ist bei allen Beteiligten spürbar, daran wollen wir anknüpfen." Die Menschen und Unternehmen der Region fordert Müller-Angstenberger auf, Teil des Traumes zu werden: "Schnappen Sie sich eine Dauerkarte oder werden Sie Sponsor, beim TVR macht es einfach Spaß."

    Die Rottenburger Verantwortlichen freuen sich, dass mit dem Cheftrainer die erste Personalie für die neue Saison gesichert ist. TVR-Manager Daniel Mey sagt: "Hans liebt die Arbeit mit jungen Spielern und gibt ihnen das benötigte Vertrauen. Er lebt das Rottenburger Modell und ist dazu einer der besten Trainer der Liga. Man muss erst mal einen Trainer finden, der die Spieler auf und neben dem Feld so engagiert begleitet."

    Für den Beiratsvorsitzenden der TVR Volleyball GmbH, Hermann Sambeth, ist Müller-Angstenberger eine "Institution in Rottenburg", er habe aus einem Regionalligisten einen gestandenen Erstligisten geformt und tolle, sportliche Erfolge gefeiert. "Hans besticht durch seine begeisternde, ehrliche und authentische Art und ist nicht immer so bierernst. Er ist einfach ein gscheiter Wurmlinger Bua." Viel Lob für den Trainer, der das Vertrauen in der neuen Saison zurückgeben wird.

    30.03.2015 14:34
  • Stuttgart startet ins "Abenteuer Halbfinale“
    Allianz MTV Stuttgart vs. Schweriner SC, 01.04.15, 1. BLFPO
    Erstes Kräftemessen mit dem Schweriner SC in der SCHARRena - kurz nach dem unglücklichen Aus des Teams von Felix Koslowski im Challenge-Cup in Bursa.
    Achtung Allianz MTV Stuttgart – vor der geballten Power von Schwerins Diagonalangreiferin Lonneke Sloetjes! (Foto: www.tombloch.de)

    Am kommenden Mittwoch (1. April, 19 Uhr) erwartet die Überraschungsmannschaft der Saison, Allianz MTV Stuttgart, Anja Brandt & Co. vom Schweriner SC zum ersten Halbfinal-Playoff-Spiel (Best-of-Three-Serie) in der SCHARRena. Die Damen des SSC standen nach glorreichen Ausscheidungsspielen gegen das Topteam aus Novara (ITA) kurz vor dem Einzug ins Endspiel um den Challenge-Cup 2015, dem dritthöchsten Europapokal-Wettbewerb für Volleyball-Vereinsmannschaften. Erst im letzten Moment wurden sie am Sonntag von Bursa (TUR) im Halbfinal-Rückspiel aus dem Wettbewerb gekegelt. Damit verpasste das Team von Trainer Felix Koslowski den größten Erfolg in der jüngeren Schweriner Vereinsgeschichte, auf den man bis dahin so zielstrebig zusteuerte.
    Parallel dazu tritt der SSC, wie erwähnt, auf nationaler Ebene aber auch in die Endphase um die Deutsche Meisterschaft ein.  Zwar dürften die Ostdeutschen aufgrund der aktuellen internationalen Erfolge und ihrer Spielstärke mit breiter Brust an den Neckar reisen, getrübt wird der Optimismus allerdings von der Statistik - und die spricht klar gegen Schwerin: Jeweils mit 3:1 (in Pokal und in der Liga) wurde der Deutsche Meister von 2011, 2012 und 2013 von Allianz MTV in dieser Saison unter dem tosenden Jubel des euphorischen schwäbischen Publikums aus der Halle gejagt.

    Kein Wunder, denn Stuttgart spielt die beste Saison seiner Vereinsgeschichte. Mit dem erneuten Gewinn des DVV-Pokals und dem Erreichen des Halbfinales um die Deutsche Meisterschaft haben die Mädels von Guillermo Hernandez schon viel mehr erreicht, als man zu Saisonbeginn von ihnen erwarten durfte. Doch dem Team um Kapitänin Kim Renkema ist dies längst nicht genug: Beseelt von einem unbändigen Siegeswillen strebt man mit aller Macht einem weiteren Titel entgegen. Und auf dem Weg zur Meisterschale soll der Schweriner SC, wenn es nach dem erfolgreichen Trainergespann Guillermo Hernandez/Giannis Athanasopoulos geht, nur eine weitere, nämlich die zweitletzte Station sein. Dass die Schwerinerinnen durch die Doppelbelastung Europapokal und Bundesliga für die Playoff-Serie um Ostern herum sicher deutlich schwerere Beine haben werden, spielt Allianz MTV dabei nur in die Karten.

    Auch wenn das Stuttgarter Team im Playoff-Viertelfinale gegen den USC Münster nicht immer zu glänzen wusste, so ist die Kampfkraft von Renata Sandor, Katherine Harms & Co. in dieser Saison doch fast schon legendär. Und auch das "Wachsen" an einem starken Gegner noch während des Matches! Wenn das Team um Zuspielerin Mareike Hindriksen also auf eine konstante Annahme zählen kann und dazu in der Lage sein wird, sein facettenreiches Angriffsspiel aufzuziehen, wird es für Schwerin wieder äußerst schwer werden, einen Auswärtssieg einzufahren - da helfen dann auch alle europäischen Meriten nichts! Doch Achtung, Stuttgart: Auf eine Spielerin des Starensembles von Felix Koslowski gilt es besonderes Augenmerk zu legen: Die niederländische Diagonalangreiferin Lonneke Sloetjes ist seit Wochen in bestechender Form und derzeit die absolute Punktegarantin für den SSC ...

    29.03.2015 20:06
  • SWD powervolleys: Vertrag mit Michael Mücke wird nicht verlängert
    BERLIN RECYCLING Volleys vs. SWD powervolleys DÜREN, 02.04.15, 1. BLMPO
    Zur kommenden Saison gibt es einen Trainerwechsel beim Volleyball-Bundesligisten SWD powervolleys Düren.
    Verlässt Düren nach der Saison: Trainer Michel Mücke (Foto: SWD powervolleys Düren)

    Zur kommenden Saison gibt es einen Trainerwechsel beim Volleyball-Bundesligisten SWD powervolleys Düren. Nach drei Jahren haben sich die Verantwortlichen entschieden, den Vertrag mit Michael Mücke nicht zu verlängern. Ein Nachfolger steht noch nicht fest.

    "Das ist keine Entscheidung gegen unseren aktuellen Trainer", sagte Geschäftsführer Rüdiger Hein. "Michael Mücke leistet hier gute Arbeit. Dass wir die Saison jetzt mindestens als Dritter abschließen werden, ist mit Sicherheit auch sein Verdienst. Aber wir haben uns entschieden, in Zukunft einen anderen Weg zu gehen, mit einem neuen Konzept", sagte Hein. Nähere Informationen hierzu wollen die Verantwortlichen bekanntgeben, sobald feststeht, wer der neue Trainer in Düren wird.

    Michael Mücke hat die Mannschaft im Sommer 2012 in einer sportlich schwierigen Zeit übernommen. 2012 war die Mannschaft Siebter, mit nur sieben Siegen aus 20 Spielen. Seitdem hat Düren sich beständig weiterentwickelt. Zuerst wurde Düren unter Mücke Sechster, dann Fünfter und jetzt sind die SWD powervolleys Düren sicher Dritter, die Zahl der Siege hat sich im Vergleich zu 2012 verdoppelt, das Ergebnis ist das Beste seit 2010. "Wir danken Michael Mücke sehr für seine Arbeit. Er hat großen Anteil daran, dass sich Volleyball in Düren so weiterentwickelt hat", sagte Hein.

    29.03.2015 13:42
  • Finaltraum könnte sich für den SSC erfüllen
    Schweriner SC
    Nach dem letzten Training am Freitagvormittag hieß es für die Volleyballerinnen des Schweriner SC, die Koffer zu packen. Dabei mussten die Spielerinnen etwas mehr einpacken als üblich. Denn zuerst geht es per Flugzeug, Fähre und Bus in die türkische Millionenstadt Bursa zum Rückspiel im Halbfinale des Challenge Cups am Sonntag, 14.00 Uhr unserer Zeit. Dann folgt bereits am 1. April das Playoff-Halbfinalspiel in Stuttgart. Die Mannschaft wird gleich von Istanbul nach Stuttgart fliegen.
    Gemeinsam ins Finale: am Sonntag geht es in Bursa (TUR) für den Schweriner SC um den Einzug ins Finale des Challenge Cups (Foto: SSC/Heiden)

    In Bursa laufen die Vorbereitungen auf das hochkarätige Spiel zweier hochklassiger Mannschaften auf vollen Touren. Für Felix Koslowski und sein Team wird es ein Höllenritt, wie er selbst vor Abfahrt bekannte. Allerdings hat er das wärmende Polster des 3:1-Sieges im Hinspiel vom  Mittwoch in Schwerin im Rücken. Er rechnet mit einem harten Spiel. Wer Bursa und seine Fans schon erlebt hat, wird ihm Recht geben müssen. Bursa-Trainer Emin Imen wird alles dran setzen, die Niederlage vor heimischer Kulisse wieder wett zu machen. Schwerin braucht einen weiteren Sieg oder zwei Gewinnsätze, um ins Finale einzuziehen, weil die Drei-Punkte-Wertung zur Anwendung kommt. Endet das Spiel 3:2 für Bursa, erhält der Gewinner zwei Punkte, der Verlierer einen. Bei einem 3:0 oder 3:1 würde der Sieger drei Punkte bekommen. Sollte Bursa diese Punkte holen, müsste der Golden Set über den Finaleinzug entscheiden. Das Schwerin durchaus besser spielen kann als in manchen bedenklichen Phasen des Hinspiels, hat der SSC in den beiden starken und international viel beachteten Spielen gegen den italienischen Favoriten Gorgonzola Novara bewiesen. Dieses Niveau auch im Spiel in Bursa abzurufen, wird Aufgabe des Trainerstabes sein. Die Spielerinnen des SSC wissen gut mit besonderen Belastungen umzugehen und sind auch in der Lage, sich aus Rückständen wieder nach vorne zu arbeiten. Voraussichtlich wird uns  laola1. tv das Spiel miterleben lassen.

    27.03.2015 14:03
shoepassion

Das grandiose Heimspielfinale im Video

VC Offenburg

Zuschauerrekord, Nichtabstieg, 3:1 gegen den Tabellendritten, zu Hause in der Rückrunde ungeschlagen. Einen Videobeitrag dieses fantastischen Abends findet ihr unter:

31.03.2015 09:27

VC Wiesbaden trifft im Halbfinale auf Titelverteidiger

Dresdner SC vs. VC Wiesbaden, 01.04.15, 1. BLFPO

Aus dem Halbfinale soll ein Finale werden. So das Ziel des VC Wiesbaden. Auf dem Weg dorthin liegt aber der dickste Brocken, den die Volleyball Bundesliga in dieser Saison zu bieten hat. Der Dresdner SC. „Ambitionierter und optimistischer Außenseiter - so lässt sich unsere Rolle gegen Dresden wohl treffend beschreiben“, sagt VCW-Trainer Andi Vollmer vor dem ersten Playoff-Spiel in der Runde der letzten vier Mannschaften am kommenden Mittwoch, 19.30 Uhr, in der Margon Arena in Sachsens Hauptstadt.

31.03.2015 06:14

Heimsieg vor einer grandiosen Kulisse

Skurios Volleys Borken vs. Kieler TV, 28.03.15, 2. BLNF

Beim letzten Heimspiel in dieser Saison haben die Skurios Volleys Borken in einem waren Kraftakt den Kieler TV nieder Ringen müssen. In der mit beinahe Neunhundert Zuschauern gefüllten Mergelsberg Sporthalle wurde alles geboten, was einen tollen Volleyball Abend ausmacht.

30.03.2015 23:44

Bad Soden holt einen Punkt im Saarland

proWIN Volleys TV Holz vs. TG Bad Soden, 28.03.15, 2. BLSF

Die TG Bad Soden unterliegt bei den Prowin Volleys Holz knapp mit 2:3 (14:25, 25:18, 26:28, 25:22, 8:15) und muss weiter um den Klassenerhalt in der 2. Bundesliga bangen.

30.03.2015 23:21

NawaRo Straubings Siegesserie hält auch in Chemnitz

CPSV Volleys Chemnitz vs. NawaRo Straubing, 28.03.15, 2. BLSF

Ein großes Ziel hatte NawaRo Straubings scheidender Coach Andreas Urmann in dieser Saison noch. Er wollte endlich auch mit NawaRo Straubing in seiner Heimatstadt Chemnitz gewinnen. Diesen Gefallen tat ihm sein Team am Samstag mit dem 3:0-Erfolg bei den CPSV Volleys.

30.03.2015 22:41

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