• Public-Viewing zum großen Finale gegen Moskau
    Dresdner SC
    Bereits jetzt haben die Volleyballerinnen vom Dresdner SC mit drei Siegen in Pool C der 2015 DenizBank Volleyball Champions League Women die beste Gruppenbilanz der Vereinsgeschichte hingelegt. Seit 2012 gelang es dem Team von Trainer Alexander Waibl noch nie, drei Erfolge in der League Round zu feiern. Für den vierten Sieg hängen am Mittwoch um 17.00 Uhr (deutscher Zeit) die Trauben beim russischen Top-Team und Tabellenführer Dinamo Moskau extrem hoch. Dennoch kann der DSC selbst bei einer deutlichen Niederlage ins 12er Play-Off einziehen.
    Am Mittwoch treffen der Dresdner SC und Dinamo Moskau in der Champions League erneut aufeinander (Foto: hschulze/afb-media.de)

    DSC-Volleyballerinnen kämpfen in Russland um den Play-Off-Einzug

    Bereits jetzt haben die Volleyballerinnen vom Dresdner SC mit drei Siegen in Pool C der 2015 DenizBank Volleyball Champions League Women die beste Gruppenbilanz der Vereinsgeschichte hingelegt. Seit 2012 gelang es dem Team von Trainer Alexander Waibl noch nie, drei Erfolge in der League Round zu feiern. Für den vierten Sieg hängen am Mittwoch um 17.00 Uhr (deutscher Zeit) die Trauben beim russischen Top-Team und Tabellenführer Dinamo Moskau extrem hoch. Dennoch kann der DSC selbst bei einer deutlichen Niederlage ins 12er Play-Off einziehen.

    Denn für das Weiterkommen entscheiden in diesem Jahr zuerst die gewonnen Spiele. Und da hat der DSC bereits drei Siege auf dem Konto. In den anderen Gruppen stehen Rabita Baku und Agel Prostějov (Pool A), Omichka Omsk Region (Pool D) und Nordmeccanica Piacenza (Pool E) bei jeweils zwei Siegen. In Pool B haben Nantes VB und Stiinta Bacau schon keine Chance mehr, noch auf drei Siege zu kommen. Somit zieht das Waibl-Team in die Play-Offs ein, sollte eines der oben genannten Teams nicht gewinnen. Bereits qualifiziert ist der deutsche Meister für die Challenge Round des CEV Cups, in dem es dann weitergehen würde, wenn das Einziehen in die Play-Offs nicht gelingt.

    Im Hinspiel gelang dem DSC mit dem 3:2-Sieg gegen den russischen Vizemeister eine Sensation. Das zu wiederholen wird extrem schwer. Ein Highlight wird die Partie dennoch - vor allem für die Daheimgebliebenen. Denn in der Gaststätte "Zur Post" wurde ein Public Viewing organisiert. Katharina Schwabe und Chloe Ferrari (beide verletzt) werden ebenfalls mit dabei sein. "Ich freue mich, dass die Fans mit dieser Idee auf uns zugekommen sind. Schwabi hat spontan zugesagt, mit dabei zu sein. Es ist toll, dass unsere Anhänger gemeinsam mit den beiden das Highlight Moskau erleben können", sagte Geschäftsführerin Sandra Zimmermann. Für die Fans ist es eine ideale Gelegenheit, mit den Spielerinnen ins Gespräch zu kommen und sich mit ihnen über die Partie auszutauschen.

    Bereits am Montag trat die Mannschaft unterdessen die Reise nach Moskau an, wo es dann am Mittwoch zur Sache geht. Die Russinnen dürften nicht nur aufgrund der Hinspiel-Niederlage hochmotiviert sein, sondern auch, weil es für Dinamo Moskau noch um den Gruppensieg geht. Die Mannschaft steht mit 12 Punkten vor Unendo Yamamay Busto Arsizio mit 10 Punkten. Die Italienerinnen spielen am Mittwoch bei LP Salo.

    Fans können das letzte Vorrundenspiel der DSC-Damen im Livestream auf LAOLA1.tv oder im Ticker auf der Facebookseite ihrer Schützlinge verfolgen.

    Die Auslosung für das 12er Play-Off und die Challenge Round des CEV Cups findet am Vormittag des 29. Januars statt. Dann weiß der DSC, wo die Reise als nächstes hingeht. Die Champions League startet in der Zeit vom 10. bis 12. Februar, die Challenge Round des CEV Cups hingegen erst zwischen dem 3. und 5. März. Dabei stehen mit Dinamo Krasnodar, Beziers VB, Galatasaray Daikin Istanbul und PGE Atom Trefl Sopot die möglichen Gegner schon fest.

    27.01.2015 12:58
  • Vier Siege in Serie: Jetzt wollen die Roten Raben dem Top-Team aus Schwerin einen heißen Tanz liefern
    Rote Raben Vilsbiburg vs. Schweriner SC, 28.01.15, 1. BLF
    Die Roten Raben haben den Umschwung geschafft. Vier Siege innerhalb von elf Tagen in Bundesliga und Challenge Cup haben die Stimmung verbessert, das Selbstvertrauen gestärkt und last not least die sportlichen Perspektiven verbessert. Am Mittwoch, 19 Uhr, steht dem wiedererstarkten Vilsbiburger Team nun eine Standortbestimmung der anspruchsvolleren Art bevor: Dann gastiert Rekordmeister Schweriner SC in der Ballsporthalle – der aktuelle Tabellendritte, der im Jahr 2015 bisher wettbewerbsübergreifend alle sechs Spiele gewonnen hat.
    Viermal in Folge hatten die Roten Raben zuletzt Grund zum Jubeln. Jetzt kommt mit Schwerin ein Spitzenteam nach Vilsbiburg. (Foto: Peter Rußwurm)

    Die Roten Raben haben den Umschwung geschafft. Vier Siege innerhalb von elf Tagen in Bundesliga und Challenge Cup haben die Stimmung verbessert, das Selbstvertrauen gestärkt und last not least die sportlichen Perspektiven verbessert. Am Mittwoch, 19 Uhr, steht dem wiedererstarkten Vilsbiburger Team nun eine Standortbestimmung der anspruchsvolleren Art bevor: Dann gastiert Rekordmeister Schweriner SC in der Ballsporthalle - der aktuelle Tabellendritte, der im Jahr 2015 bisher wettbewerbsübergreifend alle sechs Spiele gewonnen hat.

    Der Kader von Trainer Felix Koslowski ist für nationale Verhältnisse herausragend besetzt. Nach der enttäuschenden, titellosen Saison 2013/14 hat sich der SSC auf dem Transfermarkt prominent bedient: Man verpflichtete die Jung-Nationalspielerinnen Laura Weihenmaier (Aachen) und Jennifer Geerties (Vilsbiburg), dazu die bulgarische Zuspielerin Dianan Nenova und die beiden Holländerinnen Yvon Belien und Lonneke Sloetjes. In Verbindung mit etablierten Kräften wie Lousi Souza Ziegler, Saskia Hippe, Anja Brandt oder Veronika Hroncekova verkörpert Schwerin Bundesliga-Spitzenniveau und wäre nominell prädestiniert für die Rolle des Haupt-Herausforderers von Meister und Spitzenreiter Dresdner SC.

    Keine Frage, die Roten Raben gehen gegen das Team aus der Landeshauptstadt von Mecklenburg-Vorpommern nicht als Favorit aufs Feld - vielmehr als hochmotivierter Außenseiter, der nach den jüngsten Erfolgen auch gegen Schwerin ein richtig gutes Spiel zeigen und mit Unterstützung der heimischen Fans etwas Zählbares holen will. "Für uns ist es der richtige Zeitpunkt" für dieses Spiel, sagt Trainer Jonas Kronseder: "Wir haben nichts zu verlieren, können befreit aufspielen, und dann sehen wir, wozu wir in der Lage sind." Der Druck, so der Vilsbiburger Coach, liege jedenfalls "klar auf Seiten von Schwerin. Sie müssen drei Punkte gegen uns holen, um vorne weiter dabei zu bleiben."

    Die Roten Raben müssen auch am Mittwoch, wenn die Vilsbiburger Zeitung als "Sponsor of the day" auftritt, auf Silvana Olivera, Nikol Sajdova und Linda Helterhoff verzichten. Mit den Januar-Neuzugängen Mona Elwassimy und Kyla Richey haben sie indes frische Qualität hinzubekommen. Mona Elwassimy hat als Zuspielerin die Vilsbiburger Aktionen auf Anhieb enorm belebt; dass sie beim 3:0-Sieg am Samstag in Hamburg als MVP ausgezeichnet wurde, bewies zusätzlich, welchen Stellenwert die 24-Jährige schon nach kurzer Zeit für ihr neues Team hat. Auch Kyla Richey machte bei ihrem Debüt in Hamburg gleich auf sich aufmerksam; gegen Schwerin stellt sich die kanadische Außenangreiferin jetzt dem heimischen Publikum in der Ballsporthalle vor. 

    27.01.2015 12:43
  • USC hat einen Lauf - Mittwoch gegen Hamburg
    USC Münster vs. VT Aurubis Hamburg, 28.01.15, 1. BLF
    Nach dem Spiel ist vor dem Spiel: Der USC Münster feierte zwar bei den VolleyStars Thüringen den sechsten Sieg am Stück, doch die Konzentration bleibt hoch. Denn am Mittwoch geht es schon gegen den VT Aurubis Hamburg weiter.
    Die letzten sechs Begegnungen in Serie gewann der USC, der am Mittwoch am Berg Fidel VT Aurubis Hamburg empfängt. (Foto: Jürgen Peperhowe)

    Nach dem Spiel ist vor dem Spiel: Der USC Münster feierte zwar bei den VolleyStars Thüringen den sechsten Sieg am Stück, doch die Konzentration bleibt hoch. Denn am Mittwoch geht es schon gegen den VT Aurubis Hamburg weiter.

    Für den USC Münster läuft es in der Volleyball-Bundesliga derzeit prächtig. Sechs Partien in Serie gewann das Team von Trainer Axel Büring, "Ich weiß nicht, wann das dem USC zum letzten Mal gelungen ist", sagt der Coach, der gar nicht so weit in der Vereinschronik zurückblättern muss. In der Saison 2010/11 glückten den Unabhängigen gleich neun Erfolge am Stück, damals blieb die Mannschaft vom 27. Februar bis zum 21. April ungeschlagen - bei einer Satzbilanz von 27:2! Erst der Dresdner SC beendete an Gründonnerstag die stolze münstersche Serie, musste bei seinem Tiebreak-Sieg aber in Satz drei einen Matchball abwehren.

    Der aktuelle Lauf mit 16 von 18 möglichen Punkten spülte den USC in der Tabelle auf den fünften Rang und verbesserte die Ausgangslage in Kampf um einen Platz im Playoff-Viertelfinale erheblich. Vier Zähler groß ist die Lücke zu den Ladies in Black Aachen, die schon zwei Partien mehr ausgetragen haben und derzeit als Siebter den Umweg über die Pre-Playoffs antreten müssten. "Es wäre schon ein Vorteil, diese nicht spielen zu müssen", sagt Büring. Der direkte Einzug in die Runde der letzten acht verspricht mehr Zeit und Pause, die auch der USC nach der Hatz durch die Rückrunde gut gebrauchen könnte.

    Denn Münster absolviert die zweite Saisonhälfte in kompakter Form, Englische Wochen sind an der Tagesordnung. Auf die vier Partien der vergangenen Woche folgt am Mittwoch (19.30 Uhr) der Auftritt des VT Aurubis Hamburg am Berg Fidel, dann gastieren die Westfalen zunächst beim Schweriner SC (Samstag) sowie vier Tage später beim Dresdner SC (Mittwoch). Das straffe Programm wirkt sich natürlich auf das Training aus, der Coach hat zeitlich nur wenig Möglichkeiten, taktische Varianten einzustudieren oder zu vertiefen. Dazu muss er auf die Physis seiner Schützlinge achten und die Gefahr einer Überfrachtung bannen. So absolvierte Büring mit seinem Team am Montag nur ein leichtes Balltraining, heute kommt eine zusätzliche Videoanalyse dazu. "Nach vier Spielen in sieben Tagen bleiben ein paar Wehwehchen nicht aus. Aber alles ist okay", sagt der Amelsbürener, der allerdings wohl weiter auf Alisha Ossowski verzichten muss. Die 19-Jährige laboriert immer noch an ihrer Verletzung im Sprunggelenk.

    Ihre Mannschaftskolleginnen aber streben gegen den hanseatischen Tabellenzehnten, der zuletzt vier Niederlagen hintereinander kassierte, schnurstracks dem siebten Erfolg in Serie entgegen. Es wäre der nächste Schritt zu einer möglichen Verschaufpause vor den angepeilten Playoffs.

    Quelle: Westfälische Nachrichten / Henner Henning

    27.01.2015 10:57
  • Am Mittwoch, den 28.01.2015, findet das Spiel gegen Dresden nicht statt!! Die Spielverlegung folgt
    VCO Berlin vs. VC Wiesbaden, 25.01.15, 1. BLF
    Beim zweiten Spiel des Wochenendes feiert der VCO erneut einen Satzgewinn Am Sonntag, den 25.01.15, unterlagen die VCO Juniorinnen mit 1:3 (25:23, 19:25, 13:25, 20:25) gegen den Tabellenvierten VC Wiesbaden. Das zweite Spiel des Wochenendes zehrte mit seinen langen und umkämpften Ballwechseln sehr an den Kräften der Mädels.
    Fokussiert in jeder Spielminute, Spielerin Marie Schölzel (Foto: VCO Berlin)

    VCO Frauen: Beim zweiten Spiel des Wochenendes feiert der VCO erneut einen Satzgewinn

    Am Sonntag, den 25.01.15, unterlagen die VCO Juniorinnen mit 1:3 (25:23, 19:25, 13:25, 20:25) gegen den Tabellenvierten VC Wiesbaden. Das zweite Spiel des Wochenendes zehrte mit seinen langen und umkämpften Ballwechseln sehr an den Kräften der Mädels.

    Ein phänomenaler Start führte zunächst zu einem Zustand der Euphorie im Sportforum. Die Heimmannschaft legte mit einer 2:0- Führung vor und konnte sich bis in die Satzmitte hinein einen dauerhaften Vorsprung von drei Punkten erarbeiten. Ein Ass von Annegret Hölzig hier und punktgenaue Blocks der VCO Mittelblockerinnen Marie Schölzel und Pauline Kunkler dort, zeigten einen dominierenden VCO. Knapper wurde es zum Satzende, als der VC Wiesbaden zum 23:23 ausgleichen konnte. Die Juniorinnen kämpften und erzielten zwei raffinierte Punkte zum 25:23 Satzgewinn.

    Nach ausgeglichenem Start bei 3:3 wurde im zweiten Durchgang schnell ein 4:8. Bundestrainer Jens Tietböhl nutzte die technische Auszeit, um seinen Mädels wirkungsvolle Tipps auf den Weg zu geben. Eine konstante gute Abwehr der VCO Libera Claire Bertram und die kontrollierte Annahme konnten mit Angriffen durch die Mitte von Marie Schölzel und der eingewechselten Merle Weidt vollendet werden. Die Führung vom 12:11 bis zur zweiten technischen Auszeit beim Punktestand von 16:14 war hart erkämpft. Die immer intensiver werdenden Spielszenen zeigten nur zu gut den Siegeswillen auf beiden Spielfeldhälften. Besonders die später als MVP-ausgezeichnete VCO Diagonalangreiferin Nele Iwohn versuchte ihre Mannschaft mit harten Angriffen voranzutreiben. Der letzte Punktegewinn für den VCO erfolgte jedoch zum 19:21 und die Gastmannschaft siegte mit 25:19.

    Noch deutlicher fiel der dritte Satz aus. Hieß es zu Beginn noch 3:1 für den VCO, lag es bereits 6:10 bei der ersten Auszeit der Heimmannschaft. Vanessa Agbortabi konnte als neue Feldspielerin tapfer ihr Potenzial in der 1. Bundesliga zeigen. Beim Endstand von 25:13 für das Wiesbadener Team wurde noch einmal die Feldseite gewechselt.

    Nun trumpften die Nachwuchstalente des VCO noch einmal auf. Der Spielstand von 9:3 war letztlich nur eine Momentaufnahme. Der VC Wiesbaden kämpfte sich zum 18:18 heran. Beim Spielstand von  19:20 konnte sich die erneut eingewechselte Vanessa Agbortabi zwar den Ball holen und punkten, aber Wiesbaden konterte und erspielten ein schnelles Spielende beim Punktestand von 20:25.

    VCO Spielerin Nele Iwohn fasste das Spiel nach ihrer Ehrung zur MVP-Spielerin der Partie mit einem einzigen, sehr passendem Wort zusammen: "Ärgerlich!". Das Wochenende war für die VCO Mädels definitiv der Beweis, noch mehr in der 1. Bundesliga herausholen zu können. Die Spielerinnen kennen ihre Stärken und sind hungrig, wieder Punkte einzufahren.

    Der Kader des VCO: Vanessa Agbortabi (1), Luisa Sydlik (3), Linda Bröske (5); Pauline Kunkler (6), Marie Schölzel (7), Annalena Grätz (8), Lene Scheuschner (9),  Annegret Hölzig (10),  Nele Iwohn(12), Kimberly Drewniok (13), Claire Bertram (14), 

    MVP's der Partie: Nele Iwohn (VCO Berlin) und Jennifer Pettke (VC Wiesbaden)

    Die nächsten Heimspiele vom VCO BERLIN:                                          

    Samstag, den 31.01.2015 um 19:00 Uhr gegen SC Potsdam, Sportforum Berlin

    Mittwoch, den 04.02.15 um 19:00 Uhr gegen Schweriner SC, Sportforum Berlin

    26.01.2015 14:48
  • USC legt passend zu und siegt 3:0 in Suhl
    VolleyStars Thüringen vs. USC Münster, 24.01.15, 1. BLF
    Es war der sechste Sieg hintereinander in der Bundesliga für den USC Münster. Das 3:0 beim Vorletzten VolleyStars Thüringen klingt deutlich, doch alle drei Sätze gewann der Gast knapp mit 25:23. In der Tabelle hat das Team so oder so klar Kurs auf die Direkt-Qualifikation für die Playoffs genommen.
    Leonie Schwertmann. Foto: Jürgen Peperhowe

    Es war der sechste Sieg hintereinander in der Bundesliga für den USC Münster. Das 3:0 beim Vorletzten VolleyStars Thüringen klingt deutlich, doch alle drei Sätze gewann der Gast knapp mit 25:23. In der Tabelle hat das Team so oder so klar Kurs auf die Direkt-Qualifikation für die Playoffs genommen.

    Der USC Münster eilt derzeit in der Volleyball-Bundesliga von Sieg zu Sieg. Der 3:0 (25:23, 25:23, 25:23)-Erfolg bei den VolleyStars Thüringen war der vierte binnen einer Woche und der sechste in Serie. Dagegen herrschte nach der über weite Strecken ausgeglichenen Partie Tristesse im Lager der Gastgeber, die seit neun Begegnungen auf ein Erfolgserlebnis warten.

    "Diese beiden Serien haben in den umkämpften Endphasen sicher eine Rolle gespielt. Wir haben ein bisschen mehr an uns geglaubt und haben ein Quäntchen mehr Qualität abgerufen", sagte Trainer Axel Büring.

    So wie zum Ende des ersten Abschnitts, als die Hausherren vor 1150 Zuschauern die 22:19-Führung der Westfalen egalisierten und sich anschickten, den Satz zu drehen. Doch mit dem gesammelten Selbstbewusstsein aus den vergangenen Wochen ließ Münster keine Wende zu und legte sich mit dem ersten 25:23 ein Polster zu. Ähnliches Spielchen nach dem Seitenwechsel. Mal lagen die VolleyStars (8:4), mal lag der USC (15:13) vorne, ehe im Schlussspurt Münster wieder das positive Ende für sich hatte. Dank Wiebke Silge, die nach ihrer Einwechslung - beim 21:23 kam sie für Leonie Schwertmann - mit drei Winnern den Abschnitt eintütete. "Wir waren einen kleinen Ticken besser. Das hat den Ausschlag gegeben", meinte Büring, der nach dem zweiten Matchball zum dritten 25:23 seine Genugtuung nicht verbergen wollte. "Wir hatten vier Spiele in einer Woche und haben alle für uns entschieden. Das macht mich sehr stolz, zumal man erst mal ein 3:0 in Suhl schaffen muss. Dazu haben wir sechsmal in Serie gewonnen. Ich weiß nicht, wann das dem USC zuletzt gelungen ist", erklärte der Amelsbürener.

    Ganz zufrieden allerdings war er aus spielerischer Sicht nicht mit dem Auftritt seiner Mannschaft in der Suhler Wolfsgrube. "Unsere Annahme war nicht so überragend wie sonst, auch im Zuspiel hat es nicht immer so gut geklappt", erklärte der 47-Jährige, der in der Zentrale die Niederländerin Tess von Piekartz mit der Regie betraute. Nur gut, dass der USC im Angriff über die Mittelblockerinnen Ashley Benson und Schwertmann (beide zwölf Punkte) Zugriff auf die Partie hatte. Dabei bestach besonders Schwertmann mit einer Top-Quote - elf ihrer 14 Versuche beendete sie erfolgreich und erhielt daher auch verdient die Auszeichnung zur wertvollsten Spielerin.

    Lange ausruhen aber kann weder sie sich auf ihren Lorbeeren noch der USC auf seinem Sieg. Schon am Mittwoch geht die Hatz in der Bundesliga weiter, wenn um 19.30 Uhr der VT Aurubis Hamburg gastiert. Mit dem siebten Streich könnte Münster dann einen weiteren Schritt in Richtung Playoff-Viertelfinale machen, den Kurs hat der USC als Tabellenfünfter zumindest in den vergangenen Wochen eindrucksvoll eingeschlagen.

    Quelle: Westfälische Nachrichten / Henner Henning

    26.01.2015 10:53
  • Nix zu holen. Potsdam verliert mit 0:3 in Schwerin
    Schweriner SC vs. SC Potsdam, 24.01.15, 1. BLF
    Der SC Potsdam ist zwar mit großen Erwartungen zum Schweriner SC gereist, doch am Ende war gegen den Tabellendritten nichts zu holen. Mit 0:3 (22:25; 18:25; 14:25) unterlag das Team von Trainer Alberto Salomoni dem Favoriten.
    Nikola Radosova wurde in Schwerin als wertvollste Spielerin ausgezeichnet. (Foto: Nicol Marschall)

    Der SC Potsdam ist zwar mit großen Erwartungen zum Schweriner SC gereist, doch am Ende war gegen den Tabellendritten nichts zu holen. Mit 0:3 (22:25; 18:25; 14:25) unterlag das Team von Trainer Alberto Salomoni dem Favoriten.

    Nach dem guten Hinspiel, in dem der SC Potsdam weite Strecken auf gleichem Niveau wie der Serienmeister spielte und mit dem 2:3 auch einen Punkt holen konnte, wollte er nun auch im Rückspiel wieder mithalten. Doch das geling im Auswärtsspiel, zu dem auch 50 Potsdamer Fans mitreisten nicht.

    Alberto Salomoni begann mit Giulia Carraro (Zuspiel), Kathy Radzuweit (Mittelblock), Lisa Gründing (Mittelblock), Nikola Radosova (Außen), Michala Kvapilová (Außen), Ivonee Montaño (Diagonal) und Lisa Rühl (Libera). Bernarda Cutuk sowie Jessica Rivero fielen verletzungsbedingt aus und auch Seomara Sainz konnte aufgrund von Oberschenkelproblemen nur kurzzeitig eingesetzt werden. Da kam die Verpflichtung von Nadja Schaus am Freitag zuvor gerade recht. Die 54-fache Nationalspielerin konnte so auf der Diagonalposition für ein wenig Wechselmöglichkeiten sorgen.

    Doch auch das brachte nichts ein. Im ersten Satz lag der SC Potsdam zur ersten technischen Auszeit zwar noch mit 8:6 vorne, doch Schwerin holte Punkt für Punkt und gewann über die Zwischenstände von 16:12 und 21:17 den ersten Satz mit 25:22.

    Vor 1797 Zuschauern spielten sich die Schwerinerinnen quasi in einen Rausch, der die Salomoni-Truppe zu immer mehr Fehlern zwang. Im zweiten und dritten Satz schenkten sie den Gastgebern allein durch ihre eigenen Fehler jeweils 7 Punkte.

    Im zweiten Satz zog Schwerin schnell mit 8:3 davon und baute seinen Vorsprung bis auf 21:14 aus. Da nutzte alle Anstrengung nicht mehr. Der SC Potsdam musste auch den zweiten Satz deutlich mit 25:18 an di Gastgeberinnen abgeben.

    Im dritten Satz sollte es noch schlimmer kommen. Schon beim 1:3 nahm Alberto Salomoni eine Auszeit. Außerdem ließ der die neuverpflichtete Nadja Schaus zu Beginn für Ivonee Montaño auf der Diagonalposition spielen. Doch mit 2:8 und 9:16 zu den technischen Auszeiten sprach die Anzeige eine deutliche Sprache. An dem Abend war für den SC Potsdam nichts zu holen. Mit 25:14 schaukelte der Schweriner SC das Spiel nach Hause.

    Als wertvollste Spielerinnen wurden Diana Nenova, die ihre Mitspielerinnen als Zuspielerin immer wieder gut in Szene setzen konnte und Nikola Radosova, die mit 16 Punkten die meisten Zähler für ihr Team aufs Konto holte, ausgezeichnet.

    Die Potsdamerinnen wurden damit vom USC Münster, der mit 3:0 in Suhl gewann überholt und stehen nun auf dem letzten direkten Play-Off-Qualifikationsplatz 6. Die Ladies in black Aachen stehen mit 4 Punkten Rückstand dahinter.

    Bereits am Mittwoch wartet die nächste schwere Aufgabe auf den SC. Zu Gast in der MBS-Arena in Potsdam ist um 19.00 Uhr der Tabellenzweite aus Stuttgart.

    26.01.2015 10:45
shoepassion

Hochkonzentriert gegen die Jungen Wilden aus Berlin

SVG Lüneburg vs. VCO Berlin, 28.01.15, 1. BLM

Den VCO bloß nicht unterschätzen Ein Blick auf die Tabelle verrät nicht allzu viel über die Mannschaft vom VC Olympia Berlin. Dort belegen Sie mit einem mageren Punkt Platz elf und sind somit Tabellenletzter. Doch mit ein wenig Hintergrundwissen um das Projekt VC Olympia Berlin relativiert sich diese Tabellenposition und die gezeigten Leistungen sind mit großem Respekt zu bewerten. Alle zwei Jahre werden am Bundesstützpunkt Berlin die besten Talente aus zwei Jahrgängen zusammengezogen. Diese Spieler spielen dann gemeinsam ein Jahr in der zweiten Bundesliga und anschließend ein Jahr in der ersten Bundeliga.

27.01.2015 23:37

„Kurzes“ Gastspiel in 5 Akten

SV Lohhof vs. TG Bad Soden, 25.01.15, 2. BLSF

Die TG Bad Soden sicherte sich am Sonntag dank einer starken Leistung einen Punkt im bayerischen Lohhof.

27.01.2015 21:34

Spielwertungen gegen VCO Schwerin

VCO Schwerin vs. Stralsunder Wildcats, 25.01.15, 2. BLNF

Die Spiele 4152 (VCO Schwerin – TSV Rudow vom 24.1.2015) und 4145 (VCO Schwerin - Stralsunder Wildcats vom 25.1.2015) werden mit 0:3 Sätzen und 0:75 Bällen gegen den VCO Schwerin gewertet. Die Spielerin Carina Aulenbrock war gemäß 6.3.5 a) BSO nicht für den VCO Schwerin (Stützpunktmannschaft mit Sonderspielrecht) spielberechtigt, da sie nicht der Altersklasse U21 angehört.

27.01.2015 17:02

Spielwertungen gegen VCO Schwerin

VCO Schwerin vs. TSV Rudow Berlin, 24.01.15, 2. BLNF

Die Spiele 4152 (VCO Schwerin – TSV Rudow vom 24.1.2015) und 4145 (VCO Schwerin - Stralsunder Wildcats vom 25.1.2015) werden mit 0:3 Sätzen und 0:75 Bällen gegen den VCO Schwerin gewertet. Die Spielerin Carina Aulenbrock war gemäß 6.3.5 a) BSO nicht für den VCO Schwerin (Stützpunktmannschaft mit Sonderspielrecht) spielberechtigt, da sie nicht der Altersklasse U21 angehört.

27.01.2015 17:02

Potsdam empfängt den Tabellenzweiten aus Stuttgart und will punkten

SC Potsdam vs. Allianz MTV Stuttgart, 28.01.15, 1. BLF

"Zu Hause haben wir gegen besserplatzierte Mannschaften immer gut gespielt", sagt Kathy Radzuweit im Hinblick auf das Heimspiel des SC Potsdam gegen den Tabellenzweiten aus Stuttgart am Mittwochabend um 19 Uhr in der MBS-Arena. Der Blick auf die Statistik gibt der SC-Potsdam-Kapitänin Recht: Gegen den Tabellenführer Dresden holten die Potsdamerinnen zu Hause einen Punkt, gegen Schwerin (Tabellendritter) und den VC Wiesbaden (Tabellenvierter) auch. Nun ist also der Zweite zu Gast in Potsdam. Und auch hier heißt die Marschroute Punkte zu holen.

27.01.2015 16:55

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