• Ladies in Black auf Playoff-Kurs
    Ladies in Black Aachen vs. Köpenicker SC Berlin, 28.01.15, 1. BLF
    Mit einem glatten Heimerfolg am Mittwochabend haben die Ladies in Black weitere wichtige Punkte auf dem Weg in die Playoff-Runde eingefahren: Beim 3:0 (25:11, 25: 23, 25:19) gegen den Köpenicker SC hatten Aachens Volleyballerinnen in den wichtigen Momenten immer die Fäden des Geschehens in der Hand.
    Mit einem Siegsammeln die Ladies wichtige Punkte auf dem Weg in die Playoff-Runde (Foto: Ladies in Black Aachen)

    Aachen siegt zuhause gegen Köpenick mit 3:0 

    Mit einem glatten Heimerfolg am Mittwochabend haben die Ladies in Black weitere wichtige Punkte auf dem Weg in die Playoff-Runde eingefahren: Beim 3:0 (25:11, 25: 23, 25:19) gegen den Köpenicker SC hatten Aachens Volleyballerinnen in den wichtigen Momenten immer die Fäden des Geschehens in der Hand. Vor 811 Zuschauern im Hexenkessel Neuköllner Straße, unter ihnen ein halbes Dutzend lautstarke Gästefans, zementierten die Ladies den Punktegewinn gegen die Gäste aus dem Berliner Südosten nicht zuletzt dank der starken Leistung von Mittelblockerin Tatiana Crkonova, die im Anschluss zur wertvollsten Spielerin gekürt wurde. 

    Der erste Satz ließ gleich berechtigte Hoffnung auf einen klaren Erfolg zu, das Team von Coach Marek Rojko legte eine satte Führung vor. 16:5 hieß es zur technischen Auszeit, zuvor hatte Simona Kosova den Ball beim Stand von 10:5 zum Aufschlag übernommen und gab diesen erst beim 21:5 wieder ab. Nach dem 25:11-Erfolg hatten es die Aachenerinnen im zweiten Durchgang deutlich schwerer - was mehr an eigenen Unsicherheiten als an auftrumpfenden Gästen aus Berlin lag. Nach einigem Hin und Her auf der Platte stand ein knappes 16:15 für Aachen zur Auszeit auf der Anzeigetafel, ehe die Gäste noch einmal auf 20:17 davonzogen. Spätestens beim 24:23 waren die Dinge wieder zu Gunsten der Ladies gerückt, und gleich der erste Satzball brachte nach einem Köpenicker Aufschlagfehler die 2:0-Führung.

    Nachdem die Gäste im dritten Durchgang zwischenzeitlich eine 13:10-Führung herausspielen konnten, stellten Karolina Bednarova und ihre Kolleginnen die Weichen zum Matchgewinn mit einer einigermaßen komfortablen Vier-Punkte-Führung nach dem 20:16. Eine Auszeit von Gästecoach Benedikt Frank zu diesem Zeitpunkt brachte keine Impulse mehr, um die Aachenerinnen auf dem Weg zum Erfolgserlebnis ins Straucheln zu bringen. Wieder konnten Aachens stärkste Akteurinnen in dieser Phase Akzente setzen: Immer wieder funktionierte die Methode "Pucarevic auf Crkonova", so auch beim Punkt zum Matchball beim Stand von 24:19. Den letzten Ball des Abends zimmerte schließlich Kapitänin Karolina Bednarova ins Köpenicker Feld.

     

    Stimmen zum Spiel:

    Marek Rojko (Trainer Ladies in Black):

    Das war heute vielleicht nicht das oberste Spielniveau, aber wir haben in den entscheidenden Momenten das Richtige getan. Wichtig sind nach den zwei Niederlagen zuletzt vor allem die Punkte. Kompliment an Maki Pucarevic, sie hat mit ihrer guten Arbeit dazu beigetragen, dass sich Tatiana Crkonova auszeichnen konnte. Wir hatten Respekt vor Köpenick, auch wegen deren Erfolg gegen Wiesbaden. Jetzt geht der Blick auf das Spiel in Suhl - wir wollen uns schließlich eine gute Ausgangsposition für die Playoffs erspielen.

    Tatiana Crkonova (MVP Ladies in Black):

    Wir haben gut begonnen, mit starken Aufschlägen und sicherem Block. Im zweiten Satz hat Köpenick den Druck erhöht und uns mehr Probleme gemacht. Es war superwichtig, dass wir am Ende unseren Rhythmus wiedergefunden haben und mit dem 2:0 in die Pause gegangen sind. Ich hatte von Beginn ein gutes Gefühl in meinen Aktionen und freue mich natürlich auch über meine Auszeichnung.

    Benedikt Frank (Trainer Köpenicker SC):

    Das war heute keine leichte Sache für uns, auch weil unsere Kapitänin Pia Riedel schon nach ein paar Ballwechseln runter musste. So kam die Situation zustande, dass Sophie Schubert Verantwortung übernehmen musste, und das hat sie richtig gut gemacht. Wir sind in den letzten Wochen enger zusammengerückt, aber natürlich ist es kaum möglich, jetzt immer so eine Leistung abzurufen wie zuletzt gegen Wiesbaden. Aachen war insgesamt besser und hat somit verdient gewonnen. Meinen Glückwunsch, und alles Gute fürs Pokalfinale!

    Sophie Schubert (MVP Köpenicker SC):

    Für mich persönlich war das ein toller Abend, auch wenn wir verloren haben. Ich hatte meinen ersten großen Einsatz in der Liga, und wenn du dann auch noch zur wertvollsten Spielerin gekürt wirst, tut die Niederlage sogar weniger weh. Wir haben einfach zu viele Fehler gemacht, und Aachen hat in den wichtigen Phasen die Nerven behalten.

     

    29.01.2015 11:08
  • Jetzt gilt´s: GCDW im Doppelpack - Coburg und Bühl zu Gast
    TSV Herrsching
    Es ist ein richtungweisendes Spiel für den GCDW: Am Freitag (20 Uhr, Nikolaushalle) kommt die VSG Coburg/Grub an den Ammersee. Es ist das Match des Achten gegen den Zehnten, beide trennt in der Tabelle nur ein Punkt. Spannung ist also angesagt. Tags darauf (19 Uhr) ist der TV Ingersoll Bühl zu Gast.
    Wollen den fünften Saisonsieg bejubeln: Flo Malescha (li.) und Sebastian Prüsener (Foto: TSV Herrsching)

    Die Zeit der Vorbereitung hat ein Ende: Endlich hat der GeilsteClubderWelt die Chance auf den fünften Saisonsieg. Den soll es nach Möglichkeit am Freitag gegen Coburg geben. Schließlich hat GCDW-Trainer Max Hauser in den letzten Wochen alles dafür getan, dass sein Team auf den Punkt topfit ist. An Weihnachten wurde eine kleine Regenerationsphase eingelegt, in den Matches seither stieg die Form kontinuierlich an. Am letzten Wochenende gab es gegen Meister Berlin einen grandiosen ersten Satz (34:36) zu bestaunen, daran will Hauser nun anknüpfen: "Wenn wir so spielen, dann gewinnen wir gegen Coburg."

    Ein Erfolg am Freitag wäre wichtig, um den begehrten achten Platz zu verteidigen. "Wir wollen unbedingt Achter werden, um in den Pre-Play-offs Heimvorteil zu haben", sagt Trainer Hauser. Auf diesen Rang schielen auch Mitteldeutschland und eben Coburg, auf die der GeilsteClubderWelt nur einen Zähler Vorsprung hat. Die Spiele gegen die direkten Konkurrenten sind daher gnaz entscheidend. 

    An Coburg hat der GCDW gute Erinnerungen: Ende Oktober feierten die Herrschinger beim 3:1 ihren ersten Sieg in der VBL überhaupt. Damals hatte der GCDW allerdings mächtige Probleme mit den Aufschlägen von Itamar Stein. Der Diagonalspieler fehlt wegen seiner langwierigen Rückenverletzung voraussichtlich noch bis Ende Februar, trotzdem sind die VSG-Volleyballer nicht zu unterschätzen. Jüngst gab es in Rottenburg beim 2:3 immerhin einen Punktgewinn zu bejubeln. 

    Das zweite Spiel gegen den TV Bühl ist dann die Zugabe. Der Tabellensechste hat zwei Spiele weniger ausgetragen, rechnerisch könnten sich die Nordbadener daher auf Platz vier einreihen. Das scheint durchaus dem Leistungsvermögen zu entsprechen, denn die TV-Volleyballer verfügen über einen starken Block. Und dass die Bühler in dieser Saison im CEV-Pokal antreten durften, spricht Bände. Im Hinspiel unterlag der GCDW mit 0:3, konnte im Angriff keine Durchschlagskraft aufbauen. Damit dies besser wird, hat Herrschings Trainer Max Hauser gegen Berlin alle Spieler eingesetzt. "Ich habe allen Spielpraxis verschafft, weil wir dieses Wochenende zwei Spiele haben. Da ist es wichtig, dass alle im Spielrhythmus sind."

    Der Rahmen stimmt in jedem Fall. An beiden Tagen gibt es wieder die berühmte Hüttengaudi rund um die GCDW-Arena. Nun muss sich zeigen, ob die sportlichen Planungen aufgehen: Jetzt gilt´s!

    29.01.2015 09:53
  • "Uns fehlten heute die Wechselmöglichkeiten". Potsdam unterliegt mit 0:3 dem MTV Stuttgart
    SC Potsdam vs. Allianz MTV Stuttgart, 28.01.15, 1. BLF
    Mit 0:3 (18:25; 21:25; 21:25) unterlag der SC Potsdam am Mittwochabend dem Tabellenzweiten MTV Stuttgart in der heimischen MBS-Arena. Dabei kam die Hiobsbotschaft schon vor dem ersten Ballwechsel. Angreiferin Nikola Radosova fiel wegen eines Magen-Darm-Infekts kurzfristig aus. Da Jessica Rivero (Fußverletzung), Bernarda Cutuk (Schulterprobleme), Sophie Dreblow (Erkältung) und Antonia Klamke ebenso nicht einsatzfähig waren, dezimierte sich der Potsdamer Kader auf gerade einmal 9 Spielerinnen.
    Potsdams Neuzugang Nadja Schaus sorgte für Alternativen im Angriff, konnte die Niederlage gegen Stuttgart aber auch nicht verhindern. (Foto: Nicol Marschall)

    Mit 0:3 (18:25; 21:25; 21:25) unterlag der SC Potsdam am Mittwochabend dem Tabellenzweiten MTV Stuttgart in der heimischen MBS-Arena. Dabei kam die Hiobsbotschaft schon vor dem ersten Ballwechsel. Angreiferin Nikola Radosova fiel wegen eines Magen-Darm-Infekts kurzfristig aus. Da Jessica Rivero (Fußverletzung), Bernarda Cutuk (Schulterprobleme), Sophie Dreblow (Erkältung) und Antonia Klamke ebenso nicht einsatzfähig waren, dezimierte sich der Potsdamer Kader auf gerade einmal 9 Spielerinnen.

    "Uns fehlten heute die Wechselmöglichkeiten", sagte Nadja Schaus nach dem Spiel. Schaus wurde erst in der vergangenen Woche von den Potsdamern verpflichtet und bekam sogleich in ihrem zweiten Spiel für den SC Potsdam eine wichtige Rolle im Angriff. "Im ersten Satz habe ich ziemlich viel Unruhe ins Team gebracht", gestand die 30-Jährige, die keinen guten Tag in der Annahme erwischte. Im Angriff sorgte sie dafür umso mehr für Alternativen zur Topscorerin Michala Kvapilová, auf die sich die Gegner immer besser einstellen können. So ging der erste Punkt des Abends auch gleich auf das Konto der neuen Nummer 6, Nadja Schaus. Beim 8:4 zur ersten technischen Auszeit legte der MTV Stuttgart schon einmal ordentlich vor. Doch die Potsdamer Spielerinnen kämpften sich wieder heran und konnten durch drei Asse mit 14:12 an den Gästen vorbeiziehen. In der Schlussphase des ersten Satzes kam es dann vermehrt zu Abstimmungsfehlern in der Potsdamer Annahme, die den Stuttgarterinnen leichte Punkte bescherten, sodass der erste Satz am Ende mit 25:18 auf das Konto der Gäste ging.

    Im zweiten Satz war es wieder Nadja Schaus, die den ersten Punkt für ihr Team machte. Ähnlich wie im ersten Satz lag Potsdam zur ersten technischen Auszeit dann wieder mit 3:8 hinten. Beim 4:10 wechselte Trainer Alberto Salomoni Ivonee Montaño für Lisa Gründing ein. Doch erst die Auszeit beim 4:11 sorgte für den nötigen Wachrüttler auf Potsdamer Seite. Eine Aufschlagserie von Seomara Sainz inklusive ihres zweiten Asses brachte die Gastgeberinnen wieder auf 10:11 heran. In der Mitte des zweiten Satzes kam es immer wieder zu sehr langen Ballwechseln, die für den Kampfgeist und den Willen beider Mannschaften sprachen. Doch die Big Points gingen meistens auf das Stuttgarter Konto, sodass diese sich erneut mit 14:17 absetzen konnten. Es folgte eine Aufholjagd der Potsdamerinnen, die an diesem Abend unermüdlich fighteten. Montaño punktete zum vielumjubelten Ausgleich von 19:19. Doch wieder waren es die Stuttgarterinnen, die die wichtigen Punkte holen konnten und am Ende durch einen Aufschlag von Montaño ins Netz auch den zweiten Satzpunkt mit 25:21 gewannen.

    Vor 728 Zuschauern legte der SC Potsdam im dritten Satz noch einmal richtig los. Mit 5:1 erarbeiteten sie sich einen ersten größeren Vorsprung. Beim 11:11 war Stuttgart dann aber wieder dran. Der dritte Satz ging hin und her: 13:14, 18:16, 18:20. Besonders die gebeutelten Potsdamer Spielerinnen opferten sich richtig auf, nur wurden sie am Ende leider nicht belohnt. Mit 25:20 machte Stuttgart den Sack mit einem deutlichen 3:0 zu.

    SC-Potsdam-Trainer Alberto Salomoni, der noch am Vortag davon geredet hatte auch gegen Stuttgart einen Punkt holen zu wollen, war angesichts der Personalsituation dennoch zufrieden mit seiner Mannschaft: "Ich muss meiner Mannschaft heute ein großes Kompliment machen. Sie haben alles versucht und eine gute Gegenwehr geliefert. Wir hatten heute kaum Wechselmöglichkeiten und haben in unserem Rahmen alles ausgeschöpft."

    "Es ist schade. Wir haben uns im Training im Laufe der Woche echt gesteigert", erzählte Nadja Schaus, die nach dem Spiel als wertvollste Spielerin ausgezeichnet wurde. "Aber Niki (Nikola Radosova) hat uns heute echt gefehlt. Oder irgendeine andere Spielerin zum Wechseln."

    Der SC Potsdam steht zwar trotz der Niederlage weiterhin auf dem 6. Tabellenrang, doch Aachen konnte mit seinem 3:0-Sieg gegen Köpenick den Abstand auf einen Zähler verkürzen. In den verbleibenden vier Spielen wird es ein hartes Rennen um die fünften und sechsten Tabellenplätze, die gleichzeitig die direkte Qualifikation für die Play-Offs bedeuten, geben. Der USC Münster (28 Punkte), Potsdam (27) und Aachen (26) können sich noch berechtige Hoffnungen darauf machen.

    Am Samstag steht das Spiel gegen den VCO für die Potsdamerinnen auf dem Programm. Dort heißt es auf jeden Fall drei Punkte zu holen. 

    29.01.2015 09:47
  • SVG gibt sich keine Blöße!
    SVG Lüneburg vs. VCO Berlin, 28.01.15, 1. BLM
    Lange tat sich die SVG Lüneburg schwer gegen die Jungen Wilden vom VC Olympia Berlin. Ja sogar einen Satzball erspielten sich die Berliner im ersten Durchgang gegen die SVG Lüneburg. Doch die SVG wäre wohl nicht die Mannschaft der Stunde, wenn Sie nicht auch für diese Problemstellung eine Lösung wüsste. Allen voran Libero Immo Brüggemann, der heute für Erik Mattson spielte, wusste zu überzeugen und spielte bei gegnerischem Satzball einen riskanten, aber auch gekonnten Überkopf-Ball auf MVP René Bahlburg. Mit einem Ass machte Mittelblocker Michel Schlien dann den Satgewinn perfekt (27:25).
    Immo Brüggemann machte ein starkes Spiel! (Foto: SVG Lüneburg)

    Lange tat sich die SVG Lüneburg schwer gegen die Jungen Wilden vom VC Olympia Berlin. Ja sogar einen Satzball erspielten sich die Berliner im ersten Durchgang gegen die SVG Lüneburg. Doch die SVG wäre wohl nicht die Mannschaft der Stunde, wenn Sie nicht auch für diese Problemstellung eine Lösung wüsste. Allen voran Libero Immo Brüggemann, der heute für Erik Mattson spielte, wusste zu überzeugen und spielte bei gegnerischem Satzball einen riskanten, aber auch gekonnten Überkopf-Ball auf MVP René Bahlburg. Mit einem Ass machte Mittelblocker Michel Schlien dann den Satgewinn perfekt (27:25).

    Und mit guten Aufschlägen erspielte sich die SVG dann auch im zweiten und dritten Satz hohe Führungen und holte am Ende mit 3:0 (27:25;25:14;25:11) verdient und verhältnismäßig entspannt die nächsten drei Punkte nach Lüneburg. "Ich denke wir haben eine der stärksten Aufschlagmannschaften der Liga, mit zum Teil etwas unkonventionellen Aufschlägern", sagte dann auch SVG Trainer Stefan Hübner. Mit diesem Sieg hat die SVG Lüneburg nun neun Spiele in Folge gewonnen und kann den Topspielen gegen Düren, Bühl und Friedrichshafen entspannt entgegensehen. "Ich freue mich richtig auf diese drei Spiele. Das werden noch einmal richtige Highlights, bei denen wir schauen wollen was geht", blickt der Sportliche Leiter und Co-Trainer Bernd Schlesinger voraus.

    29.01.2015 08:42
  • DSC wahrt trotz Niederlage die Chance auf die Runde der besten Zwölf
    Dresdner SC
    Die Volleyballerinnen des Dresdner SC haben sich trotz der Niederlage am Mittwochabend in Moskau einen Platz unter den drei besten Dritten aller Pools in der 2015 CEV DenizBank Volleyball Champions League gesichert. Das Team von Trainer Alexander Waibl unterlag im letzten Gruppenspiel mit 0:3 (17:25, 21:25, 18:25) bei Dinamo Moskau.
    Die US-Amerikanerin Cursty Jackson gehörte am Mittwochabend zu den Besten beim DSC (Foto: CEV)

    Die Volleyballerinnen des Dresdner SC haben sich trotz der Niederlage am Mittwochabend in Moskau einen Platz unter den drei besten Dritten aller Pools in der 2015 CEV DenizBank Volleyball Champions League gesichert. Das Team von Trainer Alexander Waibl unterlag im letzten Gruppenspiel mit 0:3 (17:25, 21:25, 18:25) bei Dinamo Moskau. Aller Voraussicht nach ist der DSC damit aber dennoch für das 12er Play-Off qualifiziert. Den Weg in die Challenge Round des CEV Cups muss der deutsche Meister nur antreten, wenn es unerwartet keinen Ausrichter (aus den 13 qualifizierten Teams) für das Final Four Turnier gibt. Ob es einen Ausrichter gibt und wer dies ist, wird am Mittwoch um 11.30 Uhr bei der Auslosung in Luxemburg bekannt gegeben.

    Nach 80 Minuten verwandelte Yana Scherban den ersten Matchball der Russen zum Sieg. Beste Scorerin auf Seiten des DSC war Lisa Izquierdo mit 14 Punkten, vor Kristina Mikhailenko mit 13 Zählern. "Ich denke, wir haben gut gekämpft, aber auch viele unnötige Fehler gemacht. Dinamo Moskau hat diese gnadenlos ausgenutzt. Moskau ist eine sehr starke Mannschaft und am Ende war es einfach nicht genug, um dieses Top-Team genügend unter Druck zu setzen", fasste DSC-Kapitän Myrthe Schoot die Partie zusammen.

    Diese Ansicht teilt auch Cheftrainer Alexander Waibl: "Heute wurden uns unsere Grenzen aufgezeigt. Wir haben viele gute Aktionen gezeigt, aber unterm Strich war heute nicht mehr drin." Trotz der Niederlage am Mittwoch konnte seine Mannschaft zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte drei Erfolge in der Gruppenphase bejubeln.

    Prominente Unterstützung erhielten die DSC-Damen von Dresdens erstem Bürgermeister Dirk Hilbert sowie zwölf mitgereisten Sponsoren. Mit dabei waren u.a. der DSC-Premiumsponsor von der KÖRNER Rohr und Umwelt GmbH.

    Dresdens erster Bürgermeister Dirk Hilbert hatte am Rande des DSC-Auswärtsspiels in Moskau einen Empfang mit der russischen Außenhandelskammer im Sportkomplex Druschba veranstaltet. Er und die Gäste besuchten nach dem Empfang das DSC-Spiel.

    29.01.2015 08:04
  • VT Aurubis Hamburg ringt USC Münster nieder
    USC Münster vs. VT Aurubis Hamburg, 28.01.15, 1. BLF
    VT Aurubis Hamburg hat am Berg Fidel den USC Münster mit 3:2 (12:25, 23:25, 27:25, 25:18 und 16:14) in zwei Stunden und zwei Minuten niedergerungen. Dabei durchlebten 883 Zuschauer ein Wechselbad der Gefühle, sahen dabei ähnlich wie im Hinspiel ein taktisch hochklassiges Volleyballspiel. VT Aurubis Hamburg brauchte etwas Anlaufzeit, um sich als Team, das auf drei Positionen verändert agierte, zu finden. Letztendlich wurde der Ausfall von Jennifer Lundquist und Saana Koljonen durch Veronika Kettenbach und Laura Mathias bestens kompensiert. Außerdem fand sich Hamburgs neue Angreiferin Dana Cranston schnell ins Team ein.
    Dana Cranston (5) hat sich gut ins Team eingefunden (Foto: VT Aurubis Hamburg, Christel Opitz-Lüders)

    VT Aurubis Hamburg hat  am Berg Fidel den USC Münster mit 3:2 (12:25, 23:25, 27:25, 25:18 und 16:14) in zwei Stunden und zwei Minuten niedergerungen. Dabei durchlebten 883 Zuschauer ein Wechselbad der Gefühle, sahen dabei ähnlich wie im Hinspiel ein taktisch hochklassiges Volleyballspiel. VT Aurubis Hamburg brauchte etwas Anlaufzeit, um sich als Team, das auf drei Positionen verändert agierte, zu finden. Letztendlich wurde der Ausfall von Jennifer Lundquist und Saana Koljonen durch Veronika Kettenbach und Laura Mathias bestens kompensiert. Außerdem fand sich Hamburgs neue Angreiferin Dana Cranston schnell ins Team ein.

    Zuspielerin Jennifer Lundquist hatte sich am Montag beim Training am Sprunggelenk verletzt und konnte ihr Team daher nur mental unterstützen. Auch Saana Koljonen ist derzeit angeschlagen und stand ihrem Team daher ebenfalls nicht zur Verfügung.

    Einen Tag vor der Partie in Münster ist Dana Cranston, ebenfalls kanadische Nationalspielerin neu zum Team gestoßen. Die 191 cm große Universalangreiferin ist von VT Aurubis Hamburg für den Rest der Saison dank der großzügigen Unterstützung der Aurubis AG verpflichtet worden, um die Durchschlagskraft im Angriff zu erhöhen. Bereits bei ihrem ersten Einsatz konnte die 23 Jahre alte Nationalmannschaftskollegin von Lucy Charuk und Jennifer Lundquist zeigen, dass der Hamburger Angriff mit ihr in den kommenden Wochen variabler und druckvoller werden wird. Sie brachte es heute bei ihrem zeitweiligen Einsatz schon auf neun Punkte. Vor allem Anna Hoja, die sich in ihrer volleyballerischen Heimat sichtlich wohl fühlte und von Münsters Trainer Axel Büring zur MVP gewählt wurde, steigerte sich im Spielverlauf Zusehens und kam am Ende auf dreizehn Punkte. Damit unterstützte sie die fast schon gewohnt stark agierenden Sara Shaw (12), Alexis Olgard (13) und Lucy Charuk (14).

    Auf Münsters Seite überragte Julia Schäfer mit 32 (!) Punkten alle anderen Aktiven deutlich. Trotz des starken Starts ihres Teams konnte letztendlich auch sie nicht verhindern, dass VT Aurubis Hamburg nach 0:2-Satzrückstand das Spiel drehte und Münster mit zwei sehr wichtigen Punkten wieder verließ.

    MVP-Hamburg: Anna Hoja (4) - - - MVP-Münster: Julia Schäfer (16)

    29.01.2015 01:29
shoepassion

L.E. Volleys: Abhaken und weiter machen

L.E. Volleys vs. TV 05 Waldgirmes, 31.01.15, 2. BLSM

Leipziger Bundesliga-Volleyballer empfangen in der Grube den TV 05 Waldgirmes: Es war schon ein bitteres Ende in Dachau. Den Sieg im Sack und doch verloren. Aber so ist es. Manchmal hat so ein Sack eben ein Loch und das Eingepackte saust dann, wenn man nicht aufpasst, unten gleich wieder raus. Und so wurde aus einer 2:0-Satzführung und zwei Matchbällen im vierten Satz, ein 2:3 und aus drei Punkten nur einer. Am kommenden Samstag darf so etwas nicht passieren. Denn da stehen die Akteure der L.E. Volleys unter heimischer Beobachtung.

30.01.2015 12:59

USC II vs. VCO: Ein System-Vergleich

USC Münster II vs. VCO Schwerin, 01.02.15, 2. BLNF

Der USC Münster II wappnet sich für den Doppelschlag am kommenden Wochenende: Die Zweitliga-Mannschaft vom Bundesstützpunkt erwartet am Samstag den TSV Rudow Berlin und tags drauf das VC Olympia-Ensemble vom Stützpunkt Schwerin. Ein straffes Programm – aber natürlich auch die Möglichkeit, binnen 24 Stunden sechs Punkte zu generieren.

30.01.2015 12:55

USC II vs. Rudow: Kräftemessen der Systeme

USC Münster II vs. TSV Rudow Berlin, 31.01.15, 2. BLNF

Der USC Münster II wappnet sich für den Doppelschlag am kommenden Wochenende: Die Zweitliga-Mannschaft vom Bundesstützpunkt erwartet am Samstag den TSV Rudow Berlin und tags drauf das VC Olympia-Ensemble vom Stützpunkt Schwerin. Ein straffes Programm – aber natürlich auch die Möglichkeit, binnen 24 Stunden sechs Punkte zu generieren.

30.01.2015 12:52

Das Derbygespenst geistert schon

TSV GA Stuttgart vs. Oshino Volleys Eltmann, 31.01.15, 2. BLSM

Der TSV Georgii Allianz spielt am Samstag zur frühen Stunde gegen die Oshino Volleys Eltmann und ist gute damit beraten die Gedanken an das darauffolgende Wochenende auszublenden.

30.01.2015 12:09

„Bonus-Punkt“ beim Rangzweiten? Rote Raben wollen in Stuttgart ihren Aufwärtstrend fortsetzen

Allianz MTV Stuttgart vs. Rote Raben Vilsbiburg, 31.01.15, 1. BLF

Nächster dicker Brocken für die Roten Raben: Drei Tage nach dem Heimspiel gegen den Tabellendritten Schweriner SC gastiert das Vilsbiburger Volleyball-Bundesliga-Team am Samstag (19.30 Uhr, SCHARRena) beim Rangzweiten Allianz MTV Stuttgart. Auch hier geht die Truppe von Trainer Jonas Kronseder als Außenseiter aufs Feld, aber sie will sich so teuer wie möglich verkaufen und sollte an einem guten Tag mit etwas Glück durchaus in der Lage sein, aus der stimmungsvollen Halle im Bauch des Stuttgarter Fußballstadions (wo um 15.30 Uhr der VfB gegen Mönchengladbach spielt) etwas Zählbares mitzunehmen.

30.01.2015 11:57

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