• VCO Berlin Frauen: Erster Sieg in der 1. Bundesliga Frauen für den VCO Berlin
    VCO Berlin vs. VolleyStars Thüringen, 21.12.14, 1. BLF
    Am vierten Advent ging es im Sportforum weder besinnlich noch zartbesaitet vonstatten. Die VolleyStars Thüringen rückten unterstützt von ihrem Fanclub mit Pauken und Trompeten an und der VCO Berlin feierte seinen ersten Saisonsieg mit 3:2 (26:24, 20:25, 17:25, 26:24, 15:6).
    Erster Sieg der VCO-Mädels (Foto: VCO Berlin)

    Am vierten Advent ging es im Sportforum weder besinnlich noch zartbesaitet vonstatten. Die VolleyStars Thüringen rückten unterstützt von ihrem Fanclub mit Pauken und Trompeten an und der VCO Berlin feierte seinen ersten Saisonsieg mit 3:2 (26:24, 20:25, 17:25, 26:24, 15:6).

    Die VCO-Mädels konnten trotz gegnerischem Trommelwirbel im Spiel gegen die VolleyStars einigen Druck auf die Gastmannschaft aufbauen. Knapp, aber beständig, lagen sie bereits im ersten Satz durchgängig in Führung. Insbesondere die Aufschläge und Angriffe machten es dem Gegner schwer, ins Spiel zu kommen. Die erste Auszeit folgte beim 14:11 für den VCO durch Gästetrainer Sebastian Leipold. Obwohl der Block vom VCO Berlin gut stand (drei "Kill-Blocks"), ließen sich die Gäste nicht abschütteln. Annalena Grätz wurde für Außenangreiferin Lene Scheuschner eingewechselt und Bundestrainer Jens Tietböhl nahm seine erste Auszeit und beim 21:21 die zweite. Die Maßnahmen zeigten Wirkung und der VCO erarbeitete sich zwei Satzbälle beim 24:22. Die Thüringer Damen konterten stark und egalisierten auf 24:24. Die VCO-Juniorinnen hielten dagegen und holten sich den Durchgang mit 26:24.                                          

    Den zweiten Satz begannen die VCO-Mädles schwungvoll und erspielten sich eine 5:1-Führung. Die erste technische Auszeit beim Spielstand von 8:5 ermöglichte den VolleyStars Thüringen zu Kräften zu kommen. Sie erkämpften sich den 9:9-Ausgleich und auch die Führung zum 15:12. Bundestrainer Jens Tietböhl entschied sich im Doppel-Spielerwechsel Diagonalangreiferin Nele Iwohn und Zuspielerin Victoria Bura aufs Spielfeld zu bringen. Die Thüringer blieben dennoch in Führung und beim Spielstand von 18:21 nahm die Heimmannschaft ihre Auszeit. Ein Rückwechsel der Spielerinnen konnte in der Endphase an der gegnerischen Dominanz nichts mehr rütteln. Beim Spielstand von 25:20 holten sich die VolleyStars Thüringen den Satz.

    Ein wackeliger Start vom VCO Berlin ließ die Gastmannschaft in Durchgang drei mit 7:3 in Führung gehen. Die Juniorinnen fanden in ihrer Heimhalle zurück ins Spiel und glichen nach gekonnten Abwehraktionen von Libera Claire Bertram zum 11:11 aus. Den Druck aus dem ersten Satz konnten sie damit aber nicht wieder herstellen. Die zweite technische Auszeit erfolgte beim Spielstand von 13:16 und das Satzende folgte bereits beim 17:25.

    Im vierten Satz war spürbar: Der VCO wollte sich nicht so einfach geschlagen geben. Der Punktestand von 4:0 ließ Hoffnungen aufkeimen und mit drei Punkten in Führung ging es in die erste technische Auszeit. Der Druck wurde durch gekonnte Hinterfeldangriffe und einem jetzt sehr stabilen Spiel der Juniorinnen hoch gehalten. Bis zum Spielstand von 14:8 war es der VCO Berlin, der den Ton angab. Die gegnerische Mannschaft wollte aber keineswegs den Gegner ziehen lassen und konterte. Es entwickelte sich ein offener Schlagabtausch und Thüringen holte sich den ersten Matchball beim 24:23 aus Sicht der Gäste. Die Nerven versagten und der Aufschlag segelte ins Netz. Der VCO Berlin machte es besser. Kapitänin Luisa Sydlik schlug erneut stark auf und zwei hart umkämpfte Ballwechsel später bejubelten die VCO-Spielerinnen ihren ersten Punktgewinn, den es für das Erreichen des Tiebreaks gibt.

    Die Nachwuchstalente spielten jetzt enorm dominant, der Widerstand der Gäste war gebrochen. Die später als wertvollste Spielerin ausgezeichnete Außenangreiferin Annegret Hölzig punktete nach Belieben. Der VCO Berlin gewann den Satz mit 15:6, somit das Spiel und zwei wichtige Punkte. Bundesstützpunktleiter Jörg Papenheim zeigte sich begeistert: "Es freut mich wahnsinnig für die Mädels, dass sie jetzt ebenso wie unsere Jungs ihr erstes Spiel gewonnen haben. Der Sieg kommt zur rechten Zeit, denn nach Weihnachten geht es für unsere Nationalspielerinnen zur wichtigen Weltmeisterschaftsqualifikation. Ich hoffe, dass sie den Schwung mitnehmen können und die Qualifikation schaffen."

    Der Kader des VCO: Josephine Dörr(2), Luisa Sydlik (3), Pauline Kunkler (6), Marie Schölzel (7), Annalena Grätz (8), Lene Scheuschner (9),  Annegret Hölzig (10),  Nele Iwohn(12), Kimberly Drewniok (13), Claire Bertram (14), Victoria Bura (17)

    MVP's der Partie: Annegret Hölzig (VCO Berlin) und Claudia Steger (Volley Stars Thüringen)

    Die nächsten Heimspiele der Damen vom VCO BERLIN:                                                  

    Samstag, den 24.01.2015 um 14:00 Uhr gegen Allianz MTV Stuttgart, Sportforum Berlin

    Sonntag, den 25.01.2015 um 15:00 Uhr gegen VC Wiesbaden, Sportforum Berlin

    22.12.2014 13:25
  • Münster bezwingt Potsdam mit 3:0
    USC Münster vs. SC Potsdam, 21.12.14, 1. BLF
    Und plötzlich tauchte er wie aus dem Nichts auf und tanzte – mit den Worten: "Das ist der USC, das ist der USC!" Jörg Adler, Präsident der Unabhängigen, ist bekannt für seine Gefühlsausbrüche. Am Sonntag überkam es ihn exakt um 16.14 Uhr.
    Julia Schaefer und Leonie Schwertmann (Foto: Jürgen Peperhowe)

    Und plötzlich tauchte er wie aus dem Nichts auf und tanzte - mit den Worten: "Das ist der USC, das ist der USC!" Jörg Adler, Präsident der Unabhängigen, ist bekannt für seine Gefühlsausbrüche. Am Sonntag überkam es ihn exakt um 16.14 Uhr. Mit 3:0 (27:25, 25:18, 25:19) hatten die Bundesliga-Mädels den SC Potsdam soeben aus der Halle am Berg Fidel manövriert - nach einer Gala-Vorstellung, in der Tugenden wie Moral, eiserner Willen, Kampfgeist und Disziplin mit Leben gefüllt wurden. Ja, der USC hatte einen Sahnetag erwischt und seinem Oberhaupt ein breites Grinsen ins Gesicht gezaubert. Und ganz nebenbei kräftig Werbung in eigener Sache betrieben: Am Samstag kommt es im Halbfinale des DVV-Pokals zum Duell mit Allianz MTV Stuttgart (20.00 Uhr). Münster ist gerüstet. Insbesondere für den Ansturm der Zuschauer. Die 1.427 vom Sonntag dürften nach dem begeisternden Auftritt in jedem Fall wieder dabei sein wollen.

    Trainer Axel Büring wirkte gelöst, hielt nach der Pressekonferenz hier und da ein kleines Pläuschchen und nahm die Glückwünsche für den überzeugenden Sieg entgegen. Einer mit Signalwirkung? "Zumindest einer, der uns positiv nach vorn blicken lässt", diktierte er der schreibenden Zunft in die Blöcke. Dieses 3:0 hat Libera Linda Dörendahl und Co. bis auf Platz sieben gespült. Alles gut nach der Zwischenbilanz von zehn Spielen.

    Knackpunkt des zweiten Aufeinandertreffens mit Potsdam innerhalb von drei Wochen (im Pokalviertelfinale hatte der USC am 3. Dezember mit 3:1 gewonnen) war die finale Phase des ersten Abschnitts, der 30 Minuten dauerte. Nur zwei Punkte trennten die Gäste vom Gewinn des ersten Satzes (23:18). Trainer Alberto Salomoni hatte bis dato alles richtig gemacht. Um dann doch noch ganz (spiel-)entscheidend Einfluss zu nehmen. Er wechselte mal eben munter durch - und spielte den USC-Mädels mächtig in die Karten. Plötzlich war die Souveränität, mit der Potsdam der ersten Abschnitt dominiert hatte, futsch. Die Antwort des USC war die einzig richtige. "Diese Moral, sensationell", entfuhr es Jörg Adler. Pünktchen für Pünktchen tastete sich Münster heran und hatte nach einem Schmetterball von Ashley Benson auf einmal den ersten Satzball, den Irina Kemmsies - ohne groß Anlauf zu nehmen - nutzte. Der Brustlöser, die Wende.

    Durchgang zwei wurde nach kleinen Anlaufschwierigkeiten zu einer klaren Sache für die USC-Mädels. Und die kleine Ines Bathen, mit ihren 1,71 Metern nicht gerade mit einem Gardemaß für Volleyballerinnen ausgestattet, kam groß raus. Ihre drei Punkte in Folge ließen nicht nur sie vor Freude hüpfen (24:18). Sarah Petrausch machte den Deckel drauf auf diesen zweiten Satz - 2:0. "Wir haben Mitte des Durchgangs unser Herz in die Hand genommen. Unser Schlüssel zum Erfolg", so die Analyse von Linda Dörendahl.

    Stabile Annahme, variables Angriffsspiel, klasse Aufschläge - im finalen Abschnitt legte der USC nochmals nach. Und Potsdam ergab sich in sein Schicksal. Die einfachsten Bälle wurden verschlagen, Münster hatte phasenweise leichtes Spiel und freut sich jetzt auf ein paar ruhige Tage. "Ich werde zur Familie ins Sauerland fahren", sagt Ines Bathen. Und fügt hinzu: "Dort werde ich Kraft tanken für das Pokalspiel gegen Stuttgart. Wir alle wollen ins Finale. Das wäre ein Traum." Dem ist nichts mehr hinzuzufügen. Halle in Westfalen - der USC Münster ist im Anflug auf das Gerry Weber Stadion.

    Quelle: Westfälische Nachrichten / André Fischer

    22.12.2014 11:40
  • Münster ist für Potsdam keine Reise wert
    USC Münster vs. SC Potsdam, 21.12.14, 1. BLF
    So hatte es sich der SC Potsdam ganz sicher nicht vorgestellt. Waren sie doch nach Münster gereist, um nach der 1:3-Pokalpleite im Viertelfinale, dieses Mal im Ligaspiel die drei Punkte mit nach Hause zu nehmen. Doch mit 0:3 fiel die Niederlage am Sonntagnachmittag gegen den USC Münster noch höher aus.
    Libera Lisa Rühl konnte mit ihrem SC Potsdam aus Münster wieder nichts Zählbares mitnehmen (Foto: SCP)

    So hatte es sich der SC Potsdam ganz sicher nicht vorgestellt. Waren sie doch nach Münster gereist, um nach der 1:3-Pokalpleite im Viertelfinale, dieses Mal im Ligaspiel die drei Punkte mit nach Hause zu nehmen. Doch mit 0:3 fiel die Niederlage am Sonntagnachmittag gegen den USC Münster noch höher aus.

    Als Favorit sind die Potsdamerinnen gegen den jetzigen Tabellensiebten ins Spiel gegangen. Und Lisa Rühl, Giulia Carraro, Bernarda Cutuk, Kathy Radzuweit, Nikola Radosova, Jessica Rivero und Michala Kvapilova begannen auch gut. Im ersten Satz lagen sie beim 8:4, 16:14 und 21:17 zu den technischen Auszeiten stets vorn. Beim 23:18 fehlten nur noch zwei Punkte zum Satzgewinn. Doch mit Moral, Willenskraft und den 1.471 Zuschauern in der Sporthalle Berg Fidel im Rücken holten die Gastgeberinnen Punkt für Punkt auf. Am Ende war es das Team von Trainer Axel Büring, das nach 30 Minuten beim 27:25 jubeln konnte.

    Unbeeindruckt des Satzverlustes spielten die Potsdamerinnen auch zu Beginn des zweiten Satzes munter auf. Sie führten mit 8:5. Zur zweiten technischen Auszeit lagen sie dann allerdings schon knapp mit 14:16 zurück. Trainer Alberto Salomoni reagierte und schickte Lisa Gründing für Kathy Radzuweit und Seomara Sainz für Jessica Rivero aufs Feld. Doch auch die Wechsel brachten die Münsteranerinnen nicht von ihrem Weg ab. Sie spielten des Satz konzentriert zu Ende und holten sich mit 25:18 auch den zweiten Satzpunkt des Sonntagnachmittags.

    Im dritten Durchgang sollten nun auf Potsdamer Seite Doreen Engel, Bernarda Cutuk, Lisa Gründing, Seomara Sainz, Jessica Rivero und Ivonee Montaño ihr Glück versuchen. Mit 3:8 zog Münster allerdings davon. Bis zum 14:14 kämpften sich die Potsdamerinnen zurück, ehe sie nicht mehr mithalten konnten und auch der dritte Satz mit 25:19 an die jubelnden Münsteranerinnen ging.

    Als wertvollste Spielerin wurde auf Potsdams Seite erneut Mittelblockerin Bernarda Cutuk gewählt, bei Münster erhielt Libera Linda Dörendahl diese Auszeichnung.

    Am Montag bat Salomoni das Team noch einmal zur Trainingseinheit, dann geht es für die Mädels und das Trainerteam in die kurze Weihnachtspause. Denn am 26. Dezember finden sich alle schon wieder in der MBS-Arena ein, um sich auf das letzte Saisonspiel des Jahres am 30. Dezember gegen den VC Wiesbaden vorzubereiten.

    22.12.2014 10:24
  • Stralsund: Niederlage zum Jahresabschluss
    SG Marmagen-Nettersheim vs. Stralsunder Wildcats, 20.12.14, 2. BLNF
    Es bleibt wie gehabt: Die Volleyballerinnen der Stralsunder Wildcats können gegen die Mannschaften der unteren Tabellenhälfte nicht gewinnen. Eine Woche nach dem Heimsieg gegen den Tabellenfünften Emlichheim mussten sich die Wildkatzen beim Tabellenzehnten SG Marmagen-Nettersheim mit 2:3 (18:25, 16:25, 25:20, 25:18, 10:15) geschlagen geben. Die Niederlage beim Aufsteiger aus der Eifel stand nach 115 Spielminuten fest.
    Zuspielerin Tanja Joachim wurde einmal mehr als MVP ausgezeichnet (Foto: PapadoXX-Fotografie)

    Es bleibt wie gehabt: Die Volleyballerinnen der Stralsunder Wildcats können gegen die Mannschaften der unteren Tabellenhälfte nicht gewinnen. Eine Woche nach dem Heimsieg gegen den Tabellenfünften Emlichheim mussten sich die Wildkatzen beim Tabellenzehnten SG Marmagen-Nettersheim mit 2:3 (18:25, 16:25, 25:20, 25:18, 10:15) geschlagen geben. Die Niederlage beim Aufsteiger aus der Eifel stand nach 115 Spielminuten fest.

    "Wir haben uns sehr gut in das Spiel zurückgekämpft, nachdem es in den ersten beiden Sätzen überhaupt nicht lief. Dann haben wir endlich Zugriff auf das Spiel bekommen", fasste Trainer André Thiel den Verlauf zusammen. Vor allem die Annahme hatte sich bei den Vorpommern ab dem dritten Satz stabilisiert und so konnte Zuspielerin Tanja Joachim ihre Angreiferinnen besser in Szene setzen. Die 250 Zuschauer sahen dann einen ganz stark umkämpften fünften Satz, in dem die Gastgeberinnen einen 2:5-Rückstand leider noch drehen konnten.

    Aber der Reihe nach: Viel vorgenommen hatten sich die Wildcats nach der 750 Kilometer-Anfahrt. Der Start ins Spiel glückte zunächst noch, denn mit einer 8:5-Führung ging es in die erste technische Auszeit. Danach dominierten jedoch die Gastgeberinnen, die wie erwartet auf ihre prominenteste Spielerin Angelina Hübner verzichten mussten und auch ihre bislang beste Angreiferin Anna Karthaus nicht aufbieten konnten. Vor allem mit den Aufgaben kamen die Stralsunderinnen in der Annahme aber überhaupt nicht zurecht. So waren die Sätze eins und zwei nach 24 bzw. 23 Spielminuten recht schnell entschieden. Dass es dann nicht zu einer deutlichen Drei-Satz-Niederlage kam, ist den Wildkatzen hoch anzurechnen.

    Denn ab dem dritten Satz hatten sie endlich etwas Zugriff auf das Spiel gefunden. Als Kirstin Sparr dann eine Aufschlagserie startete und aus einem 6:9-Rückstand eine 15:9-Führung machte, keimte wieder Hoffnung auf. Allerdings waren die Gastgeberinnen beim 17:17 wieder dran. Die Mädels von André Thiel fighteten jedoch zurück und holten sich nach 27 Spielminuten den verdienten Satzgewinn. Dieser gab den Wildkatzen deutlich Sicherheit und so konnte man sich gleich zu Beginn des vierten Satzes vom Gegner absetzen (12:8). Diese Führung schenkte man nun nicht mehr her und so war nach insgesamt 100 Spielminuten der Satzausgleich geschafft.

    Im Tiebreak ging es bis zur 5:2-Führung positiv weiter. Eine Auszeit von Trainerin Judith Pelzer brachte dann jedoch nochmals die Wende für den Aufsteiger. So blieb leider das gewohnte Bild: Die Wildcats verlieren wieder gegen ein Team der unteren Tabellenhälfte. Ganze fünf der bislang 14 Punkte konnten gegen diese Teams geholt werden. Dass mehr als Tabellenplatz sieben drin gewesen wäre, lässt sich leicht errechnen. So bleibt die Hoffnung, dass in der Rückrunde auch diese Spielen gewonnen werden können.

    22.12.2014 07:55
  • Friedrichshafen bei Rückrundenstart hellwach
    VfB Friedrichshafen vs. VSG Coburg/Grub, 21.12.14, 1. BLM
    Friedrichshafen entscheidet Rückrundenstart für sich. Klarer Erfolg gegen VSG Coburg/Grub.
    Friedrichshafen ist beim Rückrundenstart der Bundesliga gegen die VSG Coburg/Grub erfolgreich (Foto: Kram)

    Der VfB Friedrichshafen fährt zum Start der Rückrunde einen klaren Erfolg gegen die VSG Coburg/Grub.

    Stelian Moculescu, der Trainer des DVV-Pokalsiegers, vertraute dabei auf Außen-Annahmespieler Maarten van Garderen und Roland Gergye, Mittelblocker Maxi Gauna und Nick Vogel, Zuspieler Jan Zimmermann, Diagonalangeifer Adrian Gontariu und Libero Jenia Grebennikov. Schnell erspielte sich Friedrichshafen einen Vorsprung (8:5), den es allerdings nach der ersten technischen Auszeit wieder einbüßte (10:10). Kleine Unstimmigkeiten schlichen sich ein, doch der VfB blieb konzentriert und setzte sich dann, angeführt von Gauna im Aufschlag, wieder von Coburg ab (13:11, 15:11). Mit einem Ass von Gauna verabschiedeten sich die Häfler in die zweite technische Auszeit (16:11) und mit einem Ass meldeten sie sich aus dieser zurück (17:11). Ohne größere Probleme entschieden sie Satz eins für sich (25:14). 

    Weiterlesen auf: www.vfb-volleyball.de

    21.12.2014 20:05
  • SVG kämpft Mitteldeutschland nieder
    CV Mitteldeutschland vs. SVG Lüneburg, 20.12.14, 1. BLM
    Diese Mannschaft kann offenbar nichts umwerfen: 3:2 (25:20, 31:33, 26:24, 16:25, 15:13) gewann Volleyball ­Bundesligist SVG Lüneburg am Sonnabend vor 619 Zuschauern beim CV Mitteldeutschland, obwohl die Voraussetzungen für dieses Duell in Sachsen-­Anhalt alles andere als ideal waren. Denn neben den verletzten Falko Steinke und Scott Kevorken fiel mit Libero Erik Mattson kurzfristig eine dritte feste Größe aus (Magen­/Darm­Grippe). Trotzdem legte die ausgedünnte Mannschaft in einem Kraftakt über 2:16 Stunden Netto­Spielzeit eine Leistung hin, für die großer Respekt angebracht ist.
    Immo Brüggemann machte ein starkes Spiel (Bild: SVG Lüneburg)

    Diese Mannschaft kann offenbar nichts umwerfen: 3:2 (25:20, 31:33, 26:24, 16:25, 15:13) gewann Volleyball Bundesligist SVG Lüneburg am Sonnabend vor 619 Zuschauern beim CV Mitteldeutschland in der Jahrhunderthalle von Spergau, obwohl die Voraussetzungen für dieses Duell in Sachsen­-Anhalt alles andere als ideal waren. Denn neben den verletzten Falko Steinke und Scott Kevorken fiel mit Libero Erik Mattson kurzfristig eine dritte feste Größe aus (Magen­/Darm-­Grippe). Trotzdem legte die ausgedünnte Mannschaft in einem Kraftakt über 2:16 Stunden Netto-­Spielzeit eine Leistung hin, für die großer Respekt angebracht ist.

    Trainer Stefan Hübner, sonst eher ein nüchterner Analytiker, sprudelte dann auch kurz nach Spielschluss geradezu über vor Glück und Stolz: "Wahnsinn. Heute bin ich platt. Ohne Worte", brachte er zunächst nur hervor. Als der Coach sich ein wenig gesammelt hatte, lief das Geschehen noch einmal in Zeitraffer vor seinen Augen ab. "Da denkst du unter den gegebenen Umständen erst: wenn wir hier einen Satz holen, läuft es optimal. Und dann legen die Jungs so ein Spiel hin, einfach geil. Immo spielt grandios, Jannik auch mal wieder toll", lobte er die vermeintlichen Ersatzspieler Libero Brüggemann und Diagonalangreifer Pörner. Und er schwärmte weiter: "Und die anderen, Erfahreneren führen, wie René Bahlburg, der eine bombastische erste Hälfte spielt. Wenn ich mich nicht im vierten Satz bei der Aufstellung verzocke, gewinnen wir vielleicht sogar 3:1."

    Festzuhalten bleibt: In einer Anfangs­-Aufstellung, die so noch nicht auf dem Feld stand, legte die SVG einen ersten Satz hin, der den Betrachter einfach nur ungläubig staunen ließ. Was Tijmen Laane (Top­-Scorer und MVP, 23 Punkte), Bahlburg (20) und Pörner (17) im Angriff zeigten, war großes Kino, Block und Feldabwehr ließen die Gastgeber verzweifeln. Und das toppte Brüggemann noch, der nach einigen Kurzeinsätzen zum Aufschlag oder als zusätzlicher Annahmespieler erstmals in dieser Saison als Libero zum Zug kam. 75 % hieß seine Quote der angenommenen Bälle, 50 % davon perfekt.

    Satz zwei war dann eine ganz besondere Geschichte. Mitteldeutschland hatte den Anfangsschock verdaut, legte ein 9:2 vor, doch nach der zweiten technischen Auszeit hatte die SVG den Spieß auf 18:16 zu ihren Gunsten umgedreht. Und erarbeitete sich dann drei Satzbälle - die der Gegner abwehrte und konterte. Satzball Nummer fünf brachte - nach 36 Minuten allein für diesen Durchgang - den Ausgleich (33:31).
    So etwas kann einer Mannschaft einen Knacks geben - aber doch nicht der SVG Lüneburg. Obwohl beim Gegner nun mit Brzezinski (13 Punkte) ein neuer starker Diagonalangreifer (für Krol/8) aufs Feld kam. Doch Zuspieler Carlos Mora Sabaté & Co. wehrten nach ausgeglichenem Schlagabtausch den ersten Satzball ab und verwandelten selbst ihren ersten (24:26). Somit stand es zwischen dem CV Mitteldeutschland und den Gästen aus Lüneburg 1:2.

    Im zunächst eben so engen vierten Satz riss beim 12:12 der Faden. Auf 20:12 zogen die Hausherren davon, die SVG produzierte Fehler über Fehler, war völlig von der Rolle und verlor - auch so deutlich verdient - 16:25. Einige Spieler wirkten stehend k.o., die Niederlage schien schon vor dem fälligen Tiebreak besiegelt. Aber: "Ich glaube, wir sind ziemlich eklig zu spielen. Diese Mannschaft kommt einfach immer wieder zurück", brachte es Trainer Hübner auf den Punkt.

    Und diese Mannschaft ist auch clever. Bahlburg schlug immer wieder geschickt und Punkte bringend den gegnerischen Block an, Youngster Pörner traute sich auch schon Lupfer zu und machte selbst einige Blockpunkte, die Mittelblocker Michel Schlien (12 Punkte) und Patrick Kruse (8) waren kaum aus der Ruhe zu bringen. Zudem war unübersehbar, dass sich die Mannschaft unbedingt mit einem 3:2 und dem zweiten Punkt belohnen wollte - gelungen.

    SVG: Laane, Kruse, Bahlburg, Schlien, Sabaté, Pörner, Brüggemann; eingewechselt: Dolfo, Köhler.

    21.12.2014 19:24
shoepassion

Die „Piraten“ kommen in die Schmiede!

VSG Coburg/Grub vs. CV Mitteldeutschland, 23.12.14, 1. BLM

Am Tag vor Weihnachten wird eigentlich der Weihnachtsbaum geschmückt, dass am nächsten Tag das Christkind die Geschenke darunter legen kann. Ob es bei der VSG Coburg/Grub Geschenke in Form von Punkten für die Bundesligatabelle gibt, entscheidet sich ab 19:30 Uhr in der HUK-Coburg arena.

22.12.2014 22:45

VSG ohne Stein chancenlos gegen Rekordmeister Friedrichshafen!

VfB Friedrichshafen vs. VSG Coburg/Grub, 21.12.14, 1. BLM

Wie schon bei der Saisoneröffnung gab es auch in der ZF-Arena, in der sich knapp 2000 Zuschauer einfanden, für die VSG nichts zu holen. Die „Häfler“ die unter der Woche mit einem klaren 3:0-Sieg in der Volleyball Championsleague ihre derzeitige tollen Form bestätigten, zeigen von Beginn an, dass sie sich hier auf keine Spielereien einlassen wollen.

22.12.2014 22:41

Münster bezwingt Potsdam mit 3:0

USC Münster vs. SC Potsdam, 21.12.14, 1. BLF

Und plötzlich tauchte er wie aus dem Nichts auf und tanzte – mit den Worten: "Das ist der USC, das ist der USC!" Jörg Adler, Präsident der Unabhängigen, ist bekannt für seine Gefühlsausbrüche. Am Sonntag überkam es ihn exakt um 16.14 Uhr.

22.12.2014 11:40

Münster ist für Potsdam keine Reise wert

USC Münster vs. SC Potsdam, 21.12.14, 1. BLF

So hatte es sich der SC Potsdam ganz sicher nicht vorgestellt. Waren sie doch nach Münster gereist, um nach der 1:3-Pokalpleite im Viertelfinale, dieses Mal im Ligaspiel die drei Punkte mit nach Hause zu nehmen. Doch mit 0:3 fiel die Niederlage am Sonntagnachmittag gegen den USC Münster noch höher aus.

22.12.2014 10:24

Stralsund: Niederlage zum Jahresabschluss

SG Marmagen-Nettersheim vs. Stralsunder Wildcats, 20.12.14, 2. BLNF

Es bleibt wie gehabt: Die Volleyballerinnen der Stralsunder Wildcats können gegen die Mannschaften der unteren Tabellenhälfte nicht gewinnen. Eine Woche nach dem Heimsieg gegen den Tabellenfünften Emlichheim mussten sich die Wildkatzen beim Tabellenzehnten SG Marmagen-Nettersheim mit 2:3 (18:25, 16:25, 25:20, 25:18, 10:15) geschlagen geben. Die Niederlage beim Aufsteiger aus der Eifel stand nach 115 Spielminuten fest.

22.12.2014 07:55

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