• Hamburg will in Erfurt Spielpraxis sammeln
    VT Aurubis Hamburg
    Am kommenden Wochenende ist VT Aurubis Hamburg beim SWE-Cup in Erfurt zu Gast. Dort will das Team von Trainer Dirk Sauermann wichtige Spielpraxis sammeln und die Abstimmung im Team ausbauen. Insgesamt zwölf Mannschaften sind dabei.
    Auf der Bank will am Wochenende keine Spielerin sitzen, denn auf dem Feld geht's rund (Foto: freitag!)

    Am kommenden Wochenende ist VT Aurubis Hamburg beim SWE-Cup in Erfurt zu Gast. Dort will das Team von Trainer Dirk Sauermann wichtige Spielpraxis sammeln und die Abstimmung im Team ausbauen. Bei dem Turnier mit zwölf Mannschaften werden die Spielerinnen um Mannschaftsführerin Karine Muijlwijk zu sechs Einsätzen kommen. Gespielt wird über jeweils zwei Gewinnsätze in Vorrunde, Zwischenrunde und den abschließenden Platzierungsspielen.

    Aus der 1. Volleyball Bundesliga sind neben den Hamburgerinnen noch der Köpenicker SC, die VolleyStars Thüringen und der VC Wiesbaden am Start. Gegen die Wiesbadenerinnen bestreitet VT Aurubis Hamburg bereits am Freitagabend ein Trainingsspiel.

    In der Vorrundengruppe A trifft VT Aurubis Hamburg am Samstag auf die Gastgeberinnen SWE Volley-Team (Erfurt), VC Stralsund und die niederländische Mannschaft Tornado Geesteren. Gleich anschließend wird auch noch die Zwischenrunde absolviert.

    Am Sonntag werden dann die Platzierungsspiele in Dreiergruppen ausgetragen, sodass jedes Team noch zweimal auf dem Feld den Stand seiner Saisonvorbereitung testen kann. Für die Zweitligisten, deren Saison bereits am 19. September beginnt, wird es da schon etwas ernster als für die Erstligisten, die noch rund eineinhalb Monate Vorbereitungszeit vor sich haben.

    Trainer Dirk Sauermann skizziert seine Erwartungen an das Turnier wie folgt: "Bei diesem ersten Einsatz unter Wettkampfbedingungen geht es vor allem um die Weiterentwicklung als Team und eine individuelle Standortbestimmung. Die Ergebnisse an diesem Wochenende sind für mich nachrangig, dennoch streben wir in jedem Spiel natürlich ein Optimum an. In der jetzigen Phase beginnen wir möglichst viel Spielpraxis zu sammeln. Außerdem hat das Team auf und neben dem Feld Zeit und Gelegenheit, sich auch menschlich zu finden."

    03.09.2015 08:01
  • TVR: „Zukunftsprojekt Johannes Schief“
    TV Rottenburg
    Der TV Rottenburg hatten ihren Kader eigentlich schon als komplett vermeldet – jetzt kommt doch noch ein 13. Spieler hinzu. Der erst 17 Jahre junge TVR-Jugendspieler Johannes Schief wird in der neuen Saison in den Bundesligakader aufgenommen.
    Neuzugang beim TVR: Johannes Schief (Foto: Philipp Vollmer)

    Der TV Rottenburg hatten ihren Kader eigentlich schon als komplett vermeldet - jetzt kommt doch noch ein 13. Spieler hinzu. Der erst 17 Jahre junge TVR-Jugendspieler Johannes Schief wird in der neuen Saison in den Bundesligakader aufgenommen.

    Schon seit er denken kann geht Johannes Schief zu den Bundesligaspielen in die Paul Horn-Arena und feuert den TVR an. "Ich habe schon Tommy Welz zugeschaut, wie er auf dem Feld gezaubert hat", sagt der Abiturient. Als er 2013 selbst das Volleyballspielen beim TVR begonnen hat, war eben dieser Tommy Welz sein erster Trainer. Nur zwei Jahre später steht er selbst im Kader des schwäbischen Bundesligisten und träumt davon, auch mal im "Tollhaus der Liga" die Fans zu verzaubern.

    Der gebürtige Reutlinger begann seine sportliche Laufbahn auf dem Basketballfeld bei der TSG Reutlingen. Es folgte noch ein Ausflug an die Tischtennisplatte, bevor er mit 15 zum gelb-blauen Ball griff. "Volleyball war in unserer Familie immer ein Thema", blickt der 17-Jährige zurück, "meine Schwester spielt in der Regionalliga und ich war immer bei den Spielen in der Paul Horn-Arena. Ich bin froh, dass ich es dann irgendwann auch mal ausprobiert habe."

    Zumal er in den vergangenen Jahren auch noch einen richtigen Wachstumsschub bekommen hat, mittlerweile misst der Außenangreifer 2,01 Meter und es könnte noch höher hinaus gehen. Sein Talent blieb beim TVR nicht verborgen, schon nach einem halben Jahr wurde er von Landestrainer Michael Mallick in den baden-württembergischen Kader aufgenommen. Im Sommer 2014 hätte Rottenburgs neue Nummer 14 ins Volleyballinternat nach Frankfurt wechseln können. Zu diesem Zeitpunkt hatte aber auch schon TVR-Coach Hans Peter Müller-Angstenberger seine Fühler nach ihm ausgestreckt, "und ein Schulwechsel so kurz vor dem Abi kam nicht in Frage" begründet Schief seine Entscheidung  gegen den Gang in die Main-Metropole.

    Die Entscheidung für den TVR wird er nicht bereut haben: In der vergangenen Saison wurde er immer öfter ins Training der Bundesligamannschaft eingeladen und hat nun den Sprung ins Team geschafft. Das Abitur hat er vor wenigen Monaten am Reutlinger Friedrich-List-Gymnasium erfolgreich abgeschlossen und kann sich nun voll auf Volleyball konzentrieren. Der Fokus in der Trainingsarbeit liegt bei den Herren 1, Spielpraxis wird er im Landesligateam des TVR unter Coach Markus Nothdurft sammeln.

    Für Hans Peter Müller-Angstenberger ist die Arbeit mit Johannes Schief "ein Zukunftsprojekt". Er will dem jungen Spieler eine "Challenge" bieten, dass er sich zu einem Bundesligaspieler entwickeln kann. "Er bringt schon viele Dinge mit, die ihn zu einem Bundesligaspieler machen könnten, aber bis dahin müssen wir noch viel arbeiten." Dafür gibt sich Johannes Schief jetzt mindestens ein Jahr Zeit und wird sich voll auf seinen Sport konzentrieren. "Es ist eine tolle Chance, dass sich Johannes ohne den Druck von Schule oder Studium an das Bundesliganiveau gewöhnen kann. Er ist sehr fleißig und will den Sprung schaffen, wir freuen uns dass wir ihm die Möglichkeit dazu geben dürfen."

    Im Interview mit Philipp Vollmer spricht Johannes Schief von der Erfüllung seines Traums und was er sich von der starken Konkurrenz auf seiner Position abschauen will.

    Hallo Johannes, du hast 2013 mit Volleyball begonnen, jetzt stehst du in einem Erstligakader. Das kann doch eigentlich gar nicht sein?

    Johannes Schief: (lacht) Es ist unglaublich, wie schnell das ging und es kam alles sehr überraschend. Die Unterstützung vom Verein, von Freunden und der Familie ist enorm. Auch die Mannschaft hat mich super aufgenommen und hilft mir weiter, wo sie kann. Aber auch Menschen wie mein früherer Tutor haben mich immer unterstützt. Oder mein Opa, der mich immer zum Training fährt, wenn es klemmt.

    Wie ist dein Verhältnis zu Hans (Hans Peter Müller-Angstenberger, Anm. d. Red.), der dich schon lange beobachtet und begleitet?

    Schief: Hans kümmert sich sehr um mich, neben dem sportlichen z.B. auch im mentalen Bereich. Er hat mir immer das Gefühl gegeben, dass ich ihm als Spieler wichtig bin.

    Was haben Deine Eltern gesagt, als du ihnen von der Erstliga-Idee erzählt hast?

    Schief: (lacht) Die haben erst mal große Augen gemacht, damit hatte ja keiner gerechnet. Aber sie waren natürlich begeistert und haben die Idee Realität werden lassen.

    Kam es wirklich so überraschend?

    Schief: Na ja, es hatte damit begonnen, dass Hans mich mal im Training dabei haben wollte. Danach wurde es immer mehr und schließlich reifte die Idee, mich ins Team aufzunehmen. Eine größere Ehre gibt es natürlich nicht für einen Jugendspieler. Viele gehen nach dem Abi ins Ausland, ich konzentriere mich nun ein Jahr voll auf Volleyball.

    Der TVR ist auf der Außen Annahme Position mit Moritz Karlitzek, Dirk Mehlberg und Tom Strohbach ganz stark besetzt. Was willst du dir abschauen?

    Schief: Das ist wirklich der Wahnsinn. Wir kommunizieren sehr viel untereinander und jeder hilft mir. Für mich ist das großartig, denn alle drei spielen unglaublichen Volleyball. Ich will von ihnen lernen und mir einiges abschauen.

    Im Training liegt der Fokus bei Herren 1, bei den Spielen bei Herren 3 in der Landesliga. Was ist Euer Ziel?

    Schief: Mit den Herren 3 will ich die größten Erfolge feiern und würde gerne mit dem Team aufsteigen. Das Potenzial ist da. Da ich noch nicht so lange Volleyball spiele, brauche ich die Wettkämpfe.

    Was zeichnet für dich den TVR aus?

    Schief: Der TVR ist wie eine zweite Familie, es herrscht ein unglaublich gutes Verhältnis. Bisher läuft alles so, wie ich mir das vorgestellt hatte.

    Letzte Woche warst du beim Teambuilding auf der Alb mit dabei, als ihr einen Tag auf dem Acker u.a. Kartoffeln geerntet habt. Wie war das für dich?

    Schief: Das war mega gut, für mich persönlich und für die Mannschaft. Wir haben auf einem ganz anderen "Feld" etwas miteinander erarbeitet und die Teamprozesse optimiert. Zudem war es sehr spannend, was die Natur einem gibt und welche Arbeit dahinter steckt, bis bspw. eine Kartoffel im Suppentopf landet.

    Steckbrief:

    Name: Johannes Schief                             
    Geburtstag: 03.10.1997
    Geburtsort: Reutlingen
    Größe: 201 cm
    Nationalität: deutsch
    Position: Außen Annahme
    Bisherige Vereine: TV Rottenburg

    Der Kader des TV Rottenburg für die Saison 2015/16:

    Federico Cipollone (Z), Philipp Jankowski (Z), Sven Metzger (D), Willy Belizer (L), Hannes Elsäßer (L), Lars Wilmsen (MB), Tom Strohbach (AA), Friederich Nagel (MB), Moritz Karlitzek (AA), Dirk Mehlberg (AA), Felix Isaak (MB), Felix Orthmann (D), Johannes Schief (AA)

     

    02.09.2015 15:38
  • VCW startet Tagesticket-Verkauf
    VC Wiesbaden
    Am heutigen Dienstag, dem 1. September 2015, beginnt beim VC Wiesbaden der Verkauf von Tagestickets für die stimmungsvollen VCW-Heimspiele in der Bundesliga-Saison 2015/16. Ab genau zwölf Uhr sind die Eintrittskarten erhältlich.
    Die VCW-Spielerinnen Kaisa Alanko, Tanja Großer und Annalena Mach (v.l.) freuen sich auf viele Zuschauer in der neuen Saison (Foto: VCW)

    Am morgigen Dienstag, dem 1. September 2015, beginnt beim VC Wiesbaden der Verkauf von Tagestickets für die stimmungsvollen VCW-Heimspiele in der Bundesliga-Saison 2015/2016. Um genau zwölf Uhr mittags sind die Eintrittskarten für die Partien bis Dezember 2015, die in der modernen Sporthalle am Platz der Deutschen Einheit ausgetragen werden, erhältlich. Ebenfalls zu kaufen gibt es die Tickets für die besonders spannenden und attraktiven Begegnungen von Wiesbadens Volleyballerinnen im internationalen CEV-Cup und dem DVV-Pokal.

    "Am einfachsten bekommt man VCW-Eintrittskarten über unseren Online-Ticket-Shop unter www.vc-wiesbaden.de/tickets", erläutert Kim Sala, die beim VCW das Ticketing verantwortet. Alle Heimspiel-Eintrittskarten erhalten bereits das praktische RMV-KombiTicket, mit dem die kostenfreie und stressfreie An- und Abreise mit Bus und Bahn aus dem gesamten Rhein-Main-Verkehrsverbund möglich ist. Die Preise für Tagestickets zu VCW-Partien beginnen bereits bei sechs Euro. "In der letzten Saison waren im Schnitt mehr als 1.500 Zuschauer bei unseren Heimspielen. Wir wünschen uns, dass es in diesem Jahr noch mehr werden", hofft Sala. Die Sporthalle am Platz der Deutschen Einheit fasst bis zu 2.100 Zuschauer. "Die Fans", so Kim Sala abschließend, "sind für unsere Mannschaft enorm wichtig. Die Gänsehautatmosphäre und die fantastische Stimmung bei unseren Heimspielen überträgt sich sehr stark aufs Team."

    Dem VC Wiesbaden steht ein gleichermaßen spannendes wie schweres Auftaktprogramm bevor: Für Wiesbadens Volleyballerinnen beginnt die Saison am 17. Oktober 2015 um 19 Uhr mit einem Heimspiel gegen die Roten Raben aus Vilsbiburg. Die erste internationale Partie am Platz der Deutschen Einheit steigt dann am 28. Oktober 2015. Gegner im europäischen CEV-Cup ist die polnische Mannschaft Polski Cukier Muszyna. Im DVV-Pokal empfängt der VCW am 4. November 2015 Bundesliga-Aufsteiger NawaRo Straubing zum ersten K.o.-Spiel der Saison.

    Weitere Informationen zum Ticketangebot sowie die komplette Preisliste sind unter www.vc-wiesbaden.de/tickets zu finden. Der komplette Spielplan ist unter www.vc-wiesbaden.de einsehbar.

    31.08.2015 16:43
  • Unterhaltsamer Abend: Duell der Erstligisten
    NawaRo Straubing
    Straubing präsentierte sich am Samstagabend als Sportstadt. "Coole Jungs gegen heiße Mädels" lautete das Motto. NawaRo Straubing forderte die Eishockey-Spieler der Straubing Tigers im "Duell der Erstligisten" zu einem Volleyball-Match heraus.
    Beim Duell der Erstligisten Straubing Tigers und NawaRo Straubing kam der Spaß nicht zu kurz (Foto: Schindler)

    Straubing präsentierte sich am Samstagabend als Sportstadt. "Coole Jungs gegen heiße Mädels" lautete das Motto. Bundesliga-Neuling NawaRo Straubing forderte die Eishockey-Spieler der Straubing Tigers im "Duell der Erstligisten" zu einem Volleyball-Match heraus.

    Und, welch Überraschung, sie setzten sich mehr als souverän durch. Doch die Tigers, die eigentlich lieber Eis unter ihren Kuven haben, schafften gegen die NawaRo-Girls immerhin acht Puntke, verloren "nur" mit 8:25. "Dass wir gegen NawaRo chancenlos sind, war uns allen klar. Die Jungs haben sich mit den acht Punkten aber tapfer geschlagen", war Tigers-Coach Larry Mitchell sichtlich zufrieden mit dem Auftreten seiner Mannschaft. Nach dem ersten Satz wurden zwei weitere Sätze gespielt. Dann aber mit gemischten Teams, um für Chancengleichheit zu sorgen.

    Brandl, O'Connor und Wörle stechen hervor

    Auch NawaRo Straubings Co-Trainer Andreas Urmann konnte bei dem ein oder anderen Eishockey-Crack "ein gutes Ballgefühl" erkennen. So lobte der Aufstiegstrainer der Vorsaison etwa Thomas Brandl für seine Verteidigung oder auch Sean O'Connor. Dieser war übrigens wieder für einen Spaß gut und zog Thomas Brandl während eines Spielzugs die Hose runter. Tigers-Trainer Larry Mitchell meinte: "Man hat deutlich gesehen, wer von meiner Mannschaft schon öfter Volleyball gespielt hat und wer nicht."

    NawaRos Cheftrainer Guillermo Gallardo, der das Spiel als "super Veranstaltung" einstufte, war offenbar besonders angetan von der Leistung von Tigers-Angreifer Tobias Wörle, den er nach dem Spiel zum MVP wählte. Tigers-Coach Larry Mitchell entschied sich für Libera Kristin Hahn als wertvollste Spielerin bei NawaRo.

    Zwischen den Sätzen durften sich Vertreter der beiden Teams in zwei Wettbewerben messen. Bei den Angriffsschlägen kam bei den Tigers Connor James höher als seine Kollegen Maury Edwards und Stefan Loibl. Bei NawaRo setzte sich Alyssa Dibbern durch. Und beim "Bagger-Tennis" gewann das Team um Blaine Down und Connor James gegen Sebastian Osterloh, Thomas Brandl und Co.

    Spaß und verletzungsfreies Spiel im Vordergrund

    Vor den 400 Zuschauern stand eindeutig der Spaß im Vordergrund, da waren sich alle Beteiligten einig. Für die Tigers war es nach zwei Tagen in der Area47 in Österreich Anfang der Woche die nächste "Spaß-Einheit". Trainer Larry Mitchell ist es wichtig, neben der harten Vorbereitung auf dem Eis auch etwas in Sachen Teambuildiung zu machen. 

    "In Augsburg habe ich immer etwas gemacht. Auch hier habe ich zu Jason Dunham (Sportlicher Leiter, Anm. d. Red.) ziemlich früh gesagt, dass ich etwas fürs Teambuilding machen will, wenn es der Verein ermöglichen kann." Für ihn war am Samstag, also am Tag zwischen den beiden Testspielen gegen Hradec Kralove, zudem wichtig, dass sich kein Spieler verletzt hat.

    Auch die Spieler schätzen es, nicht Tag für Tag nur die Eisfläche und den Fitnessraum zu sehen. "Es ist wichtig, dass man einerseits auf dem Eis hart arbeitet, andererseits aber in der Kabine und neben dem Eis auch ein bisschen Spaß hat. Teambuilding-Maßnahmen wie die zwei Tage in Österreich oder das Volleyball-Match helfen da sicher", meinte etwa Neu-Tiger Mirko Höfflin. Er selbst hat bislang nur ab und an ein bisschen Beachvolleyball gespielt. Dennoch hätten er und die Mannschaft "auf jeden Fall viel Spaß gehabt. Das war eine gute Abwechslung."

    31.08.2015 15:37
  • "Molitor ist ein Aushängeschild für die VBL"
    VBL-News
     Katharina Molitor ist frischgebackene Weltmeisterin im Speerwerfen. Doch nicht nur die Leichtathletik-Gemeinde, auch die Volleyball Bundesliga fieberte mit. Denn Molitor spielt für Leverkusen auch in der 2. Bundesliga.

    Es war wahrscheinlich der Wurf ihres Lebens. Im Speerwurf-Finale der Leichtathletik-WM in Peking schleuderte Katharina Molitor am Sonntag im letzten Versuch ihr Wurfgerät auf 67,69 Meter. Das bedeutete persönliche Bestleistung und die WM-Goldmedaille - ihr erster internationaler Titel. 

    Ein sportliches Multi-Talent: Katharina Molitor vom TSV Bayer 04 Leverkusen (Foto: MOWY)

    Doch nicht nur die deutsche Leichtathletik-Gemeinde bejubelt diesen Erfolg, auch die Volleyball Bundesliga (VBL) und ihre Fans fieberten mit. Denn Molitor startet für den TSV Bayer 04 Leverkusen nicht nur im Bereich der Leichtathletik. In der 2. Volleyball Bundesliga geht sie für das Werksteam ans Netz, hat mit ihrer Mannschaft sogar schon in der höchsten Spielklasse aufgeschlagen.

    "Wir sind sehr stolz, mit Katharina Molitor eine so engagierte und vielseitige Sportlerin in unserer Liga zu haben. Sie ist ein Aushängeschild für die VBL", sagt Klaus-Peter Jung, Geschäftsführer der Volleyball Bundesliga und VBL-Präsident Michael Evers ergänzt: "Dieser Erfolg ist ihr Lohn für die harte Arbeit. Wir sind froh, dass Katharina die Liebe zum Volleyball trotz ihrer sportlichen Ambitionen und Erfolge im Speerwerfen nie verloren hat."

    Molitor ist eben ein Multi-Talent. Deswegen sieht die 31-Jährige den Volleyballsport neben dem Speerwerfen nicht als Doppelbelastung, sondern eher als sportlichen Ausgleich. "Es wäre bestimmt professioneller, sich auf eine Sportart zu konzentrieren, aber ohne das Volleyballspielen würde mir schon etwas fehlen. Die Mädels in meiner Mannschaft sind einfach super", sagt sie. Und auch der Volleyball Bundesliga würde eine Sportlerin wie Katharina Molitor mächtig fehlen.

    31.08.2015 12:33
  • Neuer Kapitän: Mona Elwassimy führt das Team
    Rote Raben Vilsbiburg
    Mit Mona Elwassimy als Kapitän gehen die Roten Raben in die Saison 2015/16. Dies gab Chefcoach Jonas Kronseder bekannt: „Wir haben uns beraten und sind zu der Entscheidung gekommen, dass Mona für diesen Posten sehr gut geeignet ist.“
    Cheftrainer Jonas Kronseder und Kapitän Mona Elwassimy wollen die Roten Raben in eine erfolgreiche Saison 2015/16 führen (Foto: Stolzenberg)

    Mit Mona Elwassimy als Kapitän gehen die Roten Raben in die Saison 2015/16. Dies gab Chefcoach Jonas Kronseder jetzt bekannt. "Wir haben uns im Trainerteam beraten und sind zu der Entscheidung gekommen, dass Mona für diesen Posten sehr gut geeignet ist", so Kronseder.

    Die 25 Jahre alte Zuspielerin, ergänzt der Trainer, sei in der Mannschaft bestens anerkannt. "Mona ist kommunikationsstark, sie kennt die Strukturen in Vilsbiburg und kann so das ideale Bindeglied zwischen den Trainern und dem Team sein." Unterstützung bekommt sie dabei von Lena Stigrot, die 20 Jahre alte Nationalspielerin solle als Stellvertreterin des Kapitäns bewusst "mehr Verantwortung übernehmen."

    Elwassimy empfindet es als Ehre und Verantwortung zugleich, ihr Team künftig aufs Feld führen zu dürfen. "Ich freue mich, dass mir die Coaches diese Aufgabe zutrauen", betont der neue Kapitän, "und werde mein Bestes dazu beitragen, dass unsere junge und talentierte Mannschaft zusammenwächst und wir gemeinsam mit den tollen Fans und dem hervorragenden Umfeld eine erfolgreiche und emotionale Saison spielen werden." 

    28.08.2015 10:09

SC Potsdam lädt zu den 4. Internationalen Potsdamer Volleyball Masters

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Spiele

Donnerstag, 15. Oktober 2015

18:30 Schwerin - Stuttgart -:-
MIKASA