• VC Wiesbaden gewinnt überlegen in Hamburg
    VT Aurubis Hamburg vs. VC Wiesbaden, 31.01.15, 1. BLF
    Sehr erfolgreich endete die intensive englische Woche mit vier Spielen für die VCW-Girls. Die Mannschaft war vom Trainerteam optimal eingestellt und hat das Ziel Andi Vollmers konsequent umgesetzt, „die starke Bilanz gegen Hamburg beizubehalten und wichtige Punkte für eine gute Playoff-Platzierung einzubringen“. Das Wiesbadener Team wurde seiner Favoritenrolle voll gerecht und nach 75 Minuten Spielzeit konnten drei Punkte und ein 3:0-Erfolg (25.15, 25:22, 25:17) auf der Habenseite verbucht werden.
    Karine Muijlwijk freut sich über den Sieg mit ihrem Team in Hamburg und wird mit der MVP-Medaille geehrt. Foto: Dtelf Gottwald

    Sehr erfolgreich endete die intensive englische Woche mit vier Spielen für die VCW-Girls. Die Mannschaft war vom Trainerteam optimal eingestellt und hat das Ziel Andi Vollmers konsequent umgesetzt, "die starke Bilanz gegen Hamburg beizubehalten und wichtige Punkte für eine gute Playoff-Platzierung einzubringen". Das Wiesbadener Team wurde seiner Favoritenrolle voll gerecht und nach 75 Minuten Spielzeit konnten drei Punkte und ein 3:0-Erfolg (25.15, 25:22, 25:17) auf der Habenseite verbucht werden. Das Ergebnis spiegelt für Vollmer "eine zum Teil klare Überlegenheit meines Teams in der Hansestadt" wider. Es gelang seiner Mannschaft, so Vollmer, "den Druck über alle drei Sätze hochzuhalten". Dem hatte der Neuntplatzierte VT Aurubis Hamburg, der nach dem Sieg in Münster Aufwind spürte, an diesem Abend vor 921 Zuschauern in der CU Halle wenig entgegenzusetzen.

    Die Wiesbadenerinnen hatten die mühsame 12-Stunden-Anreise mit Ankunft nachts um 01.30 Uhr im Hotel gut weggesteckt und gingen von Beginn an "konzentriert ans Werk", In der Synopse war sein Team für Andi Vollmer "vor allem im Außenangriff deutlich besser aufgestellt, ebenso im Aufschlag und Annahme mit niedriger Fehlerquote", Hamburg hatte an diesem Abend "nicht die Ballkontrolle und konnte trotz vieler Spieler- und Positionswechsel nicht dauerhaft auf einem hohen Niveau mitspielen".

    Auf Seiten der Gäste kam im zweiten Satz Julia Osterloh für Rebecca Schäperklaus, ansonsten verzichtete der Wiesbadener Coach auf Spielerwechsel. Die zuletzt verletzten bzw. erkrankten Pauliina Vilponen, Iveta Halbichova und Annalena Mach wurden nochmals geschont. Für das Spitzenspiel am kommenden Samstag gegen den Schweriner SC ist aber der gesamte Kader einsatzbereit. In dieser Endphase der Hauptrunde ist auch ein Blick auf die Tabelle erlaubt. Der VC Wiesbaden hat nach 18 Spielen 39 Punkte auf seinem Konto und kann von Aachen und Potsdam, die beide 19 Spiele absolviert haben, auch rechnerisch nicht mehr eingeholt werden. Das Minimalziel, die direkte Qualifizierung für die Playoffs, ist geschafft.

    Andi Vollmer startete mit Kaisa Alanko (Zuspiel), Regina Mapeli Burchardt und Tanja Großer (Außen), Jennifer Pettke und Rebecca Schäperklaus (Mitte), Karine Muijlwijk (Diagonal) und Izabela Śliwa (Libera). Ein Blick auf die Zwischenstände der Sätze zeigt Parallelen. In allen drei Durchgängen hatte der VC Wiesbaden den besseren Start, führte zur 1. technischen Auszeit klar. Im ersten Satz zog der Tabellenvierte über 16:9, 21:10 und 24:11 davon. Die Hamburgerinnen konnten noch vier Satzbälle abwehren, nach 22 Minuten war dieser Satz mit 25:15 entschieden. Mit 8:2 führten die Hessinnen in Durchgang zwei, jetzt kam die starke kämpferische Phase des Teams von Dirk Sauermann. Bis zum 22:22 war die Partie ausgeglichen, dann hatten die Gäste das bessere Ende auf ihrer Seite. Nach 49 Minuten hieß es 25:22. Auch im dritten Satz führten Regina Mapeli Burchardt & Co mit 8:2, ließen die Hamburgerinnen aber nicht mehr herankommen. Über 16:13 und 21:13 dominierten die Gäste diesen Durchgang und durften nach 75 Minuten den Satzgewinn mit 25:17 und den Sieg bejubeln.

    Topscorerinnen auf Wiesbadener Seite waren Karine Muijlwijk (17 Punkte), Regina Mapeli Burchardt (12 Punkte) und Tanja Großer (9 Punkte). Als MVP wurde auf Wiesbadener Seite Karine Muijlwijk ausgezeichnet, auf Hamburger Seite Natalia Cukseeva, die mit 15 Punkten erfolgreichste Angreiferin von VT Aurubis war.

    Jetzt hoffen Mannschaft und Trainer auf ein "volles Haus" beim Spitzenspiel gegen den Schweriner SC am kommenden Samstag, einem Highlight der Rückrunde.

    01.02.2015 11:21
  • Historische Serie der SVG gerissen
    SVG Lüneburg vs. SWD powervolleys DÜREN, 31.01.15, 1. BLM
    Neunmal in Folge war die SVG in Pflichtspielen ungeschlagen und sie wollte es auch in der Neuauflage des Pokalhalbfinals gegen die SWD Powervolleys Düren bleiben. Jede Serie findet jedoch einmal ein Ende und im Fall der SVG war es den Dürenern vorbehalten, diese Serie der Lüneburg im zehnten Spiel zu beenden.
    Carlos Mora Sabaté (l.) unterlag in einer umkämpften Partien den Dürenern mit einem starken Jan-Philipp Marks (rechts)

    Neunmal in Folge war die SVG in Pflichtspielen ungeschlagen und sie wollte es auch in der Neuauflage des Pokalhalbfinals gegen die SWD Powervolleys Düren bleiben. Jede Serie findet jedoch einmal ein Ende und im Fall der SVG war es den Dürenern vorbehalten ,diese Serie der Lüneburg im zehnten Spiel zu beenden. Verdient mit 3:1 (20:25;23:25;25:17;20:25) gewannen die von Michael Mücke trainierten Westfalen im wieder einmal ausverkauften Hexenkessel "Gellersenhalle" und haben nun beste Aussichten die Hauptrunde als Tabellendritter abzuschließen..

    Die SVG erwischte zwar noch einen relativ guten Start im ersten Satz, doch das eigentliche Vorzeigestück der Lüneburger, der Aufschlag, stand im Spiel gegen Düren nicht in einem vernünftigen Fehler-/Effektivitätsverhältnis. So hatte Düren zunächst wenig Mühe mit den Aufschlägen der Heimmannschaft und erzielte die SVG doch einmal einen Wirkungstreffer, folgte rasch der nächste Aufschlagfehler. Auf der anderen Seite schlugen die Gäste aggressiv und platziert auf. Allen voran MVP Sebastian Gevert und Jan-Philipp Marks setzten der SVG mit ihren Sprungaufschlägen stark zu. Die Folge: Die SVG Lüneburg rannte in den Sätzen eins, drei und vier bei allen technischen Auszeiten jeweils einem Rückstand hinterher. Waren die Lüneburger doch einmal nah dran aufzuholen, entschieden die Dürener die langen, wichtigen Ballwechsel zumeist für sich. In den ersten beiden Sätzen war es noch der starke Aussenangreifer Matthias Pompe, der die wichtigen Punkte, beispielsweise beim Stand von 24:23 im zweiten Satz erzielte. Im vierten Satz war es dann dem MVP Sebastian Gevert vorbehalten, den Sieg mit brachial geschlagenen Angriffen und seiner emotionalen Ausstrahlung einzutüten. 19 Punkte insgesamt erzielte der MVP insgesamt.

    Dabei spielte die SVG keinesfalls ein schlechtes Spiel. Jannik Pörner zeigte eine konstant gute Partie und wurde mit 18 Punkten Topscorer der Lüneburg. Und auch Mittelblocker Scott Kevorken war mit 12 seiner 14 Angriffe erfolgreich und brachte die SVG im dritten Durchgang mit zwei Blockpunkten in Folge auf den Weg zum Satzgewinn.

    " Aber Düren hat heute so gespielt, wie wir sie eigentlich im Pokalhalbfinale erwartet hatten. Starke Aufschläge und eine große Präsenz auf dem Feld zeichneten sie heute Abend aus. Sie haben gezeigt, dass sie zurecht auf dem dritten Tabellenplatz stehen. Düren ist eben in der Liga eines der Topteams", sagt SVG Geschäftsführer Andreas Bahlburg.

    Die vom Schnee geprägte Anreise der Dürener hatte dabei scheinbar keinen Einfluss auf das Spiel der Gäste. Insgesamt 24 Stunden waren die Dürener nach Lüneburg mit ihrem Reisebus unterwegs, inklusive nicht eingeplanter Hotelübernachtung an der Autobahn. "Wir sind Freitags um zwölf Uhr Mittags losgefahren und waren erst am Samstagmittag um 12 Uhr in Lüneburg. Wir haben, nachdem Nachts auf der Autobahn nicht mehr ging und wir bereits zwölf Stunden unterwegs waren, umdisponiert und kurzfristig ein Hotel unterwegs aufgesucht", sagt Dürens Trainer Michael Mücke.

    Was bleibt nun also für die SVG nach dieser Niederlage? Jede Menge positives, wenn es nach Cheftrainer Stefan Hübner geht: "Wir haben viele, viele Spiele im Januar gehabt und viele aufregende und tolle Wochen mit neun Siegen in Folge hinter uns. Das hätte uns vor der Saison keiner zugetraut, dass wir der erfolgreichste Aufsteiger in 40 Jahre Volleyball-Bundesliga werden. Diese Niederlage wirft uns deshalb nicht um oder bringt uns mental in Schwierigkeiten. Verlieren gehört zum Sport dazu, genauso wie das Gewinnen. Wir atmen jetzt erst einmal durch und dann haben wir mit Bühl und Friedrichshafen noch zwei weitere tolle Ligaspiele, ehe mit dem Pokalfinale und den Playoffs noch einmal ein ganz anderer, spezieller Abschnitt der Saison beginnt."

    Da die Netzhoppers nur noch theoretische Chancen haben die SVG einzuholen, ist die direkte Playoff Teilnahme der SVG kaum noch zu nehmen. In den letzten beiden Spielen geht es viel mehr darum, von welcher Startposition die "Salzstädter" in das Rennen um den Einzug in das Halbfinale gehen. Zwischen Platz vier und sechs ist für die SVG dabei noch alles möglich. Lediglich Platz vier berechtigt zu einem Heimspiel im ersten Viertelfinalspiel der Best-of-three Serie.

    Zu einem direkten Duell um den begehrten Platz vier kommt es für die SVG beim nächsten Auswärtspiel gegen den TV Ingersoll Bühl am 14.02.2015 um 20 Uhr. Jedoch gilt es zunächst abzuwarten, wie sich die Bühler bis dahin schlagen, da sie momentan drei Spiele weniger als die SVG absolviert haben. "Wir warten ab und versuchen natürlich das Optimale herauszuholen. Der Druck liegt aber bei den etablierten Teams.  Wir haben nun endlich wieder genau die Rolle, die uns am besten liegt; die des Underdogs", sagt Andreas Bahlburg.

    01.02.2015 11:02
  • Herrsching behält die Oberhand im bayerischen Duell
    TSV Herrsching vs. VSG Coburg/Grub, 30.01.15, 1. BLM
    Nach einer Apres Ski Party zur Eröffnung empfingen die Herrschinger Fans die Schmiede aus Coburg mit einem ohrenbetäubenden Lärm. Zwar konnte man den ersten Punkt für sich verbuchen, aber schon bald setzte sich der Gastgeber durch mehrere erfolgreiche Blockaktionen leicht ab. Max Meuter, der den VSG-Libero Thiago Welter ersetzen musste, konnte nicht verhindern, dass der Vorsprung anwuchs. Obwohl Herrsching in der Anfangsphase viele Aufschlagfehler unterliefen, konnte die VSG daraus aber kein Kapital schlagen und so lag man auch bei der 2. Technischen Auszeit knapp zurück. Anstelle eines Aufbäumens verunsicherten viele Annahmefehler nun das Team und so nahm das Schicksal seinen Lauf.
    Foto: Jürgen Teucber

    Angestachelt von den derben Schlachtrufen des "Block Asozial" wie sich die Herschinger Ultras selbst bezeichnen, kämpfte sich die VSG zurück ins Spiel. Eine gute Aufschlagserie durch Moritz Karlitzek brachte eine kleine Führung (7:3) und durch zahlreiche erfolgreiche Blockaktionen durch Noah Baxpöhler und Nikola Poluga konnte man diese gegen die "angriffslustigen" Herrschinger aufrecht erhalten.Da es nun besser gelang Herrsching mit gefährlichen Aufschlägen unter Druck zu setzen und so das Aufbauspiel der Südbayern zu stören, wurde der Vorsprung sogar ausgebaut. Der verdiente Satzausgleich war die Folge, was die kleine mitgereiste Fangruppe freudig stimmte.

    Die Nervosität in diesem Prestigeduell war beiden Teams aber auch nach der Pause weiterhin anzumerken. Zu Beginn des 3. Satzes schaffte es Herrsching die Annahme der VSG mit druckvollen Aufschlägen zu verunsichern und so lief man gleich wieder einen Rückstand hinterher. Leider entschieden die langen Ballwechsel meist der Aufsteiger für sich und so stand es zur ersten technischen Auszeit 5:8. Der Aufsteiger spielte nun wieder variabler und vor allem druckvoller im Angriff. Das Spiel der VSG wurde hingegen zunehmend durchsichtiger und so mussten Nürnberger & Co meist gegen einen Doppelblock oder Dreierblock agieren, was gegen die im Schnitt 5cm größeren Münchner kein leichtes Unterfangen ist.

    Auch im 4. Durchgang schenkten sich beide Teams nichts. Einmal mehr war der erst 18-jährige U21 Nationalspieler Moritz Karlitzek im Aufschlag und Angriff der Aktivposten und maßgeblich an der 8:5-Führung beteiligt. Gute Aktionen auf beiden Seiten begeisterten die knapp 900 Zuschauer, die an dem ungewöhnlichen Termin am Freitag Abend für ihr Kommen nicht enttäuscht wurden. Trotz guter Blockarbeit hatte die VSG bei vielen Bällen nicht das nötige Glück und so blieb die Partie lange offen. Herrsching glich zum 14:14 aus und nun stand die Halle Kopf. Das Publikum gibt die nötige Unterstützung und schreit und klatsch ihr Team aus jeder Krise heraus. Als es dem GCDW gelang einen 14:16-Rückstand zur 2. Technischen Auszeit innerhalb kürzester Zeit in eine 18:16-Führung zu drehen, war der Widerstand der Schmiede gebrochen. Daniel Malescha, der zu recht zum MVP gewählt wurde,lief nun zur Höchstform auf und verwandelte auch die schwierigsten Bälle. Mit einer weiteren bitteren Niederlage verlässt die VSG die Nikolaushalle und muss bis zu den alles entscheidenden PrePlayOff-Spielen vor allem die Annahme verbessern, um am Ende vielleicht doch noch die PlayOff-Runde zu erreichen.

    01.02.2015 08:34
  • KSC Berlin: Respekt verdient
    Köpenicker SC Berlin vs. Dresdner SC, 31.01.15, 1. BLF
    Wenn der Meister mit all seinen Klassespielerinnen kommt und auf der anderen Seite eine Heimmannschaft steht, die personell arg gebeutelt ist, wird keiner auf die Idee kommen, einem verlorenen Heimspiel nachzutrauern. Die 0:3-Niederlage (-12, -21, -17) gegen den Dresdner SC nahm das Publikum sportlich fair auf: An Dresdens hochverdientem Erfolg - immerhin der 17. Sieg in Folge in der Bundesliga - gab es nichts zu rütteln, aber die jungen Berlinerinnen hatten sich mit couragierten Spiel den vollen Respekt der Zuschauer verdient.
    MVP-Ehrung: Lauren Barfield und Michelle Bartsch, Foto: Burkhard Kroll

    KSC Berlin - Dresdner SC  0:3 (-12, -21, -17)

    Wenn der Meister mit all seinen Klassespielerinnen kommt und auf der anderen Seite eine Heimmannschaft steht, die personell arg gebeutelt ist, wird keiner auf die Idee kommen, einem verlorenen Heimspiel nachzutrauern. Die 0:3-Niederlage (-12, -21, -17) gegen den Dresdner SC nahm das Publikum sportlich fair auf: An Dresdens hochverdientem Erfolg - immerhin der 17. Sieg in Folge in der Bundesliga - gab es nichts zu rütteln, aber die jungen Berlinerinnen hatten sich mit couragierten Spiel den vollen Respekt der Zuschauer verdient.

    Auf Dresdner Seite vertraute Alexander Waibl fast durchgängig nur seinem ersten Siebener. Lediglich Jaroslava Pencova fehlte wie angekündigt, für sie trat Juliane Langgemach an. Da mussten wieder einmal drei Nationalspielerinnen bis auf kurze Einsätze draußen bleiben. Etwas anders sah die Situation beim KSC aus. Die Mannschaft stellte sich faktisch von alleine auf. Nachdem Julia Hero mit Kreuzbandriss ausgefallen war, zog sich Pia Riedel in Aachen einen Muskelfaserriss zu, der zwangsläufig einen mehrwöchigen Ausfall mit sich bringt. Auf ihrer Position kam die siebzehnjährige Sophie Schubert zum Zuge, die Anfang Januar mit Zweitspielrecht zugunsten KSC ausgestattet wurde, da sie in der ersten Saisonhälfte beim VC Olympia nicht zum Einsatz gekommen war. Nach anfänglichem wirklich nicht außergewöhnlichen Nervenflattern im ersten großen Heimeinsatz kam Sophie immer besser ins Spiel, wurde sowohl in der Annahme wie auch im Angriff deutlich stabiler und punktete glatte sechs mal. Als Auswechselspielerinnen standen den Berlinerinnen nur noch die jungen Jessica Dohmen und Lisa Kotzan aus der Drittligamannschaft des Vereins zur Verfügung.

    Der Extrakt des Spiels ist schnell erzählt: Mit dem dem Meister eigenen Aufschlagsdruck wurde die Berliner Abwehr unter Beschuss genommen. Besonders Bartsch, aber auch Izquierdo, Jackson und Mikhailenko spielten in den Angriffsaktionen ihre körperlichen, athletischen und technischen Vorteile aus. Sie trafen auf eine Berliner Mannschaft, die sich der Niederlage entgegen stemmte, rackerte und darüber so manches Mal auch spielerische Ausrufezeichen setzte. Ann-Marie Knauf setzte erneut abwechslungsreich die Berliner Angreiferinnen in Szene. Kindra Carlson verrichtete mit einer Vielzahl von Angriffsversuchen Schwerstarbeit und half zudem intensiv in der Abwehr aus. Allein: Gegen Dresden reichte das nicht aus, zumal die Berliner Fehlerquote gerade in der Annahme und im Aufschlag heute zu hoch war.

    Für den KSC Berlin werden die nächsten Wochen sicher kein Zuckerschlecken. Mit der am vergangenen Wochenende und auch heute gezeigten kämpferischen und teamorientierten Einstellung sollte die Mannschaft aber immer noch Chancen im Kampf um den Klassenerhalt haben. Am nächsten Sonntag ist gegen den VC Olympia Gelegenheit, erneut die Kampfkraft in die Waagschale zu werfen.

    01.02.2015 00:11
  • Favoritensieg für Stuttgart: 0:3-Niederlage der Roten Raben beim Bundesliga-Zweiten
    Allianz MTV Stuttgart vs. Rote Raben Vilsbiburg, 31.01.15, 1. BLF
    Ohne Punkte sind die Roten Raben von ihrem Bundesliga-Auswärtsspiel bei Allianz MTV Stuttgart zurückgekehrt. Vor 2.000 Zuschauern in der „SCHARRena“ unterlagen die Vilsbiburgerinnen beim aktuellen Tabellenzweiten mit 0:3 (15:25, 16:25, 19:25). Während Stuttgart in den ersten beiden Sätzen eine Dominanz zeigte, die seiner Favoritenrolle entsprach, verwickelten die Raben im dritten Durchgang die Allianz- Damen in einen sehenswerten Fight, der erst auf der Zielgeraden entschieden wurde.
    Lena Stigrot (li.) und die Roten Raben kassierten beim Tabellenzweiten Stuttgart eine 0:3-Niederlage. (Foto: Michael Stolzenberg)

    Ohne Punkte sind die Roten Raben von ihrem Bundesliga-Auswärtsspiel bei Allianz MTV Stuttgart zurückgekehrt. Vor 2.000 Zuschauern in der "SCHARRena" unterlagen die Vilsbiburgerinnen beim aktuellen Tabellenzweiten mit 0:3 (15:25, 16:25, 19:25). Während Stuttgart in den ersten beiden Sätzen eine Dominanz zeigte, die seiner Favoritenrolle entsprach, verwickelten die Raben im dritten Durchgang die Allianz- Damen in einen sehenswerten Fight, der erst auf der Zielgeraden entschieden wurde.

    In den Sätzen 1 und 2 waren die Fronten schon zur zweiten technischen Auszeit geklärt, als es jeweils 16:6 für Stuttgart stand. Die Resultate von 25:15 und 25:16 waren Ausdruck der schwäbischen Überlegenheit, die auch Raben-Trainer Jonas Kronseder anerkannte: "Da haben wir gar nicht ins Spiel gefunden und uns deutlich unter Wert verkauft", sagte der Coach in seiner Analyse - und ergänzte: "Stuttgart hat aber auch wie aus einem Guss gespielt. Das war schon sehr stark."

    Nach einer 10-minütigen Pause kamen die Roten Raben als anderes Team aufs Feld zurück. Mit mehr Biss und Leidenschaft, auch mit viel besserer Körpersprache lieferten sie dem Favoriten jetzt einen beherzten Kampf. Stuttgart blieb davon nicht unbeeindruckt, so dass Vilsbiburg in den beiden technischen Auszeiten mit 8:6 vorne bzw. mit 15:16 nur hauchdünn hinten lag. Erst am Ende konnte sich das Team um Topscorerin und MVP Katherine Harms entscheidend absetzen - die Konsequenz war ein 25:19 und somit der 3:0-Heimsieg.

    Mit dem 3. Satz konnte der Raben-Coach zufrieden sein. "Da haben wir Herz gezeigt", so Jonas Kronseder. Seine beste Spielerin an diesem Abend war Neuzugang Kyla Richey, die 12 Punkte verbuchte und als MVP ausgezeichnet wurde. Weil die Roten Raben nun zum ersten Mal 2015 kein Spiel unter der Woche zu absolvieren haben, steht das nächste Match erst am kommenden Samstag, 7. Februar, 19 Uhr, auf dem Programm. Dann gastiert der SC Potsdam in der Ballsporthalle. 

    31.01.2015 23:05
  • SSC-Bilanz weiter makellos: 3:0 gegen Münster
    Schweriner SC vs. USC Münster, 31.01.15, 1. BLF
    Ein Unterschied zwischen beiden Teams stach den 1660 Zuschauern am Samstagabend in der Schweriner Arena schon bei der Mannschaftsvorstellung ins Auge. Der USC Münster war nur mit acht Spielerinnen angereist. Auf Seiten des Schweriner SC stellten sich 13 Spielerinnen dem Publikum vor. Sollte dieser Unterschied den Spielverlauf bestimmen?
    Der Schweriner Doppelblock mit Lousi Souza Ziegler und Yvon Belien gegen Münsters Leonie Schwertmann; Foto: SSC/Heiden

    Es fühlte sich zumindest im ersten Satz so an. Jennifer Geerties servierte den ersten Ball für den SSC. Lousi Ziegler verwandelte zum 1:0. Beim Stande von 5:1 rief USC-Trainer Axel Büring zur Auszeit. Mehrfach landeten Angriffe des Gegners im Schweriner Block, so dass es bald 11:3 für Schwerin stand. Erneut unterbrach Axel Büring mit einer Auszeit. Doch der SSC ließ nicht locker und ging mit 16:6 in die zweite Technische Auszeit. Die Gäste versuchten nun auch Janine Völker in der Annahme zu testen, allerdings ohne Erfolg. SSC-Coach Felix Koslowski sah sich erst zu einer Auszeit veranlasst, nach dem der USC fünf Punkte am Stück machen konnte und es 16:11 stand. Das half. Wieder waren seine Mädels am Drücker. Lousi Ziegler servierte den ersten Satzball. Der Satz ging mit 25:14 an Schwerin.

    Im zweiten Satz ging es lange hin und her. Bis zum 9:8 war stets der SSC in Führung gegangen, doch immer wieder gelang den Münsteranerinnen der Ausgleich. Wie Angreiferin Sina Fuchs kannten sie keinen Respekt vor den Größen des Schweriner Frauen-Volleyballs. Weiter ging es jedoch nicht. Der SSC war wieder in bester Spiellaune und machte einen Punkt nach dem anderen. Der Schweriner  Block führte zum 20:11. Lonneke Sloetjes schlug mehrmals unhaltbar ein. Yvon Belien besorgte das 25:16. Es stand 2:0 für den SSC.

    Im dritten Satz waren die Unterschiede zwischen beiden Teams nicht mehr so sichtbar. Der USC eroberte  die ersten beiden Punkte. Die Mädels aus Münster gaben alles, um wenigstens einen Satz mit nach Hause zu nehmen. Lange sah es so aus, dass es ihnen gelingen könnte. Hinzu kam, dass Janine Völker bei der Ballannahme mit Lousi Ziegler zusammengestoßen war und verletzt ausgewechselt werden musste. Das Spiel des SSC schien etwas aus den Fugen zu geraten. Schließlich stand es 25:25. Lonneke nutzte die Chance, mit zwei Angriffspunkten zum Schluss den Satz mit 27:25 und das Spiel mit 3:0 für den SSC zu entscheiden. Die Monatsbilanz  Januar stimmt. Der SSC bleibt ungeschlagen in diesem Jahr.

    Beste Spielerinnen wurden: Lonneke Sloetjes (SSC) und Irina Kemmsies (USC)

    Wolfgang Schmidt für den Schweriner SC

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    31.01.2015 22:33
shoepassion

GCDW verpasst Sieg gegen Bühl nur knapp - das 2:3 bestätigt, dass sich am Ammersee etwas tut

TSV Herrsching

Es läuft wie geplant. GCDW-Trainer Max Hauser hat Wort gehalten und mit seiner Mannschaft am Samstag mit dem TV Ingersoll Bühl ein Top-Team der VBL mächtig geärgert. Zum Sieg fehlt nicht viel, aber das 2:3 (26:24, 25:19, 20:25, 23:25, 8:15) bringt einen Punkt und bestätigt, dass sich der GeilsteClubderWelt enorm verbessert hat.

01.02.2015 14:40

BR Volleys zu stark im Derby gegen die NETZHOPPERS

NETZHOPPERS KW-Bestensee vs. BERLIN RECYCLING Volleys, 31.01.15, 1. BLM

Im 18. Berlin-Brandenburg-Derby in der Volleyball Bundesliga setzte sich erwartungsgemäß der Deutsche Meister durch - mit 0:3 (18:25, 11:25, 19:25) verloren die NETZHOPPERS KW-Bestensee vor fast 750 Zuschauern in der Landkost-Arena Bestensee gegen die BR Volleys. „Die Fans können mit der tollen Stimmung und dem Spiel zufrieden sein, wir können es nicht“, so NETZHOPPERS-Coach Mirko Culic.

01.02.2015 14:39

L.E. Volleys: Zehn von Zwölf

L.E. Volleys vs. TV 05 Waldgirmes, 31.01.15, 2. BLSM

Leipziger Bundesliga-Volleyballer holen auch gegen den TV 05 Waldgirmes Punkte: Anders als in der verkorksten Hinrunde, fahren die L.E. Volleys nun im neuen Jahr wieder wichtige Zähler für die Tabelle ein. Mit dem 3:0 Sieg am vergangenen Samstag gegen den TV 05 Waldgirmes sind es zehn von zwölf möglichen Punkten. Nach nur 67 Spielminuten verwandelte Erik Wichert, MVP des Spiels, vor rund 320 Zuschauer mit einem seiner vielen beeindruckenden Angriffen den Matchball.

01.02.2015 14:14

Souveräner Auftritt beim Nachbarn

NETZHOPPERS KW-Bestensee vs. BERLIN RECYCLING Volleys, 31.01.15, 1. BLM

Die BR Volleys bestätigten mit einer starken Leistung ihre gute Form und besiegten am Samstagabend die Netzhoppers KW-Bestensee klar mit 3:0 (25:18, 25:11, 25:19).

01.02.2015 14:12

Historische Serie der SVG gerissen

SVG Lüneburg vs. SWD powervolleys DÜREN, 31.01.15, 1. BLM

Neunmal in Folge war die SVG in Pflichtspielen ungeschlagen und sie wollte es auch in der Neuauflage des Pokalhalbfinals gegen die SWD Powervolleys Düren bleiben. Jede Serie findet jedoch einmal ein Ende und im Fall der SVG war es den Dürenern vorbehalten, diese Serie der Lüneburg im zehnten Spiel zu beenden.

01.02.2015 11:02

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