• Volleyball Bundesliga erteilt Lizenzen
    VBL-News
    Gute Aussichten für die Volleyball Bundesligen! Der VBL-Lizenzierungsausschuss wird den 23 Antragstellern aus den 1. Ligen (Frauen und Männer) die Lizenz für die kommende Saison erteilen.

    Gute Aussichten für die Volleyball Bundesligen! Der VBL-Lizenzierungsausschuss wird den 23 Antragstellern aus den 1. Ligen (Frauen und Männer) die Lizenz für die kommende Saison erteilen.

    Klaus-Peter Jung, Geschäftsführer der Volleyball Bundesliga, attestiert der Frauen Bundesliga einen positiven Trend (Foto: Photo Wende)

    Klaus-Peter Jung, Geschäftsführer der Volleyball Bundesliga, attestiert der Frauen Bundesliga einen positiven Trend (Foto: Photo Wende)

    Sieben Vereine der Volleyball Bundesliga haben die Prüfungen ihrer Wirtschaftlichkeit "ohne Auflagen" gemeistert. Fünf Vereine sehen sich mit "moderaten Auflagen" konfrontiert. Acht Vereine erhalten "Bedingungen und Auflagen". Für drei Erstligisten sieht der Ausschuss im Zusammenwirken mit der unabhängigen Wirtschaftsprüfungsgesellschaft ASNB eine "Nachlizenzierung" vor.

    "Das ist ein sehr ordentliches Ergebnis", berichtet Klaus-Peter Jung, der Geschäftsführer der Volleyball Bundesliga. Er fährt fort: "Die Verabschiedung des Masterplans hat für klare Anforderungen an die Vereine gesorgt. Umso mehr freut es mich, dass die meisten Teams der Volleyball Bundesliga wirtschaftlich stabil aufgestellt sind."

    Jung stellt dabei besonders den positiven Trend in der Volleyball Bundesliga der Frauen heraus. "Das Lizenzierungsverfahren entfaltet die gewünschte Wirkung. Es soll dafür sorgen, dass die Vereine ihre wirtschaftlichen und organisatorischen Verpflichtungen während der Saison einhalten. Die Bundesliga der Frauen entwickelt sich diesbezüglich vorbildlich", so der VBL-Geschäftsführer.

    Einzige Ausnahme ist hier der Köpenicker SC. Der Verein aus der Hauptstadt wird die Lizenz für die Saison 2015/16 nur über den Weg der Nachlizenzierung bekommen. Vom Ausgang dieser hängt die Zulassung zur Teilnahme am Spielbetrieb ab.

    "Das Lizenzierungsverfahren soll einen fairen Wettbewerb unter den Vereinen gewährleisten", begründet Jung. "Es muss garantiert sein, dass sich die Teams keine sportlichen Vorteile zu Lasten ihrer wirtschaftlichen Existenz verschaffen."

    Bei den Männern gilt es noch für den TV Ingersoll Bühl und die Netzhoppers KW-Bestensee, um die Zulassung zu kämpfen. Beide Bundesligisten müssen den Weg der Nachlizenzierung bestreiten.

    Die 1. Volleyball Bundesliga in der Saison 2015/16 im Überblick:

    Frauen: Allianz MTV Stuttgart, Dresdner SC, Köpenicker SC Berlin, Ladies in Black Aachen, NawaRo Straubing, Rote Raben Vilsbiburg, SC Potsdam, Schweriner SC, USC Münster, VC Wiesbaden, VolleyStars Thüringen, VT Aurubis Hamburg, VC Olympia Berlin (Sonderspielrecht)

    Männer: Berlin Recycling Volleys, CV Mitteldeutschland, Netzhoppers KW-Bestensee, SVG Lüneburg, SWD powervolleys Düren, TG 1862 Rüsselsheim, TSV Herrsching, TV Ingersoll Bühl, TV Rottenburg, VfB Friedrichshafen, VSG Coburg/Grub

    22.05.2015 16:58
  • Laura Dijkema verlängert beim DSC
    Dresdner SC
    Vor wenigen Tagen präsentierte der Dresdner SC die erste Neuverpflichtung für die kommende Spielzeit. Nun stellt der amtierende Deutsche Meister die nächste Personalie zur Kaderplanung 2015/2016 vor. Die niederländische Zuspielerin Laura Dijkema hat ihren Vertrag verlängert und wird für ein weiteres Jahr im DSC-Dress auflaufen. Die Niederländerin unterschreibt einen Einjahresvertrag.
    Laura Dijkema verlängert beim DSC (Foto: Dresdner SC)

    Vor wenigen Tagen präsentierte der Dresdner SC die erste Neuverpflichtung für die kommende Spielzeit. Nun stellt der amtierende Deutsche Meister die nächste Personalie zur Kaderplanung 2015/2016 vor. Die niederländische Zuspielerin Laura Dijkema hat ihren Vertrag verlängert und wird für ein weiteres Jahr im DSC-Dress auflaufen. Die Niederländerin unterschreibt einen Einjahresvertrag.

    Die 25-jährige Nationalspielerin und Cheftrainer Alexander Waibl hatten in den vergangenen Wochen intensiv über die weitere Zusammenarbeit gesprochen. Der Wunsch nach einer Vertragsverlängerung war von beiden Seiten groß. Nun können die Verantwortlichen des DSC Vollzug vermelden. Mit der symphatischen Niederländerin ist es gelungen, eine der Leistungsträgerinnen aus der abgelaufenen Saison zu halten.

    "Ich bin sehr froh, dass es mit der Vertragsverlängerung geklappt hat. Laura war in den vergangenen Saison eine der Stützen der Mannschaft und hatte nicht nur in den Finalspielen entscheidend zur Titelverteidigung beigetragen. Sie ist eine Führungsspielerin, die stets im Sinne der Mannschaft denkt und handelt", erklärt Cheftrainer Alexander Waibl.

    Die niederländische Nationalspielerin war im vergangenen Sommer vom türkischen Erstligisten Halkbank Ankara an die Elbe zum Dresdner SC gewechselt. Laura Dijkema konnte schnell durch ihre volleyballerischen Fähigkeiten überzeugen und viel Emotionen sowie Leidenschaft aufs Feld bringen. Außerdem entwickelte sich die 25-Jährige auch durch ihre positive Ausstrahlung zu einer der Sympathieträgerin des Dresdner SC.

    "Ich freue mich sehr, dass ich meinen Vertrag verlängern und noch ein Jahr in Dresden spielen kann. Ich habe mich von Beginn an sehr wohl in Dresden gefühlt. Deshalb ist mir die Entscheidung auch leicht gefallen. Ich danke dem Trainerteam und dem Verein für das Vertrauen in mich und freue mich auf die neuen Herausforderungen. Ich hoffe, dass wir uns gemeinsam weiter entwickeln und an die Erfolge aus diesem Jahr anknüpfen können. Ich habe große Lust, gemeinsam mit der Mannschaft, den Trainern und den Fans erneut anzugreifen und neue Ziele zu erreichen", begründet Laura Dijkema ihre Entscheidung für den DSC.

    Wie DSC-Kapitän und Teamgefährtin Myrthe Schoot zählt Laura Dijkema zur niederländischen Nationalmannschaft. Die Auswahl bereitet sich derzeit zunächst auf das internationale Top-Turnier in Montreux sowie die European Games im Baku vor. Der Höhepunkt des diesjährigen Sommers mit der Nationalmannschaft wird dann die Europameisterschaft im eigenen Land sein. Denn im September findet die EM der Frauen in Holland und Belgien statt. Daher wird die Nationalspielerin aller Voraussicht nach erst im Oktober nach Dresden zurückkehren.

    22.05.2015 15:21
  • Rüsselsheim spielt kommende Saison in der Fraport Arena
    TG 1862 Rüsselsheim
    Die Bundesliga-Volleyballer der TG 1862 Rüsselsheim werden ihre Heimspiele in der Saison 2015/16 in der Fraport Arena in Frankfurt austragen. Der Aufsteiger in die 1. Volleyball Bundesliga der Männer wird sich die Veranstaltungsstätte mit den Basketballern der FRAPORT SKYLINERS teilen.
    Wie zuletzt bei den Spielen der World League 2012 und 2013 werden die Zuschauer in der Fraport Arena bald regelmäßig Volleyball der Spitzenklasse zu sehen bekommen. (Bild: Conny Kurth/DVV)

    Die Bundesliga-Volleyballer der TG 1862 Rüsselsheim werden ihre Heimspiele in der Saison 2015/16 in der Fraport Arena in Frankfurt austragen. Der Aufsteiger in die 1. Volleyball Bundesliga der Männer wird sich die Veranstaltungsstätte mit den Basketballern der FRAPORT SKYLINERS teilen. Nachdem die Rüsselsheimer Großsporthalle saniert werden muss, bietet die ehemalige Ballsporthalle optimale Rahmenbedingungen für Volleyball-Events der Extraklasse. Und auf diese dürfen sich Fans des Volleyball-Bundesligisten schon jetzt freuen. Denn ab Oktober werden in der Mainmetropole so hochkarätige Teams wie der VfB Friedrichshafen und die Berlin Recycling Volleys zu Gast sein.

    Der Herausforderung, eine Arena mit einer Zuschauerkapazität von 5.000 Sitzplätzen zu füllen, blicken die Verantwortlichen der neu installierten Spielbetriebs-GmbH zuversichtlich entgegen. "Wir sehen eine riesige Chance darin, Spitzensport - insbesondere Volleyball - in der Region weiter zu etablieren. Das funktioniert mit gutem Sport, dem entsprechenden Event-Charakter und mit einer modernen Arena", so Teammanager Henning Wegter. Die Berlin Recycling Volleys haben es vorgemacht, als sie im Jahr 2011 in die Max-Schmeling-Halle umgezogen sind. Inzwischen strömen durchschnittlich 5.228 Zuschauer zu den Bundesliga-Heimspielen der Hauptstädter.

    "Genau dort wollen wir auch hin", fügt Wegter hinzu. "Wir sind überzeugt, dass Männer-Volleyball in der Metropolregion Frankfurt funktioniert!" Dabei wollen die Volleyballer auch auf die bestehende Infrastruktur und vorhandene Partner der Fraport Arena zurückgreifen. Das Ziel ist, Synergien bestmöglich zu nutzen. Ebenfalls auf Hochtouren laufen die Gespräche mit Spielern, die das Team in der 1. Liga verstärken sollen. "Im Moment ist es aber noch zu früh, Namen zu nennen. Wir arbeiten an einem hochattraktiven Gesamtpaket und nehmen uns die nötige Zeit, um die Mannschaft sinnvoll zusammenzustellen", so Wegter.

    Fest steht hingegen bereits seit einiger Zeit, dass Luis Ferradas, der Erfolgscoach der vergangenen  Jahre, als Trainer der 2. Mannschaft erhalten bleibt. Ein Engagement in der 1. Bundesliga kommt für den Argentinier aus privaten Gründen nicht in Frage. Für die zweite TG-Mannschaft ist unter seiner Regie der direkte Aufstieg in die 2. Volleyball Bundesliga ein realistisches Ziel. Dafür sollen auch viele Spieler der bisherigen 1. Mannschaft sorgen, die den hohen zeitlichen Trainingsanforderungen in Liga eins nicht nachkommen können. So wird man in der nächsten Saison zahlreiche bekannte Gesichter in der Dritten Liga für Rüsselsheim aufschlagen sehen. Damit ist auch mit diesem Team mehr als zu rechnen.

    Für die 1. Liga strebt Henning Wegter an, den Kader im August komplettiert zu haben. "Die neue Saison beginnt Ende Oktober. Damit haben wir ausreichend Zeit, uns entsprechend auf die kommende Spielzeit vorzubereiten", so der Teammanager.

    22.05.2015 13:09
  • Rote Raben: Mit Liana Mesa Luaces und Nikol Sajdova haben jetzt 5 Spielerinnen für die neue Saison unterschrieben
    Rote Raben Vilsbiburg
    Die Roten Raben machen bei der Zukunftsplanung Nägel mit Köpfen. Mittlerweile stehen fünf Spielerinnen fest, die in der Saison 2015/16 unter der Regie von Cheftrainer Jonas Kronseder das Trikot des Vilsbiburger Bundesligisten überstreifen werden. Dass das Duo Lena Stigrot/Mona Elwassimy bei den Roten Raben bleiben und Neuzugang Srna Markovic aus Aachen an die Vils kommen wird, war bereits vermeldet worden. Nun sind auch die Vertragsunterzeichnungen von Liana Mesa Luaces und Nikol Sajdova unter Dach und Fach.
    Starkes Duo: Liana Mesa Luaces und Nikol Sajdova streifen auch 2015/16 das Trikot der Roten Raben über. (Foto: Michael Stolzenberg)

    Die Roten Raben machen bei der Zukunftsplanung Nägel mit Köpfen. Mittlerweile stehen fünf Spielerinnen fest, die in der Saison 2015/16 unter der Regie von Cheftrainer Jonas Kronseder das Trikot des Vilsbiburger Bundesligisten überstreifen werden. Dass das Duo Lena Stigrot/Mona Elwassimy bei den Roten Raben bleiben und Neuzugang Srna Markovic aus Aachen an die Vils kommen wird, war bereits vermeldet worden. Nun sind auch die Vertragsunterzeichnungen von Liana Mesa Luaces und Nikol Sajdova unter Dach und Fach.

    Damit steht fest, dass zwei weitere Leistungsträger der abgelaufenen Saison auch in der kommenden Saison wieder für die Raben auf Punktejagd gehen werden. Die kubanische Diagonalangreiferin Liana Mesa Luaces wurde 2014/15 nicht weniger als 11-mal zur besten Spielerin ihres Teams gewählt und stand nach der Hauptrunde unter den Top Ten in der Scorerwertung der gesamten Bundesliga.

    Mittelblockerin Nikol Sajdova avancierte schon bald nach ihrem Wechsel von Potsdam nach Vilsbiburg im Sommer 2014 zu einer sportlichen und emotionalen Leitfigur der Roten Raben. Die Mittelblockerin ist auch eine feste Größe im tschechischen Nationalteam, mit dem sie sich auf die EM in Belgien und den Niederlanden vorbereitet, wo es Ende September in der Gruppenphase zum reizvollen Duell mit Deutschland kommt.

    Insgesamt streben die Verantwortlichen der Roten Raben mit Blick auf die neue Saison beim sportlichen Personal die richtige Balance zwischen Kontinuität und Blutauffrischung an. Vor diesem Hintergrund wird es mit fünf Spielerinnen aus dem letztjährigen Aufgebot kein Wiedersehen im Vilsbiburger Dress geben. Rebecka Lazic, Edina Dobi, Keylla Fabrino Ramos, Kyla Richey und Silvana Olivera verlassen den Club und wenden sich neuen Herausforderungen zu. Mit Nachdruck arbeitet das Raben- Management daran, die freien Positionen mit interessanten neuen Spielerinnen zu besetzen. Im Juni sind weitere personelle Nachrichten zu erwarten. 

    21.05.2015 14:58
  • VCW-Trainer Andreas Vollmer verlässt den VC Wiesbaden vorzeitig
    VC Wiesbaden
    Andreas Vollmer verlässt den Volleyball-Bundesligisten VC Wiesbaden vorzeitig. Ein Jahr vor Ablauf seines Vertrages hat der Trainer den Erstligisten um Auflösung seines Vertrages gebeten. Die Verantwortlichen des Vereins und der Spielbetriebs GmbH entsprachen nach kurzer Bedenkzeit dem Wunsch des Trainers. Beide Seiten einigten sich darauf, das Arbeitsverhältnis zum 15. Mai 2015 zu beenden.
    VCW-Andi Vollmer verläßt den VC Wiesbaden. (Foto: Detlef Gottwald)

    Andreas Vollmer verlässt den Volleyball-Bundesligisten VC Wiesbaden vorzeitig. Ein Jahr vor Ablauf seines Vertrages hat der Trainer den Erstligisten um Auflösung seines Vertrages gebeten. Die Verantwortlichen des Vereins und der Spielbetriebs GmbH entsprachen nach kurzer Bedenkzeit dem Wunsch des Trainers. Beide Seiten einigten sich darauf, das Arbeitsverhältnis zum 15. Mai 2015 zu beenden.

    Zu den Gründen des vorzeitigen Abschieds äußerte sich Geschäftsführer Günter Higelin: "Andreas Vollmer ist vor wenigen Tagen mit der Bitte um Vertragsauflösung an uns herangetreten. Offenbar sah sich der Trainer nicht mehr in der Lage, den von uns eingeschlagenen Weg, den VCW in einer Mischung aus Talenten und erfahrenen Spielerinnen weiterzuentwickeln, zu beschreiten. Gerade angesichts der verwirklichten Teilnahme am Europapokal war dieser Entschluss absolut nicht vorhersehbar."

    Andreas Vollmer kam 2011 nach Wiesbaden und er hat in den vergangenen vier Jahren erfolgreiche Arbeit geleistet. Er hat die Mannschaft in dieser Zeit weiter entwickelt und mit seinem Namen sind auch die sportlichen Erfolge der vergangenen Jahre verbunden. 2013 stand Vollmer mit seinem Team im DVV-Pokalfinale in Halle, in den letzten drei Jahren erreichte der Trainer mit seiner Mannschaft jeweils den dritten Platz in der Meisterschaft.

    Für den VC Wiesbaden dankt Geschäftsführer Higelin dem Trainer für seine Tätigkeit: "Andi hat hier hervorragende Arbeit geleistet und war mit der Mannschaft in den letzten Jahren maximal erfolgreich. Er hat einen großen Anteil daran, dass wir heute diese Rolle in der 1. Bundesliga spielen."

    Bei der Suche nach einem Nachfolger geht Gründlichkeit vor Geschwindigkeit. Sportdirektorin Nicole Fetting, in deren Händen derzeit die Kaderplanung für die neue Saison liegt, befindet sich mit möglichen Kandidaten im Gespräch. "Wir werden zügig eine Entscheidung treffen, wer den VCW als Cheftrainer in die kommende Saison führen wird. Wichtig wird sein, dass der Trainer zum VCW und unserem sportlichen Konzept passt."

    21.05.2015 10:12
  • Pedullà will DVV-Frauen in die richtige Position bringen
    Schweriner SC
    Seit Montag dieser Woche hat die deutsche Volleyball-Nationalmannschaft der Frauen in Schwerin Quartier bezogen. Die DVV-Frauen, unter ihnen die SSC-Spielerinnen der letzten Saison, Anja Brandt, Saskia Hippe, Laura Weihenmaier sowie SSC-Neustarterin Denise Hanke, vollziehen hier in einem einwöchigen Lehrgang gewissermaßen den Saisonstart. Es geht um die Vorbereitung auf das Acht-Nationen-Turnier in Montreux (26. – 31. Mai), bei dem Deutschland als Titelverteidiger antritt. Angeführt wird die Trainercrew vom neuen Nationaltrainer Luciano Pedullà (57). Mit ihm sprach Wolfgang Schmidt in einer Trainingspause in der Schweriner Arena.
    Neu-Nationaltrainer Luciano Pedullà bereitet sich momentan mit der deutschen Nationalmannschaft in Schwerin auf das Turnier in Montreux vor (Foto: Schweriner SC)

    Herr Pedullà, wie sind Ihre ersten Eindrücke von der Volleyballstadt Schwerin?

    Die Bedingungen und Strukturen sind hier hervorragend, um gut arbeiten und regenerieren zu können. Schwerin kenne ich ja schon. Es ist eine echt schöne Stadt.

     

    Sie reisten erst am Dienstag zum Lehrgang in Schwerin an. Woran lag es?

    Ich hatte am Samstag mein letztes Playoff-Spiel um die italienische Meisterschaft. Leider lief das nicht so super für uns. Wir verloren und verpassten damit das Double. Schade. Dann hatte ich nur noch einen Tag Zeit, mich mit der Familie auf meine Reise nach Schwerin vorzubereiten. Ich denke, dass ich schnell genug war.

     

    Nach dem Lehrgang ist der Terminkalender für die Nationalmannschaft prall gefüllt: Montreux, European Games in Baku, Grand Prix in Stuttgart, EM in Belgien und Holland und die europäische Olympiaqualifikation im Januar. Welche Ziele streben Sie an?

    Es sind viele Turniere, die uns Aufschluss darüber geben sollen, welche Spielerinnen für die Europameisterschaft in Frage kommen. In Baku werden nicht alle in der ersten Mannschaft vertreten sein. Wir brauchen eine starke Mannschaft. Diese zu formen ist mein Ziel. Mein größter Wunsch aber ist es, die Qualifikation für Rio zu schaffen. Die Mentalität der Deutschen ähnelt sehr der Meinen. Ich mag gern in der Halle arbeiten. Das wollen auch die deutschen Spielerinnen. Wenn ich gute Arbeit mit der deutschen Nationalmannschaft leiste, denke ich, dass die Mannschaft das zurückgibt.

     

    Wie sieht das Programm der Lehrgangswoche in Schwerin aus?

    Wir arbeiten morgens und abends  im Athletik- und Kraftbereich und im Systemaufbau so, wie ich es mir vorstelle. Das schnelle Spiel über die Außenpositionen mag ich sehr. Morgens überwiegen die technische Arbeit und die individuelle Ausbildung, abends stehen die Spielformen und der Spielcharakter im Vordergrund. Ich möchte herausfinden, welche Spielerin am besten in die jeweilige Position passt.

     

    SSC-Spielerinnen sind auf dem Lehrgang gut vertreten. Wie gut kennen Sie diese?

    Mit meinem Klub Novara mussten wir im Challenge Cup in der vergangenen Saison zwei Mal gegen den Schweriner SC antreten. Wir hatten es mit einer gut vorbereiteten und hoch motivierten Schweriner Mannschaft zu tun. Zwei Mal verloren wir. Die Situation war nicht leicht für uns, da die Spiele kurz nach dem gewonnenen italienischen Pokalfinale stattfanden. Aber Schwerin hat eine gute Saison gespielt und viele deutsche Spielerinnen in seinem Kader. Da ist es eine normale Schlussfolgerung, sich dort nach den talentiertesten Mädels umzuschauen.

     

    Wolfgang Schmidt für den Schweriner SC

    SSC @ facebook

    SSC @ google+

    SSC @ twitter

    21.05.2015 00:00
shoepassion

Laura Dijkema verlängert beim DSC

Dresdner SC

Vor wenigen Tagen präsentierte der Dresdner SC die erste Neuverpflichtung für die kommende Spielzeit. Nun stellt der amtierende Deutsche Meister die nächste Personalie zur Kaderplanung 2015/2016 vor. Die niederländische Zuspielerin Laura Dijkema hat ihren Vertrag verlängert und wird für ein weiteres Jahr im DSC-Dress auflaufen. Die Niederländerin unterschreibt einen Einjahresvertrag.

22.05.2015 15:21

Rüsselsheim spielt kommende Saison in der Fraport Arena

TG 1862 Rüsselsheim

Die Bundesliga-Volleyballer der TG 1862 Rüsselsheim werden ihre Heimspiele in der Saison 2015/16 in der Fraport Arena in Frankfurt austragen. Der Aufsteiger in die 1. Volleyball Bundesliga der Männer wird sich die Veranstaltungsstätte mit den Basketballern der FRAPORT SKYLINERS teilen.

22.05.2015 13:09

Rote Raben: Mit Liana Mesa Luaces und Nikol Sajdova haben jetzt 5 Spielerinnen für die neue Saison unterschrieben

Rote Raben Vilsbiburg

Die Roten Raben machen bei der Zukunftsplanung Nägel mit Köpfen. Mittlerweile stehen fünf Spielerinnen fest, die in der Saison 2015/16 unter der Regie von Cheftrainer Jonas Kronseder das Trikot des Vilsbiburger Bundesligisten überstreifen werden. Dass das Duo Lena Stigrot/Mona Elwassimy bei den Roten Raben bleiben und Neuzugang Srna Markovic aus Aachen an die Vils kommen wird, war bereits vermeldet worden. Nun sind auch die Vertragsunterzeichnungen von Liana Mesa Luaces und Nikol Sajdova unter Dach und Fach.

21.05.2015 14:58

VCW-Trainer Andreas Vollmer verlässt den VC Wiesbaden vorzeitig

VC Wiesbaden

Andreas Vollmer verlässt den Volleyball-Bundesligisten VC Wiesbaden vorzeitig. Ein Jahr vor Ablauf seines Vertrages hat der Trainer den Erstligisten um Auflösung seines Vertrages gebeten. Die Verantwortlichen des Vereins und der Spielbetriebs GmbH entsprachen nach kurzer Bedenkzeit dem Wunsch des Trainers. Beide Seiten einigten sich darauf, das Arbeitsverhältnis zum 15. Mai 2015 zu beenden.

21.05.2015 10:12

Pedullà will DVV-Frauen in die richtige Position bringen

Schweriner SC

Seit Montag dieser Woche hat die deutsche Volleyball-Nationalmannschaft der Frauen in Schwerin Quartier bezogen. Die DVV-Frauen, unter ihnen die SSC-Spielerinnen der letzten Saison, Anja Brandt, Saskia Hippe, Laura Weihenmaier sowie SSC-Neustarterin Denise Hanke, vollziehen hier in einem einwöchigen Lehrgang gewissermaßen den Saisonstart. Es geht um die Vorbereitung auf das Acht-Nationen-Turnier in Montreux (26. – 31. Mai), bei dem Deutschland als Titelverteidiger antritt. Angeführt wird die Trainercrew vom neuen Nationaltrainer Luciano Pedullà (57). Mit ihm sprach Wolfgang Schmidt in einer Trainingspause in der Schweriner Arena.

21.05.2015 00:00

Weitere Artikel finden Sie im Archiv.

Archiv

MIKASA