• Frauen-WM: Fetting freut sich auf Spiele der deutschen Auswahl
    VBL-News
    Die Volleyball-Euphorie in Deutschland ist derzeit riesengroß. Nach dem historischen Bronzemedaillengewinn der Männer bei der Weltmeisterschaft in Polen sind jetzt die DVV-Damen an der Reihe. In Italien kämpfen vom 23. September bis zum 12. Oktober insgesamt 24 Nationalmannschaften um den WM-Titel.

    Die Volleyball-Euphorie in Deutschland ist derzeit riesengroß. Nach dem historischen Bronzemedaillengewinn der Männer bei der Weltmeisterschaft in Polen sind jetzt die DVV-Damen an der Reihe. In Italien kämpfen vom 23. September bis zum 12. Oktober insgesamt 24 Nationalmannschaften um den WM-Titel.

    Nicole Fetting ( Quelle: Robert Felgentreu)

    Nicole Fetting wird sich die Spiele der deutschen Auswahl anschauen (Foto: Robert Felgentreu)

    Nicole Fetting, Sprecherin der 1. Volleyball Bundesliga der Frauen, ist gespannt darauf, wie sich das deutsche Team präsentieren wird. Nach Silber bei der Heim-Europameisterschaft im letzten Jahr will die DVV-Auswahl um Medaillen kämpfen. Für Fetting tragen allerdings andere Mannschaften die Favoritenbürde. "Russland und Brasilien haben bei den letzten beiden Weltmeisterschaften das Finale bestritten, wobei Russland am Ende beide Male Gold gewann. Daher sind diese beiden Teams schon zwei logische Favoriten. Aber internationale Saison-Höhepunkte bieten auch immer Platz für Überraschungen, wie der EM-Dritte Belgien vor zwei Jahren zeigte. Mit dem Heimvorteil im Rücken wurde unsere DVV-Auswahl letztes Jahr bei der Europameisterschaft beflügelt, holte EM-Silber. Daher sollte auch WM-Gastgeber Italien nicht aus den Augen verloren werden."

    Fetting, die einst selbst das Nationaltrikot trug, erwartet eine WM voller Spannung. "Natürlich freue ich mich in erster Linie auf die Spiele der deutschen Frauen", so die 33-Jährige. "Die Weltspitze ist in den letzten Jahren sportlich zusammengerückt. Daher gehe ich von vielen spannenden Spielen aus. Jede Mannschaft lebt Volleyball anders, jedes Team hat seinen Star. Doch nur als eingeschworene Gemeinschaft mit Teamgeist wird sich auch der größtmögliche Erfolg einstellen."

    SPORT1 wird die Partien des deutschen Teams im Free-TV live übertragen. Darüber hinaus zeigt der Sender das Halbfinale und Endspiel der Frauen-WM. Das erste Spiel der DVV-Frauen findet am 23. September um 17.00 Uhr in Rom gegen die Dominikanische Republik statt.

    22.09.2014 17:36
  • Volleyball-Bundesligist SC Potsdam präsentiert das Team
    SC Potsdam
    Auftakt mit Schick und Pep Auf dem Laufsteg machten die Volleyballerinnen des SC Potsdam Freitagabend schon einmal eine gute Figur. Rockige Musik und eine Lasershow untermalten den Einmarsch der Spielerinnen bei der offiziellen Präsentation der neuen Mannschaft für die Bundesliga-Saison 2014/15.
    Saisoneröffnung SC Potsdam (Foto: Gartenschläger MAZ)

    Auf dem Laufsteg machten die Volleyballerinnen des SC Potsdam Freitagabend schon einmal eine gute Figur. Rockige Musik und eine Lasershow untermalten den Einmarsch der Spielerinnen bei der offiziellen Präsentation der neuen Mannschaft für die Bundesliga-Saison 2014/15. In schicker Abendgarderobe und mit flotter Frisur hätte das Ensemble mit den langen Beinen fast dem Fernsehballett Konkurrenz machen können. Einen "Blockbuster" wollen die Damen mit Pep aus der Filmstadt aber eher auf dem Volleyballfeld zelebrieren.

    Ex-Nationalspielerin Kathy Radzuweit, die nach einem Jahr Pause von Trainer Alberto Salomoni wieder zum Kapitän der Mannschaft bestimmt wurde, sagte: "Ich freue mich auf die neue Saison." Der italienische Chefcoach ergänzte: "Die Stimmung im Team ist gut. Unsere große Herausforderung wird die Meisterschaft. Wie in der vergangenen Saison wollen wir wieder die direkte Playoff-Qualifikation schaffen." Das heißt also mindestens Platz sechs in der Hauptrunde. Unter dem Motto "Power, Leidenschaft, Leichtigkeit und Konstanz" wird der SC Potsdam in die am 22. Oktober in Aachen beginnende Erstliga-Saison starten. "One spirit, your club" stand in großen Lettern auf der Videoleinwand. Mit dem einigenden Teamgeist will die Multikultitruppe aus acht Nationen - feierlich wurden die Nationalflaggen aus den Heimatländern präsentiert - möglichst schnell für Furore sorgen.

    Erste Gelegenheit hatte sie gleich gestern. Nach der kurzen Umkleide ging es in den roten Jerseys und Hosen aufs Feld. Gegen den Bundesliga-Rivalen Köpenicker SC stand vor 650 Zuschauern beim 3. Internationalen Potsdamer Volleyball-Masters der erste Test an. Zwar fehlten mit Mittelblockerin Bernarda Cutuk, Außenangreiferin Lizbeth Sainz (beide WM) und der Kolumbianerin Ivonne Montano noch drei wichtige Spielerinnen, aber der neuformierte Sechser zeigte beim 2:0 (25:18, 25:21) gute Ansätze. Nikola Radosova kam nach ihrem Kreuzband-riss erstmals zum Kurzeinsatz. Mit der aus Potsdam stammenden Antonia 

    22.09.2014 15:01
  • SWD powervolleys: Die Zuschauer wieder begeistern
    SWD powervolleys DÜREN
    In knapp vier Wochen beginnt die neue Saison in der Volleyball-Bundesliga. Düren startet am 18. Oktober mit einem Heimspiel gegen den TV Ingersoll Bühl. Viel hat sich getan. Der Name ist neu, evivo düren heißt jetzt SWD powervolleys Düren. Fünf Neuzugänge gehören zum zwölf Mann starken Kader, zwei davon sind Rückkehrer. Gesellschafter und Sponsor Erich Peterhoff sowie der sportliche Leiter Goswin Caro sprechen im Interview über die Liga, die Situation in Düren und die Erwartungen für die neue Saison.
    Erich Peterhoff, Goswin Caro. Foto: Verein

    In knapp vier Wochen beginnt die neue Saison in der Volleyball-Bundesliga. Düren startet am 18. Oktober mit einem Heimspiel gegen den TV Ingersoll Bühl. Viel hat sich getan. Der Name ist neu, evivo düren heißt jetzt SWD powervolleys Düren. Fünf Neuzugänge gehören zum zwölf Mann starken Kader, zwei davon sind Rückkehrer. Gesellschafter und Sponsor Erich Peterhoff sowie der sportliche Leiter Goswin Caro sprechen im Interview über die Liga, die Situation in Düren und die Erwartungen für die neue Saison.

     

    Ein Wort zum Gewinn der Bronzemedaille der deutschen Männer bei der WM in Polen...

    Caro: Sensationell.

    Peterhoff: Hochverdient.

     

    In der vergangenen Saison haben Sie Platz fünf in der Bundesliga erreicht. Zufrieden?

    Caro: Die Saison ist besser gelaufen als erwartet. Wir haben Platz sechs ausgegeben und Platz fünf gemacht. Wir hatten ein begeisterungsfähiges Team, die Zuschauer haben uns unterstützt. Wir sind sehr zufrieden.

     

    Mit Platz fünf war die Mannschaft für den Europapokal qualifiziert. Warum hat der Verein trotzdem darauf verzichtet?

    Peterhoff: Wir tun das, weil wir verantwortungsvoll mit unseren Mittel umgehen. Auch wenn die Spieler sich das verdient haben, sehen wir die Zeit noch nicht gekommen, dieses finanzielle Risiko einzugehen. Wir wissen aus eigener Erfahrung, wie teuer mehrere Runden Europapokal sein können.

    Caro: Das sieht man aber in ganz Europa, dass Mannschaften auf ihren Startplatz verzichten. Da muss der europäische Verband sich was einfallen lassen. Vielleicht spielt man besser in Staffeln, in denen die geografische Lage der Vereine berücksichtigt wird, damit die Reisekosten nicht so hoch sind.

     

    Wie lautet die Zielsetzung für die kommende Saison?

    Caro: Einen Platz besser abschneiden. Das Team ist so aufgestellt, dass das möglich ist. Das Minimalziel lautet Platz fünf. Aber wir haben noch ein schöneres Ziel. Das lautet: Zuschauer wieder so begeistern und vielleicht noch 100 oder 200 Stammzuschauer mehr gewinnen.

     

    Mit Generali Haching und dem Moerser SC haben sich zwei große Teams aus der Liga zurückgezogen. Rückt Düren damit automatisch nicht noch weiter nach oben?

    Caro: Das sehe ich nicht so. Ich sehe im Gegenteil Mannschaften aus dem Mittelfeld, die sich deutlich gesteigert haben; auch, weil sie Spieler aus Haching und Moers geholt haben. Ich denke da an Coburg oder Rottenburg. Mitteldeutschland hat sich gut verstärkt, der Aufsteiger Lüneburg stellt eine starke Mannschaft zusammen - um nur einige zu nennen. Ich warne jetzt ganz ausdrücklich davor, zu glauben, das wir ganz von selbst im oberen Drittel landen.

    Peterhoff: In der Spitze mag ein Team weggebrochen sein. Dafür erwarte ich ein ausgeglicheneres und besseres Mittelfeld. Da müssen wir uns beweisen.

     

    Die Männer-Bundesliga hat in der vergangenen Saison mit dem wirtschaftlichen Aus für drei Vereine negative Schlagzeilen gemacht. Wie ist die Situation in Düren?

    Peterhoff: Wir haben in der vergangenen Saison wirtschaftlich wieder einen Schritt nach vorne gemacht. Wir kriegen immer mehr Luft zum Atmen. Das macht uns das Arbeiten viel leichter. Die Sponsoren haben uns fast alle schon bald nach der vergangenen Saison eine neue Zusage gegeben. Das ist unsere gesunde Basis.

     

    Wie schätzen Sie den neuen Kader ein? Ist er besser als das Team der vergangenen Saison?

    Caro: Ich möchte da gar keine Vergleiche ziehen. Das Team aus der vergangenen Saison zählt zu meinen Lieblingsmannschaften, weil es so toll gearbeitet hat. Wir haben uns bemüht, gute Spieler zu kriegen, haben aber auch gute Spieler verloren. Was für das neue Team spricht: Da sind mit Tomas Kocian und Blair Bann zwei Spieler zurückgekommen. Das bedeutet, dass wir jetzt eigentlich nur drei Neue dabei haben mit Marvin Prolingheuer, Oskar Klingner und Jan-Philipp Marks. Das sind alles gute Spieler. Man kann ja mal erwähnen, dass drei unserer Spieler (Marvin Prolingheuer, Jaromir Zachrich und Georg Klein) zum erweiterten Kader der Nationalmannschaft gehören, die gerade so sensationell Bronze bei der WM geholt hat.

     

    Bei den Neuzugängen sind einige Namen dabei, die vor einem halben Jahr vielleicht noch als eine Nummer zu groß für Düren angesehen wurden. Ist der Kader stärker geworden, als sie das vor Beginn der Planungen vermutet haben.

    Peterhoff: Das könnte man schon so sagen. Wir haben es geschafft, mehr Spieler zu halten und zurückzuholen, als wir uns das zu Jahresbeginn erhofft haben. Uns hat ja oft das Schicksal ereilt, dass wir unsere besten Spieler nach einer Saison an größere Klubs verlieren. Mit AJ Nally ist das auch passiert. Mit einigen anderen aber dieses Jahr nicht.

    Caro: Es ist ja alles andere als ein schlechtes Zeichen, dass Spieler zu uns zurückkommen. Die Spieler reden miteinander. Wenn sie dann sagen, dass die Stimmung in Düren gut ist und der Verein zuverlässig, dann hat man gute Karten. Vor allem in Zeiten, in denen Spieler miterleben, wie viele Klubs finanzielle Probleme haben.

     

    Die größte Neuigkeit zwischen den Spielzeiten war die Umbenennung: aus evivo düren wurden die SWD powervolleys Düren. Daran werden sich viele erst gewöhnen müssen.

    Peterhoff: Das war 2001 ja auch so, als wir nicht mehr Dürener TV hießen, sondern evivo düren. Wir haben volles Verständnis dafür, dass die Stadtwerke Düren als Namensgeber die Option der Umbenennung gezogen haben. Die Marke evivo gab es nicht mehr. Und wenn man Namensgeber ist, dann will man sich auch wiederfinden. Für uns ist das toll, wir behalten die Stadtwerke als wichtigen Partner. In Zeiten, in denen andere Klubs große Sponsoren verlieren, ist das sehr viel wert.

    22.09.2014 09:55
  • DSHS SnowTrex Köln unterliegt ohne Stammkräfte
    DSHS SnowTrex Köln vs. TV Gladbeck, 20.09.14, 2. BLNF
    Die neue Mannschaftskonstellation der Zweitliga-Volleyballerinnen vom Team DSHS SnowTrex Köln war für einen Gegner dieses Kalibers noch ein bisschen zu unerfahren. Gegen den Vorjahres-Vizemeister Gladbeck Giants setzte es im ersten Saisonspiel eine 1:3-Niederlage (25:18, 6:25, 10:25, 27:29).
    Wurde bei den Kölnerinnen zur MVP ausgezeichnet: Linda Büsscher (hier im Block auf der Außenposition; Foto: Martin Miseré)

    Die neue Mannschaftskonstellation der Zweitliga-Volleyballerinnen vom Team DSHS SnowTrex Köln war für einen Gegner dieses Kalibers noch ein bisschen zu unerfahren. Gegen den Vorjahres-Vizemeister Gladbeck Giants setzte es im ersten Saisonspiel eine 1:3-Niederlage (25:18, 6:25, 10:25, 27:29). Ohne die verletzten Marina Wagner und Kerstin Freudenhammer, die kürzertretende Laura Mertens und die noch im Urlaub weilende Silke Schrieverhoff spielten die Kölnerinnen nur in zwei von vier Sätzen mit dem Gegner mit. Dass dabei am Ende fast noch ein Punkt herausgekommen wäre, daran hätte in der Halle 22 der DSHS Köln nach den verkorksten Sätzen zwei und drei wohl keiner mehr gedacht, doch die Kölnerinnen kämpften bis zum Schluss.

    Den auf beiden Seiten von Eigenfehlern geprägten ersten Satz konnte sich das Heimteam noch durch starkes Blockspiel sichern, doch dann ging bei den Kölnerinnen gar nichts mehr. Unsicherheiten in der Annahme, Fehler im Angriff, dazu ein dominant aufspielender TV Gladbeck - spätestens da sahen die Zuschauer, dass durch Verletzungen, Urlaub und Rücktritte im Vergleich zur letzten Saison eine völlig neu formierte Kölner Mannschaft auf dem Spielfeld stand und im zweiten und dritten Durchgang von einer bereits aus der vergangenen Saison eingespielten Gladbecker Mannschaft förmlich "verspeist" wurde.

    Dann bemerkenswert der vierte Satz: Köln gibt sich nicht auf und kommt - mit veränderter Aufstellung - zurück. Doch eine zwischenzeitliche 15:9- und 19:16-Führung konnte nicht verteidigt werden und das Team lag bereits aussichtslos mit 20:23 im Hintertreffen. Durch eine Aufschlagserie der eingewechselten Laura Feldmann kämpften sich die Domstädterinnen Punkt für Punkt heran und hatten beim Spielstand von 24:23 erstmals die Chance zum Satzausgleich. Die 170 Zuschauer gingen begeistert mit, als Köln den ersten Matchball Gladbecks beim 24:25 abwehren konnte, dann zwei weitere Chancen zum Punktgewinn vergab, bis Gladbeck letztendlich verdient doch noch im vierten Satz den Sack zumachte.

    "Eigentlich war unser Umbruch nicht so groß geplant, wie ihn die Zuschauer heute erlebt haben. Bei uns hatte sich zwar das Bild der Mannschaft verändert, aber so viele Stamm-Ausfälle waren ein bisschen zu viel bei dem heutigen Gegner. Umso stolzer bin ich auf das Team, dass zum Ende des Spiels noch einmal so zurückgekommen ist - aber auch da haben uns in den entscheidenden Momenten einfach noch die Routine und vielleicht auch das Glück gefehlt. Man darf ja nicht vergessen, dass wir hier heute gegen den Vizemeister in perfekter Formation gespielt haben", analysierte Kölns Trainer Jimmy Czimek nach dem Spiel. "Auch in den nächsten Spielen werden wir bestimmt noch ein wenig Lehrgeld bezahlen müssen, aber in der Mannschaft steckt großes Potential - da freue ich mich jetzt schon längerfristig gesehen drauf", wagt der Coach einen positiven Blick in die Zukunft.

    Und einen Tag später gab es dann auch den ersten Erfolg in der noch jungen Saison zu vermelden. Beim Oberligisten SV Blau-Weiß Aasee gewann das DSHS SnowTrex Köln-Team am Sonntagnachmittag im Viertelfinale des WVV-Pokals glatt mit 3:0 (25:16, 25:15, 25:18). Damit stehen die Kölnerinnen im Halbfinale gegen den Ligakonkurrenten Marmagen-Nettersheim. Doch zuvor steht erst einmal das nächste Ligaspiel beim TSV Bayer Leverkusen am kommenden Samstag auf dem Programm.

    Für DSHS SnowTrex Köln spielten: Julia Van den Berghen, Judith Bleuel, Linda Büsscher, Laura Feldmann, Larissa Hansen, Franziska Kalde, Leonie Knauf, Melanie Preußer, Katja Sallie, Ruth Scheuvens, Mareike Südmersen, Viola Torliene, Pia Weiand

    MVP TV Gladbeck: GiannaCastiglione; MVP DSHS SnowTrex Köln: Linda Büsscher

    21.09.2014 23:43
  • Gelungener Saisonauftakt im Lokalderby
    TSV Giesen/48 Hildesheim vs. USC Braunschweig, 20.09.14, 2. BLNM
    Ganz so viele Zuschauer wie die Nationalmannschaft derzeit bei der WM in Polen hatten die Zweitliga-Volleyballer des TSV Giesen/ 48 Hildesheim bei ihrem Saisonauftakt gegen den USC Braunschweig zwar nicht, dennoch war die Schachtarena beim 3:0-Erfolg der Giesener mit 410 Fans gut gefüllt.
    Im ersten Spiel für seinen neuen Verein gleich zum MVP gewählt: Ewald Derksen(Foto:TSV)

    Ganz so viele Zuschauer wie die Nationalmannschaft derzeit bei der WM in Polen hatten die Zweitliga-Volleyballer des TSV Giesen/ 48 Hildesheim bei ihrem Saisonauftakt gegen den USC Braunschweig zwar nicht, dennoch war die Schachtarena beim 3:0-Erfolg der Giesener mit 410 Fans gut gefüllt.

    Im ersten Spiel der neuen Saison setzte Trainer Vojkan Lazic von Beginn an auf die beiden Neuzugänge Alexander Kurzbach (Mittelblock) und Ewald Derksen (Zuspiel), die das Vertrauen ihres neuen Trainers mit sehr guten Leistungen belohnen sollten.

    Zunächst musste sich die Mannschaft jedoch noch finden und lief zur ersten technischen Auszeit einem 6:8-Rückstand hinterher. Doch nach anfänglichen Abstimmungsproblemen, die zu dieser frühen Phase der Saison durchaus verständlich sind, kamen die Hausherren besser in die Partie. Johannes Gottschall und Kapitän Hauke Wagner konnten den Lokalrivalen, der als Saisonziel den Klassenerhalt ausgerufen hat, mit ihren Aufschlägen enorm unter Druck setzen. Mit zwei direkten Aufschlagpunkten sorgte der Kapitän für eine 16:11-Führung, die zum Ende des Satzes sogar noch auf 25:18 ausgebaut werden konnte.

    Zu Beginn des zweiten Durchgangs gelang es nun den Gästen aus Braunschweig, den TSV mit starken Aufschlägen zu Fehlern in der Annahme zu zwingen und erarbeiteten sich ein 6:9 aus Giesener Sicht. TSV-Coach Lazic schien in der folgenden Auszeit die richtigen Worte gefunden zu haben. Die Annahme wurde besser und der Blockarbeit der Heimmannschaft vereitelte so manchen Braunschweiger Angriff. Ebenso wie den ersten Satz konnte der TSV auch den zweiten mit 25:18 für sich entscheiden.

    Die anfänglichen Abstimmungsschwierigkeiten der ersten beiden Sätze konnte der TSV im letzten Durchgang von Beginn an abstellen und zog schnell mit 8:3 davon. Dank einer deutlichen Leistungssteigerung im Spielverlauf und einem 25:15 im letzten Satz konnte der TSV Giesen/ 48 Hildesheim das erste Spiel der Saison 2014/2015 somit souverän gewinnen und steht nun an der Tabellenspitze der 2. Bundesliga Nord.

    "Es war ein gelungener Start mit spielerischem Potential nach oben.", resümierte Neuzugang Ewald Derksen, der in seinem ersten Spiel für den TSV gleich zum MVP ("Most Valuable Player" / Wertvollster Spieler) seines Teams gewählt wurde. Die Auszeichnung auf Seite des USC Braunschweig erhielt Libero Tom Hentschel, der eine hervorragende Leistung in der Abwehr zeigte.

    Das nächste Heimspiel in der Giesener Schachtarena findet am 04.10.2014 um 20 Uhr gegen den KMTV Eagles Kiel statt.

    TSV Giesen/ 48 Hildesheim: Stefan Dall, Johannes Gottschall, Marius Appel, Ewald Derksen, Hauke Wagner, Alexander Kurzbach, Christoph Aschemann, Marc Dilly, Sascha Kucera, Wichard Lüdje, Roman Kammer

    21.09.2014 22:02
  • Stuttgart verliert erstes Heimspiel 3:0
    Allianz MTV Stuttgart II vs. VV Grimma, 20.09.14, 2. BLSF
    Eigentlich sollte es eine Wiedergutmachung für die Niederlage der letzten Saison sein. Geworden ist es eine noch deutlichere Niederlage. Mit 0:3 (15:25 / 22:25 / 23:25) endet nach nur 81 Minuten der erste Heimauftritt von Allianz MTV Stuttgart gegen VV Grimma.
    Die Stuttgarterin Frauke Neuhaus wurde als MVP ausgezeichnet (Foto: Andi Bosse)

    Eigentlich sollte es eine Wiedergutmachung für die Niederlage der letzten Saison sein. Geworden ist es eine noch deutlichere Niederlage. Mit 0:3 (15:25 / 22:25 / 23:25) endet nach nur 81 Minuten der erste Heimauftritt von Allianz MTV Stuttgart gegen VV Grimma.

    Vor 100 Zuschauern in der Feuerbachtertal Halle gelang es dem Team von Johannes Koch zwar in jedem Satz auf Augenhöhe mit dem Gast aus Sachsen zu beginnen. Besonders im ersten Satz fehlt jedoch zum Satzende das Durchsetzungsvermögen, so dass dieser deutlich mit 10 Punkten Rückstand an die Gäste abgegeben wurde.

    Zur Mitte des zweiten Satzes gelang es den Stuttgarterinnen sogar sich eine Vier-Punkte-Führung zu erarbeiten. Der Wendepunkt kam dann kurz vor Satzende als Grimma nach einer Aufholjagd mit drei Punkten in Folge selber mit vier Punkten zum 23:19 in Führung ging. Zwar gelangen Allianz MTV Stuttgart noch zwei weitere Punkte, der Satz ging jedoch wieder an die Sächsinnen.

    Die Chance zum Satzgewinn hatte das Heimteam dann im dritten Satz. Beim Stand von 23:22 hätte das Team wie die deutsche Nationalmannschaft später am Abend das Spiel wieder offen gestalten können. Den Spielerinnen gelang es jedoch nicht, die fehlenden zwei Punkte zu erspielen. Stattdessen entscheid Grimma mit drei Punkten in Folge auch diesen Satz und das Match zu seinen Gunsten.

    Allianz MTV Stuttgart beginnt also die Saison wie letztes Jahr mit einer Niederlage. Ziel ist nun den Fehlstart von drei Niederlagen in Folge aus der Saison 2013/2014 am kommenden Samstag durch einen Sieg gegen Erfurt zu verhindern. Das Team war zwar in der abgeschlossenen Saison Tabellenvierter, hat jedoch ebenfalls sein Auftaktspiel gegen Straubing klar mit 0:3 verloren. 

    21.09.2014 21:44
shoepassion

Rekordspiel im Aligser Volleyballballtempel

SF Aligse vs. TuB Bocholt, 20.09.14, 2. BLNM

Bocholt/Aligse - Am Samstag reisten die “TuB-Schrauber” zum Saisonauftakt in der 2. Bundesliga Nord nach Niedersachen zu den SF Aligse. Die als Favorit gehandelte Bocholter Mannschaft ging hoch motiviert in die Partie und war gewillt, die ersten Zähler aus Lehrte zu entführen.

22.09.2014 17:40

SV Lohhof: 2 x 3:0, 6 Punkte und Tabellenführung

SV Lohhof vs. proWIN Volleys TV Holz, 20.09.14, 2. BLSF

Neben unbändiger Freude, dass die Saison endlich losgeht, war bei Spielerinnen und Trainer aber auch große Erleichterung zu spüren. Der Start beim SV Lohhof ist geglückt: 3:0 gegen proWIN TV Holz am Samstag, 3:0 gegen den VCO Dresden am Sonntag.

22.09.2014 17:38

Regionalderby geht an Dachau!

TSV Grafing vs. ASV Dachau, 20.09.14, 2. BLSM

Am Samstag hieß es in München "O zapft ist!" Viel wichtiger ist aber das Regionalderby des ASV Dachau gegen den TSV Grafing, dass am Samstag um 20 Uhr in der Jahnsporthalle in Grafing stattfand.

22.09.2014 16:21

Auswärtssieg zum Saisonauftakt für die Wildcats

TSV Rudow Berlin vs. Stralsunder Wildcats, 21.09.14, 2. BLNF

Die Volleyballerinnen der Stralsunder Wildcats konnten am heutigen Sonntag, 21.09.2014, einen erfolgreichen Saisonstart in der2.Bundesliga Nord feiern. In Berlin gelang nach 129 spannenden und packenden Spielminuten ein 3:2 (21:25, 25:17, 31:29, 24:26, 15:10)-Sieg gegen den TSV Rudow Berlin.

22.09.2014 15:23

Volleyball-Bundesligist SC Potsdam präsentiert das Team

SC Potsdam

Auftakt mit Schick und Pep Auf dem Laufsteg machten die Volleyballerinnen des SC Potsdam Freitagabend schon einmal eine gute Figur. Rockige Musik und eine Lasershow untermalten den Einmarsch der Spielerinnen bei der offiziellen Präsentation der neuen Mannschaft für die Bundesliga-Saison 2014/15.

22.09.2014 15:01

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