Piraten lassen zwei Punkte liegen
Dass die Volleyballer aus Bottrop am letzten Wochenende den Meisterschafts-Mitfavoriten Düren mit 3:0 straucheln ließen, kam nicht von ungefähr. Mittwochabend präsentierten sich die Jungs aus dem Ruhrgebiet als starkes Team und siegten gegen Gastgeber Spergau knapp, aber verdient mit 3:1 (22, 22, -22, 19).
Die Piraten waren im Match allerdings nicht chancenlos, präsentierten sich zeitweise gleichwertig. Den kleinen Unterschied machten vor allem die beiden Außenangreifer der Gäste Ferdinand Stebner und Joram Maan aus. Sie zeigten im Vergleich mit den Piraten auf der gleichen Position, Enrico Ehrhardt und Christoph Helbig, besonders in der Annahme die stärkere Leistung. Dem zollte auch Spergaus Trainer Michael Mücke nach dem Spiel Anerkennung. "Bottrop war ein sehr starker Gegner, der zudem in der Annahme deutlich besser agiert hat, als wir", sagte er.
Da machte sich bei den Piraten nach wie vor das Fehlen der verletzten Sebastian Hähner und Vuk Karanovic, der hinter der Bande mit seinem Team litt, bemerkbar. Allerdings, während Helbig - von Haus aus Diagonalspieler - noch eine akzeptable Partie bot, erwischte Ehrhardt einen schwarzen Tag. Mehrere Annahmefehler erstickten Angriffsbemühungen ebenso im Keim, wie eine Reihe von planlosen Angriffsschlägen, wo er besser mit etwas mehr Köpfchen gespielt hätte. Das ließ sich auch nicht durch einen gut aufgelegten Diagonalangreifer Bojan Gluvajic und den als Mittelblocker agierenden Haroldas Cyvas (vor allem Peter Mayer blieb auf der Position blass) ausgleichen.
Eine gute Partie bot Zuspieler Esteban Simaro, dennoch verlor er - wenn vielleicht auch nur knapp - den Vergleich mit seinem Gegenüber Jonathan Winder. Der 2,03 Meter große US-Auswahlspieler nahm die Bälle aus der sicheren Abwehr früh und spielte blitzschnell zu, so dass die Spergauer Abwehr meist nur einen Einerblock stellen konnte.
Mitte des zweiten Satzes konstatierten die Schiedsrichter einen Aufstellungsfehler bei den Piraten, den Gästetrainer Teun Buijs gesehen haben wollte. Das führte zu einer langwierigen Debatte mit den Spielersprechern sowie den Protokollanten. Schließlich wurde den Gastgebern der bereits errungene Punkt aberkannt und an Bottrop gegeben. Trotz dieses Missgeschicks ließen sich die Piraten nicht hängen, kämpften, gaben den Satz zwar ab, holten sich aber den dritten. In dem Durchgang lagen sie bis auf einen kurzen Augenblick beim 18:19 stets in Führung.
Leider hielten sie die Linie nicht durch und stellten sich durch erneut viele Fehler in den Annahme, aber auch durch schwache Angaben selbst ein Bein. Die Niederlage gegen Bottrop ist um so vertrackter, weil sich beide Teams in den Playdown-Spielen wieder begegnen dürften. Und die Punkte aus der Vorrunde werden mit in diesen Showdown genommen.
BZ/MZ
Da machte sich bei den Piraten nach wie vor das Fehlen der verletzten Sebastian Hähner und Vuk Karanovic, der hinter der Bande mit seinem Team litt, bemerkbar. Allerdings, während Helbig - von Haus aus Diagonalspieler - noch eine akzeptable Partie bot, erwischte Ehrhardt einen schwarzen Tag. Mehrere Annahmefehler erstickten Angriffsbemühungen ebenso im Keim, wie eine Reihe von planlosen Angriffsschlägen, wo er besser mit etwas mehr Köpfchen gespielt hätte. Das ließ sich auch nicht durch einen gut aufgelegten Diagonalangreifer Bojan Gluvajic und den als Mittelblocker agierenden Haroldas Cyvas (vor allem Peter Mayer blieb auf der Position blass) ausgleichen.
Eine gute Partie bot Zuspieler Esteban Simaro, dennoch verlor er - wenn vielleicht auch nur knapp - den Vergleich mit seinem Gegenüber Jonathan Winder. Der 2,03 Meter große US-Auswahlspieler nahm die Bälle aus der sicheren Abwehr früh und spielte blitzschnell zu, so dass die Spergauer Abwehr meist nur einen Einerblock stellen konnte.
Mitte des zweiten Satzes konstatierten die Schiedsrichter einen Aufstellungsfehler bei den Piraten, den Gästetrainer Teun Buijs gesehen haben wollte. Das führte zu einer langwierigen Debatte mit den Spielersprechern sowie den Protokollanten. Schließlich wurde den Gastgebern der bereits errungene Punkt aberkannt und an Bottrop gegeben. Trotz dieses Missgeschicks ließen sich die Piraten nicht hängen, kämpften, gaben den Satz zwar ab, holten sich aber den dritten. In dem Durchgang lagen sie bis auf einen kurzen Augenblick beim 18:19 stets in Führung.
Leider hielten sie die Linie nicht durch und stellten sich durch erneut viele Fehler in den Annahme, aber auch durch schwache Angaben selbst ein Bein. Die Niederlage gegen Bottrop ist um so vertrackter, weil sich beide Teams in den Playdown-Spielen wieder begegnen dürften. Und die Punkte aus der Vorrunde werden mit in diesen Showdown genommen.
BZ/MZ





