Auswärtsserie des VVH hält
3:2 in Tecklenburg. Rumpfteam im Tie-Break nervenstark. Youngster Bielecki überzeugt.
Dennoch starteten die Humänner stark in die Partie. Angeführt von Nachwuchszuspieler Christoph Bielecki ging der VVH gleich in Führung. Die Annahme um Libero Lukas Rohleder, sowie Johannes Karbach, Stefan Windscheif und Felix Quecke hatte zunächst wenig Probleme mit den Aufschlägen der Gastgeber. So konnte Bielecki auch direkt die Mittelleute Fabian Greve und Martin Jentsch ins Spiel einbinden.
Mit einer 1:0-Führung und einem großen Vorsprung in Satz zwei schlich sich aber langsam der Schlendrian in das Spiel der Essener ein. Zwar gelang die 2:0-Führung, doch die zu Beginn gezeigte Souveränintät ging etwas verloren. Zudem schienen die Gastgeber nach einigen Umstellungen einer besser funktionierende Formation gefunden zu haben.
Ab Satz drei kam die VVH-Annahme unter Druck und das Aufbauspiel der Essener geriet etwas ins Stocken. Humann-Trainer Kai Annacker brachte daraufhin mit Carsten Milsmann einen frischen Mittelangreifer. Ein Wechsel, der sich später noch auszahlte.
Im Endscheidungssatz war es nämlich dann Milsmann, der für die Entscheidung sorgte. Bei ausgeglichenem Spielstand schlug der mit 30 jahren älteste VVH-Akteur eine Serie von vier Float-Aufschlägen, die die Tecklenburger Annahme kaum kontrollieren konnte. Die Führung brachten die Gäste dann über die Runden.
"Das wir mit dieser Besetzung hier unseren ersten Sieg holen freut mich natürlich besonders", so Humann-Trainer Kai Annacker nach der Partie. "Christoph Bielecki hat seine Sache bei seinem Bundesliga-Debüt hervorragend gemacht."
"Damit hat er sich auch das Heimspiel gegen Leverkusen verdient", stellte der zweite VVH-Coach Falko Hildebrand gleich den nächsten Einsatz in Aussicht. Eine rechtzeitige Rückkehr des Zuspiel-Duos gilt als sehr unwahrscheinlich.





